Gemeinsam tauchen wir in Jahrtausende alte Geschichte ein. Im biblischen Dorf Karfarneum spüren wir Jesus Präsenz nach. Es wird als wichtige Wirk- und Lehrstätte verehrt und ist Hauptquartier der jungen Gemeinde um Jesus. In Jerusalem wandern wir auf antiken Pilgerwegen, auf der Via Dolorosa, erklimmen den Berg Zion, besuchen die Klagemauer und erblicken den Ölberg. Die Landschaft von Judäa prägen antike Terrassen, die wir im malerischen Ort Sataf erleben. Die Wanderung führt uns vorbei an Weingärten, Granat- und Mandelbäumen, Olivenhainen, byzantinischen Gebäuden und eingefassten Quellbecken.

Nach der Durquerung der Wüste Negev – mit ihren großen Erosionskratern (makteshim) – erwarten uns die Glockenhöhlen des Beit Guvrin Nationalpark. Antike Steinbrüche, die über die Jahrhunderte zu gewaltigen Gewölben ausgeschlagen wurden. Diese Landschaft war Schauplatz des wichtigsten Aufstandes der jüdischen Bevölkerung gegen die Militärmacht Rom. Am Tel Maresha, einem archäologisch beeindruckenden Ausgrabungshügel erkunden wir die unterirdischen Höhlensysteme. Von der Spitze des Tels blicken wir auf die Berge Judäas bis nach Hebron. Das Mittelmeer liegt vor uns. Die Via Maris, die bedeutendste Militär- und Handelsstraße der Antike, unter uns. Für die berühmte nabatäischen Seidenstraße spielte die Saharonim Frischwasserquelle eine wichtige Rolle. Wir erreichen diese nach einer Wanderung über den Saharonim Berg (576 m).

Von den leichten Wanderungen durch eine farbenprächtige und abwechslungsreiche Landschaft, erholen wir uns bei einem Gläschen edlen Tropfens der Weingüter auf der Golanhöhe. Leicht wie eine Feder lassen wir uns von den Wogen des Toten Meers tragen und entspannen.

Die landschaftliche und vor allem gesellschaftliche Vielfalt dieses Landes haben es unserem Mitarbeiter Robert Wolf angetan