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  • Vom Chörten, tibetischer Kultbau, des Klosters Diskit blicken wir auf das Nubratal.
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Ladakh – Vom Nubra- ins Industal

Trekking auf wiederentdeckten Karawanenwegen

Eine wenig begangene Trekkingroute auf alten Karawanenwegen verbindet die beiden Täler, von denen jedes einen eigenen Kulturraum darstellt. Auf Hochalmen treffen wir Hirten, die in Steinhütten wohnen und ihre Herden mit Yaks, Ziegen oder Dzos über die Hänge treiben.

mittel Wanderreise
Reisedauer19 Tage
Gruppe4-14 Teilnehmer
Davon Wandertage10 Tage
ab € 3.390
  • Multikulturelles Leh
  • Die schönsten buddhistischen Klöster des Indus-Tales
  • 9-tägiges Trekking vom Nubra- ins Indus-Tal
  • Hochalmen, Sanddünen, Gletscher und Canyons
  • Wanderung über den Lasermo-La auf 5.400 m
  • Zu Gast bei einer ladakhischen Familie mit Mokmoks und Buttertee
  • Old- und New Delhi
  • 1. Tag: Anreise
  • 2. Tag: Flug über den Himalaya & Ruhetag
  • 3. Tag: Leh - Schmelztiegel der Kulturen
  • 4. Tag: Die Klöster und Dörfer des oberen Indus-Tales
  • 5. Tag: Über den Kardung La auf 5360 m in das Nubra-Tal
  • 6. Tag: Entsa, Tirisha & Samstanling
  • 7. Tag: Sanddünen und das malerische Dorf Hundar
  • ...
Die weiteren Tage einblenden

Gestern haben wir die Sanddünen bei Hundar erkundet, einige von uns von hoch oben, auf dem Rücken baktrischer Kamele: lebende Zeugen der Geschichte Nubras mit seinen Handelskarawanen der alten Seidenstraße. Heute betreten wir beim alten Kloster das Hundartal mit seinem reißenden Gebirgsbach. Eine gewaltige Schlucht nimmt uns auf, auf beiden Seiten ragen hunderte Meter hohe Felswände in Braun und Rot in die Höhe. Danach wird das Tal wieder breiter, unser Camp empfängt uns mit grünen Wiesen, sprudelnden Bächen und schattigen Weidenbäumen.

Diese Reise ist besonders abwechslungsreich: Zu Beginn unternehmen wir Tageswanderungen, gehen durch kleine Dörfer, besichtigen Klöster und eine mythenumrankte Einsiedelei und wohnen in Gästehäusern. Dann brechen wir zum recht anspruchsvollen 9-tägigen Zelttrekking auf, das uns aber jeden Tag Zeit zu eigenen kleinen Ausflügen oder auch zum Rasten lässt. Bei einer Bauernfamilie sind wir zum gemeinsamen Kochen eingeladen.

Kurzweilig ist auch unsere Wanderung: Wir staunen über raffinierte Kanalsysteme, mit denen Gerstenfelder bewässert werden und sehen, dass die heimischen Alpen das Edelweiß nicht für sich alleine gepachtet haben. Mit dem Pass Lasermo-La queren wir den höchsten Punkt unserer Tour (5.300 m). Auf Hochalmen treffen wir Hirten, die in Steinhütten wohnen und ihre Herden mit Yaks, Ziegen oder Dzos über die Hänge treiben.

 

Eine schöne, abwechslungsreiche Trekkingroute auf alten, wiederentdeckten Karawanenwegen zwischen dem Nubra- und Industal.

Weltweitwandern in Ladakh

Weltweitwandern & Ladakh: Von Anfang an einzigartig! Wir haben Ihnen einen kurzen Video-Einblick in unsere indische Himalaya-Destination zusammengestellt. Tauchen Sie ein in das kleine Land hinter dem Himalaya. FILM AB.

onrail: Gutes Karma

Simon Pichler war mit uns in Ladakh unterwegs.

Hier können Sie den Artikel herunterladen. (1040kB)
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Rhein Neckar Zeitung: Im Land der Götter

Rasso Knoller war mit uns in Ladakh unterwegs.

Hier können Sie den Artikel herunterladen. (285kB)
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Das WeltreiseJournal: Ladakh – das Land der Langsamkeit

Ladakh, die Region im Norden Indiens, ist kein Ziel für eilige Reisende. Wer hierher kommt, muss sich Zeit nehmen, und lernt, die Dinge anders zu sehen. Von Rasso Knoller.

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Kleine Zeitung: Zu Besuch am Ende der Welt

Daniela Kainer war mit uns in Ladakh unterwegs.

Hier können Sie den Artikel herunterladen. (1089kB)
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Hessisch-Niedersächsische Allgemeine – ReiseZeit: Make-up für den Buddha

Monika Hippe reiste mit uns nach Ladakh und ist seither bekennender “Ladakh-Fan”. Ihre vielfälitgen Reiseeindrücke dieser Himalaya-Region hat sie im Artikel “Make-up für den Buddha” verarbeitet.

