Wanderreisen

Hongkong

China, Asien
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Flug inkludiert 13 Nächte Hotel/Herberge Teambegleitung Transfers inkludiert Gepäcktransport
Tourencharakter 3
Mittel: Touren für Leute, die große Freude am Gehen haben und über eine gute Grundkondition verfügen. Ab und an sind schwierigere Wegpassagen dabei. Gehzeiten ca. 5-6 Std. täglich.
Inselwandern in Hongkong

Termine, Preise & Buchung

3% Frühbucher-Rabatt bei Buchung 6 Monate vor Abreise
von bis Preis Plätze Buchung
27.05.12 11.06.12 2.895 € Cart_pfeil buchen
13.10.12 28.10.12 2.895 € Cart_pfeil buchen

Wandern im Hafen der Düfte.

Britische Kronkolonie Hong Kong Island & portugiesisches Flair in Macau
Faszinierendes Großstadterlebnis & abgelegene Wanderpfade
Kontrastreiche Landschaft mit herrlichen Stränden & Gipfel bis knapp 1.000m

Auf dieser außergewöhnlichen Reise erkunden Sie die Inselwelt Hongkong's Schrirtt für Schritt auf wunderschön angelegten Wanderwegen. Die ehemalige britische Kronkolonie hat viel mehr zu bieten als nur geschäftiges Treiben! Sie erkunden den Viktoria Peak, wandern zum Aberdeen-Hafen, setzen mit einer Fähre über auf die Lamma-Insel und entdecken die Chi Ma Wan-Halbinsel von Lantau.

Bei den Touren auf den Sunset Peak, den Lantau Peak un den Tai Mo Shan eröffnen sich Ihnen herrliche Panoramablicke auf die umliegende Inselwelt und auch die Besichtigung des Po Lin-Klosters steht auf dem Programm. Sie erkunden das Delta des Perl-Flusses, schlendern einem traumhaften Sandstrand entlang, lernen die Fischerstadt Tai O kennen und staunen über die bizarren Felsformationen von Tai Long Wan. Ein Aufenthalt im stark von den Portugiesen geprägten Macau rundet Ihr Hongkong-Erlebnis ab.

Reisetelegramm
1. Tag: Abreise
2. Tag: Ankunft in Hongkong
3. Tag: Erkundungen auf Hong Kong Island
4. Tag: Victoria Peak, Aberdeen und Lamma Island
5. Tag: Die Chi Ma Wan-Halbinsel von Lantau
6. Tag: Über hohe Berge
7. Tag: Am Perlfluss-Delta
8. Tag: In die New Territories
9. Tag: Die Acht Unsterblichen
10. Tag: Die Inseln des Nordostens
11. Tag: Sai Kung
12. Tag: Macau – Land der Portugiesen
13. Tag: Stadterkundung Macau:
14. Tag: Rückkehr nach Hongkong
15. Tag: Tag zur freien Verfügung
16. Tag: Ankunft zu Hause
Unser Kommentar
Dieser Trekking-Exot gibt Gelegenheit die enorme Vielfalt der Weltmetropole Hongkong auf einzigartige Weise zu erkunden.

Geplantes Programm

Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen

1. Tag: Abreise

Am frühen Nachmittag Direktfl ug von Frankfurt/Main nach Hongkong.


2. Tag: Ankunft in Hongkong

Am Morgen Ankunft und Transfer ins Hotel im Stadtteil Kowloon. Nach einer Ruhepause steht eine erste Orientierung im ehemaligen britischen Territorium auf dem Programm.


