Da, jetzt taucht die berühmte Halong-Bucht vor uns auf: Ein Kalkfelsen nach dem anderen ragt aus dem Wasser. Die einen stehen in Gruppen, die anderen kommen im Doppelpack daher und viele trutzen dem Meer ganz allein. An Bord eines komfortablen Schiffes schippern wir durch La Han-Bucht, die ruhigere Schwester der berühmten Halongbucht. Wer mag, erkundet  selbst per Kajak die versteckten Höhlen und Tunnel, die nur vom Meer aus erreichbar sind. Am Abend genießen wir ein romantisches Candlelight Dinner und lassen uns vom sanften Wellengang des Meeres in den Schlaf schaukeln.

Ebenso wie die verschwenderische Natur Vietnams lernen wir dessen geschichtsträchtige Städte kennen. Wie kleine Paläste sehen die Grabmäler der Nguyen-Dynastie in der alten Kaiserstadt Hue aus. In Hanoi erleben wir eine Aufführung des legendären Wasserpuppentheaters, die Metropole Saigon zeigt uns unser Guide durch die Insider-Brille. Dabei nächtigen wir immer mal wieder in charmanten Boutique-Hotels.

Im äußersten Norden Vietnams wandern wir weiter durch Bambuswald und Teeberge. Zu den Mittagessen sind wir bei einheimischen Familien eingeladen, übernachtet wird in in einer Eco-Lodge und einfachen Homestays. Unsere Gastgeber für die erste Nacht sind Angehörige der Red Dao, einer ethnischen Minderheit. Auch in diesem entlegenen Winkel hat sich in den letzten Jahrzehnten vieles verändert, Strom und Straßen haben Einzug gehalten – noch immer da sind aber die rotgemusterten Turbane der Frauen.