Hier können Sie den Artikel herunterladen. (1526kB)
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Sonntag Aktuell: Fahnenflucht

Monika Hippe war mit uns in Ladakh unterwegs.

Hier können Sie den Artikel herunterladen. (637kB)
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Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Anreise

Heute fliegen wir nach Delhi, der Hauptstadt von Indien und erreichen diese gegen Mitternacht. Nachdem wir alle Zollformalitäten abgeschlossen haben und im Besitz unseres Gepäcks sind, verlassen wir den Indira Gandhi Flughafen und werden am Ausgang erwartet. Unser Partner bringt uns zum Terminal für den Inlandsflug, von wo es am frühen Morgen weiter nach Leh geht.
2. Tag: 

Flug über den Himalaya & Ruhetag

Nachdem wir unser Gepäck wieder eingecheckt haben fliegen wir am frühen Morgen in das gebirgige und trockene Ladakh, das ganz im Kontrast zur feucht-heißen Großstadt Delhi steht. Vom Flugzeug aus haben wir mit ein wenig Glück einen grandiosen Blick auf die gewaltigen Dimensionen des Himalayas. Ähnlich spektakulär ist die Landung in Leh, da die Hauptstadt des ehemaligen Königreichs umringt von hohen Bergen ist. In Leh angekommen, werden wir am Flughafen erwartet und direkt zur Unterkunft gebracht. Dort heißt es, aufgrund der langen Anreisen und der Höhe von rund 3.500 m, entspannen und ausruhen Wer sich an den ersten Tagen der Reise bewusst zurück nimmt, wird mit einer schnelleren Akklimatisierung belohnt, womit die Reise bestens genossen werden kann.

Natürlich kann bereits vorab nach Leh gereist werden, wir haben noch mehr Zeit um den Körper an die Höhe zu gewönnen und können die multikulturelle Stadt bereits selbstständig etwas erkunden. Auf Anfrage erhalten Sie gerne ein individuelles Angebot.
Flugdauer: ca. 1,5 Std.
Fahrtzeit: ca. 20 min (ca. 3 km)
Übernachtung: Hotel oder Gästehaus, in Leh auf ca. 3.500 m
(F/M/A)
3. Tag: 

Leh - Schmelztiegel der Kulturen

Am heutigen Tag erkunden wir gemeinsam mit unserem Giude die Stadt Leh, den Verwaltungssitz von Ladakh. Wir entdecken das bunte Treiben am Bazar und treffen dabei auf Menschen der unterschiedlichsten Kulturen. Dazwischen tummeln sich hupende Jeeps, streunende Hunde und freilaufende Esel und Kühe - tibetisch-buddhistische Ruhe ist hier fremd. Wir spazieren durch die Altstadt und erfahren Wissenswertes zur Geschichte von Leh, dabei stoßen wir auf scheinbar unvereinbare Dinge: Mönche auf Mopeds, Moscheen neben buddhistischen Klöstern oder Internetcafés auf einem Platz mit Brunnen, wo sich Einheimische ihr Trinkwasser holen, da fließend Wasser hier keine Selbstverständlichkeit ist.
Nach einem gemütlichen Mittagessen und einer kleinen Rast, geht unsere Besichtigungstour weiter zum Kloster Samkhar und den beiden wunderbaren Aussichtspunkten Tsemo und Shanti-Stupa.
Fahrtzeit: ca. 1 Std.
Spaziergang: ca. 3-4 Std. (ca. +/-250 m)
Übernachtung: Hotel oder Gästehaus, in Leh auf ca. 3.500 m
(F/-/-)
4. Tag: 

Die Klöster und Dörfer des oberen Indus-Tales

Am heutigen Tag besichtigen wir die faszinierenden buddhistischen Klöster und Dörfer des oberen Indus-Tales: Shey, Thiksey und Hemis. Unser Ausflug startet in Hemis, das als eines der reichsten Köster Ladakhs gilt. Gründe dafür sind die guten Kontakte zur damaligen Königsdynastie und die wenig exponierte Lage, wodurch das Kloster von Plünderungen verschont blieb. Weiter geht es zum Kloster Thiksey, das architektonisch dem Potala-Palast im tibetischen Lhasa nachempfunden und traumhaft auf einer Hügelkuppe gelegen ist. Es stammt aus dem 15. Jahrhundert, ist heute eines der aktivsten Klöster des Landes und so können junge Mönche bei ihrer Ausbildung beobachtet werden. Den Abschluss bildet das Dorf Shey, in dem sich die ersten Könige Ladakhs ansiedelten und das sogar einst Hauptstadt war. Burgruinen, ein Gebetsraum und ein nicht zu besichtigender Palast zeugen davon.
Fahrtzeit: ca. 2-3 Std. (ca. 70 km)
Spazierwanderung: ca. 1 Std. (ca. +230 m/-230 m)
Übernachtung: Hotel oder Gästehaus, in Leh auf ca. 3.500 m
(F/M/-)
5. Tag: 

