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Tourencharakter 3
Mittel: Touren für Leute, die große Freude am Gehen haben und über eine gute Grundkondition verfügen. Ab und an sind schwierigere Wegpassagen dabei. Gehzeiten ca. 5-6 Std. täglich. |
Termine, Preise & Buchung
3% Frühbucher-Rabatt bei Buchung 6 Monate vor Abreise| von | bis | Preis | Plätze | Buchung |
|---|---|---|---|---|
| 15.09.12 | 30.09.12 | 2.850 € |
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| 13.10.12 | 28.10.12 | 2.850 € |
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Das Reich der Mitte zu Fuß entdecken.
Wandern auf der Chinesischen Mauer
Tempel, Pagoden und heilige Berge
Weltkulturerbe Terrakotta-Armee
Geheimnisvolle Karstlandschaft und liebliche Reisterrassen in SüdchinaDie Große Mauer zählt wohl zu den bekanntesten und eindrucksvollsten Bauwerken der Welt. Auf diesem mächtigen Schutzwall durch die herrlich grüne Bergwelt nördlich von Peking zu wandern, ist ein unvergessliches Erlebnis. Ebenso wie die Besteigung des heiligen Berges von Wutai Shan.
Das kaiserliche China wird in Xi’an lebendig, die weltberühmte Terrakotta-Armee, die das Grabmal des ersten Kaisers der Quin Dynastie bewacht, ist das bedeutendste Zeugnis chinesischer Kultur. Wanderungen durch atemberaubende Naturlandschaften erwarten Sie in Südchina - Mystische Karstberge und liebliche Reisterrassen bilden eine fantastische Kulisse.
Am Ende der Reise steht Shanghai auf dem Programm - bestimmt eine der aufregendsten Metropolen des Ostens.
Geplantes Programm
Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen1. Tag: Flug nach China
Flug nach Peking.
2. Tag: Ankunft im Reich der Mitte
Am morgen Ankunft in Peking, Transfer zum Hotel. Nach dem Mittagessen Besichtigung des als Platz des himmlischen Friedens bekannten Tienamen Platzes und der verbotenen Stadt, der ehemaligen Kaiserstadt.
3. Tag: Auf der Großen Mauer
Fahrt nach Norden bis Simatai (ca. 3 Std.). Hier können wir erstmals das gigantische Bauwerk der Chinesischen Mauer bestaunen, das sich scheinbar endlos durch die üppig grüne Bergwelt windet. Wir wandern auf der Mauerkrone in ständigem Auf und Ab bis Jinshanglin. In diesem beschaulichen Ort beziehen wir für eine Nacht ein einfaches, gemütliches Hotel. Wer möchte, kann einen unvergesslichen Sonnenuntergang auf der Mauer erleben.
↑ 450 m ↓ 400 m ca. → 8.0 km ~ 3.0 h
4. Tag: Mauern, Türme und Zinnen
Auf einem wenig begangenen Abschnitt der Chinesischen Mauer wandern wir teils auf der Mauerkrone, teils auf verschlungenen Pfaden unterhalb des Schutzwalles durchs hügelige Bergland bis Gubeikou. Die Ausblicke sind immer wieder fantastisch, das mächtige Bollwerk mit seinen unzähligen Wachtürmen und Zinnen, das China einst gegen Angriffe der Reitervölker des Nordens schützen sollte, zieht sich tausende Kilometer durch das wilde chinesische Bergland. Am Nachmittag Rückfahrt nach Peking (ca. 3 Std.)
↑ 250 m ↓ 250 m ca. → 15.0 km ~ 5.0 h
5. Tag: Zugfahrt nach Datong
Im Süden Pekings liegt in einem weitläufigen Park der aus dem 15. Jahrhundert stammende
Himmelstempel, eines der schönsten Bauwerke der Stadt. Nach einer Besichtigung dieser eindrucksvollen Anlage und einem ausgiebigen Mittagessen besteigen wir am Nachmittag den Zug in die Stadt Datong, die wir nach ca. 6 Stunden erreichen. Transfer zum Hotel, 1 Übernachtung.
