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Durch Sikkim ins buddhistische Königreich Bhutan

Wanderungen durch abwechslungsreiche (Kultur-)Landschaften

Im indischen Sikkim kosten wir Darjeeling-Tee, fahren mit einer der ältesten Bergbahnen und kommen Schwarzbären und Leoparden nah. Danach passieren wir das große hölzerne Tor: Willkommen in Bhutan mit seinen buddhistischen Klöstern und stolzen Siebentausendern.

einfach bis mittel Wanderreise
Reisedauer16 Tage
Gruppe4-14 Teilnehmer
Davon Wandertage9 Tage
ab € 4.890
  • Sonnenaufgangsfrühstück am Tiger Hill-Gipfel
  • Fahrt mit der Schmalspurbahn Darjeeling Himalayan Railway
  • Punakha Dzong - Palast der Glückseligkeit
  • Wanderung zum berühmten Tigernest (Taktsang Kloster)
  • Meditationsort Lungchutse mit Blick auf Bhutans höchste Gipfel
  • Fahrt über den Chelea Pass (3.700 m)
  • 1. Tag: Wir machen uns auf den Weg
  • 2. Tag: Die Reise beginnt mit Tee in Darjeeling
  • 3. Tag: Darjeeling Himalayan Railway – mit der Schmalspurbahn nach Goom
  • 4. Tag: Vom Gipfel des Tiger Hills durch das Senchal Wildlife Sanctuary
  • 5. Tag: Vorbei an Sikkims größtem Kloster durch Reisfelder und Märkte
  • 6. Tag: Morgenmeditation, Regenwaldwanderung und Kochkurs
  • 7. Tag: Orchideenpracht in Kalimpong und schneebeckte Ausblicke aufs Neora-Tal
  • ...
Die weiteren Tage einblenden

Auf der Wegstrecke von 86 km überwindet die Darjeeling Himalayan Railway aus dem 19. Jahrhundert einen Höhenunterschied von rund 2.000 Metern. Kein Wunder, dass sie zum UNESCO-Welkulturerbe zählt. Unsere Wanderung beginnen wir am höchstgelegenen Bahnhof Indiens. Der stetig ansteigende Weg führt zu Ghum Bhanjung, der ehemaligen Basisstation der Briten für ihre Erkundungen von Darjeeling; die Heimat des weltbebekannten Tees war die Hauptstadt Britisch-Indiens (1858 bis 1947). Über eine terrassenförmig angelegte Teeplantage gelangen wir später zum felsigen „Rock Garden“ und seinen Wasserfällen.

Die Wanderungen auf dieser Reise sind moderat und eröffnen uns abwechslungsreiche (Kultur-)Landschaften: In Indien sind es saftig-grüne Plantagen, weite Reisfelder, üppiger Regenwald und das Tal des Flusses Neora, Heimat bedrohter Wildtiere wie dem Roten Panda und dem Königstiger. Nachdem wir durch das hölzerne, geschnitzte Tor nach Bhutan eingereist sind, queren wir rot und rosa leuchtende Rhododendronwälder und Pässe mit Blick auf die umliegenden Hochgebirgsketten. Was beide Regionen eint, ist die buddhistische Kultur, sind die Chorten und Morgenmeditationen.

Der Chelea Pass (3.700 m) ist Ausgangspunkt unserer Wanderung durch dichten Wald mit weißen Schreinen zum ältesten Nonnenkloster Bhutans, Kila. Von Meditationshütten und Felshöhlen umgeben, schmiegt sich das Kloster an eine steile Felswand. Hier widmen buddhistische Nonnen ihr Leben der spirituellen Erfüllung.

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Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Wir machen uns auf den Weg

Heute fliegen wir aus Europa Richtung Indien und in der Hauptstadt Delhi. Dort nimmt uns einer unserer lokalen Guides in Empfang und bringt uns zu einem nahe gelegenen Hotel. Je nach Ankunftszeit unternehmen wir eine kleine Besichtigungstour durch Delhi.
2. Tag: 

