Ornamente & Oasen
Zwischen Tien-Shan-Bergen und historischen Seidenstraßenstädten erleben wir zahlreiche Kulturhighlights Usbekistans. Wir wandern am Marmorfluss, steigen auf den kleinen Chimgan und tauchen in Samarkand, Buchara und Chiwa in Geschichte, Basare und Innenhöfe ein. Beim Plov-Kochen mit einer Familie und bei Besuchen lokaler Handwerksbetriebe kommen wir den Einheimischen ganz nahe.
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Reisedauer:13 Tage
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Davon Wandertage:5 Tage
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Nächte im Bett:10Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Gruppengröße:4-14 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 4 Person(en), die maximale Zahl auf 14 Personen.
Highlights:
- Taschkent, zwischen Orientcharme und Sowjetnostalgie
- UNESCO-Weltkulturerbe Samarkand, Buchara und Chiwa
- Gemütliche Bergwanderungen im Tien Shan-Gebirge und den Nuratau-Bergen
- Nationalgericht Plov - Kochen und Genießen mit einer usbekischen Familie
- Die rote Wüste - Steppenwüste in Zentralasien
Schwierigkeitsgrade:
Nachhaltigkeit:
Wir leisten einen CO2-Beitrag für alle Fluganreisen.
Hohe lokale Wertschöpfung.
55% des Reisepreises bleiben vor Ort.
Usbekistan: Berge, Flüsse, weite Horizonte
Der Duft von Wacholder liegt in der Luft, neben uns rauscht der „Marmorfluss“ durch ein enges Tal. Wir befinden uns in den Chimgan-Bergen am Rand des Tien Shan-Gebirges. Auf leichten Bergpfaden folgen wir dem Mramornaya, passieren Wasserfälle und Wacholderwald und gewinnen Schritt für Schritt Höhe, bis wir am Urta-Kumbel-Pass auf 1.800 Metern ankommen. In den nächsten Tagen steht auch der kleine Chimgan auf dem Programm. Unsere Wanderung führt uns auf den 2.190 Meter hohen Gipfel, von wo sich uns bei klarer Sicht weite Blicke auf die umliegenden Täler und Berge eröffnen.
Usbekische Geschichte zum Anfassen: Taschkent, Samarkand & Buchara
Neben unseren Wanderungen erleben wir an historischen Orten die Kultur und Geschichte der Seidenstraße hautnah. In Taschkent erkunden wir die Stadt nicht nur an der Oberfläche, sondern werfen auch einen Blick in ihren Untergrund. Die Metrostationen sind kleine Kunstwerke und erzählen über die Vergangenheit der Hauptstadt. Danach bringt uns der Schnellzug „Afrosiab“ nach Samarkand. Am Registan-Platz, in der Nekropole Shah-i-Zinda und am Mausoleum von Amir Timur erfahren wir viel über die ehemalige Handelsstadt, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und mit ihren eindrucksvollen Bauwerken begeistert. Auch nehmen wir uns im Hier und Jetzt Zeit, die belebten Viertel der Stadt zu entdecken.
Buchara zeigt uns ein weiteres Gesicht der Seidenstraße. Rund um Lyabi-Hauz, die überdachten Handelskuppeln und das Poi-Kalon-Ensemble liegen viele Höhepunkte nahe beisammen, sodass wir die Altstadt gut zu Fuß entdecken können. Unser Local Guide zeigt uns viele Details und wir erfahren mehr über die Zeit, in der Buchara religiöses und wirtschaftliches Zentrum war. Die Ark-Festung als ehemaliger politischer Mittelpunkt macht diese Rolle besonders greifbar.
Wir lernen die Kultur der Region nicht nur in den Städten kennen, sondern besuchen auch ausgewählte Handwerksmeister, die uns Einblicke in Techniken und Berufe gewähren, die in ihren Dörfern auch heute noch allgegenwärtig sind. In Buchara schauen wir in die Werkstatt eines Puppenmachers und erfahren, wie die Figuren entstehen und welche Motive dahinterstecken. In Gijduvan besuchen wir eine Keramikwerkstatt und sehen, wie Formen, Glasuren und Dekore gefertigt werden. Darüber hinaus erzählt uns ein lokaler Holzschnitzmeister mehr über sein tägliches Tun.
Begegnungen, die bleiben – dank unserer Local Guides
Authentische Begegnungen sind auf dieser Reise unser stetiger Begleiter. In einem Bergdorf übernachten wir bei einer Gastfamilie, trinken Tee mit dem Gemeindeältesten, dem Aksakal und kochen am Abend das landestypische Gericht Plov. Diese Nähe zur einheimischen Bevölkerung entsteht, weil wir in kleinen Gruppen unterwegs sind und, weil unsere Local Guides ihre Region bestens kennen. Sie wissen Bescheid über Wanderwege und lokale Gepflogenheiten. Sie öffnen Türen zu Familien, Werkstätten und Geschichten, die wir ohne sie nicht finden würden.
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Tagesablauf
1. Tag: Aufbruch nach Usbekistan
Heute beginnt unsere Reise nach Zentralasien. Mit dem Flugzeug machen wir uns auf den Weg nach Taschkent, in die Hauptstadt Usbekistans. Dort erwartet uns der Auftakt unserer gemeinsamen Entdeckungsreise entlang der historischen Seidenstraße.
Verpflegung: (-/-/-)
2. Tag: Ankommen und Taschkent entdecken
Voraussichtlich in den frühen Morgenstunden landen wir in Taschkent, wo uns unser lokales Team bereits am Flughafen erwartet. Nach dem Transfer zum Hotel frühstücken wir und haben Zeit, uns von der Anreise zu erholen.
Am späten Vormittag brechen wir zur Stadtbesichtigung auf. Am Unabhängigkeitsplatz erfahren wir mehr über die Geschichte Usbekistans, bevor wir am Alisher-Navoi-Theater vorbei zum Amir-Timur-Denkmal spazieren. Anschließend erkunden wir die kunstvoll gestalteten Metrostationen der Stadt, deren Mosaike, Säulen und Kronleuchter jede Station anders erscheinen lassen.
Auf dem Chorsu-Basar begegnen wir dem Alltag der Einheimischen zwischen Gewürzständen, frischem Obst und duftendem Brot. Danach besuchen wir das Zentrum der islamischen Zivilisation, das Einblicke in das kulturelle und religiöse Erbe des Landes bietet. Bei einem gemeinsamen Abendessen lassen wir unseren ersten Reisetag ausklingen.
