Rote Dünen & Kultur
In der Namib besteigen wir die berühmte Düne 45 und bestaunen die Weite der Wüstenlandschaft. Außerdem sehen wir Giraffen und vielleicht auch Löwen beim Wassertrinken zu und suchen im Brandbergmassiv nach der „Weißen Dame“.
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Reisedauer:17 Tage
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Davon Wandertage:10 Tage
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Nächte im Bett:12Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Nächte im Zelt:2Die Übernachtungen finden in Zelten statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Gruppengröße:6-10 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 6 Person(en), die maximale Zahl auf 10 Personen.
Highlights:
- Wanderung Olive Trail – Naturbad im Naukluft NP
- Die Dünen der Namib Wüste (Sossusvlei & Deadvlei)
- Walvis Bay & Swakopmund
- Wandern rund um die Spitzkoppe
- Etosha Pfanne
- 2 Nächte unter dem Sternenhimmel in der Namib Wüste
Schwierigkeitsgrade:
Nachhaltigkeit:
Wir kompensieren den CO2-Ausstoß aller Fluganreisen.
Hohe lokale Wertschöpfung.
64% des Reisepreises bleiben vor Ort.
Wandern in den Nationalparks von Namibia
Unsere Wanderreise beginnt im Naukluft Nationalpark und dem bekannten Olive Trail. Auf unserem Weg in die Namibische Wüste wandern wir auch auf dem wunderbaren Tok Tokkie Trail. Benannt nach dem dort lebenden Käfer. Nächtigen tun wir unterm Sternenhimmel und verwöhnt werden wir von lokalen Einwohnern. Weiter geht es bis nach Swakopmund. Noch immer finden wir in Swakopmund viele Spuren ehemaliger Deutscher Auswanderer. Ein Highlight ist die Welwitschia Ebene mit Ihren Welwitschia Mirabilis Pflanzen – sie gelten als lebende Fossilien.
Die älteste Wüste der Welt, die bedeutendsten Wildreservate Afrikas, die höchsten Berge Namibias: Diese Reise verbindet spektakuläre Naturschauplätze mit jahrhunderte- bis jahrtausendealten Kulturzeugnissen wie den gut erhaltenen Felsmalereien der San. Wir wandern durch Buschland und verbringen eine Nacht unter Sternen.
Das Matterhorn Namibias: Die Spitzkoppe
700 Meter ragt die Spitzkoppe im Erongogebirge aus der trockenen und endlos scheinenden Umgebung in die Höhe. Seine markante Form hat dem Granitmassiv den Spitznamen „Matterhorn Namibias“ eingebracht. Hier kann man stundenlang herumwandern und kurios geformte Felsen, den „Felsenpool“ und die „Felsbogenbrücke“, entdecken. Zum Sonnenuntergang blicken wir von hier oben über die Weite der afrikanischen Steppe.
Das mit uns seit Jahren freundschaftlich verbundene Team vor Ort rund um Jens, Leo und Thomas hat mit uns zusammen diese Reise konzipiert. Diese Namibia-Wander-Erlebnisreise wird mit liebevollen Details, nachhaltig, nahe am Gastland und sehr persönlicher Führung in einer kleinen familiären Gruppe durchgeführt. Für unsere Gäste eröffnen sich so immer wieder besondere Zugänge vor Ort.
Wanderlust geweckt? Alles rund um die optimale Wanderausrüstung verrät unser Wanderwissen-Blog.
Kontakt & Infos
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Tagesablauf
1. Tag: Abreise nach Afrika!
Die Koffer sind gepackt und wir fliegen nach Windhoek.
2. Tag: Unsere erste Nacht am Gamsberg Plateau
Sinkflug auf Windhoek, der Hauptstadt Namibias – unsere Reise durch das „Land der roten Stille“ beginnt. Am Flughafen erwartet uns bereits unser lokaler Guide mit einem Weltweitwandern-Schild. Nachdem er uns beim Geldwechseln unterstützt, geht es auch schon nach Windhoek und weiter zum Gamsberg Plateau, wo wir heute auf einer netten und charmanten Gästefarm nächtigen.
Übernachtung Ababis Guest Farm or BüllsPort Lodge
(-/-/A)
3. Tag: Naukluft Nationalpark & Olive Trail
Unser heutiges Ziel ist der Namib-Naukluft Park. Der Naukluft Mountain Zebra Park ist ein Nationalpark, der 1972 zum Schutz von Mountain Zebra ausgerufen wurde. Schroffe Felsmassive und tief eingeschnittene Flusstäler prägen das Erscheinungsbild des Parks, versteinerte Wasserfälle aus Tuffgestein zeugen von den oberen kalkhaltigen Gesteinsschichten. Eine der schönsten Wandererlebnisse der Naukluftberge erwartet uns hier – der Olive Trail. Und schon schnüren wir unsere Wanderstiefel für unserer Wanderung. Wir passieren erfrischende Quellen und stoßen auf die höchste Dichte alter Wildfeigenbäume in ganz Namibia. Vom höchsten Punkt hat man eine phänomenale Aussicht über das ganze Gebirge. Während der Wanderung können wir fotografieren und die vielen Webervogelarten beobachten. Die Naukluft-Schlucht gilt übrigens als eines der besten Wandergebiete Namibias.
Wanderung: ca. 5-5,5 Std. (ca. 8 km, ca. +/- 350 m)
Übernachtung in Ababis Guest Farm oder BüllsPort Lodge
(F/M/A)
4. Tag: Fahrt nach Tok Tokkie und Wanderung zum ersten Camp
Am Vormittag Fahrt nach Süden an den westlichen Naukluftbergen entlang. Auf der rechten Seite kommen ab und an die Sanddünen der Namib Wüste ins Blickfeld. Das Ziel ist das NamibRand Concessionsgebiet. Hier unternehmen wir auf einem Rundweg eine zweieinhalbtägige Wüstenwanderung der besonderen Art. Neben den großen Wüstentieren wie Hartmann-Bergzebra und Strauße gibt es eine große Anzahl von Insekten und Kleinstlebewesen, die sich an die harschen Wüstenbedingungen angepasst haben. Unser lokaler Wüstenguide zeigt uns diese faszinierende Welt. Am frühen Nachmittag Wanderung zum ersten Übernachtungscamp. Für Duschen und Toiletten ist hier gesorgt. Geschlafen wird auf komfortablen Feldbetten unter dem Sternenhimmel, stilvoll geht es am Abend an unserer Tafel im Sand zu.
