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  • Bei einem Bauernhaus mach wir Mittagsrast und genießen eine einfache, aber typisch rumänische Bauernjause.
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Rumänien – Unentdeckte Südkarpaten

Unser langjähriger Partner und Freund Cristian Bădoiu lebt in Temeswar und zeigt uns auf dieser Reise mit viel Engagement und Herzlichkeit seine Heimat.

Die Höhle entpuppt sich als natürlicher Tunnel direkt zur Donau hinunter. An einer anderen Stelle ist die Donau plötzlich vier Kilometer breit. Und in Temeswar – Europas Kulturhauptstadt 2021 – begegnen wir dem Wiener Jugendstil. Diese Reise zeigt uns Rumänien, wie es nur wenige kennen.

mittel Wanderreise
Reisedauer11 Tage
Gruppe6-14 Teilnehmer
Davon Wandertage8 Tage
ab € 1.450
  • Hochgebirgswanderungen im Nationalpark Retezat
  • Einsame Schluchten und beeindruckende Landschaften im Nationalpark Cernatal
  • Die schönsten Stellen an der Donau: das Eiserne Tor und der Kasanpass
  • K.u.k.-Flair in Herkulesbad, Oravița und Temeswar
  • 1. Tag: Ankunft in Sibiu
  • 2. Tag: Im Kessel der einstigen Gletscher
  • 3. Tag: Übers Klein-Retezat ins Cerna-Tal
  • 4. Tag: Abstecher in die Walachei
  • 5. Tag: Wilde Karstlandschaft im Cerna-Tal
  • 6. Tag: Weiler und Schluchten im Cerna-Gebirge
  • 7. Tag: Der schönste Punkt an der Donau: der Kasanpass
  • ...
Die weiteren Tage einblenden

Der wahrscheinlich schönsten Stelle an der Donau nähern wir uns langsam. Zunächst wandern wir hinauf in ein sehr ruhiges Tal, auf der Nordseite des Nationalparks Retezat. Dann erkunden wir das Cerna-Gebirge, marschieren durch kahle Karstplateaus und dorniges Gestrüpp und steigen durch die wilde, kaum bekannte Tamna-Klamm hinab. Endlich ist es soweit: Wir erreichen den Großen Kasanpass.

Vom Ciucaru-Mare-Plateau (318 m) schauen wir später an dessen südlichem Rand 250 Meter senkrecht in die Tiefe. Nach einem kurzen Canyon stehen wir vor der Öffnung der Ponicova-Höhle, die sich als natürlicher Tunnel entpuppt: Der obere Eingang liegt im Canyon, das untere Ende mündet direkt in die Donau. Dort wartet schon ein Boot auf uns.

Am nächsten Tag erklimmen wir ein auch für Einheimische fast unentdecktes Juwel: den mächtigen Granitberg Trescovat (700 m). Dieser Berg hat auf drei Seiten senkrechte Abgründe und bietet uns einen unglaublichen Blick auf das Banater Bergland, die dicht bewaldeten Berge Ostserbiens und die Donau. Die ist an dieser Stelle vier Kilometer breit.

Zum Abschied tauchen wir in den Jugendstil Wiener Prägung ein – in Timisoara (Temeswar), der Banater Hauptstadt. Diese Multikulti-Stadt fasziniert mit ihrer Mischung aus Wildem Osten und historischen K.u.k.-Flair. Keine andere Stadt in Rumänien zeigt sich so reich an alter Bausubstanz.

Diese wenig besuchte, kontrastreiche und wunderschöne Ecke Rumäniens ist ein echter Geheimtipp!

Neues Deutschland: Walachische Wanderungen

Rasso Knoller war mit uns in der Walachei unterwegs.

Hier können Sie den Artikel herunterladen. (581kB)
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Wiener Journal: Im Land der Heumännchen und Hirtenhunde

Claudia Jörg-Brosche war mit uns in Rumänien unterwegs.