Über den Kardung La auf 5360 m in das Nubra-Tal

Wir passieren mit unseren Fahrzeugen den Kardung La, der zu den höchsten befahrbaren Gebirgspässen der Welt zählt und fahren in Richtung Norden. Mit den Ladakh- und Zanskar-Ketten im Rücken und dem mächtigen 7.000er des Karakorum-Gebirges vor uns, geht es vom Kardung La hinab. Heute nächtigen wir in einem festen Camp.
Fahrtzeit: ca. 5 Std. (ca. 110 km, auf teils unbefestigten Straßen)
Übernachtung: Zelt in einem fixen Camp, auf ca. 3.300 m
(F/M/A)
6. Tag: 

Entsa, Tirisha & Samstanling

Nach einem steilen aber kurzen Anstieg erreichen wir die mythenumrankte Einsiedelei Entsa. Diese wurde etwa hundert Meter über dem Nubra-Fluss, nahezu unwirklich von Weidenbäumen und Pappeln umringt, auf dem sonst so kahlen Hang des Saltoro-Gebirges errichtet. Anschließend führt uns ein kurzer Besuch zum heiligen See Tirisha und ins Kloster Samstanling. Das wahre Highlight beginnt jedoch am späten Nachmittag, wenn wir im Ort Tirith mit seinen schönen, alten Bauernhäusern, eine befreundete Bauernfamilie besuchen. Gemeinsam werden wir in einer traditionellen Küche Platz nehmen und uns der Herstellung einiger Himalaya-Spezialitäten widmen. Beim Füllen der typischen MokMok (tibetische Teigtaschen) und beim gemeinsamen Trinken des traditionellen Buttertees lernen wir die uns neue Kultur besonders gut kennen.
Fahrtzeit: ca. 3-4 Std. (ca. 80 km)
Wanderung: ca. 2-3 Std. (ca. +550 m/- 550 m)
Übernachtung: Zelt in einem fixen Camp, auf ca. 3.300 m
(F/M/A)
7. Tag: 

Sanddünen und das malerische Dorf Hundar

Hoch über einer mächtigen Schlucht liegt das knapp 600 Jahre alte Kloster von Diskit. Nach dem Besuch gilt es, die nahe gelegenen Sanddünen zwischen Diskit und Hundar zu entdecken; zu Fuß oder auf dem Rücken baktrischer Kamele, lebende Zeugen der regen Geschichte Nubras mit seinen Karawanen, die zwischen Yarkand und Leh Handel betrieben haben. In Hundar, einem der schönsten Dörfer des Tales, besuchen wir eindrucksvolle Tempel. Um ein wenig Vorgeschmack auf die nächsten Trekkingtage zu bekommen, übernachten wir ab heute in unserem Trekkingzelt und genießen die Vorzüge, von einem professionellen Trekking-Team betreut zu werden.
Fahrtzeit: ca. 3-4 Std. (ca. 60 km)
Wanderung: ca. 2-3 Std. ( ca. + 550 m/- 550 m)
Übernachtung: Zelt, auf ca. 3.300 m
(F/M/A)
8. Tag: 

Vom Hundar- ins Shyoktal

Beim alten Kloster überqueren wir die Straße und betreten das Hundartal mit seinem reißenden Gebirgsbach. Eine gewaltige Schlucht, begrenzt von hunderten Meter hohen, glatten Felswänden, deren Farbenspiel von braun bis hin zu dunklem Rot reicht, nimmt uns auf. Eingeengt im schmalen Canyon tost der wilde Hundar ungezähmt hinaus ins weite Shyoktal. Etwa 2 Stunden gehen wir auf einer sich im Bau befindlichen Straße, überqueren dann aber schließlich einen Pass und steigen auf einem verwegen angelegten Steig etwa hundert Meter über dem rauschenden Hundar-Fluss zurück in das nun wieder breiter werdende Tal. Unser Camp in Skarchen empfängt uns mit grünen Wiesen, sprudelnden Bächen und schattigen Weidenbäumen.
Wanderung: ca. 4-5 std. (ca. 8,3 km, ca. + 560 m/- 80 m)
Übernachtung: Zelt, auf ca. 3.860 m
(F/M/A)
9. Tag: 

