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Tourencharakter 3
Mittel: Touren für Leute, die große Freude am Gehen haben und über eine gute Grundkondition verfügen. Ab und an sind schwierigere Wegpassagen dabei. Gehzeiten ca. 5-6 Std. täglich. Tourencharakter 4 Anspruchsvoll: Touren mit sportlichem Anspruch und mehrtägigen körperlichen Herausforderungen. Es ist empfehlenswert die Zeit vor der Abreise zum Konditionstraining zu nutzen. Die Wege können auch teilweise steil und unwegsam sein. Gehzeiten ca. 6-8 Std. täglich |
Termine, Preise & Buchung
3% Frühbucher-Rabatt bei Buchung 6 Monate vor Abreise| von | bis | Preis | Plätze | Buchung |
|---|---|---|---|---|
| 20.05.12 | 12.06.12 | 4.090 € |
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| 07.07.12 | 29.07.12 | 3.990 € |
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| 04.08.12 | 29.08.12 | 4.350 € |
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buchen
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| 08.09.12 | 30.09.12 | 3.990 € |
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buchen
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Trekkingerlebnis zum heiligsten Berg der Welt.
6-tägiges Trekking auf alten Handelswegen durch Westnepal nach Tibet
3-tägige Umrundung des heiligen Kailash auf dem Pilgerweg
Tiefe Religiosität der PilgerInnen und ehrwürdige Klöster
Heiliger Manasarovar-See und Besuch des Everest-BasislagerDiese Trekking- und Pilgerreise zum und um den heiligsten Berg der Welt wird zu den unvergesslichsten Höhepunkten Ihres Lebens gehören. Die Reise führt Sie von Simikot in sechs Wandertagen durch das entlegene Westnepal auf alten Salzkarawanenwegen über die Grenze nach Tibet.
Sie durchwandern abwechslungsreiche, vielfältige Klima- und Vegetationszonen und erleben hautnah den Reichtum der Kulturen im Himalaya. Am Beginn üppiges Grün, Wasserfälle und wunderschöne Wälder, nach wenigen Tagen, die wüstenhaften Weiten Tibets. Am Ufer des Manasarovar Sees fühlt man sich wie auf einem anderen Planeten: kristallklare Luft, das tiefe Blau des Sees, die Bergpanoramen von Gurla Mandata und Kailash, dazu tausende, geräuschvoll flatternde Gebetsfahnen, Stupas und der Adlerhorst des Chiu-Klosters.
Anschließend folgen Sie drei Tage lang dem Pilgerpfad rund um den Kailash, dem heiligsten aller heiligen Berge. Sie wandern zusammen mit frommen, tibetischen PilgerInnen in ihren farbenfrohen Gewändern, die mit tiefer Gläubigkeit der Wanderung eine spirituelle Dimension hinzufügen. Der Blick von Ihrem Camp beim Dri Ra Phuk–Kloster bei Sonnenauf- und –untergang auf die markante Nordwand des heiligen Berges: einfach unvergesslich!
Mit Geländefahrzeugen reisen Sie über das tibetische Hochplateau: unendliche Weite am Nordrand der großen Himalayaberge des Annapurna- und Dhaulagiri-Massivs. Zum Greifen nahe scheint der mächtige Shisha Pangma. In wenigen Stunden erleben Sie alle Klimastufen. Sie besuchen das Everest Basislager, bevor sich Ihre große Rundreise durch West- und Zentraltibet auf der Rückfahrt durch wilde Schluchten wieder in Kathmandu schließt.
Besuchen Sie unsere Infowebsite www.allesubernepal.com
Besonderheiten
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*Termin zum Saga-Dawa Fest 20.05. – 12.06.12
Bei dieser um einen Tag längeren Reise besuchen Sie am Morgen vor der Umrundung des Kailash das farbenprächtige Saga-Dawa Fest, bei dem PilgerInnen nach der Umrundung des Kailash bei Vollmond die Reinigung von ihren Sünden erbitten.
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**Termin mit Königreich Guge 04.08. – 29.08.12
Sie fahren vor der Umrundung des Kailash (12.-15.Tag) in vier zusätzlichen Tagen über den Pilgerort Thirtapuri ins geheimnisvolle, ehemalige Königreich Guge und besuchen die bizarren Felsformationen und das Kloster von Tholing.
Geplantes Programm
Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = AbendessenTag 1: Abflug von Europa.
Das Abenteuer kann beginnen.
Tag 2: Ankunft in einer neuen Welt. Kathmandu & Bhaktapur.
Am Flughafen in Kathmandu werden Sie von Mitgliedern aus unserem Partnerteam mit einem Weltweitwandern-Schild abgeholt und in ein gemütliches Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur gebracht.
Bhaktapur liegt ca. 16 km östlich von Kathmandu und ist die dritte und kleinste der Königsstädte im Kathmandutal. Das Zentrum ist UNESCO-Weltkulturerbe und zum Großteil Fußgängerzone. Direkt vor der Tür Ihres Quartiers erwarten Sie wahre Wunder an Kunstschätzen, die sich ganz einfach zu Fuß erkunden lassen.
Je nach Ankunftszeit Ihres Fluges können Sie den Rest des Tages zum Entspannen nutzen oder gleich zu einem Stadtspaziergang aufbrechen. Am Abend werden Sie von unserem Partnerteam willkommen geheißen und erhalten aktuelle Infos zu Ihrer Tour. Ein gemeinsames Willkommensessen rundet Ihren ersten Tag in Nepal ab und macht Lust auf mehr.
Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (-/-/A)
Tag 3: In den Südwesten. Flug nach Nepalgunj.
Den Vormittag nutzen Sie, um Bhaktapur gemeinsam zu besichtigen. Prachtvolle, detaillierte Holzschnitzereien an und in den unzähligen Tempeln versetzen BetrachterInnen in eine andere Zeit - eine Kultur aus längst vergangenen Tagen scheint wieder zu erwachen.
Am Nachmittag heben Sie ab: Per Inlandsflug geht es in den Südwesten Nepals, an die Grenze zu Indien: Nepalgunj, das Zentrum eines großen Reisanbaugebiets, liegt im subtropischen Terai und gilt als wichtige Transferstation auf dem Weg ins entlegene Westnepal.
Übernachtung in einem sehr einfachen Hotel/Gästehaus in Nepalgunj. (F/-/A)
Tag 4: Und schon geht’s los: Flug nach Simikot (2.900m) und Trekking nach Darapuri (2.300m).
Zeitig am Morgen geht es wieder hoch hinaus: In einem etwa 50-minütigen Flug gelangen Sie zu Ihrem entlegenen Touren-Ausgangspunkt Simikot (2.900m).
Hinweis: Flugplanänderungen bzw. Ausfälle von Flügen auch über mehrere Tage in Folge des Wetters möglich! In diesem Fall sind ev. mehrtägige Wartezeiten in Nepalgunj notwendig. Es besteht dort leider nicht die Möglichkeit zu einem Ersatzprogramm. Beachten Sie bitte auch den Punkt "Spezielle Anmerkung zu dieser Reise" weiter unten.
Simikot ist die Hauptsiedlung von Humla, einem der abgelegensten nepalesischen Distrikte. Sie treffen hier auf die Mannschaft, die Sie nun eine Woche lang auf Ihrem Trekking begleiten wird. Nach den Anmeldeformalitäten für das Trekking und einem stärkenden Mittagessen in Simikot kann es endlich losgehen: Es geht bergauf, entlang eines bewaldeten Bergkammes nach Simikot Lagna La (3.200m). Dann wieder bergab, ins Dorf Majhgaun am Ufer des Humla-Karnali-Flusses. Sie folgen dem Tal des tosenden Gewässers und wandern durch Reis- und Weizenfelder bis sich das Tal verengt. Es geht weiter am Ufer bis zum Zusammenfluss des Humla Karnali mit dem Yabka Khola, durch das Dorf Dandaphoya bis Darapuri.
Übernachtung im Zelt in Darapuri (2.300m). (F/M/A) Gehzeit: ca. 5 Std. Aufstieg: 350m, Abstieg: 950m
Tag 5: Mongolische Dörfer. Trekking nach Kermi (2.740m).
Zu Beginn des heutigen Tages geht es durch Obsthaine und das Chhetri-Dorf Darapuri. Sie überqueren einen steilen Hang und gehen hinunter zum Bach. Über eine Brücke gelangen Sie zum letzten Thakuridorf in diesem Tal. Ihre BewohnerInnen sind Nachfahren eines Volksstammes, der vor vielen Jahrhunderten aus der Mongolei eingewandert ist. Sie gehen weiter und kommen bei Chyacchada an einem beeindruckenden 150m hohen Wasserfall vorbei, dessen Gischt Sie erfrischen wird. Über einen Bergkamm gelangen Sie schließlich nach Kermi (2.740m), von wo aus schneebedeckte Bergspitzen des Saipal Himal und eine große Zahl an schönen kleineren Wasserfällen entdeckt werden können. Eine erfrischende Dusche gewünscht? Hier in Kermi gibt es eine kleine heiße Quelle, in der man ev. auch baden kann.
Übernachtung im Zelt in Kermi. (F/M/A). Gehzeit 6-7 Std. Aufstieg: 603m, Abstieg: 153m
Tag 6: Tibet in Nepal. Trekking zum Yalbang Gompa (3.000m).
Der erste Pass Ihrer Trekkingtour, der Iiling La (3.250m) bringt Sie Tibet ein Stück näher. Nach einem abwechslungsreichen Auf und Ab tauchen Gerstenfelder vor Ihnen auf, die den Beginn des tibetischen Kulturraums markieren. Noch immer begleitet Sie der Humla Karnali, geleitet Sie durch ein enges Tal mit steilen Felswänden. Sie überqueren eine Hängebrücke und steigen ins Dorf Yalbang hinab (3.000m), wo Sie schließlich in Ihrem Camp, am Fuße des Klosters, ankommen. Am Abend lohnt sich ein Besuch im örtlichen Kloster. Mit ein wenig Englisch und etwas Glück ergibt sich mit den ansässigen Mönchen vielleicht eine spannende Unterhaltung. Womöglich ergibt sich ja auch eine Gelegenheit mit den Mönchen gemeinsam Buttertee zu trinken.
Übernachtung im Zelt in Yalbang. (F/M/A). Gehzeit ca. 5 - 6 Std. Aufstieg: 709m, Abstieg: 403m
Tag 7: Ins Kloster. Trekking nach Tumkot (2.950m).
Nach dem Frühstück besuchen Sie das Kloster der tibetischen Nyingmapa Schule. Dieses Kloster ist ein Zweigkloster des berühmten Nangpa Khyunjung in Westtibet. Sie wandern anschließend durch das Dorf Yangkar auf einem neuen, in den Fels des Tales gebauten Weg, entlang des Humla Karnali und überqueren den tosenden Fluss auf einer Hängebrücke.
Bis Muchu (2.920m) steigen Sie langsam hoch, bevor Sie hinunter zum Kloster von Tumkot gelangen. Ihr Lager befindet sich heute an einem wunderschönen Platz am Flussbett. Geschäftstüchtige Einheimische werden Ihnen ev. einen Besuch abstatten, um Bier oder Cola zu verkaufen.
