Am Río Tres Amigos steigen wir in Kanus und paddeln auf dem Fluss bis zur Mündung in den Río San Carlos, nach Boca Tapada. Hier im äußersten Norden verläuft das Leben in ruhigen Bahnen, hier findet sich auch unberührter Hochlandregenwald – und mittendrin unsere Lodge. Ein naturkundiger Guide führt uns auf kilometerlangen Pfaden durch dieses Naturparadies, in dem eine unvorstellbare Vielfalt an Tieren und Pflanzen lebt: rote und grüne Pfeilgiftfrösche, Affen, Faultiere und Tapire. Im Wasser tummeln sich Krokodile, in den Lüften mehr als 350 Vogelarten, darunter der vom Aussterben bedrohte Große Soldatenara und der Grüne Ara-Papagei. Unsere Abende auf der Terrasse werden untermalt vom Konzert der Dschungelbewohner.

Unsere Aktivreise führt uns quer durch das klassische Ökotourismus-Land: zum Vulkan Arenal, wobei wir unterwegs noch bei einem Projekt zur Wiederauswilderung ehemals gefangener oder kranker Wildtiere vorbeischauen. Mit dem Mountainbike kurven wir den von üppiger tropischer Vegetation umsäumten Arenalsee entlang, bevor wir uns aufmachen zum Nationalpark Vulkan Tenorio & Rio Celeste – schon neugierig auf die tief im Wald gelegenen, unterirdisch gespeisten Heißwasserquellen und den Wasserfall.

Auf dem Weg zur letzten Etappe, dem Pazifik, machen wir Halt bei einer Frauengruppe, die uns ein mit Solarenergie gekochtes Mittagessen auftischt. Dann endlich Sámara: ein von Palmen umsäumter Traumstrand und vier Tage nichts zu tun.  Außer vielleicht surfen und Delfinen zuschauen.