Bergkulisse und alpine Pflanzenwelt

Langsam an Höhe gewinnend, verlassen wir den Schluchtgrund, passieren den Weiler Wachan in 3.800 m Höhe und erreichen nach etwa 2,5 Stunden das kleine Dorf Dok Yokma (3.950 m) in grandioser Lage, umgeben von einer faszinierenden Bergkulisse und herrlichen Weitblicken auf das Hundar-Tal. Im Süden vor uns gelegen, erkennen wir den schneebedeckten Gipfel des Hundar Kangri. Gerstenfelder, die über ein raffiniertes Kanalsystem bewässert werden und große Herden von Schafen, Ziegen und Rindern sichern das Überleben dieser fern jeglicher Zivilisation lebenden Menschen. Nach insgesamt 4 Stunden erreichen wir unser schönes Camp nahe dem Dorf Hundar Dok; die Zelte befinden sich auf saftigen Wiesen, inmitten einer Vielfalt alpiner Blumen – ein Platz zum Wohlfühlen, Träumen und Genießen!
Wanderung: ca. 4-5 Std. (ca. 11,2 km, ca.+ 530 m/- 110 m)
Übernachtung: Zelt, auf ca. 4.390 m
(F/ M/A)
10. Tag: 

Trekking nach Sniu Sumdo Pullu

Wenig anstrengend führt uns der heutige Tag in das Seitental von Sniu Sumdo. Dort bleibt auch etwas Zeit zum Rasten, Genießen und Seele baumeln lassen.
Wanderung: ca. 4-5 Std. (ca. 8,2 km, ca. + 330 m/- 90 m)
Übernachtung: Zelt, auf ca. 4.720 m
(F/M/A)
11. Tag: 

Bergseeidyll bei Tsochan

Eine schöne Wanderung führt uns heute durch Weiden- und Wiesenlandschaft nach Tsochan. Hier versteckt sich ein See, der bei Sonnenschein wunderbar schimmert.
Wanderung: ca. 4-5 Std. (ca. 12,2 km, ca.+ 550 m/- 550 m)
Übernachtung: Zelt, auf ca. 4.720 m
(F/M/A)
12. Tag: 

Hochalm Thanglasgo, zwischen Yaks und Dzos

Der heutige Tag führt über schöne Almlandschaften mit plätschernden Bächen, die sich aus Seitentälern ergießen, vorbei an grasenden Yaks und Dzos. Thanglasgo ist eine Hochalm, auf der im Sommer zwei freundliche fortan fröhlich pfeifende Hirten in sogenannten Pullus (einfachen Steinhütten) leben und hunderte Tiere (Yaks, Dzos, Schafe und Ziegen) über die umliegenden Hänge treiben. Allabendlich kehren sie mit ihren Tieren auf die Alm zurück und verschwinden zur Nachtruhe in ihren simplen Unterkünften. Auch von hier sind Ausflüge in ein angrenzendes Hochtal, das Murmeltiere und Steinböcke ihr Zuhause nennen, möglich.
Wanderung: ca. 5-6 Std. (ca. 12,3 km, ca.+ 500 m/- 400 m)
Übernachtung: Zelt, ca. 4.820 m
(F/M/A)
13. Tag: 

Durch Gletscherbäche zum Lasermo-La Basislager

Wir folgen einem weiten Tal in Richtung Süden. Heute könnten unter Umständen Trekkingsandalen zur Durchquerung einiger Gletscherbäche notwendig sein. Und wieder erfreuen uns die Almwiesen mit ihren Edelweiß, Enzian und Bergastern. Nicht unweit mehrerer Gletscher schlagen wir unser Lager in hochalpiner Lage auf.
Wanderung: ca. 5-6 Std. (ca. 10,5 km, ca.+ 210 m/- 10 m)
Übernachtung: Zelt, auf ca. 5.030 m
(F/M/A)
14. Tag: 

Über den Lasermo-La (5.400 m) zum Camp im Phyang-Tal

Nur noch einige hundert Meter trennen uns vom höchsten Punkt unserer Trekking-Tour. Heute erwartet uns die "Königsetappe". Früh am Morgen wandern wir inmitten einer grandiosen Hochgebirgskulisse zu einem flachen Gletscher hinauf, über den wir den Lasermo-Pass mit seinen hörbar im Wind flatternden Gebetsfahnen erreichen. Prägten weiter unten noch glatte Felswände, rotes Erosionsgestein und tiefe Canyons die Landschaft, verführen hier oben sanfte Kuppen, eisige Grate und Gipfel unser Auge. Den Pass wehmütig verlassend, mündet unser Weg in das weite Phyang-Tal. Den Gletschern den Rücken zugekehrt, breiten sich vor uns grüne Wiesen aus, auf denen wir schließlich unser Camp aufschlagen.
Wanderung: ca. 6-7 Std. (ca. 11,6 km, ca. + 360 m/- 1.100 m)
Übernachtung: Zelt, auf ca. 4.290 m
(F/M/A)
15. Tag: 

