Jordan Trail, Petra und Rotes Meer
Vorbei an schroffen Felsformationen folgen wir dem Jordan Trail von Dana bis in die antike Felsenstadt Petra. Bewirtet von Beduinen wandern wir durch die Wüstenlandschaft Wadi Rum. Davor und danach pritscheln wir im Toten und im Roten Meer.
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Reisedauer:15 Tage
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Davon Wandertage:11 Tage
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Nächte im Bett:7Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Nächte im Zelt:7Die Übernachtungen finden in Zelten statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Gruppengröße:6-14 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 6 Person(en), die maximale Zahl auf 14 Personen.
Highlights:
- Erkundung des Ajloun-Waldreservat
- Mehrtageswanderung entlang des Jordan Trails
- Erkundung der Felsenstadt Petra
- Besteigung des „Jebel Um ad Dhami“ in Wadi Rum
- Baden im Toten Meer & Roten Meer
Schwierigkeitsgrade:
Nachhaltigkeit:
Wir kompensieren den CO2-Ausstoß aller Fluganreisen.
Hohe lokale Wertschöpfung.
72% des Reisepreises bleiben vor Ort.
Wir entdecken den Jordan Trail
Das Dorf Dana thront direkt über der Schlucht des gleichnamigen Wadis. Über einen aussichtsreichen Pfad steigen wir hinunter auf jenen Teil des Jordan Trail, der Wanderer auf 73 Kilometern bis in die Ruinenstadt Petra führt. Links und rechts ragen rötliche Felsen steil nach oben. Wir kommen an Beduinenzelten vorbei, Ziegenherden laufen vorüber. Am vierten Tag erreichen wir Klein-Petra, einen Karawanenrastplatz der Nabatäer. Die Höhlen und Zisternen geben uns einen Vorgeschmack auf das, was uns morgen erwartet. Immer mehr schroffe Felsen erheben sich aus der Steppe, nach einer Schmalstelle stehen wir plötzlich vor dem ersten zu Petra gehörenden Gebäude: die in Stein gehauene monumentale Fassade von Ad-Deir. Nun trennt uns nur noch eine enge Klamm von der antiken Hauptstadt der Nabatäer mit ihren Grabstätten, Kultplätzen und Sandsteinmustern.
Tags darauf geht´s von Petra weiter ins Wüstental von Wadi Rum. Wer mag, besteigt Jordaniens höchsten Berg, den Jebel Um ad Dhami (1.854 Meter). Von dort sehen wir bis nach Saudi-Arabien: Sandmeere und Bergketten bis zum Horizont.
Unser engagiertes Team
Diese Reise haben wir gemeinsam mit Tareq und seinem örtlichen Team konzipiert, mit welchen uns eine lange Freundschaft verbindet. So sind wir mit Tareq bereits durch Marokko und Madeira gereist und haben uns intensiv mit anderen wichtigen Weltweitwandern-Partnerinnen und -Partnern über die Werte und Qualitätsstandards ausgetauscht und voneinander gelernt. Unsere jordanischen Guides nehmen immer wieder an unserer Guide-Academys und Weiterbildungen teil. Das gesamte Jordanien-Team zeichnet sich durch ein stetiges Engagement in Sachen Nachhaltigkeit aus und so arbeiten wir laufend an Verbesserungen. Unsere Jordanien-Reisen werden mit liebevollen Details, nachhaltig, nahe am Gastland und sehr persönlicher Leitung in einer kleinen, familiären Gruppe durchgeführt. Für unsere Gäste eröffnen sich so immer wieder besondere Zugänge vor Ort
Linktipp
Hier finden Sie WWW-Gründer Christian Hlades Reisebericht Jordanien: Wandern, Wüsten und Weltkulturerben!
Kontakt & Infos
Jordan Trail, Petra und Rotes Meer buchen
Sie bezahlen erst, nachdem Sie
die Buchungsbestätigung erhalten haben.
Tagesablauf
1. Tag: Willkommen im Reich der Haschemiten
Merhaba und Willkommen in Jordanien! Sie werden im Flughafen herzlich in Empfang genommen und zu Ihrem Hotel in Amman begleitet. Während des Abendessens lernen wir uns kennen und stimmen uns auf die gemeinsame Reise ein!
Übernachtung: Hotel Olive oder ähnlich, in Amman
(-/-/A)
2. Tag: Stadtrundfahrt Amman und das Naturschutzgebiet Shaumari
Nach dem Frühstück beginnen wir unser jordanisches Abenteuer mit einem Besuch der Zitadelle von Amman. Die hoch über der Stadt gelegene Anlage zählt zu den bedeutendsten archäologischen Stätten des Landes und beherbergt Überreste aus römischer, byzantinischer und frühislamischer Zeit. Von hier aus genießen wir einen beeindruckenden Ausblick über die weitläufige moderne Stadt Amman. Anschließend tauchen wir bei einem Spaziergang durch die Innenstadt in das lebendige Treiben der Souks ein und gewinnen erste Einblicke in den Alltag und die Kultur der jordanischen Hauptstadt.
Im weiteren Verlauf des Tages fahren wir zu den berühmten Wüstenschlössern, darunter Qasr Al-Azraq und Qusayr Amra. Die eindrucksvollen Anlagen stammen aus der frühen islamischen Zeit und beeindrucken durch ihre Architektur sowie die gut erhaltenen Wandmalereien.
Zum Abschluss des Tages besuchen wir das Azraq Wetland Reserve. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch diese außergewöhnliche Oase entdecken wir einen wichtigen Lebensraum für Zugvögel und andere Wüstentiere, bevor wir unsere Unterkunft erreichen.
Übernachtung: Azraq Wetland Lodge, oder ähnlich
(F/-/A)
3. Tag: Ajloun-Waldreservat
Heute Morgen brechen wir auf zum Shaumari-Wildreservat, wo wir bedrohte Tierarten wie die Arabische Oryxantilope und Gazellen in ihrer natürlichen Wüstenumgebung beobachten können. Anschließend geht es weiter zum Ajloun-Waldreservat, das für seine wunderschönen Eichen- und Kiefernwälder bekannt ist. Dort erwartet uns der Rasoun-Trail – eine rund vierstündige Wanderung durch sanfte Hügel und uralte Olivenhaine, die am „Eagle’s Viewpoint“ endet. Von diesem Aussichtspunkt genießen wir einen atemberaubenden Blick über das Tal. Ein Tag, der Natur, Tierwelt und Geschichte in perfekter Harmonie miteinander verbindet. Wir übernachten in der Ajloun Lodge oÄ.
