Mitten in der weiten Hochebene Bagans erhebt sich der Vulkankegel Mount Popa. Am Fuße des „Bergs der Geister“ stehen Schreine, an denen wir die Schutzheiligen (Nats) studieren können. Die 37 Nats, die hier ihren Sitz haben, werden in höhere und niedrigere eingeteilt. Auch ein besonders mächtiger Geist soll hier zuhause sein: die Popa Medaw, Beschützerin der Frauen.

Bei charmanten Boutique-Hotels und Gastfamilien beziehen wir Quartier, von hier aus entdecken wir ein tief im Buddhismus verwurzeltes Land. An den Ufern des Ayeyarwady-Flusses entdecken wir die rund 2.200 Tempel und Stupas, ein Vertreter des Yangon Heritage Trust führt uns durch das frühere Rangoon.

Gleich mehrere Tage erkunden wir den Inle-See mit seinen „Einbein-Ruderern“. 70.000 Menschen leben hier in Stelzenhäusern auf dem Wasser und bepflanzen schwimmende Gärten. Wir sind im Rahmen lokaler Projekte unterwegs, die darauf achten, dass die Tourismuseinnahmen bei den Einheimischen bleiben. Dabei nimmt uns eine “Canoe Lady” an Bord ihres Holzboots und rudert uns zu kleinen Dörfern, wo wir mit den BewohnerInnen ins Gespäch kommen. Im Intha Heritage House lernen wir, wie man gefüllte Karpfen und gekochtes Bananenblatt zubereitet. Gutem Essen und Trinken soll man schließlich den Stellenwert geben, den es verdient: In Bagan speisen wir vor der beleuchteten Kulisse eines Tempels, auf dem bekanntesten Weingut Myanmars verkosten wir feinen Merlot.