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In 254 Reisen rund um die Welt. Näher dran mit Local Guides und sicher geführt.
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  • Ein 5-tägiges Trekking führt uns ins leuchtende Tien Shan Gebirge,
    zwei weitere Tage in die Rote Wüste.
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Entlang der Seidenstraße

Wüste, Berge & Oasen in Usbekistan

Im Tien-Shan-Gebirge zelten wir an Flussufern, in der Roten Wüste tut sich ein „kleines Meer“ auf. Inmitten der Wüste übernachten wir im Jurtencamp, das Sternenzelt über uns. Viel Zeit nehmen wir uns für die geschichtsträchtigen Städte Buchara, Chiwa und Samarkand.

einfach bis mittel Wanderreise
Reisedauer17 Tage
Gruppe4-14 Teilnehmer
Davon Wandertage7 Tage
ab € 2.580
  • Das orientalische Buchara, die türkise Oasenstadt Chiwa, das steinerne Samarkand & die Hauptstadt Taschkent
  • 5-tägiges Trekking im Tien Shan Gebirge
  • 2 Tage Wüstenwandern in der Roten Wüste
  • Gebirgsbäche und Wallnusshaine in den Nurata-Bergen
  • Gemeinsames Kochen bei einer Gastfamilie
  • 1. Tag: Unsere Reise beginnt!
  • 2. Tag: Assalomu Alaykum – Willkommen in Usbekistan!
  • 3. Tag: Es geht los! Trekking im Tien-Shan-Gebirge
  • 4. Tag: Rauschende Gebirgsbäche, wilde Wiesen & Felsmalereien
  • 5. Tag: Herrliche Bergpanoramen am Großen Chimgon
  • 6. Tag: Blicke zum See, Bergbach & Wasserfälle
  • 7. Tag: Ein grandioses Trekkingerlebnis geht zu Ende / Wegstrecke der Frühjahrsvariante
  • ...
Die weiteren Tage einblenden

Es geht los! Wir starten unsere Trekkingtour im Ugam-Tschatkal-Nationalpark, von hier geht es schnurstracks bergauf zum Urta-Kumbel-Pass (1.850 m). Unterwegs picknicken wir am Fluss, vom Gebirgskamm steigen wir ab zu unserem Camp im Beldersoy-Tal. Dieser erste Lagerplatz ist besonders schön: Wir schauen direkt auf den Großen Chimgon, mit 3.309 Metern der höchste Berg der Region. Hartgesottene erfrischen sich im klaren, aber kalten Fluss.

Zwischen den Wanderungen widmen wir uns ausführlich den Städten: Die Metropole Taschkent, eine eigenwillige Mischung aus Tradition, Moderne und einem Schuss Pomp, präsentiert sich mit ihren Parks und Springbrunnen grün und einladend. Das 2500 Jahre alte Chiwa wiederum war eines der bedeutendsten Handelszentren der Seidenstraße. Hinter seinen trutzigen Mauern verbirgt sich ein Gesamtkunstwerk aus Moscheen, Mausoleen und Minaretten, allesamt mit tausenden türkisefarbenen Fliesen verziert. Chiwas Altstadt zählt zum UNESCO-Welterbe, genauso wie Teile unserer nächsten Stationen: Buchara und Samarkand. In Sarmakand besichtigen wir das Mausoleum von Tamerlan und die Palastruinen von Afrasiab. Am Abend sind wir bei einer usbekischen Familie zu Gast; wer mag, kann beim Zubereiten des Nationalgerichts Pilaw helfen.

Das zweite Trekking führt uns erst in die „Rote Wüste“ Kysylkum; das Jurtencamp mit unserer Bettstatt liegt mittendrin. Empfehlung: Sonnenuntergang genießen und dann bald schlafen gehen – um beim Sonnenaufgang schon wieder dabei zu sein. Wirklich nicht erwartet hätten wir die Szenerie am Aydarsee tags darauf: Mit seinem leicht salzhaltigen Wasser und dem Sandstrand fühlen wir uns mitten in der Wüste wie am Meer. Wenig später, in den Nurata-Bergen, finden wir uns zwischen Gebirgsbächen und weiten Walnusshainen wieder. Mehr Abwechslung kann eine Reise nicht bieten!

Entdecken Sie dieses faszinierende Land zwischen Tradition und Moderne und erleben Sie die Schönheit einer noch ursprünglichen Natur. – Die Wanderungen erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Für alle die es gemütlicher angehen möchten, bietet unsere Usbekistan-Reise “Ornamente & Oasen” eine gute Alternative.

Kleine Zeitung: „Ständiger Wandel ist belebend“

„Für ein besseres Miteinander auf dieser Erde“ – Christian Hlade im Interview mit der kleinen Zeitung.

Hier können Sie den Artikel herunterladen. (942kB)
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Tiroler Tageszeitung: Perlen der Seidenstraße

Martin Duschek reiste mit uns ins märchenhafte Usbekistan.

Hier können Sie den Artikel herunterladen. (3524kB)
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Kurier: Das Land der blauen Wunder

Wie ein offenes, prachtvolles Märchenbuch aus 1001 Nacht: Claudia Jörg-Brosche berichtet über Usbekistan.

