Rote Dünen & Kultur
In der Namib wandern wir durch die eindrucksvolle Dünenlandschaft rund um Sossusvlei und Deadvlei. Außerdem beobachten wir Giraffen und mit etwas Glück auch Löwen an den Wasserstellen und suchen im Brandbergmassiv nach der „Weißen Dame“.
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Reisedauer:17 Tage
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Davon Wandertage:11 Tage
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Nächte im Bett:12Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Nächte im Zelt:2Die Übernachtungen finden in Zelten statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Gruppengröße:6-10 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 6 Person(en), die maximale Zahl auf 10 Personen.
Highlights:
- Wanderung Olive Trail – Naturbad im Naukluft NP
- Die Dünen der Namib Wüste (Sossusvlei & Deadvlei)
- Walvis Bay & Swakopmund
- Wandern rund um die Spitzkoppe
- Etosha Pfanne
- 2 Nächte unter dem Sternenhimmel in der Namib Wüste
Schwierigkeitsgrade:
Nachhaltigkeit:
Wir leisten einen CO2-Beitrag für alle Fluganreisen.
Hohe lokale Wertschöpfung.
64% des Reisepreises bleiben vor Ort.
Wandern in den Nationalparks von Namibia
Unsere Wanderreise beginnt im Naukluft Nationalpark und mit dem bekannten Olive Trail. Auf unserem Weg in die Namibische Wüste wandern wir auch auf dem wunderbaren Tok Tokkie Trail. Benannt wurde dieser nach dem dort lebenden Käfer. Nächtigen tun wir unterm Sternenhimmel und verwöhnt werden wir von lokalen Einwohnern. Weiter geht es bis nach Swakopmund. Noch immer finden wir in Swakopmund viele Spuren ehemaliger deutscher Auswanderer. Ein Highlight ist die Welwitschia Ebene mit Ihren Welwitschia Mirabilis Pflanzen – sie gelten als lebende Fossilien.
Die älteste Wüste der Welt, die bedeutendsten Wildreservate Afrikas, die höchsten Berge Namibias: Diese Reise verbindet spektakuläre Naturschauplätze mit jahrhunderte- bis jahrtausendealten Kulturzeugnissen wie den gut erhaltenen Felsmalereien der San. Wir wandern durch Buschland und verbringen zwei Nächte unter dem Sternenhimmel.
Das Matterhorn Namibias: Die Spitzkoppe
700 Meter ragt die Spitzkoppe im Erongogebirge aus der trockenen und endlos scheinenden Umgebung in die Höhe. Seine markante Form hat dem Granitmassiv den Spitznamen „Matterhorn Namibias“ eingebracht. Hier kann man stundenlang herumwandern und kurios geformte Felsen, den „Felsenpool“ und die „Felsbogenbrücke“, entdecken. Zum Sonnenuntergang blicken wir von hier oben über die Weite der afrikanischen Steppe.
Das mit uns seit Jahren freundschaftlich verbundene Team vor Ort rund um Jens, Leo und Thomas hat mit uns zusammen diese Reise konzipiert. Diese Namibia-Wander-Erlebnisreise wird mit liebevollen Details, nachhaltig, nahe am Gastland und sehr persönlicher Führung in einer kleinen familiären Gruppe durchgeführt. Für unsere Gäste eröffnen sich so immer wieder besondere Zugänge vor Ort.
Wanderlust geweckt? Alles rund um die optimale Wanderausrüstung verrät unser Wanderwissen-Blog.
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Tagesablauf
1. Tag: Abreise nach Afrika!
Die Koffer sind gepackt und unsere Reise nach Namibia beginnt. Wir fliegen nach Windhoek, in die Hauptstadt des Landes, wo unser Abenteuer im südlichen Afrika auf uns wartet.
Hinweis: Damit die Weiterreise zur Gästefarm am morgigen Ankunftstag möglich ist, sollte die Landung in Windhoek vor 11:00 Uhr erfolgen. Bei einer späteren Ankunft ist eine zusätzliche Übernachtung in Windhoek erforderlich.
2. Tag: Unsere erste Nacht am Gamsberg Plateau
Nach unserer Ankunft am internationalen Flughafen Hosea Kutako bei Windhoek werden wir von unserem Local Guide begrüßt, der uns während unserer Reise durch Namibia begleitet. Wer möchte, hat am Flughafen noch Gelegenheit, Geld zu wechseln. Unser Guide steht uns dabei gerne unterstützend zur Seite. Anschließend verlassen wir Windhoek und fahren in Richtung der Großen Randstufe. Unterwegs verändert sich die Landschaft und wir können bereits die ersten Ausläufer der Namib-Wüste erahnen. Unser Ziel ist eine charmante Gästefarm, auf der wir die kommenden zwei Nächte verbringen. Hier lassen wir unseren ersten Tag in Namibia bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.
Übernachtung auf der Ababis Guest Farm oder ähnlich, nahe der Namib-Wüste
(-/-/A)
3. Tag: Auf dem Olive Trail durch die Naukluft-Berge
Heute fahren wir in den Naukluft Mountain Zebra Park, der 1972 zum Schutz der Bergzebras gegründet wurde. Schroffe Felsmassive, tiefe Flusstäler und versteinerte Wasserfälle aus Tuffgestein prägen diese Berglandschaft am Rande der Namib-Wüste. Hier unternehmen wir unsere erste Wanderung auf dem Olive Trail. Der abwechslungsreiche Weg führt uns durch die felsige Landschaft, vorbei an natürlichen Quellen und alten Wildfeigenbäumen. Immer wieder eröffnen sich weite Ausblicke über die Naukluft-Berge. Mit etwas Glück entdecken wir unterwegs auch gesellige Webervögel, die sich zwischen den Bäumen und Sträuchern beobachten lassen. Nach unserer Wanderung fahren wir zurück zur Gästefarm, wo wir den Abend gemeinsam verbringen.
Hinweis: Für die Wanderung auf dem Olive Trail ist Trittsicherheit erforderlich. An einer kurzen Passage von etwa 8 Metern ist der Weg sehr schmal (ca. 15 cm) und mit einer Kette zur Sicherung versehen.
Wanderung: ca. 8 km, ca. +/-350 m, Gehzeit ca. 5,5 Std.
Übernachtung auf der Ababis Guest Farm oder ähnlich, nahe der Namib-Wüste
(F/M/A)
4. Tag: Zu Fuß durch die Namib-Wüste – unser Wüstenabenteuer beginnt
Am Vormittag fahren wir entlang der westlichen Naukluft-Berge Richtung Süden. Immer wieder kommen dabei die Sanddünen der Namib-Wüste in Sicht. Unser Ziel ist das NamibRand-Konzessionsgebiet, wo unsere zweieinhalbtägige Wüstenwanderung beginnt. Gemeinsam mit unserem lokalen Wüstenguide erkunden wir diese besondere Landschaft. Neben Hartmann-Bergzebras und Straußen leben hier zahlreiche Insekten und Kleinstlebewesen, die sich an die trockenen Bedingungen angepasst haben. Unser Guide zeigt uns, wie vielfältig das Leben in der Wüste ist. Wir tragen nur unseren Tagesrucksack, während unser Hauptgepäck zum Camp transportiert wird. Am frühen Nachmittag erreichen wir unser erstes Wüstencamp. Hier schlafen wir unter freiem Himmel auf komfortablen Feldbetten mit Daunendecken. Am Abend erwartet uns eine festlich gedeckte Tafel mitten im Sand. Warme Duschen und Toiletten stehen ebenfalls zur Verfügung.
Wanderung: ca. 6 km, ca. +/-80 m, Gehzeit ca. 2–3 Std.
