Unsere Bootsfahrt nach Tasiilaq dauert ein bis zwei Stunden, je nach Eislage. Tasiilaq mit seinen knapp 2.000 Einwohnern ist die größte Siedlung in Ostgrönland. Hier, in der Nähe des „Roten Hauses“ von Robert Peroni, werden wir unsere ersten Tage verbringen. Peroni wurde durch die Erstdurchquerung des grönländischen Inlandeises an seiner breitesten Stelle bekannt. In seinem Hotel beschäftigt er ausschließlich Einheimische; er möchte helfen die Kultur der Inuit bewahren zu bewahren.

Unser Partner Andreas ist Ethnologe und Geograph, er war jahrelang in extremen Regionen wie Wüsten und der Antarktis unterwegs: „Bei meinem ersten Aufenthalt in Grönland hat es mir aber förmlich die Sprache verschlagen: So viel an Weite, Größe und Klarheit in der Landschaft findet man selten.“ Die bunten Siedlungen der Inuit liegen an den unglaublichsten Stellen, und durch die klare Luft erscheinen uns kilometerweit entfernte Berge in intensivsten Farben und gestochen scharf.
Wir übernachten ausschließlich in robusten Zelten, durch das relativ milde Klima im Sommer ist das kein Problem. Ein besonderes Abenteuer ist unsere Bootsfahrt durch Fjorde bis nach Sermiligaaq. Das abgeschiedene Gebiet eignet sich sehr gut zum Jagen und Fischefangen; kein Wunder; dass es sich bei den 250 EinwohnerInnen ausschließlich um JägerInnen handelt.

Für alle Trekkingbegeisterten die Abgeschiedenheit und unberührte Natur lieben!