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  • Wer möchte, lernt wie ein
    echter Mongole zu reiten.
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Mongolei – Multiaktiv

Zu Fuß, im Sattel und auf dem Rad die Schönheit der Mongolei entdecken

Hoch zu Ross (opt.) und Drahtesel, so sind wir auf dieser Tour durch die Weiten der Steppe, durch Täler, Pässe und Naturschutzgebiete hauptsächlich unterwegs. Meist schlafen wir in Gers, wie es auch die Mongolen tun. Wir sind Gäste einer Nomadenfamilie, dabei lernen wir, wie mongolischer Aarul und Wodka hergestellt werden.

einfach bis mittel Multiaktivreise
Reisedauer15 Tage
Gruppe4-13 Teilnehmer
Davon AktivtageWandern 5/Reiten optional/Rad 7 Tage
ab € 2.990
  • Verschiedenste schöne Wanderungen
  • Mit dem Rad die Steppe entlang und über sanfte Pässe
  • Reiten wie ein echter Mongole (wer möchte)
  • Besuch von Nomadenfamilien
  • Tsonjin Bodlog, das große Reiterdenkmal & Ulaan Baatar
  • 1. Tag: Abreise von daheim
  • 2. Tag: Willkommen in Ulaan Baatar
  • 3. Tag: Fahrt zum Terelj Nationalpark
  • 4. Tag: Heute reiten wir nach Gunjiin Sum
  • 5. Tag: Durch die Steppe
  • 6. Tag: Mit dem Rad zum Khar Zurkhnii Khukh See
  • 7. Tag: Wir wandern und radeln zum Bajangol
  • ...
Die weiteren Tage einblenden

„Der Blaue See mit dem Schwarzen Herzen“, so lautet der volle Name des Khar Zurkhnii Khukh Nuur. Das „Schwarze Herz“ ist der spitze Berg an der Nordseite des Sees. Es ist ein stiller Ort, umgeben von Weite und Steppe, seit Jahrhunderten ist der Wind das Lauteste hier. Dereinst jedoch wurde hier Geschichte geschrieben: 1189, als Temuujin als König der vereinigten Stämme der Mongolei inthronisiert wurde, besser bekannt als „Dschingis Khan“. Davon erzählt die „Geheime Geschichte der Mongolen“, die jahrhundertelang verschollen gewesen war. Am See erinnern an den grausamen Herrscher und seine Nachfolger 36 grimmig dreinschauende Holzstatuen, aufgereiht in Form eines Halbmonds.

Vorwiegend sind wir per Rad unterwegs; mehrmals gibt es auch Gelegenheit zu reiten. Auch auf „echte“ mongolische Reiter treffen wir auf unseren Touren durch Steppen, Gebirgssenken und sibirische Lärchenwälder. Beim Baldanbereeven-Kloster kommen wir der kommunistischen Kultur näher; die Tempelanlage blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Erst raffte eine Epidemie die Hälfte der 8.000 Mönche dahin, dann zerstörte das kommunistische Regime einen Teil der Kulturstätten. Zwei Tage gewährt eine Nomadenfamilie uns Einblick in ihren Alltag und bietet uns Herberge in ihrem Ger. Auch eine Burjaten-Familie treffen wir, bei dieser Ethnie haben sich schamanische mit buddhistischen Vorstellungen vermischt.

Gemütlich radeln wir durch die mongolische Steppe in Richtung Steppen Eco-Camp. Auf dem nahen Rashaant Khad zeigen Felsmalereien Tiere und Menschen sowie verschiedenste Schriftarten. Araber und Perser, Mongolen und Tibeter: Sie alle haben im Stein Nachrichten für die Ewigkeit hinterlassen.

