Im Gebirge des Königreichs Swasiland liegt das Malolotja Naturreservat, seine Wanderwege zählen zu den beliebtesten in ganz Südafrika. Baumriesen, wie der große Fieberbaum und der Stinkwood, säumen unsere Wege, flaches Grasland wechselt sich mit Buschwald und Feuchtwäldern ab. Allein an Vogelarten wurden hier 280 gezählt, viele vom Aussterben bedrohte Arten haben hier ihre Brutplätze, darunter Blaukraniche und die Stanleytrappe. Abends genießen wir am Lagerfeuer das Bergpanorama, die Nacht verbringen wir in einer gemütlichen Lodge.

Bei dieser nicht allzu anstrengenden Tour vom Norden nach Süden erwandern wir die schönsten Gebiete, darunter die „Wilde Küste“ und das Mkuzi Game Reserve im Zululand, wo das bedrohte Spitzmaulnashorn ein Zuhause gefunden hat.

Von Mkuzi fahren wir Richtung Süden an den Rand der Drakensberge, mit bis zu 3.482 Metern das höchste Gebirge des südlichen Afrika. Ein Teil davon ist UNESCO-Welterbe. Wegen der zerklüfteten Steilhänge, der Schluchten, Höhlen und Zinnen nennen die Zulu es Ukhahlamba („Wand der aufgestellten Speere“). Hier übernachten wir zweimal in einem malerischen Landhaus oder Blockhütten und wandern entlang kleiner Gebirgsbachläufe.

In die Welthauptstadt der Whale-Watchers, Hermanus, zieht es uns gegen Ende unserer Tour. Von Juni bis November paaren sie sich vor der Küste oder bringen ihre Babys zur Welt. Manchmal erblicken wir kurz eine Floße, dann wieder sieht man einen Wal eine Fontäne in die Luft blasen. Eigene „Whale Crier“ verkünden mit einem Horn, wenn ein Wal gesichtet wurde.