Bei den Almböden der Lackenalm steigen wir in den Gailtaler Höhenweg ein. Im Süden der Lienzer Dolomiten und im Westflügel der Gailtaler Alpen gelegen, ist er einfach zu gehen. Wir steigen den Millnatzsattel hoch, beim Abstieg machen wir einen Abstecher zur Abenteuer- und Wald-Erlebnis-Welt samt Klettersteig. Hier finden wir auch ein originales altes Venezianergatter: Dieses mit einem Wasserrad betriebene Sägewerk wurde früher an vielen Stellen im Tal eingesetzt. Am Abend entspannen wir in der Finnischen Sauna bei einem Molke- oder Kräuterbad. Im Hot-Tub im Garten genießen wir die Berge von unten; die Mutigen lassen auch die Kneippdusche nicht aus.

Wenn die Tage kürzer und kühler werden, ist es südlich des Alpenhauptkamms noch angenehm warm – eine gute Zeit, um ausgehend vom naturbelassenen Lesachtal und seinen Bergsteigerdörfern die umliegende Bergwelt zu erkunden. Das abgeschiedene Tal zeichnet sich durch eine lebendige regionale Baukultur aus; Bauernhäuser sind sorgfältig in Stand gehalten, Malereien umrahmen Fenster.

Mit dem Wolayersee besuchen wir ein Naturschutzgebiet in der Nähe des Plöckenpasses, ganz nahe an der italienischen Grenze: Hier wachsen Blaugrashalden, Süßdolden und Alpen-Mannstreu. Ringsherum blicken wir auf Gipfel wie die Hohe Warte, die Seewarte und den wuchtigen Seekopf. Bei der idyllisch gelegenen Wolayerseehütte kehren wir ein: An den Flaggen der Hütte zerrt der Wind; vor ihr fällt das Gelände ab zum dunkelblauen Hochgebirgssee, dahinter erheben sich schützend steile Felsen.