Es waren menschliche Hände, viele Hände, die aus der Landschaft eine Art riesiges Kunstwerk formten: Die Terrassenfelder der Bauern fügen sich zu gewaltigen geometrischen Figuren. Sie prägen das Bild des Colca Canyons, des zweittiefsten Canyons der Welt. Am Cruz del Condor beobachten wir die Anden-Kondore, die in den Felswänden nisten und morgens am Rand des Canyons kreisen. Ihre Flügelspannweite kann mehr als drei Meter betragen!

Wie bei den anderen Peru-Reisen kombinieren wir auch bei dieser vielbesuchte Plätze mit weniger bekannten Orten und Wanderrouten. So erreichen wir den Sehnsuchtsort Machu Picchu über den weniger begangenen Salkantay Trail.

Auf dem Titicacasee fahren wir mit dem Boot zu den Inseln Taquile und Mantani. Taquile ist sowohl wegen der spektakulären Lage mitten im See als auch wegen der kunstvollen Hauben bekannt, die vor allem die Männer stricken. Wir sehen auch Cusco, das voll von Zeugnissen der Inka-Vergangenheit ist. Oberhalb der Stadt besuchen wir Sacsayhuaman: Die fugenlos aneinandergereihten Kalksteinblöcke, deren schwerstes Exemplar über 130 Tonnen wiegt, geben noch heute Rätsel über die Bautechnik der Inka auf.

Die Tour nach Machu Picchu heben wir uns bis zum Schluss auf. Schon beim Ausgangspunkt können wir dichten Regenwald und den Salkantay (6.264 m), Namensgeber unseres Trails, bestaunen. Einen Tag vor unserem Ziel kommen wir zu einer kleinen Inkaausgrabung – und hier bekommen wir die sagenhafte Kultstätte auch zum ersten Mal zu Gesicht.

Hochland und Dschungel, atemberaubende Natur und alte Kultur: Diese Reise spannt einen Bogen zwischen den Highlights von Südperu. Und wir wandern auf dem Aalkantaytrek nach Machu Picchu.