Die Reise beginnt mit Tee in Darjeeling

Ausgeruht geht es nach dem Frühstück wieder zum Flughafen. Wir fliegen nach Bagdogra. Nach dem Mittagessen verlassen wir die Stadt gleich wieder, um unser Etappenziel zu erreichen: Darjeeling (2.100 m) – Heimat der weißen Orchideen und des weltbekannten Tees. Nicht zuletzt seine Kolonialgeschichte als Hauptstadt Britisch-Indiens (1858 bis 1947) und UNESCO-Weltkulturerbestätten wie die geschichtsträchtige Schmalspurbahn Darjeeling Himalayan Railway verleihen der Stadt ein besonderes Flair. Eingebettet zwischen Nepal und Bhutan nahe dem Himalaya war Darjeeling einst Ausgangspunkt der Mount Everest Besteigungen. Unterwegs machen wir in der Stadt Kurseong Halt, um die famosen Momos zu verkosten. Wir lassen uns von den verschiedenen Füllungen der typisch tibetanischen, handgemachten Teigtaschen überraschen und trinken dazu Darjeeling-Tee.
Fahrzeit: ca. 3 - 4 Std. (90 km)
Übernachtung im Summit Swiss Heritage Hotel in Darjeeling
(F/M/A)
3. Tag: 

Darjeeling Himalayan Railway – mit der Schmalspurbahn nach Goom

Heute erwartet uns eine ganz besondere Fahrt: Wir besteigen eine der ältesten Bergbahnen! Der Darjeeling Himalayan Railway aus dem 19. Jahrhundert überwindet auf der Wegstrecke von 86 km einen Höhenunterschied von rund 2.000 m. Kein Wunder, dass sie seit 1999 zum UNESCO-Welkulturerbe zählt. Auf unserer Fahrt nach Goom (2.200 m) sehen wir neben hunderten Brücken eine einzigartige Naturlandschaft und können weit in die Ferne blicken mit Aussichten auf die Gipfel der umliegenden Bergwelten (wenn es das Wetter zulässt). Dabei passieren wir den „Batasia Loop“, eine spiralförmige Schleife, die sich durch einen Tunnel und über einen Hügel windet. Nach dem Mittagessen wandern wir zum zoologischen Garten, wo wir die roten Pandas, Schneeleoparden und andere für die Himalaya-Region typische Tiere kennen lernen. Wir besuchen auch das Himalaya Mountaineering Institute und das Museum von Tenzing Noray, dem ersten Bezwinger des Mount Everest.
Wenn es die Zeit erlaubt, schauen wir danach beim Handwerkszentrum tibetischer Flüchtlinge und einem von Frauen initiierten Projekt vorbei.
Wanderung: ca. 3 Std. (8 km)
Übernachtung im Summit Swiss Heritage Hotel in Darjeeling
(F/M/A)
4. Tag: 

Vom Gipfel des Tiger Hills durch das Senchal Wildlife Sanctuary

Frühmorgens (um ca. 04:00 Uhr) weckt uns eine anregende Tasse dampfender Darjeeling Tee. Dann fahren wir hinauf auf den Tiger Hill (2.590 m), wo wir (bei klarem Wetter) einen spektakulären Sonnenaufgang über dem Mt. Khangchedzonga (8.586 m) erleben können. Am Tiger Hill startet auch unsere heutige Wanderung zur Goom Railway Station (2.250 m). Der Pfad führt entlang eines Kammes durch eines von Indiens ältesten Naturschutzgebieten, dem Senchal Wildlife Sanctuary. Mit seinen beiden Seen ist es Rückzugsgebiet für den Himalaya-Schwarzbär, Leoparden und Flughörnchen. Weiter geht es ins Dorf Rishihut, über eine terrassenförmig angelegte Teeplantage gelangen wir anschließend bis zum felsigen „Rock Garden“ und seinen Wasserfällen. Von hier aus lassen wir uns gemütlich von unserem Fahrzeug zurück bringen.
Als Alternative können wir auch eine kürzere Wanderung zum Tukver Tea Estate unternehmen. Diese bereits 1850 gegründete, traditionsreiche Teefabrik erzeugt die besten Qualitäten des berühmten Darjeeling-Tees. Bei einer Führung durch die Teeplantagen erfahren wir mehr darüber. Am Nachmittag wandern wir zurück oder lassen uns von unserem Fahrzeug abholen.
Fahrtzeit: 1 Std. (22km)
Wanderung:
Tiger Hill – Goom 9 km (ca. 2-3 Std.), Goom – Rishihut 20 km (ca.5-6 Std) (+ 300 m/-400 m)
Alternativ: Singmari – Tukver 9 km (ca. 3 Std.)
Übernachtung im Summit Swiss Heritage Hotel in Darjeeling
(F/M/A)
5. Tag: 