Wanderung: ca. 4 Std. (ca. 8 km, ca. +390 m/- 390 m)
Übernachtung: Lodge in Ajloun
(F/-/A)
4. Tag: St. George Kirche, Berg Nebo und das Tote Meer
Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Süden nach Madaba. Weltberühmt wurde die Stadt aufgrund eines Mosaiks in der griechisch-orthodoxen St. Georgskirche. Es zeigt auf einer Fläche von mehreren Quadratmetern eine Landkarte von Palästina – mit Jerusalem als Mittelpunkt. Unser nächstes Ziel ist der Berg Nebo. Nach Ansicht der Bibel-Archäologen ist dies der Platz, an dem Moses den Israeliten das Gelobte Land zeigte und auch verstarb. Von hier aus hat man den besten Blick auf das Jordantal und das Tote Meer. An klaren Tagen zeichnen sich sogar Jerusalem und Jericho am Horizont ab. Anschließend kommen wir am tiefsten Punkt der Erde und springen in die Fluten. Den Tag lassen wir mit einem Bad im Toten Meer ausklingen. Hier wird das tiefe Eintauchen durch den hohen Salzgehalt des Sees allerdings schwerfallen. Ein besonderes Erlebnis.
Wanderung: ca. 2-3 Std. (ca. 9 km)
Übernachtung: Dead Sea Spa oder ähnlich, am Toten Meer
(F/-/A)
5. Tag: Mujib Naturreservat und Dana Naturschutzgebiet
Nach dem Frühstück geht es weiter zum Mujib-Naturreservat, dem tiefst gelegenen Naturschutzgebiet der Erde. Hier wandern wir durch die enge Schlucht des Mujib-Canyons; je nach Wasserstand kann es sein, dass wir manche Passagen schwimmend durchqueren müssen oder dass wir die Schlucht nicht besuchen können, weil das Wasser zu hoch steht. Von November bis März ist die Schlucht generell gesperrt. Als Alternative wandern wir durch die tiefe, in den Sandstein geschnittene Schlucht „Wadi Numeira oder durch das versteckt gelegene Wadi Bin Hammad, eine enge Schlucht voll üppigem Grün“. Nach der Wanderung fahren wir weiter nach Dana.
Wanderung: ca. 3,5 Std. (ca. 5 km, ca.+380 m/- 380 m)
Übernachtung: Zeltcamp oder Gästehaus, bei Dana
(F/-/A)
6. Tag: Wadi Dana Trail bis Feynan
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen unserer Wanderung durch den Dana Nationalpark. Wir starten bei grandiosem Ausblick über das Dorf und die Schlucht des Wadi Dana. Dana liegt im Zentrum des Nationalparks, welcher in grandioser Landschaft seltenen Tieren und Vögeln wie dem Blandford-Fuchs oder dem Verreux-Adler eine Heimat bietet. Etwa 600 Pflanzenarten gedeihen in diesem Reservat und es wurde auch darauf geachtet, dass neue Erwerbsquellen für die heute über 50 Beduinenfamilien im Dorf geschaffen werden. Sie verdienen ihren Unterhalt durch den ökologischen Anbau von Feigen, Weintrauben, Granatäpfeln und Heilkräutern, die Herstellung von Silberschmuck sowie die Unterbringung und Bewirtung der Besucher.
Übernachtung: Zelt, bei Feynan
(F/M/A)
7. Tag: Feynan & Ras al-Feyd
Von Feynan setzen wir unser Trekking Richtung Petra fort. Nach kurzer Strecke entlang einer Straße gelangen wir zu einem Gelände, auf dem ein Wiederaufforstungsprojekt durchgeführt wird. Die Wälder wurden einst von den Osmanen verwendet, um mit dem Holz die berühmte Hejaz-Bahn von Damaskus nach Medina zu bauen. Über aride Hügel und einen trockenen Flusslauf führt der Pfad zum Lager. Da es in dieser Gegend einige Quellen gibt, gedeihen viele verschiedene Pflanzen in den Tälern. Übernachtung im Zeltcamp in Ras al-Feyd.
Übernachtung: Zelt, bei Feynan
(F/M/A)
8. Tag: Ras al-Feyd & „Qbour al-Wahdat“
Vom Lager aufwärts wandern wir noch etwas höher zu einem Olivenhain, wo ein Höhenweg unterhalb der Jordan Rift Valley-Kante beginnt. Wir wandern relativ eben und kommen unterwegs an einzelnen Beduinenzelten vorbei. In dieser kargen Gegend leben die Beduinen meist von ihren Ziegenherden. Bei einem schönen Aussichtspunkt ins Wadi Araba machen wir Mittagspause, bevor wir unseren Lagerplatz unterhalb eines Dorfes und oberhalb der Rift-Kante erreichen. Abends können wir auf der anderen Seite des Tales die Lichter weit entfernter Dörfer sehen.
Übernachtung: Zelt, bei Feynan
(F/M/A)
9. Tag: „Qbour al-Wahdat“ & Beidha
Wir wandern weiter auf Schotterwegen und Ziegenpfaden durch eine Landschaft mit alten Wacholderbäumen sowie Schafs- und Ziegenweiden.
Wir nähern uns Petra, vorbei an den in der Sonne weiß leuchtenden Sandsteinkuppeln. “Klein-Petra”, die Vorstadt von Petra, gibt uns einen Vorgeschmack darauf, was uns morgen erwartet. Es handelt sich um ein langes, von Norden nach Süden verlaufendes Hochtal mit vergleichsweise angenehmen Temperaturen. Im Tal befinden sich Reste römischer Wachtürme und auch Ruinen sowie Zisternen aus Zeit der Nabatäer und Edomiter.
