Nach dem Durchqueren von Siedlungen, Bananenwäldern und Kaffeeplantagen erreichen wir den Mutanda-See. Unsere Guides helfen uns in die dug-outs, die Baumstammkanus. Ruhig gleiten wir über den spiegelglatten See, durch eine bergige Uferkulisse. Wer Action braucht, kann selbst zum Paddel greifen. Immer näher kommen wir dem Bwindi-Regenwald, der Heimat der Berggorillas. Wer möchte, schließt sich am nächsten Tag einem Ranger an, um diesen ganz nahe zu kommen. Mit einem Handzeichen gebietet er plötzlich Ruhe – da, eine Gorillafamilie direkt vor uns im Unterholz. Die Erwachsenen lausen sich, die Jungen tollen herum. Ein Silberrücken blickt gelangweilt in die Runde. Er kennt die aufgeregten Menschen mit ihren klickenden Kisten schon.
Mit Bwindi, Queen Elizabeth und Lake Mburo besuchen wir die schönsten Nationalparks. Nahe dem Ishasha River, an der Grenze zum Kongo, dreht sich plötzlich ein Löwe zu uns um: Er verdöst die Mittagshitze auf den Ästen eines alten Feigenbaums.

Radfahren! Ein junger Mann mit einer riesigen Ladung Bananen auf dem Gepäcksträger bietet uns ein paar zum Kauf an. Eine Frau lädt uns auf einen Tee an ihren Straßenverkaufsstand. Im Lake Mburo Nationalpark rollen wir durch feuchte Sumpfgebiete und haxeln auf akazienbewachsene Anhöhen. Hinter jeder Biegung, jedem Strauch kann sich ein Zebra, ein Impala oder Büffel verbergen. Wer noch nicht zu müde ist, besteigt den steilen Kazuma Hill Lookout: Er dankt es mit der weitesten Aussicht über Hügel, Täler und Seen.