Vorbei an Sikkims größtem Kloster durch Reisfelder und Märkte

Heute fahren wir nach Gangtok, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Sikkim. Das Enchey Kloster in Gangtok, das im späten 19. Jahrhundert erbaut wurde, ist ein wichtiges buddhistisches Pilgerzentrum. Wir besuchen das Kloster, das tibetische Museum „Namgyal Institute of Tibetology“ und den vibrierenden Markt Lal Bazaar, der mit der Kachendzonga Shopping-Plaza zusammenschmilzt. Auf mehreren Etagen finden wir hier eine unglaubliche Vielfalt an Waren. Später fahren wir vorbei an weiten Reisfeldern und durch idyllische Dörfer nach Rumtek. Wir gelangen schließlich zu einer Gartenresidenz, die persönlich und biologisch von einer heimischen Familie geführt wird.
Fahrzeit: ca. 4 Std. (98 km)
Übernachtung: Teen Taley Eco Garden Resort in Rumtek
(F/M/A)
6. Tag: 

Morgenmeditation, Regenwaldwanderung und Kochkurs

Am Morgen erwartet uns eine Wanderung zum landschaftlich idyllisch gelegenen Rumtek Kloster zu einem meditativen Tagesbeginn. Gleich an des größte Kloster Sikkims angrenzend, durchstreifen wir den farbenprächtigen Nehru Botanical Garden. Weiter gehen wir über Wege, die durch Reisfelder und Wäldchen zwischen den Dörfern führen. Zu Mittag machen wir Rast im Dorf Martam (1.500 m). Nach erfolgter Stärkung wandern wir noch ein Stück weiter, bis wir von den Autos wieder abgeholt werden, die uns zurück zur Unterkunft bringen. Abends dürfen wir einen Blick in fremde Kochtöpfe werfen und lernen während unseres Kochkurses die traditionelle Zubereitung einiger landestypischer Gerichte.
Wanderung: ca. 3 Std. (10 km)
Übernachtung: Teen Taley Eco Garden Resort in Rumtek
(F/M/A)
7. Tag: 

Orchideenpracht in Kalimpong und schneebeckte Ausblicke aufs Neora-Tal

Heute brechen wir auf nach Kalimpong (1200 m). Berühmt für exotische Orchideen, verfügt es durch seine Anbindung an die Seidenstraße zwischen Lhasa und Bhutan über eine lange Geschichte und ethnische Kuriositäten. Das angenehme und nicht zu heiße Klima macht Kalimpong zum beliebten Sommer-Rückzugsort. Man kann diese Tatsache auch an den vielen Villen erkennen, die rings um wie Pünktchen auf den Hügeln versprengt sitzen. Wir besuchen den lokalen Markt, die Orchideenzucht und das Graham’s Home Waisenhaus. Weiter geht es in das Tal des Flusses Neora. Der bis auf 3200 m Höhe reichende Neora Valley Nationalpark ist Heimat vieler bedrohter Wildtiere wie dem Roten Panda, dem Königstiger und dem Asiatischen Schwarzbär und zeichnet sich durch eine enorme biologische Vielfalt aus.
Wir übernachten in einem von sechs Chalets der, von einer kleinen Community geführten Eco-Lodge. Von hier eröffnet sich uns ein Blick auf das weitläufige, unberührte Tal und schneebedeckte Berge.
Fahrzeit: ca. 5 Std. (110 km)
Übernachtung in der Neora Valley Eco Lodge
(F/M/A)
8. Tag: 

Auf Entdeckungstour durch den Neora Valley Nationalpark

Der Wald des Neora Valley National Park hat bis heute seine natürliche Biodiversität bewahrt und gilt gar offiziell als ein diesbezüglicher „Hotspot“. Das Tal, welches seit 1986 als Nationalpark geführt wird, besteht zu einem nicht unwesentlichen Teil aus unzugänglichen Wäldern. Glasklare Gebirgsbäche sprudeln an vielen Stellen herunter. Wir starten unsere Tour von der Lodge und wandern stetig bergauf bis zur Hügelkuppe. Weiter geht es durch ursprüngliche Dörfer und an Wasserfällen vorbei. Zu Mittag bekommen wir ein traditionelles Dorf-Essen. Wir wandern weiter durch die naturbelassenen Mischwälder, bis wir wieder bei unserer Lodge ankommen. Später haben Interessierte noch die Gelegenheit, in einem Lichtbildvortrag mehr über den Schutz des Roten Pandas im Himalaya zu erfahren.
Wanderung: 5-6 Std. (ca. 16 - 20 km)
Übernachtung in der Neora Valley Eco Lodge (2.000 m)
(F/M/A)
9. Tag: 