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Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Abreise von daheim

Flug von Europa nach Ulaan Baatar.
2. Tag: 

Willkommen in Ulaan Baatar

Nach unserer Ankunft am Flughafen von Ulaan Baatar werden wir in unser Hotel gebracht. Bei einer kleinen Erfrischung lernen wir unsere Mitwanderer kennen und brechen dann gleich zum Stadtrundgang auf. Genau im Zentrum der Stadt liegt der Sukhbaatar-Platz mit seinen zwei Denkmälern, den mongolischen Nationalhelden gewidmet: Das eine, eine gewaltige Reiterstatue, zeigt den Eroberer Dschingis Khan, das zweite Revolutionsführer Damddiny Sukhbaatar, der 1921 die Unabhängigkeit von China ermöglichte.
Wir besuchen auch das Gandan-Kloster, das bedeutendste Kloster der Hauptstadt, und besteigen den Hügel, auf dem das Zaisan-Denkmal liegt: Es soll an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Sowjetsoldaten erinnern. Vom Denkmal aus bietet sich ein herrlicher Panoramablick über die Stadt. Thematisch ganz woandershin begeben wir uns mit der Besichtigung des Bogd Khan-Winterpalasts: Vor einem Jahrhundert amtierte hier Bogd Khan, damals die höchste religiöse Instanz des Buddhismus in der Mongolei. Eine Art Jurassic Park finden wir im Naturhistorischen Museum vor, nämlich eine außergewöhnliche Sammlung urzeitlicher Funde wie Dinosaurierskelette und sogar versteinerte Dino-Eier. Wir beschließen den Tag mit einem Willkommens-Abendessen samt traditioneller Tanz- und Musikaufführung im Restaurant.
Übernachtung in einem Hotel in Ulaan Baatar
(F/-/A)
3. Tag: 

Fahrt zum Terelj Nationalpark

Wir fahren heute weiter in den Terelj Nationalpark. Wir besichtigen das riesige Reiterstandbild des Dschingis Khan. Der Legende nach hat man hier eine goldene Gerte gefunden. Die Statue ist ca. 30 Meter hoch und steht auf einem ca. 10 Meter hohen Gebäude mit 36 Säulen. Es ist das höchste Reiterstandbild der Welt. Nachmittags werden wir von unsere lokalen Guide begrüßt. Unser nächster Tag wird mit dem Rad gestartet. Wer möchte, kann diese Strecke auch reiten. Die Räder werden getestet und eingefahren.

Für diejenigen, die reiten: Die Pferde werden uns zugeteilt, gesattelt und danach gibt es eine kurze Anweisung über mongolische Reitpferde. Wir reiten ungefähr 1-2 Stunden um die Pferde kennen zu lernen.
Fahrzeit: ca. 1,5 Std. (80 km)
Reiten: optional 1-2 Std.
Übernachtung im Ger-Camp
(F/M/A)
4. Tag: 

Heute reiten wir nach Gunjiin Sum

Am Morgen werden wir mit Tee oder Kaffee verwöhnt. Anschließend beginnen wir mit dem Zusammenpacken. Unsere Radtour führt uns heute durch schöne Gebirgssenken und quer durch herrliche Wildblumen. Wir treffen vielleicht auch auf "echte" mongolische Reiter und freuen uns über freundliche Begegnungen. Am Nachmittag erreichen wir Gunjiin Sum. Wer möchte, kann sich auf dem Rücken eines Pferdes versuchen. Hier reiten wir bis zu den Tempelruinen und zurück zum Gercamp. Wir schlafen in Gers, so wie es auch die mongolischen Familien tun. Wer nicht radeln möchte, kann auch gerne im Begleitfahrzeug mitfahren.
Fahrzeit/Distanz: 35 km
Reiten: optional 2 - 3 Std.
Radfahren: 35km
Übernachtung im Ger-Camp
(F/M/A)
5. Tag: 

Durch die Steppe

Eine schöne Fahrradtour liegt vor uns. Unser Guide führt uns durch das breite Tal und entlang der Pässe, von wo wir traumhafte Ausblicke über die Täler und die benachbarten Berge haben. Am Nachmittag erreichen wir unser Ger-Camp und wer möchte, kann am Nachmittag mit den Pferden reiten.
Fahrzeit/Distanz: 35 km
Reiten: optional 1-2 Std.
Radfahren: 35 km
Übernachtung im Ger-Camp
(F/M/A)
6. Tag: 

Mit dem Rad zum Khar Zurkhnii Khukh See

Nach einem Frühstück radeln wir Richtung Khar Zurkhnii Khukh See. An diesem berühmten und historischen Ort wurde Temuujin als König inthronisiert, und bekam den Titel "Dschinggis Khaan" im Jahr 1189. Geschichtlich werden in der Zeit des Dschinggis Khaan die Namen Khar Zurkhnii Khukh See erstmal erwähnt.
Fahrzeit/Distanz: 150 km
Radfahren: 35 km
Übernachtung im Ger-Camp
(F/M/A)
7. Tag: 

