Gleich zu Beginn unserer Abenteuerreise im Südwesten der USA suchen wir die Rocky Mountains auf und wandern zwischen den hier bis zu 4.000 Meter hohen Bergen und klaren Seen. Das Gebiet war angestammtes Gebiet der Indianer, wie sie nächtigen wir im Zelt. Am nächsten Tag fahren wir weiter in den nahen Canyonlands Nationalpark. Er ist still und noch relativ unerschlossen und deshalb ein Schwerpunkt unserer Reise. Im „Needles District“ campen wir abgeschieden vor einer Kulisse aus Felsnadeln, roten Felsen und glühenden Sonnenuntergängen.Die großen Highlights wollen wir uns nicht entgehen lassen, so weit als möglich bewegen wir uns aber abseits der viel begangenen Pfade.

Spannender Höhepunkt ist die Wanderung in der “Wildlederschlucht” des Paria Rivers – eine tief eingeschnittene, oft nur schulterbreite Schlucht, deren hohe Wände künstlerisch verwittert sind. Bei Einfall des Tageslichts verwandeln sich die ineinander verschlungenen, hell- bis dunkelroten Sandsteinwände in ein Inferno aus unzähligen Formen und Farben.

Mit dem Death Valley und der Sierra Nevada können wir in kurzer Zeit den tiefsten und den höchsten Punkt der kontinentalen USA erreichen. In die Geschichte der UreinwohnerInnen tauchen wir im Mesa-Verde-Nationalpark ein, mit 3.000 Felswohnungen der Anasazi-Indianer das größte erhaltene Relikt aus der Indianerkultur. Mit dem Canyon de Chelly betreten wir ein Gebiet, wo noch heute viele Hopi-Indianer leben und die Täler bewirtschaften.