Wanderung: ca. 2-3 Std. (ca. 6 km, ca. +/- 80 m)
Übernachtung in Tok Tokkie
(F/M/A)
5. Tag: Tok Tokkie Tag 2 Wanderung
Der heiße Tee oder Kaffee wird uns ans Bett gebracht, dann heißt es packen und frühstücken. Wir nutzen die kühlen Morgenstunden und wandern bergauf durch eine Felslandschaft, dabei geht es auch an einigen großen Webervogelnestern vorbei. Die Mittagszeit verbringen wir unter einem Baldachin mit essen, lesen und faulenzen, bevor es am Nachmittag für weitere 1.5 Stunden zum nächsten Camp geht. Oftmals findet man hier größere Herden von Springböcken oder vereinzelte Oryx Antilopen.
Übernachtung in Tok Tokkie
(F/M/A)
6. Tag: Tok Tokkie to Desert Homestead
Weiter geht es zu Fuß, die Landschaft und Vegetation verändern sich. Jetzt gibt es Dünen, die mit Kameldornakazien bewachsen sind. Das Wüstengras verleiht den Dünen zusätzlichen Halt. Unser Ziel ist eine Ausbildungseinrichtung, in der die Menschen, die in den ariden Gegenden Namibias leben, lernen können, wie man die spärlichen Ressourcen ihrer Umgebung am besten nutzt. Anschließend Fahrt zur schönen Desert Homestead Lodge.
Wanderung: ca. 3 Std. (ca. 5 km, ca. +/- 50 m)
Übernachtung in Desert Homestead Lodge oder ähnlich
(F/M/A)
7. Tag: Wanderung bei Sossusvlei
Noch vor Sonnenaufgang brechen wir heute auf, um ein besonderes Farbenspiel zu erleben: die im Morgenlicht rot-orange schimmernden Dünen. Die Namib-Düne ist das Tor zu den Sossusvlei-Dünen. Wir besteigen die berühmte Düne 45 und blicken auf die Weite des roten Sandteppichs. Trockene, leicht sandige Luft begleitet unsere Wanderung. Im Anschluss fahren wir weiter, immer tiefer in die Dünenfelder zu den Wunderwerken von Sossusvlei und Deadvlei. Die vom Wind gebauten Sandberge mit bis zu 380 Metern zählen zu den höchsten weltweit. Das Sossusvlei ist eine riesige, ausgetrocknete Lehmpfanne mit bizarr geformten Akazienbaumskeletten, die wie einsame Vogelscheuchen in den unendlichen Sandkulissen wachen. Es ist Teil des Namib-Sandmeeres, das wiederum UNESCO-Welterbe ist. Wir befinden uns zugleich in der ältesten Wüste der Welt.
Unsere Reise geht weiter zum Sesriem Canyon. Der Tsauchab-Fluss hat hier eine rund einen Kilometer lange und 30 Meter tiefe Schlucht ins Gestein gefressen.
Wanderung: ca. 5-6 Std. (ca. 9 km, ca. +/- 230 m)
Übernachtung in Rostock Ritz Desert Lodge, Solitaire Country Lodge oder ähnlich
(F/M/A)
8. Tag: Das "koloniale" Walvis Bay & seine Lagune
Am Morgen erwartet uns eine leichte Wanderung, bei der wir die "Brise" der Namib-Wüste genießen können. Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir nördlich des Kuiseb Flusses. Wir erreichen Walvis Bay oder Walfischbucht, wie die größte Hafenstadt Namibias auch genannt wird. Sie liegt direkt an der Atlantikküste und ist ein lebhaftes Küstenstädtchen. Die Walfischbucht hat eine bewegte Geschichte zu erzählen, verschiedene kulturelle Einflüssen prägen diesen Ort bis in die Gegenwart. Die deutsche Kolonialzeit zum Beispiel ist bis heute bemerkbar.
Am Nachmittag verbringen wir unsere Freizeit in der Walvis Bay Lagoon. Die Lagune beheimatet Flamingos und in einer sehr guten Saison können wir dort rund 100.000 dieser rosaroten und graziösen Vögel beobachten.
Wanderung: ca. 2 Std. (ca. 5 km)
Übernachtung im The Delight Hotel Swakopmund oder ähnlich
(F/M/A)
9. Tag: Swakopmund und Wanderung in der Mondlandschaft
Bei einem Besuch des Marktes und eines Kindergartens lernen wir heute Swakopmund kennen und erhalten aus erster Hand Einblicke in das Stadtleben. Von deutschen Kolonialisten 1892 gegründet, ist der deutsche Einfluss auch heute noch überall erkennbar. Am Nachmittag wandern wir in der bizarren Mondlandschaft und bestaunen die urigen Welwitchia Pflanzen. Zu Abend essen wir in einem Africa-Restaurant. Wir lassen uns überraschen – was wir heute wohl serviert bekommen? Vielleicht Fisch mit wildem Spinat und Omakunde (Bohnen) oder eine andere lokale Spezialität.
Wanderung: Spaziergang durch die Stadt, Wanderwege in der Mondlandschaft ca. 2 Std. (ca. 7 km, ca. +/- 100 m)
Übernachtung im The Delight Hotel Swakopmund oder ähnlich
(F/M/A)
10. Tag: Inselberg Spitzkoppe
Unser heutiges Tagesziel sind die Pontok-Berge und die Spitzkoppe. Die Spitzkoppe ist ein markanter Inselberg, der die trockene, scheinbar endlose Landschaft um rund 700 Meter überragt. Aufgrund ihrer charakteristischen Silhouette wird sie auch als „Matterhorn Namibias“ bezeichnet.