Übernachtung im Zelt in Tumkot (2.950m). (F/M/A) Gehzeit ca. 6 Std. Aufstieg: 431m, Abstieg: 385m
Tag 8: Auf Wiedersehen Humla Karnali. Trekking nach Thado Dunga (3.780m).
Sie wandern heute vorbei an einer wunderschönen Kulisse mit fruchtigen Aprikosengärten und lieblich-romantischen Steinhäusern. Nachdem Sie den Humla Karnali erneut überquert haben, lassen Sie ihn für heute hinter sich. Doch nicht für lange gilt es Abschied zu nehmen, schon in zwei Tagen werden Sie ihm wieder begegnen. Immer näher rücken Sie an Tibet, die Landschaft erinnert zusehends an das geheimnisumwitterte Land im Norden. Zwei Stunden lang dauert der Aufstieg zum Rinaang La (3.310m), danach geht es durch Weidenlandschaften vorbei an Palbang und zum Dorf Yari, das ein kleines Geschäft und eine Schule stolz sein Eigen nennt. Ein halbe Stunde nach Yari befindet sich Ihr heutiger, Campingplatz auf einer kleinen Wiesenfläche, die Dzungjen heißt. Zur besseren Akklimatisation werden Sie am Nachmittag möglicherweise noch auf einen nahen Aussichtshügel steigen: Traumhafte Ausblicke in den Saipal Himal erwarten Sie!
Übernachtung im Zelt. (F/M/A) Gehzeit ca. 6-7 Std. Aufstieg: 1.007m, Abstieg: 243m
Tag 9: Gebetsfahnen. Trekking über den Nara La (4.600m) zum Nepal Camp in Hilsa (3.750m).
Höhepunkt ist heute der etwa dreistündige Aufstieg zum Nara La (4.600m). Gebetsfahnen begrüßen Sie, flattern wild über Ihren Köpfen. Ihre Augen aber sind nicht auf die bunten Fähnchen gerichtet, denn vor Ihnen liegt schon Tibet! Sie blicken weit hinein in das tibetische Hochplateau und dort vorne erkennen Sie das Dorf Sher, das erste Dorf in Tibet! Auf der anderen Seite schweift Ihr Blick weit hinab in das Flusstal des Humla Karnali. Nur noch einige Kilometer bis nach Tibet! Bei schönem Wetter reicht der Blick bis zum Gurla Mandata nach Tibet und zum Saipal-Himal in Nepal.
Der Abstieg ist zum Teil etwas steil und führt durch Geröll. Immer wieder begegnen Sie Handelskarawanen mit großen Schaf- und Ziegenherden. Auf dem Weg nach Tibet tragen die Tiere Satteltaschen mit Reis aus dem Terai, auf dem Weg nach Nepal sind die Taschen prall mit Salz gefüllt.
Es geht hinunter zum Kylang La, die Aussicht ist auch hier einfach herrlich. Ihr heutiges Camp liegt am Ufer des Karnaliflusses bei Hilsa, noch auf der nepalesischen Seite.
Übernachtung im Zelt bei Hilsa am Ufer des Karnaliflusses (3.750m). (F/M/A) Gehzeit ca. 6 Std. Aufstieg: 765m, Abstieg: 881m
Tag 10: Endlich Tibet! Trekking nach Sher und Fahrt mit dem Jeep zum Manasarowar See (4.580m).
Nur noch eine halbe Stunde wandern und schon stoßen Sie auf Offiziere in Uniformen, die nach Ihrem Pass und dem Visum fragen. (Hinweis: Es kann eventuell zu längeren Wartezeiten kommen.)
Das offizielle Prozedere hinter sich gebracht, treffen Sie auf der tibetischen Seite auf Ihren tibetischen Führer und die wartenden Jeeps und fahren zum heiligen Manasarowar See (ca. 6 Std. Fahrt).
Nach zwei Stunden Fahrt sind Sie in Purang (Taklakot, 3.930m). Die Fahrt selbst ist nicht unbedingt komfortabel. Zu rau sind die Straßenverhältnisse. Doch die Blicke entschädigen für die Mühen. Sie passieren tibetische Dörfer mit bunt-wehenden Gebetsfahnen auf den Dächern der weißgetünchten Häuser. Am Weg liegt auch das Kloster Khorchhak. Es gehört zu Skyapa-Schule und wurde von Sherab Rinchen Zangpo gegründet. Rinchen Zangpo ist einer der wichtigsten, tibetischen Heiligen, Übersetzer und Klostergründer - er hat vor allem in Ladakh eine große Zahl an Klöstern und Schreinen gegründet, u. a. das berühmte Alchi-Kloster. Die beeindruckenden Gebäude des Klosters werden von weißen Chörten und langen Mauern mit Gebetssteinen und Yakschädeln flankiert. Glücklicherweise konnte ein großer Teil der wertvollen Fresken und Figuren den Zerstörungen der chinesischen Kulturrevolution entgehen. Die BesucherInnen des altehrwürdigen Klosters stehen sogar Auge in Auge mit einem Schneeleoparden - einem der ausgestopften Art. Die selten Wildkatzen sind hier noch beheimatet.
Und wieder Grenzformalitäten, diesmal in Purang (evtl. auch hier längere Wartezeiten), wo Sie Vorräte für die Weiterreise besorgen können. Es verbleiben noch ca. 3 Stunden Fahrt bis zur Chiu Gompa am Ufer des Manasarovar-Sees. Die fast überirdisch schöne Fahrt führt vorbei am schneebedeckten Gipfel des Gurla Mandata (7.728m), während die Straße weiter auf das tibetische Plateau ansteigt.
Vom Gurla La (4.590m) sehen Sie ihn dann zum ersten Mal: den heiligsten aller heiligen Berge, den Kailash oder "Gang Rinmpoche" wie er auf tibetisch genannt wird (=„Kostbares Juwel aus Schnee“).
Der Manasarovar-See schickt Ihnen einen Vorboten: den Mondsee oder Raksas Tal. Der thermische Wind des Nachmittags wirbelt die Wellen des Raksas Tal auf, die wie kleine dunkle Kobolde am Ufer entlang huschen.
Endlich kommen Sie dann am Manararovar-See an. Der höchstgelegene Süßwassersee unserer Erde, mit seinen 300qkm und der spektakulären Lage kann er vor allem eines: verzaubern und bannen! Das Tiefblau des Wassers schmiegt sich an das Weiß der umliegenden Berge. Am Fuße des Gurla Mandata liegt dieser mystische See, umrankt von unzähligen Gletschern. Nicht nur für Buddhisten, auch für Hindus gilt das blaue Gewässer als heilig. Die Hindus glauben ihr Schöpfergott Brahma habe den See für rituelle Reinigungen geschaffen, wer sich darin wäscht, geht ins Paradies ein. Wer davon trinkt, dem werden die Vergehen der letzten 100 Leben entschuldigt. Nicht verwunderlich also, dass neben den vielen buddhistischen Pilgern auch etliche indische hier dem Manasarovar-See huldigen. Sie nehmen ein Bad im eiskalten Wasser, füllen das Wasser literweise in Flaschen ab, während die Tibeter ihren Kopf mit dem klaren Wasser benetzen und eine Schluck davon nehmen.
Der Kailash ist für vier Religionen (Hindus, Buddhisten, Jains und Böns) der heiligste Punkt der Erde. Die Hindus sehen hier die Wohnstätte des Gottes Shiva mit seinem weiblichen Gegenstück Pravati, für die Buddhisten wohnt hier eine Manifestation des Demchong (Cakrasamvara). In unzähligen Bildern und Darstellungen findet man den Kailash als kosmische Weltachse, als Zentrum des Universums und Urberg im tibetischen und indischen Kulturraum. Eine Pilgerreise zu diesem Berg ist für viele Anhänger dieser Religionen das höchste Ziel ihres Leben.
Sie überqueren die Wasserscheide zwischen den beiden Seen und schlagen Ihr Camp neben dem Chiu Gompa (=Kloster) am Ufer des Manasarowarsees auf. Gleich dahinter thront der mächtige Kailash. Die Ausblicke am Abend und zum Sonnenuntergang muten unwirklich schön an.
Viele Pilger aus ganz Tibet und auch Indien sind hier und vollziehen ihre rituellen Waschungen, bevor sie die Umrundung (Kora) des Kailash beginnen. Unterhalb des Klosters befindet sich eine kleine Thermalquelle und ein kleines Restaurant. Hier kann man sich (und evtl. die Kleidung) noch vor dem weiten Weg waschen (Bitte biologisches Waschmittel mitnehmen!)
Nacht im Camp am Manasarovar-See (4.580m). (F/M/A). Gehzeit ca. 1/2 Std. Fahrtzeit ca. 6 Std.
Tag 11: Rasttag. Ein Tag am Manasarovar See.
Der heutige Rasttag dient zur Akklimatisierung. Wer möchte, kann am Seeufer entlang schlendern und Meditationshöhlen erforschen. Wer Sünden abzuwaschen hat, kann ein Bad im heiligen Wasser nehmen (brrr...). Die Kulturbegeisterten können das Chiu-Kloster besuchen.
Vom Chiu-Kloster, das auf einem spitzen Bergrücken über dem See liegt, bietet sich eine spektakuläre Aussicht über den See und die weite Ebene bis hin zum Kailash. Die Höhle des Guru Rinpoche (Padmasambhava) gilt als heiligster Teil des Klosters. Hier soll der große tibetische Tantra-Meister die letzten 7 Tage seines irdischen Daseins verbracht haben.
Nacht im Camp am Manasarovar-See (4.580m). (F/M/A)
Tag 12: Dem Kailash ganz nahe. Fahrt mit dem Jeep nach Darchen (4.600m).
Heute führt eine etwa 3-stündige Fahrt bis nach nach Darchen, dem Ausgangspunkt Ihrer Pilgerwanderung um den Kailash. Von hier aus sieht man sogar bis zum Nanda Devi, dem höchsten Berg Indiens.
Wer heute noch Lust und Laune hat, kann an einer kurzen Wanderung zum Selung-Kloster, über Darchen gelegen, teilnehmen. (Vorausgesetzt wir erhalten die Erlaubnis dazu.)
Anmerkung: Wenn es möglich ist, werden Sie die Übernachtung in Darchen vermeiden und gleich mit Ihrer Pilgerwanderung beginnen. Das heißt es könnte sein, dass Sie schon heute im Zelt übernachten. Am nächsten Tag könnten Sie dadurch etwas weniger gehen und hätten am Nachmittag genügend Zeit, um die Umgebung und das örtliche Kloster zu besichtigen und die Abendstimmung mit Sonnenuntergang am Kailash zu genießen. Das alles hängt aber von den örtlichen Gegebenheiten ab, die Vorschriften ändern sich laufend. Häufig sind wir leider wegen der Vorschriften gezwungen in einem der nicht allzu einladenden Hotels in Darchen zu nächtigen.
Übernachtung im Zelt (Nur wenn die Umrundung des Kailash heute begonnen werden kann!) oder in einem sehr einfachen Hotel/Gästehaus in Darchen (4.600m). (F/M/A)
Tag 13: Die Kora beginnt. Trekking zum Dri Ra Phuk Gompa (5.010m).
Heute beginnt schließlich die „Kora“, Ihre Pilgerwanderung um den heiligsten Berg der Erde! Om mani padme hum!