Übernachtung unter freiem Himmel auf komfortablen Feldbetten im Tok Tokkie Wüstencamp (warme Duschen und Toiletten vorhanden)
(F/M/A)
5. Tag: Durch die Namib-Wüste zum zweiten Wüstencamp
Nach unserer ersten Nacht unter dem Sternenhimmel werden wir mit einer Tasse heißem Kaffee oder Tee direkt am Bett geweckt. Nach dem Frühstück nutzen wir die noch kühlen Morgenstunden und setzen unsere Wanderung durch die Namib-Wüste fort. Unser lokaler Wüstenguide zeigt uns unterwegs, wie sich Tiere, Insekten und Kleinstlebewesen an die trockenen und oft extremen Bedingungen dieser Landschaft angepasst haben. Immer wieder entdecken wir neue Spuren des Lebens im Wüstensand. Die Mittagsstunden verbringen wir im Schatten eines Baldachins, bevor wir am Nachmittag die letzten Kilometer zu unserem zweiten Wüstencamp zurücklegen. Mit etwas Glück begegnen uns unterwegs Springböcke oder Oryxantilopen. Auch diese Nacht verbringen wir unter freiem Himmel auf komfortablen Feldbetten.
Übernachtung unter freiem Himmel auf komfortablen Feldbetten im Tok Tokkie Wüstencamp
(F/M/A)
6. Tag: Abschied von der Wüste – unterwegs zur Hammerstein Lodge
Nach zwei Nächten unter dem Sternenhimmel beginnt heute unsere letzte Wanderetappe durch die Namib-Wüste. Während wir durch die weite Landschaft wandern, verändert sich allmählich die Vegetation. Sanddünen, auf denen Kameldornakazien wachsen, prägen nun zunehmend das Bild. Gegen Mittag erreichen wir das Farmhaus und erfahren dort mehr über die lokalen Umweltschutzprojekte und die Bemühungen, diese besondere Landschaft zu bewahren. Damit endet unsere zweieinhalbtägige Wüstenwanderung. Anschließend verabschieden wir uns von unserem Wüstenguide und setzen unsere Reise mit dem Fahrzeug fort. Unser heutiges Ziel ist die Hammerstein Lodge, wo wir den restlichen Tag verbringen.
Wanderung: ca. 5 km, ca. +/-50 m, Gehzeit ca. 3 Std.
Übernachtung in der Hammerstein Lodge oder ähnlich, nahe Sesriem
(F/M/A)
7. Tag: Im roten Dünenmeer von Sossusvlei
Noch vor Sonnenaufgang brechen wir auf, um die Dünen der Namib-Wüste im ersten Morgenlicht zu erleben. Wenn die Sonne langsam höher steigt, leuchtet der Sand in unterschiedlichen Rot- und Orangetönen. Wir wandern durch die Dünenlandschaft zum Sossusvlei und Deadvlei, die zum UNESCO-Weltnaturerbe Namib-Sandmeer gehören. Einige der Dünen erreichen Höhen von bis zu 380 m. Besonders markant sind die dunklen, abgestorbenen Akazienbäume, die sich im Deadvlei von der hellen Lehmpfanne und den roten Sanddünen abheben. Anschließend fahren wir weiter zum Sesriem Canyon. Der Tsauchab-Fluss hat hier über lange Zeit eine etwa einen Kilometer lange und bis zu 30 m tiefe Schlucht in das Gestein gegraben. Nach unseren Erkundungen setzen wir die Fahrt zu unserer nächsten Unterkunft fort.
Wanderung: ca. 9 km, ca. +/-230 m, Gehzeit ca. 5–6 Std.
Übernachtung in der Solitaire Lodge oder ähnlich, in Solitaire
(F/M/A)
8. Tag: Von der Namib-Wüste an die Atlantikküste
Am Morgen erwartet uns eine leichte Wanderung, bei der wir die „Brise“ der Namib-Wüste genießen können. Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir nördlich des Kuiseb Flusses. Wir erreichen Walvis Bay oder Walfischbucht, wie die größte Hafenstadt Namibias auch genannt wird. Sie liegt direkt an der Atlantikküste und ist ein lebhaftes Küstenstädtchen. Die Walfischbucht hat eine bewegte Geschichte zu erzählen, verschiedene kulturelle Einflüsse prägen diesen Ort bis in die Gegenwart. Die deutsche Kolonialzeit zum Beispiel ist bis heute bemerkbar. Die Lagune beheimatet Flamingos und in einer sehr guten Saison können wir dort rund 100.000 dieser rosaroten und graziösen Vögel beobachten. Später fahren wir nach Swakopmund, wo wir unsere Unterkunft für die nächsten zwei Tage beziehen.
Wanderung: ca. 5 km, Gehzeit ca. 2 Std.
Übernachtung im The Delight Hotel oder ähnlich, in Swakopmund
(F/M/A)
9. Tag: Zwischen Township und Mondlandschaft – Swakopmund entdecken
Heute lernen wir unterschiedliche Seiten von Swakopmund kennen. Bei einem Spaziergang durch die Stadt entdecken wir die historischen Gebäude, deren Architektur bis heute vom deutschen Kolonialeinfluss geprägt ist. Anschließend besuchen wir das Township Mondesa. Die Entstehung der Townships ist eng mit der südafrikanischen Apartheid-Politik verbunden, deren Auswirkungen bis heute sichtbar sind. Bei einem Marktbesuch und dem Besuch eines Kindergartens erhalten wir Einblicke in den Alltag der Menschen vor Ort. Am Nachmittag verlassen wir die Stadt und fahren in die sogenannte Mondlandschaft. Auf einer Wanderung erkunden wir die karge, von tiefen Tälern und ungewöhnlichen Felsformationen geprägte Landschaft. Unterwegs begegnen uns auch die außergewöhnlichen Welwitschia-Pflanzen, die an die trockenen Bedingungen der Namib-Wüste angepasst sind. Anschließend kehren wir nach Swakopmund zurück.
Wanderung: ca. 7 km, ca. +/-100 m, Gehzeit ca. 2 Std.
Übernachtung im The Delight Hotel oder ähnlich, in Swakopmund
(F/M/A)
10. Tag: Zwischen den Granitfelsen der Spitzkoppe
Am Vormittag fahren wir zu den Pontok-Bergen und der Spitzkoppe, einem der bekanntesten Wahrzeichen Namibias. Wegen ihrer markanten Form wird die Spitzkoppe auch als „Matterhorn Namibias“ bezeichnet. Der mächtige Granitberg erhebt sich rund 700 m über die weite, flache Landschaft. Auf unserer Wanderung erkunden wir die außergewöhnlichen Felsformationen dieser Region. Dabei steigen wir auf einen der Pontok-Gipfel und blicken über die umliegende Landschaft. Unterwegs entdecken wir auch die historischen Felsgravuren beim Bushmen Paradise sowie den Rock Arch, einen natürlichen Felsbogen, der durch Verwitterung entstanden ist. Die unterschiedlichen Formen und Farben des Granitgesteins begleiten uns auf unserem Weg durch diese Landschaft. Anschließend setzen wir unsere Fahrt zur Brandberg White Lady Lodge fort.
Hinweis: Für die Wanderung bei der Spitzkoppe ist ebenfalls Trittsicherheit erforderlich. Der Weg ist an einzelnen Passagen schmaler (ca. 1 Meter) und es gibt keine Möglichkeit sich seitlich festzuhalten.
Wanderung: ca. 4 km, ca. +/-520 m, Gehzeit ca. 3 Std.