Eingebettet liegt sie im Erongo-Gebirge, einer bizarren, vulkanisch geprägten Granitlandschaft. Bei unserer Wanderung erkunden wir dieses eindrucksvolle Felsmassiv und seine bekanntesten Wahrzeichen: den Aufstieg auf einen der Pontok-Gipfel mit herrlichen Rundumblicken, die Felsgravuren im „Bushmen Paradise“ sowie die berühmte Felsbogenbrücke „Rock Arch“. Letztere entstand durch jahrtausendelangen Windschliff und zählt zu den schönsten Fotomotiven der Region.
Wandern: ca. 3 Std. (ca. 4 km, ca. +/- 520 m)
Übernachtung in Brandberg White Lady Lodge oder ähnlich
(F/M/A)
11. Tag: Brandberg – der Louvre der Wüste
Das Brandbergmassiv ist mit 2.572 Metern Namibias höchste Erhebung. Doch die Höhe ist nicht das einzige Spektakuläre. Der Berg spiegelt die Evolutionsgeschichte wider, denn er birgt einen unermesslichen Kulturschatz: rund 50.000 gut erhaltenen Felsmalereien der San. Die ältesten sind ca. 4.000 Jahre alt. Deshalb wird das Gebiet auch gern “Louvre der Wüste” genannt. Gemütlich schlendern wir einen Pfad durch Sandsteinfelsen entlang, auf denen Tiere wie Oryx-Antilopen oder Zebras, Muster und Menschen zu sehen sind. Dabei entdecken wir auch die berühmteste Felsmalerei, die Weiße Dame in der Tsisab-Schlucht. Wer mag kann anschließend über die von Mopanebäumen und Akazienbüschen bewachsene Ebene zurück zur Lodge wandern.
Übernachtung in Brandberg White Lady Lodge oder ähnlich
(F/M/A)
12. Tag: Auf Pirsch im Etosha Nationalpark
Kamera eingepackt? Akkus aufgeladen? Dann sind Sie gerüstet für den Etosha Nationalpark. Heute werden uns Zebras, Springböcke und Giraffen vor die Linse laufen, vielleicht auch Löwen und Elefanten, sogar Nashörner und Leoparden. All diese Tiere versammeln sich um die Wasserstellen – beste Chancen für Ihr persönliches Foto des Jahres!
Übernachtung Eldorado Lodge oder ähnlich
(F/M/A)
13. Tag: Durch die Etosha Pfanne
Heute verbringen wir den ganzen Tag im Etosha Nationalpark. Im offenen Safarifahrzeug geht es durch den Park, der Heimat für rund 114 Säugetierarten und über 350 Vogelarten ist. Der Etosha Nationalpark zählt zu den bedeutendsten Wildreservaten Afrikas. An den verschiedenen Wasserlöchern herrscht großer Andrang: Oryx Antilopen, Steppenzebras, Springböcke, Elefanten und sogar hungrige Löwen.
Heute übernachten Sie in einem weiteren Camp im Nordosten des Parks.
Übernachtung Namutoni Rest Camp (NWR) oder ähnlich
(F/M/A)
14. Tag: Hoba Meteorit
Auf dem Weg zur nächsten Unterkunft halten wir am größten Eisenmeteoriten der Welt. Der 40 Tonnen schwere Hoba Meteorit befindet sich in den Otavibergen, etwa 20 Kilometer westlich von Grootfontein und wurde erst vor 100 Jahren zufällig beim Pflügen entdeckt. Am Nachmittag erreichen wir das Waterberg Wilderness Gebiet.
Wandern: ca. 1-2 Std. (ca. 5 km, ca. +/- 200 m)
Übernachtung Waterberg Resort (NWR) oder ähnlich
(F/M/A)
15. Tag: Der Tafelberg Namibias: Waterberg
Das Waterberg Plateau ist ein 50 km langer und 16 km breiter rot schimmernder Tafelberg inmitten der Kalahari. Bis zu 200 Meter ragt er majestätisch aus dem Erdboden und verhindert, dass der Kalahari Sand zu stark in die zentrale Hochebene von Namibia gelangt. Nach dem Frühstück erkunden wir diese vielgestaltige Landschaft und die ziegelroten Sandsteinformationen, die von üppiger Vegetation umsäumt sind. Wir wandern auf eines der Plateaus, um die schier endlose Weite dieses Gebiets zu erahnen und erkunden gleichzeitig dessen Tierwelt. Am Nachmittag geht es dann wieder zurück nach Windhoek.
Wanderung: ca. 3 Std. (ca. 10 km, ca. +/- 400 m)
Übernachtung Utopia Boutique Hotel oder ähnlich
(F/M/A)
16. Tag: Windhoek & Heimreise
Langsam gilt es Abschied nehmen von unserem Reiseland, vom „Land der roten Stille“. Mit vielen neuen Eindrücken und Bildern treten wir unseren Heimweg an und zehren hoffentlich noch sehr lange davon. Vielleicht geht es aber auch weiter mit einer Verlängerung zu den Viktoriafällen und in den Chobe Nationalpark. Auf Anfrage senden wir Ihnen gerne Details dazu.
(F/-/-)
17. Tag: Ankunft daheim
Eine tolle Reise geht zu Ende!
1. Tag: Abreise nach Afrika!
Die Koffer sind gepackt und wir fliegen nach Windhoek.
2. Tag: Unsere erste Nacht am Gamsberg Plateau
Sinkflug auf Windhoek, der Hauptstadt Namibias – unsere Reise durch das „Land der roten Stille“ beginnt. Am Flughafen erwartet uns bereits unser lokaler Guide mit einem Weltweitwandern-Schild. Nachdem er uns beim Geldwechseln unterstützt, geht es auch schon nach Windhoek und weiter zum Gamsberg Plateau, wo wir heute auf einer netten und charmanten Gästefarm nächtigen.