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Oberösterreichische Nachrichten: Unentdeckte Landschaften

René Laglstorfer war mit uns in Rumänien unterwegs.

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Oberösterreichische Nachrichten: Wandern in der Vergangenheit

Martin Duschek war mit uns in Rumänien unterwegs.

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Kleine Zeitung: Keine Spur von Dracula

Daniela Bachal war mit uns in Rumänien unterwegs.

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Salzburger Nachrichten: Wölfe in der Walachei

Rasso Knoller war mit uns in Rumänien unterwegs.

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ReiseJournal: Weit weg von allem

Rasso Knoller war mit uns in Rumänien unterwegs.

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Rheinische Post: Besuch im Bauernland

Tina Stockhausen war in Rumänien unterwegs.

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Oberösterreichische Nachrichten: Ich paddle, also bin ich

Karin Haas war mit uns in Rumänien unterwegs.

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Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Ankunft in Sibiu

Wir kommen in Sibiu (Hermannstadt) am Flughafen an und werden von unserem Guide bereits erwartet. Wir fahren direkt vom Flughafen los Richtung Südosten ins Retezat-Gebirge. Retezat ist ein Hochgebirge und Teil der Südkarpaten. Das Gebiet gehört zu einem der ältesten Nationalparks Rumäniens. Am Abend erreichen wir unsere gemütliche Pension im Nationalpark, die uns für die kommenden Tage als Basislager dienen wird. Die Zimmer sind einfach, aber sauber und gemütlich und jedes hat sein eigenes Badezimmer. Beim gemeinsamen Abendessen besprechen wir unsere bevorstehende Reise.
Busfahrt: ca. 2-3 Std. (ca. 170 km)
(-/-/A)
2. Tag: 

Im Kessel der einstigen Gletscher

Das Retezat ist eine der höchsten Gebirgsgruppen der Karpaten. In stetigem Aufstieg durchqueren wir unbegangene Fichtenwälder, später entdecken wir auf unserem Weg Latschen und Geröll aus aus Granodiorit (Granit verwandtes magmatisches Gestein). Endlich erreichen wir einen kleinen See, eingenistet auf etwa 2.070 Höhenmetern unter dem massiven Nordhang des Retezats. Bis Sommeranfang liegt hier gewöhnlich noch Eis und Schnee. Dieses einsame Tal wird sehr selten von Wanderern begangen. Die alpine Landschaft ist das schönste Merkmal des Nationalparks.
Wanderung: ca. 6 Std. (ca. 10 km, +/- 850 m)
(F/M/A)
3. Tag: 

Übers Klein-Retezat ins Cerna-Tal

Ein Aufstieg von etwa 700 m bringt uns auf den Soarbele-Sattel (1.930 m). Wir befinden uns im Hochkarst im sogenannten Klein-Retezat. Der Abstieg führt uns ins Soarbele-Tal, welches um die Jahrhundertwende vom französischen Geografen Emmanuel de Martonne erforscht wurde. Dieses Tal ist eine Mischung aus Karst- und Gletscherlandschaft: mit Dolinen, dunklen Schachthöhlen und Buchenwäldern. Der plötzliche Landschaftswechsel gegenüber dem Rezetat ist erstaunlich. Es gibt hier ein kompliziertes Karstsystem; das Wasser des Flusses Jiu fließt teilweise durch noch unentdeckte Höhlen ab.
Vom Jiu-Cerna-Pass holt uns der Bus ab. Die Fahrt führt uns entlang der Valea Jiului (dem Schilltal) nach Süden. Wir befinden uns schon in der Walachei. Wir übernachten am Südhang der Südkarpaten, in der Gegend des Klosters Tismana und in einer familiären Pension im Dorf Gornovita-Topesti.
Fahrtzeit: ca. 4 Std. (ca. 150 km, davon 10 km auf Forststraßen)
Wanderung: ca. 6 Std. (ca. 7 km, +/- 750 m)
Unterkunft in einer dörflichen Pension in Gornovita-Topesti, jedes Zimmer mit eigenem Bad.
(F/M/A)
4. Tag: 