Übernachtung in der Brandberg White Lady Lodge oder ähnlich, am Brandberg
(F/M/A)
11. Tag: Am Brandberg – Felsmalereien der San
Heute erkunden wir den Brandberg, der mit 2.572 m die höchste Erhebung Namibias ist. Das Bergmassiv beherbergt einen bedeutenden Schatz an prähistorischer Felskunst. Rund 50.000 Felsmalereien werden hier vermutet, von denen einige mehrere Jahrtausende alt sind. Gemeinsam wandern wir auf schmalen Pfaden durch die felsige Landschaft und entdecken Darstellungen von Menschen, Tieren und geometrischen Mustern. Unser Ziel ist die berühmte Felsmalerei der „Weißen Dame“ in der Tsisab-Schlucht. Unterwegs halten wir auch Ausschau nach Oryxantilopen und Zebras, die in dieser Region leben. Wer möchte, kann die Wanderung anschließend verlängern und durch die mit Mopanebäumen und Akazien bewachsene Ebene zu unserer Lodge zurückwandern. Alternativ kehren wir auf der kürzeren Route zurück.
Optionale Wanderung (verlängerte Gesamtstrecke): ca. 16 km, ca. +/-140 m, Gehzeit ca. 6 Std.
Übernachtung in der Brandberg White Lady Lodge oder ähnlich, am Brandberg
(F/M/A)
12. Tag: Auf Safari im Etosha-Nationalpark
Heute führt uns unsere Reise in den Etosha-Nationalpark, eines der bekanntesten Wildschutzgebiete Namibias. Bereits auf der Fahrt durch den Park zu unserer Unterkunft halten wir Ausschau nach den zahlreichen Wildtieren, die hier leben. Mit etwas Glück entdecken wir Zebras, Springböcke und Giraffen, vielleicht zeigen sich auch Elefanten, Löwen, Nashörner oder Leoparden. Die weiten, offenen Landschaften bieten immer wieder Möglichkeiten zur Tierbeobachtung. Unser Weg führt uns schließlich zum Okaukuejo Restcamp, das direkt im Nationalpark liegt. Hier verbringen wir die Nacht und haben die Gelegenheit, das Geschehen am beleuchteten Wasserloch des Camps zu beobachten. Besonders in den Abendstunden kommen mit etwas Glück verschiedene Wildtiere zum Trinken vorbei.
Übernachtung im Okaukuejo Restcamp oder ähnlich, im Etosha-Nationalpark
(F/M/A)
13. Tag: Durch die Etosha Pfanne
Heute verbringen wir den gesamten Tag auf Safari im offenen Geländewagen und erkunden die weiten Landschaften des Etosha-Nationalparks. Mit rund 114 Säugetierarten und über 350 Vogelarten bietet der Park Lebensraum für eine vielfältige Tierwelt. Immer wieder halten wir an verschiedenen Wasserlöchern, an denen sich mit etwas Glück Oryxantilopen, Steppenzebras, Springböcke und Elefanten beobachten lassen. Vielleicht entdecken wir auch Löwen, die sich in der Nähe der Wasserstellen aufhalten. Während unserer Fahrt durch den Nationalpark nehmen wir uns ausreichend Zeit für Tierbeobachtungen und erfahren mehr über die verschiedenen Lebensräume und ihre Bewohner. Am Abend erreichen wir das Namutoni Restcamp im Nordosten des Parks, wo wir unsere nächste Nacht verbringen.
Übernachtung im Namutoni Restcamp oder ähnlich, im Etosha-Nationalpark
(F/M/A)
14. Tag: Vom Hoba-Meteoriten zum Waterberg
Heute verlassen wir den Etosha-Nationalpark und fahren weiter Richtung Süden. Unterwegs machen wir Halt beim Hoba-Meteoriten, der rund 20 Kilometer westlich von Grootfontein liegt. Mit einem Gewicht von etwa 60 Tonnen gilt er als größter bekannter Meteorit der Erde. Erst 1920 wurde der gewaltige Eisenmeteorit zufällig bei landwirtschaftlichen Arbeiten entdeckt. Wir besichtigen den ungewöhnlichen Fundort, bevor wir unsere Fahrt in Richtung Waterberg fortsetzen. Am Nachmittag erreichen wir unsere Lodge im Waterberg-Wilderness-Gebiet. Bei einer Wanderung erkunden wir die Umgebung und lernen die Landschaft am Fuße des markanten Waterberg-Plateaus kennen. Anschließend kehren wir zu unserer Unterkunft zurück, wo wir den Abend verbringen.
Wanderung: ca. 5 km, ca. +/-200 m, Gehzeit ca. 2 Std.
Übernachtung in der Waterberg Valley Lodge oder ähnlich, am Waterberg
(F/M/A)
15. Tag: Wanderung am Waterberg-Plateau
Nach dem Frühstück erkunden wir die Landschaft rund um das Waterberg-Plateau. Der rund 50 km lange und 16 km breite Tafelberg erhebt sich bis zu 200 m über seine Umgebung und ist besonders für seine rötlichen Sandsteinformationen bekannt. Im Gegensatz zur trockenen Landschaft der Kalahari finden wir hier stellenweise eine üppige Vegetation. Unsere Wanderung führt uns durch diese abwechslungsreiche Landschaft und hinauf zu einem der Aussichtspunkte des Plateaus. Von dort blicken wir weit über die umliegende Ebene. Unterwegs erfahren wir mehr über die Tier- und Pflanzenwelt dieser Region und halten Ausschau nach ihren Bewohnern. Am Nachmittag verabschieden wir uns vom Waterberg und fahren zurück nach Windhoek, wo wir unsere letzte Nacht in Namibia verbringen.
Wanderung: ca. 10 km, ca. +/-400 m, Gehzeit ca. 3-4 Std.
Übernachtung im Utopia Boutique Hotel oder ähnlich, in Windhoek
(F/M/A)
16. Tag: Abschied von Namibia
Nach unserem letzten Frühstück in Namibia heißt es heute Abschied nehmen. Hinter uns liegen abwechslungsreiche Tage mit Wanderungen durch die Namib-Wüste, Begegnungen mit der Tierwelt und Einblicken in die Kultur des Landes. Gemeinsam fahren wir zum internationalen Flughafen von Windhoek, von wo aus wir am Nachmittag unseren Rückflug antreten. Mit vielen Erinnerungen an die weiten Landschaften Namibias im Gepäck treten wir unsere Heimreise an.
Tipp: Wie wäre es mit einer Verlängerung Ihres Reiseerlebnisses? Weiterführende
Informationen zu unserem/n Verlängerungspaket/en finden Sie hier.
Bitte geben Sie das gewünschte Verlängerungspaket im Anmeldeformular unter
„Anmerkungen/Fragen“ bekannt. Im Anschluss erhalten Sie von uns per E-Mail ein
maßgeschneidertes Angebot für Ihr gewünschtes Verlängerungspaket mit angepasster An- und/oder Abreise. Vorbehaltlich Verfügbarkeit.
(F/-/-)
17. Tag: Zurück in der Heimat
Eine abwechslungsreiche Reise durch Namibia geht zu Ende. Wir kommen mit vielen Erinnerungen an die weiten Landschaften, besonderen Begegnungen und gemeinsamen Erlebnisse wieder zu Hause an.
1. Tag: Abreise nach Afrika!
Die Koffer sind gepackt und unsere Reise nach Namibia beginnt. Wir fliegen nach Windhoek, in die Hauptstadt des Landes, wo unser Abenteuer im südlichen Afrika auf uns wartet.
Hinweis: Damit die Weiterreise zur Gästefarm am morgigen Ankunftstag möglich ist, sollte die Landung in Windhoek vor 11:00 Uhr erfolgen. Bei einer späteren Ankunft ist eine zusätzliche Übernachtung in Windhoek erforderlich.
2. Tag: Unsere erste Nacht am Gamsberg Plateau
Nach unserer Ankunft am internationalen Flughafen Hosea Kutako bei Windhoek werden wir von unserem Local Guide begrüßt, der uns während unserer Reise durch Namibia begleitet. Wer möchte, hat am Flughafen noch Gelegenheit, Geld zu wechseln. Unser Guide steht uns dabei gerne unterstützend zur Seite. Anschließend verlassen wir Windhoek und fahren in Richtung der Großen Randstufe. Unterwegs verändert sich die Landschaft und wir können bereits die ersten Ausläufer der Namib-Wüste erahnen. Unser Ziel ist eine charmante Gästefarm, auf der wir die kommenden zwei Nächte verbringen. Hier lassen wir unseren ersten Tag in Namibia bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.