6. Tag: Yungang Grotte und Hängende Tempel
Besuch der nahe gelegenen Yungang Grotten – Höhlentempel mit kunstvollen Buddhafiguren, ein herausragendes Beispiel chinesischer Steinmetzkunst aus dem 5. und 6. Jahrhundert. Anschließend Fahrt (ca. 1,5 Stunden) zum Hängenden Tempel. Schon aus der Distanz ist der Anblick atemberaubend: Wie Schwalbennester hängen die hölzernen Tempelgebäude an der Felswand. Wir streifen durch die schmalen Gänge der Tempel und bewundern die einzigartige Holzbaukunst, die kleinen Altäre und Figuren. Anschließend Weiterfahrt in die herrliche Bergwelt von Wuitai Shan (ca. 4 Std.). 2 Übernachtungen.
7. Tag: Am Gipfel des Wutai Shan
Früh am Morgen kurze Anfahrt zu einem nahe gelegenen Bergdorf. Gemächlich beginnen wir den Aufstieg auf den Nordgipfel der fünf Wuitai Shan Gipfel. Durch Strauchvegetation steigen wir langsam höherund gelange über Viehweiden und Bergwiesen, auf denen man im Sommer wahre Blütenmeere findet, auf den höchsten Gipfel des heiligen Bergmassivs, auf dessen höchsten Punkt ein Tempel thront. Hier bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf die umliegende Bergwelt. Nach einer ausgiebigen Rast fahren wir mit dem Bus bergab und zurück ins Hotel.
↑ 1100 m ↓ 0 m ca. → 15.0 km ~ 6.0 h
8. Tag: Flug nach Xi’an
Besichtigung des Xiantong Tempels, wohl der eindrucksvollste und prächtigste der zahlreichen Tempel des Wutai Shan Gebietes. Anschließend Weiterfahrt zum Foguan Tempel in de Nähe von Doucun. Dieser interessante und gepflegte Tempel wird nur von wenigen Touristen besucht - daher erleben wir hier eine ganz besondere, meditative Atmosphäre. Nach der Besichtigung Fahrt nach Taiyuan und Flug nach Xi’an. Transfer ins Hotel, 2 Übernachtungen.
9. Tag: Weltkulturerbe Terrakotta Armee
Heute steht einer der absoluten kulturellen Höhepunkte einer Chinareise auf dem Programm – die weltberühmte Terrakotta Armee, die unweit von Xi’an 1974 zufällig von Bauern entdeckt wurde. Der Anblick der lebensgroßen Soldatenfiguren ist unglaublich und bietet einen der großartigsten Einblicke in die Welt des alten China. Am Nachmittag Besichtigung der kunstvollen Wildganspagode, der gut erhaltenen Stadtmauer und der Mosche, deren chinesischer Baustil außergewöhnlich ist.
10. Tag: Flug nach Guilin
Auf der Fahrt zum Flughafen besichtigen wir das interessante, neu erbaute Hanyanglin Museum, in dem wir das faszinierende Grab des Han - Kaisers Jin aus dem 2. jahrhundert v. Chr. Mit zahlreichen Figuren von oben durch Glasfußböden bestaunen können. Am Nachmittag Flug nach Guilin, wo uns eine ganz gegensätzliche, von imposanten Karstbergen geprägte Landschaft mit üppiger Vegetation erwartet. Transfer zum Hotel in Guilin, am Abend können wir durch die bunte Fußgängerzone bummeln.
11. Tag: Zauberhafte Reisterrassen
Fahrt nach Sishui (ca. 3 Std.). Hier beginnt unsere zweitägige Wanderung durch eine herrliche Gebirgslandschaft der sogenannten Drachenknochen-Reisterrassen (Longji). Wir steigen die steilen Berghänge empor, die von der hier lebenden ethnischen Minderheit der Yao bewohnt und kultiviert werden. Nach einem mühevollen Aufstieg haben wir den Kamm des Gebirgszuges erreicht und genießen eine fantastische Aussicht auf üppig grün bewachsene Berghänge, Hügel und Reisterrassen. Wir steigen in das beschauliche Dorf Dazhai ab, wo wir in einem rustikalen, gemütlichen Gästehaus inmitten der herrlichen Terrassenlandschaft übernachten. ↑ 800 m ↓ 250 m ca. → 10.0 km ~ 6.0 h
12. Tag: Wanderung nach Ping’an
Die geschwungenen Linien der unzähligen Terrassen, die hier zum Reisanbau angelegt wurden, verleihen der Berglandschaft ein einzigartiges Bild. In leichtem Auf und ab wandern wir auf gut angelegten Wegen vorbei an Bächen und kleinen Seen bis nach Ping’an, ein kleines Dorf mit einigen Hotels und Restaurants. Nach einem ausgiebigen Mittagessen fahren wir zurück nach Guilin, wo wir wieder die Annehmlichkeiten eines komfortablen Hotels genießen.
