• Vom Kongmaru La (5.100 m) eilen unsere Blicke schon voraus ins Industal,
    das fast 2.000 Meter unter unseren Füßen liegt.
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Ladakh – Trekking und Bergsteigen

Eine abwechslungsreiche Tour mit optionaler Besteigung eines 6.000ers

Anspruchsvoll und abenteuerlich: Wir campieren in grünen Flussoasen im Markha-Tal, wandern auf Hochalmen und überqueren mittels Seilwinde den reißenden Zanskar-Fluss. Wer will, besteigt am Ende den 6.070 Meter hohen Hauptgipfel des Regoni Malai Ri.

anspruchsvoll Wanderreise , Bergtrekking (Gipfelbesteigung)
Reisedauer22 Tage
Gruppe4-14 Teilnehmer
Davon Wandertage13 Tage
ab € 2.990
  • optionale Besteigung des Regoni Malai Ri (6.070 m)
  • Besichtigung buddhistischer Klöster
  • Trekking von Lamayuru bis ins traumhafte Markhavalley
  • Besuch von 3 UNESCO-Weltkulturerben: Taj Mahal, Agra-Fort & Fatehpur Sikri
  • 1. Tag: Die Reise beginnt. Der Flugtag
  • 2. Tag: Der grandiose Flug über den Himalaya. Ankommen, ruhen, entspannen.
  • 3. Tag: Leh. Geschäftiges Treiben und Schmelztiegel der Kulturen
  • 4. Tag: Leh – Hemis – Thikse – Shey. Die Klöster des oberen Industales
  • 5. Tag: Leh – Basgo – Likir – Alchi. Die Klöster des unteren Industales
  • 6. Tag: Lamayuru und Trekking nach Wanla. Jetzt geht’s los!
  • 7. Tag: Trekking zum Konzki-La Basislager
  • ...
Die weiteren Tage einblenden

Vorbei an weißen Chörten steigen wir auf die Spitze der Sandsteinberge. Auf 3.500 Metern, auf und in den Felsen, thront einsam das Kloster Lamayuru, die glockenförmigen Gebäude ragen in den blauen Himmel. Unsere Trekkingcrew belädt bereits die Pferde mit Zelten und Lebensmitteln. Über einen Pass kommen wir in die Ortschaft Wanla mit ihren weißgewaschenen Häusern. Weiter gehen wir heute nicht, wir müssen uns erst langsam an die Höhe gewöhnen und campen direkt am Fluss.

In den nächsten Tagen kommen wir über Hochalmen und durch kleine Ortschaften, wir können auch eine Dorfschule besuchen. Langsam wird die Landschaft karger und weiter, wir gelangen in größere Höhen, die Vegetation am Wegesrand wird spärlicher. Wir passieren hohe Pässe, von denen wir weit in die vergletscherten Gebirge oder gar ins grüne Industral tief unter uns blicken.

Ein besonderes Abenteuer erwartet uns an dem Tag, wenn die Trekkingcrew unsere Zelte abbaut und alles zum Fluss bringt. Mit einer Schwebeseilbahn überqueren wir den reißenden Zanskar. An dessen rechtem Ufer wandern wir dann bis zu seinem Zusammenfluss mit dem Markha. Der ist von da an unser Wegweiser, die Felder, Sträucher und Bäume in seinem Tal leuchten im schönsten Grün

Zwei Tage vor unserer Gipfeltour erreichen wir die höchstgelegene Schlafstelle unserer Reise, die Hochalm der Hirten des Markhatales unter dem Kangyatse (6.400 m), der in den Mythen der Hirten eine große Rolle spielt. Hier hinauf treiben sie ihre Schaf- und Ziegenherden, die sich an den gehaltvollen Kräutern der Hänge satt fressen.

Besuchen Sie unsere Infowebsite: www.allesüberladakh.com

Auch ohne Besteigung des 6.000ers buchbar, die Route ist auch dann eine ganz besondere und abwechslungsreiche Trekkingtour!

Weltweitwandern in Ladakh

Weltweitwandern & Ladakh: Von Anfang an einzigartig! Wir haben Ihnen einen kurzen Video-Einblick in unsere indische Himalaya-Destination zusammengestellt. Tauchen Sie ein in das kleine Land hinter dem Himalaya. FILM AB.

onrail: Gutes Karma

Simon Pichler war mit uns in Ladakh unterwegs.

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Rhein Neckar Zeitung: Im Land der Götter

Rasso Knoller war mit uns in Ladakh unterwegs.

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Das WeltreiseJournal: Ladakh – das Land der Langsamkeit

Ladakh, die Region im Norden Indiens, ist kein Ziel für eilige Reisende. Wer hierher kommt, muss sich Zeit nehmen, und lernt, die Dinge anders zu sehen. Von Rasso Knoller.

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Kleine Zeitung: Zu Besuch am Ende der Welt

Daniela Kainer war mit uns in Ladakh unterwegs.

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Hessisch-Niedersächsische Allgemeine – ReiseZeit: Make-up für den Buddha

Monika Hippe reiste mit uns nach Ladakh und ist seither bekennender „Ladakh-Fan“. Ihre vielfälitgen Reiseeindrücke dieser Himalaya-Region hat sie im Artikel „Make-up für den Buddha“ verarbeitet.

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Sonntag Aktuell: Fahnenflucht

Monika Hippe war mit uns in Ladakh unterwegs.

