Jordan Trail, Petra und Rotes Meer
Vorbei an schroffen Felsformationen folgen wir dem Jordan Trail von Dana bis in die antike Felsenstadt Petra. Bewirtet von Beduinen wandern wir durch die Wüstenlandschaft Wadi Rum. Davor und danach pritscheln wir im Toten und im Roten Meer.
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Reisedauer:15 Tage
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Davon Wandertage:11 Tage
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Nächte im Bett:7Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Nächte im Zelt:7Die Übernachtungen finden in Zelten statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Gruppengröße:6-14 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 6 Person(en), die maximale Zahl auf 14 Personen.
Highlights:
- Erkundung des Ajloun-Waldreservat
- Mehrtageswanderung entlang des Jordan Trails
- Erkundung der Felsenstadt Petra
- Besteigung des „Jebel Um ad Dhami“ in Wadi Rum
- Baden im Toten Meer & Roten Meer
Schwierigkeitsgrade:
Nachhaltigkeit:
Wir leisten einen CO2-Beitrag für alle Fluganreisen.
Hohe lokale Wertschöpfung.
72% des Reisepreises bleiben vor Ort.
Wir entdecken den Jordan Trail
Das Dorf Dana thront direkt über der Schlucht des gleichnamigen Wadis. Über einen aussichtsreichen Pfad steigen wir hinunter auf jenen Teil des Jordan Trail, der Wanderer auf 73 Kilometern bis in die Ruinenstadt Petra führt. Links und rechts ragen rötliche Felsen steil nach oben. Wir kommen an Beduinenzelten vorbei, Ziegenherden laufen vorüber. Am vierten Tag erreichen wir Klein-Petra, einen Karawanenrastplatz der Nabatäer. Die Höhlen und Zisternen geben uns einen Vorgeschmack auf das, was uns morgen erwartet. Immer mehr schroffe Felsen erheben sich aus der Steppe, nach einer Schmalstelle stehen wir plötzlich vor dem ersten zu Petra gehörenden Gebäude: die in Stein gehauene monumentale Fassade von Ad-Deir. Nun trennt uns nur noch eine enge Klamm von der antiken Hauptstadt der Nabatäer mit ihren Grabstätten, Kultplätzen und Sandsteinmustern.
Tags darauf geht´s von Petra weiter ins Wüstental von Wadi Rum. Wer mag, besteigt Jordaniens höchsten Berg, den Jebel Um ad Dhami (1.854 Meter). Von dort sehen wir bis nach Saudi-Arabien: Sandmeere und Bergketten bis zum Horizont.
Unser engagiertes Team
Diese Reise haben wir gemeinsam mit Tareq und seinem örtlichen Team konzipiert, mit welchen uns eine lange Freundschaft verbindet. So sind wir mit Tareq bereits durch Marokko und Madeira gereist und haben uns intensiv mit anderen wichtigen Weltweitwandern-Partnerinnen und -Partnern über die Werte und Qualitätsstandards ausgetauscht und voneinander gelernt. Unsere jordanischen Guides nehmen immer wieder an unserer Guide-Academys und Weiterbildungen teil. Das gesamte Jordanien-Team zeichnet sich durch ein stetiges Engagement in Sachen Nachhaltigkeit aus und so arbeiten wir laufend an Verbesserungen. Unsere Jordanien-Reisen werden mit liebevollen Details, nachhaltig, nahe am Gastland und sehr persönlicher Leitung in einer kleinen, familiären Gruppe durchgeführt. Für unsere Gäste eröffnen sich so immer wieder besondere Zugänge vor Ort
Linktipp
Hier finden Sie WWW-Gründer Christian Hlades Reisebericht Jordanien: Wandern, Wüsten und Weltkulturerben!
Kontakt & Infos
Jordan Trail, Petra und Rotes Meer buchen
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die Buchungsbestätigung erhalten haben.
Tagesablauf
1. Tag: Ankunft in der jordanischen Hauptstadt
Unsere Reise beginnt mit dem Flug nach Amman. Am Flughafen werden wir von unserem örtlichen Team empfangen und zu unserem Hotel gebracht. Je nach Ankunftszeit bleibt noch Gelegenheit, uns etwas auszuruhen oder erste Eindrücke von der jordanischen Hauptstadt zu sammeln. Beim gemeinsamen Abendessen lernen wir uns kennen und erfahren mehr über die bevorstehenden Tage, die uns von den historischen Stätten Jordaniens über den Jordan Trail bis in die Wüstenlandschaft des Wadi Rum führen.
Hinweis: Bei einer späten Ankunft, wenn das gemeinsame Abendessen nicht mehr möglich ist, erhalten wir stattdessen eine kleine Mahlzeit bzw. einen Snack.
Übernachtung im Hotel Olive oder ähnlich, in Amman
(-/-/A)
2. Tag: Zwischen antiken Ruinen und einer Oase in der Wüste
Unser erster voller Reisetag beginnt auf der Zitadelle von Amman. Zwischen Überresten aus römischer, byzantinischer und frühislamischer Zeit blicken wir über die dicht bebaute Hauptstadt. Anschließend erkunden wir die Innenstadt mit ihren Geschäften und traditionellen Souks, bevor wir Amman hinter uns lassen und in Richtung Osten fahren. In der Wüstenlandschaft besuchen wir Qasr Al-Azraq und Qusayr Amra, zwei historische Anlagen aus unterschiedlichen Epochen. Besonders die Wandmalereien von Qusayr Amra erzählen von der Geschichte der frühen islamischen Zeit. Die Anlage gehört zum UNESCO-Welterbe. Einen ganz anderen Landschaftseindruck gewinnen wir zum Tagesabschluss im Azraq Wetland Reserve. Bei einem Spaziergang durch das Feuchtgebiet entdecken wir eine grüne Oase, die zahlreichen Zugvögeln als Rastplatz dient. Wir übernachten in Azra
Übernachtung in der Azraq Wetland Lodge oder ähnlich, in Azraq
(F/-/A)
3. Tag: Zwischen Wüstenlandschaft und grünen Hügeln
Heute lernen wir zwei ganz unterschiedliche Naturlandschaften Jordaniens kennen. Zunächst besuchen wir das Shaumari-Wildreservat, das sich dem Schutz bedrohter Tierarten widmet. Bei einer Safari haben wir die Möglichkeit, Arabische Oryxantilopen und Gazellen zu beobachten. Anschließend führt uns unsere Reise weiter nach Norden in das Ajloun-Waldreservat. Statt karger Wüstenlandschaft erwarten uns hier bewaldete Hügel mit Eichen, Kiefern und alten Olivenhainen. Auf dem Rasoun Trail wandern wir durch diese abwechslungsreiche Landschaft und erreichen schließlich den Aussichtspunkt Eagle’s Viewpoint. Von hier eröffnet sich uns ein weiter Blick über die umliegenden Täler und bewaldeten Hänge. Nach unserer Wanderung beziehen wir unsere Unterkunft in Ajloun, wo wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen.