Abstecher in die Walachei

Den Vormittag verbringen wir im malerischen Dorf Gornovita abseits der Hauptstraßen im walachischem Karpatenvorland. Wir besichtigen die alte orthodoxe Holzkirche, einen bescheidenen Bau des 18. Jahrhunderts. Später werden wir eine Wanderung auf den Hügeln hinter dem Dorf durch die Wälder unternehmen. Die Besonderheit dieser Wälder ist der hohe Anteil an Edelkastanien. Begleitet von diesen majestätischen Bäumen erreichen wir einen Aussichtspunkt, von dem aus ein eindrucksvoller Blick auf die mächtige Anlage des Klosters Tismana möglich ist. Wir steigen ins Tal hinab und besichtigen dieses alte Nonnenkloster aus dem 14. Jahrhundert. Am Nachmittag bringt uns der Bus nach Herkulesbad oder Umgebung (im mittleren Cernatal), wo wir in die folgenden zwei Nächte verbringen.
Fahrtzeit: ca. 2 Std. (ca. 85 km)
Wanderung: ca. 3 Std. (+ 7km, +/-300 m)
(F/M/A)
5. Tag: 

Wilde Karstlandschaft im Cerna-Tal

Unser heutiges Ziel ist das Karstgebiet auf der linken Seite der Cerna. Es gehört zum Nationalpark Domogled- Cernata (Parcul Național Domogled – Valea Cernei) und zählt zu den schönsten Landschaften Rumäniens. Zuerst fahren wir zu einem Pass im Mehedinți-Gebirge. Unsere Entdeckungstour bringt uns heute auf den Gipfel des Vârfu-lui-Stan (1.450 m). Wir genießen die unwirklich erscheinende Karstlandschaft und steigen dann durch einen schönen Buchenwald und eine einsame Klamm wieder ins Tal hinab.
Am späten Nachmittag besichtigen wir die K.u.k.-Altstadt von Herkulesbad, die, umgeben von steilen Kalkbergen, in einem engen Tal liegt. Hier weilte einst Kaiserin Sissi zur Kur in den damals berühmten Bädern. Sissi war eine Wanderpionierin des Cerna-Tales und schrieb sogar Gedichte – auf Ungarisch – über die Schönheit der Natur diesen Gebietes. Der bröckelnd-morbide Charme und der verblasste Glanz der K.u.k.-Monarchie machen heute den Reiz des Ortes aus.
Fahrtzeit: ca. 1.5 Std. (ca. 65 km)
Wanderung: ca. 7 Std. (ca. 14 km, + 500 m/- 1.150 m)
(F/M/A)
6. Tag: 

Weiler und Schluchten im Cerna-Gebirge

Die rechte Seite des Cerna-Tales gehört ebenfalls zum Nationalpark. Über solide und leicht zu besteigende Holzleitern erreichen wir hoch oben ein bewaldetes Plateau: Hier liegen kleine Weiler und urige Bauernhöfe verstreut – die meisten haben noch immer keinen Strom. Tiefe, wilde Schluchten begrenzen dieses Plateau. Unser Pfad ist leicht zu begehen. Bei einem Bauernhaus machen wir Mittagsrast und genießen eine einfache, aber typisch rumänische Bauernjause mit hausgemachtem Schnaps und rumänischem Käse. Nach dem gemütlichen Abstieg werden wir bereits vom Bus erwartet, der uns nach einer Stunde Fahrt direkt zur Pension am Donau-Ufer bringt. Unterwegs besichtigen wir die Ruinen eines Aquädukts aus den Zeiten der Türkenkriege. Die kommenden Nächte sind wir in einer gemütlichen Pension in Eselnita, im Naturpark „Eisernes Tor der Donau“ untergebracht.
Fahrtzeit: ca. 2 Std. (ca. 75 km)
Wanderung: ca. 4 Std. (ca. 11 km, +/- 550 m)
Unterkunft in einer gemütlichen Pension am Donau-Ufer
(F/M/A)
7. Tag: 