Übernachtung Ababis Guest Farm or BüllsPort Lodge
(-/-/A)
3. Tag: Naukluft Nationalpark & Olive Trail
Unser heutiges Ziel ist der Namib-Naukluft Park. Der Naukluft Mountain Zebra Park ist ein Nationalpark, der 1972 zum Schutz von Mountain Zebra ausgerufen wurde. Schroffe Felsmassive und tief eingeschnittene Flusstäler prägen das Erscheinungsbild des Parks, versteinerte Wasserfälle aus Tuffgestein zeugen von den oberen kalkhaltigen Gesteinsschichten. Eine der schönsten Wandererlebnisse der Naukluftberge erwartet uns hier – der Olive Trail. Und schon schnüren wir unsere Wanderstiefel für unserer Wanderung. Wir passieren erfrischende Quellen und stoßen auf die höchste Dichte alter Wildfeigenbäume in ganz Namibia. Vom höchsten Punkt hat man eine phänomenale Aussicht über das ganze Gebirge. Während der Wanderung können wir fotografieren und die vielen Webervogelarten beobachten. Die Naukluft-Schlucht gilt übrigens als eines der besten Wandergebiete Namibias.
Wanderung: ca. 5-5,5 Std. (ca. 8 km, ca. +/- 350 m)
Übernachtung in Ababis Guest Farm oder BüllsPort Lodge
(F/M/A)
4. Tag: Fahrt nach Tok Tokkie und Wanderung zum ersten Camp
Am Vormittag Fahrt nach Süden an den westlichen Naukluftbergen entlang. Auf der rechten Seite kommen ab und an die Sanddünen der Namib Wüste ins Blickfeld. Das Ziel ist das NamibRand Concessionsgebiet. Hier unternehmen wir auf einem Rundweg eine zweieinhalbtägige Wüstenwanderung der besonderen Art. Neben den großen Wüstentieren wie Hartmann-Bergzebra und Strauße gibt es eine große Anzahl von Insekten und Kleinstlebewesen, die sich an die harschen Wüstenbedingungen angepasst haben. Unser lokaler Wüstenguide zeigt uns diese faszinierende Welt. Am frühen Nachmittag Wanderung zum ersten Übernachtungscamp. Für Duschen und Toiletten ist hier gesorgt. Geschlafen wird auf komfortablen Feldbetten unter dem Sternenhimmel, stilvoll geht es am Abend an unserer Tafel im Sand zu.
Wanderung: ca. 2-3 Std. (ca. 6 km, ca. +/- 80 m)
Übernachtung in Tok Tokkie
(F/M/A)
5. Tag: Tok Tokkie Tag 2 Wanderung
Der heiße Tee oder Kaffee wird uns ans Bett gebracht, dann heißt es packen und frühstücken. Wir nutzen die kühlen Morgenstunden und wandern bergauf durch eine Felslandschaft, dabei geht es auch an einigen großen Webervogelnestern vorbei. Die Mittagszeit verbringen wir unter einem Baldachin mit essen, lesen und faulenzen, bevor es am Nachmittag für weitere 1.5 Stunden zum nächsten Camp geht. Oftmals findet man hier größere Herden von Springböcken oder vereinzelte Oryx Antilopen.
Übernachtung in Tok Tokkie
(F/M/A)
6. Tag: Tok Tokkie to Desert Homestead
Weiter geht es zu Fuß, die Landschaft und Vegetation verändern sich. Jetzt gibt es Dünen, die mit Kameldornakazien bewachsen sind. Das Wüstengras verleiht den Dünen zusätzlichen Halt. Unser Ziel ist eine Ausbildungseinrichtung, in der die Menschen, die in den ariden Gegenden Namibias leben, lernen können, wie man die spärlichen Ressourcen ihrer Umgebung am besten nutzt. Anschließend Fahrt zur schönen Desert Homestead Lodge.
Wanderung: ca. 3 Std. (ca. 5 km, ca. +/- 50 m)
Übernachtung in Desert Homestead Lodge oder ähnlich
(F/M/A)
7. Tag: Wanderung bei Sossusvlei
Noch vor Sonnenaufgang brechen wir heute auf, um ein besonderes Farbenspiel zu erleben: die im Morgenlicht rot-orange schimmernden Dünen. Die Namib-Düne ist das Tor zu den Sossusvlei-Dünen. Wir besteigen die berühmte Düne 45 und blicken auf die Weite des roten Sandteppichs. Trockene, leicht sandige Luft begleitet unsere Wanderung. Im Anschluss fahren wir weiter, immer tiefer in die Dünenfelder zu den Wunderwerken von Sossusvlei und Deadvlei. Die vom Wind gebauten Sandberge mit bis zu 380 Metern zählen zu den höchsten weltweit. Das Sossusvlei ist eine riesige, ausgetrocknete Lehmpfanne mit bizarr geformten Akazienbaumskeletten, die wie einsame Vogelscheuchen in den unendlichen Sandkulissen wachen. Es ist Teil des Namib-Sandmeeres, das wiederum UNESCO-Welterbe ist. Wir befinden uns zugleich in der ältesten Wüste der Welt.
Unsere Reise geht weiter zum Sesriem Canyon. Der Tsauchab-Fluss hat hier eine rund einen Kilometer lange und 30 Meter tiefe Schlucht ins Gestein gefressen.
Wanderung: ca. 5-6 Std. (ca. 9 km, ca. +/- 230 m)
Übernachtung in Rostock Ritz Desert Lodge, Solitaire Country Lodge oder ähnlich
(F/M/A)
8. Tag: Das "koloniale" Walvis Bay & seine Lagune
Am Morgen erwartet uns eine leichte Wanderung, bei der wir die "Brise" der Namib-Wüste genießen können. Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir nördlich des Kuiseb Flusses. Wir erreichen Walvis Bay oder Walfischbucht, wie die größte Hafenstadt Namibias auch genannt wird. Sie liegt direkt an der Atlantikküste und ist ein lebhaftes Küstenstädtchen. Die Walfischbucht hat eine bewegte Geschichte zu erzählen, verschiedene kulturelle Einflüssen prägen diesen Ort bis in die Gegenwart. Die deutsche Kolonialzeit zum Beispiel ist bis heute bemerkbar.