Wir wandern und radeln zum Bajangol

Heute teilen wir uns den Tag etwas auf. Auch unsere Füße werden wir heute etwas beanspruchen. Die gesamte Strecke beträgt ca. 40 km. Davon werden wir ca. 25-30 km mit dem Rad fahren und die restliche Distanz wandern (10-15 km). Durch Wälder und Wiesen genießen wir die Schönheit der Mongolei.
Wanderung: 15 km
Radfahren: 25km
Übernachtung im Ger-Camp
(F/M/A)
8. Tag: 

Besuch der Nomadenfamilie & mongolische Kultur

Mit den Rädern geht es heute in das Dund Jargalant Tal. Hier besuchen wir auch das Baldanbereeven Kloster. Das buddhistische Kloster gibt etwas Einblick in die andere Kultur. Wir besuchen den Haupttempel und erkunden das verfallene Kloster. Auch hier finden wir immer wieder Überbleibsel mongolischer Geschichte. Eine kurze Rundwanderung gibt uns Überblick über die Kulturdenkmäler. Danach besuchen wir eine Nomadenfamilie und lassen uns von lokalen Gastfreundschaft willkommen heißen. Es werden uns traditionelle Speisen und Getränke gereicht.
Fahrzeit/Distanz: 35 km
Wanderung: 3 km
Radfahren: 35 km
Reiten: optional
Übernachtung im Ger der Nomadenfamilie
(F/M/A)
9. Tag: 

Wandern & mongolischer Alltag

Heute führt uns die Wanderung durch ein wunderschönes weites Tal. Wir werden entlang des Khan Khentii Gebirges und der Lärchenwälder wandern. Nach unserer Rückkehr am Nachmittag dürfen wir ein bisschen in das Leben der Nomadenfamilien schnuppern. Wir erfahren vieles über den Alltag und über das traditionelle Brauchtum. Wir lernen, wie die Milchprodukte Aaruul und Käse oder auch der mongolischer Wodka produziert werden. Danach lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.
Wanderung: 6 Std. (ca. 17 km)
Reiten: optional
Übernachtung im Ger der Nomadenfamilie
(F/M/A)
10. Tag: 

Mit dem Rad zum Steppen Eco-Camp

Heute ist wieder Radfahrtag! Wir fahren wir mit dem Rad zum Steppen Eco-Camp. Gemütlich genießen wir die mongolische Steppe und freuen uns auf einen schönen Abend im Camp. Hier werden wir die nächsten 2 Nächte verbringen.
Radfahren: ca. 35-40 km
Übernachtung im Ger-Camp
(F/M/A)
11. Tag: 

Besuch einer Burjaten-Familie

Nach dem Frühstück geht es wieder los. Mit Abwechslung starten wir in den Tag. Wir wandern zum Rashaant Khad. Hier finden wir alte Felszeichnungen, Schnitzereien und uralte Skripten auf Arabisch-Persisch, Chinesisch, Tibetisch und Mongolisch. Viele Funde, wie Werkzeuge, gehören in die Steinzeit. Die Hirschsteine gehören zur Frühbronzezeit und Gräber der Hunnen wurden hier entdeckt. Wir genießen diesen besonderen Ort, wo auch der berühmte Dschinggis Khaan seine Armee regiert hat. Anschließend geht es weiter zum nächsten Kulturdenkmal, der Uglugch Wand. Unterwegs besuchen wir eine Burjaten Familie, bei der wir herzlich willkommen sind. Später geht es zurück zum Camp. Unter dem Sternenhimmel und der Stille der Mongolei lassen wir unseren heutigen Tag ausklingen.
Wanderung: ca. 6 Std. (17 km)
Übernachtung im Ger-Camp
(F/M/A)
12. Tag: 