Hier können Sie den Artikel herunterladen. (1301kB)
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Lebenswert: Perlen der Seidenstraße

Martin Duschek war mit uns in Usbekistan unterwegs und rückt die Destination ins Licht der Öffentlichkeit.

Hier können Sie den Artikel herunterladen. (797kB)
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Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Unsere Reise beginnt!

Heute steigen wir in das Flugzeug nach Usbekistan. Was wir wohl alles erleben werden im Land entlang der Seidenstraße?
2. Tag: 

Assalomu Alaykum – Willkommen in Usbekistan!

Am Flughafen werden wir abgeholt und schnappen am Weg zum Hotel in Taschkent, der „Neustadt“, ein paar erste Eindrücke auf. Taschkent präsentiert sich uns mit seinen wunderschönen Parks und zahlreichen Springbrunnen grün und einladend. Im Hotel gibt es erst einmal Frühstück, und bevor wir zur Besichtigung der Altstadt aufbrechen, bleibt auch noch Zeit, um uns frischzumachen und ein wenig auszuruhen.
Taschkent ist eine moderne Metropole mit heute ca. 3 Mio. Einwohnern. Einige sehr interessante Bauten sind noch aus dem 15. und 16. Jahrhundert erhalten. Nach dem großen Erdbeben 1966 wurde die Stadt mit gewaltigen Investitionen aus der Sowjetunion als Vision einer modernen sozialistischen Stadt sehr großzügig auf- und ausgebaut. Bereite Boulevards, viele Parkanlagen und architektonisch durchaus gelungene Verwaltungs- und Wohnbauten zeugen noch heute von dieser Aufbruchsstimmung. Auch das seit 1991 unabhängige Usbekistan zeigt in seiner Hauptstadt mit vielen neuen Bauten seinen erwachenden Nationalstolz in einer eigenwilligen Mischung aus Tradition, Moderne, etwas Kitsch und einem Schuss Pomp.
Wir spazieren zum Unabhängigkeitsplatz und bewundern inmitten des ihn umgebenden Amir-Timur-Parks den Amir Timur (1336-1404) selbst, auch Tamerlan genannt. Als Reiterdenkmal verkörpert er das usbekische Nationalbewusstsein. Wir haben vielleicht auch Zeit, das Museum für Geschichte zu besuchen und über den Theaterplatz zu spazieren.
Besonders beeindruckt uns womöglich die kurze Fahrt mit der ersten U-Bahn Zentralasiens, deren Stationen nach dem Vorbild der Moskauer Metro reich verziert und zumeist mit Marmor verkleidet sind.
Busfahrt: ca. 50 km
Wanderung: ca. 5 km
Übernachtung im Hotel in Taschkent
(F/-/A)
3. Tag: 

Es geht los! Trekking im Tien-Shan-Gebirge

Nach dem Frühstück fahren wir in den Ugam-Tschatkal-Nationalpark (1.580 m), dem Ausgangspunkt für unsere bevorstehende Trekkingtour.
Unterwegs können wir uns bei einem Stop an einem lokalen Markt mit usbekischen Trockenfrüchten, Nüssen und andere Wandersnacks für die Tour eindecken.
Dann geht es los durch die Beldensay-Schlucht, bekannt für seine Wacholderwälder. Durch diese Wacholderwälder aufsteigend, erreichen wir den Urta-Kumbel-Pass (ca. 1.850 m) mit einem wunderschönen Blick auf die Gipfel des Großen Chimgon (3.309 m) – je nach Jahreszeit und Ambitionen für manche von uns ein lohnendes Gipfelziel. Über sonnige Wiesen geht es dann etwas bergab ins Beldersoy-Tal (ca. 1.600 m). Nach unserer Mittagspause am Fluss geht es hinauf zum kleinen Bergpass Tschetkumbl (ca. 1.900 m). Ein weiter Ausblick mit schönem Bergpanorama auf die Kämme von Chatkalsy, Mirzabay und Djar belohnt uns oben für den Aufstieg! Ein letzter Abstieg führt uns durch die Schlucht zum weiten Nurekata-Tal, wo unser erstes Camp (ca. 1.600 m) errichtet wird. Hier gibt es auch eine gute, erfrischende Möglichkeit, im Fluss zu baden.
Fahrtzeit: ca. 2 Std. (ca. 90 km)
Wanderung: ca. 5-6 Std. (+/- ca. 800 m)
Übernachtung im Zelt im Beldersoy-Tal (ca. 1.750 m)
(F/M/A)
4. Tag: 