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Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Die Reise beginnt. Der Flugtag

Wir fliegen heute nach Delhi, der Hauptstadt Indiens. Rund um Mitternacht landen wir am Indira Gandhi Flughafen in Delhi. Nachdem die Zollformalitäten erledigt und wir wieder im Besitz unseres Gepäcks sind, treffen wir auf unseren verlässlichen Mann vor Ort, der uns zum Terminal für unseren Weiterflug nach Ladakh bringen wird.
2. Tag: 

Der grandiose Flug über den Himalaya. Ankommen, ruhen, entspannen.

Am frühen Morgen startet der Flug, der uns vom feucht-heißen Klima der Großstadt in das gebirgige und trockene Ladakh bringen wird. Vom Flugzeug aus haben wir einen atemberaubenden Blick auf die gewaltigen Dimensionen des Himalaya. Auch die Landung am Flughafen von Leh ist spektakulär, ist doch die Hauptstadt des ehemaligen Königreichs umringt von hohen Bergen.Auch hier am Flughafen werden wir bereits erwartet und in unser Hotel gebracht. Nicht nur, weil wir eine lange Anreise hinter uns haben, sondern auch weil wir uns auf etwa 3.500 Meter Höhe befinden, ist es wichtig, dass wir den ersten Tag ruhen und entspannen. Wer an den ersten Tagen auf dieser Höhe alles etwas langsamer angeht, wird sich schneller akklimatisieren und die Reise in der Folge bestens genießen können.
(F/M/A)
3. Tag: 

Leh. Geschäftiges Treiben und Schmelztiegel der Kulturen

Heute werden wir Leh kennenlernen. Gemeinsam mit unserem Guide werden wir das bunte Treiben am Bazar mit seinen ladakhischen Marktfrauen, kaschmirischen Händlern, nepalesischen Tagelöhnern, hinduistischen Geschäftsleuten, streunenden Hunden, frei laufenden Eseln und Kühen und hupenden Jeeps entdecken. Leh ist anders, hektisch, laut. Wer hier tibetisch-buddhistische Ruhe erwartet, wird eines Besseren belehrt. Leh, historisch, Schnittpunkt wichtiger Karawanenrouten, ist seit jeher ein Schmelztiegel der unterschiedlichsten Kulturen.Die Hauptstadt fasziniert nicht nur durch ihre Geschichte, die uns auf einem Spaziergang durch die Altstadt näher gebracht wird, sondern auch durch ein Nebeneinander scheinbar unvereinbarer Dinge: Mönche auf Mopeds, Moscheen neben buddhistischen Klöstern, Internetcafés auf einem Platz mit Brunnen, wo sich auch heute noch die meisten BewohnerInnen Lehs ihr Trinkwasser nach Hause holen müssen, da fließendes Wasser noch keine Selbstverständlichkeit ist.Nach einem gemeinsamen Mittagessen haben wir die Möglichkeit uns noch ein wenig auszuruhen, bevor die Besichtigungstour mit dem Kloster Samkhar und den beiden perfekten Aussichtspunkten Tsemo und Shanti-Stupa, hochgelegen über Leh, für heute ein Ende nimmt.
(F/-/-)
4. Tag: 

Leh – Hemis – Thikse – Shey. Die Klöster des oberen Industales

Der heutige Tag ist ganz den Besichtigungen der faszinierenden buddhistischen Klöster des oberen Industales gewidmet: Shey, Thiksey & Hemis. Der Tag beginnt mit dem Besuch des Klosters in Hemis. Hemis gilt seit Jahrhunderten als eines der reichsten Klöster Ladakhs. Zum einen weil das Kloster historisch sehr gute Kontakte mit der Königsdynastie pflegte, zum anderen da die wenig exponierte Lage es vor Plünderungen verschont ließ. Das Kloster bietet eine fast verwirrende Vielzahl an Kapellen und Tempelräumen mit Kulturgütern unschätzbaren Werts.Danach fahren wir zu einer ladakhischen Familie bei der wir die Möglichkeit zu einem ladakhischen Kochkurs haben. Wer Lust hat, kann sich darin versuchen diverse Himalayaspezialitäten wie tibetische Teigtaschen (Mokmok) und Buttertee selbst zu zubereiten. Das gemeinsame Kochen mit Einheimischen macht nicht nur Spaß, sondern ist zugleich eine gute Möglichkeit die uns fremde Kultur besser kennen zu lernen. (Evtl. findet der Kochkurs auch an einem anderen Tag bzw. Ort statt)Gut gestärkt geht es dann in das Kloster Thiksey. Das Kloster wurde, architektonisch dem Potala im tibetischen Lhasa nachempfunden. Dieses traumhaft auf einer Hügelkuppe gelegene Gelbmützenkloster aus dem 15. Jh. ist heute eines der aktivsten Klöster des Landes. Hier können wir viele junge Mönche bei Ihrer Ausbildung beobachten.Den Abschluss bildet das Dorf Shey, in dem sich die ersten Könige Ladakhs ansiedelten. Das Dorf war somit die erste Hauptstadt der bis ins 19. Jhdt. regierenden Dynastie. Burgruinen, ein restaurierter – jedoch noch nicht zu besichtigender – Palast und ein für Touristen zugänglicher Gebetsraum sind Zeugen der regen Geschichte Ladakhs.
(F/-/-)
5. Tag: 