Das Gun Galuut Naturschutzgebiet

Am Morgen starten wir mit dem Rad. Wir überqueren zwei Pässe. Wer heute nicht mit dem Rad fahren möchte, kann auch mit dem Begleitfahrzeug mitfahren. Am Teilstück angekommen werden wir aufgesammelt und in das Gun Galuut Naturschutzgebiet gebracht, ein Reservat für gefährdete Tierarten. Ein Naturjuwel erwartet uns.
Radfahren: ca. 50 km
Fahrzeit/Distanz: ca. 200 km
Übernachtung im Ger-Camp
(F/M/A)
13. Tag: 

Eine Wanderung im Naturschutzgebiet

Heute durchwandern wir das Naturschutzgebiet. Mit etwas Glück entdecken wir wilde Schafe, Adler, und viele andere dort lebende Tiere. Wir entdecken ein weiteres Stück Mongolei. Am Abend sitzen wir gemeinsam bei gutem Essen zusammen. Der letzte Abend in der "Wildnis". Morgen geht es wieder zurück nach Ulaan Baatar.
Wanderung: ca. 5 Std.
Übernachtung im Ger-Camp
(F/M/A)
14. Tag: 

Rückreise nach Ulaan Baatar

Nach den eindrucksvollen Erlebnissen in der Natur werden wir heute nach Ulaan Baatar gebracht. Unterwegs besuchen wir den Tsonjin Boldog, wo eines der größten Reitdenkmäler des Dschinggis Khan steht. Angekommen in der Haupstadt bieten sich letzte Möglichkeiten zum Souvenir-Einkauf. Am Abend treffen wir uns zum letzten gemeinsamen Essen.
Fahrzeit/Distanz: 130 km
Übernachtung in einem Hotel in Ulaan Baatar
(F/M/A)
15. Tag: 

Abschied von der Mongolei

Gut gestärkt mit einem Frühstück werden wir zum Flughafen gebracht. Wir nehmen Abschied und lassen auf der Heimreise die eine oder andere Erinnerung Revue passieren. Ankunft in Europa am gleichen Tag.
(F/-/-)

Reise buchen

Von Bis EZZ Preis
08. Juni 2019 22. Juni 2019 € 210 € 2.990 Buchen
13. Juli 2019 27. Juli 2019 € 210 € 3.090 Buchen
24. August 2019 07. September 2019 € 210 € 2.990 Buchen
von - bis EZZ Preis
08.06.2019 22.06.2019
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13.07.2019 27.07.2019
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24.08.2019 07.09.2019
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EZZ Einzelzimmer/-zelt Zuschlag
  • Diese Reise ist vorangekündigt.
  • Diese Reise ist noch buchbar.
  • Die Durchführung der Reise ist gesichert.
  • Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei.
  • Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen.

Rechtzeitig buchen und Frühbucher Bonus sichern!
Bei Buchung von min. 6 Monaten vor Abreise gewähren wir Ihnen folgende Frühbucher-Rabatte:

  • € 15 bei einem Reisegrundpreis über € 500
  • € 25 bei einem Reisegrundpreis über € 1.000
  • € 50 bei einem Reisegrundpreis über € 2.000
  • € 75 bei einem Reisegrundpreis über € 3.000

Leistungen

  • Flug von Wien nach Ulaanbaatar und retour in der Economy Class (andere Abflughäfen auf Anfrage, eventuell mit Aufpreis)
  • 13 Übernachtungen lt. Programm:  2 x Hotel (Doppelzimmer), 11 x in Ger-Camps (wenn möglich 2 Personen pro Jurte, fallweise Mehrpersonenbelegung)
  • Einzelunterbringung in Hotels gegen Aufpreis möglich; Einzelunterbringung in Ger-Camps nicht möglich
  • Verpflegung lt. Detailprogramm (13x Frühstück, 11x Mittagessen, 13x Abendessen)
  • Deutsch sprechende, einheimische Reiseleitung
  • Alle Transfers mit Bus/Mini-Bus in der Stadt und russische Minivans auf dem Land
  • Gepäckstransport
  • Alle Aktivitäten und Eintrittsgelder lt. Detailprogramm
  • Reitpferde für Ausritte (optional)
  • Fahrräder-Miete
  • Visagebühren (z. Z. € 60 p. P. )
  • Ausgaben persönlicher Natur (z.B. Getränke etc.)
  • Impfungen, Versicherungen etc.
  • Trinkgelder für Crew (ca. € 50 - 70 pro ReiseteilnehmerIn)
  • Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt und daraus entstehende Helikopterkosten bzw. Änderungen durch Flugzeitverschiebungen
Terminbezogene Zusatzleistungen
08.06.2019-22.06.2019:
Einzelzimmer 210 €
13.07.2019-27.07.2019:
Einzelzimmer 210 €
24.08.2019-07.09.2019:
Einzelzimmer 210 €
Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an irmgard.unger-eisele@weltweitwandern.com

