Den Kopf noch voll vom aufstrebenden Bilbao, dem Besuch im Guggenheim-Museum und Jeff Koons´ witzigem „Puppy“, geht’s weiter nach Gernika-Lumo. Die Basken verehren es als heilige Stadt, für uns ist es der Startpunkt zur ersten Wanderung auf dem Fernwanderweg „Ruta del vino y del pescado“. Die Sumpfgebiete im Biosphärenreservat Urdaibai haben Fischadler, Löffler und Rohrdommeln in Beschlag genommen. Wir erreichen den Küstenort Bermeo mit seinem bunten Hafen und haben Zeit für einen Bummel.

Es ist eine feine Tour durch das grüne Spanien: Wir lernen den kulturellen Reichtum des Baskenlandes kennen, dessen Sprache älter ist als die romanischen Sprachen, die Muschelbucht und den Golf von Biskaya. Wenn wir nicht gerade zu Fuß unterwegs sind, sind wir mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer Bodega oder direkt auf einem Weingut anzutreffen: Schließlich befinden wir uns in einem der berühmtesten Weinanbaugebiete der Welt mit einer einmaligen Pinchos-Kultur.

Heute wollen wir ins baskische Städtchen Laguardia in die Rioja Alavesa,  Weinreben säumen unseren Weg. Wir kommen an den Lagunen vorbei, die zu den wichtigsten Feuchtgebieten der Welt zählen. Der Ort selbst liegt auf einem Hügel, Teile der mittelalterlichen Stadtmauer mit dem Glockenturm, die König Sancho der Starke erbauen ließ, stehen noch. Wie ein Schutzwall ragt das Kantabrische Gebirge im Hintergrund in die Höhe. Wir betreten Laguardia durch eines der fünf Stadttore und schlendern durch verwinkelte Gassen. Über ihnen hängen gewaltige Blumenampeln von den Balkonen.

 

Die  Basken sind stolz auf Ihre Heimat – Zu Recht. Die nordöstliche Ecke Spaniens bietet seinen Bewohnern und Besuchern eine alte Kultur und weltberühmte Kulinarik.