Trekking nach Phyang und zurück nach Leh

Der letzte Tag unserer mehrtägigen Wanderung ist gekommen. Es heißt Abschied nehmen von unserer Trekking-Crew und der uns bisher so sanft umgebenden Ruhe der letzten Tage. Ein wunderschöner Abstieg mit herrlichem Ausblick auf das gegenüberliegende Stok-Gebirge und die Oase Phyang, um deren Gehöfte Gerstenfelder von der Fruchtbarkeit des Tales zeugen, versüßt uns den Abschied. Doch schon warten Autos auf uns, die uns nach einem Besuch des Klosters von Phyang zurück in die vertraute Umgebung von Leh bringen.
Fahrtzeit: ca. 1,5 Std. (ca. 21 km)
Wanderung: ca. 2-3 Std. (ca. 5,6 km, ca. + 0 m/ - 300 m)
Übernachtung: Hotel oder Gästehaus, in Leh auf ca. 3.500 m
(F/M/-)
16. Tag: 

Freizeit in Leh

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Wir können Souvenirs kaufen, in einem Tempel zur inneren Mitte finden oder einfach in der Unterkunft die Seele baumeln lassen. Am Abend findet ein gemeinsames Abschiedsessen statt und wir lassen die letzten Tage in Ladakh gemeinsam Revue passieren.
Übernachtung: Hotel oder Gästehaus, in Leh auf ca. 3.500 m
(F/-/A)
17. Tag: 

Flug nach Delhi

Heute fliegen wir wieder zurück in die indische Hauptstadt Delhi und werden am dortigen Flughafen von unserem Transferguide zu unserem Hotel gebracht. Dort können wir uns erstmal entspannen oder von dort aus einen Stadtbummel ins Zentrum unternehmen. Gerne unterstützt Sie der Transferguide bei Ihrer Planung.
Übernachtung: Mittelklassehotel, in Delhi
(F/-/-)
18. Tag: 

Delhi - Quirliges Treiben und Kulturschätze

Am heutigen Vormittag besichtigen wir einige Highlights von Old und New Delhi. Dazu gehört unter anderem das Rote Fort und das "Gate of India", aber auch ein Spaziergang durch das enge Gassengewirr von Chandni Chowk. Im Anschluss werden wir zurück in unser Hotel gebracht, wir können uns nochmal frisch machen und werden am Nachmittag zum Flughafen gebracht und reisen gegen 21:00 Uhr wieder in Richtung Europa. Bitte beachten Sie, dass dieser Tag im Falle von Verspätungen als Puffertag genutzt, ggf. entfällt dann das Besichtigungsprogramm in Delhi.
(F/-/-)
19. Tag: 

Zurück in der Heimat

Wir erreichen voraussichtlich am Morgen wieder die Heimat und können die eindrucksvollen Tage Revue passieren. Bitte planen Sie zu Hause Ruhephasen ein, Akklimatisation ist unbedingt erforderlich.

Wer möchte kann noch Verlängerungstage in Delhi verbringen und beispielsweise das Taj Mahal besichtigen. Gerne kann auch von Leh über den Landweg zurück nach Delhi gefahren werden, dazu empfehlen wir eine mehrtägige Landüberfahrt. Gerne lassen wir Ihnen auf Anfrage Verlängerungsangebote zukommen.

Reise buchen

Von Bis EZZ Preis
20. August 2023 07. September 2023 € 3.390 Buchen
von - bis EZZ Preis
20.08.2023 07.09.2023
3.390 € Buchen
EZZ Einzelzimmer/-zelt Zuschlag
  • Diese Reise ist vorangekündigt.
  • Diese Reise ist noch buchbar.
  • Die Durchführung der Reise ist gesichert.
  • Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei.
  • Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen.