Wanderung: ca. 8 km, ca. +/-400 m, Gehzeit ca. 4 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Ajloun
(F/-/A)
4. Tag: Mosaikkunst und ein Bad im Toten Meer
Wir verlassen die bewaldeten Hügel von Ajloun und fahren südwärts nach Madaba. In der griechisch-orthodoxen St.-Georgs-Kirche betrachten wir die berühmte Mosaikkarte aus dem 6. Jahrhundert, die Jerusalem und weitere Orte des Heiligen Landes zeigt. Anschließend besuchen wir den Berg Nebo, der nach biblischer Überlieferung mit Moses verbunden ist. Von hier reicht der Blick bei klarer Sicht über das Jordantal bis zum Toten Meer. Danach setzen wir unsere Fahrt zum tief gelegenen Salzsee fort. Hier haben wir Gelegenheit zu einem Bad: Durch den außergewöhnlich hohen Salzgehalt trägt uns das Wasser beinahe von selbst an der Oberfläche. Nach diesem abwechslungsreichen Tag zwischen Kultur und Natur verbringen wir die Nacht am Toten Meer.
Wanderung: ca. 9 km, Gehzeit ca. 2–3 Std.
Übernachtung im Dead Sea Spa Hotel oder ähnlich, am Toten Meer
(F/-/A)
5. Tag: Durch Jordaniens schmale Felsschluchten
Heute führt uns unsere Reise in die Schluchtenlandschaft rund um das Mujib-Naturreservat. Je nach Jahreszeit und Wasserstand wandern wir durch den Mujib-Canyon, dessen enge Felswände sich stellenweise hoch über dem Wasser erheben. Dabei kann es notwendig sein, einzelne Abschnitte schwimmend zurückzulegen. Ist der Canyon nicht zugänglich, erkunden wir alternativ das Wadi Numeira mit seinen schmalen Sandsteinpassagen oder das Wadi Bin Hammad, wo Wasserläufe und üppige Vegetation einen Kontrast zur trockenen Umgebung bilden. Nach unserer Wanderung setzen wir die Fahrt Richtung Süden fort. Unser Ziel ist Dana, ein kleines Dorf am Rand des gleichnamigen Biosphärenreservats. Hier beginnt am nächsten Tag unser mehrtägiges Trekking auf dem Jordan Trail bis nach Petra.
Hinweis: Der Mujib-Canyon ist in der Regel von November bis März geschlossen. Auch außerhalb dieses Zeitraums kann die Wanderung aufgrund des Wasserstands oder der Wetterbedingungen entfallen. In diesem Fall unternehmen wir eine alternative Wanderung.
Wanderung: ca. 5 km, ca. +/-400 m, Gehzeit ca. 3,5 Std.
Übernachtung in einem Zeltcamp oder Gästehaus bei Dana
(F/-/A)
6. Tag: Auf dem Jordan Trail hinunter nach Feynan
Heute beginnt unser mehrtägiges Trekking auf dem Jordan Trail, der uns durch die Berg- und Wüstenlandschaften Süjordaniens bis nach Petra führt. Vom Dorf Dana aus steigen wir in das weitläufige Wadi Dana hinab. Mit jedem Höhenmeter verändert sich die Umgebung: Die höher gelegenen, bewachsenen Hänge gehen allmählich in eine trockenere Landschaft mit Felsen und kargen Tälern über. Das Dana-Biosphärenreservat beherbergt zahlreiche Pflanzen- und Tierarten und ist zugleich Lebensraum für Beduinenfamilien, die hier unter anderem Landwirtschaft und traditionelles Handwerk betreiben. Auf unserer Wanderung folgen wir dem Tal in Richtung Feynan und legen unterwegs eine Mittagspause ein. Am Ende der ersten Trekkingetappe erreichen wir unser Zeltlager bei Feynan, wo wir die Nacht verbringen.
Wanderung: ca. 19 km, ca. -1.000 m, Gehzeit ca. 7 Std.
Übernachtung im Zelt bei Feynan
(F/M/A)
7. Tag: Durch die kargen Täler nach Ras al-Feyd
Nach unserer ersten Trekkingetappe setzen wir heute unsere Wanderung auf dem Jordan Trail in Richtung Petra fort. Von Feynan aus folgen wir zunächst einem kurzen Straßenabschnitt, bevor uns der Weg in die trockene Hügellandschaft führt. Unterwegs passieren wir ein Wiederaufforstungsprojekt, das an die einstigen Wälder dieser Region erinnert. Während der osmanischen Zeit wurde hier Holz für den Bau der Hedschasbahn gewonnen, die Damaskus mit Medina verband. Wir wandern weiter über steinige Hügel und durch ein trockenes Flussbett. In den Tälern sorgen vereinzelte Quellen dafür, dass trotz des trockenen Klimas unterschiedliche Pflanzen gedeihen. Schließlich erreichen wir unser Zeltlager bei Ras al-Feyd, wo wir nach einem langen Wandertag gemeinsam zu Abend essen.
Übernachtung im Zelt bei Ras al-Feyd
(F/M/A)
8. Tag: Auf Höhenwegen über dem Wadi Araba
Heute führt uns der Jordan Trail weiter durch die abgelegene Berglandschaft südlich von Ras al-Feyd. Vom Zeltlager steigen wir zunächst zu einem Olivenhain auf und erreichen anschließend einen Höhenweg, der unterhalb der Abbruchkante des Jordangrabens verläuft. Über weite Strecken wandern wir auf ähnlicher Höhe und kommen immer wieder an einzelnen Beduinenzelten vorbei. In dieser trockenen Region ist die Ziegenhaltung eine wichtige Lebensgrundlage. Unterwegs öffnet sich der Blick hinunter in das weitläufige Wadi Araba, wo wir an einem Aussichtspunkt unsere Mittagspause einlegen. Danach folgen wir dem Weg weiter zu unserem nächsten Lagerplatz, der unterhalb eines Dorfes und oberhalb der Talkante liegt. Bei klarer Sicht erkennen wir am Abend die Lichter entfernter Siedlungen auf der gegenüberliegenden Talseite.
