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Ein ganz großes DANKE an alle!
Andrea Wogrin, 25. July 2016
Liebes Weltweitwandern Team! Mein Körper kam am Samstag an, mein Geist am Dienstag (zur Arbeit) aber meine Seele ist noch in Ladakh. Vor 5, 6 Jahren sah ich den Reisebericht von einem Kunden über Ladakh und seine Bewohner. Dieses Land, seine Menschen, seine Berge, seine Religion, die Widmung im Buch „Om mani padme hum“ haben mich jahrelang gerufen – bis ich heuer im Juni kommen durfte und mich gleich „angekommen“, ruhig und glücklich fühlte. Abgesehen von der Ausstattung des Landes, ist eure perfekte Organisation der Reise und das wunderbare Team von Weltweitwandern dafür verantwortlich. Ich startete als kompletter Neuling. Hab bisher nur Familienurlaub am Meer gemacht, Europa noch nie verlassen, war noch nie bei einem Trekking dabei, hab noch nie so lange im Zelt geschlafen, war die „Älteste“ und mein Englisch ist nicht reisetauglich. Unsere Gletscher waren beim Schifahren die höchsten Berge wo ich bisher war. Aber das Alles war kein Problem, denn ich wurde von einem Team so gut durch diese Reise geleitet und unsere sieben köpfige Gruppe hat sich so gut verstanden und war immer fröhlich und füreinander da. Caroline hat uns in Leh empfangen und gleich einmal- im wunderschönen Hotel, mit grünem Garten, Bungalow-Zimmern und so freundlichen und hilfsbereiten Personal und tollen Essen- schlafen gelegt. Schlafen / Mittagessen / Schlafen / Abendessen / Schlafen. Somit haben wir zur Höhenanpassung gut geruht und waren am Morgen bereit LANGSAM Leh zu erkunden. Eine wundervolle Stadt – obwohl es laut und staubig ist, fühlt man sich ruhig und gut aufgehoben. Wir haben Gebetsfahnen für die Pässe (welche wir besteigen wollen) gekauft. Caroline hat uns so viel Interessantes erzählt. Man spürt eine herzerwärmende Energie an diesen heiligen Orten. Sanchu (Kunsang) hat uns auch schon begleitet und uns in gut verständlichem Deutsch (er hat bei Caroline erst zwei Deutschkurse gemacht) die Bedeutung der acht Stupas erklärt. Am sechsten Tag begann unser Trekking. Jetzt hat Sanchu darauf geachtet, dass alles getan wird um uns sieben an die Höhe anzupassen. Bergauf gab er ein langsames Tempo an, vor dem Schlafengehen ging er mit uns noch einmal 100-200 Höhenmeter über den Schlafplatz. Und so schafften wir alle den ersten Pass mit 4.900 m, den Garda-La und auch den zweiten Pass mit 5.150 m den Kongmaru-La. Lundup hat uns im großen Rucksack das Mittagessen nachgetragen und mit seinem immer freundlichen Lächeln serviert. Auch im Essenszelt war er immer für uns da. Wir hatten den besten Koch dabei, das Essen schmeckte immer sooo gut! Wir aßen bei Kerzenschein wunderschön angerichtetes köstliches Essen. Es gab sogar Kuchen. In der Früh wurden mit „Mam’Tea“ geweckt und bekamen den Tee „ans Bett“ serviert. Wir hatten sogar ein eigenes orangenes WC-Zelt, einmal hat es ein Yak fast umgerannt. Ich dachte bisher, dass wir in Österreich die schönsten Berge haben, aber Ladakh’s Berge und auch Täler haben mich verzaubert. Obwohl sie kahl sind, erstrahlen sie in den prächtigsten Farben: mal Orange oder außen Lila und in der Mitte Türkis. Es gibt viele schöne Blumen, auch Edelweiß haben wir gesehen. Beim Abstieg ins Indus-Tal wanderten wir vorbei an Felsen und Steinen in den verschiedensten Türkisfarben. Das habe ich noch nie gesehen. Wir begegneten auch vielen Tieren. Natürlich haben wir uns am Ende des Trekkings auf eine warme Dusche gefreut, aber ich wäre gerne wieder zurückgekommen, denn die Natur war so berauschend schön. Und unser Trekking-Team hat uns so verwöhnt. Natürlich war das wandern in dieser Höhe für mich sehr anstrengend aber immer gut zu schaffen, dank der guten Führung von Sanchu. Zurück in Leh haben Caroline, Issi und Sasi uns empfangen, noch persönliche Wünsche erfüllt, und für ein tolles Abschiedsessen im Hotelgarten gesorgt. Es war mir schwer ums Herz als ich Leh/Ladakh, unsere lieben Begleiter, verlassen musste. Aber ich hab so viel an Eindrücken, Gefühlen und Bildern im Herzen mitnehmen dürfen. Die Begegnung mit den Ladakhi‘s, ob alt oder jung und mit der Schönheit der Natur, des Mitgefühls aus der Religion hat der Seele gut getan. Ein ganz großes DANKE an alle! Tschulleh, Andrea Wogrin