Leistungen

  • Internationaler Linienflug ab/bis Wien mit Umstieg nach Delhi, Airline: Etihad oder ähnlich, Economy Class, inkl. 23 kg Freigepäck. Weitere Abflughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Gebühr.
  • Inlandsflug ab/bis Delhi nach Leh, Economy Class, inkl. 15 kg Freigepäck
  • Transfer lt. Detailprogramm
  • örtlicher, deutsch- oder englischsprachiger Guide
  • Unterbringung lt. Detailprogramm:
    • Leh: 5x Nächtigung, Hotel oder Gästehaus, Basis Doppelzimmer
    • Nubra-Tal: 2x Zelt in einem festen Camp, Basis Zweipersonenzelt
    • Nubra-Tal: 8x Zelt während des Trekkings, Basis Zweipersonenzelt
    • Delhi: 1x Nächtigung, Mittelklassehotel, Basis Doppelzimmer
  • Gesamte Campingausrüstung, inkl. Liegematten
  • Komplette Campingcrew und Gepäcktransport auf Lasttieren (pro Person kann maximal 15 kg abgegeben werden - bitte stellen Sie für den Transport ein flexibles und wasserfestes Gepäcksstück zur Verfügung)
  • Verpflegung: 17x Frühstück, 13x Lunch, 12x Abendessen
  • Inkl. Eintritte wie im Programm angegeben
  • Kochkurs bei einer ladakhischen Bauernfamilie
  • Besuch einer Puja (buddhistisches Gebet)
  • Zusatznächte: Gerne können Sie zu Beginn oder am Ende Zusatznächte in Leh, Delhi oder auch ganze Programme wie eine Überlandfahrt von Delhi nach Leh oder den Besuch des Taj Mahals über uns buchen. Gerne holen wir für Sie tagesaktuelle Angebote ein und buchen die Zusatznacht/Zusatznächte auf Wunsch für Sie - gerne um Bekanntgabe über die Buchungsmaske oder per Mail an julia.mild@weltweitwandern.com.
  • Einzelzimmerzuschlag, lt. Ausweisung unter "Termine" bzw. lt. Buchungsmaske.
  • halbes Doppelzimmer: im halben Doppelzimmer steht entweder ein Doppelbett oder Twin Betten zur Verfügung. Hat sich bei Buchung eines halben Doppelzimmers keine gleichgeschlechtliche Person ebenfalls für das halbe Doppelzimmer angemeldet, erhalten Sie automatisch ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder ein Einzelzimmer. In diesem Fall wird der gesamte Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt.
  • Schlafsack während des Zelttrekkings, wir empfehlen eine Komforttemperatur von -5 °C
  • Impfungen und Reiseversicherung
  • nicht im Detailprogramm angeführte Mahlzeiten und Besichtigungen
  • Zusätzliche persönliche Ausgaben (Erfrischungsgetränke, alkoholische Getränke, Souvenirs, Fotos, Trinkgelder, ...)
  • Visagebühren: ca. EUR 40,--, Änderungen vorbehalten. Für die selbstständige Beschaffung erhalten Sie rechtzeitig vor Reiseantritt eine Ausfüllhilfe.
  • zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt.
  • Individuelle und persönliche Ausrüstung wie Trekkingrucksack, -schuhe und -bekleidung.
  • Gepäckträgerservice in Hotels und Flughäfen
Unsere Verlängerungen für Ladakh – Detailinfos finden Sie unter dem Reiter “Infos”- “Download”

Überlandfahrt Leh – Delhi 1380 €
Dauer: 6 Tage, diese Reise kann anstelle des Rückfluges von Leh nach Delhi gebucht werden. (Preis je nach Teilnehmerzahl - EUR 595,- bis 1.380,-)

Verlängerung Tsomoriri See 595 €
Dauer: 4 Tage (Preis je nach Teilnehmerzahl - EUR 360,- bis EUR 595,-)

Option Agra statt Delhi 410 €
Dauer: 2 Tage (Preis je nach Teilnehmerzahl - EUR 170,- bis EUR 410,-)

Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an julia.mild@weltweitwandern.com

Informationen

EINREISEBESTIMMUNGEN:

REISEPASS:

Für die Einreise benötigen Sie einen gültigen Reisepass, der bei Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig ist. Der cremefarbige Notpass wird akzeptiert, allerdings kann das Visum dann nur über die Botschaft beantragt werden.

VISUM:

Die Einreise nach Indien ist nur mit einem gültigen Visum möglich, das ca. 3 Wochen vor Abreise zu beantragen ist. Der Antrag ist selbstständig zu stellen und kann online oder über die zuständige Botschaft erfolgen. Die notwendigen Information für die Beantragung erhalten Sie nach Reisebuchung bzw. nachdem Ihr gebuchter Reisetermin gesichert ist. Die Kosten belaufen sich auf ca. EUR 40,--, Änderungen vorbehalten und obliegen der Indischen Regierung. 

BESTIMMUNGEN UM COVID-19:

  • Für ankommende österreichische Reisende ist keine Quarantänepflicht mehr vorgesehen, stattdessen sind die Reisenden zur 14-tägigen Selbstkontrolle der Gesundheit verpflichtet.
  • Genaue Einreisebestimmungen für internationale Reisende, die von den indischen Behörden in Kraft gesetzt wurden, finden sich hier: MoHFW| Home.
  • Bei der Einreise finden Temperaturmessungen statt. Bei COVID-19 Symptomen ist auch eine institutionelle Quarantäne möglich.

EINREISEVERBOT:

Wenn Sie vor kurzem in Indien waren, dürfen Sie nach der Ausreise für weitere 60 Tage nicht wieder nach Indien einreisen.

LINKS MIT DETAILS ZUR EINREISE NACH INDIEN UND TAGESAKTUELLEN ANPASSUNGEN:

 

TRANSITBESTIMMUNGEN:

Bitte beachten Sie auch die Reisebestimmungen von anderen Ländern, falls Sie sich während der An- oder Abreise für den Transit in einem anderen Land aufhalten. Tagesaktuelle Informationen finden Sie bei Ihrer zuständigen Vertretungsbehörde: AußenministeriumAuswärtiges Amt bzw. Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten

 

HEIMREISE:

Details zu den Nachweisen entnehmen Sie bitte den Links. Der erste Link je Land erlaubt eine einfache Individualprüfung der Einreisevoraussetzung – bitte nutzen Sie diese Funktion.