Übernachtung im Zelt bei Qbour al-Wahdat
(F/M/A)
9. Tag: Über Wacholderhügel nach Klein-Petra
Unsere letzte große Trekkingetappe vor Petra führt uns durch eine Landschaft aus felsigen Hügeln, alten Wacholderbäumen und weitläufigen Weideflächen. Auf Schotterwegen und schmalen Ziegenpfaden wandern wir durch das Bergland, in dem Schaf- und Ziegenherden unterwegs sind. Allmählich verändert sich die Umgebung: Helle Sandsteinkuppen kündigen an, dass wir uns der einstigen Nabatäerstadt Petra nähern. Unser heutiges Ziel ist Beidha, in unmittelbarer Nähe von Klein-Petra. Die historische Siedlung liegt in einem lang gezogenen Tal und war einst ein wichtiger Rastplatz für Karawanen. In der Umgebung finden sich Überreste alter Wachtürme, Wasserzisternen und nabatäischer Bauwerke. Nach mehreren Tagen auf dem Jordan Trail verbringen wir eine letzte Nacht im Zelt, bevor wir morgen Petra auf einem besonderen Wanderweg erreichen
Übernachtung im Zelt bei Beidha
(F/M/A)
10. Tag: Auf dem Hintereingangspfad zum Kloster Ad Deir
Heute erreichen wir eines der bedeutendsten Ziele unserer Wanderreise: die antike Felsenstadt Petra, die zum UNESCO-Welterbe zählt. Zunächst erkunden wir Siq al-Barid, besser bekannt als Klein-Petra, wo sich Überreste nabatäischer Wasserleitungen, Zisternen und Wandmalereien erhalten haben. In der Nähe liegt die neolithische Ausgrabungsstätte Beidha. Anschließend folgen wir dem sogenannten Back Door Trail durch das Wadi Merwan in Richtung Petra. Der Weg führt über felsiges Gelände, auf dem wir stellenweise auch unsere Hände zu Hilfe nehmen müssen. Schließlich erscheint zwischen den Sandsteinfelsen die monumentale Fassade des Klosters Ad Deir. Über den weniger bekannten Zugang erreichen wir Petra somit von einer ganz anderen Seite. Danach steigen wir weiter in die antike Stadt hinab und gewinnen erste Einblicke in ihre weitläufigen Ruinenanlagen.
Übernachtung im Edom Hotel oder ähnlich, in Petra
(F/-/A)
11. Tag: Auf den Spuren der Nabatäer durch Petra
Nach unserem gestrigen Zugang über den Back Door Trail entdecken wir heute weitere Teile der antiken Felsenstadt Petra. Diesmal betreten wir die Anlage durch den Siq, eine schmale Schlucht, deren hohe Sandsteinwände uns bis zum berühmten Schatzhaus Al-Khazneh führen. Die monumentale Fassade wurde direkt aus dem Felsen gearbeitet und vermutlich als Grabstätte errichtet. Von hier setzen wir unseren Rundgang durch das ehemalige Zentrum der Nabatäer fort. Wir besuchen das antike Theater und die Königsgräber, bevor wir über zahlreiche Felsstufen zum Hohen Opferplatz aufsteigen. Hier befinden sich Überreste einer nabatäischen Kultstätte. Von der Anhöhe blicken wir über das weitläufige Gelände Petras, die in den Sandstein gehauenen Grabfassaden und die umliegenden Felsformationen. Anschließend kehren wir zu unserer Unterkunft zurück.
Übernachtung im Edom Hotel oder ähnlich, in Petra
(F/-/A)
12. Tag: Zwischen Sandsteinbergen und Felsgravuren im Wadi Rum
Wir verlassen Petra und fahren weiter nach Süden in die Wüstenlandschaft des Wadi Rum. Hier wechseln sich weite Sandflächen mit mächtigen Sandsteinbergen, schmalen Schluchten und verwitterten Felsformationen ab. Zu Fuß erkunden wir einen Teil dieser Landschaft und wandern zum Bergmassiv Khazali. In einer engen Schlucht entdecken wir historische Felsgravuren, die von der langen Besiedlungsgeschichte der Region erzählen. Anschließend setzen wir unsere Wanderung durch die Wüste fort und erreichen eine natürliche Steinbrücke. Unterwegs begegnen uns immer wieder neue Formen und Farbschattierungen des Sandsteins, die sich je nach Lichteinfall verändern. Inmitten dieser weitläufigen Landschaft schlagen wir unser Nachtlager auf und verbringen den Abend gemeinsam im Wüstencamp.
Wanderung: ca. 14 km, ca. +/-400 m, Gehzeit ca. 6 Std.
Übernachtung im Zelt im Wadi Rum
(F/M/A)
13. Tag: Gipfeltag am Jebel Um ad-Dhami
Heute steht für alle, die eine anspruchsvolle Bergwanderung unternehmen möchten, die Besteigung des Jebel Um ad-Dhami (Jebel = Berg) auf dem Programm. Mit 1.854 m ist er der höchste Berg Jordaniens. Vom Camp aus wandern wir zunächst rund eineinhalb Stunden um das Bergmassiv, bevor der eigentliche Gipfelaufstieg beginnt. Über steiniges, teilweise steiles Gelände gewinnen wir an Höhe. Für diese Tour benötigen wir gute Kondition und Trittsicherheit. Der Gipfel bleibt zunächst hinter einem Vorgipfel verborgen und wird erst auf dem letzten Abschnitt sichtbar. Oben reicht der Blick bei klarer Sicht über die Wüstenlandschaft bis nach Saudi-Arabien. Nach dem Abstieg kehren wir zu unserem Camp zurück. Wer nicht an der Gipfelbesteigung teilnehmen möchte, kann alternativ eine leichtere Wanderung durch die Tallandschaft unternehmen.
Hinweis: Die Gipfelbesteigung erfordert Trittsicherheit und gute Kondition. Aufgrund der schwierigen Orientierung ist ein selbstständiger Abbruch während des Aufstiegs nicht möglich. Die genaue Durchführung der alternativen Wanderung wird mit unserem Guide vor Ort abgestimmt.
Wanderung: ca. 6 km, ca. +/-900 m, Gehzeit ca. 6 Std.
Übernachtung im Zelt im Wadi Rum
(F/M/A)
14. Tag: Vom Wüstensand an die Küste von Aqaba
Nach unseren Wanderungen durch das Wadi Rum verabschieden wir uns von der Wüste und fahren nach Aqaba am Roten Meer. Die Hafenstadt liegt am Golf von Aqaba, wo die Küstenlandschaft einen deutlichen Kontrast zu den trockenen Bergen und Sandflächen der vergangenen Tage bildet. Nach unserer Ankunft steht uns der restliche Tag zur freien Verfügung. Wir können die Zeit am Meer verbringen, schwimmen oder bei einem Schnorchelausflug die Unterwasserwelt des Roten Meeres kennenlernen. Wer lieber an Land bleibt, kann Aqaba auf eigene Faust erkunden oder den Nachmittag in unserer Unterkunft verbringen. Nach den vergangenen Trekkingtagen bietet sich hier Gelegenheit, unsere Reise in Ruhe ausklingen zu lassen.