Sie wandern los und folgen einem leichten Weg entlang eines Berghangs bis nach Darboche. Nomadenzelte und Herden liegen wie winzige Punkte in der schier unendlich weiten, offenen Landschaft.
Ein Steinhügel und Gebetsfahnen markieren auf 4.730m die erste „Station“ des Pilgerweges. Darboche ist der Name eines Campinggebietes auf 4.750m im Lha Chu Tal mit unbeschreiblich schönen Aussichten auf die Südseite des Mt. Kailash.
Dort steht auch der größte Flaggenmast Westtibets, der jedes Jahr an einem Vollmondtag im Frühsommer im Rahmen eines riesigen Festes erneut aufgestellt wird. Man feiert Saga Dawa – die Geburt Buddhas.
Die Umschreitung des Kailash im Uhrzeigersinn ist für die buddhistischen Tibeter die heiligste Pilgerhandlung. Nicht alle PilgerInnen gehen die Kora. Nein, so einfach machen es sich nicht alle. So manche Tibeter umwandern den heiligen Berg in Form von unzähligen Niederwerfungen und messen so die Strecke mit ihrer Körperlänge aus. Andere wieder gehen die Kora nicht nur einmal, sondern hundertmal, wobei sie für eine einzige Umrundung nur 15 Stunden brauchen. Zwei Tage Rast genügen und schon beginnt für diese Gläubigen die nächste Kora. Jede Umrundung bedeutet für den Pilger eine Ansammlung von unendlich großen karmischen Verdiensten, eine Begegnung mit dem Selbst in der Landschaft, die die Unendlichkeit von Raum und Zeit spürbar werden lässt.
Christian Hlade (GF von Weltweitwandern): "Bei einer Tibetreise traf ich in Osttibet, viele Tausende Kilometer vom Kailash entfernt, auf eine Pilgergruppe, die unterwegs zum Kailash war. Sie wollten den gesamten Weg zum Kailash mit Niederwerfungen zurücklegen und waren auf viele Jahre der Reise vorbereitet!"
Gerade diese unglaublich tiefe Religiosität und der Pilgerstrom aus allen Teilen Tibets, Indiens und Nepals macht, neben den übersinnlich-schönen Landschaftseindrücken, die tiefgreifende Faszination dieses Ortes aus!
Der weitere Weg führt vorbei an Manisteinen (Steine mit eingemeißelten oder aufgemalten Mantras) und an wehenden Gebetsfahnen. Immer in Gesellschaft inniger PilgerInnen. Sie wandern durch eine breite Talschlucht an der Westseite des Kailash: dem „Valley of Gods“. Zwischendurch offenbaren sich Ihnen atemberaubendste Blicke auf den heiligen Berg. Die umliegenden Felsformationen stellen übernatürliche Wächter des tibetischen Buddhismus dar. Jeder einzelne hat einen Namen. Sie überqueren den Lha Chu und erreichen am Nachmittag Ihr heutiges Ziel das Dri Ra Phuk-Kloster (5.010m). Vom Lager unterhalb des Klosters eröffnen sich Ihnen einmalige Ausblicke auf die mächtige Nordseite des Kailash.
Übernachtung im Zelt unterhalb des Dri Ra Phuk-Klosters (5.010m). (F/M/A) Gehzeit ca. 8-9 Std.
Tag 14: Ein langer Tag. Trekking über den Dolma La (5.630m) bis zum Zuthrul Phuk Gompa (4.820m).
Der heutige Tag wird Ihnen einiges abverlangen. Langsam aufsteigend erreichen Sie eine recht ebene Wiesenfläche. Im Süden erkennen Sie einen Pass: die Kailashroute für "Eingeweihte", jene, die bereits 12 Umrundungen hinter sich haben. Uns bleibt Sie vorenthalten. Sie gehen hoch zum "Friedhof" Shiwa Tsal. Die Tibeter lassen hier Teile ihrer Kleidungsstücke oder Blutstropfen zurück, als Symbol dafür, das alte Leben hinter sich zu lassen. So manche Mönche sitzen hier und singen Mantras, rezitieren Gebete.
Nach 5 Std. langsamen, aber stetigem Aufstieg ist die Passhöhe des Dolma La auf 5.630m und damit die heiligste und höchste Stelle des gesamten Pilgerweges erreicht: Tausende geräuschvoll flatternde Gebetsfahnen und als Belohnung eine unsagbare Aussicht! Tibetische und indische PilgerInnen drücken ihre Stirn an die heiligen Steine und Geldstücke werden mit Hilfe von Yakbutter an die geweihten Felsen „geklebt“.
Der Paß kann ein recht windiger und kalter Platz sein (warm einpacken!). Der Abstieg führt entlang eines Zickzack-Pfades zum gefrorenen heiligen See Thukje Chenpo. Sie folgen dann weiter dem Tal des Zhong Chu. Erst beim Zuthrulphuk Gompa (4.820m) machen Sie für heute halt.
Anmerkung: Der heutige Tag ist nicht nur für Sie ein anstrengender, sondern auch für die Lasttiere und ihre Begleiter. Wir bitten Sie daher um Verständnis, wenn die Yaks etwas länger brauchen, um ins Lager zu gelangen und die Zelte heute später aufgebaut werden.
Übernachtung im Zelt beim Zuthrulphuk Gompa (4.820m). (F/M/A) Gehzeit ca. 9-10 Std.
Tag 15: Der letzte Tag der Kora. Trekking nach Darchen und Rückfahrt zum Manasarovar-See.
Ihr letzter Pilgertag ist vom Wandern her einfach. Sie folgen einem Pfad hoch über einer Schlucht. Die Berghänge werden trockener, wüstenartiger und tragen kaum Vegetation. Sie nähern sich der Ebene von Bharka mit ihren fast unendlichen Aus- und Weitblicken auf die schneebedeckten Berge des Himalaya. An einem bestimmten Punkt halten viele der Pilger und entnehmen dem Boden ein bisschen von dem wertvollen weißen Lehm: Gang Rinpoche Ku-Sha (Fleisch des Kailash). Der Erde werden heilende Wirkungen nachgesagt und auf die Stirn verteilt heilt sie Kopfschmerzen und Verkühlungen.
Vorbei an zahlreichen Mauern aus Manisteinen wandern Sie nach Trakser Trakmar, entlang des Topchen Chu Flusses.
Wenn Ihnen genügend Zeit zur Verfügung bleibt, besuchen Sie das Zuthrul-Phuk-Kloster. Gegründet wurde das Kloster von Jetsun Milarepa, einem großen buddhistischen Heiligen und Naru Buchung, einem Bönpriester. Daneben im zweiten Gästehaus auf der Kailash-Runde gibt es die Möglichkeit sich kurz zu stärken und sich mit der dort lebenden, tibetischen Familie zu unterhalten. Anschließend fahren Sie mit dem Jeep zum nördlichen Ufer des Manasarovar Sees.
Übernachtung im Zelt oder im Gästehaus. (F/M/A) Gehzeit ca. 4-5 h
Tag 16: Durch das Land der Drokpa. Fahrt mit dem Jeep über Paryang und Old Zhongba.
Die Straße ist für tibetische Verhältnisse bereits gut ausgebaut, zwischendurch gibt es aber immer wieder Teilstrecken, die sehr holprig sind. Immer wieder müssen Flüsse überquert werden. Wilde Antilopen und Herden von Kiang (tibetische Wildesel) blicken Ihren Vehikeln neugierig hinterher. Sie überqueren mit Ihren Jeeps den Mayum Pass (5.100m). Weite Hochebenen, hie und da ein Nomadencamp, Yak- und Schafherden. Hier in diesem unwirtlichen, aber einmalig-schönen Hochland lebt das Volk der Drokpa. Rund um ihre Lagerstellen riesige Schaf- und Ziegenherden. In der Luft: ein Licht- und Farbenspiel das seinesgleichen sucht!
Übernachtung im Zelt. (F/M/A) Fahrtzeit ca. 7-8 Std.
Tag 17: 8.000er! Fahrt mit dem Jeep über Saga nach Peikutso.
Unendlich weit reicht die Fernsicht in der kristallklaren Luft. Die weißen Schneegipfel des westlichen Himalaya bilden die Grenze des südlichen Horizontes. Sie befinden sich inmitten des tibetischen Hochpleteaus, weit weg vom Rest der Welt. Das beeindruckende verfallene Dorf von Alt-Dongpa ist eine kleine Unterbrechung im endlosen Nichts. Von Peikutso aus, sind der Sisha Pangma (8.011m) und die Langtang-Kette zum Greifen nahe!
Übernachtung im Zelt in Peikutso (4.590m). (F/M/A) Fahrtzeit ca. 6-7 Std.
Tag 18: Fahrt über Tingri bis zum Rongbuk Kloster (5.100m). Freiwillig: Ausflug zum Everest Basislager.
Heute nach dem Frühstück verabschieden Sie sich von der Trekking Crew und fahren in Richtung Tingri und Everest Basislager. Eine Fahrt durch Schluchten und wüstenartige Landschaft - ein tolles Erlebnis! Die wunderbare Aussicht bei schönem Wetter entschädigt die lange Fahrt. Endlich erreichen Sie das Kloster von Rongbuk. Auf 5.100m Seehöhe gelegen, ist das Kloster eines der höchstgelegendsten ganzjährig bewohnten Orte unserer Erde. Wie auf einer Perlenkette aufgefädelt stehen hier in einer Linie Nuptse, Cho Oyo, Lhotse - und der Chhomolungma (Noch nie gehört? Bei uns besser bekannt als: Mt. Everest!). Eine der schönsten Aussichten der Welt!
Vom Rongbuk Kloster benötigt man zu Fuß etwa 1,5 Stunden bis zum Everest Basislager. Es gibt auch einen Shuttlebus, mit dem das Basislager in ca. 15 Minuten erreicht werden kann. Ob der Weg ins Basislager zu Fuß oder per Shuttlebus zurückgelegt wird, hängt von der verfügbaren Zeit und vom Wetter ab und wird vor Ort entschieden.
Überachtung in einem sehr einfachen Gästehaus im Mehrbettenzimmer. (F/-/-)
Tag 19: Weiter am Dach der Welt. Fahrt mit dem Jeep nach Nylam, Zhangmulam und Zhangmu.
Nach der Besichtigung des Everest Basislagers, geht es weiter in Richtung nepalesische Grenze. Weiterfahrt auf dem Dach der Welt. Die Eindrücke wirken meditativ. Sie passieren das Dorf Sangsang und den tiefblauen See Yukmo Tso. Immer wieder queren Sie kleinere Pässe mit bunten Gebetsfahnen und schönen Ausblicken, die Straßenverhältnisse sind holprig. Bevor Sie die Hauptstraße zwischen Lhasa und Kathmandu erreichen queren Sie den Laling La (5.124m) und den Tong La (5.124m).
Übernachtung im Gästehaus. (F/-/A) Fahrtzeit ca. 6-7 Std.
Tag 20: Über die Grenze. Fahrt zurück nach Nepal.