Der schönste Punkt an der Donau: der Kasanpass

Nach einer kurzen Fahrt zum Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung machen wir eine Pause am Kleinen Kasanpass (Cazanele Mici), um den riesigen, aus Fels gehauenen Kopf des Dakerkönigs Decebal (85-106 n. Chr.) zu bewundern, der an die Auseinandersetzung zwischen Römern und Dakern erinnert – Vorfahren der Rumänen. Das serbische Donau-Ufer ist hier sehr nah. In Dubova besteigen wir das Ciucaru-Mare-Plateau (318 m). Wir befinden uns mitten im Naturreservat Cazanele Mari (Großer Kasanpass) auf einem breiten Plateau, dessen südlicher Rand von einer 250 m senkrecht abstürzenden Kalksteinwand gebildet wird. Von hier aus haben wir eine atemberaubende Sicht auf die Donau. Wir steigen nun in die Ponicova-Schlucht ab und bald stehen wir vor der Öffnung der Ponicova-Höhle, die ein natürlicher Tunnel ist: Ihr oberer Eingang liegt in der Schlucht, das untere Ende mündet in die Donau. Dort liegt ein Boot bereit, mit dem wir aus der Höhle hinausfahren. An deren Ausgang erwartet uns die schönste Landschaft entlang der Donau: der Kasanpass. (Auf dem Plateau ist der Weg sehr einfach, in der Ponicova-Schlucht bzw. Ponicova-Höhle steinig und felsig; an zwei Stellen gibt es Holzleitern zum Absteigen, normale Trittsicherheit erforderlich.)
Auf beiden Seiten – in Serbien ebenso wie in Rumänien – ragen steile Felswände empor. Kaum zu glauben, dass wir hier nur 55 m über dem Meer sind! In diesem Abschnitt öffnet sich am Donau-Ufer auch die Veterani-Höhle – die weltweit erste Höhle, für welche eine Karte erstellt wurde, denn sie wurde von einem österreichischen General als Vorposten gegen die Türken ausgebaut. Ein weiterer Höhepunkt der Bootsfahrt ist die Tabula Traiana, eine römische Inschrift am serbischen Ufer. Danach kehren wir zurück in unsere Pension.
Am Nachmittag können wir eine Orchideenwanderung auf dem Ciucaru Mic vor dem Kleinen Kasanpass unternehmen. Nebst seltenen Orchideenarten (bis Mitte Juni blühend) – viele sind eher für den Mittelmeerraum typisch – stoßen wir mit etwas Glück (im Hochsommer) auf die Griechische Landschildkröte, die Testudo hermanni. Und unsere direkt am Donauufer gelegene Pension bietet Bade- und Erholungsmöglichkeiten.
Fahrtzeit mit dem Bus: ca. 30 Min. (11 km)
Fahrtzeit mit dem Boot: 1-2 Std.
Wanderung: 4 Std. (ca. 7 km, + 200 m/- 250 m)
(F/M/A)
8. Tag: 

Der Donau-Engpass und der Berg Trescovăț

An unserem letzten Wandertag erwartet uns etwas Besonderes: Der Aufstieg auf den mächtigen Granitberg Trescovăț. Auch für Einheimische ist er noch ein unentdecktes Juwel. Trotz seiner nur 700 m Höhe bietet dieser Berg einprägsame Ausblicke auf das Banater Bergland bis hin zu den dicht bewaldeten Bergen Ostserbiens und die sich dazwischen durchschlängelnde Donau.
Fahrtzeit: ca. 2 Std (ca. 90 km)
Wanderung: ca. 5-6 Std. (ca. 10 km, +/- 650 m)
(F/M/A)
9. Tag: 