Leh – Basgo – Likir – Alchi. Die Klöster des unteren Industales

Wir nehmen Abschied vom hektischen Leh und fahren Richtung Westen. Noch bevor wir unser heutiges Endziel erreicht haben, halten wir im idyllischen Basgo, das im 15. Jhdt. für nicht allzu lange Zeit das Zentrum des ladakhischen Königreichs bildete. Über dem lila-gefärbtem Dorf – die Erde in Basgo ist vielerorts purpurfarben – ragen stolz die Ruinen der Burganlage von Basgo in die Höhe. Innerhalb der Befestigung befinden sich zwei, dem Zukunftsbuddha (Maitreya) gewidmete Tempelräume, deren Wandmalereien restauriert wurden und dadurch bis heute intakt geblieben sind.Nach Basgo geht es weiter ins Kloster Likir, das sofort durch seine goldfarbene Buddha-Statue ins Auge sticht – die größte Außenstatue Ladakhs. Doch auch innerhalb der Klostermauern befinden sich kulturell bedeutsame Gegenstände und Wandmalereien. Besonders spannend ist Likir aufgrund seines Museums im obersten Geschoß, das auch Alltagsgegenstände (wie bspw. Münzen und Kleidungsstücke aus anderen Jahrhunderten) beherbergt.Doch das wahre Highlight dieses Tages befindet sich in Alchi, dem Ziel für heute. Versteckt inmitten des kleinen Bauerndorfes befindet sich eines der wenigen Klöster, die aus dem 11. Jhdt. stammen und dabei – dank aufwändiger Restaurationen – noch in sehr gutem ursprünglichem Zustand erhalten geblieben ist. Während des 11. Jhdt. wurden vom großen buddhistischen Lehrmeister Rinchen Zangpo 108 Klosteranlagen im heutigen Ladakh, Tibet und Himachal Pradesh errichtet. Die meisten davon wurden jedoch zerstört (Tibet!), durch Restaurationsbewegungen in späteren Jahrhunderten „entrichtet“ oder sind einfach den Witterungen zum Opfer gefallen und langsam zerfallen. Alchi gilt als eines der bedeutendsten Klöster, die dieses Jahrtausend überlebt haben.Diese Nacht bleiben wir in Alchi und schlafen im von Aprikosenbäumen umgebenen Gästehaus.
(F/-/-)
6. Tag: 

Lamayuru und Trekking nach Wanla. Jetzt geht’s los!

Heute fahren wir weiter Richtung Westen und verlassen schließlich den Indus, der uns so lange begleitet hat. Nach etlichen Serpentinen bergauf entdecken wir die berühmte skurril-anmutende „Mondlandschaft“ von Lamayuru – erodiertes Sandgestein, farblich und in seiner Beschaffenheit der Mondoberfläche ähnlich. Etwas weiter bergauf gelangen wir schließlich ins 3.500 Meter hoch gelegene Lamayuru, das besonders durch sein architektonisch beeindruckendes Kloster betört. Die vermutlich aus präbuddhistischen Zeiten stammende Stätte bildet zugleich den höchsten Punkt als auch das Dorfzentrum. Dort trifft die Gruppe auch auf die Trekkingcrew, die bereits dabei ist die Packpferde mit dem Gepäck, Zelten und Lebensmitteln für die nächsten Tage zu beladen.Es geht von Lamayuru über den 3.800 Meter hohen Prinkiti-La (La = Pass) zum benachbarten Ort Wanla (3.250 m). Wanla liegt in einem lieblichen Gebirgstal und besitzt eine wunderschöne Gompa (= Kloster) hoch über den weißgewaschenen Häusern des Dorfes. Unser Camp liegt direkt am Fluss mit Blick auf den Ort. Der heutige kurze Trekkingtag ist wichtig für den Beginn der Anpassung an das Gehen in großen Höhen. (3.300 m, Gehzeit: ca 3,5 Std – Die Zahlen in Klammer geben die Höhe des Schlafortes und die ungefähre reine Gehzeit an.)
(F/M/A)
Wanderstrecke - 11km
Aufstieg +380m
Abstieg -600m
7. Tag: 

Trekking zum Konzki-La Basislager

Gemütlich wandern wir vorbei am kleinen Kloster von Wanla, das stolz auf einem Felsen thront. Zuerst durch eine idyllische Flusslandschaft, dann in Phanjila abzweigend vom Hauptweg, in ein wenig begangenes Seitental mit eindrucksvollen Farben und Formen. Wir erreichen das kleine und abgelegene Dorf Hinju (3.720 m). Dort angekommen ruhen wir erst einmal. Diejenigen, die danach wieder bei Kräften sind, machen sich auf eine Entdeckungsreise durch das Dorf, besuchen die örtliche Schule und lernen ein wenig über das ladakhische Dorfleben**. Unser Camp liegt hinter dem Dorf auf einer Hochalm, am Fuß des Konzki-Passes.

**Der Besuch der Schule ist im Programm kein Fixpunkt da es nicht garantiert werden kann ob zu unserem Reisetermin die Schule geöffnet hat. Ferien werden in Ladakh immer individuell und sehr kurzfristig bekanntgegeben und es ist auch von Sschule zu Schule verschieden und darum nicht im Voraus planbar.
(ca. 3.900 m; Gehzeit: ca. 4,5 Std.) (F/M/A)
Wanderstrecke - 16km
Aufstieg +720m
8. Tag: 