Übernachtung: Zelt, bei Beidha
(F/M/A)
10. Tag: Von Little Petra bis Petra
Wir erreichen die antike Siedlung Siq al Barid, auch „Little Petra” genannt, wo Reste von Wasserleitungen und Zisternen sowie Fresken erhalten geblieben sind. Nur wenige Kilometer weiter kommen wir zur neolithischen Ausgrabungsstätte von Baidha. Die Landschaft ändert sich merklich, sobald wir durch das Wadi Merwan auf Petra zu wandern. Das Gelände ist schroffer, Sandstein herrscht vor, Pflanzen wachsen nur noch im Talgrund. Auf dieser Wegstrecke wandern wir über einige Felsstellen und werden stellenweise unsere Hände zu Hilfe nehmen. Nach einer Schmalstelle geht es um einen Felsbuckel, und plötzlich erblicken wir vor uns das eindrucksvolle Felsenmonument von Ad-Deir. Die herrliche Aussicht lässt uns die Mühe des Aufstiegs vergessen! Beim Anblick der gewaltigen, 47 Meter breiten und 40 Meter hohen Fassade des Grabtempels erhalten wir einen Vorgeschmack von der Eigenart und Schönheit der Monumente von Petra. Sicherlich ein ungewöhnlicher Weg, um dieses berühmte Highlight zu besuchen. Wir wandern an diesem Tag schon hinunter ins Tal und bekommen einen ersten Eindruck von der Dimension Petras, der einstigen Hauptstadt der Nabatäer.
Übernachtung: Edom Hotel oder ähnlich, in Petra
(F/-/A)
11. Tag: Das Schatzhaus des Pharao und der Opferplatz
Vorbei an Felsbrocken, an den ersten Blockgräbern betreten wir Petra heute durch den Siq, eine enge, 1.200 m lange, von wuchtigen, 70 m hohen Steilwänden flankierte Klamm. Am Ende der Schlucht erkennen wir die rosafarbenen Tempelsäulen des sogenannten „Schatzhaus des Pharao”. Zu Beginn unseres Rundgangs schauen wir uns „El Khazne”, Petras bekanntestes Bauwerk, an. Fast 40 m hoch und 25 m breit, wohl proportioniert und von schlanken Säulen geschmückt, war das Gebäude vermutlich die Grabanlage einer höher gestellten Persönlichkeit. “Schatzhaus” wird es genannt, weil die Beduinen der Region lange Zeit glaubten, hier wäre der „Schatz des Pharao” verborgen. Im Stadtmittelpunkt sehen wir uns das Theater und die monumentalen Königsgräber mit ihren eindrucksvollen Grabfassaden an. Über Steinstufen hinauf zum antiken Hohen Opferplatz, der sich hoch über der rosaroten Stadt erstreckt. Ein unbeschreibliches Panorama lässt uns oben verstummen: von Wind und Wetter gezeichnete, rostbraun-violette Felslandschaft rundum! In der Ferne lassen sich Grabanlagen von bizarr erodierten Felsen nicht mehr unterscheiden, die Region wirkt phantastisch, unwirklich! Auf dem steinernen Opfertisch des 65 m langen Platzes wurden Tieropfer dargebracht.
Übernachtung: Edom Hotel oder ähnlich, in Petra
(F/-/A)
12. Tag: Wadi Rum und Beduinenabenteuer
Die Wüste ruft! Wir sind in einer der abwechslungsreichsten Wüstenlandschaften der Erde! Zu Fuß begeben wir uns auf Erkundung und erleben das prächtige Farbenspiel, wenn die Steingiganten goldgelb oder feuerrot im Abendlicht leuchten. Wir wandern zum Bergmassiv Khazali, in dem sich eine versteckte, kleine Schlucht mit Felsgravuren befindet. Weiter geht es zu einer natürlichen Steinbrücke. Wer möchte, kann diese mühelos erklettern. In der Nähe richten wir unser Nachtlager ein. Große und kleine, rötlich schimmernde Steinberge, von Wind und Wetter gerundet und zerfurcht, ragen aus dem Sand empor. Niedrige kleine Büsche haben hier, mitten in der Steinwüste, Fuß gefasst und bedecken weite Teile der Sandfläche. Über uns funkelt sicher bald ein immenser Sternenhimmel!
Wanderung: ca. 6 Std. (ca. 14 km, ca. +390 m/- 390 m)
Übernachtung: Zelt, in Wadi Rum
(F/M/A)
13. Tag: Jordaniens höchster Berg „Jebel Um ad-Dhami“ auf 1.854 m
Gipfelfreunde haben heute die Möglichkeit, den Jebel Um ad-Dhami zu besteigen. Die Besteigung des Jebel Um ad-Dhami (1.854 m) erfordert gute Kondition und Trittsicherheit. Gestartet wird vom Camp auf ca. 1.300 m Höhe, nach etwa 1,5-stündiger Wanderung ums Massiv wird der Aufstiegspunkt erreicht. Es ist nicht möglich, den Aufstieg unterwegs allein abzubrechen, da die Wegfindung schwierig ist. Der Gipfel selbst ist lange Zeit durch einen Vorgipfel verdeckt, so ahnt man bis kurz vor Ankunft am Ziel nicht, welch großartiges Panorama sich von oben bietet. Die Aussicht über das Wadi Rum und nach Saudi Arabien im Süden ist phantastisch und jede Mühe wert. Sandmeere und Bergketten in alle Richtungen bis zum Horizont! Nach dem Abstieg vom Gipfel kehren wir zum Camp zurück. Es ist kein Problem, wenn jemand nicht mit auf den Gipfel möchte, Sie können auf eigene Faust eine schöne Wanderung in den Talschluss hinein unternehmen.
Übernachtung: Zelt, in Wadi Rum
(F/M/A)
14. Tag: Aqaba, das Juwel des Roten Meeres
Heute geht es an den Golf von Aqaba. Genießen Sie für den Rest des Tages alle Annehmlichkeiten Ihres Hotels, entdecken Sie die farbenfrohe Unterwasserwelt des Roten Meeres, und spülen Sie sich den Wüstensand des Wadi Rums von der Seele.
Übernachtung: Mövenpick Resort & Residences Aqaba oder ähnlich, in Aqaba
(F/-/A)
15. Tag: Ma Al-Salama, Jordanien
Noch in der Nacht oder am Morgen geht es zurück in die Heimat. Je nach Flugverbindung geht unser Rückflug ab Aqaba oder Amman.