3. Tag: Erkundungen auf Hong Kong Island

Als Hong Kong Island – der „Duftende Hafen“ – 1841 zur Kronkolonie erklärt wurde, hatten die Briten noch an der Küste einer nahezu unbesiedelten, sumpfigen Insel angelegt. Seitdem hat sich einiges verändert: um Victoria Harbour ist eine der am dichtest besiedelten Gegenden der Welt entstanden, und der ehemalige Landepunkt liegt nach einigen Landgewinnungsprojekten mittlerweile einen halben Kilometer landeinwärts. Es ist die geschichtsträchtige Nordseite der Hauptinsel, die wir heute mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß erkunden. Tagesausflug


4. Tag: Victoria Peak, Aberdeen und Lamma Island

Mit der historischen Tram geht es zunächst steil hinauf zum Anfangspunkt unserer Wanderung, dem Victoria Peak. Wir umrunden den höchsten Gipfel Hong Kong Islands und wandern dann zum lebhaften Hafen von Aberdeen an der Südküste.
Ein Kai-to – wie die traditionellen Fähren genannt werden – bringt uns schließlich auf die vorgelagerte Insel Lamma, deren entspannte Atmosphäre wir bei unserer nachmittäglichen Durchquerung genießen können. Strecke: ca. 16.5 km


5. Tag: Die Chi Ma Wan-Halbinsel von Lantau

Am Morgen bringt uns ein Boot auf die größte der „Outlying Islands“ – Lantau. Hier führen wir unsere Wanderung auf der Chi Ma Wan-Halbinsel weiter. Einsame Buchten laden zum Baden ein, bevor wir abends im kleinen Ort Mui Wo ankommen und den Tag bei frischen Meeresfrüchten ausklingen lassen. Strecke: ca. 13 km


6. Tag: Über hohe Berge

Ein Bus bringt uns nach Ngong Ping, wo eine der größten Buddha-Statuen der Welt – der Tian Tan Buddha – auf uns wartet. Nach einer Besichtigung des bekannten Po Lin-Klosters geht es schließlich auf anspruchsvolle Wandertour über die beiden höchsten Berge der Insel, den Sunset und den Lantau Peak, und zurück nach Mui Wo. Strecke: ca. 15 km


7. Tag: Am Perlfluss-Delta

Unsere heutige Wanderung führt uns in das Einzugsgebiet des Perlfl usses. Auf der südwestlichen Halbinsel Fan Lau betreten wir eine alte Festung, folgen unberührten Stränden und gehen durch tropisches Dickicht unserem Etappenziel entgegen: Tai O, einer ruhigen, kleinen Fischerstadt. Am Abend Transfer zurück zur Herberge.
Strecke: ca. 11 km


8. Tag: In die New Territories

In den nächsten Tagen lernen wir die „New Territories“ kennen, welche 1898 von den Engländern für 99 Jahre gepachtet worden waren. Seilbahn und Bus bringen uns nach Kowloon, wo wir den höchsten Berg Hongkongs, den Tai Mo Shan, in Angriff
nehmen; dann wandern wir weiter zur ältesten Siedlung des Umlandes, Tai Po.
Strecke: ca. 15 km


9. Tag: Die Acht Unsterblichen

Unsere Königsetappe führt über Cloudy Hill und den Pat Sin Leng-Gebirgszug, den „Berg der Acht Unsterblichen“, durch atemberaubende Landschaft. Blicke auf die „Schwesterstadt“ Shenzhen und das Südchinesische Meer entschädigen für die Anstrengungen. Abends können wir unsere Füße in dem charmanten Badeort Tai Mei Tuk hochlegen. Strecke: ca. 20 km


10. Tag: Die Inseln des Nordostens

Per Boot erkunden wir heute die Outlying Islands der wenig befahrenen Nordost Region. Von der alten Schmugglerinsel Ping Chau – bekannt für ihre skurrilen Felsformationen – lässt sich deutlich das chinesische Festland ausmachen. Auf der kleinen Grasinsel Tap Mun erleben wir das gemächliche Treiben der Fischer und ihrer Andachtsstätten. Strecke: ca. 5 km


11. Tag: Sai Kung

Entlang des mächtigen High Island Reservoirs werden wir heute zu unserer letzten Etappe gebracht: der Buchtenlandschaft von Tai Long Wan. Vorbei an bizarren Felsformationen folgen wir den traumhaften Stränden der Ostküste. Der hügelige Weg zurück zeigt uns danach ein größeres Panorama dieser wunderschönen Landschaft. Strecke: ca. 16 km


12. Tag: Macau – Land der Portugiesen

Noch vor den Briten hatten sich die Portugiesen in Macau einen Stützpunkt eingerichtet und kontrollierten von dort aus den Seehandel mit dem chinesischen Kaiserreich. Eine Bootsfahrt bringt uns mitten hinein in das chinesisch-mediterrane
Flair. Ein gemütlicher Altstadtbummel und macanesische Küche runden den Tag ab.