Trekking nach Sumdo Phu

Die Landschaft wird nun karger und weiter, wir kommen in größere Höhen, die Vegetation am Wegesrand wird spärlicher, die Felder weniger fruchtbar. Nach einem ca. 3-4stündigen Aufstieg erreichen wir endlich den Konzki-La mit seinen 4.950 Metern Höhe. Die herrliche Aussicht lässt uns weit ins Zanskargebirge und auf die vergletscherten, weißen Berge von Stok blicken, während die Gebetsfahnen über uns wehen. Wer noch immer nicht genug hat, hat hier die Möglichkeit seinen ersten „5000er“ zu besteigen.Der sanft abfallende Abstieg vom Pass führt über grüne Hochalmen, vorbei an Schaf-, Ziegen- und Yakherden und dazu gehörigen Hirtenhütten. Wir campieren auf der Alm von Sumda Phu. Während wir uns von den Anstrengungen des Tages bei einer kräftigen Tasse Tee erholen können, bietet sich dabei vielleicht auch die Möglichkeit den Hirten bei ihrem Tun zu zusehen.
(4.400 m; Gehzeit: ca. 6-7 Std.) (F/M/A)
Wanderstrecke - 12km
Aufstieg +1200m
Abstieg -600m
9. Tag: 

Trekking nach Lanak

Der heutige Abstieg folgt dem Haupttal vom Pass. Wir erreichen schließlich das Dorf Sumda Chenmo. Das altehrwürdige örtliche Kloster stammt wie das Kloster von Alchi aus dem 11. Jahrhundert und stellt somit eine Perle der tibetisch-buddhistischen Klosterkultur dar, die von den Dorfbewohnern und einigen interessierten Kunsthistorikern aus dem Westen wohlbehütet wird.Wer weiß, vielleicht ergibt sich hier auch die Gelegenheit zu einem Tratsch mit den Dorfleuten oder Mönchen, der in einer Einladung zu einer Schale Buttertee münden kann.Doch noch ist unser Tagesziel nicht erreicht. Der weitere Abstieg führt uns entlang eines Flusstales, durch kleine Wäldchen mit Weiden und vorbei an Steinmauern und rustikalen Mühlen. Nach einer erfrischenden Rast steigen wir wieder an und gelangen zu unserem Tagesziel, Lanak, dem Basislager für unseren morgigen Pass.
(4.300 m; Gehzeit: ca. 6 Std.) (F/M/A)
Wanderstrecke - 16km
Aufstieg +790m
Abstieg -810m
10. Tag: 

Trekking nach Chilling

Nach einem nur ca. 1,5-stündigen, nicht allzu beschwerlichen Aufstieg erreichen wir den 4.850 Meter hohen Dungdungchan-La. Auch hier wird uns die Aussicht den Atem verschlagen – wir sehen weit hinein ins vergletscherte Stokgebirge und etwas weiter hinten ragt schon der mächtige Kangyatse in die Höhe. Tief unten im Süden kann man sogar einen Blick auf das grüne Industal werfen. Über unseren Köpfen flattern wieder unermüdlich Gebetsfahnen im meist recht starken Wind hoch oben am Pass.Der recht lange Abstieg führt dann nach ca. vier weiteren Stunden nach Chilling. Diese Strecke erfordert unsere vollste Konzentration, ist der Abstieg doch stellenweise sehr steil.Chilling ist im ganzen Land aufgrund seiner ansässigen hervorragenden Metallhandwerker bekannt! Deldan Namgyal, der Sohn des großen Königs Singge Namgyal, holte einst zum Bau der Buddha-Statue in Shey nepalesische Schmiede nach Ladakh. Mit ladakhischen Frauen verheiratet siedelten sie sich in der Folge in Chilling an, da ihnen der König dort Land zum Bebauen zur Verfügung stellte. Bis in unsere Zeit hinauf wurde die Handfertigkeit überliefert. Wir werden einige der zahlreichen Werkstätten besuchen und den Handwerkern auf die geübten Finger blicken.
(3.180 m; Gehzeit: ca. 6 Std.) (F/M/A)
Wanderstrecke - 11km
Aufstieg +200m
Abstieg -1400m
11. Tag: 

Per „Seilbahn“ über den Zanskarfluss!

Heute steht uns ein besonderes Abenteuer bevor: die Trekkingcrew baut unsere Zelte ab und bringt alle Utensilien zum Fluss. Per Schwebeseilbahn überqueren wir den reißenden Zanskar.Am rechten Ufer des Zanskarflusses wandern wir dann bis zu seinem Zusammenfluss mit dem Markha. Einem schönen Weg folgend geht es hinauf zu den grünen Felder der Oasendörfer Skaya und Skiu, wo wir unser Lager aufschlagen werden.
(3.500 m; Gehzeit: ca. 5 Std.) (F/M/A)
Wanderstrecke - 11.5 km
Aufstieg + 200m
Abstieg - 20m
12. Tag: 

Trekking nach Markha

Für den heutigen Tag begleitet uns der Markha-Fluss und ist gleichzeitig unser Wegweiser. Durch sein schönes Tal wandern wir – ihn oftmals überquerend – bis zum gleichnamigen Hauptort des Tales: nach Markha. Die Felder, Sträucher und Bäume leuchten im schönsten Grün und erfreuen unser Auge, während wir es uns im Camp gemütlich machen.
(3.700 m, Gehzeit: ca. 6 Std.) (F/M/A)
Wanderstrecke - 22km
Aufstieg +550m
Abstieg -70m
13. Tag: 

Trekking nach Thachungtse

Der erste Teil der heutigen Wanderung führt durch die für das Markha-Tal übliche traumhafte Tallandschaft. Doch langsam wird die Vegetation spärlicher, durch ein breites Tal geht es vorbei an einer imposanten Felsnadel, wir queren Bäche und kommen an einer verlassenen Burgruine vorbei. Wir campieren bei den letzten Häusern von Hangkar auf einer Wiese neben dem Fluss. Eventuell schlagen wir unser Nachtlager etwas weiter oben in Thachungtse auf. Mit etwas Glück können wir hier kleine Herden von Blauschafen beobachten.
(ca. 4.000 m; Gehzeit: ca. 7 Std.) (F/M/A)
Wanderstrecke - 14km
Aufstieg +660m
Abstieg -50m
14. Tag: 

