Das mächtige gipfelreiche Gebirgsmassiv des Olymp übt auf uns eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Der Olymp ist per se kein Berg, sondern ein ganzes Gebirge, das bis knapp unter 3.000 m aufragt und daher von der Küste noch gewaltiger wirkt. Er ist der Berg der Mythologie – Sitz des Göttervaters Zeus und seiner 11 unsterblichen Gefährten.

Das Olymp-Massiv hat viele Gipfel, wobei der Mytikas mit 2.918 Metern der höchste Gipfel ist – gefolgt vom Gipfel Skolio (2.911 m), den wir erklimmen werden. Mit ein bisschen Glück haben wir freie Sicht auf alle Olymp-Gipfel. Wir genießen die herrlich klare Luft und wer mag, kann sich mit eiskaltem Quellwasser erfrischen.

Im Zentrum des Olymps gelegen, wandern wir im bedeutendsten Nationalpark Griechenlands. Sturzrinnen, Erhöhungen, Schluchten, Flüsse, Hochebenen und gewaltige Felsen bestimmen das Bild der Landschaft des Nationalparks, wo mehr als 1.500 Pflanzen- und viele Tierarten, aber auch seltene Vögel beheimatet sind. Bevor wir einen Abstecher machen zu den Meteora Klöster, die auf der Spitze bizarr geformerter Felstürme thronen, oder wie Schwalbennester in den Felsen kleben, besuchen wir am Beginn unserer Wanderreise die Region Epirus mit all Ihren Schönheiten. Nach einem Besuch der Zagori-Dörfer, mit den berühmten Steinbrücken, durchwandern wir eine der schönsten Schluchten Europas, die Vikos-Schlucht, und genießen das Panorama auf dem Weg zu den Drachenseen auf über 2.100 Metern.