 

ALLGEMEIN:

Bitte beachten Sie, dass sich die Reisebestimmungen jederzeit ändern können. Die Links informieren Sie tagesaktuell über mögliche Anpassungen. Es kann passieren, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere Testungen, (Booster-) Impfungen oder Versicherungsnachweise für die Einreise/ für den Aufenthalt gefordert werden. Solche Anpassungen stellen keine Grundlagen für eine kostenfreie Stornierung dar.

Die Vorgaben rund um Covid-19 entnehmen Sie bitte dem Punkt Reisebestimmungen.

IMPFUNGEN:

Es gibt keine verbindlichen Impfvorgaben für die Einreise nach Indien, ausgenommen bei Einreise über ein Gelbfieberinfektionsgebiet. Vom Tropeninstitut werden die Impfungen des Basisschutzprogramms für Reisende (Hepatitis A/B, Tetanus, Diphtherie) vorgeschlagen und die folgenden Impfungen nur unter bestimmten Bedingungen empfohlen:

  • Typhus (bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen)
  • Tollwut (für Trekkingreisen und bei Aufenthalt in ländlichen Gebieten)
  • Masern (für alle Kinder)

Bitte klären Sie rechtzeitig mit dem tropenmedizinischen Institut oder Ihrem Arzt ab, welche Impfungen für Sie notwendig und sinnvoll sind!

MAGEN-DARMPROBLEME:

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen- und Darm-Infektionen, welche durch ungewohntes Essen und unreines Wasser hervorgerufen werden.

ALLGEMEIN:

Diese Informationen ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung. Wir empfehlen die Mitnahme einer auf Sie persönlich abgestimmten Reiseapotheke. Lassen Sie sich rechtzeitig bei Ihrem Hausarzt und/oder einem Reisemediziner beraten und suchen Sie den Zahnarzt auf, um Probleme vor Ort zu vermeiden. Eine Reisekrankenversicherung ist im Krankheitsfall sinnvoll, wir empfehlen den Abschluss.

Hohe Gebirgszüge schirmen den Monsun vom Süden her ab. So bekommt Ladakh kaum Niederschläge. Lediglich auf den Bergen gibt es im Winter vermehrt Niederschläge, die in der Form von Schnee das Land in Weiß hüllen. Das Klima ist von extremen Temperaturunterschieden geprägt. Im Winter ist es eisig kalt: Temperaturen bis -40° C in Extremlagen. Im Sommer kann es vergleichsweise heiß werden: tagsüber bis zu +40° C. Auch die tageszeitlichen Temperaturschwankungen sind groß. Die günstigste Reisezeit für Ladakh ist Juni bis September. In diesen Monaten sind die Tagestemperaturen angenehm warm bis doch sehr heiß, am Abend und in der Nacht kann es besonders auf über 4.000m jedoch auch recht kühl (um die 0° C) werden.

In Europa ist es kaum möglich Euro in Rupien zu wechseln. Daher wird das Wechseln vor allem nach der Ankunft in Delhi zu einem wichtigen Thema. Die Wechselkurse an den Flughäfen sind meist sehr ungünstig, weshalb hier maximal kleine Beträge gewechselt werden sollten – bspw. EUR 20,00. Am Zielort hilft Ihnen unser Team vor Ort gerne und zeigt Ihnen gute Banken und Wechselstuben. Unsere Tipps beim Wechseln:

  • Wechseln Sie nicht nur große Geldscheine (500er und 1000er), sondern bitten Sie auch um kleine Scheine.
  • Zählen Sie das gewechselte Geld sofort nach.
  • Tauschen Sie nicht zu viel Geld, es ist schwierig Rupien wieder in Euro zurück zu tauschen.
  • Euro werden für den Tausch akzeptiert, sie brauchen keine US-Dollar.

Auch das Abheben mittels Karte am Bankomaten stellt eine Option dar. Hier muss ihre Karte allerdings im Vorfeld von der heimischen Bank für Indien freigeschalten werden. Außerdem ist zu beachten, dass ggf. Gebühren verrechnet werden.

ZEITDIFFERENZ:

Indien ist unserer Winterzeit +4 1/2 Stunden und unserer Sommerzeit +3 1/2 Stunden voraus.

STORM:

Die größeren Orte in Ladakh (Alchi, Leh und auch einige andere) haben zumindest für einige Stunden am Tag Strom. Die Spannung beträgt 220 V, schwankt aber stark. Unsere Stecker passen in die indischen Steckdosenformen, Adapter sind daher nicht notwendig.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! ;-)

Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unseren Reisestil:
Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft ihres Reiselandes. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.

Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein - das erfordert Eigenverantwortung und dass man sich vorab möglichst gut informiert.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!

 

Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?

Luxus und auch ein etwas höherer Reise-Preis resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, die möglichst landestypischen Quartiere, ein liebevoll ausgearbeitetes Programm mit einzigartigen und landestypischen Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere örtlich verwurzelten Guides.

Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte

Eine gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels zu buchen, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste - unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere - diese verlangen aber z.B.  Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.

