Grün wuchert es um den Tempel Pura Gunung Kawi, grün schimmert auch der Tempel selbst, die feuchte Luft lässt Moos auf den geschnitzten Mauern und steinernen Statuen wachsen. Ruhe liegt über dem Heiligtum, nur bunte Koikarpfen schwimmen in den Wasserbecken, im Wasser aus heiligen Quellen nehmen Gläubige ihre rituellen Waschungen vor.

Unser Ausgangspunkt ist das Künstlerstädtchen Ubud. Umringt von kleinen Dörfern erleben wir hier auf kleinem Raum alles, was die Magie Balis ausmacht: Beim Besuch Einheimischer erfahren wir einiges über den Hinduismus, wir schauen Malern bei ihrer Arbeit zu und kehren in kleinen, stylishen Restaurants ein. Im Wasserpalast spüren wir den Rhythmus traditionellen Tanztheaters.

Es ist eine Reise für Sportliche: Auf Bali wird rund um den Vulkan Gunung Batur und dessen Kratersee geradelt, gewandert, gepaddelt und gebadet je nach Mut sowohl heiß als auch eiskalt. Mit dem Schnellboot übersetzen wir dann auf die Nachbarinsel Lombok, wo es gleich mit dem dreitägigen Trekking zum Vulkan Rinjani losgeht.

Bis zum Kraterrand wandern wir durch dichten Wald. Makaken hanteln sich von Ast zu Ast und geben mit ihren langen spitzen Eckzähnen an hinter mancher Biegung hockt gleich eine ganze Horde. Der schönste Moment? Schwer zu sagen: Ist es der Anblick des kleinen Vulkans im Kratersee des großen Vulkans? Der Gipfelsturm in aller Himmelherrgottsfrüh, pünktlich zum Sonnenaufgang? Oder das Bad in den heißen Quellen? Hinterher können wir an den einsamen Stränder der Insel Gili Gede bei Korallenriffen schnorcheln, wer will, geht mit den Hammerhaien tauchen..