Am Gipfel des Azhdahak (3.597 m) können wir den Blick wirklich schweifen lassen: Im Norden sehen wir den großen, 78 Kilometer langen Sewansee, im Süden blitzt der mächtige, 5.165 m hohe Ararat auf, dazwischen liegt uns ganz Zentralarmenien zu Füßen. In der Nacht zuvor haben wir an einem idyllischen Bergsee (ca. 3.000 m) geschlafen, nun schlagen wir unsere Zelte nahe einem Schäfer-Camp auf.
Auf dieser Reise erwandern wir das faszinierende Gebirgsland Armenien und tauchen ein in die frühchristliche Geschichte dieses Landes. Wir besuchen die im Jahre 301 erbaute armenisch-apostolische Kathedrale von Etschmiadsin sowie vier weitere UNESCO-Weltkulturerbestätten aus dem Früh- und Hochmittelalter. Unsere PartnerInnen Anne und Armen haben die Wanderrouten so gewählt, dass wir fast täglich an archäologisch bedeutsamen Kirchen, Klöstern und historischen Orten vorbeikommen.

Unsere zweite, ausgedehnte Wanderung führt auf den Gipfel des Khustup (3.206 m) und am vorletzten Tag der Reise queren wir glänzende Schneefelder, um den Westgipfel (4.080 m) des Aragazmassivs zu besteigen. Zwischendurch erholen wir uns einen Tag lang am „süßen“ Sewansee und fahren danach die alte Seidenstraße entlang. Dort können wir zusehen, wie im Erdofen das traditionelle ungesäuerte Lavash-Fladenbrot zubereitet wird. Mmmh, wie das schon duftet…

Diese Reise bietet eine optimale Kombination aus viel Wandern, Natur und dem Kennenlernen der großen Kulturhighlights von Armenien!