Übernachtung im Mövenpick Resort & Residences Aqaba oder ähnlich, in Aqaba
(F/-/A)
15. Tag: Abschied vom Roten Meer
Unsere Reise durch Jordanien geht zu Ende. Je nach gebuchter Flugverbindung werden wir von unserer Unterkunft in Aqaba zum Flughafen gebracht. Der Rückflug erfolgt entweder direkt ab Aqaba oder nach einem Transfer zum internationalen Flughafen von Amman. Wir verabschieden uns von unserem örtlichen Team und treten mit Erinnerungen an die Wanderungen auf dem Jordan Trail, die Felsenstadt Petra und die Wüstenlandschaft des Wadi Rum unsere Heimreise an.
Hinweis: Bei einer sehr frühen Abreise kann möglicherweise kein Frühstück bereitgestellt werden.
(F/-/-)
1. Tag: Ankunft in der jordanischen Hauptstadt
Unsere Reise beginnt mit dem Flug nach Amman. Am Flughafen werden wir von unserem örtlichen Team empfangen und zu unserem Hotel gebracht. Je nach Ankunftszeit bleibt noch Gelegenheit, uns etwas auszuruhen oder erste Eindrücke von der jordanischen Hauptstadt zu sammeln. Beim gemeinsamen Abendessen lernen wir uns kennen und erfahren mehr über die bevorstehenden Tage, die uns von den historischen Stätten Jordaniens über den Jordan Trail bis in die Wüstenlandschaft des Wadi Rum führen.
Hinweis: Bei einer späten Ankunft, wenn das gemeinsame Abendessen nicht mehr möglich ist, erhalten wir stattdessen eine kleine Mahlzeit bzw. einen Snack.
Übernachtung im Hotel Olive oder ähnlich, in Amman
(-/-/A)
2. Tag: Zwischen antiken Ruinen und einer Oase in der Wüste
Unser erster voller Reisetag beginnt auf der Zitadelle von Amman. Zwischen Überresten aus römischer, byzantinischer und frühislamischer Zeit blicken wir über die dicht bebaute Hauptstadt. Anschließend erkunden wir die Innenstadt mit ihren Geschäften und traditionellen Souks, bevor wir Amman hinter uns lassen und in Richtung Osten fahren. In der Wüstenlandschaft besuchen wir Qasr Al-Azraq und Qusayr Amra, zwei historische Anlagen aus unterschiedlichen Epochen. Besonders die Wandmalereien von Qusayr Amra erzählen von der Geschichte der frühen islamischen Zeit. Die Anlage gehört zum UNESCO-Welterbe. Einen ganz anderen Landschaftseindruck gewinnen wir zum Tagesabschluss im Azraq Wetland Reserve. Bei einem Spaziergang durch das Feuchtgebiet entdecken wir eine grüne Oase, die zahlreichen Zugvögeln als Rastplatz dient. Wir übernachten in Azra
Übernachtung in der Azraq Wetland Lodge oder ähnlich, in Azraq
(F/-/A)
3. Tag: Zwischen Wüstenlandschaft und grünen Hügeln
Heute lernen wir zwei ganz unterschiedliche Naturlandschaften Jordaniens kennen. Zunächst besuchen wir das Shaumari-Wildreservat, das sich dem Schutz bedrohter Tierarten widmet. Bei einer Safari haben wir die Möglichkeit, Arabische Oryxantilopen und Gazellen zu beobachten. Anschließend führt uns unsere Reise weiter nach Norden in das Ajloun-Waldreservat. Statt karger Wüstenlandschaft erwarten uns hier bewaldete Hügel mit Eichen, Kiefern und alten Olivenhainen. Auf dem Rasoun Trail wandern wir durch diese abwechslungsreiche Landschaft und erreichen schließlich den Aussichtspunkt Eagle’s Viewpoint. Von hier eröffnet sich uns ein weiter Blick über die umliegenden Täler und bewaldeten Hänge. Nach unserer Wanderung beziehen wir unsere Unterkunft in Ajloun, wo wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen.
Wanderung: ca. 8 km, ca. +/-400 m, Gehzeit ca. 4 Std.
Übernachtung in einer Lodge in Ajloun
(F/-/A)
4. Tag: Mosaikkunst und ein Bad im Toten Meer
Wir verlassen die bewaldeten Hügel von Ajloun und fahren südwärts nach Madaba. In der griechisch-orthodoxen St.-Georgs-Kirche betrachten wir die berühmte Mosaikkarte aus dem 6. Jahrhundert, die Jerusalem und weitere Orte des Heiligen Landes zeigt. Anschließend besuchen wir den Berg Nebo, der nach biblischer Überlieferung mit Moses verbunden ist. Von hier reicht der Blick bei klarer Sicht über das Jordantal bis zum Toten Meer. Danach setzen wir unsere Fahrt zum tief gelegenen Salzsee fort. Hier haben wir Gelegenheit zu einem Bad: Durch den außergewöhnlich hohen Salzgehalt trägt uns das Wasser beinahe von selbst an der Oberfläche. Nach diesem abwechslungsreichen Tag zwischen Kultur und Natur verbringen wir die Nacht am Toten Meer.
Wanderung: ca. 9 km, Gehzeit ca. 2–3 Std.
Übernachtung im Dead Sea Spa Hotel oder ähnlich, am Toten Meer
(F/-/A)
5. Tag: Durch Jordaniens schmale Felsschluchten
Heute führt uns unsere Reise in die Schluchtenlandschaft rund um das Mujib-Naturreservat. Je nach Jahreszeit und Wasserstand wandern wir durch den Mujib-Canyon, dessen enge Felswände sich stellenweise hoch über dem Wasser erheben. Dabei kann es notwendig sein, einzelne Abschnitte schwimmend zurückzulegen. Ist der Canyon nicht zugänglich, erkunden wir alternativ das Wadi Numeira mit seinen schmalen Sandsteinpassagen oder das Wadi Bin Hammad, wo Wasserläufe und üppige Vegetation einen Kontrast zur trockenen Umgebung bilden. Nach unserer Wanderung setzen wir die Fahrt Richtung Süden fort. Unser Ziel ist Dana, ein kleines Dorf am Rand des gleichnamigen Biosphärenreservats. Hier beginnt am nächsten Tag unser mehrtägiges Trekking auf dem Jordan Trail bis nach Petra.
Hinweis: Der Mujib-Canyon ist in der Regel von November bis März geschlossen. Auch außerhalb dieses Zeitraums kann die Wanderung aufgrund des Wasserstands oder der Wetterbedingungen entfallen. In diesem Fall unternehmen wir eine alternative Wanderung.
Wanderung: ca. 5 km, ca. +/-400 m, Gehzeit ca. 3,5 Std.