Über Zhangmu geht es nach Dhulikhel. Der Wechsel der Landschaften und der Klimazonen ist dramatisch. Vom ewigen Eis des Mt. Everest, den majestätischen Weiten des tibetischen Plateaus geht es nun hinunter in die Schluchten Nepals. Das feucht-heiße Klima löst die gewohnte Trockenheit der vergangenen Tage ab. Das intensive Grün der Felder und die neuen Gerüche markieren eine neue, nahezu fremde Welt. Tibet scheint schon hier, obwohl nur wenige Stunden entfernt, wie ein Traum.
Übernachtung im Hotel in Dhulikhel. (F/-/A) Fahrtzeit ca. 5 Std.
Tag 21: Kathmandu entdecken.
Vom Ort Dhulikhel bietet sich ein letzter Blick auf die inzwischen schon fernen Bergketten des Himalaya. Ein wehmütiger Abschied!
Und schon gelangen Sie nach Kathmandu. Sie fahren zur Stupa von Bouddhanath, der weltweit größten buddhistischen Stupa. Sie tauchen in die Welt des tibetischen Buddhismus ein, begegnen unzähligen TibeterInnen, die in tiefer Frömmigkeit, mit Gebetsmühlen in der Hand, murmelnd die Stupa umrunden. Genießen Sie die einzigartige Stimmung, den Frieden der von diesem Platz ausgeht und den Trubel der umliegenden Märkte! Vielleicht ergibt sich sogar die Gelegenheit einer Puja (Gebetszeremoniell) beizuwohnen.
In Pashupatinath offenbart sich, nicht minder beeindruckend, das andere Gesicht Nepals, das hinduistische. Am Ufer des nahen, kleinen Flüssleins beten gläubige Hindus, verbrennen ihre Toten und bringen den Göttern im Tempel Opfer dar.
Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung: Machen Sie sich auf die Suche nach den schönsten Plätzen der nepalesischen Hauptstadt oder geben Sie sich ganz Ihren Einkaufsfreuden hin!
Zum Abschied laden wir Sie zu einem Abendessen ein. Gemeinsam lassen wir die vergangenen Tage noch einmal aufleben.
Übernachtung im Hotel in Kathmandu. (F/-/A)
Tag 22: Kathmandu. Shopping, Sightseeing oder einfach nur relaxen?
Je nach Abflugzeit ist am letzten Tag noch folgendes Programm möglich: Am Morgen holen wir Sie gut erholt zu einem Stadtspaziergang ab, bummeln gemeinsam durch das alte Zentrum, dem Kathmandu Durbar Square mit seinen Hindu-Tempeln im Pagoden-Baustil, und erkunden die feinen Holzschnitzereien der Kumari- und Bhairav-Tempel. Dazwischen, davor und danach können Sie sich Einkaufsfreuden hingeben.
Transfer zum Flughafen und Abflug. (F/-/-)
Tag 23: Home Sweet Home … Europa.
Sie fliegen heimwärts. Ankunft in einer "neuen Welt" … Akklimatisierung dringend erforderlich!
*Programm zum Termin mit Saga-Dawa Fest (20.05. – 12.06.2012)
Bei dieser um einen Tag längeren Reise besuchen Sie am Morgen vor der Umrundung des Kailash das farbenprächtige Saga-Dawa Fest, bei dem PilgerInnen nach der Umrundungdes Kailash bei Vollmond die Reinigung von ihren Sünden erbitten.
**Programm zum Termin mit Königreich Guge (04.08. – 29.08.2012)
Tag 12 : Zum nächsten Pilgerort. Mansarowarsee – Tirthapuri
(Hinweis: Bis zum Tag 12 ist der Programmverlauf gleich, wie für die Kailash-Reisen ohne Besuch im Königreich Guge.)
Früh am Morgen - nachdem wir unsere Zelte abgebaut haben - verlassen wir die zauberhafte Welt des Manasarowarsees und fahren mit unseren Autos nach Tirthapuri. Der Pilgerort liegt pittoresk gelegen am Sutlej-Fluss nordwestlich von Darchen. Seine heißen Quellen versprechen Heilung für diverse Leiden. Tirthapuri ist noch mehr: der bekannte Ort ist aufs Engste mit Padmasambhava, einer der größten buddhistischen Legenden verbunden.
In Tirthapuri angelangt werden wir gemeinsam die Gegend erkunden und die Aura dieses so speziellen Ortes auf uns wirken lassen. Übernachtung in einer einfachen Lodge oder im Zelt. Fahrt: 3-4 Stunden (abhängig von den Straßenverhältnissen)
Tag 13: Und noch ein heiliger Platz. Tirthapuri - Tholing
Die Fahrt geht weiter. Über einige hohe Pässe bis nach Tholing. Nachdem der Zustand der Straßen alles andere als gut ist, kann die Fahrt recht lange werden. Die Landschaftsbilder, die an uns vorüberziehen, entschädigen jedoch für die Strapazen der langen Fahrt. Auch Tholing hat eine überaus spannende Geschichte zu erzählen: Atisha, der Begründer der Kadampa-Schule, hat hier im 10. Jhdt. meditiert. Wir besuchen das uralte Kloster. Übernachtung in einer einfachen Lodge. Fahrt: 6 bis 7 Stunden (abhängig von den Straßenverhältnissen)
Tag 14: Ins Königreich Guge versetzt. Besichtigung von Tsaparang und Guge
Wir befinden uns im Königreich von Guge in Ngari - wie Westtibet auch genannt wird. Im 9. Jhdt. war Guge ein bedeutendes Zentrum zwischen Indien und Tibet. Seine Mönche waren hohe Gelehrte, die nach Indien zum Studium geschickt wurden. Einer davon war Rinchen Zangpo, der nach seiner Rückkehr im 11. Jhdt. in Guge und Ladakh insgesamt 108 Klöster errichten ließ. Zwei davon sind die Klöster von Tsaparang und Tholing. Während der Kulturrevolution haben beide Klöster sichtbar gelitten. Glücklicherweise hat die Rote Armee nicht alles zerstört. So können wir uns bis heute an diesen architektonischen Meisterwerken freuen.
Übernachtung in einer einfachen Lodge in Tholing.
Tag 15: Wieder zurück …. Fahrt nach Darchen
Der heutige Tag ist lange. Unsere Fahrt zurück an den Fuß des Kailash wird etwa 8-9 Stunden in Anspruch nehmen. Doch schon am nächsten Tag beginnt sie, unsere Kora um den heiligsten Berg der Welt …
Übernachtung in einer einfachen Lodge.
Tag 16 = wie Tag 13 im normalen Programm = Die Kora beginnt. Trek zur Dri Ra Phuk Gompa (5.010m)
Enthaltene Leistungen
Linienflug von Wien, Frankfurt, München nach Kathmandu und retour inkl. Flughafengebühren und Taxen. Flug ab Zürich zzgl. € 250,-
Rail & Fly-Ticket der Deutschen Bahn (Gültig jeweils am Flugtag innerhalb Deutschlands bzw. ab den Grenzbahnhöfen)
Inlandsflüge von Kathmandu nach Nepalgunj und weiter nach Simikot inkl. Flughafengebühren und Taxen
6-tägige Trekkingtour auf alten Pilger- und Handelswegen von Nepal nach Tibet
3-tägige Umrundung des Kailash am Pilgerweg
Unterbringung laut Detailprogramm in Hotels, Gästehäusern und Zelten.
Verpflegung laut Detailprogramm – meist Vollpension
Willkommensdinner in Bhaktapur und Abschiedsessen in Kathmandu in einem typisch nepalesischen Lokal
Führung und Betreuung durch einen nepalesischen, Deutsch sprechenden WWW-Reiseleiter während der gesamten Reise
Nepalesische Begleitmannschaft: Assistant-Guide, Koch, Küchenpersonal, Träger und/oder Lasttiere.
Zusätzliche Begleitung in Tibet: tibetischer Führer, JeepfahrerGesamte Campingausrüstung, Schlafzelt mit Unterlagsmatten (3-Personen-Zelte für je 2 Kunden), Campinggeschirr, Speise-, Küchen- und Toilettenzelt
(Bei der 3-tägigen Umrundung des Kailash werden die Tische nicht mittransportiert.)Alle laut Detailprogramm anfgeführten Transfers (Transporte in Tibet mit Landcruiser)
Eintrittsgelder für die Besichtigungen in Kathmandu und Bhaktapur
Alle Trekking- und Naturschutzgebühren, Upper Humla Sondergenehmigung, Zutrittsgebühr für das Everest Basislager
Für Ihre Sicherheit: Überdrucksack (Gamow-Bag) und/oder Sauerstoff-Flaschen, telefonische Kontaktaufnahme im Notfall möglich
1 Kailash-Bildband, 144 Seiten, pro DZ
Bonuskarte -10% bei unserem Ausrüstungspartner “Northland Professional”
Nicht enthaltene Leistungen
Visum für Nepal (EUR 32,- oder USD 40,-)
Visum für China/Tibet USD 85,-
Ausgaben persönlicher Natur: z.B. Getränke, Souveniers, Reinigungsservice oder Telefongebühren im Hotel, etc.
Impfungen, Reiseversicherung
Trinkgelder für das Begleitteam (ca. EUR 70,- bis 80,- pro ReiseteilnehmerIn)
Zusätzlich entstehende Kosten im Falle von Krankheit, Rettungsflug, durch höhere Gewalt verursachte Änderungen im Programmablauf, daraus entstehende zusätzliche Nächtigungs- und Helikopterkosten, Änderungen durch Flugzeitverschiebungen
Zusätzliche Leistungen
Verlängerung: Lhasa und seine umliegenden Klöster.
Sie tauchen ein die buddhistische Welt Tibets, besuchen Xigatse mit dem Trashilhünpo, dem Sitz des Panchen Lama und das Phalkor-Kloster in Gyantse. In Lhasa lernen sie den Potala-Palast und das unweit entfernte Drepung-Kloster kennen. Weiters stehen das bedeutende Sera-Kloster und Norbulingka, die Sommerresidenz des Dalai Lama auf dem Programm. Per Flug gelangen Sie dann wieder zurück nach Kathmandu.Das Detailprogramm für die Verlängerung finden Sie im Downloadbereich dieser Reise.
Preis pro Person: EUR 1.120,-
Einzelzimmerzuschlag EUR 190,-Diese Verlängerung wird ab 2 TeilnehmerInnen durchgeführt!
1.120 €Schlafsackmiete
35 €
Die Daunenschlafsäcke sind von guter Qualität, ausreichend warm und werden nach jedem Gebrauch entsprechend gereinigt. Bitte bringen Sie trotzdem einen eigenen Innenschlafsack (Seide oder Vlies) mit. Die Schlafsäcke werden nach Ankunft in Kathmandu ausgehändigt und wiegen ca. 3 kg je Stück.Verlängerung: Besuch im Kinderheim
0 €
Durchführung bereits ab 1 Person
(Infos/Detailprogramm siehe Downloadbereich)Verlängerung: Himalayarundflug
145 €
Durchführung bereits ab 1 Person, Preis p.P.
(Infos/Detailprogramm siehe Downloadbereich)Verlängerung: Lhasa für die Reise “Durch Westnepal zum Kailash”
1.120 €
Dauer: 8 Tage, Durchführung ab 2 Personen, Preis p.P.
