Schon frühmorgens machen wir uns auf in das berühmteste Tal Panamas: Hier, im „Valle de Antón“, haben sich Indigene der umliegenden Berge im Kessel des erloschenen Vulkans angesiedelt. Das Mikroklima des Nebelwaldes erschuf hier eine besondere Fauna und Flora, im üppigen Grün lassen sich verschiedenste bunte Vögel, Orchideen und der vom Aussterben bedrohte Panama-Stummelfußfrosch entdecken. Mit seinem gelb-schwarz gefleckten Rücken erinnert der Winzling an einen Feuersalamander. Unterwegs auf dem „India Dormida Trail“ kommen wir auch drauf, wo der Name „Weg der schlafenden Indianerin“ herrührt.

 

„Was diese leichte Wanderreise so besonders macht, das ist die Verbindung von Natur und Moderne“, sagt Produktmanagerin Julia Baumann von Weltweitwandern: „Panama City mit seiner Architektur, der Skyline und dem riesigen Park gilt als das New York Mittelamerikas.“ Danach unternehmen wir eine Bootstour auf dem Gatun-See, der für den Bau des geschichtsträchtigen Panama-Kanals geschaffen wurde.

 

Vom Gipfel des Vulkans Barú, dem höchsten Berg Panamas (3.477 m), sieht man an klaren Tagen gleichzeitig die Karibik und den Pazifik – das ist nur von wenigen Punkten der Erde aus möglich. Im dichten Dschungel rund um den Vulkan machen wir uns auf die Suche nach den „Lost Waterfalls“ und erhaschen vielleicht sogar einen Blick auf den Quetzal, den farbenfrohen Göttervogel der Maya: Er ist allerdings scheu. Nach dem Besuch der Hochland-Kaffeeplantagen gehen wir im nahen Canyon baden und rasten auf den warmen Felsplatten.