Übernachtung auf der Ababis Guest Farm oder ähnlich, nahe der Namib-Wüste
(-/-/A)
3. Tag: Auf dem Olive Trail durch die Naukluft-Berge
Heute fahren wir in den Naukluft Mountain Zebra Park, der 1972 zum Schutz der Bergzebras gegründet wurde. Schroffe Felsmassive, tiefe Flusstäler und versteinerte Wasserfälle aus Tuffgestein prägen diese Berglandschaft am Rande der Namib-Wüste. Hier unternehmen wir unsere erste Wanderung auf dem Olive Trail. Der abwechslungsreiche Weg führt uns durch die felsige Landschaft, vorbei an natürlichen Quellen und alten Wildfeigenbäumen. Immer wieder eröffnen sich weite Ausblicke über die Naukluft-Berge. Mit etwas Glück entdecken wir unterwegs auch gesellige Webervögel, die sich zwischen den Bäumen und Sträuchern beobachten lassen. Nach unserer Wanderung fahren wir zurück zur Gästefarm, wo wir den Abend gemeinsam verbringen.
Hinweis: Für die Wanderung auf dem Olive Trail ist Trittsicherheit erforderlich. An einer kurzen Passage von etwa 8 Metern ist der Weg sehr schmal (ca. 15 cm) und mit einer Kette zur Sicherung versehen.
Wanderung: ca. 8 km, ca. +/-350 m, Gehzeit ca. 5,5 Std.
Übernachtung auf der Ababis Guest Farm oder ähnlich, nahe der Namib-Wüste
(F/M/A)
4. Tag: Zu Fuß durch die Namib-Wüste – unser Wüstenabenteuer beginnt
Am Vormittag fahren wir entlang der westlichen Naukluft-Berge Richtung Süden. Immer wieder kommen dabei die Sanddünen der Namib-Wüste in Sicht. Unser Ziel ist das NamibRand-Konzessionsgebiet, wo unsere zweieinhalbtägige Wüstenwanderung beginnt. Gemeinsam mit unserem lokalen Wüstenguide erkunden wir diese besondere Landschaft. Neben Hartmann-Bergzebras und Straußen leben hier zahlreiche Insekten und Kleinstlebewesen, die sich an die trockenen Bedingungen angepasst haben. Unser Guide zeigt uns, wie vielfältig das Leben in der Wüste ist. Wir tragen nur unseren Tagesrucksack, während unser Hauptgepäck zum Camp transportiert wird. Am frühen Nachmittag erreichen wir unser erstes Wüstencamp. Hier schlafen wir unter freiem Himmel auf komfortablen Feldbetten mit Daunendecken. Am Abend erwartet uns eine festlich gedeckte Tafel mitten im Sand. Warme Duschen und Toiletten stehen ebenfalls zur Verfügung.
Wanderung: ca. 6 km, ca. +/-80 m, Gehzeit ca. 2–3 Std.
Übernachtung unter freiem Himmel auf komfortablen Feldbetten im Tok Tokkie Wüstencamp (warme Duschen und Toiletten vorhanden)
(F/M/A)
5. Tag: Durch die Namib-Wüste zum zweiten Wüstencamp
Nach unserer ersten Nacht unter dem Sternenhimmel werden wir mit einer Tasse heißem Kaffee oder Tee direkt am Bett geweckt. Nach dem Frühstück nutzen wir die noch kühlen Morgenstunden und setzen unsere Wanderung durch die Namib-Wüste fort. Unser lokaler Wüstenguide zeigt uns unterwegs, wie sich Tiere, Insekten und Kleinstlebewesen an die trockenen und oft extremen Bedingungen dieser Landschaft angepasst haben. Immer wieder entdecken wir neue Spuren des Lebens im Wüstensand. Die Mittagsstunden verbringen wir im Schatten eines Baldachins, bevor wir am Nachmittag die letzten Kilometer zu unserem zweiten Wüstencamp zurücklegen. Mit etwas Glück begegnen uns unterwegs Springböcke oder Oryxantilopen. Auch diese Nacht verbringen wir unter freiem Himmel auf komfortablen Feldbetten.
Übernachtung unter freiem Himmel auf komfortablen Feldbetten im Tok Tokkie Wüstencamp
(F/M/A)
6. Tag: Abschied von der Wüste – unterwegs zur Hammerstein Lodge
Nach zwei Nächten unter dem Sternenhimmel beginnt heute unsere letzte Wanderetappe durch die Namib-Wüste. Während wir durch die weite Landschaft wandern, verändert sich allmählich die Vegetation. Sanddünen, auf denen Kameldornakazien wachsen, prägen nun zunehmend das Bild. Gegen Mittag erreichen wir das Farmhaus und erfahren dort mehr über die lokalen Umweltschutzprojekte und die Bemühungen, diese besondere Landschaft zu bewahren. Damit endet unsere zweieinhalbtägige Wüstenwanderung. Anschließend verabschieden wir uns von unserem Wüstenguide und setzen unsere Reise mit dem Fahrzeug fort. Unser heutiges Ziel ist die Hammerstein Lodge, wo wir den restlichen Tag verbringen.
Wanderung: ca. 5 km, ca. +/-50 m, Gehzeit ca. 3 Std.
Übernachtung in der Hammerstein Lodge oder ähnlich, nahe Sesriem
(F/M/A)
7. Tag: Im roten Dünenmeer von Sossusvlei
Noch vor Sonnenaufgang brechen wir auf, um die Dünen der Namib-Wüste im ersten Morgenlicht zu erleben. Wenn die Sonne langsam höher steigt, leuchtet der Sand in unterschiedlichen Rot- und Orangetönen. Wir wandern durch die Dünenlandschaft zum Sossusvlei und Deadvlei, die zum UNESCO-Weltnaturerbe Namib-Sandmeer gehören. Einige der Dünen erreichen Höhen von bis zu 380 m. Besonders markant sind die dunklen, abgestorbenen Akazienbäume, die sich im Deadvlei von der hellen Lehmpfanne und den roten Sanddünen abheben. Anschließend fahren wir weiter zum Sesriem Canyon. Der Tsauchab-Fluss hat hier über lange Zeit eine etwa einen Kilometer lange und bis zu 30 m tiefe Schlucht in das Gestein gegraben. Nach unseren Erkundungen setzen wir die Fahrt zu unserer nächsten Unterkunft fort.
Wanderung: ca. 9 km, ca. +/-230 m, Gehzeit ca. 5–6 Std.
Übernachtung in der Solitaire Lodge oder ähnlich, in Solitaire
(F/M/A)
8. Tag: Von der Namib-Wüste an die Atlantikküste
Am Morgen erwartet uns eine leichte Wanderung, bei der wir die „Brise“ der Namib-Wüste genießen können. Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir nördlich des Kuiseb Flusses. Wir erreichen Walvis Bay oder Walfischbucht, wie die größte Hafenstadt Namibias auch genannt wird. Sie liegt direkt an der Atlantikküste und ist ein lebhaftes Küstenstädtchen. Die Walfischbucht hat eine bewegte Geschichte zu erzählen, verschiedene kulturelle Einflüsse prägen diesen Ort bis in die Gegenwart. Die deutsche Kolonialzeit zum Beispiel ist bis heute bemerkbar. Die Lagune beheimatet Flamingos und in einer sehr guten Saison können wir dort rund 100.000 dieser rosaroten und graziösen Vögel beobachten. Später fahren wir nach Swakopmund, wo wir unsere Unterkunft für die nächsten zwei Tage beziehen.
Wanderung: ca. 5 km, Gehzeit ca. 2 Std.