Rauschende Gebirgsbäche, wilde Wiesen & Felsmalereien

Wilde Wiesen und rauschende Gebirgsbäche sind heute unsere Begleiter. Wir steigen auf einem alten Karrenweg langsam hoch. Hier finden wir zahlreiche versteinerte Muscheln, die Millionen Jahre alt sind und an das einstige Meer in dieser Region erinnern. Auf einem gut begehbaren Bergpfad steigen wir weiter auf und gelangen – auf ca. 2.600 m – zu gut erhaltenen Felsmalereien aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Auf dem dunklen Fels sind die Silhouetten von Bergziegen, Steinböcken, Füchsen, Wölfen und anderen Tieren noch immer sehr deutlich zu erkennen. Nach einer erfrischenden Mittagspause steigen wir etwas ab bis zum Kumbel-Pass (2.550 m) und gelangen zum sogenannten "Zirkus", einer gewölbten Felsformation unter dem Gipfel des Großen Chimgon. Hier errichten wir unser Camp neben einem Bergbach mit herrlich klarem Wasser.
Wanderung: ca. 5-6 Std. (ca. +1.000 m)
Übernachtung im Zelt in den Nähe des Kumbel-Passes (ca. 2.550 m)
(F/M/A)
5. Tag: 

Herrliche Bergpanoramen am Großen Chimgon

Unser Weg führt uns heute hinauf auf den Bergpass Takhta (2.800 m). Hier erwartet uns ein wunderbarer, weiter Ausblick auf die Bergketten der westlichen Tien-Shan-Berge mit fast 4.000 m hohen Gipfeln und auf das Pulatchan-Plateau. Weiter aufsteigend erreichen wir auf ca. 3.000 m die Schulter des Chimgon, wo wir mit tollen Ausblicken gemeinsam picknicken. Ab hier gibt es eine Wahlmöglichkeit, und die Gruppe teilt sich für ein paar Stunden in zwei kleinere Gruppen:
Variante 1: Die "Normal-Variante" führt – sehr aussichtsreich – von der Schulter des Chimgon absteigend, über einen Panoramaweg zum gemeinsamen Lager für diesen Tag, das an einem Bach auf ca. 2.600 m liegt. Auf den weiten Bergwiesen und Almen sehen wir viele Schafe, Pferde und deren Hirten.
Variante 2: Für die ambitionierten BergwanderInnen besteht die Möglichkeit, zusätzlich den Gipfel des Großen Chimgon mit 3.309 m zu erklimmen und dann zum Lager abzusteigen.
Wanderung Variante 1: ca. 6 Std. (+500 m)
Wanderung Variante 2: ca. 7-8 Std. (+800 m)
Übernachtung im Zelt
(F/M/A)
6. Tag: 

Blicke zum See, Bergbach & Wasserfälle

Zuerst bergauf, dann bergab! Von Camp aufsteigend erreichen wir heute recht bald den Bergpass Besymjanny (2.750 m). Hier oben können wir den noch weit entfernten tiefblauen und riesigen Chorvoq-Stausee sehen, die Ochotnichy-Spitze (3.100 m) und die Cholodilnik-Schlucht, in der wir heute Nachmittag campieren werden. Vom Pass steigen wir im Zickzack ab. Heute ist es wichtiger denn je, unbedingt Wanderstöcke mitzuhaben – zur Schonung der Knie und zur besseren Balance! Wir gelangen unten zu einem Bach, einem Zufluss des Mazarsay.
Angekommen beim Lager, geht sich – je nach Wunsch und Laune – noch gut ein Spaziergang zu den nahen Wasserfällen aus. (Zusätzlich ca. 45 Min. hin und retour)
Wanderung: ca. 5 Std. (+200 m/-400 m)
Übernachtung im Zelt
(F/M/A)
7. Tag: 

Ein grandioses Trekkingerlebnis geht zu Ende / Wegstrecke der Frühjahrsvariante

Auf einem gut zu begehenden Weg steigen wir, dem Talverlauf folgend, weiter ab. Die Vegetation wird wieder viel üppiger als oben im Hochgebirge. Wir gehen durch Wälder mit Wacholder, Berberitzen, aber auch Apfelbäumen, Kirsch- und Pflaumen-/Zwetschgenbäumen. Wieder etwas aufsteigend, erreichen wir den Pestschanniy-Pass (1.800 m).
Oben haben wir noch einmal einen tollen Ausblick. Von hier sind nun gut der Kleine Chimgon und die Gulkam-Schlucht zu sehen. Weiter durch Wacholderwälder absteigend, gelangen wir zum rauschenden Zusammenfluss von Gulkamsay und Mazarsay. Hier endet unsere großartige Chimgon-Wanderung im usbekischen Tien-Shan-Gebirge.

Unser Bus erwartet uns hier, und nach einer herzlichen Verabschiedung von unserer Begleitmannschaft fahren wir los Richtung Taschkent. Unsere Fahrt führt zunächst entlang des Chorvoq-Sees. Dieser gewaltige Stausee ist mit seinem Volumen von zwei Milliarden Kubikmeter Wasser der wichtigste Trinkwasserspeicher für die Hauptstadt. Zugleich wird er – vor allem an Wochenenden – gerne von den Taschkentern als Ausflugsziel und Freizeitparadies genutzt.
Ankunft in Taschkent am späteren Nachmittag. Die Zeit bis zum Abendessen steht zum Erholen und Frischmachen zur Verfügung.
(Hinweis: Die für die weitere Reise nicht benötigte Trekkingausrüstung (z.B. Daunenjacke, Schlafsack etc.) kann bis zur Heimreise im Hotel deponiert werden.)