↑ 100 m ↓ 500 m ca. → 8.0 km ~ 4.0 h
13. Tag: Die Karstberge um Guilin
Kurze Fahrt (ca. 1,5 Std.) nach Yangti am Ufer des malerischen Li Jang Flusses. Im Angesicht von eindrucksvollen Karstbergen wandern wir am Ufer entlang durch üppig suptropische Vegetation und genießen die herrlichen Ausblicke auf die idyllische Flusslandschaft. Wir besteigen einen der bizarren Karstberge von dessen Gipfel sich uns ein atemberaubender Ausblick auf die unter uns liegende Flusslandschaft bietet. Durch ein liebliches Seitental wandern wir abwärts durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet bis Xingping. Mit der Fähre überqueren wir den Fluss im sanften Licht der Abendsonne und fahren in die Kleinstadt Yangshou, wo wir die kommenden zwei Nächte verbringen.
↑ 300 m ↓ 300 m ca. → 15.0 km ~ 6.0 h
14. Tag: Am Malerischen Yulong Fluss
Kurze Anfahrt nach Shiwaitaoyuan und Wanderung entlang des Yulong Flusses inmitten einer herrlichen von Reisfeldern geprägten Landschaft, eingebettet zwischen imposanten Karstbergen. Wir wandern durch das kleine Dorf Xiashankou bis zur Yulong Brücke und weiter nach Xiatang. Optionale Fahrt mit dem Bambusfloß. Auf der Rückfahrt zum Hotel Aufstieg auf den bizarren Mondberges.
↑ 0 m ↓ 0 m ca. → 10.0 km ~ 3.0 h
15. Tag: Metropole Shanghai
Fahrt nach Guilin und Flug nach Shangahai, Ankunft zu Mittag. Die Metropole repräsentiert das China von Morgen und verbindet auf faszinierende Weise den Charme der Vergangenheit mit der Architektur einer hypermodernen Weltstadt. Von außen besichtigen wir die berühmten kolonialen Gebäude am Bund, lassen und vom Charme des französischen Viertels verzaubern. In der Nanjing Straße, der Fußgängerzone Gelegenheit zum Einkaufen, anschließend Auffahrt in den 88. Stock des Hyatt Hotels mit überwältigendem Ausblick über die Stadt. Im schicken französischen Viertel erwartet uns ein Abschiedsessen in einem gemütlichen Restaurant.
16. Tag: Abschied nehmen von China
Am Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland, Ankunft in Frankfurt am Abend.
Enthaltene Leistungen
Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach Peking, zurück von Shanghai
3 Inlandsflüge lt. Programm
Flughafen- / Sicherheitsgebühren (ca. € 300)
Führung und Betreuung durch lokalen, Deutsch sprechenden Reiseleiter
13 Übernachtungen in guten Mittelklasse Hotels
Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
1 Übernachtung in einem einfachen Gästehaus, Gemeinschaftsduschen/WC
Vollpension während der gesamten Reise
Alle Eintritte und Nationalparkgebühren
Transfers in Kleinbussen mit Klimaanlage
Nicht enthaltene Leistungen
Visum für China
Ausgaben persönlicher Natur: z.B. Getränke, Souveniers, Reinigungsservice oder Telefongebühren im Hotel, etc.