(Infos/Detailprogramm siehe Downloadbereich)Verlängerung: Zu Gast bei Bauernfamilien
290 €
Durchführung bereits ab 2 TN bzw. 1 TN (€ 420,-)
(Infos/Detailprogramm siehe Downloadbereich)
EZ
ab 250 €
Generelle Hinweise
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Detailprogramm
Wir bitten Sie, das vorliegende Detailprogramm nur als generellen Ablaufplan zu verstehen. Obwohl wir unsere Programme mindestens einmal pro Jahr auf den neuesten Stand bringen, können sich vor Ort kurzfristig Änderungen ergeben. Änderungen von Wegen und Routen, Transportprobleme, schlechter Straßenzustand, Änderungen von Permit- und Trekkingbestimmungen, ungünstige Wetterverhältnisse etc. können zu Programmumstellungen führen. IhrE ReiseleiterIn wird jeweils vor Ort die notwendigen Umstellungen durchführen und Sie darüber informieren. Wir und alle unsere PartnerInnen bemühen uns hier flexibel und immer im Sinne einer bestmöglichen Durchführung des Reisecharakters zu agieren. Wir bitten daher auch unsere KundInnen um Flexibilität. Solche unvorhersehbaren Programmänderungen sind weder Reklamations- noch Refundierungsgründe – etwaige Zusatzkosten gehen zu Lasten der Teilnehmer.
Reiseleitung
Im Programm evtl. namentlich angeführteR ReiseleiterIn gilt vorbehaltlich. Im Falle von Krankheit, Verhinderung etc. behalten wir uns vor, auch ohne Vorankündigung, eineN ErsatzreiseleiterIn zu stellen. Dies berechtigt nicht zum Reiserücktritt, bzw. zu Rückzahlungsforderungen.
Ihre Teilnahme
Die Teilnahme an der Reise erfolgt auf eigene Gefahr. Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen mit unseren „Besonderen Weltweitwandern Bedingungen“.
Flugticket und letzte Informationen vor Reisebeginn
Ihr E-Ticket für Ihren Flug mit den endgültigen Flugzeiten, Flugroute bzw. –linie erhalten Sie mit den Abschlussunterlagen für Ihre Reise ca. eine Woche vor Reisebeginn per Email. Die internationalen Flugverbindungen sind tlw. starken Veränderungen unterworfen. Flugzeiten können sich auch kurzfristig ändern.
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R E I S E I N F O R M A T I O N E N F Ü R N E P A L
KLIMA
In den Regionen um Kathmandu und Pokhara ist das Klima fast ganzjährig heiß, im Winter herrschen gemäßigte Temperaturen vor. Sämtliche Trekkingrouten führen jedoch in größere Höhen, was für enorme Temperaturunterschiede sorgt.
Das Klima Nepals wird stark vom Monsun geprägt. Von etwa Mitte Juni bis Ende September gibt es in den Regionen bis an die Randgebirge des Himalayas fast täglich kurze aber starke Regenschauer. Am meisten Niederschlag fällt häufig im August.
Die beste Reisezeit für Nepal ist zu Beginn der Trockenzeit im Oktober und November. Es ist warm, die Sicht ist klar und die Landschaft nach den vorangegangenen Regengüssen in ein sattes Grün getaucht. Die Zeit zwischen Februar und April, am Ende der Trockenzeit, ist die zweitbeste Variante: Es kann zwar teilweise dunstig sein, doch die Temperaturen sind angenehm und viele Wildblumen stehen in voller Blüte. Die schönsten Monate sind Oktober und November, sowie März und April.
Die Monate Dezember und Jänner eignen sich hervorragend um die Kultur im Kathmandutal und um Pokhara zu erkunden, sowie die Menschen des Landes näher kennen zu lernen oder den Chitwan Nationalpark zu besuchen. Bei wolkenlosem Himmel herrschen angenehme Tagestemperaturen von 20 bis 25°C. Nachts kann es, besonders in höheren Regionen, empfindlich kalt werden. Trekkingtouren sind in diesen Monaten nur in den niedrigeren Lagen Nepals möglich. Die höher gelegenen Pässe sind meist verschneit und unpassierbar.
Auf Grund der extremen Höhenunterschiede innerhalb Nepals gibt es eine Vielzahl von klimatischen Zonen. Die Frage, wie das Wetter in Nepal im November sei, kann man daher nicht allgemeingültig beantworten. Wo in Nepal, das ist der springende Punkt!
Ganz gleich für welche Reise Sie sich entscheiden, in den Bergen müssen Sie zu jedem Zeitpunkt mit den unterschiedlichsten Temperaturen und Wettersituationen rechnen. Nicht selten erlebt man alle 4 Jahreszeiten an einem einzigen Tag.
Die Sonne ist in den Bergen besonders intensiv und auch bei kühlen Temperaturen, Wind oder dunstigem Wetter in den niederen Lagen, nicht zu unterschätzen. Ohne Sonnenschutz und Kopfbedeckung fangen Sie sich schnell einen Sonnenbrand oder im schlimmsten Fall gar einen Sonnenstich ein.In der Nacht und den frühen Morgenstunden kann es sehr kalt werden. Je nach Höhenlage liegen die Temperaturen zwischen etwa 0°C und -15°C. Ein warmer Schlafsack, eine Daunenjacke/Anorak, eine warme Haube und Handschuhe werden auf jeder Trekkingreise benötigt!
Temperaturen in Kathmandu:
Frühling (März–Mai) 27 Grad - 15 Grad
Sommer (Juni–Aug) 30 Grad - 24 Grad
Herbst (Sept-Nov) 27 Grad - 15 Grad
Winter (Dez–Feb) 18 Grad - 0 GradBEKLEIDUNG UND AUSRÜSTUNG
In den Sommermonaten ist leichte Baumwollkleidung am angenehmsten zu tragen. In den Wintermonaten empfehlen wir tagsüber leichte Kleidung, abends und morgens wärmere bis warme Kleidung. Achtung: Auf der Trekkingtour über 4000m kann es das ganze Jahr über sehr kalt werden!
Beim Besuch von Tempelanlangen und religiösen Stätten sollten Sie auf dezente Kleidung achten, Arme und Knie müssen bedeckt sein. Das gilt auch für die Herren.
In den Hotels gibt es erfreulicherweise keine Kleiderordnung, sportlich-legere oder elegante Kleidung ist jedoch angebracht.Bitte beachten Sie unsere Mitnahmeempfehlung für Nepal! Bei der Reise als Download erhältlich.
REISEVERLAUF
Bei allen Reisen nach Nepal und Tibet werden Sie nach Ihrer Ankunft in einem gemütlichen Gästehaus in Bhaktapur (ca. 16 km von Kathmandu entfernt) untergebracht. Die dritte und kleinste der drei Königsstädte im Kathmandu-Tal ist UNESCO-Weltkulturerbe und zum Großteil Fußgängerzone. Direkt vor der Tür Ihres Quartiers erwarten Sie wahre Wunder an Kunstschätzen. Die verwinkelten Gassen und vielen kleinen Läden machen neugierig und lassen sich ganz einfach zu Fuß erkunden. Bhaktapur ist ideal zur Eingewöhnung an diese doch so andersartige Welt. Beim gemeinsamen Willkommens-Essen am ersten Abend lernen Sie alle Mitreisenden kennen und haben Gelegenheit letzte Fragen zum Trekking abzuklären.
Am Ende jeder Reise werden Sie in einem komfortablen Hotel in Thamel, dem Zentrum von Kathmandu, untergebracht. In den vielen Shops können Sie noch Souvenirs für sich und Ihre Lieben zu Hause kaufen und Ihr Verhandlungsgeschick beim Feilschen unter Beweis stellen.
Ebenso stehen gegen Ende Ihrer Reise ein Besuch in der Tempelanlage von Pashupatinath und die Besichtigung der Bodhnath-Stupa auf dem Programm. Alle Besichtigungen in Kathmandu und Bhaktapur werden von einem deutschsprechenden, einheimischen Reiseleiter geführt.Essen und Trinken allgemein
Das Wasser aus den Leitungen ist nicht zum Trinken geeignet. Um auf Nummer sicher zu gehen sollte man auch zum Zähneputzen darauf verzichten. Trinken Sie nur Wasser aus gekauften Flaschen (mit Originalverschluss!), abgekochtes oder gefiltertes Wasser! Zum Zähneputzen im Hotel können Sie auch das in Thermosflaschen oder Kannen bereitgestellte Wasser verwenden.
Nepal ist bekannt für seine gute Küche, doch unsere europäischen Mägen benötigen oft etwas Zeit, um sich auf die neue, etwas scharfe Kost einzustellen.
Das nepalesische Nationalgericht ist Daal Bhaat: Reis mit einer gewürzten Linsensauce und Currygemüse. Je nach Belieben und Verfügbarkeit kann das Gericht mit Fleisch- oder Fischcurrys erweitert werden. Häufig gibt es dazu sauer eingelegte Pickles und Papadam (ein dünner, frittierter Fladen aus Linsenmehl).In den Bergen wird nicht oft geschlachtet (ev. einmal im Monat), in einigen Gebieten wird sogar überhaupt nicht geschlachtet. Da es meist keinen Gefrierschrank gibt, raten wir von Fleischgerichten ab. (Außer wenn frisch geschlachtet wird, hierauf sollte jedoch ausdrücklich hingewiesen werden!)
Reisen mit Unterbringung in Lodges
Während des Lodge-Trekkings werden Sie von einem Wanderführer, Hilfsguide(s) und Trägern und/oder Lasttieren begleitet. Die Größe der Begleitmannschaft ist abhängig von der Gruppengröße. Je nach Reise treffen Sie die Begleitmannschaft bereits in Kathmandu oder am Ausgangsort Ihres Trekkings.
Die Unterbringung erfolgt in einfachen, sauberen Berghütten. Wir bemühen uns stets gute Standard-Lodges zu reservieren. In der Regel wird in 2-Bett-Zimmern übernachtet. Dies können wir jedoch nicht immer garantieren. Fallweise ist es auch möglich, dass in Mehrbettzimmern geschlafen werden muss. Da in den Lodges nicht alle Zimmer gleich groß sind, werden diese nach dem Zufallsprinzip verteilt. Wir bemühen uns, dass jeder Teilnehmer im Laufe der Tour einmal ein großes bzw. ein kleines Zimmer bekommt. Die Zimmer sind sehr einfach ausgestattet: Einfache Holzbetten (Holzpritschen), darauf eine etwa 5-10 cm dicke Schaumstoffmatte, saubere Bettlaken und meistens ein Kopfkissen. Die Schlafräume sind nicht beheizt und die Temperaturen können nachts in den Bergen empfindlich kalt werden. Je nach Höhe können die Temperaturen nachts von nur wenigen Plusgraden bis hin zu etwa -15°C absinken. Sie benötigen daher auch bei allen Lodge-Trekking-Touren einen warmen Schlafsack! Überwurfdecken, die zusätzlich über den Schlafsack gelegt werden können, liegen in fast jeder Lodge bereit. Wenn Sie keine in Ihrem Zimmer haben, jedoch eine benötigen, fragen Sie bitte Ihren Führer. Er wird Ihnen, wenn möglich, gerne eine Überwurfdecke besorgen.