In Phuentsholing - auf der Türschwelle zu Bhutan:

Wir machen uns auf in jene Stadt an der Grenze zu Indien, die das Tor zu Bhutan ist - auf nach Phuentsholing (293 m). Dort befindet sich im buchstäblichen Sinne ein riesiges, immer offenes Holztor, das Bhutan mit Indien verbindet. Seine bunten und kunstvollen Schnitz-Verzierungen geben uns einen Vorgeschmack auf das typisch bhutanische Erscheinungsbild öffentlicher Gebäude. Nachmittags nehmen wir uns Zeit Phuentsholing kennenzulernen. Wir steigen eine lange Stiege den Hügel der Stadt hinauf und genießen dort das Vogelzwitschern umgeben von einem schönen Wald. Am Ende unseres Spazierweges befindet sich der Kharbandi Tempel, von dem aus wir einen Blick über die ganze Stadt und auf das vor uns liegende Tal genießen.
Fahrzeit: ca. 4-5 Std. (150 km)
Übernachtung in einem Hotel in Phuentsholing
(F/M/A)
10. Tag: 

Panoramablicke und Nachtaufnahmen in Bhutans Hauptstadt Thimphu

Heute erwartet uns Thimphu, die Hauptstadt Bhutans. Die Fahrt führt uns durch schöne Landschaften gespickt mit kleinen Dörfern. Zu Mittag legen wir eine Pause bei einem Restaurant ein - mit ein bisschen Glück können wir von hier aus auch eine tolle Aussicht genießen. In Thimphu angekommen, checken wir in unser Hotel ein und erfrischen uns. Dann begeben wir uns mit unserem lokalen Guide auf eine kleine Erkundungstour: Wir fahren zur weitläufigen Parkanlage, in der Bhutans Nationaltier lebt, der Takin. Neugierig lassen sich die Tiere vom Zaun aus mit frischem Gras füttern. Anschließend besuchen wir die nahegelegene BBS (Bhutan Broadcasting Station). Der Radio- und Fernseh-Sendemast Thimphus (2.600 m) steht auf einem Hügel mit entsprechend schönem Panoramaausblick. Die anschließende Wanderung führt uns durch Wälder und wird – nach einem Tempel - Wangdutshey genannt. Wir werden abgeholt, um den Tag mit einem Highlight abzuschließen: der Aussichtspunkt des buddhistischen Klosters Tashicho und seinen mächtigen weißen Mauern, die aus der grün hügeligen Landschaft klar hervortreten. Da sich der Tag zu Ende neigt, können wir hier wunderbare Nachtaufnahmen der rundum beleuchteten Klosterfestung machen.
Fahrzeit: ca. 5 Std. (150 km)
Wanderung: ca. 2 Std.
Übernachtung in einem Hotel in Thimphu
(F/M/A)
11. Tag: 

Über den Dochula Pass nach Longchutse und ins tropische Punakha

Bevor wir im tropisch warmen Punakha eintreffen, überqueren wir auf unserer Fahrt den Dochula Pass (3.100 m) mit seinen 110 Gedenk-Chorten und einen Blick auf die umliegenden Gebirgsketten. Wir starten ganz früh, um unser Frühstück bereits in einem Panorama-Restaurant direkt am Pass einzunehmen. Unmittelbar danach wandern wir los: Durch Birken- und Rhododendronwälder, vorbei an Reihen flatternder Gebetsfahnen, begehen wir einen der leichtesten und gleichzeitig schönsten Pfade der Gegend mit Ausgang am Dochula-Pass. Wenn das Wetter es erlaubt, haben wir von unserem Etappenziel, dem Meditationsort Lungchutse (3.500 m) und seinem Kloster, freie Sicht auf mehrere der beeindruckendsten Gipfel Bhutans. Wir blicken auf den Chomolhari (7.326 m), Masang Gang (7.165 m), Zongophu Gang (7.100 m). Und auf den höchsten Gipfel Bhutans: Gankar Puensum (7.570 m). Der Rundweg bringt uns nach Trashigang mit seiner Klostergemeinschaft auf ca. 2.800 m, wo ein Fahrzeug schon auf uns wartet. Danach machen wir noch einen kurzen Spaziergang zum Chimi Lhakhang Kloster aus dem 15. Jahrhundert; gesegnet vom „göttlichen Verrückten“ Drukpa Kunley. Den Weg dorthin zieren Phallus-Symbole aller Arten und Größen, die das Wirken dieses Heiligen würdigen. Heute noch pilgern kinderlose Paare zu dem kleinen Tempel, um Fruchtbarkeit zu erbitten.
Fahrzeit: 2 Std. (85 km)
Wanderung: ca. 4 Std.
Übernachtung in einem Hotel in Punakha
(F/M/A)
12. Tag: 