Verpflegung: (F/-/A)
3. Tag: Durch die Chimgan-Berge zum Marmorfluss
Nach dem Frühstück fahren wir in die Chimgan-Berge, wo unsere heutige Wanderung beginnt. Zunächst folgen wir dem Flusslauf, bevor uns der Weg durch einen Wacholderwald führt. Nach einem kurzen Anstieg erreichen wir die Lichtung „Sunny Glade“. Von hier aus wandern wir entlang des Oberlaufs des Marmorflusses weiter und steigen gemächlich zum Urta-Kumbel-Pass auf ca. 1.800 m auf. Anschließend führt uns der Weg wieder hinunter zum Fluss.
Auf einer Wiese legen wir eine Rast ein und stärken uns mit unserer Lunchbox. Je nach Saison und Verfügbarkeit haben wir vielleicht auch Gelegenheit, einige der Früchte zu kosten, für die Usbekistan bekannt ist – etwa süße Melonen oder getrocknete Aprikosen. Danach kehren wir zu unserem Fahrzeug zurück und fahren zu unserer Unterkunft am Charvak-See.
Hinweis: Der Wasserstand des Marmorflusses variiert je nach Jahreszeit und Witterung. Wir stellen uns daher auf unterschiedliche Wasserverhältnisse ein – der Fluss kann stellenweise auch nur wenig Wasser führen.
Wanderung: ca. 5 km, ca. +/-340 m, Gehzeit ca. 3 Std.
Übernachtung: im Avenue Park Hotel oder ähnlich, am Charvak-See
Verpflegung: (F/Lunchbox/A)
4. Tag: Gipfelwanderung auf den Kleinen Chimgan (2.190 m)
Nach dem Frühstück fahren wir zum Fuß des Kleinen Chimgan, wo unsere heutige Gipfelwanderung beginnt. Auf einem Bergpfad steigen wir stetig bergauf, bis wir den Gipfel auf ca. 2.190 m erreichen. Bei klarem Wetter reicht der Blick weit über die umliegenden Täler und Bergketten, deren Gipfel teilweise über 3.000 m, manche sogar über 4.000 m hoch aufragen. Anschließend steigen wir auf demselben Weg zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung ab, wo unser Fahrer bereits auf uns wartet.
Im nahe gelegenen Bergdorf Khodzhikent kehren wir zum Mittagessen in einem lokalen Restaurant ein, bevor wir nach Taschkent zurückfahren. Nach dem Abendessen steigen wir in den komfortablen Afrosiab-Hochgeschwindigkeitszug, der uns nach Samarkand bringt. Die historische Oasenstadt war einst ein bedeutender Knotenpunkt der Seidenstraße. Gegen 22:00 Uhr erreichen wir Samarkand und fahren zu unserer Unterkunft.
Hinweis: Die Wanderung führt über weite Strecken durch offenes Gelände mit wenig Schatten. Besonders bei warmen Temperaturen kann der Aufstieg daher durchaus als anstrengend empfunden werden. Ausreichend Trinkwasser, Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung sind empfehlenswert.
Zugfahrt: ca. 2,5 Std. (ca. 300 km)
Wanderung: ca. 6,5 km, ca. +/-470 m, Gehzeit ca. 3,5 Std.
Übernachtung: im Jahongir Premium Hotel, Ideal Hotel oder ähnlich, in Samarkand
Verpflegung: (F/M/A)
5. Tag: Samarkand: Auf den Spuren der Seidenstraße
Heute widmen wir uns ganz der historischen Oasenstadt Samarkand, die auf eine rund 2.750-jährige Geschichte zurückblickt und einst ein bedeutendes Handelszentrum entlang der Seidenstraße war. Die Stadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist besonders für ihre türkisblauen Kuppeln, kunstvollen Mosaike und reich verzierten Minarette bekannt.
Wer möchte, kann den frühen Morgen für einen individuellen Spaziergang nutzen. Nach dem Frühstück erkunden wir gemeinsam mit unserem lokalen Guide die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Am Registan-Platz stehen wir vor drei monumentalen Medresen (islamischen Lehranstalten), deren Fassaden mit filigranen Fliesenmustern geschmückt sind. Wir besuchen außerdem das Mausoleum des Herrschers Amir Timur und die Nekropole Shah-i-Zinda mit ihren reich verzierten Grabmälern. Dazwischen führen uns unsere Wege durch belebte Gassen, in denen wir Einblicke in den Alltag der Einheimischen erhalten.
Nach einem gemeinsamen Abendessen bleibt Zeit, Samarkand auf eigene Faust zu erkunden.
Verpflegung: (F/-/A)
6. Tag: Gastfreundschaft und Dorfleben im Nuratau-Gebirge
Heute verlassen wir Samarkand und fahren in das Dorf Sayyod, mitten im Nuratau-Gebirge. Dort werden wir vom Dorfältesten, dem sogenannten Aksakal („Weißbart“), empfangen. Bei einer Tasse grünem Tee erzählt er uns von der Geschichte des Dorfes und gibt Einblicke in die lokalen Traditionen und das alltägliche Leben.
Anschließend lernen wir unsere Gastfamilie Makhmurov kennen. Ihr Haus liegt inmitten eines weitläufigen Gartens mit Obstbäumen. Auf dem Hof leben auch Kühe, Schafe, Pferde und Hühner. Am Nachmittag brechen wir zu einer Wanderung durch die hügelige Berglandschaft auf. Über An- und Abstiege führt uns der Weg zu Aussichtspunkten, von denen wir auf die umliegenden Dörfer und Täler blicken.
Zurück bei unserer Gastfamilie bleibt Zeit, den Garten zu erkunden und mehr über das Leben auf dem Hof zu erfahren. Am Abend essen wir gemeinsam mit unseren Gastgeber:innen und lassen den Tag in familiärer Atmosphäre ausklingen.
Wanderung: ca. 6 km, ca. +/-320 m, Gehzeit ca. 3 Std.
