Alle Kulturhighlights Usbekistans und dazu schöne, einfache Wanderungen – all das steckt in dieser 12-tägigen Reise. Unsere erste Wanderung führt uns ins Tien Shan-Gebirge zum Mramornaya-Fluss, dem „Marmor Fluss“, vorbei an einem Wasserfall mit 12 Marmor-Bädern und dann zum Gebirgspass Urta Kumbel in 1.850m Seehöhe. Oben bestaunen wir die Aussicht auf die Schneegipfel des Chatkal-Passes, bergab ins Tal geht’s über einen Eselspfad. In den Nurata-Bergen wandern wir unter dem Dach von Walnußbäumen entlang eines idyllischen Gebirgsflusses durch kleine Dörfer und übernachten bei einer Gastfamilie, wo wir beim Zubereiten des Nationalgerichts Plov zusehen und mithelfen können. Zwischen den Wüsten- und Bergtouren erwarten uns die Städte mit tausenden von Eindrücken – die quirlige Hauptstadt Taschkent mit ihren Parks und Alleen, das orientalische Buchara, das steinerne Samarkand und die türkise Oasenstadt Chiwa: Hinter trutzigen Stadtmauern verbergen sich da orientalische Ornamentik, schattige Innenhöfe und warm leuchtende Mauern aus Lehm.

Geschlafen wird meist in komfortablen Hotels. Nur in der Wüste Kysyl-Kum wartet eine besondere Nacht auf uns: Die verbringen wir im Jurtencamp, mitten in der Roten Wüste. Eine Jurte ist ein rundes Filzzelt aus Kamelwolle, die traditionelle Behausung der Nomaden. Hier lassen wir Ruhe einkehren. Der Sonnenuntergang bietet in der Wüste ein faszinierendes Schauspiel, und der Sternenhimmel zeigt Formationen, die im Westen mit seinem vielen künstlichen Licht kaum noch zu sehen sind.