13. Tag: Stadterkundung Macau:

Kolonialbauten und Kasinos In Macau fi nden sich zahlreiche Überbleibsel portugiesischer Kolonialarchitektur. Wir gewinnen vom Macau Tower aus einen Überblick, schlendern die Rua Padro Antonio entlang und erblicken die Ruinen der Kirche Sao Paulo. Abends dann die andere Facette der Stadt: Macau hat Las Vegas mittlerweile abgelöst als führendes Zockerparadies, und so gibt es viele Gelegenheiten sein Glück – in den Kasinos oder beim Hunderennen – herauszufordern. Tagesausflug


14. Tag: Rückkehr nach Hongkong

Am Vormittag genießen wir noch das Gemisch chinesischer Geschäftigkeit und ortugiesischer Gemütlichkeit. Am Nachmittag erreichen wir wieder Hongkong und vertiefen in den Museen Kowloons unsere Kenntnisse über die Historie der Stadt.


15. Tag: Tag zur freien Verfügung

Bis zu unserem Abfl ug am späten Abend haben wir noch genügend Zeit für weitere Erkundungen – wie die berühmten Pferderennen in Sha Tin oder ein Segeltörn auf der Dschunke Duk Link. (Individuelle Verlängerung nach Absprache möglich)


16. Tag: Ankunft zu Hause

Am frühen Morgen landen wir zu Hause


Enthaltene Leistungen

  • Linienflug Frankfurt – Hongkong – Frankfurt

  • Flughafengebühren

  • Transfers

  • Alle Übernachtungen

  • Gepäcktransfer während der Wanderung

  • Reisepreissicherungsschein

  • Umfangreiches Informationsmaterial

Nicht enthaltene Leistungen

  • Für Verpflegung und Eintritte sind ca. EUR 300,- einzuplanen

  • Ausgaben persönlicher Natur wie Getränke, Souvenirs, Trinkgelder

  • Impfungen, Versicherungen, etc.

  • Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen

Zusätzliche Leistungen

Terminbezogene Zusatzleistungen
  • EZ

    ab 350 €

Kooperationen

  • Diese Reise wird nicht von Weltweitwandern veranstaltet. Reiseveranstalter = WWW-Partner

Generelle Hinweise

  • VISUM

    EU-Bürger und Schweizer benötigen für die Einreise nach China einen gültigen Reisepass und ein Visum. Für die Besorgung des Visums ist jeder Telnehmer selbst verantwortlich.

  • Detailprogramm

    Wir bitten Sie, das vorliegende Detailprogramm nur als generellen Ablaufplan zu verstehen. Obwohl wir unsere Programme mindestens einmal pro Jahr auf den neuesten Stand bringen, können sich vor Ort kurzfristig Änderungen ergeben. Änderungen von Wegen und Routen, Transportprobleme, schlechter Straßenzustand, Änderungen von Permit- und Trekkingbestimmungen, ungünstige Wetterverhältnisse etc. können zu Programmumstellungen führen. IhrE ReiseleiterIn wird jeweils vor Ort die notwendigen Umstellungen durchführen und Sie darüber informieren. Wir und alle unsere PartnerInnen bemühen uns hier flexibel und immer im Sinne einer bestmöglichen Durchführung des Reisecharakters zu agieren. Wir bitten daher auch unsere KundInnen um Flexibilität. Solche unvorhersehbaren Programmänderungen sind weder Reklamations- noch Refundierungsgründe – etwaige Zusatzkosten gehen zu Lasten der Teilnehmer.

