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  • Unser Guide Ibrahim führt die Gruppe zum Camp
    am Fuße des M'Goun.
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Marokko – Sommertrekking auf den M’Goun

Wandergenuss im Atlas

Rosafarbene Felswände, Terrassenfelder und eine überraschende Weite und Ruhe: Bei dieser anspruchsvollen 15-tägigen Tour entdecken wir verschiedene Facetten des Hohen Atlas und der Berberkultur unserer Begleiter. Wer mag, besteigt den M’Goun (4.068 m).

mittel Wanderreise
Reisedauer15 Tage
Gruppe4-12 Teilnehmer
Davon Wandertage9 Tage
ab € 1.790
  • Marrakesch – Inbegriff einer orientalischen Stadt
  • 8-tägiges Trekking mit fakultativer Besteigung des M'Goun (4.068 m)
  • Einblicke in die Lebensweisen der verschiedenen Berberstämme
  • 1. Tag: Flug Europa – Marokko
  • 2. Tag: Marrakesch
  • 3. Tag: Marrakesch – Aït Bougoumez
  • 4.-11. Tag: 8 Tage Altasrundwanderung zusammen mit dem einheimischen Begleitteam
  • 12. Tag: Aït Bougoumez – das glückliche Tal
  • 13. Tag: Aït Bougoumez – Marrakesch
  • 14. Tag: Marrakesch
  • ...
Die weiteren Tage einblenden

Frühmorgens hat uns unser Guide geweckt, wir wollen auf den Berg. “Aswou” (Wind) nennen die Einheimischen den M´Goun, und er macht seinem Namen alle Ehre! Vom Gipfel können wir in der Ferne den Ort erahnen, wo wir unsere Tour begonnen haben. Eine Quelle, ein See, der Fluss von Tassaout – wir sind dem kostbaren Nass gefolgt. Weit unten schmiegen sich die erdfarbenen Dörfer an die Berghänge, ihre Häuser sind aus Lehm gebaut. Verwittert sind die Symbole auf den hölzernen Türrahmen der alten Häuser.

Unsere Route zeigt uns den Hohen Atlas in all seinen Farbspielen. Außerdem finden wir hier auf kleinstem Raum die verschiedenen Lebens- und Bauweisen der Halbnomaden von Aït Atta, der Berber aus dem Aït Boulli – und jener vom Aït Bougoumez, dem „Glücklichen Tal“, der Heimat unseres Begleitteams: Sie alle sind hier aufgewachsen.

Über Stock und Stein tragen die Maultiere auf ihren dünnen Beinen geschickt unser Gepäck. Auch sie erfreuen sich am Wasser und einer Extraportion Hafer. Keck reckt das Helle seinen Kopf in die Höhe und trabt unternehmungslustig davon. Oh Ahmed, dein Muli hat nur Flausen im Kopf!

„Les bess? Becher?“, hören wir plötzlich, „Wie geht’s? Geht´s gut?“ – Lachen, Händeschütteln, unsere Guides sind zu Hause angekommen. Unseren letzten Trekkingtag verbringen wir in ihrem Heimatdorf. Im weichen Abendlicht können wir zu den Feldern bei den Nussbäumen spazieren oder mit einem Glas Tee in der Hand das Dorfleben betrachten.

Besuchen Sie unsere Infowebsite: www.marokkoinfos.com

Wiener Journal: Sand unter den Sohlen

Claudia Jörg-Brosche berichtet von der Faszination Marokko.

Hier können Sie den Artikel herunterladen. (1426kB)
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Weltweitwandern-Partnerworkshop: Tourismus-Revolution zwischen Dünen

Marrakesch – Weltweitwandern geht in Sachen interkulturelles Empowerment wieder ein Schritt voran: In einem Workshop in Marokkos Wüste tauschten sich Anfang März 33 Tourismus-Experten aus 15 Ländern über wesentliche Fragen und Herausforderungen des nachhaltigen Tourismus aus und kamen dabei zu wichtigen Einsichten.

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Zürichsee Zeitung: Kaltbrunnerin fand die große Liebe in der Sahara

René Laglstorfer war mit uns in Marokko unterwegs und lernte unsere Partner vor Ort kennen.

Hier können Sie den Artikel herunterladen. (821kB)
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Der Standard: Wenn der Hohe Atlas höher wirkt

Verena Ahne und ihr Sohn Vincent haben sich mit Weltweitwandern auf die Reise nach Marokko gemacht.

Hier können Sie den Artikel herunterladen. (1885kB)
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Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Flug Europa – Marokko

Transfer zum Hotel in der Medina von Marrakesch.
Übernachtung in einem landestypischen Hotel/Riad
(-/-/-)
2. Tag: 

Marrakesch

Die alte maghrebinische Königsstadt gilt vielen als Inbegriff einer orientalischen Stadt: Sie verzaubert mit ihren verschlungenen Souks und den fantasievollen Gärten, den tristen Vorstädten und dem alten, immer noch mondäne Größe vortäuschenden Franzosenviertel, den kleinen Cafés und den riesigen Nobelhotels … und nicht zuletzt mit dem sagenumwobenen Djemmaa el Fna, dem berühmtesten Platz Afrikas, der seit Jahrhunderten (und bis zum heutigen Tag) allabendlich die Geschichten- und Märchenerzähler, die Gaukler und Musikanten ebenso anlockt wie deren vielschichtiges Publikum.
Orientierung und halbtägiger deutschsprachiger Stadtspaziergang
Übernachtung in einem landestypischen Hotel/Riad
(F/-/-)
3. Tag: 