Punakha Dzong - Palast der Glückseligkeit

Gleich am Morgen besuchen wir den Punakha Dzong (=Klosterburg). Wörtlich bedeutet er „Überaus Ehrfurcht gebietender Palast der Glückseligkeit“. Er ist ein besonders imposantes Beispiel traditioneller Architektur. Und wurde mitten im Tal errichtet, direkt an jener Stelle, an welcher der weibliche (sanfte) und der männliche (wildere) Flussabschnitt aufeinandertreffen. In glänzendes Gold und Silber gehüllt, ist der einstige Hauptsitz der Regierung seit jeher Krönungsort aller Könige. 2011 war er auch der Hochzeits-Palast des amtierenden Königs, Jigme Khesar Namgyel Wangchuck. Während der Wintermonate pilgern viele Mönche nach Punakha, um das angenehm warme Klima zu genießen. Unser Weg führt uns per Auto ins Dorf Metsina, von wo unsere Wanderung beginnt. Sie führt bergauf über einen Naturlehrpfad bis zur Hauptstraße nahe Lamperi, Bhutans königlichem Botanischen Garten. Wir überwinden weitere Höhenmeter Richtung Dochula-Pass, wo wir abgeholt werden. Nochmals genießen wir in einem Café am Pass beim Mittagessen den Panoramablick, bei passendem Wetter. Nach der Pause fahren wir in die Kleinstadt Paro (2.400 m) und checken im Hotel ein. Später besuchen wir den Kyichu Lhakhang. Im Pagodenbaustil errichtet, zurückgehend auf das 7. Jahrhundert, gehört er zu den ältesten buddhistischen Klöstern Bhutans. Ein Blick in die an Verzierungen und Ornamenten reichen Innenräume lohnt sich.
Wanderung: ca. 3 Std.
Fahrzeit: ca. 4 Std.
Übernachtung in einem Hotel in Paro
(F/M/A)
13. Tag: 

Auf zum berühmten Taktsang Kloster (Tigernest)

Heute erwandern wir das berühmte und entlegene Tigernest. Wir starten gleich morgens, gehen durch Wälder und entdecken während des Aufstiegs immer wieder ansprechende Fotomotive. (Sollte es nötig sein, organisieren wir auch gerne einen vierbeinigen Transport zum Aussichtspunkt, gegen Aufpreis.) Zwischendurch gewährt uns die dichte Vegetation immer wieder eine kurze „Vorschau“ auf das Taktsang Kloster. Selbstbewusst thront die berühmteste Klosterburg Bhutans, das Tigernest, (3.120 m) auf einem Felsvorsprung. Sie bietet einen eindrucksvollen Blick über das Paro Tal. Für Buddhisten ist es eine wichtige Pilgerstätte. Es heißt, der Guru Rimpoche sei auf dem Rücken eines Tigers hierher geflüchtet, als er die Lehre Dharmas im 8. Jahrhundert nach Bhutan gebracht hat. Dann habe er monatelang in jener Höhle meditiert, an deren Stelle das Taktsang Kloster errichtet wurde. Wir tauchen ein in die Atmosphäre des heiligen Ortes. Nach erfolgtem Abstieg bringt uns ein Auto nach Paro zurück. Dort besuchen wir das Nationalmuseum sowie den großen Rinpung Dzong, der über eine Holzbrücke erreichbar ist. Nur 10 Minuten entfernt, befindet sich der Platz, an dem Bogenschießen trainiert wird. Vielleicht versuchen wir uns ja selbst an der hohen Kunst der Konzentration? Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für einen gemütlichen Spaziergang durch Paro, eine Tasse Kaffee oder wonach sonst der Sinn steht. Gegen Zum Abschluss des Tages gönnen wir uns ein typisch bhutanesisches Essen mit einem Gläschen Ara (Reiswein).
Wanderung: ca. 4 Std. (+600 m/-300m)
Fahrzeit: ca. 1 Std.
Übernachtung in einem Hotel in Paro
(F/Lunch-Paket/A)
14. Tag: 