Übernachtung: bei einer lokalen Gastfamilie im Dorf Sayyod im Nuratau-Gebirge (einfache, familiäre Unterkunft, keine Einzelbelegung möglich)
Verpflegung: (F/M/A)
7. Tag: Durch die Hügellandschaft und den Alltag von Sayyod
Heute verbringen wir einen weiteren Tag bei unserer Gastfamilie im Dorf Sayyod. Am Morgen haben wir Gelegenheit, bei der traditionellen Brotherstellung zuzusehen und mehr über die Bedeutung des Brotbackens im usbekischen Alltag zu erfahren.
Nach dem Frühstück brechen wir zu einer Wanderung durch die sanfte Hügellandschaft rund um das Dorf auf. Je nach Temperaturen entscheiden unsere lokalen Guides vor Ort, ob wir etwas früher starten, um der Mittagshitze zu entgehen. Auf dem Rückweg spazieren wir durch das Dorf und besuchen den Holzschnitzer Ermon Buranov, der sein Handwerk auch an Kinder der örtlichen Schule weitergibt. Unterwegs begegnen wir den Bewohner:innen und erhalten weitere Einblicke in das Dorfleben.
Zurück bei unserer Gastfamilie bleibt Zeit, sich im Garten auszuruhen. Am Abend bereiten wir gemeinsam Plov zu, das usbekische Nationalgericht aus Reis, Gemüse und weiteren Zutaten, von denen viele aus dem eigenen Garten stammen. Wer möchte, kann bei der Zubereitung mithelfen und dabei mehr über die lokale Küche erfahren.
Übernachtung: bei einer lokalen Gastfamilie im Dorf Sayyod im Nuratau-Gebirge (einfache, familiäre Unterkunft, keine Einzelbelegung möglich)
Verpflegung: (F/M/A)
8. Tag: Durch die Weiten des Nuratau-Gebirges zum Jurtencamp
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von unserer Gastfamilie und brechen zu einer längeren Wanderung durch das Nuratau-Gebirge auf. Unser Weg führt durch Täler, über offene Hänge und durch die abgeschiedene Hügellandschaft. Unterwegs eröffnen sich immer wieder Ausblicke auf die umliegenden Höhenzüge, kleine Dörfer und in der Ferne auf den Aydarkul-See. Zur Mittagszeit legen wir eine Picknickpause ein, bevor wir unsere Wanderung zum Sayyod-Jurtencamp fortsetzen.
Dort angekommen bleibt Zeit, sich von der Wanderung zu erholen. Am Abend kommen wir zu einem gemeinsamen Essen zusammen. Bei klarem Himmel lassen sich vielleicht zahlreiche Sterne über der abgelegenen Landschaft beobachten.
Hinweis: Die heutige Wanderung ist mit ihren längeren An- und Abstiegen durchaus anspruchsvoll. Besonders bei warmen Temperaturen und wenig Schatten kann die Strecke anstrengend sein. Ausreichend Trinkwasser und Sonnenschutz sind wichtig.
Übernachtung: in einer Jurte im Sayyod Yurt Camp im Nuratau-Gebirge (vier bis sechs Personen pro Jurte, keine Einzel- oder Doppelbelegung möglich)
Verpflegung: (F/Lunchbox/A)
9. Tag: Keramikkunst und orientalische Paläste auf dem Weg nach Buchara
Heute verlassen wir das Nuratau-Gebirge und machen uns auf den Weg in die Oasenstadt Buchara. Unterwegs halten wir in Gijduvan, einem Ort mit jahrhundertealter Keramiktradition. In der Werkstatt des Töpfermeisters Olim Narzullaev erfahren wir mehr über die Herstellung der kunstvoll verzierten Keramikwaren. Seit sechs Generationen prägt seine Familie das Töpferhandwerk der Region. Wir lernen traditionelle Techniken kennen und entdecken die typischen Farben und Muster der Gijduvan-Keramik.
Am Nachmittag besuchen wir kurz vor Buchara den Sommerpalast Sitorai Mohi Hosa, die ehemalige Residenz des letzten Emirs von Buchara. Die Anlage aus dem frühen 20. Jahrhundert verbindet orientalische Baukunst mit europäischen Einflüssen. Am frühen Abend erreichen wir Buchara und beziehen unsere Unterkunft. Anschließend bleibt Zeit für einen ersten Spaziergang durch die verwinkelten Gassen der Altstadt mit ihren kleinen Handwerksläden und Basaren.
Übernachtung: im Fatima Boutique Hotel, Komil Boutique Hotel oder ähnlich, in Buchara
Verpflegung: (F/-/A)
10. Tag: Durch die verwinkelten Gassen der Altstadt von Buchara
Heute erkunden wir die historische Altstadt von Buchara, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Unter jahrhundertealten Maulbeerbäumen sitzen Einheimische beim Tee, während wir durch enge Gassen mit kleinen Handwerksläden und traditionellen Werkstätten spazieren. Hier ist die Geschichte der Seidenstraße bis heute spürbar.
Unsere Stadtbesichtigung beginnt am Lyabi-Hauz-Ensemble mit seinem Wasserbecken und führt weiter zur Magoki-Attori-Moschee, einem der ältesten erhaltenen Bauwerke der Stadt. Durch historische Handelskuppeln und ehemalige Markthallen gelangen wir zum Poi-Kalon-Ensemble mit seiner Moschee, den Medresen und dem weithin sichtbaren Minarett. Anschließend besuchen wir die mächtige Ark-Festung, schlendern durch den lebhaften Basar und besichtigen das Chashma-Ayub-Mausoleum sowie das Samaniden-Mausoleum mit seiner kunstvollen Ziegelarchitektur. Zum Abschluss werfen wir einen Blick in die Werkstatt des Puppenmachers Zokir und erfahren mehr über dieses traditionelle Handwerk.
Verpflegung: (F/-/A)
11. Tag: Durch die rote Wüste Kysylkum nach Chiwa
Heute führt uns unsere Reise weiter in den Westen Usbekistans. Wir durchqueren die weite Landschaft der Kysylkum-Wüste, deren Name übersetzt „Roter Sand“ bedeutet. Unterwegs wechseln sich sandige Ebenen und karge Wüstenlandschaften ab. Die längere Fahrt bietet Gelegenheit, die Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen und uns mit unserem lokalen Guide über das Land und das Leben der Menschen auszutauschen.
Zur Mittagszeit legen wir eine Pause in einem einfachen Rasthaus mitten in der Wüste ein. Unterwegs bietet sich aus der Ferne ein Blick auf den Amudarja, einen der bedeutendsten Flüsse Zentralasiens, bevor wir unsere Fahrt fortsetzen.