Am Nachmittag verbringen wir unsere Freizeit in der Walvis Bay Lagoon. Die Lagune beheimatet Flamingos und in einer sehr guten Saison können wir dort rund 100.000 dieser rosaroten und graziösen Vögel beobachten.
Wanderung: ca. 2 Std. (ca. 5 km)
Übernachtung im The Delight Hotel Swakopmund oder ähnlich
(F/M/A)
9. Tag: Swakopmund und Wanderung in der Mondlandschaft
Bei einem Besuch des Marktes und eines Kindergartens lernen wir heute Swakopmund kennen und erhalten aus erster Hand Einblicke in das Stadtleben. Von deutschen Kolonialisten 1892 gegründet, ist der deutsche Einfluss auch heute noch überall erkennbar. Am Nachmittag wandern wir in der bizarren Mondlandschaft und bestaunen die urigen Welwitchia Pflanzen. Zu Abend essen wir in einem Africa-Restaurant. Wir lassen uns überraschen – was wir heute wohl serviert bekommen? Vielleicht Fisch mit wildem Spinat und Omakunde (Bohnen) oder eine andere lokale Spezialität.
Wanderung: Spaziergang durch die Stadt, Wanderwege in der Mondlandschaft ca. 2 Std. (ca. 7 km, ca. +/- 100 m)
Übernachtung im The Delight Hotel Swakopmund oder ähnlich
(F/M/A)
10. Tag: Inselberg Spitzkoppe
Unser heutiges Tagesziel sind die Pontok-Berge und die Spitzkoppe. Die Spitzkoppe ist ein markanter Inselberg, der die trockene, scheinbar endlose Landschaft um rund 700 Meter überragt. Aufgrund ihrer charakteristischen Silhouette wird sie auch als „Matterhorn Namibias“ bezeichnet.
Eingebettet liegt sie im Erongo-Gebirge, einer bizarren, vulkanisch geprägten Granitlandschaft. Bei unserer Wanderung erkunden wir dieses eindrucksvolle Felsmassiv und seine bekanntesten Wahrzeichen: den Aufstieg auf einen der Pontok-Gipfel mit herrlichen Rundumblicken, die Felsgravuren im „Bushmen Paradise“ sowie die berühmte Felsbogenbrücke „Rock Arch“. Letztere entstand durch jahrtausendelangen Windschliff und zählt zu den schönsten Fotomotiven der Region.
Wandern: ca. 3 Std. (ca. 4 km, ca. +/- 520 m)
Übernachtung in Brandberg White Lady Lodge oder ähnlich
(F/M/A)
11. Tag: Brandberg – der Louvre der Wüste
Das Brandbergmassiv ist mit 2.572 Metern Namibias höchste Erhebung. Doch die Höhe ist nicht das einzige Spektakuläre. Der Berg spiegelt die Evolutionsgeschichte wider, denn er birgt einen unermesslichen Kulturschatz: rund 50.000 gut erhaltenen Felsmalereien der San. Die ältesten sind ca. 4.000 Jahre alt. Deshalb wird das Gebiet auch gern “Louvre der Wüste” genannt. Gemütlich schlendern wir einen Pfad durch Sandsteinfelsen entlang, auf denen Tiere wie Oryx-Antilopen oder Zebras, Muster und Menschen zu sehen sind. Dabei entdecken wir auch die berühmteste Felsmalerei, die Weiße Dame in der Tsisab-Schlucht. Wer mag kann anschließend über die von Mopanebäumen und Akazienbüschen bewachsene Ebene zurück zur Lodge wandern.
Übernachtung in Brandberg White Lady Lodge oder ähnlich
(F/M/A)
12. Tag: Auf Pirsch im Etosha Nationalpark
Kamera eingepackt? Akkus aufgeladen? Dann sind Sie gerüstet für den Etosha Nationalpark. Heute werden uns Zebras, Springböcke und Giraffen vor die Linse laufen, vielleicht auch Löwen und Elefanten, sogar Nashörner und Leoparden. All diese Tiere versammeln sich um die Wasserstellen – beste Chancen für Ihr persönliches Foto des Jahres!
Übernachtung Eldorado Lodge oder ähnlich
(F/M/A)
13. Tag: Durch die Etosha Pfanne
Heute verbringen wir den ganzen Tag im Etosha Nationalpark. Im offenen Safarifahrzeug geht es durch den Park, der Heimat für rund 114 Säugetierarten und über 350 Vogelarten ist. Der Etosha Nationalpark zählt zu den bedeutendsten Wildreservaten Afrikas. An den verschiedenen Wasserlöchern herrscht großer Andrang: Oryx Antilopen, Steppenzebras, Springböcke, Elefanten und sogar hungrige Löwen.
Heute übernachten Sie in einem weiteren Camp im Nordosten des Parks.
Übernachtung Namutoni Rest Camp (NWR) oder ähnlich
(F/M/A)
14. Tag: Hoba Meteorit
Auf dem Weg zur nächsten Unterkunft halten wir am größten Eisenmeteoriten der Welt. Der 40 Tonnen schwere Hoba Meteorit befindet sich in den Otavibergen, etwa 20 Kilometer westlich von Grootfontein und wurde erst vor 100 Jahren zufällig beim Pflügen entdeckt. Am Nachmittag erreichen wir das Waterberg Wilderness Gebiet.
Wandern: ca. 1-2 Std. (ca. 5 km, ca. +/- 200 m)
Übernachtung Waterberg Resort (NWR) oder ähnlich
(F/M/A)
15. Tag: Der Tafelberg Namibias: Waterberg
Das Waterberg Plateau ist ein 50 km langer und 16 km breiter rot schimmernder Tafelberg inmitten der Kalahari. Bis zu 200 Meter ragt er majestätisch aus dem Erdboden und verhindert, dass der Kalahari Sand zu stark in die zentrale Hochebene von Namibia gelangt. Nach dem Frühstück erkunden wir diese vielgestaltige Landschaft und die ziegelroten Sandsteinformationen, die von üppiger Vegetation umsäumt sind. Wir wandern auf eines der Plateaus, um die schier endlose Weite dieses Gebiets zu erahnen und erkunden gleichzeitig dessen Tierwelt. Am Nachmittag geht es dann wieder zurück nach Windhoek.