Die Wände in den Lodges sind meistens sehr hellhörig. Nicht selten bestehen die Trennwände zwischen den einzelnen Zimmern aus Sperrholzplatten oder einfachen Latten. Nehmen Sie daher unbedingt Ohrstöpsel mit, besonders wenn Sie einen leichten Schlaf haben.(Solar)duschen gibt es fast in jeder Unterkunft. Teilweise ist der Andrang auf die Duschen am Ende eines Trekkingtages recht groß und das heiße Wasser rasch aufgebraucht. Wir empfehlen Ihnen daher, wenn Sie heiß duschen möchten, dies gleich nach dem Erreichen Ihrer Unterkunft zu tun. Eine warme Dusche kostet etwa 2-4 Euro. In Lodges, die keine Solarduschen besitzen, kann man warmes Wasser meist in Eimern kaufen. Die Kosten liegen hier ebenfalls bei etwa 2-4 Euro.
Die Duschen und Toiletten befinden sich zumeist außerhalb des Hauptgebäudes mit den Schlafräumen. Toilettenpapier wird von den Unterkünften nicht zur Verfügung gestellt, kann jedoch für 1-2 Euro in den jeweiligen Lodges gekauft werden. Nepalesisches Toilettenpapier ist sehr dünn und reißt leicht. Die Rollen sind dementsprechend schnell verbraucht. Dasselbe gilt für Taschentücher.Der Speise- und Gemeinschaftsraum wird abends in der Regel mit einem kleinen Holzofen beheizt. Angenehm warm wird es dadurch jedoch nur selten. Die Kleidung in die Sie nach dem Trekking wechseln sollte daher dementsprechend warm sein.
Nehmen Sie unbedingt eine Stirnlampe mit auf Ihre Reise! Bei häufigen Stromausfällen oder nächtlichem Toilettengang sehr hilfreich! Manches Mal gibt es in den Schlafräumen der Lodges gar kein Licht.Verpflegung in den Lodges
Zum Frühstück gibt es Schwarz-, Lemon- oder nepalesischen Gewürztee (Masala-Tee) oder Kaffee, Toastbrot oder Chapati mit Marmelade oder Honig und je nach Wunsch werden auch verschiedene Eiergerichte angeboten. Porridge (Haferschleim) ist auch fast überall erhältlich.
Mittagessen: Da an der Mehrheit der Tage der Weg nach der Mittagsrast bergauf geht, empfehlen wir etwas „Leichteres“ zu sich zu nehmen, sodass Ihnen Ihr Essen nicht zu schwer im Magen liegt. Gemüse-Nudel-Suppe mit Ei bietet sich beispielsweise hervorragend als Mittagsessen an. Es können aber auch Daal Bhaat oder verschiedene Nudel- oder Kartoffelgerichte erworben werden.
Abendessen: Als Vorspeise erhalten die Gäste meistens eine frische Suppe. Als Hauptgericht gibt es meist eine Auswahl an Nudel-, Kartoffel- oder Reisgerichten die meist mit Gemüse und manchmal auch Fleisch erweitert werden. An manchen Tagen wird zudem eine Nachspeise wie zB Kuchen angeboten.
In Nepal hat jedes Trekkinggebiet einheitliche, standardisierte Speisekarten. Daher ist nicht immer jedes Gericht, dass auf der Speisekarte steht, auch erhältlich. Das kann an den nicht vorhandenen Zutaten liegen oder auch einfach daran, dass der Koch in der Lodge bspw. einen Kaiserschmarrn gar nicht kennt und folglich auch nicht zubereiten kann. Am besten schmecken immer die einheimischen und vom Lodgebesitzer empfohlenen Gerichte!
Während des Trekkings kommen Sie unterwegs immer wieder an kleinen Teehäusern und Lodges vorbei, in denen Sie zwischendurch Getränke und Snacks kaufen können. Neben den überall erhältlichen Mineralwasserflaschen, ist das Angebot teils sehr unterschiedlich: Es gibt einheimischen Knabbermischungen aus getrockneten Früchten und Nüssen, Pringles in verschiedenen Geschmacksvarianten, verschiedene nepalesische Kekse, Mars, Snickers, Twix, Bounty und kleine Fruchtsaftpäckchen oder -dosen (Mango, Orange, Guave, Lychee). Weiters bekommen Sie fast überall Bier, Rum, Zigaretten, Toilettenpapier und Taschentücher.
Obst ist in den Lodges meist nicht verfügbar, kann jedoch aus Kathmandu oder oft auch vom Trekkingausgangspunkt mitgenommen werden.
Wenn Sie unterwegs Müsliriegel haben möchten, empfehlen wir Ihnen, diese von zu Hause mitzubringen.Wenn Sie unterwegs etwas Warmes trinken möchten, können Sie Ihre Sigg- oder Thermosflasche in den Lodges oder Teehäusern mit heißem Wasser oder Tee auffüllen lassen. Wenn Sie Früchte- oder Kräutertee bevorzugen, nehmen Sie bitte eigene Teebeutel mit, da diese vor Ort nicht erhältlich sind!
Als Orientierung können Sie während dem Lodge-Trekking (für Mittagessen und Getränke) mit etwa EUR 10,- pro Tag und in Städten mit etwa EUR 20,- pro Tag rechnen.
Reisen mit Unterbringung in Zelten
Während des Zelt-Trekkings werden Sie von einem Wanderführer, Hilfsguide(s), einem Koch und von Trägern und/oder Lasttieren begleitet.
Die Größe der Begleitmannschaft ist abhängig von der Gruppengröße. Je nach Reise treffen Sie die Begleitmannschaft bereits in Kathmandu oder am Ausgangsort Ihres Trekkings.Zu zweit belegen Sie ein 3-Personen-Zelt, damit es räumlich nicht so eng ist. Zusätzlich gibt es ein Aufenthaltszelt mit einem Esstisch und Stühlen, ein Küchen- und ein Toilettenzelt.
Das gesamte Campingequipment inkl. Unterlagsmatten (etwa 3-4 cm dicke, einfache, gut isolierende Schaumstoffmatten) und Campinggeschirr wird während des Trekkings zur Verfügung gestellt. Sie brauchen lediglich Ihre persönlichen Gegenstände und einen guten Schlafsack (siehe Mitnahmeempfehlung) mitzubringen. Wenn Sie keinen passenden Schlafsack besitzen, können Sie vor Ort einen ausborgen.
Das gesamte Campingequipment, Ihr Gepäck und alle Vorräte werden für Sie transportiert. Sie brauchen nur Ihren eigenen Tagesrucksack zu tragen.Zeltwände sind sehr hellhörig. Nehmen Sie daher unbedingt Ohrstöpsel mit, besonders wenn Sie einen leichten Schlaf haben.
Beim Zelttrekking ist eine Stirnlampe sehr wichtig! Unbedingt mitnehmen!Jeweils am Morgen bekommen Sie eine Schüssel mit (lau)warmem Wasser für eine „Katzenwäsche“ zur Verfügung gestellt. Manche Camps liegen an Fluss- oder Seeufern. Abgehärtete Trekker nutzen diese Gelegenheiten gerne für ein kurzes Bad. Am Wasser können Sie auch Ihre Kleidung waschen. Bitte bringen Sie dafür biologisch abbaubares Waschmittel mit!
Toilettenpapier bzw. Feuchttücher sind von jedem Gast selbst mitzubringen. Für Notfälle hat die Begleitmannschaft aber auch immer etwas Toilettenpapier dabei.
Meistens wird es so sein, dass die Zelte bereits aufgeschlagen sind, wenn Sie im Camp ankommen. Pass- oder besonders lange Wandertage verlangen jedoch auch unseren Trägern und den Lasttieren einiges an Kraft ab. Wir bitten daher um Verständnis, wenn die Lager an diesen Tagen etwas verspätet aufgestellt werden. Wer möchte, kann natürlich gerne helfen, die Lager aufzuschlagen. Dies stellt jedoch keine Verpflichtung dar!
Verpflegung beim Zelttrekking
Alle Mahlzeiten werden immer frisch zubereitet.
Zum Frühstück gibt es Schwarztee oder Kaffee und meistens Toastbrot mit Butter, Marmelade oder Honig, Porridge (Haferschleim), Müsli, Cornflakes und manchmal Eiergerichte in verschiedenen Formen.Das Lunch zu Mittag fällt immer wieder unterschiedlich aus, bspw. Baked Beans, Fingerchips, Sandwiches mit Thunfisch oder ähnlich.
Die Hauptmahlzeit wird abends eingenommen. Es gibt immer eine Suppe oder einen kleinen Snack als Vorspeise. Das Hauptgericht besteht meistens aus einem Nudel oder Reisgericht mit Gemüse und manchmal sogar Fleisch. Als Nachspeise gibt es häufig Kekse oder Früchte (meistens aus der Dose).
Ihre Sigg- oder Thermosflasche können Sie jeweils am Morgen, bei der Mittagsrast und am Nachmittag/Abend im Camp mit gut abgekochtem Wasser auffüllen lassen. Wasserdesinfektionsmittel sind nicht notwendig. Schwarztee-Beutel werden zur Verfügung gestellt. Wenn Sie Früchte- oder Kräutertee bevorzugen, nehmen Sie bitte eigene Teebeutel mit, da diese vor Ort nicht erhältlich sind! Sie können der Abwechslung halber auch Brausetabletten von zu Hause mitbringen.
Auf einigen Campingplätzen, oder wenn Sie unterwegs durch ein Dorf kommen, können Sie Cola, Bier oder auch stilles Mineralwasser kaufen. Wieviel Geld während des Trekkings benötigt wird, ist oft sehr unterschiedlich. Durchschnittlich können Sie für Getränke dieser Art aber mit etwa 5-10 Euro pro Tag rechnen (sofern Sie welche konsumieren).
In den Städten müssen Sie für Mittagessen und Getränke mit etwa 20 Euro pro Tag rechnen.HÖHENANPASSUNG UND SICHERHEIT
Wir veranstalten bereits seit vielen Jahren Wander- und Trekkingtouren, auch in großen Höhen. Unsere Routen werden, in Hinblick auf eine optimale Höhenanpassung, mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Unsere Führer zeichnet viel Praxiswissen und große Trekkingerfahrung im Himalaya, welche durch fortwährende Schulungen optimiert wird, aus. Dennoch kann es vorkommen, dass ein Teilnehmer Höhenkrank wird. Für diesen Fall werden auf all unseren Nepal Reisen in große Höhen ein Überdrucksack (Gamow-Bag) und Sauerstoff-Flaschen mitgenommen. Auf jeder Reise kann vom Führer auch telefonisch Kontakt hergestellt werden.
Es kommt immer wieder zu Streiks verschiedenster Parteien und Sparten, die bspw. geschlossene Geschäfte oder Fahrverbote in gewissen Stadtteilen zur Folge haben. Sie finden zumeist nur in Kathmandu oder Pokhara statt. In kleineren Orten oder gar während des Trekkings bekommt man davon meist gar nichts mit. Auf unsere Gruppen haben Streiks kaum Auswirkungen. Touristenfahrzeuge sind speziell gekennzeichnet und dürfen meisten fahren. Geschäfte sperren abends wieder auf. Die Streiks verlaufen zum Großteil friedlich.
IMPFUNGEN
Es gibt keine verbindlichen Impfvorgaben für die Einreise nach Nepal. Folgende Impfungen werden jedoch empfohlen: Tetanus, Diphtherie, Typhus, Polio und Hepatitis A/B.
