fbpx
Unsere Reise durchs Baltikum von 6. – 18. Juli 2019
Gundl und Edgar Leonhardt, Graz28. July 2019
Unsere Reise durchs Baltikum von 6. – 18. Juli 2019

Vilnius empfing uns nach ca. 1 ½ stündigem Flug etwas stürmisch. In der Ankunftshalle wartete schon unser litauischer Guide Gediminas, kurz Gedis genannt. Auch die anderen Teilnehmer aus Österreich trudelten ein und wir beäugten uns vorsichtig , sollten wir ja jetzt für 13 Tage ein Team werden. Als unser Gepäck im Kleinbus verstaut war – dies sollte die nächsten Tage immer ein Puzzlespiel für unseren Chauffeur werden – ging‘s erst mal ins Hotel, wo wir rasch unsere Zimmer bezogen und uns auf die Suche nach einem Imbiss in der Nähe machten, denn um 15 Uhr sollte es losgehen mit der Stadtführung. Nun gesellten sich auch noch Anita und Rolf aus Frankfurt zu uns, die schon früher angekommen waren. Fehlte nur noch Marianne, die aus dem „fernen“ Vorarlberg erst am Abend zu uns kommen würde. In Litauen war an diesem 6. Juli „Tag des Staates“ in Erinnerung an den Krönungstag des ersten und einzigen König Mindaugas im Jahr 1253 und daher war die Stadt reich beflaggt und auf den Straßen und Plätzen flanierten viele Menschen – die dann alle um Punkt 21 Uhr die litauische Nationalhymne sangen. Aber noch waren wir nicht soweit, sondern vor der Kathedrale wartete bereits Helena genau an jenem Gedenkstein mit einem „Fußabdruck“ wo am 23. August 1989 die fast 600 km lange Menschenkette begann , indem rund 2 Millionen Menschen ihren Freiheitswillen friedlich demonstrierten und in weiterer Folge auch alle drei Staaten ihre Unabhängigkeit erklärten. Nun nach 30 Jahren merkt man den enormen Fortschritt auf Schritt und Tritt. Kirchen wurden wieder ihrer religiösen Bestimmung übergeben, die Altstadthäuser restauriert. Auch wenn wir uns schon zuhause auf das Baltikum vorbereitet hatten, ist die Geschichte sehr kompliziert und von wirtschaftlichen, religiösen und politischen Machtbestrebungen in einer Übergangszone zwischen Ost und West, Nord und Süd geprägt. Dies alles erklärt auch das große Nationalbewusstsein dieser Länder, das man immer wieder spürt. Nach eben einem kurzen Abriss der Geschichte führte uns Helena durch die schöne Altstadt – Vilnius hat 50 Kirchen verschiedenster Stilepochen und Religionen! Sie zeigte uns auch versteckte Winkel wie das Uzupis Viertel, das als „Montmartre von Vilnius“ bezeichnet wird, oder das „kleine“ und „große“ Ghetto, kleine liebevoll gestaltete Innenhöfe mit netten Lokalen. Immer wieder fallen einem auch moderne Plastiken und Gedenksteine auf Straßen und Plätzen auf. Um 19 Uhr gibt es dann das erste gemeinsame Abendessen, wo wir erste Kontakte knüpfen und mit einander bekannt machen. Danach gehen noch einige zum großen Kudirkos Platz um das Absingen der Hymne zu erleben.