Übernachtung in einem Zeltcamp oder Gästehaus bei Dana
(F/-/A)
6. Tag: Auf dem Jordan Trail hinunter nach Feynan
Heute beginnt unser mehrtägiges Trekking auf dem Jordan Trail, der uns durch die Berg- und Wüstenlandschaften Süjordaniens bis nach Petra führt. Vom Dorf Dana aus steigen wir in das weitläufige Wadi Dana hinab. Mit jedem Höhenmeter verändert sich die Umgebung: Die höher gelegenen, bewachsenen Hänge gehen allmählich in eine trockenere Landschaft mit Felsen und kargen Tälern über. Das Dana-Biosphärenreservat beherbergt zahlreiche Pflanzen- und Tierarten und ist zugleich Lebensraum für Beduinenfamilien, die hier unter anderem Landwirtschaft und traditionelles Handwerk betreiben. Auf unserer Wanderung folgen wir dem Tal in Richtung Feynan und legen unterwegs eine Mittagspause ein. Am Ende der ersten Trekkingetappe erreichen wir unser Zeltlager bei Feynan, wo wir die Nacht verbringen.
Wanderung: ca. 19 km, ca. -1.000 m, Gehzeit ca. 7 Std.
Übernachtung im Zelt bei Feynan
(F/M/A)
7. Tag: Durch die kargen Täler nach Ras al-Feyd
Nach unserer ersten Trekkingetappe setzen wir heute unsere Wanderung auf dem Jordan Trail in Richtung Petra fort. Von Feynan aus folgen wir zunächst einem kurzen Straßenabschnitt, bevor uns der Weg in die trockene Hügellandschaft führt. Unterwegs passieren wir ein Wiederaufforstungsprojekt, das an die einstigen Wälder dieser Region erinnert. Während der osmanischen Zeit wurde hier Holz für den Bau der Hedschasbahn gewonnen, die Damaskus mit Medina verband. Wir wandern weiter über steinige Hügel und durch ein trockenes Flussbett. In den Tälern sorgen vereinzelte Quellen dafür, dass trotz des trockenen Klimas unterschiedliche Pflanzen gedeihen. Schließlich erreichen wir unser Zeltlager bei Ras al-Feyd, wo wir nach einem langen Wandertag gemeinsam zu Abend essen.
Übernachtung im Zelt bei Ras al-Feyd
(F/M/A)
8. Tag: Auf Höhenwegen über dem Wadi Araba
Heute führt uns der Jordan Trail weiter durch die abgelegene Berglandschaft südlich von Ras al-Feyd. Vom Zeltlager steigen wir zunächst zu einem Olivenhain auf und erreichen anschließend einen Höhenweg, der unterhalb der Abbruchkante des Jordangrabens verläuft. Über weite Strecken wandern wir auf ähnlicher Höhe und kommen immer wieder an einzelnen Beduinenzelten vorbei. In dieser trockenen Region ist die Ziegenhaltung eine wichtige Lebensgrundlage. Unterwegs öffnet sich der Blick hinunter in das weitläufige Wadi Araba, wo wir an einem Aussichtspunkt unsere Mittagspause einlegen. Danach folgen wir dem Weg weiter zu unserem nächsten Lagerplatz, der unterhalb eines Dorfes und oberhalb der Talkante liegt. Bei klarer Sicht erkennen wir am Abend die Lichter entfernter Siedlungen auf der gegenüberliegenden Talseite.
Übernachtung im Zelt bei Qbour al-Wahdat
(F/M/A)
9. Tag: Über Wacholderhügel nach Klein-Petra
Unsere letzte große Trekkingetappe vor Petra führt uns durch eine Landschaft aus felsigen Hügeln, alten Wacholderbäumen und weitläufigen Weideflächen. Auf Schotterwegen und schmalen Ziegenpfaden wandern wir durch das Bergland, in dem Schaf- und Ziegenherden unterwegs sind. Allmählich verändert sich die Umgebung: Helle Sandsteinkuppen kündigen an, dass wir uns der einstigen Nabatäerstadt Petra nähern. Unser heutiges Ziel ist Beidha, in unmittelbarer Nähe von Klein-Petra. Die historische Siedlung liegt in einem lang gezogenen Tal und war einst ein wichtiger Rastplatz für Karawanen. In der Umgebung finden sich Überreste alter Wachtürme, Wasserzisternen und nabatäischer Bauwerke. Nach mehreren Tagen auf dem Jordan Trail verbringen wir eine letzte Nacht im Zelt, bevor wir morgen Petra auf einem besonderen Wanderweg erreichen
Übernachtung im Zelt bei Beidha
(F/M/A)
10. Tag: Auf dem Hintereingangspfad zum Kloster Ad Deir
Heute erreichen wir eines der bedeutendsten Ziele unserer Wanderreise: die antike Felsenstadt Petra, die zum UNESCO-Welterbe zählt. Zunächst erkunden wir Siq al-Barid, besser bekannt als Klein-Petra, wo sich Überreste nabatäischer Wasserleitungen, Zisternen und Wandmalereien erhalten haben. In der Nähe liegt die neolithische Ausgrabungsstätte Beidha. Anschließend folgen wir dem sogenannten Back Door Trail durch das Wadi Merwan in Richtung Petra. Der Weg führt über felsiges Gelände, auf dem wir stellenweise auch unsere Hände zu Hilfe nehmen müssen. Schließlich erscheint zwischen den Sandsteinfelsen die monumentale Fassade des Klosters Ad Deir. Über den weniger bekannten Zugang erreichen wir Petra somit von einer ganz anderen Seite. Danach steigen wir weiter in die antike Stadt hinab und gewinnen erste Einblicke in ihre weitläufigen Ruinenanlagen.
Übernachtung im Edom Hotel oder ähnlich, in Petra
(F/-/A)
11. Tag: Auf den Spuren der Nabatäer durch Petra
Nach unserem gestrigen Zugang über den Back Door Trail entdecken wir heute weitere Teile der antiken Felsenstadt Petra. Diesmal betreten wir die Anlage durch den Siq, eine schmale Schlucht, deren hohe Sandsteinwände uns bis zum berühmten Schatzhaus Al-Khazneh führen. Die monumentale Fassade wurde direkt aus dem Felsen gearbeitet und vermutlich als Grabstätte errichtet. Von hier setzen wir unseren Rundgang durch das ehemalige Zentrum der Nabatäer fort. Wir besuchen das antike Theater und die Königsgräber, bevor wir über zahlreiche Felsstufen zum Hohen Opferplatz aufsteigen. Hier befinden sich Überreste einer nabatäischen Kultstätte. Von der Anhöhe blicken wir über das weitläufige Gelände Petras, die in den Sandstein gehauenen Grabfassaden und die umliegenden Felsformationen. Anschließend kehren wir zu unserer Unterkunft zurück.