Übernachtung im The Delight Hotel oder ähnlich, in Swakopmund
(F/M/A)
9. Tag: Zwischen Township und Mondlandschaft – Swakopmund entdecken
Heute lernen wir unterschiedliche Seiten von Swakopmund kennen. Bei einem Spaziergang durch die Stadt entdecken wir die historischen Gebäude, deren Architektur bis heute vom deutschen Kolonialeinfluss geprägt ist. Anschließend besuchen wir das Township Mondesa. Die Entstehung der Townships ist eng mit der südafrikanischen Apartheid-Politik verbunden, deren Auswirkungen bis heute sichtbar sind. Bei einem Marktbesuch und dem Besuch eines Kindergartens erhalten wir Einblicke in den Alltag der Menschen vor Ort. Am Nachmittag verlassen wir die Stadt und fahren in die sogenannte Mondlandschaft. Auf einer Wanderung erkunden wir die karge, von tiefen Tälern und ungewöhnlichen Felsformationen geprägte Landschaft. Unterwegs begegnen uns auch die außergewöhnlichen Welwitschia-Pflanzen, die an die trockenen Bedingungen der Namib-Wüste angepasst sind. Anschließend kehren wir nach Swakopmund zurück.
Wanderung: ca. 7 km, ca. +/-100 m, Gehzeit ca. 2 Std.
Übernachtung im The Delight Hotel oder ähnlich, in Swakopmund
(F/M/A)
10. Tag: Zwischen den Granitfelsen der Spitzkoppe
Am Vormittag fahren wir zu den Pontok-Bergen und der Spitzkoppe, einem der bekanntesten Wahrzeichen Namibias. Wegen ihrer markanten Form wird die Spitzkoppe auch als „Matterhorn Namibias“ bezeichnet. Der mächtige Granitberg erhebt sich rund 700 m über die weite, flache Landschaft. Auf unserer Wanderung erkunden wir die außergewöhnlichen Felsformationen dieser Region. Dabei steigen wir auf einen der Pontok-Gipfel und blicken über die umliegende Landschaft. Unterwegs entdecken wir auch die historischen Felsgravuren beim Bushmen Paradise sowie den Rock Arch, einen natürlichen Felsbogen, der durch Verwitterung entstanden ist. Die unterschiedlichen Formen und Farben des Granitgesteins begleiten uns auf unserem Weg durch diese Landschaft. Anschließend setzen wir unsere Fahrt zur Brandberg White Lady Lodge fort.
Hinweis: Für die Wanderung bei der Spitzkoppe ist ebenfalls Trittsicherheit erforderlich. Der Weg ist an einzelnen Passagen schmaler (ca. 1 Meter) und es gibt keine Möglichkeit sich seitlich festzuhalten.
Wanderung: ca. 4 km, ca. +/-520 m, Gehzeit ca. 3 Std.
Übernachtung in der Brandberg White Lady Lodge oder ähnlich, am Brandberg
(F/M/A)
11. Tag: Am Brandberg – Felsmalereien der San
Heute erkunden wir den Brandberg, der mit 2.572 m die höchste Erhebung Namibias ist. Das Bergmassiv beherbergt einen bedeutenden Schatz an prähistorischer Felskunst. Rund 50.000 Felsmalereien werden hier vermutet, von denen einige mehrere Jahrtausende alt sind. Gemeinsam wandern wir auf schmalen Pfaden durch die felsige Landschaft und entdecken Darstellungen von Menschen, Tieren und geometrischen Mustern. Unser Ziel ist die berühmte Felsmalerei der „Weißen Dame“ in der Tsisab-Schlucht. Unterwegs halten wir auch Ausschau nach Oryxantilopen und Zebras, die in dieser Region leben. Wer möchte, kann die Wanderung anschließend verlängern und durch die mit Mopanebäumen und Akazien bewachsene Ebene zu unserer Lodge zurückwandern. Alternativ kehren wir auf der kürzeren Route zurück.
Optionale Wanderung (verlängerte Gesamtstrecke): ca. 16 km, ca. +/-140 m, Gehzeit ca. 6 Std.
Übernachtung in der Brandberg White Lady Lodge oder ähnlich, am Brandberg
(F/M/A)
12. Tag: Auf Safari im Etosha-Nationalpark
Heute führt uns unsere Reise in den Etosha-Nationalpark, eines der bekanntesten Wildschutzgebiete Namibias. Bereits auf der Fahrt durch den Park zu unserer Unterkunft halten wir Ausschau nach den zahlreichen Wildtieren, die hier leben. Mit etwas Glück entdecken wir Zebras, Springböcke und Giraffen, vielleicht zeigen sich auch Elefanten, Löwen, Nashörner oder Leoparden. Die weiten, offenen Landschaften bieten immer wieder Möglichkeiten zur Tierbeobachtung. Unser Weg führt uns schließlich zum Okaukuejo Restcamp, das direkt im Nationalpark liegt. Hier verbringen wir die Nacht und haben die Gelegenheit, das Geschehen am beleuchteten Wasserloch des Camps zu beobachten. Besonders in den Abendstunden kommen mit etwas Glück verschiedene Wildtiere zum Trinken vorbei.
Übernachtung im Okaukuejo Restcamp oder ähnlich, im Etosha-Nationalpark
(F/M/A)
13. Tag: Durch die Etosha Pfanne
Heute verbringen wir den gesamten Tag auf Safari im offenen Geländewagen und erkunden die weiten Landschaften des Etosha-Nationalparks. Mit rund 114 Säugetierarten und über 350 Vogelarten bietet der Park Lebensraum für eine vielfältige Tierwelt. Immer wieder halten wir an verschiedenen Wasserlöchern, an denen sich mit etwas Glück Oryxantilopen, Steppenzebras, Springböcke und Elefanten beobachten lassen. Vielleicht entdecken wir auch Löwen, die sich in der Nähe der Wasserstellen aufhalten. Während unserer Fahrt durch den Nationalpark nehmen wir uns ausreichend Zeit für Tierbeobachtungen und erfahren mehr über die verschiedenen Lebensräume und ihre Bewohner. Am Abend erreichen wir das Namutoni Restcamp im Nordosten des Parks, wo wir unsere nächste Nacht verbringen.
Übernachtung im Namutoni Restcamp oder ähnlich, im Etosha-Nationalpark
(F/M/A)
14. Tag: Vom Hoba-Meteoriten zum Waterberg
Heute verlassen wir den Etosha-Nationalpark und fahren weiter Richtung Süden. Unterwegs machen wir Halt beim Hoba-Meteoriten, der rund 20 Kilometer westlich von Grootfontein liegt. Mit einem Gewicht von etwa 60 Tonnen gilt er als größter bekannter Meteorit der Erde. Erst 1920 wurde der gewaltige Eisenmeteorit zufällig bei landwirtschaftlichen Arbeiten entdeckt. Wir besichtigen den ungewöhnlichen Fundort, bevor wir unsere Fahrt in Richtung Waterberg fortsetzen. Am Nachmittag erreichen wir unsere Lodge im Waterberg-Wilderness-Gebiet. Bei einer Wanderung erkunden wir die Umgebung und lernen die Landschaft am Fuße des markanten Waterberg-Plateaus kennen. Anschließend kehren wir zu unserer Unterkunft zurück, wo wir den Abend verbringen.
Wanderung: ca. 5 km, ca. +/-200 m, Gehzeit ca. 2 Std.
