Die Nacht haben wir in einer einfachen Hütte mitten im Bergregenwald der Ruwenzori-Berge verbracht. Heute schlängelt sich unser Weg durch mit Bartflechten behangene Bäume und märchenhafte Wälder voller Farne. Hin und wieder zeigt sich ein mit dem Kuckuck verwandter Turako in Blitzblau oder Knallgrün. Im sumpfigen Hochtal mit meterhohen Riesenlobelien möchte man am liebsten stundenlang herumstiefeln.

Unsere Guides sind die Deutsche Dani, die seit 2004 in Uganda lebt, und der gebürtige Ugander Fred, der fließend Deutsch spricht und nie ohne eine Staude grüner Bananen unterwegs ist – einmal täglich nämlich isst er seinen Matoke-Brei. Mit diesen beiden durchstreifen wir den Queen Elizabeth Nationalpark auf der Suche nach frei lebenden Schimpansen, gemeinsam spähen wir an den Vulkanhängen des Mgahinga National Park nach Goldmeerkatzen. Fischer paddeln uns in Dugout-Kanus (Einbäumen) über den Mutanda-See, und Quartier beziehen wir im Travellers Rest Hotel in Kisoro, das der Berggorilla-Forscherin Dian Fossey eine „zweite Heimat“ war.

Auch wir machen uns auf die Suche nach einer Gorillagruppe, und unsere Chancen stehen gut. Dabei leben weltweit nur noch ca. 700 Berggorillas; mit dem Eintritt in den Nationalpark unterstützen wir die Erhaltung ihrer Lebensräume. Von der Begegnung mit unseren zweitnächsten Verwandten nach den Schimpansen sind die meisten Menschen tief beeindruckt – Fred möchte gar im nächsten Leben „als Gorilla zurückkehren“.

Uganda ist bekannt durch seine Berggorillas – doch diese Reise zeigt auch die Vielfalt dieses Landes. Mystische Wanderrouten, einzigartige Vegetation, eine unglaubliche Tiervielfalt, nebenbei unterstützen Sie mit Ihrer Reise, die Erhaltung dieser vom Aussterben bedrohten Tiere. Unverfälschte Begegnungen sind garantiert!