Bei einem Besuch im Chitwan Nationalpark wird empfohlen zusätzlich noch Maßnahmen zur Vorbeugung einer Malaria-Erkrankung zu treffen.
Verbreitet werden Malaria-Erreger in erster Linie durch die, hauptsächlich in der Nacht aktiven, Moskitos (Anopheles-Mücken). Neben dem Mitführen von Malaria-Medikamenten können Sie selbst sehr viel tun um die Gefahr einer Erkrankung zu mindern. Hier die wichtigsten Tipps um sich vor Moskitostichen zu schützen: Tragen Sie, vor allem abends, helle, lange Kleidung, die Ihre Haut gut bedeckt. Halten Sie die Fliegengitter geschlossen. lassen Sie Türen nicht unnötig lange geöffnet und benutzen Sie beim Schlafen, sofern vorhanden, Moskitonetze. Auch das einschalten der Klimaanlage kann helfen, da Moskitos sich in kühlen Räumen nicht besonders wohl fühlen. Ein wirkungsvolles Hilfsmittel ist die Behandlung von Kleidung und Haut mit moskitoabweisenden Mitteln (Repellents). Wir empfehlen das Produkt Nobite. Nähere Informationen finden Sie unter www.nobite.com.
Die Regionen um Kathmandu und Pokhara, sowie Gebirgsregionen ab 1.200 m gelten als malariafrei.Bitte klären Sie rechtzeitig mit dem tropenmedizinischen Institut oder Ihrem Arzt ab, welche Impfungen für Sie notwendig und sinnvoll sind!
VISUM
Besucher aller Nationen (mit Ausnahme indischer Staatsbürger) benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum.
Das Nepal-Visum wird direkt bei der Einreise in Kathmandu ausgestellt (muss nicht vorab beantragt werden). Es kostet EUR 32,- oder USD 40,-.Für die Ausstellung des Visums benötigen Sie:
- Ihren Reisepass (Der Reisepass muss BEI AUSREISE NOCH mind. 6 MONATE GÜLTIG sein.)
- einen vollständig ausgefüllten Visumsantrag für Nepal (Das Antragsformular erhalten Sie bei Ihrer Reisebuchung von uns.)
- 2 Passbilder (Meistens ist 1 Bild ausreichend, aber je nach Beamten kann es sein, dass Sie 2 benötigen.)Tipps: Wir empfehlen das Antragsformular vorab zu Hause auszufüllen. Das erspart viel Zeit bei der Einreise. Halten Sie während der Einreise einen eigenen Kugelschreiber griffbereit. Tragen Sie Ihren Reisepass mit dem Visum immer am Körper.
Passbilder
Je nachdem welche Trekkingtour Sie in Nepal unternehmen, benötigen Sie unterschiedlich viele Passbilder:
- Je 4 Passbilder für Reisen ins Annapurna-, Everest-, Manaslu- und Langtanggebiet.
- Je 6 Passbilder für Reisen ins Dolpo- und Mustanggebiet.Bitte führen Sie die Passbilder in Ihrem Handgepäck mit!
1-2 Stück benötigen Sie für die Ausstellung des Nepal-Visums. Die restlichen Bilder werden für diverse Trekkinggenehmigungen benötigt und nach Ihrer Ankunft in Kathmandu von unserem Partner eingesammelt.
Die Passbilder müssen nicht unseren biometrischen Richtlinien entsprechen.INTERNATIONALER FLUG UND ABHOLUNG IN KATHMANDU
Die internationalen Flüge sind nicht begleitet. Sie werden bei Ihrer Ankunft in Kathmandu, nach den Einreiseformalitäten und der Gepäckabholung, von Mitgliedern unseres Partner-Teams mit einem "Weltweitwandern"-Schild abgeholt.
Außerhalb des Flughafengeländes drängen sich oft Träger auf, die Ihnen die Tasche abnehmen wollen und danach Geld verlangen. Bitte tragen Sie Ihr Gepäck selbst bis zu dem von Ihnen gewählten Transportmittel und geben Sie es erst ab, wenn es in sicheren Händen ist. Geben Sie bitte kein Geld an die Menschen am Flughafen.GEPÄCK
LODGETREKKING
Bitte beachten Sie, dass auf dem internationalen Flug aufgegebenes Gepäck mit max. 23 kg + Handgepäck (abhängig von der Fluglinie) begrenzt ist.
Das Gepäcklimit für alle Inlandsflüge liegt bei max. 15 kg Frachtgepäck plus max. 5 kg Handgepäck.
Das Gepäckslimit, das Sie von den Trägern transportieren lassen können beträgt max. 12,5 kg.ZELTTREKKING
Bitte beachten Sie, dass auf dem internationalen Flug aufgegebenes Gepäck mit max. 23 kg + Handgepäck (abhängig von der Fluglinie) begrenzt ist.
Das Gepäcklimit für alle Inlandsflüge liegt bei max. 15 kg Frachtgepäck plus max. 5 kg Handgepäck.
Das Gepäckslimit, das Sie von den Lasttieren transportieren lassen können beträgt max. 15kg.Ihr Gepäck wird während des Lodge- oder Zelttrekkings in eigenen Tragevorrichtungen transportiert. So werden die Trageriemen von zB Ihrem Rucksack nicht beansprucht. Zum Schutz vor Regen, etc. wird alles zusätzlich in Planen gehüllt.
Wir bitten Sie, Ihr Gepäck für das Trekking ausschließlich in Reisetaschen, Rucksäcke oder Seesäcke zu packen (flexibles Material!). Koffer oder andere steife Gepäckstücke sind für die Tragevorrichtungen der Träger und der Lasttiere nicht transportierbar!REISEN MIT TAGESWANDERUNGEN
(Ihr Gepäck wird mit einem Fahrzeug von Unterkunft zu Unterkunft transportiert.)
Bitte beachten Sie, dass auf dem internationalen Flug aufgegebenes Gepäck mit max. 23 kg + Handgepäck (abhängig von der Fluglinie) begrenzt ist.
Das Gepäcklimit für alle Inlandsflüge liegt bei max. 15 kg Frachtgepäck plus max. 5 kg Handgepäck.
Das Gepäck, das für Sie mit Fahrzeugen von Unterkunft zu Unterkunft transportiert wird, ist nicht begrenzt. Bitte packen Sie Ihr Gepäck dennoch wohlüberlegt! Hier können Sie auch problemlos Koffer verwenden.6.000er-BESTEIGUNGEN
Für unsere Touren bei denen Sie einen 6.000er-Gipfel besteigen, gelten auf Grund der erforderlichen Sonderausrüstung andere Gepäckbestimmungen. Details dazu finden Sie bei den jeweiligen Programmen in der Rubrik „Programmhinweise“.Bei jeder Reise wird Ihr Gepäck für Sie von Unterkunft zu Unterkunft oder von Camp zu Camp transportiert. Sie brauchen lediglich Ihren Tagesrucksack zu tragen. Zugriff auf das für Sie transportierte Gepäck haben Sie in Ihrer jeweiligen Unterkunft. Packen Sie daher alle Dinge, die Sie tagsüber benötigen in Ihren Tagesrucksack (Regenschutz/Anorak, Fleece, Fotoausrüstung, Sonnencreme, Trinkflasche, etc.).
Gepäck, wie zB Kleidung für die Stadt und den Heimflug, das Sie während des Trekkings nicht benötigen, können Sie in Kathmandu im Hotel oder bei unserem Partner zwischenlagern.
GEMEINSAMES KOCHEN
Das gemeinsame Kochen des nepalesischen Nationalgerichtes Dal Bhat (Linsen mit Reis) oder der köstlichen Momos (Teigtaschen) ist fixer Programmpunkt auf jeder Reise. Im Team macht das Zubereiten der Speisen besonders viel Spaß und lässt Sie die nepalesische Kultur intensiver erleben.
ZEITDIFFERENZ
Nepal ist unserer Winterzeit 4 ¾ Std. und unserer Sommerzeit 3 ¾ Std. voraus.
ELEKTRIZITÄT
Die Netzspannung in Nepal beträgt 220 Volt.
In der Regel findet man in den Unterkünften Steckdosen für Dreipunktstecker vor. Unsere Zweipoligen Stecker passen zwar auch in die Steckdosen, sitzen aber meist recht locker (egal ob mit oder ohne Adapter). Tipp: Etwas Klebeband zum Fixieren mitnehmen. Bitte verwenden Sie ausschließlich eines, das sich leicht wieder entfernen lässt! Sonst sehen die Bereiche um die Steckdosen herum bald nicht mehr so "schön" aus.In Nepal fällt häufig der Strom aus (teilweise sogar für 8-10 Stunden pro Tag). Es ist daher ratsam abends auch in den Städten immer eine Stirnlampe bei sich zu tragen!
Auf Trekkingtouren bei denen Sie in Lodges untergebracht sind, können Sie die Akkus für Ihre Kamera, etc. meist in den Gemeinschaftsräumen aufladen. 1x Aufladen kostet etwa 2-3 Euro. Bedenken Sie aber, dass es häufig zu Stromausfällen kommt und die Anzahl der verfügbaren Steckdosen begrenzt ist.
Auf Trekkingtouren bei denen Sie in Zelten untergebracht sind, gibt es für die Dauer des Zelttrekkings häufig keine Möglichkeit Akkus aufzuladen. Bringen Sie genügend Akkukapazität und Speicherkarten mit.
WÄHRUNG UND GELDWECHSEL
Die Landeswährung ist die Nepalesische Rupie. Grob können Sie wie folgt umrechnen: 100 Nepalesische Rupien = 1 Euro.
Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist nicht erlaubt. Gewechselt wird daher in Nepal. Wir raten Ihnen davon ab, direkt am Flughafen in Kathmandu Geld zu wechseln. Hier bekommt man oft schlechtere Wechselkurse als bei den Banken oder Wechselstuben in der Stadt. Ihr Führer wird Ihnen zeigen, wo Sie am besten Wechseln können.
In Nepal wird der Euro für den Umtausch in Rupien sehr gerne angenommen. Wahlweise können Sie auch US-Dollar zum Wechseln mitbringen.Mit einer Bankomatkarte können Sie in Kathmandu, Pokhara und in den meisten anderen größeren Städten Geld ziehen. Bei der Verwendung von Kreditkarten müssen Sie mit hohen Gebühren rechnen.
In Nepal kommt es häufig zu Stromausfällen (teilweise sogar 8-10 Stunden pro Tag). Nehmen Sie daher genügend Bargeld mit.KONTAKT MIT DAHEIM
Telefongespräche nach Europa sind in aller Regel einfach von den Hotels aus zu führen und nicht übermäßig teuer. Tipp: Informieren Sie sich vorab über den Minutenpreis!
Mit den meisten heimischen Handys können Sie in Nepal, mit Ausnahme der größeren Städte, eher nur sporadisch telefonieren, das Versenden einer SMS funktioniert hingegen gut. Es kann jedoch einige Stunden dauern, bis die SMS ihren Empfänger erreicht.
Gerade im Bereich der Mobilfunknetze gibt es fortwährend Neuerungen. Erkundigen Sie sich deshalb vorab bei Ihrem heimischen Anbieter (über Roaming-Tarife udgl.)