    Reiseleitung

    Im Programm evtl. namentlich angeführteR ReiseleiterIn gilt vorbehaltlich. Im Falle von Krankheit, Verhinderung etc. behalten wir uns vor, auch ohne Vorankündigung, eineN ErsatzreiseleiterIn zu stellen. Dies berechtigt nicht zum Reiserücktritt, bzw. zu Rückzahlungsforderungen.

    Ihre Teilnahme

    Die Teilnahme an der Reise erfolgt auf eigene Gefahr. Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen mit unseren „Besonderen Weltweitwandern Bedingungen“.

    Flugticket und letzte Informationen vor Reisebeginn

    Ihr E-Ticket für Ihren Flug mit den endgültigen Flugzeiten, Flugroute bzw. –linie erhalten Sie mit den Abschlussunterlagen für Ihre Reise ca. eine Woche vor Reisebeginn per Email. Die internationalen Flugverbindungen sind tlw. starken Veränderungen unterworfen. Flugzeiten können sich auch kurzfristig ändern.

  • L Ä N D E R I N F O R M A T I O N   FÜR   C H I N A

    LAND UND LEUTE

    China ist nach Russland, Kanada und den USA das viertgrößte Land der Erde. Es erstreckt sich über 35 Breitengrade, hat 22.000 km Landgrenze und 14.500 km Küste vorzuweisen und ist mit über 1,3 Milliarden Menschen das bevölkerungsreichste Land der Welt. Zwei Drittel Chinas sind kaum bewohnbare Berg- und Wüstenlandschaften, nur ca. 11% des Landes sind fruchtbares Gebiet.

    Der Yangzi ist mit einer Gesamtlänge von 6.300 km nach dem Nil und dem Amazonas der drittlängste Fluss der Welt.

    92% der Chinesen gehören der Han-Nationalität an. Die übrigen 8% zählen zu den 55 anerkannten nationalen Minderheiten, die hauptsächlich im Norden, Westen und Südwesten des Landes leben.


    SPRACHE

    In China werden zahlreiche Sprachen und Dialekte gesprochen. Hochchinesisch wird im ganzen Land gelehrt und meistens auch überall gesprochen und verstanden. Über 1,15 Milliarden Menschen sprechen Chinesisch, die englische Sprache schafft es dagegen gerade mal auf 470 Millionen, und Deutsch wird nur von 121 Millionen Menschen gesprochen.

    Die chinesischen Schriftzeichen wurden bereits vor 2.200 Jahren vereinheitlicht und gelten für alle Dialektgruppen. Sie haben ihren Ursprung in einer Bilderschrift und finden ihren künstlerischen Ausdruck in der Kalligrafie, in China die kultivierteste aller Künste. Das größte Wörterbuch besitzt rund 50.000 Schriftzeichen, für den alltäglichen Gebrauch reicht es jedoch 3.000 bis 4.000 Zeichen zu kennen. Die Kunst des Buchdrucks mit beweglichen Lettern wurde übrigens nicht von dem Deutschen Johannes Gutenberg erfunden, sondern schon 400 Jahre früher von einem Chinesen namens Bi Sheng.


    RELIGION

    China ist ein Land mit vielen Religionen. Die einflussreichsten Religionen sind der Buddhismus, der Daoismus, der Islam und das Christentum.

    Der Glaubensausübung sind nach wie vor recht strenge Grenzen gesetzt, auch wenn die einschlägigen Regelungen viel liberaler gehandhabt werden als noch in den frühen 1980er Jahren und davor. Nach der Gründung der Volksrepublik China wurden fast alle religiösen Einrichtungen geschlossen und Ordinierte in weltliche Berufe überführt; christliche Missionare wurden, häufig unter Spionagevorwurf, des Landes verwiesen. Die religiösen Gebäude wurden von Regierungsstellen genutzt. Während der Kulturrevolution (1966 - 1976) wurden zahlreiche Klöster, Tempel und Kirchen durch die Roten Garden verwüstet. Viele Menschen gaben ihre Religion zeitweilig auf.