Informationen

Für österreichische und Schweizer StaatsbürgerInnen:
Für die Mongolei ist ein bei Ausreise noch mind. sechs Monate gültiger Reisepass sowie ein Visum erforderlich. Das Visum ist zeitgerecht vor Reiseantritt bei der jeweils für Sie zuständigen Botschaft/Konsulat zu beantragen. Genaue Informationen zum Visum erhalten Sie von uns nach erfolgter Reisebuchung.

Für deutsche StaatsbürgerInnen:
Seit dem 1. September 2013 benötigen deutsche Staatsangehörige für einen kurzfristigen Besuchs- oder Geschäftsaufenthalt von maximal 30 Tagen KEIN Visum mehr für die Einreise in die Mongolei. Für längerfristige Aufenthalte oder andere Reisezwecke ist weiterhin ein Visum erforderlich, das bei der für Sie zuständigen Botschaft/Konsulat beantragt werden kann.

Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten

Impfungen

Für die Einreise in die Mongolei sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über empfohlenen Impfungen zu informieren. Informationen zu erforderlichen Reiseimpfungen erhalten Sie auch beim Öffentlichen Gesundheits-portal Österreichs bzw. bei den tropenmedizinischen Instituten. www.gesundheit.gv.at/leben/gesundheitsvorsorge/impfungen/reiseimpfungen

Institut für Reise- und Tropenmedizin
Lenaugasse 19, A- 1080 Wien
Tel: +43 /1/ 402 68 61-0,
E-Mail: info@tropeninstitut.at 

Tropen-und Reisemedizinische Beratung (TRBF) GbR
Häge 20, 79111 Freiburg
Tel.: 0761- 34100
Internet: www.tropenmedizin.de

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

 

Die Mongolei ist ein Land der Extreme. Es herrscht ein stark kontinentales Klima. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr gering, 80-90% der Niederschläge fallen von Mai bis September. Mit über 260 Sonnentagen im Jahr zählt die Mongolei zu den sonnenreichsten Ländern der nördlichen Hemisphäre. Lange arktische Winter gehören zur Normalität, selbst in der Wüste Gobi bleibt der Schnee bis in den April hinein liegen. Andernorts sind Seen bis Juni gefroren. Die Sommer sind im Allgemeinen warm bei durchschnittlichen +20°C. In der Gobi aber muss man auch mit extremen Temperaturen bis über +40° C rechnen. Sobald die Sonne untergegangen ist, zeigt das Thermometer gleich recht kühle und frische Verhältnisse an.

Bis Anfang Juni und dann wieder ab Anfang August kann man zumindest nachts mit Bodenfrost rechnen, im Westen kann abends und morgens schon mal der Gefrierpunkt unterschritten werden. Die Temperaturunterscheide zwischen Tag und Nacht sind extrem und können bis zu 32 C ausmachen. Die Mongolei ist ein windiges Land, besonders im Frühjahr. Besonders bei Nordwind fallen die Temperaturen sehr schnell. Unterschätzen Sie die Extreme der Mongolei nicht: Einen Tag lang kann man T-Shirts und Sandalen tragen, doch schon am Abend oder nächsten Tag muss man in dicke Wollpullis und Socken schlüpfen.

Es kann im Juni und September in den Bergen schneien. Vor allem in den höheren Schlaflagern evtl. mit Schnee rechnen! Ebenso ist es teils sehr windig. Regen kommt und geht. Die Schauer sind jedoch meist eher kurz.