Impfungen und Reiseversicherungen
Trinkgelder für das Begleitteam
Zusätzlich entstehende Kosten im Falle von Krankheit, Rettungsflug, durch höhere Gewalt verursachte Änderungen im Programmablauf, daraus entstehende zusätzliche Nächtigungs- und Helikopterkosten, Änderungen durch Flugzeitverschiebungen
Aufpreis für Zuflug ab Wien EUR 250,-
Zusätzliche Leistungen
EZ
ab 410 €
Kooperationen
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Diese Reise wird nicht von Weltweitwandern veranstaltet. Reiseveranstalter = WWW-Partner
Generelle Hinweise
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L Ä N D E R I N F O R M A T I O N FÜR C H I N A
LAND UND LEUTE
China ist nach Russland, Kanada und den USA das viertgrößte Land der Erde. Es erstreckt sich über 35 Breitengrade, hat 22.000 km Landgrenze und 14.500 km Küste vorzuweisen und ist mit über 1,3 Milliarden Menschen das bevölkerungsreichste Land der Welt. Zwei Drittel Chinas sind kaum bewohnbare Berg- und Wüstenlandschaften, nur ca. 11% des Landes sind fruchtbares Gebiet.
Der Yangzi ist mit einer Gesamtlänge von 6.300 km nach dem Nil und dem Amazonas der drittlängste Fluss der Welt.
92% der Chinesen gehören der Han-Nationalität an. Die übrigen 8% zählen zu den 55 anerkannten nationalen Minderheiten, die hauptsächlich im Norden, Westen und Südwesten des Landes leben.
SPRACHEIn China werden zahlreiche Sprachen und Dialekte gesprochen. Hochchinesisch wird im ganzen Land gelehrt und meistens auch überall gesprochen und verstanden. Über 1,15 Milliarden Menschen sprechen Chinesisch, die englische Sprache schafft es dagegen gerade mal auf 470 Millionen, und Deutsch wird nur von 121 Millionen Menschen gesprochen.
Die chinesischen Schriftzeichen wurden bereits vor 2.200 Jahren vereinheitlicht und gelten für alle Dialektgruppen. Sie haben ihren Ursprung in einer Bilderschrift und finden ihren künstlerischen Ausdruck in der Kalligrafie, in China die kultivierteste aller Künste. Das größte Wörterbuch besitzt rund 50.000 Schriftzeichen, für den alltäglichen Gebrauch reicht es jedoch 3.000 bis 4.000 Zeichen zu kennen. Die Kunst des Buchdrucks mit beweglichen Lettern wurde übrigens nicht von dem Deutschen Johannes Gutenberg erfunden, sondern schon 400 Jahre früher von einem Chinesen namens Bi Sheng.
RELIGIONChina ist ein Land mit vielen Religionen. Die einflussreichsten Religionen sind der Buddhismus, der Daoismus, der Islam und das Christentum.
Der Glaubensausübung sind nach wie vor recht strenge Grenzen gesetzt, auch wenn die einschlägigen Regelungen viel liberaler gehandhabt werden als noch in den frühen 1980er Jahren und davor. Nach der Gründung der Volksrepublik China wurden fast alle religiösen Einrichtungen geschlossen und Ordinierte in weltliche Berufe überführt; christliche Missionare wurden, häufig unter Spionagevorwurf, des Landes verwiesen. Die religiösen Gebäude wurden von Regierungsstellen genutzt. Während der Kulturrevolution (1966 - 1976) wurden zahlreiche Klöster, Tempel und Kirchen durch die Roten Garden verwüstet. Viele Menschen gaben ihre Religion zeitweilig auf.
Im Zuge der wirtschaftlichen Öffnung unter Deng Xiaoping seit den frühen 1980er Jahren wurde die Kontrolle über die Religionen etwas gelockert. So erfahren Tempel und Klöster seit einiger Zeit wieder einen starken Zulauf; teils werden Gebäude an die früheren Religionsgemeinschaften rückübereignet.
BUDDHISMUS
Der Buddhismus ist in verschiedenen Formen in weiten Teilen Chinas verbreitet. Fast alle buddhistischen Traditionen in China gehören dem Mahayana-Buddhismus an, so gibt es Schulen des Amitabha-Buddhismus, des Chan-Buddhismus (jap. Zen) und des Lamaismus, der vor allem in Tibet und in der Mongolei praktiziert wird. Lediglich im äußersten Südwesten des Landes, bei der Dai-Minorität in der Provinz Yunnan findet sich die in Südostasien verbreitete Form des Theravada-Buddhismus.
DAOISMUS
Der Daoismus ist eine chinesische Philosophie und Religion, die als Chinas indigene Religion angesehen wird. Als Gründer gilt Laozi; das ihm zugeschriebenen Buch "Daodejing" liegt in zahlreichen deutschen Übersetzungen vor. Das grundlegende Prinzip ist das Handeln durch Nicht-Handeln, d.h. der daoistische Meister erkennt die Bewegung der Natur und handelt gemäß diesen Rahmenbedingungen. Er nutzt den Strom der Zeit, ohne gegen diesen anzukämpfen.