(F*/-/-) *bei sehr früher Abreise, kann kein Frühstück gestellt werden
1. Tag: Willkommen im Reich der Haschemiten
Merhaba und Willkommen in Jordanien! Sie werden im Flughafen herzlich in Empfang genommen und zu Ihrem Hotel in Amman begleitet. Während des Abendessens lernen wir uns kennen und stimmen uns auf die gemeinsame Reise ein!
Übernachtung: Hotel Olive oder ähnlich, in Amman
(-/-/A)
2. Tag: Stadtrundfahrt Amman und das Naturschutzgebiet Shaumari
Nach dem Frühstück beginnen wir unser jordanisches Abenteuer mit einem Besuch der Zitadelle von Amman. Die hoch über der Stadt gelegene Anlage zählt zu den bedeutendsten archäologischen Stätten des Landes und beherbergt Überreste aus römischer, byzantinischer und frühislamischer Zeit. Von hier aus genießen wir einen beeindruckenden Ausblick über die weitläufige moderne Stadt Amman. Anschließend tauchen wir bei einem Spaziergang durch die Innenstadt in das lebendige Treiben der Souks ein und gewinnen erste Einblicke in den Alltag und die Kultur der jordanischen Hauptstadt.
Im weiteren Verlauf des Tages fahren wir zu den berühmten Wüstenschlössern, darunter Qasr Al-Azraq und Qusayr Amra. Die eindrucksvollen Anlagen stammen aus der frühen islamischen Zeit und beeindrucken durch ihre Architektur sowie die gut erhaltenen Wandmalereien.
Zum Abschluss des Tages besuchen wir das Azraq Wetland Reserve. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch diese außergewöhnliche Oase entdecken wir einen wichtigen Lebensraum für Zugvögel und andere Wüstentiere, bevor wir unsere Unterkunft erreichen.
Übernachtung: Azraq Wetland Lodge, oder ähnlich
(F/-/A)
3. Tag: Ajloun-Waldreservat
Heute Morgen brechen wir auf zum Shaumari-Wildreservat, wo wir bedrohte Tierarten wie die Arabische Oryxantilope und Gazellen in ihrer natürlichen Wüstenumgebung beobachten können. Anschließend geht es weiter zum Ajloun-Waldreservat, das für seine wunderschönen Eichen- und Kiefernwälder bekannt ist. Dort erwartet uns der Rasoun-Trail – eine rund vierstündige Wanderung durch sanfte Hügel und uralte Olivenhaine, die am „Eagle’s Viewpoint“ endet. Von diesem Aussichtspunkt genießen wir einen atemberaubenden Blick über das Tal. Ein Tag, der Natur, Tierwelt und Geschichte in perfekter Harmonie miteinander verbindet. Wir übernachten in der Ajloun Lodge oÄ.
Wanderung: ca. 4 Std. (ca. 8 km, ca. +390 m/- 390 m)
Übernachtung: Lodge in Ajloun
(F/-/A)
4. Tag: St. George Kirche, Berg Nebo und das Tote Meer
Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Süden nach Madaba. Weltberühmt wurde die Stadt aufgrund eines Mosaiks in der griechisch-orthodoxen St. Georgskirche. Es zeigt auf einer Fläche von mehreren Quadratmetern eine Landkarte von Palästina – mit Jerusalem als Mittelpunkt. Unser nächstes Ziel ist der Berg Nebo. Nach Ansicht der Bibel-Archäologen ist dies der Platz, an dem Moses den Israeliten das Gelobte Land zeigte und auch verstarb. Von hier aus hat man den besten Blick auf das Jordantal und das Tote Meer. An klaren Tagen zeichnen sich sogar Jerusalem und Jericho am Horizont ab. Anschließend kommen wir am tiefsten Punkt der Erde und springen in die Fluten. Den Tag lassen wir mit einem Bad im Toten Meer ausklingen. Hier wird das tiefe Eintauchen durch den hohen Salzgehalt des Sees allerdings schwerfallen. Ein besonderes Erlebnis.
Wanderung: ca. 2-3 Std. (ca. 9 km)
Übernachtung: Dead Sea Spa oder ähnlich, am Toten Meer
(F/-/A)
5. Tag: Mujib Naturreservat und Dana Naturschutzgebiet
Nach dem Frühstück geht es weiter zum Mujib-Naturreservat, dem tiefst gelegenen Naturschutzgebiet der Erde. Hier wandern wir durch die enge Schlucht des Mujib-Canyons; je nach Wasserstand kann es sein, dass wir manche Passagen schwimmend durchqueren müssen oder dass wir die Schlucht nicht besuchen können, weil das Wasser zu hoch steht. Von November bis März ist die Schlucht generell gesperrt. Als Alternative wandern wir durch die tiefe, in den Sandstein geschnittene Schlucht „Wadi Numeira oder durch das versteckt gelegene Wadi Bin Hammad, eine enge Schlucht voll üppigem Grün“. Nach der Wanderung fahren wir weiter nach Dana.
Wanderung: ca. 3,5 Std. (ca. 5 km, ca.+380 m/- 380 m)
Übernachtung: Zeltcamp oder Gästehaus, bei Dana
(F/-/A)
6. Tag: Wadi Dana Trail bis Feynan
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen unserer Wanderung durch den Dana Nationalpark. Wir starten bei grandiosem Ausblick über das Dorf und die Schlucht des Wadi Dana. Dana liegt im Zentrum des Nationalparks, welcher in grandioser Landschaft seltenen Tieren und Vögeln wie dem Blandford-Fuchs oder dem Verreux-Adler eine Heimat bietet. Etwa 600 Pflanzenarten gedeihen in diesem Reservat und es wurde auch darauf geachtet, dass neue Erwerbsquellen für die heute über 50 Beduinenfamilien im Dorf geschaffen werden. Sie verdienen ihren Unterhalt durch den ökologischen Anbau von Feigen, Weintrauben, Granatäpfeln und Heilkräutern, die Herstellung von Silberschmuck sowie die Unterbringung und Bewirtung der Besucher.