Trekking nach Nimaling

Wir wandern heute hinauf zur höchstgelegenen Schlafstelle der Reise, die gleichzeitig Hochalm der Hirten des Markhatales ist. Hier hinauf treiben sie ihre Schaf- und Ziegenherden, die sich an den gehaltvollen Kräutern der Hänge satt fressen. Die Hirten wiederum produzieren aus der frisch gemolkenen Milch Butter, Joghurt und Trockenkäse. Genießen wir die Schönheit dieser bezaubernden Kulisse und die Gewaltigkeit des 6.400 m hohen Kangyatse, der in den Mythen der Hirten eine große Rolle spielt.
(4.650 m, Gehzeit: ca. 4 Std.) (F/M/A)
Wanderstrecke - 6km
Aufstieg +400m
Abstieg -40m
15. Tag: 

Ein Tag zur Rast, als Reservetag und/oder zur Akklimatisation

Dieser Tag dient zur Rast. Wer morgen den Berg besteigen möchte, hat die Option zu einer 4-5-stündigen Wanderung, die gleichzeitig zur weiteren Akklimatisation dient.
(4.650 m; Gehzeit: ca. 4-5 Std.) (F/M/A)
16. Tag: 

Der Gipfeltag. Die Besteigung des Regoni Malai Ri (optional)

Heute können wir uns entscheiden, ob wir mit auf den Gipfel gehen oder einfach im Camp auf die Gipfelstürmer warten.
Der Regoni Malai Ri (Hauptgipfel 6.070 m) ist unser heutiges Ziel (optional). Noch in der Nacht geht die Bergsteigertruppe los. In einem rund 7- bis 9-stündigen Anstieg werden wir den Gipfel erreichen.Wir steigen hinab nach Nimaling, wo uns die Zurückgebliebenen willkommen heißen.
Pickel und Steigeisen sind für die Gipfelbesteigung verpflichtend mitzuführen. Das Equipment kann auch vor Ort ausgeborgt werden - bitte bei Anmeldung bekannt geben.
(4.650 m; Gehzeit: ca. 9 Std.; 1.200 Höhenmeter) (F/M/A)
17. Tag: 

Trekking nach Chogdo

Atemberaubend der Aufstieg zum Kongmaru-La (5.100 m); zum einen weil es steil bergauf geht, zum anderen weil uns die Rückblicke auf Gletscher und die liebliche Hochebene dazwischen in ihren Bann ziehen. Oben angekommen heißt es durchatmen, die Blicke vorauseilend schon im Industal, das fast 2.000 Meter unter unseren Füßen liegt. Hinab durch spektakuläre Schluchten, die Felsen schillernd im gesamten Farbenspektrum: rot, grün, braun, violett… Spät an diesem Tag taucht vor unseren Augen dann das Örtchen Chogdo vor uns auf, wo wir zur Freude aller uns vom langen Marsch des heutigen Tages erholen.
(4.000 m, Gehzeit: ca. 7 Std.) (F/M/A)
18. Tag: 

Trekking nach Martselang und Fahrt nach Leh

Zurück in eine uns vertraute Welt. Hinter uns die Weiten des Hochplateaus und majestätische Berge, davor uns willkommen heißend die Kulturlandschaft und Blumengärten der uns vertrauten Dörfer. Die Umrundung des Stok-Gebirges ist abgeschlossen! Wir gelangen zurück zum Ausgangspunkt und genießen ein klein wenig den Luxus von Leh.
(Gehzeit: ca. 5 Std., Fahrzeit: ca. 1,5 Std.) (F/-/-)
19. Tag: 

Freier Tag in Leh

Dieser Tag steht zu unserer freien Verfügung. Die Möglichkeiten den Tag zu gestalten sind groß: Spaziergänge vorbei an den Bauernhöfen von Leh, Einkaufen, weitere Klöster besuchen,einfach entspannen,die unterschiedlichen Eindrücke Lehs auf sich wirken lassen oder noch schnell die letzten Postkarten in einem der lauschigen Gartencafés schreiben.
(F/-/-)
20. Tag: 

Abschied nehmen: Flug nach Delhi und entspannen

Am Flughafen in Delhi angekommen, werden wir von unserem Transferguide in Empfang genommen und zu unserem Hotel in Delhi gebracht. Dort können wir uns erstmal entspannen oder von dort aus einen Stadtbummel ins Zentrum unternehmen. Gerne hilft hier der Transferguide bei Planung.
(F/-/-)
21. Tag: 

