Costa Rica

Costa Rica bedeutet auf Spanisch „Reiche Küste“, und in Sachen Artenvielfalt stimmt diese Bezeichnung: Das mittelamerikanische Land zwischen Karibik und Pazifik zählt zu den artenreichsten der Welt – über 500.000 Spezies kommen hier vor. Costa Rica ist mit einer Fläche von 51.400 km² etwas größer als die Schweiz. Dank seiner Fortschrittlichkeit, der stabilen politischen Lage und seiner Neutralität wird Costa Rica auch manchmal als „die Schweiz Mittelamerikas“ bezeichnet. Costa Rica grenzt im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama.

Geografisch lässt sich das Tropenparadies in fünf Gebiete einteilen: 1.) die Vulkanberge der Cordilleras, deren höchster Gipfel, der Chirripó Grande, sich 3.840 m über dem Meer erhebt; 2.) das zentrale Hochland mit der Hauptstadt San José, in der etwa 400.000 der über 4 Millionen EinwohnerInnen Costa Ricas leben; 3.) die Schwemmlandebenen an der Karibikküste, 4.) die Pazifikküste und 5.) die trockene Halbinsel Guanacaste im Nordwesten.

Costa Rica

Kultur zwischen Kaffeeplantagen und Mangroven

  • * Ciudad Colón
  • * Vulkan Poás
  • * Mangrovenwälder
  • * Schildkrötenprojekt
  • * Traumstrände um Sámara
  • * Nebelwaldregion Monteverde
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Costa Rica Wanderreise

Costa Rica Höhepunkte

  • * Ausflug zu den aktiven Vulkanen Poás und Arenal
  • * Besuch des Waldaufforstungsprojekts in Monte Alto
  • * Bootsfahrt über den Río San Carlos
  • * Der Nebelwald bei Boca Tapada
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Costa Rica Multiaktivreise

Costa Rica Aktiv

  • * Biketour am Arenalsee
  • * Möglichkeit zum Reiten, Kanufahren, Rafting, Canopy
  • * Wanderungen mit Ausblick auf den Vulkan Arenal
  • * Relaxen und Surfen am Traumstrand von Sámara
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Costa Rica Wanderreise

Costa Ricas grünes Herz

  • * eindrucksvoller Blick auf die Pazifikküste
  • * Vogelparadies und Affenbanden
  • * landestypischer Lunch in Bananenblatt
  • * Bergidylle Rancho Tinamú
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    Einreise

    Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 3 Monate in Costa Rica aufhalten. Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein.

    Klima

    Das Klima in Costa Rica ist tropisch feucht-heiß mit einer Trockenzeit von Dezember bis Mai; in den Cordilleras herrscht subtropisches Höhenklima. Zwischen Küste und Gebirge gibt es sehr starke Temperaturunterschiede. Das Land wird zwischen Juni und November immer wieder von Hurrikans heimgesucht.

    Essen und Trinken

    Reis und rote oder schwarze Bohnen bilden die Hauptzutaten für viele typische Gerichte wie etwa das Eintopfgericht Gallo Pinto, das zum Frühstück gegessen wird, oder als Beilage für Fleisch, Hühnchen oder Fisch zu Mittag. Auch Kochbananen kommen in vielen Gerichten zum Einsatz. Gern getrunken werden Fruchtsäfte oder Milchshakes aus Mangos, Papayas, Maracujas etc. Ein weiteres Nationalgetränk ist Kaffee, der direkt im Land gedeiht.

    Kulturelle Besonderheiten

    Costaricaner nennen sich selbst Ticos. Dieser Spitzname leitet sich von der Endung „-tico“ ab, die gerne an alle möglichen Wörter angehängt wird. Die Ticos sind sehr westlich orientiert und legen großen Wert auf gepflegtes Äußeres. Das informelle Landesmotto ist die Phrase „pura vida“ („Das pure Leben“), die zu allen möglichen Gelegenheiten angebracht wird und in der die Lebensfreude der EinwohnerInnen zum Ausdruck kommt.

    Gesundheit

    Costa Rica hat im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern ein recht gutes Gesundheitssystem. Für die Einreise werden keine speziellen Impfungen verlangt, es empfehlen sich aber die Auffrischungen der auch in Europa gängigen Impfungen. Hier bitte ärztlichen Rat einholen. In einigen Regionen treten u. a. Malaria und Dengue-Fieber auf – daher gilt es, sich vor Mückenstichen zu schützen. Eine persönliche Reiseapotheke mit eigenen Medikamenten ist ratsam. Auch die Hitze darf nicht unterschätzt werden. Häufiges Händewaschen und der Verzicht auf ungeschältes, rohes Obst und Gemüse – auch in Salaten – kann Durchfallerkrankungen vorbeugen.

    Sicherheit

    Costa Rica galt lange Zeit als sicheres Reiseland. Leider haben in jüngster Vergangenheit Diebstähle und Überfälle zugenommen, sodass das österreichische Außenministerium von einem erhöhten Sicherheitsrisiko spricht und zu entsprechender Wachsamkeit in San José und anderen Touristenzentren mahnt. Sollte man das ausgesprochene Pech haben, Opfer eines bewaffneten Überfalls zu werden, dann wird dringend davon abgeraten, sich zur Wehr zu setzen.

    Eine andere Gefahr geht in Costa Rica von Meeresströmungen aus: Nicht immer sind die gefährlichen Stellen gekennzeichnet. Vor dem Baden im Meer sollte man daher Einheimische um Rat fragen, ob der Strand sicher ist.

     

    Alle Angaben ohne Gewähr. Weiterführende Informationen über das Land erhalten Sie von uns zusammen mit Ihren Reiseunterlagen zugeschickt. Wir bitten Sie, diese Information vor Reiseantritt gründlich zu lesen.