2. Tag: Der Wettergott hat es nicht gut gemeint – es regnet, was uns aber nicht hindert zur ersten Wanderung aufzubrechen, sind wir doch für alle Wetter gerüstet. Ca. 25 km westlich von Vilnius liegt der Trakai Nationalpark, wo wir zu einer Wanderung durch Wald und Moorgebiet aufbrechen. Langsam bessert sich das Wetter und als wir aus dem Wald zum großen See kommen, leuchtet uns schon die Sonne entgegen und wir sehen drüben auf einer Insel die gotische Inselburg aus rotem Ziegel wie auf einem Kalenderfoto malerisch stehen. Bevor wir diese besichtigen gibt es eine Stärkung mit den landestypischen Kibinai – gebackene Teigtaschen mit Schaffleisch gefüllt – und Borscht, die kalte Rote-Rüben Suppe. Gedis ist immer sehr hilfsbereit und umsichtig, wenn es um die Bestellung im Restaurant geht, obwohl man bei den jungen Leuten schon gut mit Englisch kommunizieren kann. Aber er macht uns immer wieder auf typische Spezialitäten aufmerksam, damit wir auch die kulinarische Seite eines Landes kennenlernen.
Unser Bus holt uns nach der Burgbesichtigung ab und es geht weiter nach Kaunas. Hier geben wir auch nur rasch unsere Koffer im Zimmer ab und machen uns auf zu einer kurzen Stadtbesichtigung. Unweit des Zusammenflusses von Neris und Nemunas liegt die Altstadt mit Burg, St. Georgskirche, dem großen von mittelalterlichen Bürgerhäusern umrandeten Marktplatz mit dem „Weißer Schwan“ genannten Rathaus im barocken Stil, dem gotischen Backsteinbau „Perkunas Haus“, das der Hanse gehörte usw. Gedis führt uns dann über die - zwar gerade im Umbau befindliche – längste Fußgängerzone in ein nettes kleines Lokal zum Abendessen, wieder mit typischen Teigtaschen, diesmal unseren Tortellini nicht unähnlich.

3. Tag: Fahrt von Kaunas nach Westen bis Rusne. Dort besteigen wir ein kleines Boot, das uns übers Kurische Haff nach Nida bringt. Das Wetter ist stürmisch und es schaukelt ordentlich, trotzdem schmeckt uns der Baumkuchen gut, den Gedis unterwegs erstanden hat. Während der Fahrt erfahren wir auch über die Entstehung der Kurischen Nehrung wie es die Sage erzählt, aber auch über die Wanderdünen und die Versuche diese zu befestigen, sind doch in vergangenen Zeiten manche Dörfer ganz verschwunden. Kaum haben wir festen Boden unter den Füßen meldet sich der Hunger. Hier gibt es Hering und auch die typischen Kartoffellaibchen, die man auch zum Frühstück überall bekommt. Unser Hotel ist ganz in der Nähe und der Bus, der mit unserem Gepäck außen herumgefahren ist, wartet auch schon. Am Nachmittag geht sich noch ein Rundgang durch den malerischen Ort aus, ein Besuch im Bernsteinmuseum und dann natürlich das Thomas Mann Haus sind ein Muss! Von dort starten wir durch den Föhrenwald kurz bergauf und dann bergab bis wir auf die Ostseeseite der Nehrung kommen. Das Meer zeigt sich von seiner stürmischen Seite, hohe Wellen rollen an den weißen Sandstrand. Vom Wind durchgeblasen gehen wir ein gutes Stück am Strand bis zum letzten Stützpunkt der Strandwache oben auf der Vordüne. Dann geht es weiter hinauf auf die Parnidder Düne mit ihrer Sonnenuhr am Gipfel. Unser Blick geht vom schmalen Küstenstreifen am Festland übers Haff im Osten und die wüstenähnliche Landschaft der Düne – gleichzeitig geht hier die Grenze zum russischen Teil der Nehrung - und weiter über die Ostsee, wo dunkle Wolkenbänke die Abendsonne verbergen. Nun geht es über viele Stufen und Holzstege steil hinab ins schon abendliche Dorf, wo uns ein köstliches Abendessen erwartet: Zeppeline – das sind längliche Knödel aus Kartoffelteig, gefüllt mit Kraut oder Faschiertem, auch wieder etwas ganz Spezielles.