Übernachtung: Zelt, bei Feynan
(F/M/A)
7. Tag: Feynan & Ras al-Feyd
Von Feynan setzen wir unser Trekking Richtung Petra fort. Nach kurzer Strecke entlang einer Straße gelangen wir zu einem Gelände, auf dem ein Wiederaufforstungsprojekt durchgeführt wird. Die Wälder wurden einst von den Osmanen verwendet, um mit dem Holz die berühmte Hejaz-Bahn von Damaskus nach Medina zu bauen. Über aride Hügel und einen trockenen Flusslauf führt der Pfad zum Lager. Da es in dieser Gegend einige Quellen gibt, gedeihen viele verschiedene Pflanzen in den Tälern. Übernachtung im Zeltcamp in Ras al-Feyd.
Übernachtung: Zelt, bei Feynan
(F/M/A)
8. Tag: Ras al-Feyd & „Qbour al-Wahdat“
Vom Lager aufwärts wandern wir noch etwas höher zu einem Olivenhain, wo ein Höhenweg unterhalb der Jordan Rift Valley-Kante beginnt. Wir wandern relativ eben und kommen unterwegs an einzelnen Beduinenzelten vorbei. In dieser kargen Gegend leben die Beduinen meist von ihren Ziegenherden. Bei einem schönen Aussichtspunkt ins Wadi Araba machen wir Mittagspause, bevor wir unseren Lagerplatz unterhalb eines Dorfes und oberhalb der Rift-Kante erreichen. Abends können wir auf der anderen Seite des Tales die Lichter weit entfernter Dörfer sehen.
Übernachtung: Zelt, bei Feynan
(F/M/A)
9. Tag: „Qbour al-Wahdat“ & Beidha
Wir wandern weiter auf Schotterwegen und Ziegenpfaden durch eine Landschaft mit alten Wacholderbäumen sowie Schafs- und Ziegenweiden.
Wir nähern uns Petra, vorbei an den in der Sonne weiß leuchtenden Sandsteinkuppeln. “Klein-Petra”, die Vorstadt von Petra, gibt uns einen Vorgeschmack darauf, was uns morgen erwartet. Es handelt sich um ein langes, von Norden nach Süden verlaufendes Hochtal mit vergleichsweise angenehmen Temperaturen. Im Tal befinden sich Reste römischer Wachtürme und auch Ruinen sowie Zisternen aus Zeit der Nabatäer und Edomiter.
Übernachtung: Zelt, bei Beidha
(F/M/A)
10. Tag: Von Little Petra bis Petra
Wir erreichen die antike Siedlung Siq al Barid, auch „Little Petra” genannt, wo Reste von Wasserleitungen und Zisternen sowie Fresken erhalten geblieben sind. Nur wenige Kilometer weiter kommen wir zur neolithischen Ausgrabungsstätte von Baidha. Die Landschaft ändert sich merklich, sobald wir durch das Wadi Merwan auf Petra zu wandern. Das Gelände ist schroffer, Sandstein herrscht vor, Pflanzen wachsen nur noch im Talgrund. Auf dieser Wegstrecke wandern wir über einige Felsstellen und werden stellenweise unsere Hände zu Hilfe nehmen. Nach einer Schmalstelle geht es um einen Felsbuckel, und plötzlich erblicken wir vor uns das eindrucksvolle Felsenmonument von Ad-Deir. Die herrliche Aussicht lässt uns die Mühe des Aufstiegs vergessen! Beim Anblick der gewaltigen, 47 Meter breiten und 40 Meter hohen Fassade des Grabtempels erhalten wir einen Vorgeschmack von der Eigenart und Schönheit der Monumente von Petra. Sicherlich ein ungewöhnlicher Weg, um dieses berühmte Highlight zu besuchen. Wir wandern an diesem Tag schon hinunter ins Tal und bekommen einen ersten Eindruck von der Dimension Petras, der einstigen Hauptstadt der Nabatäer.
Übernachtung: Edom Hotel oder ähnlich, in Petra
(F/-/A)
11. Tag: Das Schatzhaus des Pharao und der Opferplatz
Vorbei an Felsbrocken, an den ersten Blockgräbern betreten wir Petra heute durch den Siq, eine enge, 1.200 m lange, von wuchtigen, 70 m hohen Steilwänden flankierte Klamm. Am Ende der Schlucht erkennen wir die rosafarbenen Tempelsäulen des sogenannten „Schatzhaus des Pharao”. Zu Beginn unseres Rundgangs schauen wir uns „El Khazne”, Petras bekanntestes Bauwerk, an. Fast 40 m hoch und 25 m breit, wohl proportioniert und von schlanken Säulen geschmückt, war das Gebäude vermutlich die Grabanlage einer höher gestellten Persönlichkeit. “Schatzhaus” wird es genannt, weil die Beduinen der Region lange Zeit glaubten, hier wäre der „Schatz des Pharao” verborgen. Im Stadtmittelpunkt sehen wir uns das Theater und die monumentalen Königsgräber mit ihren eindrucksvollen Grabfassaden an. Über Steinstufen hinauf zum antiken Hohen Opferplatz, der sich hoch über der rosaroten Stadt erstreckt. Ein unbeschreibliches Panorama lässt uns oben verstummen: von Wind und Wetter gezeichnete, rostbraun-violette Felslandschaft rundum! In der Ferne lassen sich Grabanlagen von bizarr erodierten Felsen nicht mehr unterscheiden, die Region wirkt phantastisch, unwirklich! Auf dem steinernen Opfertisch des 65 m langen Platzes wurden Tieropfer dargebracht.
Übernachtung: Edom Hotel oder ähnlich, in Petra
(F/-/A)
12. Tag: Wadi Rum und Beduinenabenteuer
Die Wüste ruft! Wir sind in einer der abwechslungsreichsten Wüstenlandschaften der Erde! Zu Fuß begeben wir uns auf Erkundung und erleben das prächtige Farbenspiel, wenn die Steingiganten goldgelb oder feuerrot im Abendlicht leuchten. Wir wandern zum Bergmassiv Khazali, in dem sich eine versteckte, kleine Schlucht mit Felsgravuren befindet. Weiter geht es zu einer natürlichen Steinbrücke. Wer möchte, kann diese mühelos erklettern. In der Nähe richten wir unser Nachtlager ein. Große und kleine, rötlich schimmernde Steinberge, von Wind und Wetter gerundet und zerfurcht, ragen aus dem Sand empor. Niedrige kleine Büsche haben hier, mitten in der Steinwüste, Fuß gefasst und bedecken weite Teile der Sandfläche. Über uns funkelt sicher bald ein immenser Sternenhimmel!