Die weitaus schnellste und günstigste Art Kontakt mit Europa herzustellen bieten die Internetcafés die Sie in allen größeren Städten finden. Manche davon bieten auch Videotelefonie (via Skype) an.FAIR-REISEN IN NEPAL
Unsere Trekkingreisen in Nepal haben ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zu "billige" Reisen, die folglich auf Kosten unserer einheimischen MitarbeiterInnen gehen, lehnen wir ab. Bei unseren Reisen bieten wir Ihnen eine sehr gute Reisequalität - dazu aber auch gute Arbeits- & Lebensbedingungen für unsere örtlichen MitarbeiterInnen!
In Nepal engagieren wir uns für folgende Projekte/Aktivitäten:
Kinderheim
• Wir sind Hauptunterstützer eines Kinderheimes in Nepal und möchten dadurch diesen Kindern eine gute Zukunft sichern. Aktuell sind neue Unterkünfte, die sog. „Bottle-Houses“ im Enstehen.
Dorfschule
• Wir unterstützen tatkräftig eine Dorfschule im Norden Kathmandus. Mit unserem Geld wurde 2007 ein komplettes Gebäude errichtet und neue Schulmaterialien angeschafft.Träger
• Wir befolgen streng die Regeln der IPPG (International Porter Protection Group) für faire Arbeitsbedingungen unserer örtlichen Träger.
• Wir bezahlen unseren Trägern einen doppelt so hohen Lohn, wie von der Trägergewerkschaft empfohlen wird.
• Alle unsere Träger bekommen von uns eine funktionelle Arbeitsbekleidung, Bergschuhe, Socken, Haube & Handschuhe.
• Wir wollen nicht, dass bei unseren Trekkingtouren – wie wir das vielfach bei anderen Gruppen sehen – unsere Träger in unzureichender Bekleidung frieren!
• Die Traglasten unserer Träger sind auf max. 25 kg begrenzt. Es gibt vor Ort Träger, die bis zu 80 kg tragen (müssen).
• In den Wintermonaten bieten wir unseren daran interessierten Trägern in Nepal kostenfreie Ausbildungen an (Englischkurse, Sicherheitstraining, Bergführerausbildung)
• Ein gutes Beispiel ist Sonam: Er hat einst als Träger bei uns zu arbeiten begonnen und ist nun dank unserer vielfältigen Ausbildungsprojekte bereits geprüfter Bergführer und begleitet als sehr beliebter und gut bezahlter Führer unsere Gruppen.Ausbildungsprojekt Empowerment
• Von 2007 bis zum Sommer 2011 veranstalteten wir jeden Sommer mehrmonatige Weiterbildungen für unsere Führer bei uns in Österreich, mit Intensiv-Deutschkursen, Erste-Hilfe-Ausbildungen, Bergführerkursen uvm. Sudama hat hier unter anderem an einer Gletscher-Sicherheitsausbildung („Eiskurs“) der österreichischen Bergrettung teilgenommen. Dieses Wissen gibt er nun als Trainer in Nepal an unsere anderen Führer weiter.
• Unsere auf diese Weise gut geschulten und motivierten örtlichen Mitarbeiter werden auch entsprechend fair entlohnt. Unsere örtlichen Mitarbeiter (inkl. Fahrer und Träger) sind selbstverständlich unfallversichert und erhalten eine faire Entlohnung.Umwelt
• Auf unseren Zelt-Trekkingtouren wird zum Kochen nur Gas oder Kerosin verwendet, wir achten besonders auf eine umweltgerechte Abfallentsorgung und auf Umweltschutz.
Diese Aktivitäten und die dadurch erzielte hohe Reisequalität durch ein starkes, motiviertes Team kommen in der Folge allen unseren Gästen zugute!Nähere Informationen zu unseren Projekten und Aktivitäten finden Sie auf unserer Info-Homepage www.fairreisen.at
Die Sonnen- und die Schattenseiten
Jede Münze hat zwei Seiten! Nepal kennt man als Traumtrekkingdestination, aber auch als Armenhaus. Sie werden auf Ihrer Reise vielen Menschen begegnen, die unter sehr einfachen Bedingungen leben müssen, vielen, die für ihr tägliches Brot auf die Straße gehen und betteln. Wir Ausländer sind für sie eines mit Sicherheit: reich! Auch wenn es schwer fällt, bitte unterstützen Sie das Betteln nicht, vor allem nicht bei Kindern. Denn wenn Kinder merken, dass sie mit dem Betteln Geld machen, verlieren sie schnell das Interesse an der Schule. Wenn Sie helfen wollen, unterstützen Sie lieber Projekte, die Bettlern Lebensalternativen anbieten.
Wo Menschen arm sind, ist die Liebe zur Natur und zum Umweltschutz schnell hintangestellt. Wie viele andere Drittweltländer hat auch Nepal große Probleme im Umgang mit dem Müll. Nicht nur in Kathmandu auch außerhalb der größeren Städte werden Sie achtlos Weggeworfenes vorfinden. Umso wichtiger ist auch Ihr aktives Mittun und –helfen. Weltweitwandern bemüht sich möglichst wenige Spuren zu hinterlassen und unterstützt darüber hinaus zahlreiche lokale Projekte, kann aber nicht die Probleme des Landes lösen.
Preisinformationen
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Preis ab 10 TeilnehmerInnen. Bei 5-9 TN: EUR 150,- Aufzahlung / Person
Programmhinweise
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INLANDSFLÜGE
Die Flüge von Kathmandu nach Nepalgunj und weiter nach Simikot können in der Monsunzeit auf Grund von schlechten Witterungsverhältnissen auch über mehrere Tage hinweg ausfallen. Die Flüge nach Simikot sind Sichtflüge und werden nur bei guten Witterungsverhältnissen durchgeführt. Hier können daher einige außerplanmäßige Nächte in Nepalgunj nötig werden. In manchen Fällen ist es, um die Tour starten zu können, notwendig einen Helikopter zu chartern, der nach Simikot fliegt.
Die dafür anfallenden Kosten werden von Weltweitwandern und den ReiseteilnehmerInnen getragen. Die Kosten für einen Helikoptercharter schwanken stark. Als unser/e KundeIn entstehen für Sie im Extremfall jedoch nur Kosten bis maximal EUR 500,-. Die übrigen Kosten werden von Weltweitwandern getragen. -
Spezielle Anmerkung zu dieser Reise:
Touren in Tibet sind nichts für Menschen, die einen völlig reibungslosen Ablauf des Reiseprogramms und einen gewissen Luxus erwarten!Die von Ihnen gebuchte Reise hat Expeditionscharakter! Sie ist keine "Pauschalreise mit garantierbarem Reiseablauf".
Die Reise beinhaltet eine sehr aufwendige Logistik und wird unter schwierigen Klima-, Straßen- und Behördenverhältnissen durchgeführt.
Die Unterkünfte in Tibet sind sehr einfach und in manchen Plätzen ist nur eine Unterkunft in Schlafsälen möglich. Wir bemühen uns Ihnen eine angenehme Reise zu organisieren, müssen aber in Tibet mit den chinesischen Behörden zusammenarbeiten und sind daher auf staatliche lokale Führer angewiesen. Diese Führer können oft sehr schlecht Englisch und werden eher nach ihrer politischen Ausrichtung als nach Qualifikation ausgewählt.
Zusätzlich begleitet uns aber immer ein weiterer Führer aus Nepal.
Die Straßenverhältnisse können extrem schlecht sein und die Entfernungen sind sehr groß. Immer wieder kommt es zu Verkehrsbehinderungen und Transportproblemen (Straßenblockaden, Fahrzeugschäden, behördliche Straßensperren etc.). Dies kann zu Änderungen des Programmes führen.Tibet ist aufgrund der chinesischen Bestimmungen ein relativ teures Reiseland! Der hohe Reisepreis bedeutet aber keinesfalls eine höhere Qualität als in Nepal oder Indien.
Auf Grund der durch die Jahreszeiten bedingten Gegebenheiten in Tibet, ist es notwendig die Reise in Nepal in der Monsunzeit zu starten (Mai-September). In der Winterzeit (Oktober-April) ist es im Kailash-Gebiet zu kalt für diese Reise und eventuelle Schneefälle machen die Pässe unpassierbar.
Auf Grund der schwierigen örtlichen Gegebenheiten (z.B. Wetter, Behörden, Straßen) kann es an jeder Stelle der Route zu Verzögerungen / Behinderungen im Reiseablauf kommen. Dies kann im Extremfall dazu führen, dass es nicht möglich ist den Kailash zu erreichen. Das Erreichen des Kailash ist daher ausdrücklich nicht Gegenstand des Reisevertrages.
Wir und unser Team vor Ort bemühen uns selbstverständlich immer um Lösungen und Alternativen.Weltweitwandern führt pro Jahr 6 - 8 Wandergruppen "Von Westnepal zum Kailash" und gehört damit zu den führenden Anbietern am Markt. Unsere Reisen haben auch eine der höchsten Erfolgsquoten - dennoch können wir hier keine absolute Garantie geben!
Wenn Sie das alles nicht abschreckt und Sie flexibel reagieren können, werden Sie ein wunderbares Land erleben!
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Internationaler Flug & Abholung in Kathmandu
Die internationalen Flüge sind nicht begleitet. Sie werden in Kathmandu nach dem Zoll am Ausgang des Flughafens von unserem Partner mit einem "Weltweitwandern"-Schild abgeholt.
Bitte ignorieren Sie die oft sehr lästigen Gepäckträger und geben Sie aus Sicherheitsgründen Ihr Gepäck nicht aus der Hand. Der Weg bis zum Transferbus ist ohnehin nicht weit.
Termine, Preise & Buchung
3% Frühbucher-Rabatt bei Buchung 6 Monate vor Abreise| von | bis | Gruppe min/max |
Plätze | Preis | EZZ | Buchung | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 20.05.12 | 12.06.12 | 5/14 |
|
4.090 € | 250 € | ||
| *mit Saga Dawa 24 Tage // Kleingruppenzuschlag 5-9 TN: Eur 150,00 | |||||||
| 07.07.12 | 29.07.12 | 5/14 |
|
3.990 € | 250 € | ||
| Kleingruppenzuschlag 5-9 TN: Eur 150,00 | |||||||
| 04.08.12 | 29.08.12 | 5/14 |
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4.350 € | 250 € |
buchen
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| **mit Königreich Guge 26 Tage // Kleingruppenzuschlag 5-9 TN: Eur 150,00 | |||||||
| 08.09.12 | 30.09.12 | 5/14 |
|
3.990 € | 250 € |
buchen
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| Kleingruppenzuschlag 5-9 TN: Eur 150,00 | |||||||
| Bei dieser Reise sind noch Plätze frei. | |
| Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei. | |
| Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen. |



Sudama Karki



















































































FairReisen


Expeditionscharakter! Diese Reise beinhaltet eine aufwändige Logistik und führt durch ein schwierig zu organisierendes Gebiet. Nichts für Menschen, die sich einen reibungslosen Ablauf des Programmes oder einen gewissen Luxus erwarten.