Marrakesch – Aït Bougoumez

Der Ruf des Muezzins hallt in der Morgendämmerung über die sonst noch ruhige Stadt. Nach dem Frühstück holt uns der Bergführer im Hotel ab, und wir fahren los Richtung Osten. Die Landschaft öffnet sich, der Blick wird frei auf die Bergketten des Hohen Atlas. Nach ca. 5 Std. Fahrt über Azilal und Ait Abbes gelangen wir ins glückliche Tal. Wir werden von den Maultierführer mit ihren Tieren erwartet. Picknick unterwegs. Schnell haben wir gelernt, wie man sich auf Berber begrüßt. Unser Koch seinerseits überrascht und erheitert uns mit seinem gutmütigen „Isch guet.“
Diese hilfsbereiten und liebenswürdigen Männer vom Land werden uns die kommenden Tage auf den Wegen ihrer Heimat begleiten.
Die Maultiere werden mit Campmaterial, Lebensmitteln und unserem Gepäck beladen. Wir binden die Schuhe fester und machen erwartungsvoll einen ersten Schritt hinaus in die herrliche Bergwelt Marokkos. Unser erstes Nachtlager liegt auf ca. 1.900 m. Ein Blick zum Sternenhimmel – Marrakesch scheint Lichtjahre entfernt zu sein.
Wanderung: ca. 1 Std. Gehzeit
Fahrtzeit: ca. 5 Std.
Übernachtung im Camp
(F/M/A)
4.-11. Tag: 

8 Tage Altasrundwanderung zusammen mit dem einheimischen Begleitteam

Murmelnde Männerstimmen, leise klappernde Töpfe und vom Nachbarzelt her ein herzhaftes Gähnen. Habe ich wohl den Wecker verschlafen? Und was macht das Muli in meinem Schlafzimmer?! - Ach, ich bin ja gar nicht zuhause! Sofort aufgesprungen und umhergeschaut! Hmm, der „Frühstücksteppich“ ist schon gedeckt und sieht wunderbar aus! Noch bevor wir fertig gegessen haben, sind unsere treuen Begleiter bereits dabei, das Material zusammenzupacken. Winkend machen wir uns alsbald auf den Weg. In wenigen Stunden wird die Equipe uns auf leichten Sohlen überholen und im Biwak wieder auf uns warten.
Schnell haben sich all die kleinen Rituale eingespielt. Jeder weiß, wo anpacken, das Händewaschen aus der Teekanne werden wir bestimmt vermissen und langsam stehen wir auch beim Falten des großen Berberzeltes nicht mehr nur im Weg. Unser Tagesrhythmus wird vom Gehen und unserem eigenen Atem bestimmt. Häuser in Lehm- und auf der Wetterseite manchmal in Steinbauarchitektur schmiegen sich eng an die erdfarbenen Hänge, dunkle Kinderaugen spähen neugierig durch die in der Sonne leuchtenden kleinen Fenster. Der Aufstieg auf das Plateau führt uns durch eine wilde, ursprüngliche Landschaft, und oben angekommen erwarten uns richtige Urgesteine von Wacholderbäumen. In der Umgebung des Lac Izougar, mit Blick zum heiligen Berg verbringen die Nomadenfamilie mit ihren Herden den Sommer. Wir überqueren Pässe, durchwandern Täler und ziehen über Alpweiden, steigen ab zu Berberdörfern und gehen in regelmäßigem Rhythmus den Weg hinauf. Mit tiefen Atemzügen nehmen wir die würzige Bergluft in uns auf und verharren immer wieder, um die terrassenartig angelegten Grünflächen zu bestaunen, die einen so frappanten Kontrast zur rot-ockerfarbigen Berglandschaft bilden.

Brr, ganz schön frisch, so früh am Morgen! Während diejenigen, die auf die Gipfelbesteigung verzichten möchten, noch friedlich vor sich hin träumen, haben wir uns in unsere Faserpelze gepackt, die blauen Cheches fest um den Kopf gewickelt und die Stirnlampen angeschaltet. Glühwürmchen gleich bewegen sich die kleinen Irrlichter bergaufwärts. Etwas später verheißt das Farbenspiel am Horizont einen wunderschönen Tag und garantiert eine fantastische Sicht auf den Gipfel.

Abends sinken wir müde, aber überglücklich auf unsere Schlafmatten. In den Beinen etliche Höhenmeter hinauf und hinunter, im Bauch eine leckere Tajine und viel, viel Tee, vor dem inneren Auge die Bilder des vergangenen Tages, von der Ankunft im Biwak auf dem Plateau de Tarkedit, den ruhig weidenden Maultieren, den Glückwünschen von unseren Führern zur großen Leistung, und über dem Kopf den allnächtlich funkelnden Sternenschleier. Schlaflieder braucht uns heute definitiv keiner mehr zu singen.
Was, schon?!? Ein letzter Aufstieg auf den Tizi n’Tarkedit-Pass, ein letzter Blick auf den gestern bestiegenen 4.000er. Langsam müssen wir in unserem Bewusstsein der Tatsache Raum lassen, dass wir uns mit dem folgenden Abstieg über einen steinigen Rücken und später durch ein liebliches Tal Richtung Alpen von Arous der letzten Übernachtung im Atlasgebirge nähern. Wie sehr haben wir uns an das Nomadenleben gewöhnt, wie lieb sind uns unsere marokkanischen Freunde geworden! Achtsam, jederzeit hilfsbereit und humorvoll haben sie uns durch ihre Heimat begleitet und uns bereitwillig an ihrer Kultur teilhaben lassen.
Wanderung: ca. 4-7 Std. Gehzeit/Tag
M’Goun-Besteigung: ca. 9 Std. Gehzeit
Übernachtung in Camps
(F/M/A)
12. Tag: 