Das Banater Bergland

Am Vormittag fahren wir entlang der Donau nach Westen, wobei wir bei einigen interessanten Ruinen und Höhlen halten. Zu Mittag verabschieden wir uns von der Donau; es erwartet uns Kultur im Banater Bergland. Die nächste Stadt ist Oravița (dt. Orawitz), wo wir ein Prunkstück besichtigen: das älteste Theater auf dem heutigen Gebiet Rumäniens, eine kleinere Kopie des Burgtheaters in Wien. Das Theater ist in der Glanzzeit der k.u.k. Monarchie entstanden, um den hohen Ansprüchen der österreichischen Beamten zu genügen, die zur Aufsicht des Bergwesens hierher entsendet worden waren. Orawitz wirkt heute verlassen und verschlafen – einem Freiluftmuseum ähnlich. Nebst einem Sissi-Denkmal (sie war hier, freilich ...) besichtigen wir noch die ehemalige Apotheke der Familie Knoblauch, heute ein kleines Museum.
Wir fahren weiter durch die immer flacher werdende Landschaft in die Banater Tiefebene – bis vor Kurzem Heimat der Banater Schwaben – nach Timișoara (Temeswar). Nachdem wir die Zimmer im zentral gelegenen Hotel bezogen haben, genießen wir unser Abendessen in einem netten Restaurant.
Fahrzeit: ca. 4-5 Std. (ca. 250 km)
Unterkunft in einem Mittelklassehotel in Temeswar (eine Nacht).
(F/M/A)
10. Tag: 

Temeswar: zwischen k.u.k. Monarchie und „Wildem Osten“

Die Banater Hauptstadt Temeswar ist die mit Abstand größte deutsche Stadt in Südosteuropa. Es leben hier neben Rumänen auch Ungarn, Serben, Slowaken, Kroaten und viele andere – die Stadt ist eine echte Multikulti-Metropole. Offiziell hat sie 320.000 EinwohnerInnen, in der Tat dürften es gut 500.000 sein. Keine andere Stadt in Rumänien hat so viel alte Bausubstanz wie Temeswar – darunter viel Barock, aber noch mehr wertvolle Sezession bzw. Jugendstil Wiener Prägung. Nicht zuletzt aufgrund dieses kulturellen Erbes wurde Temeswar zur europäischen Kulturhauptstadt 2021 nominiert. Wir haben schon jetzt Gelegenheit, diese Perle Rumäniens kennenzulernen.
Zuerst besichtigen wir in einer Stadtführung die Innere Stadt mit ihren breiten Plätzen: Neben prächtiger Architektur gibt es zahlreiche Straßencafés und Restaurants. Wir werden daran erinnert, dass wir im ehemaligen Ostblock sind: Der Reiseleiter zeigt die Spuren (Einschusslöcher an Häuserwänden) aus der Zeit der Revolution 1989 und erinnert daran, dass der rumänische Aufstand gegen den Diktator Nicolae Ceaușescu in Temeswar angefangen hat. Nachdem Armee und Securitate im Dezember 1989 friedliche Demonstrationen blutig beendeten, weiteten sich die Proteste gegen das Regime auf das ganze Land und auch auf die Hauptstadt Bukarest aus. Wenig später kam es zu Ceaușescus Sturz.
Nach dem Spaziergang durch Innere Stadt und die von schönem Wiener Jugendstil gesäumte Fabrikstadt erreichen wir die alte Brauerei, wo wir auf der Terrasse das Mittagessen serviert bekommen. Der Bus holt uns am frühen Nachmittag von der Brauerei ab und bringt uns nach Sibiu (Hermannstadt) in Siebenbürgen. Die Landschaft wird wieder hügeliger, am Horizont sehen wir die Berge der Südkarparten, die uns an den Beginn unserer Reise erinnern. Nachdem wir im Hotel in Sibiu eingecheckt haben, gehen wir zu Fuß zu einem nahegelegenen Restaurant für unser letztes gemeinsames Abendessen.
Fahrtzeit: ca. 3,5 Std. (ca. 280 km)
Unterkunft in einem Mittelklassehotel in Sibiu
(F/M/A)
11. Tag: 