Übernachtung im Edom Hotel oder ähnlich, in Petra
(F/-/A)
12. Tag: Zwischen Sandsteinbergen und Felsgravuren im Wadi Rum
Wir verlassen Petra und fahren weiter nach Süden in die Wüstenlandschaft des Wadi Rum. Hier wechseln sich weite Sandflächen mit mächtigen Sandsteinbergen, schmalen Schluchten und verwitterten Felsformationen ab. Zu Fuß erkunden wir einen Teil dieser Landschaft und wandern zum Bergmassiv Khazali. In einer engen Schlucht entdecken wir historische Felsgravuren, die von der langen Besiedlungsgeschichte der Region erzählen. Anschließend setzen wir unsere Wanderung durch die Wüste fort und erreichen eine natürliche Steinbrücke. Unterwegs begegnen uns immer wieder neue Formen und Farbschattierungen des Sandsteins, die sich je nach Lichteinfall verändern. Inmitten dieser weitläufigen Landschaft schlagen wir unser Nachtlager auf und verbringen den Abend gemeinsam im Wüstencamp.
Wanderung: ca. 14 km, ca. +/-400 m, Gehzeit ca. 6 Std.
Übernachtung im Zelt im Wadi Rum
(F/M/A)
13. Tag: Gipfeltag am Jebel Um ad-Dhami
Heute steht für alle, die eine anspruchsvolle Bergwanderung unternehmen möchten, die Besteigung des Jebel Um ad-Dhami (Jebel = Berg) auf dem Programm. Mit 1.854 m ist er der höchste Berg Jordaniens. Vom Camp aus wandern wir zunächst rund eineinhalb Stunden um das Bergmassiv, bevor der eigentliche Gipfelaufstieg beginnt. Über steiniges, teilweise steiles Gelände gewinnen wir an Höhe. Für diese Tour benötigen wir gute Kondition und Trittsicherheit. Der Gipfel bleibt zunächst hinter einem Vorgipfel verborgen und wird erst auf dem letzten Abschnitt sichtbar. Oben reicht der Blick bei klarer Sicht über die Wüstenlandschaft bis nach Saudi-Arabien. Nach dem Abstieg kehren wir zu unserem Camp zurück. Wer nicht an der Gipfelbesteigung teilnehmen möchte, kann alternativ eine leichtere Wanderung durch die Tallandschaft unternehmen.
Hinweis: Die Gipfelbesteigung erfordert Trittsicherheit und gute Kondition. Aufgrund der schwierigen Orientierung ist ein selbstständiger Abbruch während des Aufstiegs nicht möglich. Die genaue Durchführung der alternativen Wanderung wird mit unserem Guide vor Ort abgestimmt.
Wanderung: ca. 6 km, ca. +/-900 m, Gehzeit ca. 6 Std.
Übernachtung im Zelt im Wadi Rum
(F/M/A)
14. Tag: Vom Wüstensand an die Küste von Aqaba
Nach unseren Wanderungen durch das Wadi Rum verabschieden wir uns von der Wüste und fahren nach Aqaba am Roten Meer. Die Hafenstadt liegt am Golf von Aqaba, wo die Küstenlandschaft einen deutlichen Kontrast zu den trockenen Bergen und Sandflächen der vergangenen Tage bildet. Nach unserer Ankunft steht uns der restliche Tag zur freien Verfügung. Wir können die Zeit am Meer verbringen, schwimmen oder bei einem Schnorchelausflug die Unterwasserwelt des Roten Meeres kennenlernen. Wer lieber an Land bleibt, kann Aqaba auf eigene Faust erkunden oder den Nachmittag in unserer Unterkunft verbringen. Nach den vergangenen Trekkingtagen bietet sich hier Gelegenheit, unsere Reise in Ruhe ausklingen zu lassen.
Übernachtung im Mövenpick Resort & Residences Aqaba oder ähnlich, in Aqaba
(F/-/A)
15. Tag: Abschied vom Roten Meer
Unsere Reise durch Jordanien geht zu Ende. Je nach gebuchter Flugverbindung werden wir von unserer Unterkunft in Aqaba zum Flughafen gebracht. Der Rückflug erfolgt entweder direkt ab Aqaba oder nach einem Transfer zum internationalen Flughafen von Amman. Wir verabschieden uns von unserem örtlichen Team und treten mit Erinnerungen an die Wanderungen auf dem Jordan Trail, die Felsenstadt Petra und die Wüstenlandschaft des Wadi Rum unsere Heimreise an.
Hinweis: Bei einer sehr frühen Abreise kann möglicherweise kein Frühstück bereitgestellt werden.
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Häufig gestellte Fragen
Beim Wandern am Jordan Trail folgen wir dem Weg von Dana bis in die antike Felsenstadt Petra. Vorbei an rötlichen Sandsteinfelsen, alten Wacholderbäumen und Beduinenzelten erreichen wir nach mehreren Wandertagen zunächst Klein-Petra und schließlich das berühmte Schatzhaus El Khazne. Zuvor erkunden wir das Ajloun-Waldreservat auf dem Rasoun-Trail durch uralte Olivenhaine und beobachten im Shaumari-Wildreservat mit etwas Glück die seltene Arabische Oryxantilope. Der Wadi-Dana-Trail führt uns auf 19 km von Dhana bis Feynan hinunter, vorbei an Landschaften, in denen 600 Pflanzenarten und seltene Vögel wie der Verreux-Adler heimisch sind. In Wadi Rum übernachten wir im Beduinencamp unter offenem Sternenhimmel, mit der Möglichkeit, Jordaniens höchsten Berg Jebel Um ad-Dhami (1.854 m) zu besteigen. Den Abschluss bildet ein Bad im Toten und im Roten Meer bei Aqaba.
Unser lokales Team rund um unseren Partner Tareq begleitet uns seit vielen Jahren mit seiner Expertise in Jordanien. In unserer kleinen Gruppe von 6 bis 14 Personen entstehen Begegnungen, die in einer großen Reisegruppe in dieser Form nicht möglich wären. Wir verbringen Nächte im Zelt mitten in der Beduinenlandschaft von Wadi Rum, sind zu Gast in einem Dorf, das vom ökologischen Anbau von Feigen, Weintrauben und Heilkräutern lebt, und wandern auf Pfaden, die man nur kennt, wenn man wirklich ortskundig ist. Unsere Local Guides geben auf der Reise persönliche Einblicke in das Leben in Jordanien und die Kultur der Beduinen. Dank ihnen lernen wir Land und Leute authentisch kennen.
Nachhaltigkeit bedeutet auf dieser Reise vor allem, dass die Wertschöpfung so gut es geht vor Ort bleibt. Wir besuchen das Dorf Dana, wo mehr als 50 Beduinenfamilien ihren Unterhalt durch ökologischen Anbau von Feigen, Weintrauben, Granatäpfeln und Heilkräutern sowie durch die Herstellung von Silberschmuck verdienen. Am 7. Tag passieren wir ein aktives Wiederaufforstungsprojekt bei Feynan, wo Wälder, die einst für den Bau der Hejaz-Bahn abgeholzt wurden, langsam zurückgebracht werden. Einwegplastik vermeiden wir so gut es geht. Während den Wanderungen hinterlassen wir keinen Müll und gehen respektvoll mit der Natur um. Die Flugan- und -abreise kompensieren wir über Atmosfair.