Aït Bougoumez – das glückliche Tal

Den kleinen alten Esel beim Biwak lassen wir nur ungern zurück. Und doch müssen wir aufbrechen. Wir durchwandern das Bergdorf Arous mit seinen dicht aneinandergeschmiegten Lehmhäusern, den kleinen Bachläufen, Bepflanzungen und Baumreihen. Unsere Begleiter gehen langsam, an jeder Ecke werden Hände geschüttelt und warme Worte ausgetauscht. Sie sind zuhause. Wir befinden uns in einem von Berbern bewohnten Hochtal, finden auf kleinstem Raum die verschiedenen Lebens- und Bauweisen der Berber vom Aït Bougoumez, derjenigen aus dem Aït Boulli sowie der Halbnomaden von Aït Atta. Teppiche aus der Wolle der Ziegen und Schafe, traditionelle Decken- und Türmalereien, teils noch mit Naturfarben gemalt, Berberzeichen und Berbersagen geben uns einen Einblick in die uralte Kultur dieses Volkes. Landschaftlich sind die bewässerten Talsohlen wahre Gärten und beeindrucken uns mit ihrer Vielfältigkeit: Hier wird noch immer mit Maultier und Holzpflug und in tagelanger Handarbeit kultiviert! Die kargen, steinigen und teilweise schroffen Berghänge, an deren Flanken die roten Lehmhäuser gebaut sind, sind für unser Auge krasser Kontrast zur Vegetation im Tal, in der Nähe des Wassers.
Noch 2 Stunden bis Imelghas im Aït Bougoumez, wo schon unser Chauffeur angekommen ist, der uns morgen mit dem Minibus wieder sicher stadtwärts fahren wird.
Wanderung: ca. 5,5-6,5 Std. Gehzeit
Übernachtung in einer Herberge
(F/M/A)
13. Tag: 

Aït Bougoumez – Marrakesch

Ein letzter wehmütiger Blick zurück, und schon tauschen wir die Wanderpfade des Atlas wieder gegen die asphaltierten marokkanischen Straßen. Voller Eindrücke kommen wir mit einem Rucksack am Abend in Marrakesch an.
Den Abend in Marrakesch können wir frei gestalten.

Fahrtzeit: ca. 5 Std.
Übernachtung in einem landestypischen Hotel/Riad
(F/M/-)
14. Tag: 

Marrakesch

Tag zur individuellen Gestaltung in Marrakesch. Es locken die verschiedenen Facetten der Stadt, alt und neu, die Begegnung mit der herzlichen Bevölkerung, das Spiel der Farben, das Licht auf die roten Mauern, der Souk, die wunderschönen Gärten und nicht zuletzt die Terrasse des Hotels.
Übernachtung in einem landestypischen Hotel/Riad
(F/-/-)
15. Tag: 

Abreisetag oder Verlängerung

Transfer zum Flughafen oder Verlängerung.
(F/-/-)

Reise buchen

Von Bis EZZ Preis
11. Juli 2020 25. Juli 2020 € 190 € 1.790
12. September 2020 26. September 2020 € 190 € 1.790 Buchen
von - bis EZZ Preis
11.07.2020 25.07.2020
190 € 1.790 €
12.09.2020 26.09.2020
190 € 1.790 € Buchen
EZZ Einzelzimmer/-zelt Zuschlag
  • Diese Reise ist vorangekündigt.
  • Diese Reise ist noch buchbar.
  • Die Durchführung der Reise ist gesichert.
  • Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei.
  • Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen.

Rechtzeitig buchen und Frühbucher Bonus sichern!
Bei Buchung von min. 6 Monaten vor Abreise gewähren wir Ihnen folgende Frühbucher-Rabatte:

  • € 15 bei einem Reisegrundpreis über € 500
  • € 25 bei einem Reisegrundpreis über € 1.000
  • € 50 bei einem Reisegrundpreis über € 2.000
  • € 75 bei einem Reisegrundpreis über € 3.000

Leistungen

  • Linienflug nach Marokko. Abflüge ab Wien, München und Frankfurt im Preis inkludiert. Weitere europäische Städte auf Anfrage gerne möglich (eventuell Aufzahlung)
  • Inkl. Flughafensteuern ab Wien, München oder Frankfurt
  • Unterkunft im halben Doppelzimmer in Riads (Riad ist ein traditionelles marokkanisches Haus mit Innenhof. Die meisten Riads liegen in der Medina.) bzw. in 2-Personen Zelten
  • Begrüßung, Orientierung und halbtägiger Stadtspaziergang in Marrakesch
  • Gepäcktransport mit Lastdromedaren bei der Trekkingtour
  • Koch und gesamte Campingausstattung (Zelte, Schaumstoffmatten, Küchenutensilien, Toilettenzelt) während der gesamten Tour
  • Auf der gesamten Tour Vollpension, ausgenommen in Marrakesch nur Frühstück
  • Führung und Betreuung durch einen geprüften, lizenzierten einheimischen Bergführer, der Deutsch spricht.
  • Alle Transfers lt. Programm
  • Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen
  • Impfungen, Versicherungen etc.
  • Ausgaben persönlicher Natur wie Getränke, Souvenirs, Trinkgelder
  • Trinkgelder für die Crew
  • Hauptmahlzeiten in Marrakesch (ca. EUR 10,- / Mahlzeit)
Download: Detailinformationen zu den Zusatzleistungen
Schlafsackmiete Marokko