Am Abend erreichen wir schließlich Chiwa – eine Oasenstadt, die die lange Fahrt mit ihrer gut erhaltenen historischen Altstadt belohnt. Mächtige Lehmmauern umgeben ein Labyrinth aus engen Gassen, kunstvoll verzierten Medresen und Minaretten. Nach dem Check-in bleibt Zeit für einen ersten Spaziergang durch die Altstadt, deren Lehmfassaden im Licht der untergehenden Sonne in warmen Farbtönen leuchten.
Übernachtung: im Polvon Qori Hotel, Farohat Ona Hotel oder ähnlich, in Chiwa
Verpflegung: (F/-/A)
12. Tag: Chiwa: Türkisblaue Kuppeln und verwinkelte Gassen
Heute erkunden wir die historische Oasenstadt Chiwa, deren von mächtigen Lehmmauern umgebene Altstadt Itchan Kala zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. In den weitgehend autofreien Gassen bilden türkisfarbene Kuppeln und blau schimmernde Fliesen einen markanten Kontrast zu den sandfarbenen Lehmfassaden.
Gemeinsam mit unserem lokalen Guide entdecken wir die bedeutendsten Bauwerke der Stadt. Wir besuchen die Dschuma-Moschee mit ihren zahlreichen geschnitzten Holzsäulen, die Kunya-Ark-Zitadelle und das reich verzierte Mausoleum von Pahlawan Mahmud. Vom Dach der Zitadelle reicht der Blick über die dicht aneinandergereihten Minarette, Medresen und Kuppeln der Altstadt. Auch das Islam-Khodja-Minarett mit seiner angrenzenden Medrese steht auf unserem Programm.
Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Entdeckungen. Wir können durch die engen Gassen schlendern, kleine Handwerksläden besuchen oder in einem Teehaus verweilen. Am Abend kommen wir in einem traditionellen Restaurant zu unserem gemeinsamen Abschiedsessen zusammen und lassen die Erlebnisse unserer Reise Revue passieren.
Verpflegung: (F/-/A)
13. Tag: Abschied von Usbekistan
Heute heißt es Abschied nehmen von Usbekistan. Je nach Flugzeit werden wir bereits in der Nacht oder am Morgen zum Flughafen gebracht und treten mit vielen Eindrücken von unserer Reise entlang der Seidenstraße die Heimreise an.
1. Tag: Aufbruch nach Usbekistan
Heute beginnt unsere Reise nach Zentralasien. Mit dem Flugzeug machen wir uns auf den Weg nach Taschkent, in die Hauptstadt Usbekistans. Dort erwartet uns der Auftakt unserer gemeinsamen Entdeckungsreise entlang der historischen Seidenstraße.
Verpflegung: (-/-/-)
2. Tag: Ankommen und Taschkent entdecken
Voraussichtlich in den frühen Morgenstunden landen wir in Taschkent, wo uns unser lokales Team bereits am Flughafen erwartet. Nach dem Transfer zum Hotel frühstücken wir und haben Zeit, uns von der Anreise zu erholen.
Am späten Vormittag brechen wir zur Stadtbesichtigung auf. Am Unabhängigkeitsplatz erfahren wir mehr über die Geschichte Usbekistans, bevor wir am Alisher-Navoi-Theater vorbei zum Amir-Timur-Denkmal spazieren. Anschließend erkunden wir die kunstvoll gestalteten Metrostationen der Stadt, deren Mosaike, Säulen und Kronleuchter jede Station anders erscheinen lassen.
Auf dem Chorsu-Basar begegnen wir dem Alltag der Einheimischen zwischen Gewürzständen, frischem Obst und duftendem Brot. Danach besuchen wir das Zentrum der islamischen Zivilisation, das Einblicke in das kulturelle und religiöse Erbe des Landes bietet. Bei einem gemeinsamen Abendessen lassen wir unseren ersten Reisetag ausklingen.
Verpflegung: (F/-/A)
3. Tag: Durch die Chimgan-Berge zum Marmorfluss
Nach dem Frühstück fahren wir in die Chimgan-Berge, wo unsere heutige Wanderung beginnt. Zunächst folgen wir dem Flusslauf, bevor uns der Weg durch einen Wacholderwald führt. Nach einem kurzen Anstieg erreichen wir die Lichtung „Sunny Glade“. Von hier aus wandern wir entlang des Oberlaufs des Marmorflusses weiter und steigen gemächlich zum Urta-Kumbel-Pass auf ca. 1.800 m auf. Anschließend führt uns der Weg wieder hinunter zum Fluss.
Auf einer Wiese legen wir eine Rast ein und stärken uns mit unserer Lunchbox. Je nach Saison und Verfügbarkeit haben wir vielleicht auch Gelegenheit, einige der Früchte zu kosten, für die Usbekistan bekannt ist – etwa süße Melonen oder getrocknete Aprikosen. Danach kehren wir zu unserem Fahrzeug zurück und fahren zu unserer Unterkunft am Charvak-See.
Hinweis: Der Wasserstand des Marmorflusses variiert je nach Jahreszeit und Witterung. Wir stellen uns daher auf unterschiedliche Wasserverhältnisse ein – der Fluss kann stellenweise auch nur wenig Wasser führen.
Wanderung: ca. 5 km, ca. +/-340 m, Gehzeit ca. 3 Std.
Übernachtung: im Avenue Park Hotel oder ähnlich, am Charvak-See
Verpflegung: (F/Lunchbox/A)
4. Tag: Gipfelwanderung auf den Kleinen Chimgan (2.190 m)
Nach dem Frühstück fahren wir zum Fuß des Kleinen Chimgan, wo unsere heutige Gipfelwanderung beginnt. Auf einem Bergpfad steigen wir stetig bergauf, bis wir den Gipfel auf ca. 2.190 m erreichen. Bei klarem Wetter reicht der Blick weit über die umliegenden Täler und Bergketten, deren Gipfel teilweise über 3.000 m, manche sogar über 4.000 m hoch aufragen. Anschließend steigen wir auf demselben Weg zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung ab, wo unser Fahrer bereits auf uns wartet.