WICHTIGER HINWEIS: Manchmal liegt auch noch spät im Frühjahr zu viel Schnee in den Bergen. Beziehungsweise kann durch Schlechtwetter oder zu frühen Wintereinbruch auch im Herbst der beschriebene Weg nicht begehbar sein. In all diesen Fällen ändern wir die Route wie folgend ab:

Der 1. und 2. Trekkingtag verläuft annähernd gleich. Am 3. Tag überschreiten wir dann aber nicht die ca. 3.000 m hohe Schulter des Großen Chimgon, sondern steigen auf der Bergseite unseres Zuweges wieder ab ins Nurekata-Tal, wandern am 4. Tag über den Chetkumbel-Pass und fahren dann ca. 30 Minuten mit einem Auto zum Ort Chimgon.
Von dort wandern wir über den Pesotschniy-Pass (1.830 m), einem Übergang zwischen Großem und Kleinem Chimgon mit wunderschönen Ausblicken. Wenn genug Zeit ist, kann man von hier auch unschwer den nahen Gipfel des Kleinen Chimgon "mitnehmen". Ein schöner Weg, flankiert von Birken und Brombeeren, führt sanft absteigend hinunter in die wildromantische Gulkan-Schlucht mit schönen Lagerplätzen am rauschenden Gebirgsbach. Spaziergänge in einen Canyon und ein Lagerfeuer runden den heutigen Tag gut ab. Am 5. Tag führt ein kurzer Aufstieg durch Wacholder-, Bergberitzen-, Apfel- und Kirschhaine nach Wodoprowod mit einer erfrischenden Felsquelle. Weiterer Aufstieg zum Pass Beliy Peschannik (1.800 m) mit herrlichem Bergpanorama (Ochotnitschiy-Gipfel, Kleiner Chimgon, Chorvoq-See und Mazarsay-Schlucht. Weiter durch Wacholderwälder absteigend, gelangen wir – genau wie bei der ursprünglichen Variante – zum rauschenden Zusammenfluss der beiden Flüsse Gulkamsay und Mazarsay. Hier – an derselben Stelle – endet auch unsere Frühjahrs-Chimgon-Wanderung im usbekischen Tien-Shan-Gebirge.
Wanderung: ca. 5 Std. (ca. -1.000 m)
Fahrzeit: ca. 2 Std. (ca. 90 km)
Übernachtung im Hotel in Taschkent
(F/M/A)
8. Tag: 

Die Oasenstadt Chiwa

Nach dem Frühstück werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen nach Urgentsch. Von Urgentsch fahren wir weiter in die knapp 30 Kilometer entfernte Oasenstadt Chiwa (auch Xiva geschrieben), in den Nordwesten Usbekistans. Die 2500 Jahre alte Festungsstadt ist sozusagen der türkisefarbene Glanzpunkt der Reise – und ihre gesamte Altstadt ein einziges Museum. Hinter den trutzigen Stadtmauern, die heute unerwünschte Autos am Eindringen hindern, verbergen sich orientalische Ornamentik, prachtvolle Minarette, schattige Innenhöfe und das warme Leuchten der Mauern aus Lehm. Vom Dach der Zitadelle überblicken wir dieses Gesamtkunstwerk aus Moscheen, Medresen, und Mausoleen – alle verziert mit tausenden türkisen Fliesen. Unter anderem besichtigen wir die Juma-Moschee, die Kunya-Ark-Zitadelle, das Pachlavon-Machmud-Mausoleum, das Islam-Chodja-Minarett und die Medrese sowie den Palast Toza Bog. Von der Landesküche lassen wir uns am Abend in einem familiengeführten Restaurant in der Altstadt verwöhnen – und vielleicht auch für neue Kreationen zuhause inspirieren.
Inlandsflug von Taschkent nach Urgentsch. Flugzeit: ca. 1,5 Sd.
Stadtrundgang
Übernachtung im Hotel in Chiwa
(F/-/A)
9. Tag: 

Buchara – geschichtsträchtiges Handelszentrum an der Seidenstraße

Heute geht es per Fahrzeug durch die weitläufige Sandwüste Karakum. Die Fahrt dauert beinahe den ganzen Tag. Da bleibt genug Zeit, um Erlebtes Revue passieren zu lassen, um seinen Gedanken zu Land und Leuten nachzuhängen und sich über Erfahrungen auszutauschen. Unterwegs machen wir Halt am Amudarja-Fluss, der sich für Fotoaufnahmen anbietet. Das Ziel unserer Tagesreise ist Buchara (Buxoro), eine der bedeutendsten Städte Usbekistans. In vergangenen Zeiten einer der wichtigsten Handelsknotenpunkte an der Seidenstraße, ist sie heute Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Altstadt mit ihren faszinierenden Baukunstwerken ist seit Anfang der 90er Jahre UNESCO-Weltkulturerbe. In Buchara angekommen geht es dann auch gleich ins Hotel, wo wir uns vor dem gemeinsamen Abendessen frischmachen können.
Eventuell unternehmen wir noch einen kleinen Spaziergang zum Labi Hovuz, dem Herz des alten Buchara. An dem von uralten Maulbeerbäumen umstandenen Platz mit dem großen Wasserbecken im Zentrum treffen sich noch heute die BewohnerInnen zum Plaudern, Bummeln und Teetrinken. Hier ganz in der Nähe befindet sich auch das große jüdische Viertel.
Fahrzeit: ca. 7-8 Std. (ca. 490 km)
Übernachtung im Hotel in Buchara
(F/-/A)
10. Tag: 