Wanderung über den Chelea Pass & Besuch im Nonnenkloster Kila

Der höchste befahrbare Pass Bhutans wird Chelea Pass genannt (3.700 m). Er ist der Ausgangspunkt unserer heutigen, landschaftlich schönen Wanderung zum ältesten Nonnenkloster Bhutans: Kila. Von Meditationshütten und Felshöhlen umgeben, schmiegt sich das Koster an eine steile Felswand. An diesem Rückzugsort widmen buddhistische Nonnen ihr Leben der spirituellen Erfüllung. Unsere Wege liegen inmitten üppigen Waldes, dominiert von hohen Tannen, durchzogen von kleinen Gebirgsbächen und weißen Chorten (Schreinen). Nach dem Abstieg werden wir abgeholt und nach Paro gebracht.
Wanderung: ca. 3 Std. (inkl. Pause im Nonnenkloster)
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Übernachtung in einem Hotel in Paro
(F/Lunch-Paket/A)
15. Tag: 

Abschied von Bhutan

Heute fliegen wir von Paro zurück nach Delhi, wo wir übernachten.
(F/-/-)
16. Tag: 

Goodbye India, hello Europe

Im Laufe des Tages Transfer zum Flughafen Delhi und Heimflug. Ankunft in Europa am gleichen Tag.
(F/-/-)
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15. November 2019 30. November 2019 € 650 € 4.890 Buchen
06. März 2020 21. März 2020 € 630 € 4.890 Buchen
13. November 2020 28. November 2020 € 630 € 4.890 Buchen
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15.11.2019 30.11.2019
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  • Diese Reise ist vorangekündigt.
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  • € 25 bei einem Reisegrundpreis über € 1.000
  • € 50 bei einem Reisegrundpreis über € 2.000
  • € 75 bei einem Reisegrundpreis über € 3.000

Leistungen

  • Flug mit Lufthansa oder Emirates in der Economy Class von Wien, Frankfurt oder München nach Delhi und retour (andere Abflughäfen auf Anfrage)
  • Flug Delhi - Bagdogra in der Economy Class
  • Flug Paro - Delhi in der Economy Class
  • Deutschsprachige, lokale Reiseleitung
  • 15 Übernachtungen in guten Mittelklasse-Hotels und Lodges
  • 15 x Frühstück, 13x Mittagessen, 13x Abendessen
  • Transfers vor Ort in modernen Kleinbussen (3 -4 Personen pro Bus)
  • Fahrt mit dem Toy Train in Darjeeling
  • Alle Touren, Wanderungen und Aktivitäten laut Programm
  • Visumgebühren für Bhutan
  • Sondergenehmigung (Permit) für Sikkim
  • Eintrittsgelder
  • Nicht angeführte Leistungen und Mahlzeiten
  • Persönliche Ausgaben (Getränke, Impfungen etc.)
  • Visumgebühren für Indien (z. Z. USD 80,- pro Person für die zweimalige Einreise)
  • Trinkgelder
  • Reise- und Stornoversicherung
Terminbezogene Zusatzleistungen
15.11.2019-30.11.2019:
Einzelzimmer 650 €
06.03.2020-21.03.2020:
Einzelzimmer 630 €
13.11.2020-28.11.2020:
Einzelzimmer 630 €
Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an irmgard.unger-eisele@weltweitwandern.com

Informationen

Einreise Indien - Sikkim:

Österreichische, deutsche und Schweizer StaatsbürgerInnen brauchen für Indien ein Visum. Sie können ein e-Tourist Visa beantragen. Klicken Sie dafür bitte auf diesen Link: https://indianvisaonline.gov.in/visa/tvoa.html  und dann auf den ersten Button links „E-visa application“. Bitte notieren Sie sich die Temporary Application ID (vorläufige Antragsnummer), nach Eingabe der ersten Daten erhalten. Damit können Sie Ihren Antrag immer wieder aufrufen.

Alternativ kann das Visum auch bei den Botschaften Indiens in Österreich (vertreten durch BSL International Visa Services, www.blsindiavisa-austria.com/german), in Deutschland und der Schweiz beantragt werden.

Die Sondergenehmigung für Sikkim organisiert Weltweitwandern für Sie.

Einreise Bhutan:
Nach Bhutan kann man auf dem Landweg über Phuentsholing im Süden, Samdrup Jongkhar im Osten oder per Flugzeug nach Paro einreisen. Es ist ein gültiger Reisepass erforderlich. Der Pass muss noch 6 Monate über das Datum der Reise hinaus gültig sein.