Im nahe gelegenen Bergdorf Khodzhikent kehren wir zum Mittagessen in einem lokalen Restaurant ein, bevor wir nach Taschkent zurückfahren. Nach dem Abendessen steigen wir in den komfortablen Afrosiab-Hochgeschwindigkeitszug, der uns nach Samarkand bringt. Die historische Oasenstadt war einst ein bedeutender Knotenpunkt der Seidenstraße. Gegen 22:00 Uhr erreichen wir Samarkand und fahren zu unserer Unterkunft.
Hinweis: Die Wanderung führt über weite Strecken durch offenes Gelände mit wenig Schatten. Besonders bei warmen Temperaturen kann der Aufstieg daher durchaus als anstrengend empfunden werden. Ausreichend Trinkwasser, Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung sind empfehlenswert.
Zugfahrt: ca. 2,5 Std. (ca. 300 km)
Wanderung: ca. 6,5 km, ca. +/-470 m, Gehzeit ca. 3,5 Std.
Übernachtung: im Jahongir Premium Hotel, Ideal Hotel oder ähnlich, in Samarkand
Verpflegung: (F/M/A)
5. Tag: Samarkand: Auf den Spuren der Seidenstraße
Heute widmen wir uns ganz der historischen Oasenstadt Samarkand, die auf eine rund 2.750-jährige Geschichte zurückblickt und einst ein bedeutendes Handelszentrum entlang der Seidenstraße war. Die Stadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist besonders für ihre türkisblauen Kuppeln, kunstvollen Mosaike und reich verzierten Minarette bekannt.
Wer möchte, kann den frühen Morgen für einen individuellen Spaziergang nutzen. Nach dem Frühstück erkunden wir gemeinsam mit unserem lokalen Guide die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Am Registan-Platz stehen wir vor drei monumentalen Medresen (islamischen Lehranstalten), deren Fassaden mit filigranen Fliesenmustern geschmückt sind. Wir besuchen außerdem das Mausoleum des Herrschers Amir Timur und die Nekropole Shah-i-Zinda mit ihren reich verzierten Grabmälern. Dazwischen führen uns unsere Wege durch belebte Gassen, in denen wir Einblicke in den Alltag der Einheimischen erhalten.
Nach einem gemeinsamen Abendessen bleibt Zeit, Samarkand auf eigene Faust zu erkunden.
Verpflegung: (F/-/A)
6. Tag: Gastfreundschaft und Dorfleben im Nuratau-Gebirge
Heute verlassen wir Samarkand und fahren in das Dorf Sayyod, mitten im Nuratau-Gebirge. Dort werden wir vom Dorfältesten, dem sogenannten Aksakal („Weißbart“), empfangen. Bei einer Tasse grünem Tee erzählt er uns von der Geschichte des Dorfes und gibt Einblicke in die lokalen Traditionen und das alltägliche Leben.
Anschließend lernen wir unsere Gastfamilie Makhmurov kennen. Ihr Haus liegt inmitten eines weitläufigen Gartens mit Obstbäumen. Auf dem Hof leben auch Kühe, Schafe, Pferde und Hühner. Am Nachmittag brechen wir zu einer Wanderung durch die hügelige Berglandschaft auf. Über An- und Abstiege führt uns der Weg zu Aussichtspunkten, von denen wir auf die umliegenden Dörfer und Täler blicken.
Zurück bei unserer Gastfamilie bleibt Zeit, den Garten zu erkunden und mehr über das Leben auf dem Hof zu erfahren. Am Abend essen wir gemeinsam mit unseren Gastgeber:innen und lassen den Tag in familiärer Atmosphäre ausklingen.
Wanderung: ca. 6 km, ca. +/-320 m, Gehzeit ca. 3 Std.
Übernachtung: bei einer lokalen Gastfamilie im Dorf Sayyod im Nuratau-Gebirge (einfache, familiäre Unterkunft, keine Einzelbelegung möglich)
Verpflegung: (F/M/A)
7. Tag: Durch die Hügellandschaft und den Alltag von Sayyod
Heute verbringen wir einen weiteren Tag bei unserer Gastfamilie im Dorf Sayyod. Am Morgen haben wir Gelegenheit, bei der traditionellen Brotherstellung zuzusehen und mehr über die Bedeutung des Brotbackens im usbekischen Alltag zu erfahren.
Nach dem Frühstück brechen wir zu einer Wanderung durch die sanfte Hügellandschaft rund um das Dorf auf. Je nach Temperaturen entscheiden unsere lokalen Guides vor Ort, ob wir etwas früher starten, um der Mittagshitze zu entgehen. Auf dem Rückweg spazieren wir durch das Dorf und besuchen den Holzschnitzer Ermon Buranov, der sein Handwerk auch an Kinder der örtlichen Schule weitergibt. Unterwegs begegnen wir den Bewohner:innen und erhalten weitere Einblicke in das Dorfleben.
Zurück bei unserer Gastfamilie bleibt Zeit, sich im Garten auszuruhen. Am Abend bereiten wir gemeinsam Plov zu, das usbekische Nationalgericht aus Reis, Gemüse und weiteren Zutaten, von denen viele aus dem eigenen Garten stammen. Wer möchte, kann bei der Zubereitung mithelfen und dabei mehr über die lokale Küche erfahren.
Übernachtung: bei einer lokalen Gastfamilie im Dorf Sayyod im Nuratau-Gebirge (einfache, familiäre Unterkunft, keine Einzelbelegung möglich)
Verpflegung: (F/M/A)
8. Tag: Durch die Weiten des Nuratau-Gebirges zum Jurtencamp
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von unserer Gastfamilie und brechen zu einer längeren Wanderung durch das Nuratau-Gebirge auf. Unser Weg führt durch Täler, über offene Hänge und durch die abgeschiedene Hügellandschaft. Unterwegs eröffnen sich immer wieder Ausblicke auf die umliegenden Höhenzüge, kleine Dörfer und in der Ferne auf den Aydarkul-See. Zur Mittagszeit legen wir eine Picknickpause ein, bevor wir unsere Wanderung zum Sayyod-Jurtencamp fortsetzen.
Dort angekommen bleibt Zeit, sich von der Wanderung zu erholen. Am Abend kommen wir zu einem gemeinsamen Essen zusammen. Bei klarem Himmel lassen sich vielleicht zahlreiche Sterne über der abgelegenen Landschaft beobachten.