Wanderung: ca. 6 Std. (ca. 14 km, ca. +390 m/- 390 m)
Übernachtung: Zelt, in Wadi Rum
(F/M/A)
13. Tag: Jordaniens höchster Berg „Jebel Um ad-Dhami“ auf 1.854 m
Gipfelfreunde haben heute die Möglichkeit, den Jebel Um ad-Dhami zu besteigen. Die Besteigung des Jebel Um ad-Dhami (1.854 m) erfordert gute Kondition und Trittsicherheit. Gestartet wird vom Camp auf ca. 1.300 m Höhe, nach etwa 1,5-stündiger Wanderung ums Massiv wird der Aufstiegspunkt erreicht. Es ist nicht möglich, den Aufstieg unterwegs allein abzubrechen, da die Wegfindung schwierig ist. Der Gipfel selbst ist lange Zeit durch einen Vorgipfel verdeckt, so ahnt man bis kurz vor Ankunft am Ziel nicht, welch großartiges Panorama sich von oben bietet. Die Aussicht über das Wadi Rum und nach Saudi Arabien im Süden ist phantastisch und jede Mühe wert. Sandmeere und Bergketten in alle Richtungen bis zum Horizont! Nach dem Abstieg vom Gipfel kehren wir zum Camp zurück. Es ist kein Problem, wenn jemand nicht mit auf den Gipfel möchte, Sie können auf eigene Faust eine schöne Wanderung in den Talschluss hinein unternehmen.
Übernachtung: Zelt, in Wadi Rum
(F/M/A)
14. Tag: Aqaba, das Juwel des Roten Meeres
Heute geht es an den Golf von Aqaba. Genießen Sie für den Rest des Tages alle Annehmlichkeiten Ihres Hotels, entdecken Sie die farbenfrohe Unterwasserwelt des Roten Meeres, und spülen Sie sich den Wüstensand des Wadi Rums von der Seele.
Übernachtung: Mövenpick Resort & Residences Aqaba oder ähnlich, in Aqaba
(F/-/A)
15. Tag: Ma Al-Salama, Jordanien
Noch in der Nacht oder am Morgen geht es zurück in die Heimat. Je nach Flugverbindung geht unser Rückflug ab Aqaba oder Amman.
(F*/-/-) *bei sehr früher Abreise, kann kein Frühstück gestellt werden
Häufig gestellte Fragen
Beim Wandern am Jordan Trail folgen wir dem Weg von Dana bis in die antike Felsenstadt Petra. Vorbei an rötlichen Sandsteinfelsen, alten Wacholderbäumen und Beduinenzelten erreichen wir nach mehreren Wandertagen zunächst Klein-Petra und schließlich das berühmte Schatzhaus El Khazne. Zuvor erkunden wir das Ajloun-Waldreservat auf dem Rasoun-Trail durch uralte Olivenhaine und beobachten im Shaumari-Wildreservat mit etwas Glück die seltene Arabische Oryxantilope. Der Wadi-Dana-Trail führt uns auf 19 km von Dhana bis Feynan hinunter, vorbei an Landschaften, in denen 600 Pflanzenarten und seltene Vögel wie der Verreux-Adler heimisch sind. In Wadi Rum übernachten wir im Beduinencamp unter offenem Sternenhimmel, mit der Möglichkeit, Jordaniens höchsten Berg Jebel Um ad-Dhami (1.854 m) zu besteigen. Den Abschluss bildet ein Bad im Toten und im Roten Meer bei Aqaba.
Unser lokales Team rund um unseren Partner Tareq begleitet uns seit vielen Jahren mit seiner Expertise in Jordanien. In unserer kleinen Gruppe von 6 bis 14 Personen entstehen Begegnungen, die in einer großen Reisegruppe in dieser Form nicht möglich wären. Wir verbringen Nächte im Zelt mitten in der Beduinenlandschaft von Wadi Rum, sind zu Gast in einem Dorf, das vom ökologischen Anbau von Feigen, Weintrauben und Heilkräutern lebt, und wandern auf Pfaden, die man nur kennt, wenn man wirklich ortskundig ist. Unsere Local Guides geben auf der Reise persönliche Einblicke in das Leben in Jordanien und die Kultur der Beduinen. Dank ihnen lernen wir Land und Leute authentisch kennen.
Nachhaltigkeit bedeutet auf dieser Reise vor allem, dass die Wertschöpfung so gut es geht vor Ort bleibt. Wir besuchen das Dorf Dana, wo mehr als 50 Beduinenfamilien ihren Unterhalt durch ökologischen Anbau von Feigen, Weintrauben, Granatäpfeln und Heilkräutern sowie durch die Herstellung von Silberschmuck verdienen. Am 7. Tag passieren wir ein aktives Wiederaufforstungsprojekt bei Feynan, wo Wälder, die einst für den Bau der Hejaz-Bahn abgeholzt wurden, langsam zurückgebracht werden. Einwegplastik vermeiden wir so gut es geht. Während den Wanderungen hinterlassen wir keinen Müll und gehen respektvoll mit der Natur um. Die Flugan- und -abreise kompensieren wir über Atmosfair.
Wir gestalten unsere Jordanien-Reisen gemeinsam mit Tareq und seinem Team, mit denen uns eine langjährige Freundschaft verbindet. Gemeinsam haben wir Qualitätsstandards erarbeitet, die sich in liebevoll ausgewählten Programmdetails widerspiegeln. Unsere jordanischen Guides nehmen regelmäßig an der WWW Guide-Academy teil und kennen die Geschichte des Jordan Trails aus eigener Erfahrung. WWW-Gründer Christian Hlade war selbst auch schon in Jordanien unterwegs. Auf dieser Reise wandern wir abseits der bekannten Pfade und kommen dank unserer langjährigen Partnerschaften mit den Menschen vor Ort in Kontakt.