 

Offenheit und respektvolles Verhalten

Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.

 

Vorbereitung

Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlaubern spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind, vorzubereiten.
Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und ermüdende Reisetage geben.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?

Tourencharaktere

Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage.

Entspannte Grundeinstellung

Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle.
Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache.
Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, aber trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.

Gruppenreise.

Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“
„Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Das große gemeinsame Interesse am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele, viele Freundschaften sind schon auf unseren Reisegruppen entstanden und auf unseren Reisen geht eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.

 

Wenn Sie etwas stört­­

Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen - die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können - dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden. Wenn Sie Probleme nicht vor Ort gleich sagen, kann man Ihnen nicht helfen - und bitte verklagen Sie uns dann nicht ;-)

 

Hören Sie auf den Guide und behüten Sie ihn

In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie - oft wird er auch zum guten Freund. Aber wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur und schaut auf seine Gruppe. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!

Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.

Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.

Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an julia.mild@weltweitwandern.com

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

AGB und Standardinformationsblatt

Unser Team vor Ort

Issi_ING

Issi kommt aus dem nördlichsten Teil Ladakhs, aus dem lieblichen Tirith am Shyok-Fluss gelegen. Als einfacher Bauernbub aufgewachsen, erhielt er schließlich die Chance in Bangalore, Südinidien, eine buddhistische Schule zu besuchen, deren 12. Klasse er abschloss (ähnlich der Matura). Anschließend studierte er an der Kashmir Universität Geschichte und Buddhismus. Seit nun vielen Jahren arbeitet er als Agentur-Manager und ist eine wichtige Stütze in unserem ladakhischen Team. Er versteht es TouristInnen mit Humor und Fachwissen in seinen Bann zu ziehen. Besonders in gefährlichen Situationen, bei Krankheit und Unwetter, ist er der Mann der Stunde, der stets den passenden Ausweg weiß.

Julley, im Frühjahr 2010 durfte ich gemeinsam mit Sasi zwei Monate in Österreich verbringen und mehr über die Sprache und Kultur unserer Gäste lernen. Das war ein für mich unvergessliches Erlebnis.

Meine Lebensmotto ist:
“Live and let live!”

Was ich nie vergessen werde:
Meine Kindheitsjahre und meine Familie.

Was mich mit Weltweitwandern verbindet:
Ich freue mich immer auf Neues und daher auch auf die Arbeit mit Weltweitwandern und seinen KundInnen.

Was ist mir beim Reisen persönlich wichtig:
Wenn man reist, sieht man verschiedene Arten zu leben und Kulturen; dadurch lernt man einiges. Mir ist es sehr wichtig, dass man andere Arten zu leben respektiert, daher empfehle ich beim Reisen: “Sei ein Römer in Rom!”.

Sasi_ING

Sasi wuchs als Bauernbub im 4.000 Meter hohen Khardong auf, besuchte danach eine buddhistische Schule in Bangalore in Südindien. In Kathmandu, Nepal, ließ er sich zum Optiker ausbilden und arbeitete anschließend einige Jahre in einem wohltätigen Krankhaus nahe Leh. Er wechselte die Bahnen, da er auf der Suche nach neuen Herausforderungen war und strandete als Guide in unserem ladakhischen Team. Als besondere Kennzeichen in seiner Arbeit sind sein Witz und seine Fürsorge zu nennen. Sasi hat auch in den letzten Jahren im WWW-Deutschkurs hervorragend gut Deutsch gelernt und freut sich auch immer wieder wenn er kräftig üben kann.

Hallo aus Ladakh, bis vor wenigen Jahren war ich beruflich noch in der augenärztlichen Abteilung eines Krankenhauses tätig. Die Entscheidung als WWW-Führer zu arbeiten bereue ich nicht. Es macht mir viel Spaß Menschen aus dem Westen mein Land und dessen Menschen näher zu bringen und möglichst viel Zeit in den Bergen zu verbringen!

Tätigkeit bei Weltweitwandern:
Guide

Meine Lebensmotto ist:
Das Leben ist wie eine Reise auf Dauer.

Was ich nie vergessen werde:
Meine Familie und Freunde.

Was mich mit Weltweitwandern verbindet:
Die Lust zu reisen.

Was ist mir beim Reisen persönlich wichtig:
Auf Reisen ist es mir wichtig neue Plätze zu entdecken und viele Menschen zu treffen.

Kunsang_ING

Schon früh musste der in Nubra, Ladakh, geborene Kunsang arbeiten gehen. Er war zum Beispiel am Siachen-Gletscher Träger für das indische Heer, das dort dauerhaft in Lagern über 5000 Meter Höhe stationiert ist. Vor gut zehn Jahren heuerte Kunsang bei der WWW-Partneragentur an: „Ich habe mich vom Helfer zum Koch und dann zum Trekking- und Climbing-Guide hochgearbeitet.“

Fotos zur Reise

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