Wir beginnen unsere Reise mit einem Besuch der christlichen Orte Madaba und Berg Nebo. Von hier soll Moses das Heilige Land überblickt haben. Danach geht’s direkt zum tiefsten Punkt der Erde: zum Wadi Mujib, auch als „Grand Canyon Jordaniens“ bezeichnet. 410 Meter unter dem Meeresspiegel endet diese Schlucht im Meer und kommt dabei auf bis zu 1.300 Meter Höhenunterschied. Das Wasser aus sieben Flüssen führt zu einer enormen biologischen Vielfalt im Wadi.

Petra, die einstige Hauptstadt der Nabatäer, ist nur über einen schmalen Gebirgspfad erreichbar – oder durch den Siq, eine eineinhalb Kilometer lange Schlucht. Wir steigen die Stufen hinab in den Talkessel, vorbei an Felsen in unzähligen Rotschattierungen. Wegen ihrer direkt aus dem Stein gemeißelten Tempel und Gräber wurde die Stadt 2007 zu einem der „Neuen Sieben Weltwunder“ gewählt. Am römischen Theater vorbei führt uns der Weg zum spektakulärsten Gebäude: dem Khazne al-Firaun, das „Schatzhaus des Pharao“.

Grauer Granit und leuchtend roter Sandstein prägen das Wadi Rum. Beduinen zeigen uns ihr Dorf – teils wohnen die Menschen in Zelten, teils in Häusern – und bereiten uns unter der Erde ein spezielles Gericht zu.