Türkise Kuppeldächer – eine Reise in die Welt aus 1001 Nacht

Nach dem Frühstück machen wir uns auf und erkunden die Stadt. Ihre charakteristischen, türkisefarbenen Kuppeldächer entführen uns in eine Welt aus 1001 Nacht. Mit über 250.000 EinwohnerInnen ist Buxoro, wie Buchara offiziell geschrieben wird, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Prachtvolle Mausoleen, Moscheen, Medresen und Minarette aus der über 1000-jährigen Geschichte der Stadt stehen heute auf unserem Programm: Mit dem Bus fahren wir zunächst zum Samaniden-Mausoleum – einem echten Schmuckkästchen aus Ziegelrelief, erbaut um das Jahr 1000. Dann geht es weiter zu Fuß zum Chaschma-Ayub-Mausoleum mit seinem markanten Kegeldach und den vorgelagerten Kuppeln sowie zum Poikalon-Komplex mit seiner Moschee, den beiden Medresen und dem Minarett. Poikalon bedeutet so viel wie „der Sockel des Großen“. Gemeint ist damit das Minarett, eine wuchtige Säule, die mitten aus dem Stadtbild Bucharas emporragt.
In der Altstadt sehen wir die noch immer benutzten Marktkuppelbauten von drei mittelalterlichen Handelszentren mit einem auch heute noch beeindruckenden Kunsthandwerksangebot.
Übernachtung im Hotel in Buchara
(F/-/A)
11. Tag: 

Sightseeing & Freizeit

Auch heute lassen wir uns vom orientalischen Zauber Bucharas verführen. Am Vormittag besichtigen wir den Labi-Hovuz-Komplex, die Magoki-Attori-Moschee und die Medrese von Abdulasis Chan. Der Nachmittag steht dann zur freien Verfügung. Wir können am Basar auf Entdeckungstour gehen! Mit seinen Juwelieren, Teppich- und Seidenwirkern gibt es in den Marktkuppeln oder in den Innenhöfen der Medresen viel zu sehen und zu staunen. Wer es ruhiger angehen will, kann sich auf einen Tee gemütlich zu den Einheimischen in den Schatten der Maulbeerbäume setzen und das bunte Treiben genüsslich beobachten.
Übernachtung im Hotel in Buchara
(F/-/A)
12. Tag: 

Rote Wüste, Wüstenwandern & Jurtencamp

Unsere Fahrt geht heute nach Nurata in die Rote Wüste Kysylkum. Bei einer einheimischen Familie machen wir Stopp für eine ausgiebige Mittagsrast. Hmmm … das Essen duftet schon köstlich!
Wir fahren dann weiter bis zum Wüstendorf Dungalak und wandern von dort bis zu unserem Jurtencamp mitten in der Wüste, in dem wir übernachten werden. Eine Jurte ist ein rundes Filzzelt aus Kamelwolle, die traditionelle Behausung der Nomaden. Die Sonnenaufgänge und -untergänge hier sind mit nichts zu vergleichen, der Sternenhimmel präsentiert sich in nie gesehenen, faszinierenden Formationen. Es ist Zeit zum Innehalten, zum Staunen, zum inneren und äußeren Strahlen, das nur durch ein eventuell knisterndes Lagerfeuer noch sanft untermalt wird.
Fahrzeit: ca. 4 Std.
Wanderung: ca. 3 Std.
Übernachtung im Jurtencamp in Nurata
(F/M/A)
13. Tag: 

Badefreuden am Wüstenstrand und weiter in die Berge

Energetisch aufgeladen und gut verköstigt starten wir in den Tag. Wir brechen zur Wanderung auf, die uns an den Aydarsee führen wird. Saxaulbüsche setzen Akzente in der gleichförmigen Dünenlandschaft. Und plötzlich taucht er auf: der Aydarsee. Fast unwirklich. Und intensivblau. Der See existiert seit 1969 als Folge eines Hochwassers bei einem Staudammprojekt. Wer mag, der kann sich in die warmen Fluten stürzen, hinausschwimmen und den einzigartigen Ausblick genießen. Dem Mittagessen am See folgt die Fahrt in die Nurata-Berge. Hier liegen versteckt entlang von mehreren Flusstälern mit vielen Walnussbäumen zahlreich kleinere Dörfer. Das Bergdorf Sentyab ist das Tagesziel unserer heutigen Etappe, wir übernachten hier in einem Privatquartier "Gulmurod" und genießen ein von der Familie zubereitetes herzhaftes Abendessen unter dem Dach eines Walnusshaines.
Wanderung: ca. 3 Std.
Fahrzeit: ca. 4 Std.
Übernachtung im privaten Guesthouse in sehr einfachen Zimmern
(F/M/A)
14. Tag: 