Hinweis: Die heutige Wanderung ist mit ihren längeren An- und Abstiegen durchaus anspruchsvoll. Besonders bei warmen Temperaturen und wenig Schatten kann die Strecke anstrengend sein. Ausreichend Trinkwasser und Sonnenschutz sind wichtig.
Übernachtung: in einer Jurte im Sayyod Yurt Camp im Nuratau-Gebirge (vier bis sechs Personen pro Jurte, keine Einzel- oder Doppelbelegung möglich)
Verpflegung: (F/Lunchbox/A)
9. Tag: Keramikkunst und orientalische Paläste auf dem Weg nach Buchara
Heute verlassen wir das Nuratau-Gebirge und machen uns auf den Weg in die Oasenstadt Buchara. Unterwegs halten wir in Gijduvan, einem Ort mit jahrhundertealter Keramiktradition. In der Werkstatt des Töpfermeisters Olim Narzullaev erfahren wir mehr über die Herstellung der kunstvoll verzierten Keramikwaren. Seit sechs Generationen prägt seine Familie das Töpferhandwerk der Region. Wir lernen traditionelle Techniken kennen und entdecken die typischen Farben und Muster der Gijduvan-Keramik.
Am Nachmittag besuchen wir kurz vor Buchara den Sommerpalast Sitorai Mohi Hosa, die ehemalige Residenz des letzten Emirs von Buchara. Die Anlage aus dem frühen 20. Jahrhundert verbindet orientalische Baukunst mit europäischen Einflüssen. Am frühen Abend erreichen wir Buchara und beziehen unsere Unterkunft. Anschließend bleibt Zeit für einen ersten Spaziergang durch die verwinkelten Gassen der Altstadt mit ihren kleinen Handwerksläden und Basaren.
Übernachtung: im Fatima Boutique Hotel, Komil Boutique Hotel oder ähnlich, in Buchara
Verpflegung: (F/-/A)
10. Tag: Durch die verwinkelten Gassen der Altstadt von Buchara
Heute erkunden wir die historische Altstadt von Buchara, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Unter jahrhundertealten Maulbeerbäumen sitzen Einheimische beim Tee, während wir durch enge Gassen mit kleinen Handwerksläden und traditionellen Werkstätten spazieren. Hier ist die Geschichte der Seidenstraße bis heute spürbar.
Unsere Stadtbesichtigung beginnt am Lyabi-Hauz-Ensemble mit seinem Wasserbecken und führt weiter zur Magoki-Attori-Moschee, einem der ältesten erhaltenen Bauwerke der Stadt. Durch historische Handelskuppeln und ehemalige Markthallen gelangen wir zum Poi-Kalon-Ensemble mit seiner Moschee, den Medresen und dem weithin sichtbaren Minarett. Anschließend besuchen wir die mächtige Ark-Festung, schlendern durch den lebhaften Basar und besichtigen das Chashma-Ayub-Mausoleum sowie das Samaniden-Mausoleum mit seiner kunstvollen Ziegelarchitektur. Zum Abschluss werfen wir einen Blick in die Werkstatt des Puppenmachers Zokir und erfahren mehr über dieses traditionelle Handwerk.
Verpflegung: (F/-/A)
11. Tag: Durch die rote Wüste Kysylkum nach Chiwa
Heute führt uns unsere Reise weiter in den Westen Usbekistans. Wir durchqueren die weite Landschaft der Kysylkum-Wüste, deren Name übersetzt „Roter Sand“ bedeutet. Unterwegs wechseln sich sandige Ebenen und karge Wüstenlandschaften ab. Die längere Fahrt bietet Gelegenheit, die Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen und uns mit unserem lokalen Guide über das Land und das Leben der Menschen auszutauschen.
Zur Mittagszeit legen wir eine Pause in einem einfachen Rasthaus mitten in der Wüste ein. Unterwegs bietet sich aus der Ferne ein Blick auf den Amudarja, einen der bedeutendsten Flüsse Zentralasiens, bevor wir unsere Fahrt fortsetzen.
Am Abend erreichen wir schließlich Chiwa – eine Oasenstadt, die die lange Fahrt mit ihrer gut erhaltenen historischen Altstadt belohnt. Mächtige Lehmmauern umgeben ein Labyrinth aus engen Gassen, kunstvoll verzierten Medresen und Minaretten. Nach dem Check-in bleibt Zeit für einen ersten Spaziergang durch die Altstadt, deren Lehmfassaden im Licht der untergehenden Sonne in warmen Farbtönen leuchten.
Übernachtung: im Polvon Qori Hotel, Farohat Ona Hotel oder ähnlich, in Chiwa
Verpflegung: (F/-/A)
12. Tag: Chiwa: Türkisblaue Kuppeln und verwinkelte Gassen
Heute erkunden wir die historische Oasenstadt Chiwa, deren von mächtigen Lehmmauern umgebene Altstadt Itchan Kala zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. In den weitgehend autofreien Gassen bilden türkisfarbene Kuppeln und blau schimmernde Fliesen einen markanten Kontrast zu den sandfarbenen Lehmfassaden.
Gemeinsam mit unserem lokalen Guide entdecken wir die bedeutendsten Bauwerke der Stadt. Wir besuchen die Dschuma-Moschee mit ihren zahlreichen geschnitzten Holzsäulen, die Kunya-Ark-Zitadelle und das reich verzierte Mausoleum von Pahlawan Mahmud. Vom Dach der Zitadelle reicht der Blick über die dicht aneinandergereihten Minarette, Medresen und Kuppeln der Altstadt. Auch das Islam-Khodja-Minarett mit seiner angrenzenden Medrese steht auf unserem Programm.
Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Entdeckungen. Wir können durch die engen Gassen schlendern, kleine Handwerksläden besuchen oder in einem Teehaus verweilen. Am Abend kommen wir in einem traditionellen Restaurant zu unserem gemeinsamen Abschiedsessen zusammen und lassen die Erlebnisse unserer Reise Revue passieren.
Verpflegung: (F/-/A)
13. Tag: Abschied von Usbekistan
Heute heißt es Abschied nehmen von Usbekistan. Je nach Flugzeit werden wir bereits in der Nacht oder am Morgen zum Flughafen gebracht und treten mit vielen Eindrücken von unserer Reise entlang der Seidenstraße die Heimreise an.