Agra, Fatehpur Sikri und Transfer zum Flughafen

Heute werden wir schon sehr früh vom Hotel von unserem Transfguide im Hotel abgeholt. Der bringt uns dann zum Bahnhof in Delhi von wo aus wir mit dem Gatiman Express nach Agra fahren werden. Der Zug fährt um ca. 06.30 Uhr in Delhi ab und wird um ca. 8:00 Uhr in Agra ankommen. Die Zugfahrt ist nicht begleitet
Am Bahnhof in Agra werden wir von unserem Agra-Guide in Empfang genommen.
Ab da starten wir unsere heutige Besichtigungstour und fahren nach Agra.
Die Stadt mit rund 1,7 Millionen Einwohnern zeugt von einer reichen und bewegten Geschichte, viele Bauten zählen hier zum UNESCO-Weltkulturerbe. Unter anderem das gigantische „Rote Forts“. Einen großen Teil der Burg mit ihren 20 Meter dicken und über zwei Kilometer langen Mauern nimmt der Palastbezirk ein. Hier kann man den Geschichten aus 1001 Nacht nachspüren. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt das Taj Mahal. Die Blicke aus den verschiedenen Fenstern des Roten Forts zu diesem wohl berühmtesten Bauwerk der Welt sind schon etwas ganz Besonderes. Die Spannung steigt und am späten Nachmittag besichtigen wir schließlich das Taj Mahal, dieses Denkmal der unendlichen Liebe, das Shah Jahan im Gedenken an seine geliebte Ehefrau erbauen ließ. Künstler und Handwerker aus ganz Asien und Europa schufen hier eines der schönsten Denkmäler der Menschheitsgeschichte. Das „Taj“ gilt auch als Wahrzeichen von Indien.
Nach der Besichtigung des Taj Mahal und des Agra Fort fahren wir mit dem Transferbus weiter nach Fathepur Sikri.
Diese Stadt wurde vom Mogulherrscher Akbar als „ideale“ Stadt im 16. Jahrhundert errichtet. Aufgrund eines extremen Wassermangels musste die Stadt aber bereits einige Jahre nach ihrer Fertigstellung wieder verlassen werden. Wegen des trockenen Wüstenklimas sind die Gebäude aber bis heute wunderbar erhalten geblieben und lassen uns einen direkten Blick auf die Kulturblüte Indiens von vor 500 Jahren werfen. Fatehpur Sikri ist sicher einer der wundervollsten Plätze Indiens.
Am Nachmittag fahren wir dann retour zum Bahnhof in Agra von wo aus wir zurück nach Delhi mit dem Gatiman Express fahren werden. Am Bahnhof in Deli angekommen erwartet uns unser Transferguide und bringt uns in unser Hotel in Delhi wo es Gelegenheit zum Abendessen und eine Duschmöglichkeit in einem Hotelzimmer geben wird. Dann aber heißt es Abschied nehmen, der Flug nach Europa ist nicht mehr fern, die letzte Fahrt in Indien bringt uns zum Flughafen.
(F/-/-)
22. Tag: 

Heimflug & Ankunft in Europa

Zurück in einer anderen Welt. (Ankunft der Maschinen aus Delhi in Europa am frühen Morgen) Akklimatisation ist unbedingt erforderlich…

Reise buchen

Von Bis EZZ Preis
05. Juli 2019 26. Juli 2019 € 450 € 2.990 Buchen
02. August 2019 23. August 2019 € 450 € 2.990 Buchen
04. August 2019 25. August 2019 € 450 € 2.990 Buchen
von - bis EZZ Preis
05.07.2019 26.07.2019
450 € 2.990 € Buchen
02.08.2019 23.08.2019
450 € 2.990 € Buchen
04.08.2019 25.08.2019
450 € 2.990 € Buchen
EZZ Einzelzimmerzuschlag
  • Diese Reise ist vorangekündigt.
  • Diese Reise ist noch buchbar.
  • Die Durchführung der Reise ist gesichert.
  • Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei.
  • Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen.

Rechtzeitig buchen und Frühbucher Bonus sichern!
Bei Buchung von min. 6 Monaten vor Abreise gewähren wir Ihnen folgende Frühbucher-Rabatte:

  • € 15 bei einem Reisegrundpreis über € 500
  • € 25 bei einem Reisegrundpreis über € 1.000
  • € 50 bei einem Reisegrundpreis über € 2.000
  • € 75 bei einem Reisegrundpreis über € 3.000

Leistungen

  • Linienflug ab Wien, München und Frankfurt und retour inkl. Taxen. Weitere Abflughäfen auf Anfrage gerne möglich (ev. Aufpreis)
  • Inlandsflüge Delhi – Leh – Delhi
  • Flughafentransfers
  • englischsprachige WWW-Reiseleitung
  • Unterbringung in Hotels bzw. im Zweipersonenzelt
    (Die Unterbringung während der Reise hängt von der Gruppengröße ab. Wenn die Gruppen weniger als 7 Personen haben so schläft die Gruppe im Guesthouse statt im Hotel. Ab 7 Personen ist die Unterkunft in Hotels gesichert.)
  • Gesamte Campingausrüstung, inkl. Liegematten
  • Komplette Campingcrew und Gepäcktransport auf Lasttieren
  • Verpflegung: 13x Vollpension, 6x Frühstück
  • Inkl. Eintritte wie im Programm angegeben
  • Kochkurs bei einer ladakhischen Bauernfamilie
  • Besuch einer Puja (buddhistisches Gebet)
  • Visagebühren (derzeit 60,50 EUR)
  • Nicht angeführte Mahlzeiten
  • Impfungen, Versicherungen, etc.
  • Ausgaben persönlicher Natur (Getränke, Souvenirs, Trinkgeld, etc.)
  • Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt.
  • Leihgebühren für Pickel und Steigeisen zur Besteigung des Malai Ri (Equipment zur Besteigung verpflichtend von jedem selbst mitzunehmen!) Bitte beachten Sie dazu die Informationen im Info Teil!
Download: Detailinformationen zu den Zusatzleistungen
Verlängerungen Ladakh

Stok Kangri 530 €
Dauer: 6 Tage

Überlandfahrt Leh – Delhi 775 €
Dauer: 6 Tage, diese Reise kann anstelle des Rückfluges von Leh nach Delhi gebucht werden.