Flora & Fauna beim Wandern in den Nurata-Bergen

Der Weg ist das Ziel. Das wird uns heute einmal mehr bewusst. Denn entlang unseres Pfades gibt es jede Menge zu entdecken, zu erleben, zu erspüren. Die Wanderung führt uns durch kleinere Dörfer, entlang an einem klaren Gebirgsfluss, der an vielen Stellen immer wieder zum Abkühlen einlädt. Wir nehmen die Einladung gerne an. Traditionelle arabische Schriftzeichen, die in den Fels geritzt wurden, lassen uns über vergangene Zeiten rätseln. Zu sehen gibt es auch eine alte Wassermühle. Außerdem ist diese Route hervorragend geeignet, um die einheimische Vogelwelt zu beobachten. Auch die Flora und Fauna sind hier sehr abwechslungsreich! Wir wandern durch eine oft fast parkähnliche Landschaft und legen an schönen Stellen Pausen zum Picknicken ein. Am Nachmittag fahren wir dann mit unserem Bus weiter nach Samarkand.
Wanderung: ca. 3-4 Std.
Fahrzeit: ca. 3-4 Std.
Übernachtung im Hotel in Samarkand
(F/M/A)
15. Tag: 

Samarkand - ein wahr gewordene Märchen aus 1001 Nacht

Heute steht die Stadt Samarkand auf dem Programm: Allein der Name dieser Stadt beschwört Bilder vom Orient und der alten Seidenstraße herauf. Viele der wunderbaren Gebäude hier sind heute UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt in der fruchtbaren Oase am Fluss Serafschan existierte wahrscheinlich bereits vor über 2500 Jahren. Als wichtiger Punkt an der Hauptroute der Seidenstraße war Samarkand im Laufe der Geschichte immer wieder blühendes Zentrum und Hauptstadt der Region, aber auch regelmäßig Opfer von Eroberungsfeldzügen.
Alexander der Große kam, Dschingis Khan sah, aber Tamerlan baute – und das besonders gern in seiner Lieblingsfarbe blau. Einfach himmlisch muten die geriffelten Kuppeln, Zierminarette, Blumen- und Sternmosaike auf den drei Seiten des Registan-Platzes. Auf der vierten Seite des „nobelsten Platzes der Welt“ stehen wir – seine Bewunderer. Auch besichtigen wir das Tamerlan-Mausoleum, die Totenstadt Schah-i-Sinda und die Palastruinen von Afrosiab, der antiken Vorgängerstadt von Samarkand. Am Abend sind wir wieder bei usbekischen Familie zu Gast. Wer möchte, kann beim Abendessen selbst Hand anlegen: Wir kochen gemeinsam mit unseren Gastgebern den berühmten Pilaw, das Nationalgericht der Usbeken. Pilaw ist ein Reisgericht, das mit verschiedenen Gewürzen, Gemüse, Fleisch, Fisch und/oder getrockneten Früchten zubereitet wird.
Unterbringung im Hotel in Samarkand
(F/-/A)
16. Tag: 

Orientalischer Basar und mit dem Schnellzug Afrosiab zurück nach Taschkent

In Samarkand nutzen wir die Zeit und lassen das märchenhafte Flair der Stadt auf uns wirken. Wir bummeln durch den Basar und besichtigen die Bibi-Chanim-Moschee mit ihrer beeindruckenden Säulenhalle. Anschließend fahren wir mit dem Schnellzug "Afrosiab" zurück nach Taschkent und checken wieder in unserem bereits bekannten Hotel ein. Beim gemeinsamen Abschiedsessen lassen wir die vergangenen Tage und unsere Erlebnisse nochmals Revue passieren.
Zugfahrt: ca. 2 Std.
Unterbringung im Hotel in Taschkent
(F/-/A)
17. Tag: 

Heimreise

Je nach Abflugzeit werden wir von unserem Transfer abgeholt und zum Flughafen gebracht. Es heißt Abschied nehmen – wir fliegen zurück nach Hause. Ankunft zu Hause am selben Tag.
(F/-/-)
Hinweis: Auf Grund der frühen Abreise vom Hotel wird heute nur ein kleines Frühstück serviert.

Reise buchen

Von Bis EZZ Preis
22. Mai 2020 07. Juni 2020 € 330 € 2.580 Buchen
12. Juni 2020 28. Juni 2020 € 330 € 2.580 Buchen
31. Juli 2020 16. August 2020 € 330 € 2.580 Buchen
27. August 2020 12. September 2020 € 330 € 2.580 Buchen
18. September 2020 04. Oktober 2020 € 330 € 2.580 Buchen
von - bis EZZ Preis
22.05.2020 07.06.2020
330 € 2.580 € Buchen
12.06.2020 28.06.2020
330 € 2.580 € Buchen
31.07.2020 16.08.2020
330 € 2.580 € Buchen
27.08.2020 12.09.2020
330 € 2.580 € Buchen
18.09.2020 04.10.2020
330 € 2.580 € Buchen
EZZ Einzelzimmer/-zelt Zuschlag
  • Diese Reise ist vorangekündigt.
  • Diese Reise ist noch buchbar.
  • Die Durchführung der Reise ist gesichert.
  • Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei.
  • Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen.