Häufig gestellte Fragen
Im Mittelpunkt stehen UNESCO-Weltkulturerbestätten wie Samarkand und Buchara, Begegnungen in Oasenstädten sowie Wanderungen in landschaftlichen Regionen, die einen Kontrast zum städtischen Kulturprogramm bilden.
In Usbekistan ermöglicht das Reisen in kleinen Gruppen einen intensiven Zugang zu historischen Städten, ländlichen Regionen und Wandergebieten. Unsere lokalen Guides vermitteln fundiertes Wissen über Geschichte, Kultur und Alltag entlang der Seidenstraße und begleiten uns auch bei Wanderungen abseits der Städte.
Wir arbeiten mit lokalen Partner:innen zusammen, übernachten in kleinen Hotels und Gästehäusern und achten auf regionale Wertschöpfung. Müllvermeidung und bewusster Ressourceneinsatz sind Teil unseres Reisekonzepts, ebenso wie respektvolle Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung.
Für Stadtbesichtigungen und Wanderungen empfehlen wir bequeme Wanderschuhe, Sonnenschutz, leichte, luftige Kleidung sowie eine wiederbefüllbare Trinkflasche. Unsere vollständige Packliste bietet eine gute Orientierung.
Durch langjährige Zusammenarbeit mit lokalen Partner:innen verfügen wir über fundierte Kenntnisse der Regionen entlang der Seidenstraße. Wir besuchen neben bekannten Kulturstätten auch weniger touristische Orte und ermöglichen authentische Einblicke in das heutige Usbekistan.
Artikel zur Reise
Weitere Usbekistan Highlights:
- Internationaler Linienflug Wien-Taschkent/Urgench-Wien, mit Umstieg | Turkish Airlines oder ähnlich, Economy Class, inkl. mind. 20 kg Freigepäck | Weitere Abflughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Gebühr | Ggf. erfolgt der Rückflug ab einem abweichenden Flughafen (Buchara, Samarkand oder Tashkent) - die Transferleistung ist in diesem Fall inklusive.
- örtlicher, deutschsprachiger Guide
- Unterbringung lt. Detailprogramm:
- Taschkent: 1x Nächtigung, Art Deluxe Hotel oder ähnlich, Basis: Doppelzimmer
- Chimgan-Berge: 1x Nächtigung, Avenue Park Hotel oder ähnlich, Basis: Doppelzimmer
- Samarkand: 2x Nächtigung, Jahongir Premium Hotel, Ideal Hotel oder ähnlich, Basis: Doppelzimmer
- Nuratau-Bergdorf: 2x Nächtigung, Privates Gästehaus, Basis: einfache Doppelzimmer und Mehrbettzimmer - keine Einzelzimmermöglichkeit
- Nuratau Berge: 1x Nächtigung, Jurtencamp, Basis: Jurte mit 4 bis 6 Gästen, mit gemeinschaftlichen Sanitäranlagen - keine Einzelzimmermöglichkeit
- Buchara: 2x Nächtigung, Fatima Boutique Hotel, Komil Boutique Hotel oder ähnlich, Basis: Doppelzimmer
- Chiwa: 2x Nächtigung, Polvon Qori Hotel, Farohat Ona Hotel oder ähnlich, Basis: Doppelzimmer
- Verpflegung lt. Detailprogramm: 12x Frühstück, 5x Mittagessen oder Lunchbox, 11x Abendessen
- Transfer lt. Detailprogramm
- Zugfahrt, lt. Detailprogramm: von Taschkent nach Samarkand, Economy-Class
- Ausflüge und Eintritte, lt. Detailprogramm
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Zusatznächte vor oder nach der Reise: Gerne können Sie Ihren Aufenthalt mit zusätzlichen Übernachtungen vor oder nach der Reise verlängern. Wir prüfen dafür gerne die Verfügbarkeit und bemühen uns, die Zusatznächte in derselben Unterkunft zu organisieren, in der Sie auch während der Gruppenreise übernachten. Den passenden Transfer können wir ebenfalls gerne für Sie arrangieren. Auf Wunsch holen wir ein tagesaktuelles Angebot für Sie ein und übernehmen die Buchung der Zusatzleistungen. Bitte teilen Sie uns Ihr Interesse an Zusatznächten direkt bei Ihrer Reisebuchung über die Buchungsmaske oder per E-Mail an adele.funder@weltweitwandern.com mit. Nach erfolgter Buchung können wir entsprechende Wünsche voraussichtlich nicht mehr berücksichtigen.
-
Einzelzimmerzuschlag, lt. Ausweisung unter "Termine" bzw. lt. Buchungsmaske. Bitte beachten Sie, dass in den Jurten keine Einzelunterbringung möglich ist, ebenso in dem privaten Gästehaus im Nuratau-Bergdorf.
- Bei Buchung eines halben Doppelzimmers oder Doppelzimmers: im Doppelzimmer steht entweder ein Doppelbett oder Twin Betten zur Verfügung. Hat sich bis zur Abreise keine gleichgeschlechtliche Person ebenfalls für das halbe Doppelzimmer angemeldet oder hat Ihre Gegenbelegung im Doppelzimmer storniert, erhalten Sie automatisch ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder ein Einzelzimmer. In diesem Fall wird der gesamte Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt.
- sonstige Ausgaben vor Ort: Getränke, Trinkgeld, Souvenirs, weitere Mahlzeiten, weitere Besichtigungen etc.
- ggf. Visagebühren: EU-Staatsangehörige und Personen aus der Schweiz oder Liechtenstein benötigen aktuell kein Visum für die Reisedauer
- zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt.
€ 325,-
€ 325,-
€ 325,-
€ 325,-
Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.
Kontakt
Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz
T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.
Einreisebestimmungen:
- Reisepass: Ja, muss mindestens drei Monate nach Ausreise gültig sein. Bitte beachten Sie die Informationen zum Transit und achten Sie darauf, dass Ihr Reisepass eine Gültigkeit von mindestens sechs Monate bei Ausreise aufweist!
- Visum: Nein, Staatangehörige der EU oder der Schweiz können für einen touristischen Aufenthalt, von bis zu 30 Tagen, visafrei einreisen.
Heimreise:
Für die Heimreise gelten keine besonderen Bestimmungen. Führen Sie Ihre gültigen Ausweisdokumente griffbereit mit.