Schlafsackmiete (Buchung vor Abreise) 30 €

Reitmaultier Wandergenuss im Atlas

Reitmaultier (Buchung vor Abreise) 180 €

Verlängerungen Marokko

Auf den Spuren der Karavanen 605 €
Dauer: 5 Tage; ab 2 TN

Königsstädte & Atlas 640 €
Dauer 5 Tage; ab 2 TN

Königsstädte & der Charme des Nordens - Kultur pur 675 €
Dauer 5 Tage; ab 2 TN

Königsstädte & der Charme des Nordens - Natur pur 675 €
Dauer 5 Tage; ab 2 TN

Mosaik des Südens 695 €
Dauer 6 Tage; ab 2 TN

Sanddünen und Meeresgischt 335 €
Dauer 3 Tage; ab 2 TN

Kasbahs & Oasen 260 €
Dauer 2 Tage; ab 2 TN

Terminbezogene Zusatzleistungen
11.07.2020-25.07.2020:
Einzelzimmer 190 €
12.09.2020-26.09.2020:
Einzelzimmer 190 €
Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an sonja.mraulak@weltweitwandern.com

Informationen

Für Marokko besteht keine Visumspflicht. EU-Staatsbürger und Schweizer benötigen für die Einreise lediglich einen gültigen Reisepass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit.

Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten

Impfungen

Für die Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben. Informationen zu Standardimpfungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Impfplan bzw. Impfkalender. Wir empfehlen die Mitnahme einer Reiseapotheke. Halten Sie vor Abreise mit Ihrem Hausarzt Rücksprache, welche Medikamente sinnvoll wären.

Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

Vorsichtsmaßnahmen
- kein ungekochtes oder ungefiltertes Wasser trinken
- kein rohes Gemüse, keine Salate und kein ungeschältes Obst essen
- Kopfbedeckung, Sonnenbrillen, Sonnencreme und Lippenschutz nie vergessen

Klima

Allgemein sind die Tagestemperaturen im Winter, Frühling und im Herbst in der Wüste angenehm, frühlingshaft und teilweise hochsommerlich warm (bis heiß). Am Abend, sobald die Sonne verschwindet, kann es in der Wüste jedoch recht kühl werden (bis 0°C und im Winter auch darunter!). Im Hohen Atlas ist es nur im Sommer warm, nachts kann die Temperatur aber auch unter 0°C sinken. Im Winter liegt hier viel Schnee. Stellen Sie sich auf ein weites Spektrum an Temperaturen ein: von intensiver Sonneneinstrahlung und Hitze bis zu sehr kühlen Abend- und Morgenstunden, mit Temperaturen, die sogar unter den Gefrierpunkt sinken können.

Währung

Die Landeswährung Marokkos ist der Dirham, 1 DH entspricht ca. 0,1 €.

Geld

Geldwechseln ist in Casablanca und Marrakesch recht einfach, im Landesinneren manchmal aufwendig. Bitte versuchen Sie beim Wechseln zumindest einen kleinen Betrag in kleinen Noten oder Münzen zu erhalten. Die Mitnahme von Bargeld ist zu empfehlen, da die Bankomaten (Maestro, EC) in größeren Orten zwar meistens, aber vielleicht nicht immer funktionieren. Kreditkarten werden im Allgemeinen nur in den größeren Städten in größeren Hotels und Geschäften akzeptiert.

Trinkgeld

Trinkgeld zu geben ist, wie in vielen andern Ländern, auch in Marokko üblich. Die Trinkgelder sind nicht in den Reisekosten bzw. den Restaurationspreisen inkludiert. Trinkgelder sind eine direkte Wertschätzung der geleisteten Arbeit. Trinkgeld ist bei guter Leistung in diesem Kulturkreis eine wichtige Anerkennung.

Zeitverschiebung

Für Marokko stellen Sie Ihre Uhr bei Ankunft bitte um 1 Stunde zurück. Dies gilt während der Winter und der Sommerzeit, außer während des Fastenmonats, dem Ramadan (variabler Termin, weil sich die Zeit des Ramadan nach dem islamischen Mondkalender richtet). Bei Ankunft während des Fastenmonats ist Ihre Uhr bitte um 2 Stunden zurückzustellen.

Elektrischer Strom

Die Stromspannung beträgt 110-220 Volt. Einen internationalen Adapter braucht man nur in seltenen Fällen. In Marrakesch und Ouarzazate können Sie im Hotel den Akku Ihrer Kamera oder Ihres Telefons aufladen.

Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise für Marokko:

BMEIA, Außenministerium Österreich: Reiseinformation Marokko, Auswärtiges Amt, Deutschland: Reise- und Sicherheitshinweise Marokko, EDA, Schweiz: Reisehinweise Marokko

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Reiseversicherung: Wir empfehlen den Abschluss einer zusätzlichen Reiseversicherung inkl. Stornoschutz.

Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! ;-)

Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unseren Reisestil:
Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft ihres Reiselandes. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.

Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein - das erfordert Eigenverantwortung und dass man sich vorab möglichst gut informiert.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!

Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?

Luxus und auch ein etwas höherer Reise-Preis resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, die möglichst landestypischen Quartiere, ein liebevoll ausgearbeitetes Programm mit einzigartigen und landestypischen Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere örtlich verwurzelten Guides.

Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte

Eine gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels zu buchen, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste - unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere - diese verlangen aber z.B.  Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.

Offenheit und respektvolles Verhalten

Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.

Vorbereitung

Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlaubern spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind, vorzubereiten.
Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und ermüdende Reisetage geben.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?