Wir gestalten unsere Jordanien-Reisen gemeinsam mit Tareq und seinem Team, mit denen uns eine langjährige Freundschaft verbindet. Gemeinsam haben wir Qualitätsstandards erarbeitet, die sich in liebevoll ausgewählten Programmdetails widerspiegeln. Unsere jordanischen Guides nehmen regelmäßig an der WWW Guide-Academy teil und kennen die Geschichte des Jordan Trails aus eigener Erfahrung. WWW-Gründer Christian Hlade war selbst auch schon in Jordanien unterwegs. Auf dieser Reise wandern wir abseits der bekannten Pfade und kommen dank unserer langjährigen Partnerschaften mit den Menschen vor Ort in Kontakt.
Wir wandern auf teils unbefestigten Fels- und Schotterwegen. Feste, gut eingelaufene und knöchelhohe Wanderschuhe sind ebenso unverzichtbar wie leichte und schnelltrocknende Funktionskleidung sowie ein guter Sonnenschutz. Da wir mehrere Nächte in Zelten verbringen, empfehlen wir einen Schlafsack mit einer Komforttemperatur bis mindestens minus zehn Grad Celsius. Eine wiederverwendbare Wasserflasche in ausreichender Größe sollte ebenfalls im Gepäck sein. Für den Besuch religiöser Stätten sowie der Moscheen in Amman ist schulter- und kniebedeckende Kleidung erforderlich. Alle weiteren Empfehlungen zur Ausrüstung finden sich in unserer Weltweitwandern-Packliste.
Artikel zur Reise
Die Presse Schaufenster – Jordanien: Die Entdeckung der Langsamkeit
Mitteldeutsche Zeitung: Jordanien – Willkommen auf dem Mars
Weitere Jordanien Highlights:
- Internationaler Linienflug ab/bis Wien nach Amman, mit Austrian Airlines, Turkish Airlines oder ähnlich, ggf. mit Umstieg, Economy Class, inkl. mind. 23 kg Freigepäck. Weitere Flughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Gebühr.
- örtlicher, deutsch- oder englischsprachiger Guide
- Zeltequipment während der Zeltnächte - u.a. Zelte, Küchenequipment
- Transport von Gepäck
- Unterbringung lt. Detailprogramm (da wir bevorzugt lokal geführte Unterkünfte für unsere Touren anbieten, können die einzelnen Zimmer bzgl. Größe, Ausstattung, Ausblick unterschiedlich ausfallen):
- Amman: 2x Nächtigung, Hotel Olive oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
- Ajloun: 1x Nächtigung, Lodge oder Hütte, Basis Doppelzimmer - Hinweis zu den Sanitäranlagen: ggf. ohne feste Sanitäranlagen
- Totes Meer: 1x Nächtigung, Holiday Inn oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
- Dana: 1x Zeltcamp oder Gästehaus, Basis Doppelbelegung - Hinweis zu den Sanitäranlagen: ggf. ohne feste Sanitäranlagen
- Feynan: 3x Zeltcamp, Basis Doppelbelegung - Hinweis zu den Sanitäranlagen: ggf. ohne feste Sanitäranlagen
- Beidha (Petra): 1x Zeltcamp, Basis Doppelbelegung - Hinweis zu den Sanitäranlagen: ggf. ohne feste Sanitäranlagen
- Petra: 2x Edom Hotel oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
- Wadi Rum: 2x Zeltcamp, Basis Doppelbelegung (ggf. keine Einzelbelegung möglich) - Hinweis zu den Sanitäranlagen: ggf. ohne feste Sanitäranlagen
- Aqaba: 1x Hotel Mövenpick Resort & Residences Aqaba, Basis Doppelzimmer
- Verpflegung lt. Detailprogramm: 14x Frühstück (ggf. nicht an Tag 15, je nach Abholzeit), 6x Lunchbox oder Mittagessen, 13x Abendessen
- Besichtigungen und Eintrittsgebühren lt. Detailprogramm - u.a. „Oryx Safari“ im Naturschutzgebiet Shaumari
- Transfers lt. Detailprogramm, in klimatisierten Bussen
- Gruppenvisum für Jordanien
- Zusatznächte: Gerne können Sie zu Beginn oder am Ende der Reise in Amman oder Aqaba Zusatznächte über Weltweitwandern buchen. Diese Zusatznächte finden in der identischen Unterkunft statt, in der Sie auch als Gruppe genächtigt haben. Zusätzlich stellen wir gerne den Transfer dafür. Gerne holen wir für Sie tagesaktuelle Angebote ein und buchen die Zusatznacht/Zusatznächte auf Wunsch für Sie - gerne um Bekanntgabe über die Buchungsmaske oder per Mail an tanja.ernst@weltweitwandern.com.
- Einzelzimmerzuschlag, lt. Ausweisung unter "Leistungen" und "Zusatzleistungen/Verlängerungen" bzw. lt. Buchungsmaske. Bitte beachten Sie, dass im Camp in Wadi Rum für zwei Nächte ggf. keine Einzelunterbringung möglich ist .
- Bei Buchung eines halben Doppelzimmers oder Doppelzimmers: im Doppelzimmer steht entweder ein Doppelbett oder Twin Betten zur Verfügung. Hat sich bis zur Abreise keine gleichgeschlechtliche Person ebenfalls für das halbe Doppelzimmer angemeldet oder hat Ihre Gegenbelegung im Doppelzimmer storniert, erhalten Sie automatisch ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder ein Einzelzimmer. In diesem Fall wird der gesamte Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt. Bitte beachten Sie, dass im Camp in Wadi Rum für zwei Nächte ggf. keine Einzelunterbringung möglich ist.
- Ein eigener Schlafsack mit einer Komforttemperatur bis -10 Grad Celsius ist bitte mitzunehmen. Eine Unterlagsmatte wird voraussichtlich gestellt. Bei Änderung erhalten Sie spätestens mit den Reiseunterlagen ein Update.
- Impfungen und Reiseversicherung.
- nicht im Detailprogramm angeführte Mahlzeiten und Besichtigungen.
- Ausgaben persönlicher Natur: z.B. Getränke, Souvenirs, oder Telefongebühren im Hotel.
- zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen.
€ 480,-
€ 480,-
€ 480,-
€ 480,-
€ 480,-
€ 480,-
Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.
Kontakt
Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz
T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.
ALLGEMEIN:
Bitte beachten Sie, dass sich die Reisebestimmungen jederzeit ändern können. Die nachfolgenden Links informieren Sie tagesaktuell über mögliche Anpassungen. Es kann passieren, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere Testungen, (Booster-) Impfungen oder Versicherungsnachweise für die Einreise/ für den Aufenthalt gefordert werden. Solche Anpassungen stellen keine Grundlagen für eine kostenfreie Stornierung dar.