Wir wandern auf teils unbefestigten Fels- und Schotterwegen. Feste, gut eingelaufene und knöchelhohe Wanderschuhe sind ebenso unverzichtbar wie leichte und schnelltrocknende Funktionskleidung sowie ein guter Sonnenschutz. Da wir mehrere Nächte in Zelten verbringen, empfehlen wir einen Schlafsack mit einer Komforttemperatur bis mindestens minus zehn Grad Celsius. Eine wiederverwendbare Wasserflasche in ausreichender Größe sollte ebenfalls im Gepäck sein. Für den Besuch religiöser Stätten sowie der Moscheen in Amman ist schulter- und kniebedeckende Kleidung erforderlich. Alle weiteren Empfehlungen zur Ausrüstung finden sich in unserer Weltweitwandern-Packliste.
Artikel zur Reise
Die Presse Schaufenster – Jordanien: Die Entdeckung der Langsamkeit
Mitteldeutsche Zeitung: Jordanien – Willkommen auf dem Mars
Weitere Jordanien Highlights:
- Internationaler Linienflug ab/bis Wien nach Amman, mit Austrian Airlines, Turkish Airlines oder ähnlich, ggf. mit Umstieg, Economy Class, inkl. mind. 23 kg Freigepäck. Weitere Flughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Gebühr.
- örtlicher, deutsch- oder englischsprachiger Guide
- Zeltequipment während der Zeltnächte - u.a. Zelte, Küchenequipment
- Transport von Gepäck
- Unterbringung lt. Detailprogramm (da wir bevorzugt lokal geführte Unterkünfte für unsere Touren anbieten, können die einzelnen Zimmer bzgl. Größe, Ausstattung, Ausblick unterschiedlich ausfallen):
- Amman: 2x Nächtigung, Hotel Olive oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
- Ajloun: 1x Nächtigung, Lodge oder Hütte, Basis Doppelzimmer - Hinweis zu den Sanitäranlagen: ggf. ohne feste Sanitäranlagen
- Totes Meer: 1x Nächtigung, Holiday Inn oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
- Dana: 1x Zeltcamp oder Gästehaus, Basis Doppelbelegung - Hinweis zu den Sanitäranlagen: ggf. ohne feste Sanitäranlagen
- Feynan: 3x Zeltcamp, Basis Doppelbelegung - Hinweis zu den Sanitäranlagen: ggf. ohne feste Sanitäranlagen
- Beidha (Petra): 1x Zeltcamp, Basis Doppelbelegung - Hinweis zu den Sanitäranlagen: ggf. ohne feste Sanitäranlagen
- Petra: 2x Edom Hotel oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
- Wadi Rum: 2x Zeltcamp, Basis Doppelbelegung (ggf. keine Einzelbelegung möglich) - Hinweis zu den Sanitäranlagen: ggf. ohne feste Sanitäranlagen
- Aqaba: 1x Hotel Mövenpick Resort & Residences Aqaba, Basis Doppelzimmer
- Verpflegung lt. Detailprogramm: 14x Frühstück (ggf. nicht an Tag 15, je nach Abholzeit), 6x Lunchbox oder Mittagessen, 13x Abendessen
- Besichtigungen und Eintrittsgebühren lt. Detailprogramm - u.a. „Oryx Safari“ im Naturschutzgebiet Shaumari
- Transfers lt. Detailprogramm, in klimatisierten Bussen
- Gruppenvisum für Jordanien
- Zusatznächte: Gerne können Sie zu Beginn oder am Ende der Reise in Amman oder Aqaba Zusatznächte über Weltweitwandern buchen. Diese Zusatznächte finden in der identischen Unterkunft statt, in der Sie auch als Gruppe genächtigt haben. Zusätzlich stellen wir gerne den Transfer dafür. Gerne holen wir für Sie tagesaktuelle Angebote ein und buchen die Zusatznacht/Zusatznächte auf Wunsch für Sie - gerne um Bekanntgabe über die Buchungsmaske oder per Mail an tanja.ernst@weltweitwandern.com.
- Einzelzimmerzuschlag, lt. Ausweisung unter "Termine" bzw. lt. Buchungsmaske. Bitte beachten Sie, dass im Camp in Wadi Rum für zwei Nächte ggf. keine Einzelunterbringung möglich ist .
- Bei Buchung eines halben Doppelzimmers oder Doppelzimmers: im Doppelzimmer steht entweder ein Doppelbett oder Twin Betten zur Verfügung. Hat sich bis zur Abreise keine gleichgeschlechtliche Person ebenfalls für das halbe Doppelzimmer angemeldet oder hat Ihre Gegenbelegung im Doppelzimmer storniert, erhalten Sie automatisch ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder ein Einzelzimmer. In diesem Fall wird der gesamte Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt. Bitte beachten Sie, dass im Camp in Wadi Rum für zwei Nächte ggf. keine Einzelunterbringung möglich ist.
- Ein eigener Schlafsack mit einer Komforttemperatur bis -10 Grad Celsius ist bitte mitzunehmen. Eine Unterlagsmatte wird voraussichtlich gestellt. Bei Änderung erhalten Sie spätestens mit den Reiseunterlagen ein Update.
- Impfungen und Reiseversicherung.
- nicht im Detailprogramm angeführte Mahlzeiten und Besichtigungen.
- Ausgaben persönlicher Natur: z.B. Getränke, Souvenirs, oder Telefongebühren im Hotel.
- zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen.
€ 550,-
€ 480,-
€ 480,-
€ 480,-
Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.
Kontakt
Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz
T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.
ALLGEMEIN:
Bitte beachten Sie, dass sich die Reisebestimmungen jederzeit ändern können. Die nachfolgenden Links informieren Sie tagesaktuell über mögliche Anpassungen. Es kann passieren, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere Testungen, (Booster-) Impfungen oder Versicherungsnachweise für die Einreise/ für den Aufenthalt gefordert werden. Solche Anpassungen stellen keine Grundlagen für eine kostenfreie Stornierung dar.
EINREISE:
- Für die Einreise benötigen Sie einen gültigen Reisepass, der bei Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig ist.
- Ebenfalls ist für die Einreise ein Visum notwendig. Weltweitwandern kümmert sich daher um die Organisation eines Gruppenvisums für Sie. Dazu benötigen wir bitte bis spätestens 3 Wochen vor Abreise Ihre Reisepasskopie. Das Visum erhalten Sie vor Ort am Flughafen in Jordanien, von unserem örtlichen Team.