Hermannstadt (Sibiu) und Rückflug

Wenn es die Flugzeiten zulassen, haben wir heute Vormittag noch einen Spaziergang durch die gut erhaltene Altstadt von Sibiu vor, Europas Kulturhauptstadt 2007. Wir können die Zeit bis zum Flughafentransfer für eine Besichtigung der Kunstsammlungen im Palais Brukenthal nutzen oder auf eigene Faust durch die sehr sehenswerte Stadt bummeln.
Je nach Abflugzeiten werden wir zum Flughafen gebracht und nehmen Abschied von diesem schönen Land.
(F/-/-)

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20. Mai 2021 30. Mai 2021 € 1.450 Buchen
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  • Diese Reise ist vorangekündigt.
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  • € 50 bei einem Reisegrundpreis über € 2.000
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Leistungen

  • Flug ab Wien und München nach Sibiu (Hermannstadt) und retour. Weitere Abflugorte gerne auf Anfrage möglich (gegen 80,- EUR Aupreis).
  • Transfers vor Ort laut Tagesprogramm mit dem Reisebus
  • Deutschsprachiger Guide
  • Eintritte für Sehenswürdigkeiten und Nationalparks laut Tagesprogramm
  • Bootsfahrt im Kasanpass
  • Übernachtungen in Mittelklassehotels, Pensionen bzw. Berghütte. Alle mit eigenem Badezimmer/Toilette.
  • Vollpension laut Tagesprogramm (außer am ersten und letzten Tag); das Mittagessen für unterwegs ist ein Lunchpaket, Getränke sind nicht inkludiert.
  • Impfungen, Versicherungen etc.
  • Ausgaben persönlicher Natur: z. B. Getränke, Souvenirs, Medikamente etc.
  • Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Zeitverschiebungen/Verspätungen bei der Zuganreisen oder Zugabreise.
Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an irmgard.unger-eisele@weltweitwandern.com

Informationen

EU-Staatsbürger und Schweizer benötigen für die Einreise lediglich einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.

 

Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten

 

Für die Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben. Informationen zu Standardimpfungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Impfplan bzw. Impfkalender. Wir empfehlen die Mitnahme einer Reiseapotheke. Halten Sie vor Abreise mit Ihrem Hausarzt Rücksprache, welche Medikamente sinnvoll wären.

 

Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

Das Klima Rumäniens ist – wie die Topographie – dreigeteilt: Siebenbürgen und die Landesteile östlich des Karpatenbogens stehen noch unter dem Einfluss des atlantischen Klimas. Im Norden des Landes sorgen kontinentale Winde aus der Ukraine für heiße Sommer und kalte Winter. Das Flachland der Walachei und der Schwarzmeerküste wird hingegen vom mediterranen Schwarzmeerklima beherrscht.

Die Währung in Rumänien ist der Rumänische Leu (RON). 1 EUR entspricht ungefähr 4,5 RON.

Es werden heute fast alle international bekannten Kreditkarten akzeptiert. Obwohl die Anzahl der Stellen, die Kreditkarten als Zahlungsmittel akzeptieren steigt, werden die Karten immer noch nicht überall angenommen. Kreditkarten werden von Banken, größeren Hotels, Restaurants, Tankstellen und Großgeschäften akzeptiert.

Dennoch ist es empfehlenswert immer einen kleinen Betrag in der Landeswährung bei sich zu haben um im Notfall nicht ganz ohne Bargeld dazustehen. Geld sollte nur in Banken oder Wechselstuben umgetauscht werden, keinesfalls bei Geldwechslern auf der Straße. Der Geldwechsel kann innerhalb der Banken stattfinden, bei sämtlichen Hotels ab zwei Sternen, Bahnhöfen, Flughäfen, großen Einkaufszentren, sowie bei den eingerichteten Wechselstuben (benötigt wird ein gültiger Ausweis). Empfehlenswert sind die Wechselstuben die keine Provision verlangen. In Hotels, Restaurants und bei Taxifahrten ist es üblich 10% Trinkgeld zu geben.