EINREISE:
- Für die Einreise benötigen Sie einen gültigen Reisepass, der bei Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig ist.
- Ebenfalls ist für die Einreise ein Visum notwendig. Weltweitwandern kümmert sich daher um die Organisation eines Gruppenvisums für Sie. Dazu benötigen wir bitte bis spätestens 3 Wochen vor Abreise Ihre Reisepasskopie. Das Visum erhalten Sie vor Ort am Flughafen in Jordanien, von unserem örtlichen Team.
Bitte beachten Sie die Hinweise des Außenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.
TRANSIT:
Bitte beachten Sie ebenfalls die tagesaktuellen Transitbestimmungen, beispielsweise wenn Ihr Flug via Istanbul (Türkei) geht. Tagesaktuelle Informationen finden Sie bei Ihrer zuständigen Vertretungsbehörde: Außenministerium, Auswärtiges Amt bzw. Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
HEIMREISE:
Tagesaktuelle Informationen zur Einreise nach Österreich, Deutschland und in die Schweiz finden Sie bei Ihrer zuständigen Vertretungsbehörde: Österreichisches Außenministerium, Auswärtiges Amt, Bundesamt für Gesundheit
Allgemein
Der medizinische Standard in den öffentlichen Krankenhäusern gilt allgemein als gut. Aufgrund der mangelnden Ausbildung des Pflegepersonals entspricht die Krankenpflege besonders in den öffentlichen Kliniken allerdings nicht immer europäischem Niveau. Privatkliniken haben einen besseren Standard. In ländlichen Gebieten ist die medizinische Versorgung weniger gut, Medikamente sind jedoch meist ausreichend erhältlich
Impfungen
Für die Einreise sind zurzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Bitte beachten Sie aber, dass wir aus heutiger Sicht noch nicht sagen können, ob zum Antritt Ihrer Reise eine Covid-19 Impfung oder weitere Impfungen erforderlich sind. Je nach Gesundheitslage können sich die Anforderungen an den Impfstatus kurzfristig ändern.
Informationen zu Standardimpfungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Impfplan bzw. Impfkalender. Wir empfehlen die Mitnahme einer Reiseapotheke. Halten Sie vor Abreise mit Ihrem Hausarzt Rücksprache, welche Medikamente sinnvoll wären.
Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.
Klima
Das Klima Jordaniens weist große Unterschiede im ganzen Land auf. Im Süden und Osten herrscht kontinentales Wüstenklima mit heißen Sommern und geringen Niederschlägen, während im Hochland eine gemäßigt warme Zone vorhanden ist, welche im Winter teilweise ausgiebigen Schneefall möglich macht. Im Jordangraben gibt es subtropisches Klima mit hohen Temperaturen. Um der Hitze des Sommers und der Kälte des Winters auszuweichen bietet sich vor allem das Frühjahr oder der Herbst für eine Reise nach Jordanien an.
Infos über Wetter und Klima vor Ort finden Sie am bitte unter folgendem Link: (www.meteoblue.com)
Währung
Das gesetzliche Zahlungsmittel ist der Jordanischer Dinar (JOD). 1 Euro entspricht ungefähr 0,8 Jordanischen Dinaren.
Geld
Ein Geldumtausch vor der Abreise ist nicht notwendig und auch nicht ratsam, da die Kurse in Europa recht teuer sind und man problemlos Geld in Banken oder Wechselstuben tauschen kann. Die günstigsten Kurse um Geld zu tauschen erhält man meistens in privaten Wechselstuben. Zusätzlich kann man die Landeswährung auch beim Abheben über Geldautomaten erhalten. Diese findet man in allen größeren Städten, am Flughafen und auch in den meisten Hotels des Landes. Hierfür eignet sich vor allem eine Kreditkarte. Es werden auch EC-Karten angenommen, wenn diese das Maestro- oder Cirrus-Zeichen besitzen.
Bargeldloses Zahlen hingegen ist in Jordanien nicht weit verbreitet. In größeren Hotels, sowie Geschäften und Restaurants wird die Kreditkarte meistens als Zahlungsmittel akzeptiert.
Banken
In der Regel haben Banken von Sonntag bis Donnerstag von 8:30 bis 15:00 Uhr geöffnet.
Trinkgeld
Trinkgeld hat in Jordanien eine lange Tradition und wird gern als Wertschätzung für eine erbrachte Leistung gesehen. Sollten Sie also zufrieden sein mit der Arbeit einer Bedienung, Kofferträgers, Tour Guides oder eines Taxifahrers können Sie diesen ein kleines Trinkgeld geben. Einen festen Prozentsatz gibt es dazu nicht.
Zeitunterschied
Zeitunterschied zur MEZ: +1h, daher: Sommerzeit kein Unterschied; Winterzeit +1 Stunde
Elektrischer Strom
Die Netzspannung in Jordanien beträgt 220 Volt und 50 Hz. Wechselstrom. Europäische Rundstecker sind in seltenen Fällen vorhanden. Verbreiteter ist hingegen der Stecker-Typ D, G und J, ein Adapter ist notwendig.
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Reiseversicherung: Wir empfehlen den Abschluss einer zusätzlichen Reiseversicherung inkl. Stornoschutz.
Sie schlafen in Fixcamps und in mobilen Camps. Bitte nehmen Sie ausreichend Feuchttücher, Toilettenpapier und ein Handtuch mit, bitte umweltfreundlich.
Bitte nehmen Sie einen Schlafsack mit, eine Unterlagsmatte wird gestellt. Die Nachttemperaturen liegen bei rund 5 – 7 Grad Celsius (bei Wind gefühlt auch kälter), bitte orientieren Sie den Wärmegrad Ihres Schlafsacks danach. Unser örtliches Team empfhielt eine Komforttemperatur bis -10 Grad Celsius.
In den Zeltcamps teilen sich zwei Personen ein Zweipersonenzelt. Gepäck können Sie im Begleitfahrzeug verstauen, das sich am Campareal befindet – wir empfehlen die Mitnahme einer kleinen Tasche, in der Sie ein paar Utensilien im Zelt gleich griffbereit haben.
Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉
Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.
Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!
Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:
Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.
Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.
Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.
Gruppenreise
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.
Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.
Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.
Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.
Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?
Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.
Hören Sie bitte auf den Guide
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.
Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.
„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:
Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:
- Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
- Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
- Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.
Bekleidung
- Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
Zusätzliche Tipps: - Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
- Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.
Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.
- Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
- Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.
Lokalem dem Vorrang geben
- Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
- Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
- ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf
Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.
- Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
- Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
- Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
- Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
- Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.
Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!
Gästestimmen
Erika T. |
April 2025
Günter N. und Ursula B. |
November 2023