4. Tag: Es hat wieder geregnet, aber als wir zur Küstenwanderung auf der Haffseite ausrücken, scheint wieder die Sonne und wir können die hübschen Häuser mit ihren blauen und weißen Fensterläden und Giebelverzierungen und ihren Vorgärten voller Blumen bewundern. Unser Weg geht immer knapp am Ufer und wir schrecken immer wieder hunderte Kormorane auf, die mit großem Geflatter ins Wasser flüchten. Es gibt auch immer wieder Erd- und Himbeeren zu naschen. Nach eineinhalb Stunden Fußmarsch schwenken wir ins Landesinnere ab und steuern auf den höchsten Punkt der Nehrung zu. Am Vecekrugo, dem höchsten Punkt mit 67,2 m! werden wir wieder mit schöner Aussicht nun bei Sonnenschein belohnt. Auf demselben Weg steigen wir wieder ab und wandern noch eine gute Stunde ins Dorf Preila weiter, wo wieder Mittagsrast gemacht wird und uns der Bus abholt. Den freien Nachmittag nutzen wir zur eigenständigen Erkundung der Umgebung.

5. Tag: Der Regen in der Nacht lässt Schlimmes befürchten. Erst besuchen wir noch die „Toten Dünen“, heute ein streng geschütztes Naturschutzgebiet und „Tot“ deshalb, weil hier gleich zwei Dörfer begraben sind. In Judokrante verlassen wir den Bus, um den Hexenberg bei Nieselregen zu erklimmen. Unterwegs erzählt uns Gedis immer wieder Sagen von der Riesin Neringa und anderen Göttern und Unholden. Am Ende des Wanderweges kommen wir dann an vielen dieser Figuren aus mannhohem Holz geschnitzt vorbei. Ziemlich feucht erreichen wir wieder den Ort und finden ein kleines Restaurant zum Aufwärmen und natürlich gut zu essen. Am Nachmittag geht es über Klaipeda, am nördlichen Ende der Nehrung (kurze Stadtbesichtigung) weiter in den Zemailija Nationalpark. Unser Hotel hier liegt schön an einem stillen See.

6. Tag: Ab jetzt verspricht der Wetterbericht nur mehr gutes Wanderwetter für die nächsten Tage. Wir starten gleich vom Hotel weg zu Fuß und gehen die wenig befahrene Straße zum Museum des Kalten Krieges. Hier war in der russischen Zeit Litauens eine Raketenbasis, wo die Russische Armee 4 Atomraketen stationiert hatten. Heute ist es ein Museum, in dem einem eindrücklich die Problematik des kalten Krieges samt seiner Gefahr für Europa bewusst wird. Anschließend geht es auf der anderen Seite des Sees zu einer kurzen Wanderung und nach einer Pause besichtigen wir noch eine alte Holzkirche und einen Kalvarienberg, wie sie hier üblich sind und uns einen Eindruck in die Volkskultur geben. Ein paar Mutige nehmen nach unserer Rückkehr ins Hotel ein erfrischendes Bad im See.

7. Tag: Heute brechen wir früher auf, haben wir doch ein längeres Programm vor uns. Auch wenn das Personal im Hotel noch etwas verschlafen ist – wir helfen ein wenig mit. Erstes Ziel ist der Berg der Kreuze. Ursprünglich ein Erinnerungsort für die in fremden Land gefallenen Soldaten – heute eine Pilgerstätte und Touristenattraktion, die einen mit gemischten Gefühlen erfüllt. Vor allem wenn busweise die Leute herangekarrt werden, die dann bei den Kiosks am Parkplatz kleine Holzkreuze erwerben und diese am Berg deponieren – verkommt der ursprüngliche Zweck der Gedenkstätte zum Touristenkitsch.
Jetzt ist es nicht mehr weit zur lettischen Grenze und es geht über flaches Ackerland nach Jurmala, einem Vorort Rigas mit einem unendlich langen Sandstrand, wo wir nun fast drei Stunden 12 km entlang marschieren. Das war etwas eintönig, aber gottseidank gibt es unterwegs kleine Strand-Cafés, wo wir uns mit Eis belohnen. Nach kurzer Busfahrt kommen wir in Riga beim Hotel an. Auch hier werden wir 2 Nächte bleiben, was das Leben aus dem Koffer leichter macht. Mein Mann und ich machen noch einen Abendspaziergang in die quirlige Innenstadt, wo überall Livemusik gespielt wird und die jungen Leute auf der Straße tanzen.

