Die Ría Formosa ist ein Naturpark mit Wattenmeer; die Sandbänke und Inseln verändern sich unablässig mit Wind, Wellen und den Gezeiten. Seltene Vögel nisten hier, das Wahrzeichen ist das Purpurhuhn, normalerweise in Madagaskar und im Nildelta beheimatet. Nach unserer Watt-Wanderung schlendern wir durch das ehemals maurische Tavira und setzen dann per Boot auf eine Düneninsel über.

Unser Guide Andreas, der auch unser Partner für Polen ist, zeigt uns die wenig bekannten Seiten der Algarve: die Storchennester an den Vogelfelsen der Küste von Alentejo, die bunten Klippen an der Steilküste von Falésia und ursprüngliche kleine Dörfer. Fast jeden Tag hat Andreas auch Kultur aufs Programm gesetzt: Burgbesichtigungen, Rundgänge etwa in Lagos, der Stadt der Seefahrer, und einen halben Tag in Lissabon, wo wir abends in eine Fado-Bar einkehren. Andreas hat auch zwei typisch portugiesische Unterkünfte für uns gefunden, etwa in einem verlassenen Dorf im Westküsten-Hinterland.

Wie am Ende der Welt fühlen wir uns in Cabo São Vicente, dem südwestlichsten Punkt Europas. Hoch über dem Meer ragt ein Leuchtturm vom Rand des steil abfallenden Felsens auf, unten schlägt das Meer dagegen. Vom Fischerboot über Marineschiffe bis hin zu gewaltigen Containerschiffen kreuzt alles rund um das Kap. Den Lachmöwen ist das egal, sie gleiten über den Klippen durch die Luft und nutzen den Wind für ihre Flugmanöver.

WWW-Mitarbeiterin Kristin Pavanato: Eine Reise bei der man wunderbar dem oft trüben Wetter bei uns entfliehen kann, um wieder Energie für den Alltag zu tanken. Andreas (ein Österreicher, der nach Polen ausgewandert ist) zeigt uns die schönsten Ecken seiner bevorzugten Wanderregion für diese Jahreszeiten. Die Algarve hat um einiges mehr zu bieten als nur die klassischen Badeorte. Eine entspannte Reise mit schönen Wanderungen, gutem Essen, tollen Unterkünften. Herz was willst du mehr?