Mal windet sich der Rottnan als schmaler See, mal als kleiner Fluss durch das bewaldete Tal. Unter Anleitung unserer Tourenbegleiterin haben wir bald raus, wie wir die Boote in die gewünschte Richtung lenken können. Kleine Inseln und Buchten, Feuerstellen und Unterstände sorgen für stetig neue Entdeckungen. Und auch zum Schwimmen, Sonnenbaden und In-die-Luft-Schauen bleibt genug Zeit.

„Wie die Trapper waren wir mit Proviant und Trekkingzelten in offenen Canadiern unterwegs“, erzählt WWW-Chef Christian Hlade, der die Reise mit seiner Frau und den drei Kindern (3, 8 und 11) machte. „An schönen Plätzen haben wir angelegt, unsere Zelte aufgestellt und Feuer zum Kochen gemacht. Dadurch hat sich eine wirklich gute Gruppenstimmung zwischen uns fünf Familien entwickelt.“

„Ich geh´ wieder Himbeeren pflücken, Tschüüü“, sagte Leo, 3, fast jeden Tag – um dann für viele glückliche Stunden im schier unendlichen Beerenhain abzutauchen, der das Holzhaus-Dorf am See Rattsjön umgibt. Ein Pfad führt direkt hinunter zum Wasser. In der Umgebung erinnern alte Gehöfte und Rauchhäuser an die Wald-Finnen, die den Norden Värmlands seit 1640 besiedelten. In liebevoll arrangierten Heimatmuseen servieren die Dorfbewohner Waffeln und Geschichten. Wem man wohl auf dem Wanderweg „Trollstigen“ begegnet? Und wo sind die Elche?

Der große Vorteil dieser Reise: Die Kinder tun sich zusammen, sodass sich die Eltern mal zurücklehnen können. Resümee von Christian Hlade: „Der Norden ist der bessere Süden!“

Wir bewegen uns überwiegend in Wildnisregionen. Luxus definiert sich hier durch die üppige Natur, Bewegungsfreiheit für die Kinder und ein anderes Zeitgefühl. Teamgeist, Toleranz, Flexibilität und Improvisationsvermögen tragen zum Gelingen bei.