8. Tag: Wieder erwartet uns eine interessante Stadtführung in diese schöne Hauptstadt des Baltikums, wie sie sich selber nennt, aber auch die Stadt des Jugendstils. Nach dem Rundgang geht es erst mal in den Dom, wo immer zu Mittag ein 20minütiges Orgelkonzert gegeben wird, ein Moment der Ruhe und des Kunstgenusses, bevor wir wieder auf eigene Faust die Stadt besichtigen, als erstes gleich einmal von oben, dem Turm der Peterskirche. Wir gehen auch noch einmal ins Jugendstilviertel und bewundern die Häuser und können uns nicht sattsehen an den vielen Ornamenten, Figuren und Details. Andere wieder gehen auf den großen Markt oder in den schönen Park ehe wir uns wieder alle zum Abendessen in einem Innenstadtlokal treffen. Ein “Absacker“ auf dem Heimweg ist dann auch noch drin. Man sollte doch auch den typischen Balzam probieren.

9. Tag: Heute wird wieder gewandert. Dazu fahren wir in den Gauja Nationalpark, eine Region, die auch den Beinamen Lettische Schweiz trägt. Die Gauja mäandert durch das breite Tal, das von Sandsteinwänden begrenz ist. Hier gibt es einige Höhlen. Hier nutzen auch die Letten selbst die vielen Freizeitangebote wie Paddeln, Wandern, es gibt eine Rodelbahn usw. Wir verlassen die Touristentrampelpfade und sind bald alleine unterwegs hinauf zur Burganlage Turaida, die sich am Rand des Plateaus über dem Fluss befindet und die von einer schönen gepflegten Parkanlage umgeben ist. Natürlich besteigen wir auch noch den gewaltigen Turm um die Burganlage zu überblicken. Durch den Skulpturenpark führt dann der Weg über viele Stufen hinunter zum Ausgangspunkt. 150 km müssen wir nun weiterfahren, um dann schon in Estland unser nächstes Ziel zu erreichen. Am Pühajärv, übersetzt Heiligensee, befindet sich unser tolles Hotel in einem traumhaft schönen Park. Hier ist alles stimmig: die Ruhe, das ganze Ambiente, das Essen…

10. Tag: Nach einem reichhaltigen Frühstück geht es gleich vom Hotel los. Wir wandern rund um den See, der viele Buchten und kleine Inseln hat, wo es immer wieder nette Plätze zum Verweilen gibt und der Blick aufs Wasser und das sich immer ändernde Ufer abwechselt mit Waldwegen und einmal auch steilen Stufen den Hang hinauf. Fast vier Stunden sind wir unterwegs, aber es wird nie langweilig. Bevor wir uns den Rest des Nachmittags selbst mit Schwimmen, Lesen, Genießen usw. vertreiben, treffen wir uns zu Kaffee und Kuchen am gläsernen Aussichtsturm des Hotels um über die Baumkronen die Landschaft zu bewundern.

11. Tag: Langsam geht unsere Reise dem Ende zu. Wir verlassen den wunderbaren See und fahren nach Tartu. Die alte Universitätsstadt ist unser erstes Ziel. Auch hier bekommen wir eine sehr kompetente Führung. Nora führt uns hinauf auf den Domberg, wo sich die Sternwarte und verschiedene Uniinstitute in einem Park befinden, aber es wird uns auch auf Grund der vielen Denkmäler bewusst, dass diese Uni fünf Nobelpreisträger hervorgebracht hat und auch heute noch weit vorne im Ranking rangiert. Wir schauen hinein in die Johanniskirche mit ihren Terracottafiguren, bewundern den Rathausplatz mit dem schiefen Haus und dem Brunnen der küssenden Studenten, alles gespickt mit Anekdoten aus dem Treiben der Studenten. Nach einem Imbiss im Café Werner mit seinen köstlichen Mehlspeisen erwischt uns ein heftiger Platzregen auf dem Weg zum Bus. Nun müssen wir wieder ein Stück weiter fahren um zum Endla Moor zu kommen. Es regnet und blitzt und donnert sogar. Einige geben sich einem kurzen Schlummer hin. Beim Ausgangspunkt der Moorwanderung angekommen regnet es noch immer. Also Regenausrüstung auspacken und los geht die Wanderung – ein paar bleiben im Bus zurück, während der größere Teil zwei Stunden durch eine eindrucksvolle Landschaft wandert und erst kurz vor dem Ende so richtig vom Regen erwischt wird. Unser heutiges Quartier ist wieder ein alter Gutshof, wo in den ehemaligen Stallungen stilvoll gemütliche Zimmer gebaut wurden mit Blick in den schönen ruhigen Innenhof. Nach dem köstlichen Abendessen sitzen wir noch länger bei einem Glas Wein oder Bier zusammen und lassen die Tage Revue passieren.