    Im Zuge der wirtschaftlichen Öffnung unter Deng Xiaoping seit den frühen 1980er Jahren wurde die Kontrolle über die Religionen etwas gelockert. So erfahren Tempel und Klöster seit einiger Zeit wieder einen starken Zulauf; teils werden Gebäude an die früheren Religionsgemeinschaften rückübereignet.

    BUDDHISMUS

    Der Buddhismus ist in verschiedenen Formen in weiten Teilen Chinas verbreitet. Fast alle buddhistischen Traditionen in China gehören dem Mahayana-Buddhismus an, so gibt es Schulen des Amitabha-Buddhismus, des Chan-Buddhismus (jap. Zen) und des Lamaismus, der vor allem in Tibet und in der Mongolei praktiziert wird. Lediglich im äußersten Südwesten des Landes, bei der Dai-Minorität in der Provinz Yunnan findet sich die in Südostasien verbreitete Form des Theravada-Buddhismus.

    DAOISMUS

    Der Daoismus ist eine chinesische Philosophie und Religion, die als Chinas indigene Religion angesehen wird. Als Gründer gilt Laozi; das ihm zugeschriebenen Buch "Daodejing" liegt in zahlreichen deutschen Übersetzungen vor. Das grundlegende Prinzip ist das Handeln durch Nicht-Handeln, d.h. der daoistische Meister erkennt die Bewegung der Natur und handelt gemäß diesen Rahmenbedingungen. Er nutzt den Strom der Zeit, ohne gegen diesen anzukämpfen.

    Neben dem Konfuzianismus und dem Buddhismus ist der Daoismus eine der drei Lehren, die China maßgeblich prägten.

    ISLAM

    Der Islam kam etwa im 7. Jahrhundert mit den arabischen Händlern über die Seidenstrasse nach China. Han-Chinesen, die sich zum islamischen Glauben bekennen, werden Hui genannt und leben zu größten Teilen in den Provinzen Ningxia, Gansu und Yunnan. Neben den Hui bekennen sich noch 10 weitere ethnische Minderheiten zum Islam, wobei dies vorwiegend Uiguren, Kasachen, Kirgisen und Usbeken sind, die in der Provinz Xinjiang leben.

    CHRISTENTUM

    Dem Christentum steht die chinesische Regierung besonders skeptisch gegenüber, was in engem Zusammenhang mit der Geschichte steht. So bezogen sich die Führer des Taiping-Aufstands, der mit 30-50 Millionen Opfern einer der blutigsten Bürgerkriege der Geschichte wurde, auf die Bibel und das Christentum. Die christlichen Missionare waren ab der Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgreich in ihrer missionarischen Tätigkeit, wurden dabei allerdings durch die militärische Macht des Westens unterstützt und behalten deshalb bis heute ihr Image, ein Werkzeug der Imperialisten zu sein.


    KLIMA UND REISEZEIT

    Der Großteil Chinas liegt in Klimazonen von kühlgemäßigt bis tropisch. Als angenehme Reisezeit gelten Frühling und Herbst mit milden Temperaturen. Der beste Zeitpunkt, nach China zu reisen, ergibt sich jedoch letztendlich aus den regionalen klimatischen Bedingungen des Reiseziels.

    Während im Süden Chinas im Winter angenehme 15 Grad herrschen, friert man im Norden bei minus 20 Grad. Im Sommer dagegen gibt es zwischen Nord- und Südchina kaum Unterschiede - außer dass die Hitze im Nordosten trocken und im Norden und Süden feucht ist. Eine Ausnahme bilden hier das Tibetische Hochplateau und die Provinz Yunnan. Hier herrschen auch im Hochsommer angenehme Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad.

    Der Yangzi, der sich quer durch das Land zieht, stellte noch vor wenigen Jahren die Heizungsgrenze dar. Südlich des Yangzi gab es keine Heizungen in den Häusern, außer in Touristenhotels. Im Norden begann die Heizungsperiode am 15.11. Erst dann werden die Heizungen eingeschaltet, egal wie kalt es vorher schon war. Mit dem Einzug von Klimaanlagen in viele Haushalte haben nun auch die Südchinesen die Möglichkeit, an kalten Tagen zu heizen.


