Ein schwarzes Loch neben dem anderen lugt aus den Felsen, längst hat sich Grün darin breit gemacht. Ab etwa 1300 vor Christus haben die Einheimischen hier, von italischen Stämmen vom Meer vertrieben, in den natürlichen Kalksteinhöhlen Zuflucht gesucht und selbst viele weitere Höhlen in den Berg geschlagen. Heute ist das Welterbe Pantalica auf der Hochebene von Syrakus für seine mehr als 5.000 Kammergräber berühmt. In der Schlucht, zwischen Steineichen, wildem Salbei und Riesenfenchel, gelangen wir zu den Necropoli Nord und Sud, zum Fürstenpalast und zu byzantinischen Grottenheiligtümern. Mit etwas Glück erhaschen wir auch einen Blick auf Füchse und Stachelschweine oder auf Eisvögel und Wanderfalken.

Wir steuern die schönsten Naturschutzgebiete und die eindrücklichsten Sehenswürdigkeiten an: Die Kraterzone des Ätna, seine Lavafelder und Basaltsäulen. Das Flamingo-Paradies Vendicari an der Küste, den Cassibile-Canyon mit seinen 300 Meter hohen Felswänden.

Schon die Fahrt hinauf nach Castelmola ist ein Abenteuer: Die Straßen sind eng, kurvig und steil. Wie ein Adlernest hockt der Ort mit seinen reich bepflanzten Balkonen, den bunten Cafés und dem berühmten Mandelwein auf seinem Felsen. Später steigen wir die steinernen Treppen hinunter nach Taormina, erst geht’s aber noch nach oben auf die Burgruine, des Panoramas wegen: Unter begrünten Berghängen das weite Meer, zwischen den Hängen der Ätna, über dem eine kleine Rauchwolke hängt.

 

Unterkünfte

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