Verlängerung zum Pangong See 312 €
Dauer: 4 Tage

Verlängerung Tsomoriri See 404 €
Dauer: 4 Tage

Terminbezogene Zusatzleistungen
05.07.2019-26.07.2019:
Einzelzimmer 450 €
02.08.2019-23.08.2019:
Einzelzimmer 450 €
04.08.2019-25.08.2019:
Einzelzimmer 450 €
Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an michael.naftz@weltweitwandern.com

Informationen

 Die Einreisebestimmungen sind derzeit einheitlich für ÖsterreicherInnen, Deutsche und SchweizerInnen.

Für die Einreise nach Indien benötigen sie ein Visum, das sie bei dem für sie zuständigen Konsulat oder online als eVisum beantragen können. Außerdem muss ihr Pass bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Beantragen sie ihr Visum erst dann, wenn die Reisedurchführung garantiert ist. Die Ausstellung erfolgt beim Konsulat 2-10 Tage, kürzer bei einem e Visum.

Waren sie vor kurzem in Indien? Beachten sie, dass sie nach der Ausreise für weitere 60 Tage nicht wieder einreisen dürfen.

 

Visagebühren

*Derzeit für Österreich: 57,20 € (gültig für 6 Monate)

* Der Preis kann in der Schweiz oder Deutschland leicht abweichen.

Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten

 

Eine genaue Anleitung zur Beantragung des Visum erhalten Sie bei gesicherter Reisedurchführung.

 

Impfungen

Für die Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben (außer bei der Einreise aus einem Gelbfiebergebiet). Informationen zu Standardimpfungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Impfplan bzw. Impfkalender. Wir empfehlen die Mitnahme einer Reiseapotheke. Halten Sie vor Abreise mit Ihrem Hausarzt Rücksprache, welche Medikamente sinnvoll wären.

 

Magen- Darmprobleme

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen- und Darm-Infektionen, welche durch ungewohntes/verdorbenes Essen und unreines Wasser hervorgerufen werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme einer Reiseapotheke. Lassen Sie sich dazu vor Reiseantritt von Ihrem Hausarzt beraten. Besuchen Sie vor Abreise den Zahnarzt, um Probleme im Ausland zu vermeiden.

 

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard.

Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

Hohe Gebirgszüge schirmen den Monsun vom Süden her ab. So bekommt Ladakh kaum Niederschläge. Lediglich auf den Bergen gibt es im Winter vermehrt Niederschläge, die in der Form von Schnee das Land in Weiß hüllen. Das Klima ist von extremen Temperaturunterschieden geprägt. Im Winter ist es eisig kalt: Temperaturen bis -40° C in Extremlagen. Im Sommer kann es vergleichsweise recht heiß werden: tagsüber bis zu +40° C. Auch die tageszeitlichen Temperaturschwankungen sind groß. Die günstigste Reisezeit für Ladakh ist Juni bis September. In diesen Monaten sind die Tagestemperaturen angenehm warm bis doch sehr heiß, am Abend und in der Nacht kann es besonders auf über 4.000m jedoch auch recht kühl (um die 0° C) werden. Packen Sie deswegen unbedingt einen guten Schlafsack und warme Kleidung ein!

Nachdem es kaum möglich ist, Euro in Europa in Rupien zu wechseln, sind Sie bei Ihrer Ankunft in Delhi schnell mit dem Thema Wechseln beschäftigt. Am Flughafen in Delhi sind die Wechselkurse für Sie eher ungünstig. Wechseln Sie daher nur kleine Beträge (evtl. 20 EUR) und den Rest bei Ihrer Ankunft am Zielort. Der örtliche Partner bzw. Ihr Guide hilft Ihnen gerne dabei, die richtige Bank/Wechselstube zu finden. Meist ist es auch günstiger Geld mit Ihrer Maestrokarte an örtlichen Geldausgabeautomaten (= ATM) zu beheben. Dadurch ersparen Sie sich auch die Mitnahme von größeren Summen in Bargeld. Bitte denken Sie daran, vor der Reise die Maestrokarte von Ihrem Bankinstitut für Indien freischalten zu lassen. Unser Tipp beim Wechseln: Bitte unbedingt gleich nachzählen. Nicht nur große Rupienscheine (500er + 1.000er), sondern lieber mehr kleine Scheine geben lassen, denn unterwegs kann das Bezahlen mit einem „Tausender“ schnell zu einem Problem werden.

Achtung: Wechseln bzw. beheben Sie nicht zuviel. Es ist nicht möglich größere Summen von Rupien in Euro zurückzuwechseln und dieser Prozess ist auch mit einem erheblichen bürokratischen Aufwand  verbunden. US-Dollar werden nicht benötigt, Euro werden überall gewechselt.

Zeitunterschied

Zeitunterschied zur MEZ beträgt in Indien 4 ½ h

 

Elektrischer Strom

Die Stromspannung in Indien beträgt 220 Volt kann aber stark schwanken. Die Stromversorgung in  Ladakh ist spärlich und fällt oft für mehrere Stunden am Tag aus. Die Steckdosen sind nicht identisch mit unseren in Europa, manche können aber mit den europäischen Steckern verwendet werden. Die Mitnahme eines internationalen Reisesteckers ist zu empfehlen.

Reiseversicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Liegematte: Sie bekommen von uns vor Ort eine ca. 5cm dicke Schaumstoffmatratze mit Baumwollüberzug zur Verfügung gestellt. Eine eigene Liegematte ist daher nicht erforderlich.

Schlafsack: Sie benötigen einen eigenen Schlafsack. Die Komforttemperatur sollte mind. -10 °C betragen.