Neben dem Konfuzianismus und dem Buddhismus ist der Daoismus eine der drei Lehren, die China maßgeblich prägten.
ISLAM
Der Islam kam etwa im 7. Jahrhundert mit den arabischen Händlern über die Seidenstrasse nach China. Han-Chinesen, die sich zum islamischen Glauben bekennen, werden Hui genannt und leben zu größten Teilen in den Provinzen Ningxia, Gansu und Yunnan. Neben den Hui bekennen sich noch 10 weitere ethnische Minderheiten zum Islam, wobei dies vorwiegend Uiguren, Kasachen, Kirgisen und Usbeken sind, die in der Provinz Xinjiang leben.
CHRISTENTUM
Dem Christentum steht die chinesische Regierung besonders skeptisch gegenüber, was in engem Zusammenhang mit der Geschichte steht. So bezogen sich die Führer des Taiping-Aufstands, der mit 30-50 Millionen Opfern einer der blutigsten Bürgerkriege der Geschichte wurde, auf die Bibel und das Christentum. Die christlichen Missionare waren ab der Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgreich in ihrer missionarischen Tätigkeit, wurden dabei allerdings durch die militärische Macht des Westens unterstützt und behalten deshalb bis heute ihr Image, ein Werkzeug der Imperialisten zu sein.
KLIMA UND REISEZEITDer Großteil Chinas liegt in Klimazonen von kühlgemäßigt bis tropisch. Als angenehme Reisezeit gelten Frühling und Herbst mit milden Temperaturen. Der beste Zeitpunkt, nach China zu reisen, ergibt sich jedoch letztendlich aus den regionalen klimatischen Bedingungen des Reiseziels.
Während im Süden Chinas im Winter angenehme 15 Grad herrschen, friert man im Norden bei minus 20 Grad. Im Sommer dagegen gibt es zwischen Nord- und Südchina kaum Unterschiede - außer dass die Hitze im Nordosten trocken und im Norden und Süden feucht ist. Eine Ausnahme bilden hier das Tibetische Hochplateau und die Provinz Yunnan. Hier herrschen auch im Hochsommer angenehme Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad.
Der Yangzi, der sich quer durch das Land zieht, stellte noch vor wenigen Jahren die Heizungsgrenze dar. Südlich des Yangzi gab es keine Heizungen in den Häusern, außer in Touristenhotels. Im Norden begann die Heizungsperiode am 15.11. Erst dann werden die Heizungen eingeschaltet, egal wie kalt es vorher schon war. Mit dem Einzug von Klimaanlagen in viele Haushalte haben nun auch die Südchinesen die Möglichkeit, an kalten Tagen zu heizen.
GELD UND WÄHRUNGDie Währung der Volksrepublik China heißt Renminbi, was übersetzt so viel wie „Volkswährung" bedeutet. Die größte Einheit heißt offiziell Yuan (umgangssprachlich Kuai) Ein Yuan unterteilt sich in 10 Jiao (umgangssprachlich Mao), ein Jiao in 10 Fen. Noch ist der Wechselkurs an den US Dollar gebunden.
Grob lässt sich der Yuan wie folgt umrechnen: 1 Yuan = 0,10 Euro. Geldautomaten sind recht weit verbreitet, dort kann mit der Bankomatkarte Bargeld bezogen werden. In den meisten Geschäften kann ausschließlich mit Bargeld bezahlt werden.
SHOPPING UND SOUVENIERSKaum ein Reisender verlässt China ohne Souvenir und ebenso wenig ohne darum gefeilscht zu haben. Einkaufen in China macht Spaß, denn die Fülle der reizvollen Gegenstände ist groß, und das Land verleitet dazu, etwas von seiner Faszination mit nach Hause zu nehmen.