Unsere Partneragentur in Bhutan wird für Sie eine Visa-Genehmigung einholen. Das eigentliche Visum wird erst am Flughafen in Paro bzw. in Phuentsholing in den Pass gestempelt. Diese Visa-Genehmigung müssen Sie beim Check-in zu Ihrem Flug nach Paro vorlegen und Sie sollten sie während der ganzen Reise aufheben. Die Kosten für das Visum sind in unserem Reisepreis inkludiert.

Bei unseren Reisen, die einen Stopp in Indien haben, brauchen Sie auch ein Visum für Indien für die zweimalige Einreise.

Bhutan verfügt über keine diplomatischen Vertretungen von europäischen Ländern innerhalb des Landes. Für österreichische und deutsche Staatsbürger ist jeweils die entsprechende Botschaft in Delhi zuständig.

Impfungen

Bei der Einreise nach Indien (Sikkim) und Bhutan sind keine Impfungen vorgeschrieben, nur bei der Einreise über ein Gelbfieber-Infektionsgebiet. Welche Impfungen empfehlenswert sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden. Im Einzelfall sind unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen, es empfiehlt sich immer, rechtzeitig (etwa 8 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen.

Informationen zu erforderlichen Reiseimpfungen erhalten Sie auch beim Öffentlichen Gesundheits-portal Österreichs bzw. bei den tropenmedizinischen Instituten.

www.gesundheit.gv.at/leben/gesundheitsvorsorge/impfungen/reiseimpfungen


Hygiene und Medikamente

Auf unseren Touren werden Sie stets frisch zubereitetes Essen von hoher Qualität und mit niedrigem Risiko für Ihre Gesundheit erhalten. Das Wasser aus den Leitungen ist nicht zum Trinken geeignet. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man auch zum Zähneputzen darauf verzichten. Trinken Sie nur Wasser aus gekauften Flaschen (mit Originalverschluss!), abgekochtes oder gefiltertes Wasser! Was vorkommen kann, sind leichte Reisedurchfälle aufgrund der Umstellung. Häufig sind auch Verstopfungen als Folge des Ortswechsels. Eine Verhaltensregel, die auf allen Fernreisen gilt: „Cook it, peel it or leave it“ (Kochen, schälen oder sein lassen).

Eine persönliche Reiseapotheke mit eigenen Medikamenten ist unbedingt erforderlich und erleichtert das Handeln im Krankheitsfall. Neben Ihren persönlichen Medikamenten sollte sie auch grundlegende Medikamente gegen Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Erkältungen, Insektenbisse etc. beinhalten.

In Bhutan und Sikkim gibt es - wie bei uns - vier Jahreszeiten. Und auch hier machen sich die Klimaveränderungen bemerkbar. Die besten Reisezeiten sind der Frühling (März bis Mai) und der Herbst (September bis November).

Der Frühling beginnt im März mit der Rhododendrenblüte und die Temperaturen klettern tagsüber hinauf auf etwa 20°C. Ab Juni treten vermehrt Regenfälle auf, die aber oft nur am späten Nachmittag anfangen.Die Sommermonate sind regenreicher, dafür ist die Vegetation in dieser Zeit umso üppiger. Durch den Monsunregen (ab ca. Mitte Juni bis ca. Mitte September) kann es zu Verzögerungen im Straßen- und Flugverkehr kommen. Bei diesem Mix aus Sonne und Regen klettern die Temperaturen kaum über 30°C, es ist also nicht übermäßig heiß.

Ab Mitte September lassen die Regenfälle nach und die Wolken geben die Berggipfel frei. Der Reis auf den Feldern färbt sich golden und Mitte Oktober beginnt die Reisernte. Die Tagestemperaturen sind angenehm warm, aber für die Abende braucht man bereits etwas Warmes zum Überziehen.

Im Winter ist es nachts kalt, tagsüber wärmer, häufig mit klarem, blauem Himmel. Schnee ist gegen Ende Dezember und Anfang Januar zu erwarten.

Indien Währung:
Indische Rupie (INR). Für 1 EUR bekommt man derzeit ca. 80 INR (Stand Sep 2018)

Bhutan Währung

Die Landeswährung ist der Bhutanesische Ngultrum (BTN). Die Ein- und Ausfuhr ist verboten. Frei konvertible Währungen wie Euro und US-Dollar etc. dürfen Sie in beliebiger Höhe ein- und ausführen. Es ist nicht erforderlich Dollar mitzubringen, Euro werden genauso gerne genommen. Der Geldwechsel kann gleich am Flughafen oder bei einer Bank erfolgend. Ihr Guide ist Ihnen dabei gerne behilflich. Der Ngultrum ist 1:1 an die Indische Rupie gekoppelt. Daher kann in Bhutan auch mit indischen Rupien bezahlt werden. Lediglich große Scheine (500 Ind. Rupien) werden nicht genommen, da zu viele Fälschungen im Umlauf sind.