Übernachtung in der Waterberg Valley Lodge oder ähnlich, am Waterberg
(F/M/A)
15. Tag: Wanderung am Waterberg-Plateau
Nach dem Frühstück erkunden wir die Landschaft rund um das Waterberg-Plateau. Der rund 50 km lange und 16 km breite Tafelberg erhebt sich bis zu 200 m über seine Umgebung und ist besonders für seine rötlichen Sandsteinformationen bekannt. Im Gegensatz zur trockenen Landschaft der Kalahari finden wir hier stellenweise eine üppige Vegetation. Unsere Wanderung führt uns durch diese abwechslungsreiche Landschaft und hinauf zu einem der Aussichtspunkte des Plateaus. Von dort blicken wir weit über die umliegende Ebene. Unterwegs erfahren wir mehr über die Tier- und Pflanzenwelt dieser Region und halten Ausschau nach ihren Bewohnern. Am Nachmittag verabschieden wir uns vom Waterberg und fahren zurück nach Windhoek, wo wir unsere letzte Nacht in Namibia verbringen.
Wanderung: ca. 10 km, ca. +/-400 m, Gehzeit ca. 3-4 Std.
Übernachtung im Utopia Boutique Hotel oder ähnlich, in Windhoek
(F/M/A)
16. Tag: Abschied von Namibia
Nach unserem letzten Frühstück in Namibia heißt es heute Abschied nehmen. Hinter uns liegen abwechslungsreiche Tage mit Wanderungen durch die Namib-Wüste, Begegnungen mit der Tierwelt und Einblicken in die Kultur des Landes. Gemeinsam fahren wir zum internationalen Flughafen von Windhoek, von wo aus wir am Nachmittag unseren Rückflug antreten. Mit vielen Erinnerungen an die weiten Landschaften Namibias im Gepäck treten wir unsere Heimreise an.
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(F/-/-)
17. Tag: Zurück in der Heimat
Eine abwechslungsreiche Reise durch Namibia geht zu Ende. Wir kommen mit vielen Erinnerungen an die weiten Landschaften, besonderen Begegnungen und gemeinsamen Erlebnisse wieder zu Hause an.
Häufig gestellte Fragen
In den namibischen Nationalparks befinden wir uns inmitten einiger der eindrucksvollsten Landschaften des afrikanischen Kontinents. Wir beginnen im Naukluft Nationalpark mit dem Olive Trail, einem der schönsten Wanderwege der Region, vorbei an alten Wildfeigenbäumen und erfrischenden Quellen. Auf dem Tok Tokkie Trail verbringen wir zweieinhalb Tage zu Fuß im NamibRand-Concessionsgebiet und schlafen auf Feldbetten unter dem Sternenhimmel der Namib. Wir tauchen in das Dünenfeld von Sossusvlei und Deadvlei ein, das zum UNESCO-Welterbe Namib-Sandmeer zählt. Rund um die markante Spitzkoppe im Erongogebirge erkunden wir bizarre Felsformationen und den beeindruckenden Rock Arch. Am Brandbergmassiv, dem höchsten Berg Namibias, suchen wir gemeinsam die rund 4.000 Jahre alten Felsmalereien der San und die berühmte Weiße Dame in der Tsisab-Schlucht. Den Abschluss bilden eine Safari im Etosha Nationalpark und eine Wanderung auf das rot schimmernde Waterberg Plateau.
Unser langjährig befreundetes Team vor Ort rund um Jens, Leo und Thomas begleitet uns nicht nur auf den Wanderwegen, sondern öffnet Türen, die ohne diese persönlichen Verbindungen verschlossen blieben. Beim gemeinsamen Marktbesuch und dem Besuch eines Kindergartens in Swakopmund erhalten wir Einblicke in den Alltag der Stadt aus erster Hand. Unser lokaler Wüstenguide auf dem Tok Tokkie Trail zeigt uns die faszinierende Welt der Insekten und Kleinstlebewesen, die sich an die harten Bedingungen der Namib angepasst haben. Mit 6 bis 10 Wanderbegeisterten pro Gruppe bleibt Raum für diese Begegnungen und für genügend Flexibilität und Individualität.
Wir legen so gut es geht darauf Wert, dass der wirtschaftliche Nutzen unserer Reisen direkt bei den Menschen vor Ort ankommt. In Namibia übernachten wir in inhabergeführten Gästefarmen wie der Ababis Guest Farm oder der Desert Homestead Lodge statt in großen Hotels. Wir essen in lokalen Restaurants und arbeiten mit unserem einheimischen Team zusammen. Ein besonderes Programmelement ist der Besuch einer Ausbildungseinrichtung im NamibRand-Concessionsgebiet, in der Menschen aus ariden Regionen lernen, wie sie die spärlichen Ressourcen ihrer Umgebung nachhaltig nutzen können. Einwegplastik vermeiden wir so gut es geht und auf unseren Wanderungen bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen und respektieren die Natur der Nationalparks.
Diese Reise wurde gemeinsam mit unserem Team vor Ort rund um Jens, Leo und Thomas entwickelt, mit denen wir seit Jahren freundschaftlich verbunden sind. Diese Verbindung macht es uns möglich, Namibia aus einem persönlicheren Blinckwinkel zu entdecken. Wir übernachten auf Feldbetten unter dem Sternenhimmel des NamibRands und erfahren von unseren Guides Hintergründe zur Geschichte der Region. Die kleine Gruppengröße von 6 bis 10 Personen erlaubt uns, flexibel zu wandern und mit liebevollen Details nah an Namibia heranzukommen, wie es in einer Großgruppe nicht möglich wäre.
Das Terrain auf dieser Reise ist abwechslungsreich: Wir wandern auf steinigen Pfaden im Naukluft-Nationalpark, über weichen Wüstensand auf dem Tok Tokkie Trail und durch Felslandschaften rund um Spitzkoppe und Brandberg. Festes, knöchelhohes Wanderschuhwerk mit gutem Profil ist dabei unverzichtbar. Da die Temperaturen nachts auf 5 bis 10 °C sinken können, empfehlen wir mehrere Kleidungsschichten, die sich je nach Tageszeit kombinieren lassen. Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenbrille und Kopfbedeckung sind in der namibischen Sonne besonders wichtig. Eine ausreichend große, wiederverwendbare Wasserflasche gehört auch dazu. Alle weiteren Empfehlungen finden sich in unserer detaillierten Packliste.
Weitere Namibia Highlights:
- 12 Übernachtungen in Hotels, Gästehäuser, Lodges mit eigenem Bad sowie 2 Übernachtungen auf Feldbetten unter freiem Himmel. Decken werden bereitgestellt. Änderungen der Unterkünfte lt. Ablauf vorbehalten.
- 14x Frühstück, 13x Mittagessen/Lunch, 14x Abendessen
- Deutschsprachige Reiseleitung
- Alle Fahrten und Transfers im klimatisierten Kleinbus
- Flughafentransfer an den regulären An- und Abreisetagen
- Alle Ausflüge und Aktivitäten, Eintrittsgelder für die genannten Aktivitäten
- Reiseinformation
- Internationaler Flug nach Windhoek und retour: Der Flug kann in Eigenregie oder über Weltweitwandern gebucht werden. Bei Buchung über Weltweitwandern genießen Sie den Pauschalreiseschutz auch für diese Leistung. Auf Wunsch holen wir gerne für Sie tagesaktuelle Angebote ein und buchen Ihnen den Flug – wir bitten um Bekanntgabe über die Buchungsmaske oder per Mail an tanja.ernst@weltweitwandern.com. Bei Buchung in Eigenregie entfällt der Pauschalreiseschutz für den internationalen Linienflug. Bitte buchen Sie Ihren Flug erst, nachdem die Reise gesichert ist. Bitte beachten Sie auch, dass die spätestmögliche Ankunft am Anreisetag in Windhoek um 13:30 h ist.
- Bei Buchung eines halben Doppelzimmers oder Doppelzimmers: im Doppelzimmer steht entweder ein Doppelbett oder Twin Betten zur Verfügung. Hat sich bis zur Abreise keine gleichgeschlechtliche Person ebenfalls für das halbe Doppelzimmer angemeldet oder hat Ihre Gegenbelegung im Doppelzimmer storniert, erhalten Sie automatisch ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder ein Einzelzimmer. In diesem Fall wird der gesamte Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt.
