Die ersten Tage gehen wir ruhig an, wir stimmen uns in der Hauptstadt Leh und in den Klöstern des oberen Industales auf das neue Land ein. Zum Beispiel im Gelbmützenkloster Thiksey, einem der aktivsten des Landes. Diese Tage brauchen wir auch: zum Akklimatisieren. Beim Trekking über alte Karawanenpfade kommen wir nämlich schon bald auf weit über 4.000 Meter.

Diese Zelttrekking-Reise ist einer unserer Klassiker, wir veranstalten die Tour seit mehr als 20 Jahren. Weil in Zanskar viele Straßen gebaut werden, haben wir die Route immer wieder angepasst.

Das buddhistische Zanskar ist äußerst dünn besiedelt, im langen Winter ist die Bevölkerung fast ganz von der Außenwelt abgeschnitten. Nur über den zugefrorenen Fluss kommt man dann noch hinein. Endlos scheinende Hochebenen, Gletscher und die zahlreichen Klöster prägen die Landschaft. Meist hocken Letztere hoch oben auf einem Felsen, so wie die berühmte Karsha-Gompa. Von Weitem könnte man meinen, die vielen Tempel wüchsen direkt aus dem Stein. Das Kloster beherbergt einige der schönsten Wandmalereien des Lama Dorje Dzadpa, außerdem ruhen hier die Knochen und Reliquien des Dorje Rinchen. Einmal im Jahr feiern die Gelehrten mit ihren roten und gelben Roben das Festival Gustor Karsha, zu dem ein heiliger Tanz gehört.

Von der langen Tradition profitieren wir vor allem in Lingshed. Hier gründete Christian Hlade 1994 das Projekt „Friends of Lingshed“, 2000 begann er mit dem Bau der Solarschule. Alle LehrerInnen, die heute dort unterrichten, hat Weltweitwandern seinerzeit unterstützt. Durch die über Jahre entstandenen Kontakte mit DorfbewohnerInnen bekommen wir einen guten Einblick in das tägliche Leben des schön in einem Talkessel gelegenen Ortes und seines Klosters.

 

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Diese Reise wurde 2008 von GEO-Saison mit der „Goldenen Palme“ ausgezeichnet. Dieser „Oskar der Reiseindustrie“ wird von einer hochkarätigen Fachjury für die besten und innovativsten Reisen des Jahres vergeben.