Wanderung: ca. 3 Std. (ca. 10 km, ca. +/- 400 m)
Übernachtung Utopia Boutique Hotel oder ähnlich
(F/M/A)
16. Tag: Windhoek & Heimreise
Langsam gilt es Abschied nehmen von unserem Reiseland, vom „Land der roten Stille“. Mit vielen neuen Eindrücken und Bildern treten wir unseren Heimweg an und zehren hoffentlich noch sehr lange davon. Vielleicht geht es aber auch weiter mit einer Verlängerung zu den Viktoriafällen und in den Chobe Nationalpark. Auf Anfrage senden wir Ihnen gerne Details dazu.
(F/-/-)
17. Tag: Ankunft daheim
Eine tolle Reise geht zu Ende!
Häufig gestellte Fragen
In den namibischen Nationalparks befinden wir uns inmitten einiger der eindrucksvollsten Landschaften des afrikanischen Kontinents. Wir beginnen im Naukluft Nationalpark mit dem Olive Trail, einem der schönsten Wanderwege der Region, vorbei an alten Wildfeigenbäumen und erfrischenden Quellen. Auf dem Tok Tokkie Trail verbringen wir zweieinhalb Tage zu Fuß im NamibRand-Concessionsgebiet und schlafen auf Feldbetten unter dem Sternenhimmel der Namib. Wir besteigen die berühmte Düne 45 und tauchen in das Dünenfeld von Sossusvlei und Deadvlei ein, das zum UNESCO-Welterbe Namib-Sandmeer zählt. Rund um die markante Spitzkoppe im Erongogebirge erkunden wir bizarre Felsformationen und den beeindruckenden Rock Arch. Am Brandbergmassiv, dem höchsten Berg Namibias, suchen wir gemeinsam die rund 4.000 Jahre alten Felsmalereien der San und die berühmte Weiße Dame in der Tsisab-Schlucht. Den Abschluss bilden eine Safari im Etosha Nationalpark und eine Wanderung auf das rot schimmernde Waterberg Plateau.
Unser langjährig befreundetes Team vor Ort rund um Jens, Leo und Thomas begleitet uns nicht nur auf den Wanderwegen, sondern öffnet Türen, die ohne diese persönlichen Verbindungen verschlossen blieben. Beim gemeinsamen Marktbesuch und dem Besuch eines Kindergartens in Swakopmund erhalten wir Einblicke in den Alltag der Stadt aus erster Hand. Unser lokaler Wüstenguide auf dem Tok Tokkie Trail zeigt uns die faszinierende Welt der Insekten und Kleinstlebewesen, die sich an die harten Bedingungen der Namib angepasst haben. Mit 6 bis 10 Wanderbegeisterten pro Gruppe bleibt Raum für diese Begegnungen und für genügend Flexibilität und Individualität.
Wir legen so gut es geht darauf Wert, dass der wirtschaftliche Nutzen unserer Reisen direkt bei den Menschen vor Ort ankommt. In Namibia übernachten wir in inhabergeführten Gästefarmen wie der Ababis Guest Farm oder der Desert Homestead Lodge statt in großen Hotels. Wir essen in lokalen Restaurants und arbeiten mit unserem einheimischen Team zusammen. Ein besonderes Programmelement ist der Besuch einer Ausbildungseinrichtung im NamibRand-Concessionsgebiet, in der Menschen aus ariden Regionen lernen, wie sie die spärlichen Ressourcen ihrer Umgebung nachhaltig nutzen können. Einwegplastik vermeiden wir so gut es geht und auf unseren Wanderungen bleiben wir auf ausgewiesenen Wegen und respektieren die Natur der Nationalparks.
Diese Reise wurde gemeinsam mit unserem Team vor Ort rund um Jens, Leo und Thomas entwickelt, mit denen wir seit Jahren freundschaftlich verbunden sind. Diese Verbindung macht es uns möglich, Namibia aus einem persönlicheren Blinckwinkel zu entdecken. Wir übernachten auf Feldbetten unter dem Sternenhimmel des NamibRands und erfahren von unseren Guides Hintergründe zur Geschichte der Region. Die kleine Gruppengröße von 6 bis 10 Personen erlaubt uns, flexibel zu wandern und mit liebevollen Details nah an Namibia heranzukommen, wie es in einer Großgruppe nicht möglich wäre.
Das Terrain auf dieser Reise ist abwechslungsreich: Wir wandern auf steinigen Pfaden im Naukluft-Nationalpark, über weichen Wüstensand auf dem Tok Tokkie Trail und durch Felslandschaften rund um Spitzkoppe und Brandberg. Festes, knöchelhohes Wanderschuhwerk mit gutem Profil ist dabei unverzichtbar. Da die Temperaturen nachts auf 5 bis 10 °C sinken können, empfehlen wir mehrere Kleidungsschichten, die sich je nach Tageszeit kombinieren lassen. Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenbrille und Kopfbedeckung sind in der namibischen Sonne besonders wichtig. Eine ausreichend große, wiederverwendbare Wasserflasche gehört auch dazu. Alle weiteren Empfehlungen finden sich in unserer detaillierten Packliste.
Weitere Namibia Highlights:
- 12 Übernachtungen in Hotels, Gästehäuser, Lodges mit eigenem Bad sowie 2 Übernachtungen auf Feldbetten unter freiem Himmel. Decken werden bereitgestellt. Änderungen der Unterkünfte lt. Ablauf vorbehalten.