In den Städten gibt es eigens für Touristen eingerichtete Souvenirläden. Hier findet man teure Souvenirs wie Seide, traditionelle chinesische Kleidung, feines Essbesteck und sonstige Edelwaren. Spannender sind jedoch Märkte und kleine Läden mit Schmuck und Kunsthandwerk, wo man auch handeln kann. Grundsätzlich gilt beim Handeln, denn genannten Preis zu drücken, jedoch am Ende so viel zu zahlen, wie einem der Gegenstand wert ist. Übertreibt man es beim Handeln, winkt der Verkäufer ab. Stimmt er zu, hat er ein gutes Geschäft gemacht und der Tourist freut sich über den meist niedrigen Preis, den er ausgehandelt hat.Beliebte Souvenirs sind Antiquitäten, Stempel, Kalligrafie, Seide, Jade und Tee. Es lohnt sich jedoch auch, einen Blick in einen typischen chinesischen Supermarkt zu werfen, wo man bspw. gute Messer, die berühmten Thermoskannen, edlen Schnaps, Essstäbchen und Gedecke, allerlei Süßigkeiten, Snacks und Backwaren kaufen kann.
ESSEN UND TRINKENKochen gilt in China als Kunst und letztendlich ist auch das Essen ein wesentlicher Faktor, der eine Chinareise zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.
Die chinesische Küche ist sehr vielfältig und anspruchsvoll. Wer Koch werden will, nimmt eine Lehrzeit von 5 Jahren auf sich. Die meisten Zutaten werden frisch gekauft und noch am gleichen Tag zubereitet. Dabei spielt Gemüse, das meistens knackig und sehr aromatisch auf den Tisch kommt, eine wichtige Rolle. Fleisch wird mariniert und in kleine Streifen geschnitten, damit man es mit einer kurzen Garzeit im Wok zubereiten kann. Dadurch bleibt es saftig und zart.
Während es bei uns hier wichtig ist, "wo" man speist, spielt in China das Ambiente eine eher untergeordnete Rolle. Restaurants sind häufig sehr einfach eingerichtet, was über die Qualität der Speisen jedoch kein Urteil zulässt. Oft isst man in kleinen Restaurants weitaus besser als in Luxusetablissements.
Die chinesischen Tischsitten muten uns Europäern seltsam an, da es durchaus üblich und keinesfalls unhöflich ist, zu schlürfen oder Knochen und Reste auf Tisch oder Boden fallen zu lassen. Meist geht es am Tisch sehr laut und lustig zu. Man gewöhnt sich schnell an die lockeren Sitten und auch das Essen mit Stäbchen ist schnell erlernt.
Zum Essen trinkt man Tee, Wasser, Limonade, Bier oder hochprozentigen Schnaps. Chinesen sind Teetrinker und sie trinken ihn immer und überall. Seit etwa 2.500 Jahren wird die Teekultur in China gepflegt. Für europäische Kaffeetrinker ist der Hochgenuss des meist milden Tees in China oft schwer nachvollziehbar, denn der spielt sich in feinen Nuancen ab, die unsere Geschmacksnerven kaum wahrnehmen können. Wer sich jedoch einmal darauf eingelassen hat und unterschiedliche chinesische Tees probiert hat, wird schnell zum Fan der chinesischen Teekultur.
Leitungswasser ist in China nicht genießbar, in Hotelzimmern stehen große Thermoskannen mit heißem, abgekochten Wasser zur Verfügung. Dazu werden meist Teebeutel bereitgestellt. Unterwegs kann man überall Mineralwasser in Plastikflaschen kaufen.
ELEKTRIZITÄTDie Stromspannung in China beträgt 220 V, 50 Hz. In den meisten Hotels gibt es inzwischen Steckdosen nach EU-Norm, nur in wenigen Übernachtungsorten wird ein Flachstecker nach US-Norm benötigt. Auf jeden Fall empfiehlt sich die Mitnahme eines Reisemehrfachsteckers.
POST, TELEFON UND INTERNETWer aus China Postkarten oder Briefe in die Heimat verschicken will, kann dies über die Hotelrezeption erledigen lassen, ebenso das Versenden von Faxen. Pakete müssen über ein Postamt versendet werden.
In großen Hotels kann man meistens direkt ins Ausland telefonieren. In Großstädten gibt es Kartentelefone, die Auslandsgespräche zulassen. Die internationale Vorwahl für China ist 0086. Das Mobilfunknetz ist flächendeckend und unsere heimischen Handys funktionieren so gut wie überall problemlos. Roamingtarife sind häufig sehr teuer. Informieren Sie sich vorab bei Ihrem Mobilfunkanbieter!