Tourencharaktere

Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage.

Entspannte Grundeinstellung

Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle.
Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache.
Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, aber trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.

Gruppenreise.

Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“
„Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Das große gemeinsame Interesse am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele, viele Freundschaften sind schon auf unseren Reisegruppen entstanden und auf unseren Reisen geht eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.

Wenn Sie etwas stört­­

Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen - die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können - dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden. Wenn Sie Probleme nicht vor Ort gleich sagen, kann man Ihnen nicht helfen - und bitte verklagen Sie uns dann nicht ;-)

Hören Sie auf den Guide und behüten Sie ihn

In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie - oft wird er auch zum guten Freund. Aber wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur und schaut auf seine Gruppe. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!

Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.

Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.

Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an sonja.mraulak@weltweitwandern.com

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Allgemeinen Geschäfts- und Reisebedingungen

Unser Team vor Ort

Omar Fadil

Guide

Omar Fadil führt dank seiner Spanischkenntnisse immer wieder Gäste der lokalen Agentur. Seine Arbeit überzeugte Lahoucine und Brigitte und sie motivierten Omar, Deutsch zu lernen, um so einen festen Platz im Tourenguide-Team zu bekommen. Als Sohn eines Imans ist Omar ursprünglich vom Zentralen Hohen Atlas. Mit seiner Familie – 5 Schwestern – wuchs er in Ait Mhamd auf. Auch er studierte erst Recht an der Universität von Marrakesch, bevor er die Schulbank mit Kompass und Rucksack tauschte und die Bergführer-Ausbildung absolvierte. Viele Wanderungen hat er seither unternommen und ist auch selber gereist. Nebst lesen macht Omar auch gerne Sport und nahm zusammen mit Christian Hlade, Lahoucine und Kamal erfolgreich am Halbmarathon von Marrakesch 2016 teil. Seit Herbst 2015 ist Omar stolzer Vater einer kleinen Tochter. Er lebt mit seiner Familie in Marrakesch und Azilal. Omar freut sich, Sie mitzunehmen auf eine Reise zu dem, was er am meisten mag an seiner Heimat : vielfältige Landschaften, Gastfreundschaft, feines Essen und interessante Gespräche.

Kamal

Guide

Kamal rennt beim Trans Atlas Marathon in 6 Tagen quer, rauf und runter, über den Atlas. Während der Reise mit Ihnen ist der junge Mann etwas langsamer unterwegs. Mit Freude, Höflichkeit und dem Wissen, wie man sich in der Weite von Bergen oder Wüste orientiert, ist er mit den Gästen unterwegs. Seine Bescheidenheit lässt ihn sich wunderbar einfügen ins lokale Begleitteam. Kamal, sportlich und verspielt, liebt den Kontakt mit Kindern. Fussball spielen, Geschichten erzählen und so vieles mehr lassen Blasen an den Füssen vergessen. Umsichtig und mit einer jugendlichen Gelassenheit packt Kamal im Camp mit an. Das Unterwegssein mit Kamal ist Freude, vertrauen, loslassen können.

Mustapha

Guide

Mustapha hat Olivenbäume. Und auch sonst steht er als ältester Sohn von acht Kindern mit beiden Beinen auf dem Boden. Mustapha von Bin el Ouidane kann ernst sein, aber sich auch von ganzem Herzen freuen und „Kind“ sein. „Muss-Tanza“ nannten ihn die Gäste der Studienreise – denn er kann wunderbar Tambourin spielen und mit Berbergesang/tanz zusammen mit dem Begleitteam Sterne vom Himmel holen. Nach 2 Jahren Französischstudium in Beni Mellal war er viele Jahre ehrenamtlich in einer NGO tätig und besuchte in dieser Zeit verschiedene Weiterbildungen. Seit 10 Jahren ist Mustapha als Tourenguide mit Gästen in Marokko unterwegs, umsichtig und pflichtbewusst. Mustapha zeichnet eine starke, gelebte Liebe zur Heimat aus. Er verfügt über ein großes Wissen über die Geschichte, Kultur und Religion des Landes. Und es ist ihm immer eine Freude, darüber zu erzählen. Das macht er mit dem für Berber so eigenen Stolz und mit Leidenschaft.

Brahim Ait Ihaj

Trekkingkoch

Brahim Ait lhaj ist in einem kleinen Berberdorf bei Oukaimeden aufgewachsen.
Vater von 3 Kindern war er selbst das 5. Kind einer Familie, die von der Landwirtschaft mit sehr kleinen Feldern im Toubkalgebiet lebte. Brahim hat Sinn für Humor und kocht seit vielen Jahren für die Gäste von Amalou bei Touren im Atlas wie auch in der Wüste. Brahim ist auch der Verantwortliche für das Maultierführer-Begleitteam von Amalou in der Toubkalregion - sei dies für einen Tagesausflug mit Mittagessen bei einer Berberfamilie oder für mehrtägige Wanderungen beim höchsten Berg Nordafrikas. Genießen Sie die ungewöhnlichen Gewürzkompositionen die Brahim liebevoll auf den „Tisch“ zaubert.

Brahim Taiaa

Trekkingkoch

Brahim Taiaa, der Macher, ist der verspielte und humorvolle Koch, der immer in Bewegung ist und voller Elan den Crepeteig schwingt. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen im Dorf Imlghas im Ait Bougmez bei seiner Herkunftsfamilie. Lange Zeit als Maultierführer und Küchengehilfe unterwegs, hat er das Kochen für Tourengäste gelernt. Brahims Frau Maleid ist gekonnte Teppich- und Djellabastoffweberin und hat in Eigeninitiative ohne Primarschulbildung Französisch und schreiben gelernt. Brahim freut sich, Sie auf einer Wanderung mit seinem Küchenmuli begleiten zu können.