12. Tag: Dies ist nun unser letzter ganzer Tag und noch einmal gibt es eine schöne Wanderung. Unweit vom Hotel geht es an die Ostsee nach Käsmu, einem kleinen Dorf mit netten Ferienhäuschen. Hier startet ein Rundweg auf die Halbinsel zu den großen Granitfindlingen, die eiszeitlichen Reste, die teils im Wasser aber auch im Wald „herumliegen“ und natürlich tolle Fotomotive bieten. Der Weg ist sehr abwechslungsreich, windet sich zwischen Schwarzbeersträuchern (die Beeren sind gerade richtig reif), am Strand und über runde Kiesel, dann wieder auf weichem Waldboden. Nach drei Stunden erreichen wir wieder das Dorf und ein nettes Restaurant mit kreativer Küche.
Gut 150 km sind es von hier nach Tallinn. Zielsicher findet unser Fahrer das kleine verwinkelte Hotel in der Altstadt. Von ihm müssen wir uns jetzt verabschieden. Erst jetzt erfahren wir, dass es für ihn auch erst die allererste Fahrt war, dafür hat er seine Sache sehr gut gemacht und es erklärt auch sein schüchternes zurückhaltendes Verhalten. Wir wünschen ihm viel Glück und gute Fahrt weiterhin.
Zu guter Letzt gibt es auch hier eine interessant Stadtführung, wurde doch Tallinn im Krieg kaum zerstört, besitzt noch eine gut erhaltene Stadtmauer mit vielen Türmen, schmalen Gassen und schönen alten Häusern. Von der Oberstadt hat man einen herrlichen Rundblick auf Altstadt und modernen Teil Tallinns, den großen Hafen, von dem die Fähren nach Finnland gehen und die großen Kisten der Kreuzfahrtgesellschaften anlegen, deren Menschenmassen sich dann über die Stadt ergießen.

13. und letzter Tag: wenige Stunden bleiben uns noch um Tallinn zu erleben ehe uns das Taxi zum nahegelegenen Flughafen bringt und wir nach einiger Wartezeit, die Maschine hat Verspätung, abheben und unter uns immer die Stadt kleiner wird. Adieu du schönes Baltikum. Beim letzten Abendessen stellen wir unisono fest, dass man ein Land doch viel besser erwandert und so die Lebensumstände, Menschen und Gegend viel direkter erlebt, was wieder viel mehr zum Verständnis der Völker beiträgt. In vielen Gesprächen mit unserem Guide haben wir so ausreichende Informationen über die Lebensverhältnisse erfahren. Wir beneiden die Reisenden überhaupt nicht, die in einer Woche durch alle drei Hauptstädte durchrasen und in sieben Tagen sogar noch St. Petersburg dazu serviert bekommen.

Am Schluss gilt unser Dank unserem Guide Gedis, der immer umsichtig um unser Wohl bemüht und sehr hilfsbereit war, der uns mit Geschichte und Geschichten das Baltikum näher gebracht hat, der Organisation vor Ort, die diese wunderbaren Hotels und Restaurants ausgesucht haben, die auch die Auswahl der Menüs gut geplant haben, sodass wir immer was anderes auf den Teller bekamen (aus Erfahrung ist dem nicht immer so) und letztendlich auch Weltweitwandern in Graz, diese Reise im Programm haben. Und last but not least den Mitwanderern, denn es ist ein Glück eine solch harmonische Gruppe gefunden und nette Menschen kennengelernt zu haben.

Jetzt gilt es noch für uns aus den vielen hundert Fotos ein Fotobuch zu gestalten, wo wir beim Betrachten uns gerne an diese Reise erinnern werden.