Über 100 Meter erhebt sich der glockenförmige goldene Stupa über die umliegenden Berge. Laut Aufzeichnungen buddhistischer Mönche wurde Shwedagon schon vor dem Tod des historischen Buddha Siddhartha Gautama 486 v. Chr. erbaut. Das religiöse Zentrum Burmas in Yangon umfasst eine Unzahl an Höfen, kleinen Stupas, Glocken, Lotusblumen und Buddhafiguren. 1920 war die Pagode auch Schauplatz der Revolte gegen die britische Kolonialregierung, und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hielt hier ihre erste öffentliche Rede.

Das ehemalige Birma stand jahrzehntelang unter Militärdiktatur und war nach außen verschlossen. Nun ist es in Bewegung geraten, buddhistische Traditionen prägen das Leben aber immer noch stark, wie Christian Hlade sowie WWW-Mitarbeiterin Sonja bei mehreren Reisen fasziniert feststellten.

Wir erkunden Myanmar zu Fuß, per Boot, Zug und Rad. Auf einem Boot fahren wir gemeinsam mit Burmesen von Mandalay nach Bagan und betrachten das Leben der Menschen am Ufer – eine spannende Fahrt, wenn auch wenig komfortabel. Durch das kilometerweite Ruinenfeld von Bagan, dessen Grundstein schon im 2. Jahrhundert gelegt wurde, rollen wir per Fahrrad.

Am Inle-See treffen wir die Intha, die „Menschen vom See“. Sie wohnen in und auf diesem und kultivieren schwimmende Gärten. Stundenlang stehen die Fischer auf einem Bein, mit dem anderen umschlingen sie das Paddel, so haben sie die Hände für die Netze frei. Zusammen mit einer Familie stellen wir die berühmten Shan Crackers her – und erfahren, was diese bei den Burmesen so beliebt macht.

Ob die eindrucksvollen Städte Yangon und Mandalay, der heilige Goldene Felsen, die Naturschönheiten am Inle-See oder die faszinierende Ruinenstadt von Bagan – alles ist zutiefst im Buddhismus verwurzelt.