- Visagebühren
- Impfungen und Versicherungen (Reise-, Stornoversicherung)
- Ausgaben persönlicher Natur wie Getränke, Souvenirs, Trinkgelder ca. 50-70 Euro
- Nicht angeführte Mahlzeiten
€ 380,-
€ 380,-
Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.
Kontakt
Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz
T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.
Allgemeine Hinweise
Bitte beachten Sie, dass sich Einreise- und Reisebestimmungen jederzeit ändern können. Informieren Sie sich daher rechtzeitig vor Ihrer Abreise über die aktuell geltenden Vorschriften.
Auch neue Anforderungen, etwa verpflichtende Impfungen oder Versicherungsnachweise, können kurzfristig eingeführt werden. Solche Änderungen begründen nicht automatisch einen Anspruch auf eine kostenfreie Stornierung.
Einreise nach Namibia
Für Staatsbürger aus Österreich, Deutschland und der Schweiz
Für die Einreise nach Namibia benötigen Sie einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültig ist und über mindestens drei freie Seiten verfügt.
Visumpflicht seit 1. April 2025: Für Reisende aus Österreich, Deutschland und der Schweiz ist ein Visum erforderlich. Dieses kann vorab online oder bei der Einreise als Visa on Arrival beantragt werden. Die Visumgebühr beträgt derzeit etwa 80 Euro.
Wir empfehlen, das Visum bereits vor der Reise über das offizielle E-Services-Portal der namibischen Einwanderungsbehörde zu beantragen.
Impfbestimmungen: Bei einer direkten Einreise aus Österreich, Deutschland oder der Schweiz sind derzeit keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Gelbfieberimpfung: Bei der Einreise aus einem Gelbfieber-Risikogebiet ist ein entsprechender Impfnachweis erforderlich. Dies kann auch bei einem Transitaufenthalt von mehr als zwölf Stunden gelten, beispielsweise in Nairobi oder Addis Abeba.
Transit und Zwischenstopps
Bitte beachten Sie, dass bei der An- und Abreise auch die Einreise- und Transitbestimmungen jener Länder gelten können, in denen Sie zwischenlanden. Je nach Flugverbindung, Aufenthaltsdauer und Einreiseart können zusätzliche Dokumente oder Nachweise erforderlich sein.
Aktuelle Informationen
Die jeweils geltenden Einreisebestimmungen finden Sie auf den offiziellen Seiten der zuständigen Behörden:
- Österreich: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
- Deutschland: Auswärtiges Amt
- Schweiz: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA)
Bitte überprüfen Sie die aktuellen Bestimmungen vor Ihrer Abreise. Änderungen vorbehalten.
Allgemeine Hinweise
Die medizinische Versorgung in Namibia ist regional unterschiedlich. In größeren Städten und privaten Kliniken stehen gut ausgestattete medizinische Einrichtungen zur Verfügung. In ländlichen und abgelegenen Regionen ist die Versorgung hingegen eingeschränkt und entspricht nicht immer europäischen Standards.
Medizinische Behandlungen, insbesondere in Privatkliniken, können hohe Kosten verursachen. Häufig ist eine direkte Bezahlung oder eine Vorauszahlung vor Behandlungsbeginn erforderlich.
Wir empfehlen daher den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit ausreichender Deckung und Rücktransport.
Auch die Mitnahme einer persönlichen Reiseapotheke ist sinnvoll. Diese sollte neben regelmäßig benötigten Medikamenten auch Mittel gegen häufige Reisebeschwerden enthalten.
Impfungen
Bitte beachten Sie, dass sich Impfbestimmungen und medizinische Empfehlungen jederzeit ändern können.
Vor Ihrer Reise sollten Sie Ihren Impfstatus überprüfen und gegebenenfalls die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender auffrischen lassen.
Je nach Reiseroute, Aufenthaltsdauer und individuellen Voraussetzungen können zusätzliche Reiseimpfungen sinnvoll sein. Dazu zählen beispielsweise Hepatitis A und B sowie bei besonderer Exposition auch Tollwut, Typhus oder Meningokokken-Erkrankungen.
Wir empfehlen, sich etwa acht Wochen vor Reisebeginn von einer reisemedizinischen Fachstelle oder Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt beraten zu lassen.
Malaria und andere Gesundheitsrisiken
In bestimmten Regionen Namibias besteht ein Malariarisiko, das je nach Gebiet und Jahreszeit unterschiedlich hoch ist. Besonders betroffen sind nördliche und nordöstliche Landesteile. Auch für Reisen in den Etosha-Nationalpark sollte das saisonale Malariarisiko berücksichtigt werden.
Malaria wird durch infizierte Stechmücken übertragen, die überwiegend in der Dämmerung und nachts aktiv sind. Ein konsequenter Schutz vor Mückenstichen ist daher besonders wichtig.
Wir empfehlen folgende Vorsichtsmaßnahmen:
- Verwenden Sie wirksame Mückenschutzmittel.
- Tragen Sie insbesondere abends helle, langärmelige Kleidung und lange Hosen.
- Nutzen Sie, wo vorhanden und erforderlich, Moskitonetze oder andere geeignete Schutzmaßnahmen.
- Lassen Sie sich vor der Reise ärztlich beraten, ob für Ihre Reiseroute eine medikamentöse Malariaprophylaxe oder die Mitnahme einer Notfallmedikation sinnvoll ist.
Sollten während oder nach der Reise Fieber oder andere malariaähnliche Beschwerden auftreten, suchen Sie bitte umgehend ärztliche Hilfe auf und weisen Sie auf Ihren Aufenthalt in einem möglichen Malariagebiet hin.
Weitere Vorsichtsmaßnahmen
In Namibia kommen auch giftige Schlangen, Skorpione und Spinnen vor. Begegnungen sind bei entsprechender Vorsicht meist vermeidbar.
Greifen Sie nicht unbedacht unter Steine oder in Felsspalten und kontrollieren Sie insbesondere bei Übernachtungen in der Natur Ihre Schuhe und Kleidung vor dem Anziehen.
Sonnenschutz und UV-Strahlung
In Namibia kann die UV-Strahlung sehr intensiv sein. Achten Sie daher auf ausreichenden Sonnenschutz, insbesondere bei Wanderungen und längeren Aufenthalten im Freien.
Wir empfehlen Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, eine Kopfbedeckung, eine Sonnenbrille mit UV-Schutz sowie ausreichend Trinkwasser.
Reisemedizinische Beratung
Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Ihrer Abreise über die aktuellen Impfempfehlungen, mögliche Gesundheitsrisiken und geeignete Vorsorgemaßnahmen.
Weitere Informationen erhalten Sie bei reisemedizinischen Fachstellen, beispielsweise:
Österreich
Deutschland
Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit
Allgemeine Informationen
Namibia ist überwiegend von einem trockenen Klima mit vielen Sonnenstunden geprägt. Je nach Region und Jahreszeit können die Temperaturen jedoch stark variieren. Besonders in den Wüstengebieten sind große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht typisch.
In der Namib-Wüste können die Temperaturen während der Sommermonate von Dezember bis Februar tagsüber auf über 35 °C steigen, vereinzelt auch über 40 °C. Im namibischen Winter von Juni bis August ist es tagsüber meist angenehm mild, während die Temperaturen nachts bis in die Nähe des Gefrierpunkts sinken können.
Die Regenzeit dauert überwiegend von November bis April. Niederschläge fallen häufig in Form kurzer, kräftiger Schauer. Dabei nimmt die Regenmenge vom trockenen Südwesten in Richtung Nordosten deutlich zu.
Klima im Juli und August – Winter und Trockenzeit
In Namibia herrscht zu dieser Zeit Winter. Die Tage sind meist sonnig und trocken, während es besonders nachts und in den frühen Morgenstunden empfindlich kühl werden kann.