Bitte beachten Sie die Hinweise des Außenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.
TRANSIT:
Bitte beachten Sie ebenfalls die tagesaktuellen Transitbestimmungen, beispielsweise wenn Ihr Flug via Istanbul (Türkei) geht. Tagesaktuelle Informationen finden Sie bei Ihrer zuständigen Vertretungsbehörde: Außenministerium, Auswärtiges Amt bzw. Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
HEIMREISE:
Tagesaktuelle Informationen zur Einreise nach Österreich, Deutschland und in die Schweiz finden Sie bei Ihrer zuständigen Vertretungsbehörde: Österreichisches Außenministerium, Auswärtiges Amt, Bundesamt für Gesundheit
Allgemein
Der medizinische Standard in den öffentlichen Krankenhäusern gilt allgemein als gut. Aufgrund der mangelnden Ausbildung des Pflegepersonals entspricht die Krankenpflege besonders in den öffentlichen Kliniken allerdings nicht immer europäischem Niveau. Privatkliniken haben einen besseren Standard. In ländlichen Gebieten ist die medizinische Versorgung weniger gut, Medikamente sind jedoch meist ausreichend erhältlich
Impfungen
Für die Einreise sind zurzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Bitte beachten Sie aber, dass wir aus heutiger Sicht noch nicht sagen können, ob zum Antritt Ihrer Reise eine Covid-19 Impfung oder weitere Impfungen erforderlich sind. Je nach Gesundheitslage können sich die Anforderungen an den Impfstatus kurzfristig ändern.
Informationen zu Standardimpfungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Impfplan bzw. Impfkalender. Wir empfehlen die Mitnahme einer Reiseapotheke. Halten Sie vor Abreise mit Ihrem Hausarzt Rücksprache, welche Medikamente sinnvoll wären.
Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.
Klima
Das Klima Jordaniens weist große Unterschiede im ganzen Land auf. Im Süden und Osten herrscht kontinentales Wüstenklima mit heißen Sommern und geringen Niederschlägen, während im Hochland eine gemäßigt warme Zone vorhanden ist, welche im Winter teilweise ausgiebigen Schneefall möglich macht. Im Jordangraben gibt es subtropisches Klima mit hohen Temperaturen. Um der Hitze des Sommers und der Kälte des Winters auszuweichen bietet sich vor allem das Frühjahr oder der Herbst für eine Reise nach Jordanien an.
Infos über Wetter und Klima vor Ort finden Sie am bitte unter folgendem Link: (www.meteoblue.com)
Währung
Das gesetzliche Zahlungsmittel ist der Jordanischer Dinar (JOD). 1 Euro entspricht ungefähr 0,8 Jordanischen Dinaren.
Geld
Ein Geldumtausch vor der Abreise ist nicht notwendig und auch nicht ratsam, da die Kurse in Europa recht teuer sind und man problemlos Geld in Banken oder Wechselstuben tauschen kann. Die günstigsten Kurse um Geld zu tauschen erhält man meistens in privaten Wechselstuben. Zusätzlich kann man die Landeswährung auch beim Abheben über Geldautomaten erhalten. Diese findet man in allen größeren Städten, am Flughafen und auch in den meisten Hotels des Landes. Hierfür eignet sich vor allem eine Kreditkarte. Es werden auch EC-Karten angenommen, wenn diese das Maestro- oder Cirrus-Zeichen besitzen.
Bargeldloses Zahlen hingegen ist in Jordanien nicht weit verbreitet. In größeren Hotels, sowie Geschäften und Restaurants wird die Kreditkarte meistens als Zahlungsmittel akzeptiert.
Banken
In der Regel haben Banken von Sonntag bis Donnerstag von 8:30 bis 15:00 Uhr geöffnet.
Trinkgeld
Trinkgeld hat in Jordanien eine lange Tradition und wird gern als Wertschätzung für eine erbrachte Leistung gesehen. Sollten Sie also zufrieden sein mit der Arbeit einer Bedienung, Kofferträgers, Tour Guides oder eines Taxifahrers können Sie diesen ein kleines Trinkgeld geben. Einen festen Prozentsatz gibt es dazu nicht.
Zeitunterschied
Zeitunterschied zur MEZ: +1h, daher: Sommerzeit kein Unterschied; Winterzeit +1 Stunde
Elektrischer Strom
Die Netzspannung in Jordanien beträgt 220 Volt und 50 Hz. Wechselstrom. Europäische Rundstecker sind in seltenen Fällen vorhanden. Verbreiteter ist hingegen der Stecker-Typ D, G und J, ein Adapter ist notwendig.
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Reiseversicherung: Wir empfehlen den Abschluss einer zusätzlichen Reiseversicherung inkl. Stornoschutz.
Sie schlafen in Fixcamps und in mobilen Camps. Bitte nehmen Sie ausreichend Feuchttücher, Toilettenpapier und ein Handtuch mit, bitte umweltfreundlich.
Bitte nehmen Sie einen Schlafsack mit, eine Unterlagsmatte wird gestellt. Die Nachttemperaturen liegen bei rund 5 – 7 Grad Celsius (bei Wind gefühlt auch kälter), bitte orientieren Sie den Wärmegrad Ihres Schlafsacks danach. Unser örtliches Team empfhielt eine Komforttemperatur bis -10 Grad Celsius.
In den Zeltcamps teilen sich zwei Personen ein Zweipersonenzelt. Gepäck können Sie im Begleitfahrzeug verstauen, das sich am Campareal befindet – wir empfehlen die Mitnahme einer kleinen Tasche, in der Sie ein paar Utensilien im Zelt gleich griffbereit haben.
Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉
Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.
Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!
Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:
Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.
Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.
Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.
Gruppenreise
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.
Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.
Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.
Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.
Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?
Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.
Hören Sie bitte auf den Guide
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.
Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.
„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:
Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:
- Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
- Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
- Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.
Bekleidung
- Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
Zusätzliche Tipps: - Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
- Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.
Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.
- Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
- Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.
Lokalem dem Vorrang geben
- Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
- Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
- ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf
Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.
- Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
- Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
- Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
- Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
- Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.
Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!
Gästestimmen
Erika T. |
April 2025
Günter N. und Ursula B. |
November 2023