Trinkgelder 

Trinkgeld wird in Bhutan und Indien gern gesehen und ist üblich. In Restaurants und Bars werden in etwa 10% der Rechnungssumme erwartet. Auch Gepäckträger im Hotel und Flughafen sollten ein kleines Trinkgeld erhalten.

Es ist üblich, dem Reiseleiter und Fahrer am Ende einer Tour für gutes Service ein Trinkgeld zu geben. Eine angemessene Bezahlung unserer lokalen Guides und Partneragenturen gehört zu unseren Nachhaltigkeitsrichtlinien. Daher seien Sie sich bitte bewusst, dass das Trinkgeld keinen Lohn ersetzt. Es ist daher kein absolutes Muss, sondern eine (erwartete) Anerkennung für einen guten Service.

Unsere Empfehlung:
Fahrer: € 1 -2 pro Tag und Gast

Lokaler Guide: € 1 – 2,50 pro Tag und Gast

Diese Zahlen sind abhängig von individueller Zufriedenheit und Gruppengröße.

Auch für Träger, Jeepfahrer, Köche, Wäscher und andere Dienstleister erwarten ein Trinkgeld. In Indien wird wesentlich häufiger Trinkgeld gegeben als bei uns.

Fotografieren
In den Innenräumen von Klöstern und Dzongs herrscht grundsätzlich ein Fotografier-Verbot. Bitte halten Sie sich daran, da sonst die dortige Reiseagentur Schwierigkeiten bekommt bzw. Ihnen eventuell sonst die Bilder gelöscht werden. Die Außenanlagen können jederzeit fotografiert werden.
Wenn Sie Menschen fotografieren, vergewissern Sie sich bitte, dass diese ihre Zustimmung gegeben haben. Besonders ältere Menschen haben manchmal eine Abneigung fotografiert zu werden, während Kinder gerne als Fotomotiv „posieren“.

Zeitdifferenz:
Bhutan ist unserer Sommerzeit 4 Stunden, unserer Winterzeit 5 Stunden voraus. Indien ist unserer Sommerzeit 3,5 Std. und unserer Winterzeit 4,5 Std. voraus

Elektrizität:
Die Stromspannung in Bhutan und Indien beträgt 220 Volt. Teilweise kommt es zu Stromausfällen, die aber in der Regel nicht lange andauern. Kameras, Fön und Rasierapparat passen meistens in die vorhandenen Steckdosen. Ansonsten gibt es an der Hotelrezeption einen Adapter.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich/Deutschland/Schweiz. Der Abschluss einer Reisekranken- und Unfallversicherung, die im Notfall auch einen Rettungsflug nach Europa abdeckt, wird dringend empfohlen.

Ein offenes Wort!

Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! ;-)

Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unseren Reisestil:
Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft ihres Reiselandes. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.

Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein - das erfordert Eigenverantwortung und dass man sich vorab möglichst gut informiert. Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!

Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?

Luxus und auch ein etwas höherer Reise-Preis resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, die möglichst landestypischen Quartiere, ein liebevoll ausgearbeitetes Programm mit einzigartigen und landestypischen Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere örtlich verwurzelten Guides.

Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte

Eine gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels zu buchen, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste - unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere - diese verlangen aber z.B.  Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.

Offenheit und respektvolles Verhalten

Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.

Vorbereitung

Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlaubern spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind, vorzubereiten.
Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und ermüdende Reisetage geben.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?

Tourencharaktere

Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage.

Entspannte Grundeinstellung

Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle.
Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache.
Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, aber trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.

Gruppenreise

Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“
„Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Das große gemeinsame Interesse am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele, viele Freundschaften sind schon auf unseren Reisegruppen entstanden und auf unseren Reisen geht eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.

Wenn Sie etwas stört­­

Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen - die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können - dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden. Wenn Sie Probleme nicht vor Ort gleich sagen, kann man Ihnen nicht helfen - und bitte verklagen Sie uns dann nicht ;-)

Hören Sie auf den Guide und behüten Sie ihn

In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie - oft wird er auch zum guten Freund. Aber wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur und schaut auf seine Gruppe. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!

Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.

Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.

Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an irmgard.unger-eisele@weltweitwandern.com

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Allgemeinen Geschäfts- und Reisebedingungen

Fotos zur Reise

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