Computer mit Internetanschluss findet man in China überall, besonders in touristischen Zentren. Für eine geringe Gebühr kann man in Hotels, Internetcafes, Bars und Restaurants einen Computer mieten und die neuesten Nachrichten von daheim lesen oder E-Mails schreiben.
FOTOGRAFIERENIn China darf weitgehend überall fotografiert werden. Eine Ausnahme sind militärische Anlagen und manchmal die Innenräume von Museen und Tempeln. Hier weisen meistens Schilder auf ein Fotografie-Verbot hin.
Wie überall auf der Welt gilt es auch in China als unhöflich, einem Menschen ohne zu fragen eine Kamera vor die Nase zu halten. Wer Menschen fotografieren möchte, sollte vorher um Erlaubnis bitten. Es kommt vor, dass man auf Ablehnung stößt, oder dass sogar Geld verlangt wird. In diesem Fall sollte man höflich abwinken.
Vorsicht ist an touristischen Sehenswürdigkeiten geboten, wo sich in Trachten gekleidete Personen scheinbar selbstlos als Fotomotiv zur Verfügung stellen. Sie wollen meistens dafür bezahlt werden.
Normale 100 und 200 ISO Filme für Bildabzüge kann man überall kaufen, Diafilme sind jedoch schwer zu bekommen und sollten von zu Hause mitgebracht werden. Zubehör für Digitalkameras ist erhältlich, jedoch preislich nicht billiger als bei uns zu Hause.
ZEITDIFFERENZTrotz der Größe des Landes hat China nur eine Zeitzone. Die Zeit unterscheidet sich von der mitteleuropäischen Zeitzone im Winter um +7 Stunden im Sommer um +6 Stunden.
STRASSEN, VERKEHR UND ÖFFENTLICHE FAHRZEUGEWer zum ersten Mal in China das Flughafengebäude verlässt, wird sich über den Krach und die Hektik wundern. Überall wird gehupt und gedrängelt, es herrscht Chaos.
Die Verkehrssituation, besonders in den Städten, ist gewöhnungsbedürftig und erfordert Wachsamkeit, entbehrt jedoch nicht einer gewissen Faszination. Auf einer Brücke stehen zu bleiben und den Verkehr darunter zu beobachten kann ein reizvoller und faszinierender Zeitvertreib sein.Öffentliche Verkehrsmittel sind häufig überfüllt und Fahrpläne schwer zu lesen. Dagegen sind Taxis eine erschwingliche Alternative. Taxis kann man überall heranwinken. Falls man den Zielort nicht auf Chinesisch aussprechen kann, empfiehlt es sich, dem Fahrer den Namen des Ortes in chinesischen Schriftzeichen zu zeigen. Beim Schreiben der Zeichen kann das Hotelpersonal behilflich sein. Wenn Sie den Zielort auf einem Stadtplan zeigen möchten, verwenden Sie einen Stadtplan mit chinesischen Schriftzeichen, denn die Fahrer orientieren sich an den Straßennamen.
Beim Einsteigen in ein Taxi sollte man darauf achten, dass der Fahrer eine Lizenz besitzt. Diese befindet sich auf dem Armaturenbrett vor dem Beifahrer und enthält die Personalien des Fahrers. Es ist üblich, den Taxifahrer nach dem Betrag auf dem Taxameter zu bezahlen. Der Kilometerpreis variiert je nach Fahrzeug und ist einem Schild außen am Taxi zu entnehmen. Trinkgelder für Taxifahrer sind in China immer noch unüblich, auch wenn in der Nähe von touristischen Zentren die Fahrer das Gegenteil behaupten sollten.
GESUNDHEITEs gibt keine verbindlichen Impfvorgaben für die Einreise nach China. Folgende Impfungen werden jedoch empfohlen: Tetanus, Diphtherie, Typhus, Polio und Hepatitis A/B.
Bitte klären Sie rechtzeitig mit dem tropenmedizinischen Institut oder Ihrem Arzt ab, welche Impfungen für Sie notwendig und sinnvoll sind!Der medizinische Standard ist in den großen Städten hoch. Hier findet man oft auch englisch sprechendes Klinikpersonal.
