Die Andenstadt Otavalo, die von drei Vulkanen umzingelt ist, ist bekannt für ihren Handwerksmarkt, der sich über die ganze Stadt ausbreitet. Webarbeiten aus gesponnener Schafswolle und Ponchos, Keramik und Holzschnitzereien werden hier feilgeboten. Zum Samstagsmarkt werden wir hier sein, zuerst fahren wir aber hinauf zur „Meerschweinchenlagune“ Cuicocha (3.050 m). Der Kratersee selbst ist hochgradig alkalisch und beherbergt wenig Leben, die bewaldeten Lava-Inseln im See und die Gegend rundherum tun dies dafür umso mehr. Beim Umrunden der Lagune sehen wir Orchideen, Bromelien und endemische Pflanzen; außerdem leben hier die seltenen Andenfüchse, Gürteltiere und – eben viele Meerschweinchen.

 

Unsere 17 Reisetage stecken voller Abwechslung: Wir erklimmen drei Vulkane (der höchste ist 4.784m hoch) und optional sogar den Gipfel des Cayambe (5790 m) direkt auf dem Äquator. Wir besuchen den Wildpark Chimborazo und mit Quito die schönste koloniale Altstadt Amerikas. Am letzten Tag der Reise entspannen wir in den heißen Thermalquellen von Papallacta.

 

Zuvor aber erwartet uns noch das Trekking zum Kratersee des Vulkans Altar (5319 m). Im Nationalpark Sangay wird unser Gepäck auf Lasttiere verladen, bei gutem Wetter sehen wir schon nach kurzer Zeit den Altar direkt vor uns. Nach einer Nacht auf der Schutzhütte geht es frühmorgens weiter durch Páramo- Graslandschaften, bis wir vor der türkis-grünen Laguna Amarrilla stehen: In ihr spiegeln sich die Gletscher samt Wolkendecken.