Rechtzeitig buchen und Frühbucher Bonus sichern!
Bei Buchung von min. 6 Monaten vor Abreise gewähren wir Ihnen folgende Frühbucher-Rabatte:

  • € 15 bei einem Reisegrundpreis über € 500
  • € 25 bei einem Reisegrundpreis über € 1.000
  • € 50 bei einem Reisegrundpreis über € 2.000
  • € 75 bei einem Reisegrundpreis über € 3.000

Leistungen

  • Linienflug von Wien, Frankfurt oder München nach Taschkent und retour inkl. Flughafengebühren und Taxen (andere Abflughäfen auf Anfrage)
  • Inlandsflug von Taschkent nach Urgentsch
  • Unterbringung lt. Detailprogramm: in den Städten in schönen Hotels, beim Bergtrekking in Zelten und beim Kameltrekking in Jurten und Zelten
  • Verpflegung lt. Detailprogramm (16 x Frühstück, 8 x Mittagessen, 15 x Abendessen)
  • Willkommens- und Abschiedsessen in Taschkent
  • Führung und Betreuung durch einen einheimischen Deutsch sprechenden WWW-Führer
  • Für das Trekking im Tien-Shan-Gebirge: Professionelle Bergbegleitmannschaft mit Bergführer, Koch und Trägern, 2-Personen-Zelte und Campingausrüstung
  • Für das Kameltrekking: Reitkamele (an Tag 12-15, je 1 Kamel für 2 TeilnehmerInnen), Begleitfahrzeuge und Lasttiere für das Gepäck
  • Alle für den Programmverlauf erforderlichen Transfers
  • Eintrittsgelder für alle Besichtigungen lt. Programm
  • Visum für Usbekistan
  • Schlafsack und Unterlagsmatte für die Trekkingtage
  • Anreise zum Flughafen
  • Nicht im Detailprogramm angeführte Mahlzeiten und Besichtigungen
  • Flughafen- und Sicherheitsgebühren für den Inlandsflug
  • Ausgaben persönlicher Natur: z. B. Getränke, Souvenirs, Foto- und Videogebühren, Reinigungsservice oder Telefongebühren im Hotel etc.
  • Impfungen und Reiseversicherungen
  • Trinkgelder für das Begleitteam
  • Zusätzlich entstehende Kosten im Falle von Krankheit, Rettungsflug, durch höhere Gewalt verursachte Änderungen im Programmablauf, daraus entstehende zusätzliche Nächtigungs- und Helikopterkosten, Änderungen durch Flugzeitverschiebungen
  • Die Mindestteilnehmerzahl bei dieser Reise liegt bei 4 TeilnehmerInnen, maximal sind 14 TeilnehmerInnen möglich. Bei 4-5 TeilnehmerInnen erlauben wir uns einen Kleingruppenzuschlag in Höhe von EUR 170,- pro Person in Rechnung zu stellen.
Terminbezogene Zusatzleistungen
22.05.2020-07.06.2020:
Einzelzimmer 330 €
12.06.2020-28.06.2020:
Einzelzimmer 330 €
31.07.2020-16.08.2020:
Einzelzimmer 330 €
27.08.2020-12.09.2020:
Einzelzimmer 330 €
18.09.2020-04.10.2020:
Einzelzimmer 330 €
Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an sandra.pieber@weltweitwandern.com

Informationen

Für Usbekistan ist ein noch mind. 6 Monate gültiger Reisepass (ab dem Ausreisetag) erforderlich. Österreichische, Deutsche und Schweizer Staatsbürger benötigen für einen Aufenthalt bis 30 Tage kein Visum.

Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten

Impfungen

Es gibt keine verbindlichen Impfvorgaben für die Einreise nach Usbekistan, ausgenommen bei Einreise über ein Gelbfieberinfektionsgebiet.

Vom Tropeninstitut werden die Impfungen des Basisschutzprograms für Reisende (Hepatitis A/B, Tetanus, Diphterie) vorgeschlagen und die folgenden Impfungen nur unter bestimmten Bedingungen empfohlen:

  • Typhus (bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
  • Tollwut (für Trekkingreisen und bei Aufenthalt in ländlichen Gebieten)
  • Masern (für alle Kinder)

 

Bitte rechtzeitig mit dem tropenmedizinischen Institut oder Ihrem Arzt abklären, welche Impfungen für Sie notwendig und sinnvoll sind!

 

Es besteht auch ein erhöhtes Risiko sich mit Borreliose anzustecken.

 

Magen- Darmprobleme

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen- und Darm-Infektionen, welche durch ungewohntes Essen und unreines Wasser hervorgerufen werden.

 

Diese Informationen ersetzen auf keinen Fall die individuelle ärztliche Beratung!

 

Wir empfehlen die Mitnahme einer auf Sie persönlich abgestimmten Reiseapotheke! Lassen Sie sich zeitgerecht vor Reiseantritt von Ihrem Hausarzt und/oder einem Reisemediziner beraten!

Besuchen Sie vor Abreise auch Ihren Zahnarzt, um Probleme im Ausland zu vermeiden!