 

Lhoussein

Chauffeur

Lhoussein, der ruhende Pol inmitten eines Sandsturms. Mit seinem Jeep kann er über die Ebene des Iriki-Sees brettern, findet den Weg durch unwegsames Gebiet, hilft mit im Biwack mit großen und kleinen Gästen. Unermüdlich kümmert sich Lhoussein während der Wintermonate um den Materialtransport im Süden. Als Kind mit 3 Schwestern in einer Berberfamilie in den Bergen aufgewachsen, musste Lhoussein schon früh überall mithelfen. Als junger Bursche ging er nach Casablanca um auf Baustellen zu arbeiten. In der Reiseagentur Amalou fand er in Marrakesch Arbeit als Materialdepotmitarbeiter und bald schon konnte er den Jeep von Ahmed übernehmen. Lhoussein ist seit dem Tod seines Vater verantwortlich als Ernährer seiner Familie (Mutter, 3 Schwestern und seine Frau und seit Frühling 16 seine kleine Tochter) im Bougmez. Seit 2016 ist Lhoussein nun auch Minibuschauffeur und kann so einen weiteren Beitrag zum Gesamtwerk Ihrer Reisegestaltung beitragen. Mit seiner ruhigen, freundlichen Art und dem Lachen in den Augen ist er ein sicherer Wert fürs Gelingen Ihrer Reise.

Abdellah Ben Alla

Guide

Abdellah Ben Alla ist ein Sohn der Berge. Am Fuße der Hochebene, wo die Nomadenfamilien den Sommer verbringen, ist er aufgewachsen. Er ist ein Ait hkem. Mitglieder dieses Berberstammes sind im  Ait Bougmez Tal als Händler bekannt. Abdellah arbeitet seit mehreren Jahren als Berg- und Bikeführer. Er ist innovativ, wach und immer darum bemüht, seine Kenntnisse zu erweitern. Er kennt sich in abgelegenen Gebieten aus und wagt sich auch auf unbekannte Wege. Abdellah hat die Gabe des humor- und respektvollen Umgangs mit Gästen und Einheimischen – er ist der geborene Vermittler zwischen den Kulturen. Auch dank seiner Sprachkenntnisse. Mit ihm unterwegs sein, ob im Sattel oder mit den Wanderschuhen, bedeutet mitgenommen zu werden auf eine Reise zu Menschen und einer Kultur so faszinierend wie die Landschaften Marokkos.

Abdelmalek Ouakel

Guide

Abdelmalek oder Abdel, wie er sich gegenüber den Gästen der Einfachheit halber nennt, ist auf der Ebene bei Afourer groß geworden. Abdelmalek schloss sein Studium in Arabischer Literatur erfolgreich ab und hat sich in den vielen Jahren als Tourenführer große Kenntnisse über Land und Kultur angeeignet. Nach den Reisen mit Gästen aus dem französischen Sprachraum lernte Abdelmalek eine weitere Sprache, Deutsch. So führte sein Weg zu Amalou. Abdelmalek ist über die Jahre hinweg als  loyaler und korrekter Mitarbeiter zu einem erfahrenen, wichtigen Teammitglied geworden. Gerne zeigt er sein Land großen und kleinen Gästen – wobei ihm der Kontakt zu Kindern nicht selten leichter fällt. Kinder sehen wohl das große Herz, die Gutmütigkeit und Abdelmaleks Sinn für Humor einfach schneller. Mit ihm unterwegs sein, heißt einen Menschen mit Herz und Wissen als Weggefährten zu haben, einen Tourenguide, der sich nicht zu schade ist, bei vers. Arbeiten im Camp mitzuhelfen, stets bemüht, den Gästen den Aufenthalt in seiner Heimat zu einem unvergesslich positiven Erlebnis zu gestalten. Und wenn man ihn nett darum bittet, gibt er am Abend im Camp gerne auch mal das ein oder andere traditionelle Berberlied zum Besten. Das Tambourin ist nämlich immer irgendwo im Gepäck mit dabei.

Brigitte Zahner

Partnerin vor Ort

Aufgewachsen auf einem Bauernhof in der Schweiz ist seit mehr als einem Jahrzehnt mit Lahoucine Taha liiert. Seit 2001 leben und arbeiten sie zusammen in Marrakesch. Frühere berufliche Tätigkeitsfelder von Brigitte sind Bahnbetriebssekretärin, Kinderkrankenschwester, Rehabilitationspflege und Behindertenbetreuung. Brigitte liebt das Gehen, Schritt für Schritt, erleben, erwandern von Landschaften und die Tage und Nächte draussen in der Natur. Es sind diese Erlebnisse und Begegnungen die ihre Sprache und Erzählungen prägen. Einer Wanderung gleich wuchs die Zusammenarbeit mit Christian Hlade und ihre Aufgabe innerhalb des Unternehmens. Sie ist zuständig für die Organisation des Rahmes rund ums Trekking und übernimmt zusammen mit dem Amalou Team die Kundenbetreuung. Ihr obliegt die Leitung der administrativen Arbeiten des Unternehmens und die Kommunikation mit den Partnerunternehmen. Sie setzt Lahoucines Programmvorschläge und Berechnungen in Texte und Reiseträume um.