Zusätzlich zu unserer empfohlenen Basisausrüstungsliste:

  • wasserdichte, schwere Handschuhe
  • Daunenweste oder -jacke
  • Warme Trekkinghose
  • Dicke, warme Trekkingsocken
  • Ev. Gamaschen (halten bei Schnee die Füße warm und trocken)
  • Steigeisenbewährte Wanderschuhe und gute Steigeisen (vorzugsweise mit Step-In Bindung oder ein von Ihnen bevorzugtes Material).
  • Klettergurt
  • Eispickel (60-75 cm – abhängig von Körpergröße und persönlicher Präferenz) und Steigeisen!**
  • sehr warmer Schlafsack (Komfort –10 Grad)

Steigeisen, Klettergurt & Eispickel können auch vor Ort gegen eine Gebühr von 30,- EUR gemietet werden.

**Eispickel und Steigeisen sind verpflichtend von jedem Teilenehmer selbst ohne gesonderte Aufforderung durch den Guide mitzuführen. Jeder der auf den Gipfel des Malai Ri gehen möchte muss sich daran halten, andernfalls ist nur der Aufstieg bis zum höchsten Lager möglich jedoch keine Gipfelbesteigung!

Die Hotels in Ladakh sind einfach und entsprechen nicht den Standards anderer indischer (Luxus-)Hotels. Warmes Wasser gibt es teilweise nur morgens und/oder abends.

Die Unterbringung während der Reise hängt von der Gruppengröße ab. Wenn die Gruppen weniger als 7 Personen haben so schläft die Gruppe im Guesthouse statt im Hotel. Ab 7 Personen ist die Unterkunft in Hotels gesichert.

Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an michael.naftz@weltweitwandern.com

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Unser Team vor Ort

Issi

Issi kommt aus dem nördlichsten Teil Ladakhs, aus dem lieblichen Tirith am Shyok-Fluss gelegen. Als einfacher Bauernbub aufgewachsen, erhielt er schließlich die Chance in Bangalore, Südinidien, eine buddhistische Schule zu besuchen, deren 12. Klasse er abschloss (ähnlich der Matura). Anschließend studierte er an der Kashmir Universität Geschichte und Buddhismus. Seit nun vielen Jahren arbeitet er als Agentur-Manager und ist eine wichtige Stütze in unserem ladakhischen Team. Er versteht es TouristInnen mit Humor und Fachwissen in seinen Bann zu ziehen. Besonders in gefährlichen Situationen, bei Krankheit und Unwetter, ist er der Mann der Stunde, der stets den passenden Ausweg weiß.

Julley, im Frühjahr 2010 durfte ich gemeinsam mit Sasi zwei Monate in Österreich verbringen und mehr über die Sprache und Kultur unserer Gäste lernen. Das war ein für mich unvergessliches Erlebnis.

Meine Lebensmotto ist:
“Live and let live!”

Was ich nie vergessen werde:
Meine Kindheitsjahre und meine Familie.

Was mich mit Weltweitwandern verbindet:
Ich freue mich immer auf Neues und daher auch auf die Arbeit mit Weltweitwandern und seinen KundInnen.

Was ist mir beim Reisen persönlich wichtig:
Wenn man reist, sieht man verschiedene Arten zu leben und Kulturen; dadurch lernt man einiges. Mir ist es sehr wichtig, dass man andere Arten zu leben respektiert, daher empfehle ich beim Reisen: “Sei ein Römer in Rom!”.

Sasi

Sasi wuchs als Bauernbub im 4.000 Meter hohen Khardong auf, besuchte danach eine buddhistische Schule in Bangalore in Südindien. In Kathmandu, Nepal, ließ er sich zum Optiker ausbilden und arbeitete anschließend einige Jahre in einem wohltätigen Krankhaus nahe Leh. Er wechselte die Bahnen, da er auf der Suche nach neuen Herausforderungen war und strandete als Guide in unserem ladakhischen Team. Als besondere Kennzeichen in seiner Arbeit sind sein Witz und seine Fürsorge zu nennen. Sasi hat auch in den letzten Jahren im WWW-Deutschkurs hervorragend gut Deutsch gelernt und freut sich auch immer wieder wenn er kräftig üben kann.

Hallo aus Ladakh, bis vor wenigen Jahren war ich beruflich noch in der augenärztlichen Abteilung eines Krankenhauses tätig. Die Entscheidung als WWW-Führer zu arbeiten bereue ich nicht. Es macht mir viel Spaß Menschen aus dem Westen mein Land und dessen Menschen näher zu bringen und möglichst viel Zeit in den Bergen zu verbringen!

Tätigkeit bei Weltweitwandern:
Guide

Meine Lebensmotto ist:
Das Leben ist wie eine Reise auf Dauer.

Was ich nie vergessen werde:
Meine Familie und Freunde.

Was mich mit Weltweitwandern verbindet:
Die Lust zu reisen.

Was ist mir beim Reisen persönlich wichtig:
Auf Reisen ist es mir wichtig neue Plätze zu entdecken und viele Menschen zu treffen.

Kunsang

Schon früh musste der in Nubra, Ladakh, geborene Kunsang arbeiten gehen. Er war zum Beispiel am Siachen-Gletscher Träger für das indische Heer, das dort dauerhaft in Lagern über 5000 Meter Höhe stationiert ist. Vor gut zehn Jahren heuerte Kunsang bei der WWW-Partneragentur an: „Ich habe mich vom Helfer zum Koch und dann zum Trekking- und Climbing-Guide hochgearbeitet.“

Fotos zur Reise

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