Im Süden liegen die Tagestemperaturen häufig zwischen 18 und 22 °C, im Norden zwischen 20 und 24 °C. Nachts können die Temperaturen auf 5 bis 10 °C oder in Wüstenregionen sogar bis zum Gefrierpunkt sinken.
Für Wanderungen sind die milden Tagestemperaturen oft günstig. Warme Kleidung ist jedoch besonders für die frühen Morgenstunden, Safaris und Übernachtungen im Freien wichtig.
Klima im April und Mai – Herbst in Namibia
Im April und Mai geht die Regenzeit allmählich zu Ende. Die Landschaft ist vielerorts noch grüner, während die Temperaturen langsam zurückgehen.
Im Süden erreichen die Tagestemperaturen häufig 25 bis 28 °C, im Norden etwa 25 bis 30 °C. Nachts liegen die Temperaturen je nach Region meist zwischen 10 und 18 °C.
Die Bedingungen sind oft angenehm für Wanderungen und Naturbeobachtungen. Besonders im Mai nimmt die Wahrscheinlichkeit von Regenfällen deutlich ab.
Klima im Oktober – Frühling in Namibia
Im Oktober beginnt in Namibia die wärmere Jahreszeit. Die Trockenzeit hält vielerorts noch an, während die Temperaturen insbesondere im Landesinneren deutlich steigen.
Im Süden können tagsüber etwa 30 bis 32 °C erreicht werden, im Norden häufig 30 bis 35 °C. Nachts bleibt es mit rund 15 bis 23 °C meist milder als in den Wintermonaten.
Im Etosha-Nationalpark bieten die häufig noch trockenen Bedingungen gute Möglichkeiten zur Tierbeobachtung, da sich viele Wildtiere an den Wasserstellen aufhalten.
Unser Tipp
Für eine Namibia-Reise empfehlen wir Kleidung nach dem Zwiebelprinzip. Leichte, atmungsaktive Kleidung ist für warme Tage ideal, während eine warme Jacke und zusätzliche Schichten für kühle Abende und Nächte wichtig sind. Besonders bei Übernachtungen unter freiem Himmel sollten die teils großen Temperaturunterschiede berücksichtigt werden.
Alle Temperaturangaben sind ungefähre klimatische Richtwerte. Je nach Region, Höhenlage und Wetterlage können die tatsächlichen Temperaturen deutlich abweichen.
Währung
Die offizielle Währung Namibias ist der Namibia-Dollar (NAD). Auch der südafrikanische Rand (ZAR) wird als Zahlungsmittel akzeptiert. Beide Währungen sind im Verhältnis 1:1 aneinander gebunden.
Bitte beachten Sie, dass der Namibia-Dollar in Südafrika in der Regel nicht als Zahlungsmittel akzeptiert wird.
Bargeld und Kartenzahlung
Wir empfehlen, Bargeld erst nach Ihrer Ankunft in Namibia abzuheben oder zu wechseln. Geldautomaten und Wechselstuben finden Sie am Flughafen sowie in größeren Städten und Ortschaften.
In vielen Lodges, Restaurants und Geschäften können Sie mit Kreditkarte bezahlen. Besonders Visa und Mastercard sind weit verbreitet. Auch Bargeldbehebungen an Geldautomaten sind mit diesen Karten meist möglich. Die Akzeptanz anderer Bankkarten kann je nach Anbieter variieren.
Für kleinere Einkäufe, Trinkgelder und Aufenthalte in abgelegenen Regionen empfehlen wir, stets etwas Bargeld mitzuführen. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie jedoch keine größeren Bargeldbeträge bei sich tragen.
Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise bei Ihrer Bank über mögliche Gebühren, Behebungslimits und die Freischaltung Ihrer Karte für Namibia.
Trinkgeld
Trinkgeld ist in Namibia üblich und eine gern gesehene Anerkennung für guten Service.
In Restaurants sind etwa 10 % des Rechnungsbetrags angemessen, sofern kein Bedienungsgeld enthalten ist. Auch Taxifahrer freuen sich über ein kleines Trinkgeld.
In vielen Lodges und Camps stehen zentrale Trinkgeldboxen zur Verfügung. Die gesammelten Beträge werden häufig unter den Mitarbeiter aufgeteilt.
Die Höhe des Trinkgelds liegt selbstverständlich in Ihrem eigenen Ermessen und richtet sich nach Ihrer Zufriedenheit mit dem Service.
Zeitunterschied
Während der europäischen Winterzeit (MEZ) beträgt der Zeitunterschied zwischen Namibia und Österreich bzw. Deutschland +1 Stunde. Während der europäischen Sommerzeit (MESZ) gibt es keinen Zeitunterschied.
Strom und Steckdosen
In Namibia beträgt die Netzspannung üblicherweise 220–240 Volt bei 50 Hertz.
Die Steckdosen unterscheiden sich von den in Österreich, Deutschland und der Schweiz gebräuchlichen Anschlüssen. Verwendet werden vor allem Steckdosen des Typs M, teilweise auch Typ D.
Wir empfehlen daher die Mitnahme eines passenden Reiseadapters. Achten Sie darauf, dass dieser ausdrücklich für Namibia geeignet ist, da nicht alle Universaladapter die dortigen Steckdosentypen unterstützen.
Moskitos und Mückenschutz
Moskitos kommen insbesondere in den nördlichen und nordöstlichen Regionen Namibias vor. Je nach Jahreszeit und Wetterbedingungen können sie jedoch auch in anderen Landesteilen auftreten.
Viele Unterkünfte in betroffenen Regionen verfügen über Moskitonetze oder andere Schutzmaßnahmen. Eine entsprechende Ausstattung kann jedoch nicht überall vorausgesetzt werden.
Wir empfehlen, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden wirksame Mückenschutzmittel zu verwenden und möglichst lange, helle Kleidung zu tragen. In bestimmten Regionen besteht zudem ein saisonales Malariarisiko. Bitte lassen Sie sich dazu vor Ihrer Reise ärztlich beraten.
Zwischen Österreich und Namibia besteht kein Sozialversicherungsabkommen. Medizinische Behandlungen und Krankentransporte müssen daher in der Regel selbst bezahlt werden und können hohe Kosten verursachen.
Wir empfehlen Ihnen deshalb dringend den Abschluss einer Reiseversicherung mit umfassendem Auslandskrankenschutz und medizinisch notwendigem Rücktransport nach Österreich.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Reiseversicherung-Komplettschutz.
Die im Reiseablauf genannten Distanzen und Reisezeiten sind geschätzt und abhängig von den lokalen Straßenverhältnissen. Der Reiseablauf sieht einige längere Tage „on the Road“ vor. Die Straßen in den abgelegenen Gebieten sind nicht im besten Zustand und die Fahrt kann mitunter langsam und staubig vonstattengehen. Vergessen Sie jedoch nie: Der Weg ist das Ziel! Nehmen Sie die vielfältigen, exotischen Eindrücke auf und genießen Sie in Momenten, in denen es mal nicht so schnell vorwärts geht, das Abenteuer Namibia.
Wir veranstalten diese Reise in Kooperation mit anderen deutschsprachigen Reiseveranstaltern.
Wer unsere Reise noch verlängern möchte, hat bei einer dreitägigen Verlängerung die Möglichkeit, die Viktoriafälle, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen, und den Chobe-Nationalpark zu besuchen. Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage weitere Informationen dazu zu.
Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉
Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.
Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!
Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:
Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.
Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.
Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.
Gruppenreise
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.
Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.
Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.
Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.
Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?
Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.
Hören Sie bitte auf den Guide
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.
Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.
„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:
Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:
- Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
- Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
- Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.
Bekleidung
- Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
Zusätzliche Tipps: - Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
- Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.
Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.
- Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
- Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.
Lokalem dem Vorrang geben
- Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
- Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
- ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf
Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.
- Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
- Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
- Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
- Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
- Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.
Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!
Gästestimmen
Susanne R. |
November 2023