Mein Lebensmotto ist…….
Meine Entscheidungen und den Weg, den ich gehen, müssen für mich emotional nachvollziehbar sein. Urteile nie über jemand andern, denn Du weißt nie, wie Du vielleicht an einem andern Ort auf Deinem Lebensweg entscheiden wirst.

Nie mehr vergessen werde ich….
Meine erste Wanderung in der Wüste, das erste Mal einfach zufrieden mit mir selbst, nichts müssen, nirgends wohin müssen, weg die Rastlosigkeit und den geborgenen Frieden beim Draußen Schlafen unter dem Sternen Himmel auf „meiner kleinen Düne“.

Was verbindet mich mit Weltweitwandern?
Ein für mich bedeutender gemeinsamer Wegabschnitt, ein Glauben daran, dass mit Menschen, die an einem und die Vision glauben, vieles möglich ist. Dankbarkeit für die Chance und das Vertrauen, das Christian Lahoucine und mir schenkte. Eine Zusammenarbeit, die auch dank Diskussionen und an sich reiben, gewachsen ist und sich weiter wandeln kann. Ein gegenseitiger Respekt und vor allem die stabile Basis der übereinstimmenden Werte bezüglich der Reisen.

Was ist mir beim Reisen persönlich wichtig?
Respekt für die Einheimischen und deren Kultur und die Natur. Natur, draußen sein, unspektakuläre, nachklingende Begegnungen, gehen, gehen, gehen in der Weite und Ruhe der Natur.

Lahoucine Taha

Partner vor Ort

Lahoucine ist mit Leib und Seele Wanderführer und Landmensch, kreiert die Tourenprogramme, wählt die Routen und Zeltplätze aus, ist Arbeitgeber und Ansprechperson für Führer, Köche und Begleitteams sowie Transportunternehmen. Er erstellt umsichtig Lebensmittel- und Materialliste, damit die Gäste in den Genuss des „Verwöhnt werdens“ kommen dürfen. Am liebsten jedoch ist er noch immer selber mit einer Gruppe in der Weite der Wüste oder im Hohen Atlas, seiner Heimat, unterwegs.

Mein Lebensmotto ist…….
Eigentlich wollte ich schon immer Bergführer werden und seit ich mit 15 Jahren mit dem Maultier meines Vaters mit auf Trekkingtouren ging, hat sich dieser Wunsch gefestigt und mit Ideen entfaltet. Ich entdeckte wie schön dieses Leben als moderner Nomade sein kann und nach der Bergführerschule, die ich gegen den Wunsch meiner Eltern Lehrer zu werden, absolvierte, habe ich meine Grenzen weiter gezogen. Ich habe gelernt, wie gut ich es mit meiner Berufswahl getroffen habe. Ich habe das grosse Privileg mein Land und ihre Menschen in ihrer Authentizität und Einfachheit, oft ohne viele Worte, weit weg von der grossen lauten Stadt, kennenzulernen, mit einfachen Leuten zu arbeiten und dabei so viele Schönes in meinem Land zu entdecken. Das ist eine tiefe Freude für mich und macht mich stolz für mein Land, das einen grossen Reichtum an wunderschönen Landschaften und guten Menschen hat. Mit meiner Arbeit kann ich mich in verschiedenen Welten bewegen und kann Brücke zwischen verschiedenen Kulturen sein.

Nie mehr vergessen werde ich….
Die erste organisierte Reise mit Christian Hlade. Dies war meine erste grosse Gruppe als Organisator und ich hatte noch keine eigenen Zelte. Beim Verabschieden am Flughafen habe ich den Gästen dann auch gesagt, wie glücklich ich war, dass die Reise gut verlaufen war. Es sollten weitere folgen.

Was verbindet mich mit Weltweitwandern?
weltweitwandern ist ein Teil der Menschen, die mich unterstützt haben, als ich noch am Anfang meiner Vision, eigene Trekkingtouren zu organisieren, stand. Wir haben das gleiche Ziel, wir machen den gleichen Weg, jeder seine Schritte. Wir wollen beide „Menschen und Natur“ unterstützen, eine Verbindung mit Respekt und Toleranz zwischen den Kulturen sein. Wir teilen die gleiche emotionale Vorstellung unserer Arbeit.

Was ist mir beim Reisen persönlich wichtig?
Fair, Begegnung, Zauber, Respekt, Zufriedenheit, Spüren, Zeigen Original, Begegnung, allein die Equipe und die Gäste mit Hände und Füsse, das Schauen wie es funktioniert besser, tout n’est pas rose, jede Reise ihren eigenen Rhythmus entfalten lassen

Ibrahim Assabir

Guide

Brahim Assabir ist als Sohn eines Lehrers im Ait Bougmez und im Provinzhauptort Azilal aufgewachsen. Nach dem Abschluss des Studiums in Englischer Literatur engagierte er sich in der Vereinigung der arbeitslosen Uniabgänger und schaute sich nach einer Berufstätigkeit um, in der er sein Wissen und seine Liebe zum unterwegs sein entfalten konnte. Die Ausbildung zum Bergführer war der erste Schritt auf einer langen Wanderung zu den verschiedenen Regionen Marokkos und dem Werdegang als gelassener, professioneller Führer und Mitarbeiter in unserer Trekkingagentur. Brahim wohnt mit seiner Familie, er ist Vater eines Sohnes und einer Tochter, in Marrakesch und Azilal. Seit mehreren Jahren wichtiges Mitglied im Büroteam – in der Verantwortung für die Logistik und das „Übersetzen“ zwischen Büro und Terrain tätig, zieht es Brahim regelmäßig raus aus der Stadt, vom Bürostuhl und Computer zu Wüstenmosaik und Königsstädten, Campabenden unter dem Sternenhimmel im Atlas und Trekkingleitungen in der Wüste. Brahim lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen und hat, so bescheiden und manchmal fast „unbeteiligt“ er auch wirken mag, die Übersicht und schafft es, die verschiedenen Gäste-Persönlichkeiten mit Fingerspitzengefühl zu einer Gruppe zusammenzufügen. Diplomatisch und vorausschauend gelingt es ihm, mit den unterschiedlichsten Situationen und Anforderungen, Menschen, umzugehen. Mit Brahim entdecken Sie Schritt für Schritt eine uralte Kultur im jetzigen Marokko.