Transit:
Bitte beachten Sie, dass Ihr Reisepass mindestens 6 Monate nach Ausreise aus dem Zielgebiet gültig ist. Andernfalls kann es vorkommen, dass Airlines Ihnen den Zutritt zum Flugzeug verweigern, unabhängig von spezifischen Einreisebestimmungen des Zielgebiets.
Links zum Nachlesen:
Mit tagesaktuellen Hinweisen und Details zu Themen wie Einreise und Ausreise, Sicherheit und Kriminalität, Zoll, Gesundheit und Impfungen etc.
Links der österreichischen Behörden:
- Usbekistan: https://www.bmeia.gv.at/reise-services/reiseinformation/land/usbekistan
- Allgemeine Transitbestimmungen: https://www.bmeia.gv.at/reise-services/laender/
Links der deutschen Behörden:
- Usbekistan: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/usbekistan-node/usbekistansicherheit/206790
- Allgemeine Transitbestimmungen: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise
Links der schweizerischen Behörden:
- Usbekistan: https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/vertretungen-und-reisehinweise/usbekistan/reisehinweise-fuerusbekistan.html
- Allgemeine Transitbestimmungen: https://www.eda.admin.ch/eda/de/home.html#
Impfungen
Es gibt keine verbindlichen Impfvorgaben für die Einreise nach Usbekistan, ausgenommen bei Einreise über ein Gelbfieberinfektionsgebiet.
Je nach Gesundheitslage können sich die Anforderungen an den Impfstatus kurzfristig ändern. Die tagesaktuellen Bestimmungen rund um Covid-19 finden Sie auf der Homepage Ihrer Vertretungsbehörde: Österreichisches Außenministerium, Auswärtige Amt bzw. Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Vom Tropeninstitut werden die Impfungen des Basisschutzprograms für Reisende (Hepatitis A/B, Tetanus, Diphterie) vorgeschlagen und die folgenden Impfungen nur unter bestimmten Bedingungen empfohlen:
- Typhus (bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen)
- Tollwut (für Trekkingreisen und bei Aufenthalt in ländlichen Gebieten)
- Masern (für alle Kinder)
Bitte rechtzeitig mit dem tropenmedizinischen Institut oder Ihrem Arzt abklären, welche Impfungen für Sie notwendig und sinnvoll sind!
Es besteht auch ein erhöhtes Risiko sich mit Borreliose anzustecken.
Magen- Darmprobleme
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen- und Darm-Infektionen, welche durch ungewohntes Essen und unreines Wasser hervorgerufen werden.
Diese Informationen ersetzen auf keinen Fall die individuelle ärztliche Beratung! Wir empfehlen die Mitnahme einer auf Sie persönlich abgestimmten Reiseapotheke! Lassen Sie sich zeitgerecht vor Reiseantritt von Ihrem Hausarzt und/oder einem Reisemediziner beraten! Besuchen Sie vor Abreise auch Ihren Zahnarzt, um Probleme im Ausland zu vermeiden!
Das Klima in Usbekistan ist kontinental geprägt. Lange, heiße und trockene Sommer wechseln mit kalten Wintern ab. Im Großteil des Landes gibt es nur sehr wenig Niederschlag, Wüsten und wüstenhafte Landschaften sind vorherrschend. Im trockensten Teil der Kysylkum-Wüste beträgt der Niederschlag weniger als 100 mm pro Jahr. In den Gebirgsregionen werden Niederschlagsmengen bis zu 1.000 mm pro Jahr erreicht.
Die beste Reisezeit ist von Ende März bis Ende Juni und ab Mitte August bis Anfang November. Im April blüht die Wüste für eine kurze Zeit auf und im Herbst ist Erntezeit und die Basare quellen über mit frischen Früchten.
Zum Wandern sind die Sommer ideal (Juli bis August), denn es fällt kaum Regen. Allerdings ist es zu dieser Jahreszeit in den Städten extrem heiß.
Die Landeswährung ist die Usbekische Som. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist nicht erlaubt, gewechselt wird daher in Usbekistan. Unsere Guides zeigen unseren Gästen gerne wo am besten gewechselt werden kann. In Usbekistan wird der Euro für den Umtausch in Som gerne genommen.
Mit Kreditkarte kann in den meisten Hotels und Restaurants, sowie vereinzelt in Geschäften bezahlt werden. Mit Ihrer Bankomatkarte können Sie in den Städten Geld abheben. Denken Sie daran Ihre Bankomatkarte vor der Reise bei Ihrer Bank freischalten zu lassen!
Die Einfuhr von ausländischen Währungen stellt kein Problem dar, wenn diese bei der Einreise deklariert wird. Der Rücktausch von Som in Euro hingegen kann unter Umständen Probleme bereiten. Kalkulieren Sie gegen Ende der Reise lieber genau und bewahren Sie die Umtauschquittungen auf. Es kann sein, dass Sie bei der Ausreise danach gefragt werden.
Zeitdifferenz
Usbekistan ist unserer Winterzeit +4 Stunden und unserer Sommerzeit +3 Stunden voraus.
Strom
Die Netzspannung in Usbekistan beträgt 220 Volt. In der Regel findet man in den Unterkünften Steckdosen für zweipolige Stecker. Meistens passen österreichische und deutsche Stecker in die Steckdosen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir trotzdem die Mitnahme eines Weltreise-Steckers.
Haben Sie eine Reise mit Zelttrekking gebucht, so gibt es während dem Zelten keine Lademöglichkeiten. Bitte bringen Sie genügend Akku/Betterien für Ihre Kamera und Stirnlampe mit. Durch Kälte entladen sich die Akkus ziemlich rasch. Unser Tipp: In der Nacht mit in den Schlafsack nehmen. Auch leisten Powerbanks und Solarpaneele während Trekkingtouren gute Dienste.
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien. Der Abschluss einer Reiseversicherung inklusive Stornoschutz wird empfohlen.
Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉
Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.
Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!
Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:
Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.
Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.
Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.
Gruppenreise
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.
Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.
Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.
Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.
Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?
Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.
Hören Sie bitte auf den Guide
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.
Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.
„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:
Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:
- Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
- Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
- Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.
Bekleidung
- Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
Zusätzliche Tipps: - Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
- Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.
Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.
- Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
- Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.
Lokalem dem Vorrang geben
- Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
- Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
- ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf
Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.
- Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
- Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
- Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
- Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
- Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.
Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!
Gästestimmen
Sabrina H. |
Mai 2025
Heinrich und Margot B. |
Oktober 2024
Inge H. |
November 2023
Petra R. |
September 2022