Zeitverschiebung

Rumänien ist Österreich, Deutschland und der Schweiz eine Stunde voraus.

 

Strom

Die elektrische Spannung in Rumänien beträgt  220 Volt. Die Steckdosen und Stecker sind zweipolig wie in Österreich, Deutschland und auch der Schweiz. Sie benötigen daher keinen Adapter um ihre elektronischen Geräte verwenden zu können.

Es besteht ein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland und der Schweiz.

 

Reiseversicherung: Wir empfehlen den Abschluss einer zusätzlichen Reiseversicherung inkl. Stornoschutz.

Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! ;-) Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unseren Reisestil: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft ihres Reiselandes. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein - das erfordert Eigenverantwortung und dass man sich vorab möglichst gut informiert. Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!

Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus und auch ein etwas höherer Reise-Preis resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, die möglichst landestypischen Quartiere, ein liebevoll ausgearbeitetes Programm mit einzigartigen und landestypischen Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere örtlich verwurzelten Guides.

Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Eine gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels zu buchen, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste - unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere - diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.

Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.

Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlaubern spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind, vorzubereiten. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und ermüdende Reisetage geben. In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst
Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?

Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, aber trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.

Gruppenreise.
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“ „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“ Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Das große gemeinsame Interesse am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner! Viele, viele Freundschaften sind schon auf unseren Reisegruppen entstanden und auf unseren Reisen geht eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.

Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen - die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können - dann meist nicht mehr möglich. Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden. Wenn Sie Probleme nicht vor Ort gleich sagen, kann man Ihnen nicht helfen - und bitte verklagen Sie uns dann nicht ;-)

Hören Sie auf den Guide und behüten Sie ihn
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie - oft wird er auch zum guten Freund. Aber wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur und schaut auf seine Gruppe. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
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Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Allgemeinen Geschäfts- und Reisebedingungen

Unser Team vor Ort

Cristian Bădoiu

Trekking-Guide & Reiseleiter

Cristians besonderes Interesse gilt dem kleinen, feinen Tourismus – in persönlich geführten Kleingruppen wandern und Besichtigungen, die in die Tiefe der Sachen gehen. Massentourismus (oder “industrieller Tourismus”) ist ihm fremd, das lächelnde Gesicht eines Gastes bedeuten ihm weit mehr als kurzfristige Statistiken.

Cristian liebt es, mit Menschen zu tun zu haben, darum ist er auch nicht nur unser Ansprechpartner vor Ort, sondern auch unser Guide, der unsere Gäste sicher und gekonnt durch seine Heimat Rumänien führt.

“Ich liebe beide – die Berge und die historischen Landschaften – und daher bin ich froh gerade in Temeswar zu leben. Meine Interessen sind also das Wandern, die Geschichte, die Architektur und die europäischen wilden Orchideen. Und mein Hund Lulu freilich, die auch ab und zu meine Touren begleiten darf.”

Engelbert Feleki-Dengel

Trekking-Guide & Reiseleiter

Engelbert Feleki-Dengel ist ein ausgewanderter und dann zurückgekehrter Siebenbürger Sachse, Jahrgang 1984. Er ist mit der Familie Anfang 1990er nach Deutschland ausgewandert. Dort studierte er Geographie an der Universität Hamburg, war in vielen Projekten mit Pfadfinder tätig (als Teilnehmer aber auch als Leiter). Seit 2011 ist er zurück nach Siebenbürgen gekehrt, er betreibt eine kleine Bio-Farm auf dem Land seines Großvaters im Dorf Alzen, in Mitten des Dreiecks zwischen Hermannstadt, Kronstadt und Schäßburg. Seit 2012 unterstützt er Cristians Team. Davor war er bereits als Bergführer für mehrere anspruchsvollen Touren tätig.

Fotos zur Reise

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