Mein Lebensmotto ist…….
Trotz der vielen Unterschiedlichkeiten in Kultur, Religion und Traditionen teilen und verbinden uns viele Dinge. Wir sind alle Menschen und sehnen uns nach Frieden.

Nie mehr vergessen werde ich….
Meine erste selbständig als lizenzierter Führer geleitete Tour. Die Sternschnuppen-Tour mit weltweitwandern Gästen, als auch für mich zum ersten Mal das Camp in der Wüste zu einem kleinen See wurde und sich diese eigentlich ungemütliche Situation in eine erheiternde Überraschung und ein einmaliges, unvergessliches Erlebnis wandeln liess – mit lachenden Gesichtern und zufriedenen Kunden.

Was verbindet mich mit Weltweitwandern?
Der Respekt der Natur und Kultur.

Was ist mir beim Reisen persönlich wichtig?
Natur und Kultur. Reisen in der Natur schenkt mir Spiritualität, Entspannung und „geistige“ Heilung. Dies spüre, wenn ich von den Wanderungen zurück nach Marrakesch komme und ein jedes Mal von Neuem einen Kulturschock erlebe. Kultur ist für mich der Spiegel ein jeder Gesellschaft und obwohl ich als Marokkaner im eigenen Land reise, entdecke ich ein jedes Mal Neues. Die Diskussionen und der kulturelle Austausch mit den weltweitwandern Gästen hilft mir, mehr und mehr von den westlichen Gesellschaften zu erfahren und zumindest im Geiste ausserhalb den Grenzen von Marokko zu reisen.

Warum sollten Sie mit mir verreisen?
Ich sehe mich in meiner Arbeit auch als Botschafter für mein Land. Ich möchte unseren Gästen ein differenziertes Bild von Marokko vermitteln, Ihnen die kulturelle, landschaftliche Vielfalt näher bringen und zeigen, dass es auch echtes friedliches Zusammen unterwegs sein geben kann. Ich sorge pflichtbewusst und mit Erfahrung für Ihr Wohl als unser Gast.

Omar Taha

Omar ist als Sohn vom erfahrenen Trekkingkoch und Neffe von Lahoucine, Bergführer und Tourenorganisator im Ait Bougmez aufgewachsen. Früh schon war er als Maultierführer oder Kochgehilfe unterwegs und finanzierte sich Sprachkurse und Bücher mit dem in den Schulferien verdienten Honorar. Als sprachgewandtester unserer Führer spricht Omar Berber, arabisch, französisch, deutsch, spanisch und seit seinem Sprachaufenthalt in England auch englisch. Omar ist ein wacher, wissbegieriger junger Mann, der seine Gaben nutzt, um sich weitgefächerte Kenntnisse anzueignen. Ist er nicht auf dem Bike oder zu Fuss mit Gästen als kompetenter Führer unterwegs, unterstützt er die Familie von Brigitte und Lahoucine tatkräftig im Haushalt (Kochen) und der Kinderbetreuung. Omar ist nicht nur ein engagierter Tourenleiter sondern auch der beste grosse „Bruder“, den man sich für seine Kinder wünschen kann. Wenn Sie bei der Ankunft denken: „Mmmhh, ein Führer im Alter der eigenen Kinder?“, dann lassen Sie sich überraschen, wie souverän ein auch ein noch junger Mann, eine Trekkingtour leiten kann.

Ahmed Taha

Trekkingkoch

Ahmed Taha arbeitet seit unzähligen Jahren als Trekkingkoch. Während Ahmed stolz und liebevoll im Küchenzelt feine Gerichte zubereitet, führen seine Frau und erwachsenen Töchter zuhause im Bougmez Haus und Hof. Maultiere, 1 -3 Kühe, Felder mit Klee und Getreide, Apfel- und Nussbäume bilden zusammen mit Hühnern und einigen Schafen/Ziegen die Basis der Landwirtschaft in diesem Hochtal auf 1870m. Maleid, Touda und Khadija, seine Töchter spinnen und weben mit der Wolle der Tiere die traditionellen Decken, Stoffe für die warme Djellaba oder Teppiche. Ahmed ist Nomade und liebt seine Arbeit und Freiheit als wandernder Koch. Seine Enkelkinder besuchen die ecole vivante, Ait Bougmez. Er, der Großvater, war zeitlebens noch nie wirklich der Sesshafte. Die administrativen Belange der Verantwortlichkeiten für die Zusammenstellung der Maultierführerteams und das Dasein als stolzer Dromedarbesitzer haben ihn wohl mehr graue Haare gekostet als die unzähligen Kilometer in den Beinen. Das Haus der Tahas, in unmittelbarer Nähe zur Herberge Dar Itrane, ist ein Ort  der herzlichen, unkomplizierten Gastfreundschaft. Marhaba – genießen Sie den Abschluss des Atlastrekkings bei einer feinen Mahlzeit im Berberhaus.

Fotos zur Reise

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