Landeswährung: Tugrik

Während des Trekkings benötigen Sie kein Geld, da es keine Möglichkeit gibt etwas zu kaufen. (Evtl. bei einigen Nomadenfamilien, die selber Produkte herstellen). Vor dem Trekking können Sie sich mit Süßigkeiten und Getränken eindecken. Danach benötigt man eventuell Geld für das Souvenirs und die letzten Abende (Getränke). Kaschmirprodukte aus dem Outlet können auch mit Kreditkarte bezahlt werden.
Trinkgeld sollte eher in Tugrik gegeben werden (für Mitarbeiter aus Ulaan Baatar sind auch Euro oder Dollar möglich). Die mongolische Währung kann in allen Banken gegen US-Dollar (keine alten Scheine!!) oder Euro getauscht werden. Bei kleineren Scheinen ist unter Umständen der Wechselkurs schlechter. In Hotels, Ger-Camps und vielen Läden werden Dollar, immer mehr auch Euro, akzeptiert. Auf dem Land kann Geld nur in den Aimak-Zentren getauscht werden. Es empfiehlt sich daher, vor längeren Reisen ausreichend einheimische Währung in Ulaanbaatar zu tauschen. In der Hauptstadt können Sie auch Geld mit Ihrer Kreditkarte, zum Teil auch mit Ihrer Maestro-Karte, beheben. Alle großen Hotels und Geschäfte, in denen Ausländer häufig verkehren, werden Kreditkarten akzeptiert.

Trinkgeld
In Asien und somit auch in der Mongolei erwarten Fahrer, Träger, Führer, Hotelpersonal etc. Trinkgeld. Das Trinkgeld ist letztendlich aber von Ihrer Zufriedenheit und dem Bemühen der Crew abhängig. Wir empfehlen das Trinkgeld aller TeilnehmerInnen am Ende der Reise zusammenzulegen und den einzelnen Mitgliedern der Mannschaft zu übergeben.

Zeitverschiebung

Die Mongolei ist unserer (Sommer-)Zeit sechs Stunden voraus in Ulaan Baatar und fünf Stunden in Ulaangoom.

Strom
Die Stromspannung in der Mongolei beträgt 220 Volt/50 Hz. Da die Nomaden aus den unterschiedlichsten Gegenden stammen, von woher Sie alles, was sie benötigen mitbringen, gibt es keinen einheitlichen „Standard“ für Stecker/Steckdosen. Zumeist aber passen unsere österreichischen und deutschen „Standard-Stecker“. Die Mitnahme eines Universal-Adapters kann in manchen Fällen von Nutzen sein. Bringen Sie sicherheitshalber genügend Akku / Batterien für Ihre Kamera, Stirnlampe etc mit., da diese außerhalb Ulaan Bataars nicht immer aufgeladen werden können. Die meisten Jurtencamps haben zwar Strom, bei Zeltübernachtungen aber müssen Sie ohne Elektrizität auskommen. Solarpanele und Powerbanks erweisen sich bei Trekkingreisen als sehr nützlich.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien. Der Abschluss einer Reiseversicherung inklusive Stornoschutz wird empfohlen.

Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! ;-)

Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unseren Reisestil:
Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft ihres Reiselandes. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.

Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein - das erfordert Eigenverantwortung und dass man sich vorab möglichst gut informiert.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!

 

Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?

Luxus und auch ein etwas höherer Reise-Preis resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, die möglichst landestypischen Quartiere, ein liebevoll ausgearbeitetes Programm mit einzigartigen und landestypischen Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere örtlich verwurzelten Guides.

Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte

Eine gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels zu buchen, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste - unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere - diese verlangen aber z.B.  Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.

 

Offenheit und respektvolles Verhalten

Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.

 

Vorbereitung

Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlaubern spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind, vorzubereiten.
Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und ermüdende Reisetage geben.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?

Tourencharaktere

Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage.

Entspannte Grundeinstellung

Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle.
Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache.
Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, aber trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.

Gruppenreise.

Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“
„Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Das große gemeinsame Interesse am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele, viele Freundschaften sind schon auf unseren Reisegruppen entstanden und auf unseren Reisen geht eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.

 

Wenn Sie etwas stört­­

Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen - die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können - dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden. Wenn Sie Probleme nicht vor Ort gleich sagen, kann man Ihnen nicht helfen - und bitte verklagen Sie uns dann nicht ;-)

 

Hören Sie auf den Guide und behüten Sie ihn

In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie - oft wird er auch zum guten Freund. Aber wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur und schaut auf seine Gruppe. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!

Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.

Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.

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Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

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