- 14x Frühstück, 13x Mittagessen/Lunch, 14x Abendessen
- Deutschsprachige Reiseleitung
- Alle Fahrten und Transfers im klimatisierten Kleinbus
- Flughafentransfer an den regulären An- und Abreisetagen
- Eselkarren während der Kuiseb Wanderung
- Alle Ausflüge und Aktivitäten, Eintrittsgelder für die genannten Aktivitäten
- Reiseinformation
- Internationaler Flug nach Windhoek und retour: Der Flug kann in Eigenregie oder über Weltweitwandern gebucht werden. Bei Buchung über Weltweitwandern genießen Sie den Pauschalreiseschutz auch für diese Leistung. Auf Wunsch holen wir gerne für Sie tagesaktuelle Angebote ein und buchen Ihnen den Flug – wir bitten um Bekanntgabe über die Buchungsmaske oder per Mail an tanja.ernst@weltweitwandern.com. Bei Buchung in Eigenregie entfällt der Pauschalreiseschutz für den internationalen Linienflug. Bitte buchen Sie Ihren Flug erst, nachdem die Reise gesichert ist. Bitte beachten Sie auch, dass die spätmöglichste Ankunft am Anreisetag in Windhoek um 13:30 h ist.
- Bei Buchung eines halben Doppelzimmers oder Doppelzimmers: im Doppelzimmer steht entweder ein Doppelbett oder Twin Betten zur Verfügung. Hat sich bis zur Abreise keine gleichgeschlechtliche Person ebenfalls für das halbe Doppelzimmer angemeldet oder hat Ihre Gegenbelegung im Doppelzimmer storniert, erhalten Sie automatisch ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder ein Einzelzimmer. In diesem Fall wird der gesamte Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt.
- Visagebühren
- Impfungen und Versicherungen (Reise-, Stornoversicherung)
- Ausgaben persönlicher Natur wie Getränke, Souvenirs, Trinkgelder ca. 50-70 Euro
- Nicht angeführte Mahlzeiten
€ 380,-
€ 380,-
€ 380,-
€ 380,-
Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.
Kontakt
Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz
T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.
Allgemein:
Bitte beachten Sie, dass sich die Reisebestimmungen jederzeit ändern können. Die nachfolgenden Links informieren Sie tagesaktuell über mögliche Anpassungen. Es kann passieren, dass zu einem späteren Zeitpunkt Impfungen oder Versicherungsnachweise für die Einreise/ für den Aufenthalt gefordert werden. Solche Anpassungen stellen keine Grundlagen für eine kostenfreie Stornierung dar.
Einreise Namibia für Staatsbürger:innen aus Österreich, Deutschland, Schweiz.
Für die Einreise benötigt man einen Reisepass, der mindestens ein halbes Jahr über den geplanten Aufenthalt gültig ist und noch 2 freie Passseiten besitzt.
ACHTUNG: Seit 1.4.2025 ist für die Einreise nach Namibia ein Visum vorgeschrieben. Die Gebühr beträgt ca. EUR 80,00. Das Visum kann online über die Webseite E-Services: Ministry of Home Affairs, Immigration, Safety and Security | E-Services Portal oder vor Ort “on arrival” beantragt werden.
Für die Einreise sind zurzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Impfbestimmungen und Impfempfehlungen können sich jeder Zeit ohne Ankündigung ändern.
ACHTUNG: Für die Einreise nach Namibia aus Gelbfiebergebieten ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba.
Bitte erkundigen Sie sich über aktuellen Einreisebestimmungen bei Ihrer zuständigen Botschaft oder im
Internet! www.bmeia.gv.at für Österreich bzw. www.auswaertiges-amt.de für Deutschland, https://www.eda.admin.ch/eda/de/home.html für die Schweiz.
Änderungen vorbehalten!
TRANSIT:
Bitte beachten Sie auch die Reisebestimmungen von anderen Ländern, falls Sie sich während der An- oder Abreise für den Transit in einem anderen Land aufhalten.
Tagesaktuelle Informationen finden Sie bei Ihrer zuständigen Vertretungsbehörde: Außenministerium, Auswärtiges Amt bzw. Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Allgemein
Die medizinische Qualität in den öffentlichen Krankenhäusern reicht nicht immer an das europäische Niveau heran, medizinische Grundversorgung ist aber auch in ländlichen Gebieten gegeben. Die Versorgung in größeren Städten und Privatkliniken ist besser.
Impfungen
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.
Als Reiseimpfungen werden zum Beispiel Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit, Typhus und Tollwut empfohlen. Impfbestimmungen und Impfempfehlungen können sich jeder Zeit ohne Ankündigung ändern.
Zusätzliche Hinweise
Neben teilweise gefährlichen Giftschlangen, gibt es auch einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte zum Teil auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, u. a.).
Malaria
Malaria ist eine fieberhafte Tropenkrankheit. In erster Linie wird sie durch die dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücke übertragen. Jede Malaria ist heilbar, sofern Sie rechtzeitig erkannt und frühzeitig mit der Behandlung begonnen wird.
Die beste Malaria-Prophylaxe ist, Mückenstiche zu verhindern. Neben einer etwaigen Einnahme eines Prophylaxe-Medikaments ist es daher vor allem wichtig, sich ausreichend vor Insektenstichen zu schützen. Die konsequente Verwendung von wirksamen Mückenschutzsprays (z. B. „Nobite“), sowie helle, langärmlige Kleidung und die Verringerung von Aufenthalten im Freien während und nach der Dämmerung helfen das Risiko zu verringern, von potenziell krankheitsübertragenden Insekten gestochen zu werden. Außerdem ist es von Vorteil, die Kleidung, die man während der Reise anziehen möchte, vor Abreise mit entsprechenden Insektenschutzmitteln einzusprühen. Dies ist ebenfalls eine wirksame Methode, Insektenstiche zu vermeiden.
Die Wahl der jeweiligen Malaria-Prophylaxe muss im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung getroffen werden. Im Interesse Ihrer individuellen Gesundheitsvorsorge lassen Sie sich daher vor Ihrer Reise zu Impfungen und zur Malaria-Prophylaxe unbedingt ärztlich beraten.
Diese Informationen ersetzen auf keinen Fall die individuelle ärztliche Beratung!
Bitte informieren Sie sich über gängige Infektionskrankheiten auf Reisen.