 

Institut für Reise- und Tropenmedizin

Lenaugasse 19, A- 1080 Wien
Tel: +43 /1/ 402 68 61-0,
E-Mail: info@tropeninstitut.at

 

Zentrum für Reisemedizin Wien 

Tel. +43 /1/ 403 8343

www.reisemed.at

 

Tropen-und Reisemedizinische Beratung (TRBF) GbR
Häge 20, 79111 Freiburg
Tel.: 0761- 34100
Internet: www.tropenmedizin.de, www.reisen-malaria.de, www.malariavorbeugung.de
E-Mail: info@tropenmedizin.de

 

Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

Das Klima in Usbekistan ist kontinental geprägt. Lange, heiße und trockene Sommer wechseln mit kalten Wintern ab. Im Großteil des Landes gibt es nur sehr wenig Niederschlag, Wüsten und wüstenhafte Landschaften sind vorherrschend. Im trockensten Teil der Kysylkum-Wüste beträgt der Niederschlag weniger als 100 mm pro Jahr. In den Gebirgsregionen werden Niederschlagsmengen bis zu 1.000 mm pro Jahr erreicht.

Die beste Reisezeit ist von Ende März bis Ende Juni und ab Mitte August bis Anfang November. Im April blüht die Wüste für eine kurze Zeit auf und im Herbst ist Erntezeit und die Basare quellen über mit frischen Früchten.

Zum Wandern sind die Sommer ideal (Juli bis August), denn es fällt kaum Regen. Allerdings ist es zu dieser Jahreszeit in den Städten extrem heiß.

Die Landeswährung ist die Usbekische Som. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist nicht erlaubt, gewechselt wird daher in Usbekistan. Unsere Guides zeigen unseren Gästen gerne wo am besten gewechselt werden kann. In Usbekistan wird der Euro für den Umtausch in Som gerne genommen.

Mit Kreditkarte kann in den meisten Hotels und Restaurants, sowie vereinzelt in Geschäften bezahlt werden. Mit Ihrer Bankomatkarte können Sie in den Städten Geld abheben. Denken Sie daran Ihre Bankomatkarte vor der Reise bei Ihrer Bank freischalten zu lassen!

Die Einfuhr von ausländischen Währungen stellt kein Problem dar, wenn diese bei der Einreise deklariert wird. Der Rücktausch von Soum in Euro hingegen kann unter Umständen Probleme bereiten. Kalkulieren Sie gegen Ende der Reise lieber genau und bewahren Sie die Umtauschquittungen auf. Es kann sein, dass Sie bei der Ausreise danach gefragt werden.

Zeitdifferenz

Usbekistan ist unserer Winterzeit +4 Stunden und unserer Sommerzeit +3 Stunden voraus.

Strom

Die Netzspannung in Usbekistan beträgt 220 Volt. In der Regel findet man in den Unterkünften Steckdosen für zweipolige Stecker. Meistens passen österreichische und deutsche Stecker in die Steckdosen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir trotzdem die Mitnahme eines Weltreise-Steckers.

Haben Sie eine Reise mit Zelttrekking gebucht, so gibt es während dem Zelten keine Lademöglichkeiten. Bitte bringen Sie genügend Akku/Betterien für Ihre Kamera und Stirnlampe mit. Durch Kälte entladen sich die Akkus ziemlich rasch. Unser Tipp: In der Nacht mit in den Schlafsack nehmen. Auch leisten Powerbanks und Solarpaneele während Trekkingtouren gute Dienste.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien. Der Abschluss einer Reiseversicherung inklusive Stornoschutz wird empfohlen.

Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! ;-)

Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unseren Reisestil:
Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft ihres Reiselandes. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.

Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein - das erfordert Eigenverantwortung und dass man sich vorab möglichst gut informiert.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!

 

Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?

Luxus und auch ein etwas höherer Reise-Preis resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, die möglichst landestypischen Quartiere, ein liebevoll ausgearbeitetes Programm mit einzigartigen und landestypischen Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere örtlich verwurzelten Guides.

Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte

Eine gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels zu buchen, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste - unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere - diese verlangen aber z.B.  Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.

 

Offenheit und respektvolles Verhalten

Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.

 

Vorbereitung

Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlaubern spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind, vorzubereiten.
Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und ermüdende Reisetage geben.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?

Tourencharaktere

Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage.

Entspannte Grundeinstellung

Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle.
Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache.
Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, aber trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.

Gruppenreise.

Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“
„Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Das große gemeinsame Interesse am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele, viele Freundschaften sind schon auf unseren Reisegruppen entstanden und auf unseren Reisen geht eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.

 

Wenn Sie etwas stört­­

Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen - die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können - dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden. Wenn Sie Probleme nicht vor Ort gleich sagen, kann man Ihnen nicht helfen - und bitte verklagen Sie uns dann nicht ;-)

 

Hören Sie auf den Guide und behüten Sie ihn

In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie - oft wird er auch zum guten Freund. Aber wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur und schaut auf seine Gruppe. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!

Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.

Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.

Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an sandra.pieber@weltweitwandern.com

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Allgemeinen Geschäfts- und Reisebedingungen

Fotos zur Reise

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