Auch wenn fast alle in Europa gängigen Medikamente in China erhältlich sind, sollte auf eine Reiseapotheke nicht verzichtet werden. Durch die Nahrungsumstellung kann es leicht zu Durchfall kommen, weshalb ein Durchfallmittel unbedingt mitgenommen werden sollte. Über die richtige Reiseapotheke für Sie gibt Ihnen Ihr Arzt gerne Auskunft.
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Detailprogramm
Wir bitten Sie, das vorliegende Detailprogramm nur als generellen Ablaufplan zu verstehen. Obwohl wir unsere Programme mindestens einmal pro Jahr auf den neuesten Stand bringen, können sich vor Ort kurzfristig Änderungen ergeben. Änderungen von Wegen und Routen, Transportprobleme, schlechter Straßenzustand, Änderungen von Permit- und Trekkingbestimmungen, ungünstige Wetterverhältnisse etc. können zu Programmumstellungen führen. IhrE ReiseleiterIn wird jeweils vor Ort die notwendigen Umstellungen durchführen und Sie darüber informieren. Wir und alle unsere PartnerInnen bemühen uns hier flexibel und immer im Sinne einer bestmöglichen Durchführung des Reisecharakters zu agieren. Wir bitten daher auch unsere KundInnen um Flexibilität. Solche unvorhersehbaren Programmänderungen sind weder Reklamations- noch Refundierungsgründe – etwaige Zusatzkosten gehen zu Lasten der Teilnehmer.
Reiseleitung
Im Programm evtl. namentlich angeführteR ReiseleiterIn gilt vorbehaltlich. Im Falle von Krankheit, Verhinderung etc. behalten wir uns vor, auch ohne Vorankündigung, eineN ErsatzreiseleiterIn zu stellen. Dies berechtigt nicht zum Reiserücktritt, bzw. zu Rückzahlungsforderungen.
Ihre Teilnahme
Die Teilnahme an der Reise erfolgt auf eigene Gefahr. Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen mit unseren „Besonderen Weltweitwandern Bedingungen“.
Flugticket und letzte Informationen vor Reisebeginn
Ihr E-Ticket für Ihren Flug mit den endgültigen Flugzeiten, Flugroute bzw. –linie erhalten Sie mit den Abschlussunterlagen für Ihre Reise ca. eine Woche vor Reisebeginn per Email. Die internationalen Flugverbindungen sind tlw. starken Veränderungen unterworfen. Flugzeiten können sich auch kurzfristig ändern.
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VISUM
EU-Bürger und Schweizer benötigen für die Einreise nach China einen gültigen Reisepass und ein Visum. Für die Besorgung des Visums ist jeder Telnehmer selbst verantwortlich.
Preisinformationen
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Preise gelten ab Frankfurt. Anschlussflüge ab Deutschland: EUR 100,- / ab Österreich: EUR 250,- / Schweiz: auf Anfrage
Programmhinweise
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Grundausrüstung für Ihre Reise
* Reisetasche (Koffer sind nicht geeignet)
* Tagesrucksack mit ca. 30 Liter Volumen
* Knöchelhohe Bergschuhe mit Profilsohle
* Wasserflasche mit 1 Liter Fassungsvermögen
* Zweckmäßige Wanderbekleidung (T-Shirts, Trekkinghose, Wandersocken)
* Warme Zusatzbekleidung (Pullover, Mütze, Handschuhe)
* Regen- und Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme)
* Stirn- oder Taschenlampe
* Persönliche Medikamente und MückenschutzZusätzliche empfohlene Ausrüstung
* Teleskopwanderstöcke als Gehhilfe
* Regenjacke mit Kapuze, wind-, wasserdicht und atmungsaktiv
* Überhose, wind-, wasserdicht und atmungsaktiv
* Funktionswäsche
* Regenschutzhülle für den Rucksack
* Badesachen
* Bequeme Schuhe oder Sandalen
* Fotoausrüstung, Filme, Fernglas
* Taschenmesser
* Süßigkeiten (z.B. Müsli Riegel), Getränkepulver etc.
* Wasch- und Toilette-Utensilien (Seife, Handtuch, Toilettenpapier etc.) -
Auf- u. Abstiege max. 1.100/400 Höhenmeter Max. Gehzeit 3 bis 6 Stunden. Trittsicherheit erforderlich.






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