Institut für Reise- und Tropenmedizin
Lenaugasse 19, A- 1080 Wien
Tel: +43 /1/ 402 68 61-0,
E-Mail: info@tropeninstitut.at
Zentrum für Reisemedizin Wien
Tel. +43 /1/ 403 8343
www.reisemed.at
Tropen-und Reisemedizinische Beratung (TRBF) GbR
Häge 20
79111 Freiburg
Tel.: 0761- 34100
www.tropenmedizin.de
E-Mail: info@tropenmedizin.de
In der Namib ist ganzjährig sehr warm. Im Winter sind 25 °C normal. Im Dezember und Januar steigt die Temperatur tagsüber nicht selten über 40 °C. Im Monaten Juli und August nachts kann die Temperatur bis zum Gefrierpunkt sinken. Zwischen Dezember und März muss in Namibia mit kurzen und heftigen Regenfällen gerechnet werden (Hauptregenzeit). Der Rest des Jahres ist meist trocken. Die Regenfälle werden von Südwesten mit 20 – 50 mm pro Jahr in Richtung Nordosten mit bis zu 800 mm jährlich immer ergiebiger.
Klima Juli, August
In Namibia ist zu dieser Zeit Winter. In Namibia ist Trockenzeit und nicht mit Regen zu rechnen. Im südlichen Teil von Namibia werden Temperaturen tagsüber zwischen 18° und 22° und im Norden zwischen 20° und 24° Grad. Nachts ist es in Namibia recht kühl (5°-10°C).
Klima April, Mai
Dieser Termin ist der grundsätzlich kühlere Termin, da in Namibia Herbst ist. In Namibia ist es jedoch trocken.
Temperaturen Namibia Süd: Tag 25-28°C, Nacht 10-12°C
Temperaturen Namibia Nord: Tag 25-30°C, Nacht 15-18°C
Klima Oktober
Dieser Termin ist wärmer, da in Namibia Spätfrühling ist. Im Oktober gibt es an der Westküste noch mehr blühende Pflanzen zu sehen.
Temperaturen Namibia Süd: Tag 30-32°C, Nacht 15-20°C
Temperaturen Namibia Nord: Tag 30-35°C, Nacht 20-23°C
Währung
Namibia Dollar (NAD) / südafrikanische Rand (ZAR)
Allgemein
Namibias eigentliche Währung ist der Namibia-Dollar. Es wird aber auch überall der südafrikanische Rand akzeptiert. Diese sind im Kurs 1:1 fest gebunden. Es empfiehlt sich Geld erst in Namibia zu tauschen, da die Wechselkurse in Europa recht teuer sind. Man benötigt namibisches Geld auch erst nach dem Zoll und dort findet man dann jede Menge Geldautomaten und Wechselstuben mit günstigeren Gebühren. Allgemein findet man Bankautomaten im ganzen Land. Zum Beispiel in allen größeren Ortschaften, am Flughafen und in Supermärkten. Diese akzeptieren meistens die VISA, Mastercard, Postcard und Maestro-Karten. An Tankstellen findet man häufig nur Automaten der Bank Windhoek, die meistens nur VISA akzeptieren. Auch wenn bei den meisten Lodges, Restaurants und Geschäfte die Bezahlung mit Kreditkarte möglich ist, sollte man immer etwas Bargeld für den Notfall mitführen. Nur nach Möglichkeit nicht zu viel. Namibia ist zwar ein relativ sicheres Land, aber Diebstähle sind auch nicht ausgeschlossen.
Trinkgeld
Wenn in Restaurants kein Bedienungsgeld verlangt wird, sind 10 Prozent des Gesamtpreises der Rechnung angemessen. Sollten Sie überdurchschnittlich mit dem Service zufrieden sein, können Sie auch mehr Trinkgeld geben. Für Taxifahrer ist es auch üblich 10 Prozent Trinkgeld zu geben. Außerdem gibt es Trinkgeldboxen in den meisten Lodges und Camps an der Rezeption oder an einem zentralen Punkt der Anlage. Auch hier freuen sich die Angestellten über ein Trinkgeld und empfinden dieses als besondere Auszeichnung.
Zeitunterschied
Zeitunterschied zu MEZ beträgt in Namibia +1 h
Elektrischer Strom
Die Stromspannung in Namibia beträgt 220 Volt/50 Hertz oder 240 Volt/50 Hertz und es werden Steckdosen Typ D und M verwendet. Man benötigt daher passende Reisestecker-Adapter.
Moskitos
Moskitos gibt es meist nur im Norden von Namibia und dort sind auch die Unterkünfte entsprechend mit Moskitonetzen ausgestattet.
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.
Die im Reiseablauf genannten Distanzen und Reisezeiten sind geschätzt und abhängig von den lokalen Straßenverhältnissen. Der Reiseablauf sieht einige längere Tage „on the Road“ vor. Die Straßen in den abgelegenen Gebieten sind nicht im besten Zustand und die Fahrt kann mitunter langsam und staubig vonstattengehen. Vergessen Sie jedoch nie: Der Weg ist das Ziel! Nehmen Sie die vielfältigen, exotischen Eindrücke auf und genießen Sie in Momenten, in denen es mal nicht so schnell vorwärts geht, das Abenteuer Namibia.
Wir veranstalten diese Reise in Kooperation mit anderen deutschsprachigen Reiseveranstaltern.
Bei einer dreitägigen Verlängerung haben wir die Möglichkeit, die Viktoriafälle, UNESCO-Weltnaturrerbe, und den Chobe-Nationalpark zu besuchen. Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage mehr Details.
Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉
Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.
Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!
Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:
Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.
Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.
Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.
Gruppenreise
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.
Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.
Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.
Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.
Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?
Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.
Hören Sie bitte auf den Guide
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.
Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.
„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:
Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:
- Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
- Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
- Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.
Bekleidung
- Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
Zusätzliche Tipps: - Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
- Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.
Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.
- Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
- Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.
Lokalem dem Vorrang geben
- Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
- Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
- ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf
Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.
- Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
- Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
- Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
- Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
- Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.
Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!
Gästestimmen
Susanne R. |
November 2023