    GELD UND WÄHRUNG

    Die Währung der Volksrepublik China heißt Renminbi, was übersetzt so viel wie „Volkswährung" bedeutet. Die größte Einheit heißt offiziell Yuan (umgangssprachlich Kuai) Ein Yuan unterteilt sich in 10 Jiao (umgangssprachlich Mao), ein Jiao in 10 Fen. Noch ist der Wechselkurs an den US Dollar gebunden.
    Grob lässt sich der Yuan wie folgt umrechnen: 1 Yuan = 0,10 Euro. Geldautomaten sind recht weit verbreitet, dort kann mit der Bankomatkarte Bargeld bezogen werden. In den meisten Geschäften kann ausschließlich mit Bargeld bezahlt werden.


    SHOPPING UND SOUVENIERS

    Kaum ein Reisender verlässt China ohne Souvenir und ebenso wenig ohne darum gefeilscht zu haben. Einkaufen in China macht Spaß, denn die Fülle der reizvollen Gegenstände ist groß, und das Land verleitet dazu, etwas von seiner Faszination mit nach Hause zu nehmen.
    In den Städten gibt es eigens für Touristen eingerichtete Souvenirläden. Hier findet man teure Souvenirs wie Seide, traditionelle chinesische Kleidung, feines Essbesteck und sonstige Edelwaren. Spannender sind jedoch Märkte und kleine Läden mit Schmuck und Kunsthandwerk, wo man auch handeln kann. Grundsätzlich gilt beim Handeln, denn genannten Preis zu drücken, jedoch am Ende so viel zu zahlen, wie einem der Gegenstand wert ist. Übertreibt man es beim Handeln, winkt der Verkäufer ab. Stimmt er zu, hat er ein gutes Geschäft gemacht und der Tourist freut sich über den meist niedrigen Preis, den er ausgehandelt hat.

    Beliebte Souvenirs sind Antiquitäten, Stempel, Kalligrafie, Seide, Jade und Tee. Es lohnt sich jedoch auch, einen Blick in einen typischen chinesischen Supermarkt zu werfen, wo man bspw. gute Messer, die berühmten Thermoskannen, edlen Schnaps, Essstäbchen und Gedecke, allerlei Süßigkeiten, Snacks und Backwaren kaufen kann.


    ESSEN UND TRINKEN

    Kochen gilt in China als Kunst und letztendlich ist auch das Essen ein wesentlicher Faktor, der eine Chinareise zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

    Die chinesische Küche ist sehr vielfältig und anspruchsvoll. Wer Koch werden will, nimmt eine Lehrzeit von 5 Jahren auf sich. Die meisten Zutaten werden frisch gekauft und noch am gleichen Tag zubereitet. Dabei spielt Gemüse, das meistens knackig und sehr aromatisch auf den Tisch kommt, eine wichtige Rolle. Fleisch wird mariniert und in kleine Streifen geschnitten, damit man es mit einer kurzen Garzeit im Wok zubereiten kann. Dadurch bleibt es saftig und zart.

    Während es bei uns hier wichtig ist, "wo" man speist, spielt in China das Ambiente eine eher untergeordnete Rolle. Restaurants sind häufig sehr einfach eingerichtet, was über die Qualität der Speisen jedoch kein Urteil zulässt. Oft isst man in kleinen Restaurants weitaus besser als in Luxusetablissements.

    Die chinesischen Tischsitten muten uns Europäern seltsam an, da es durchaus üblich und keinesfalls unhöflich ist, zu schlürfen oder Knochen und Reste auf Tisch oder Boden fallen zu lassen. Meist geht es am Tisch sehr laut und lustig zu. Man gewöhnt sich schnell an die lockeren Sitten und auch das Essen mit Stäbchen ist schnell erlernt.

    Zum Essen trinkt man Tee, Wasser, Limonade, Bier oder hochprozentigen Schnaps. Chinesen sind Teetrinker und sie trinken ihn immer und überall. Seit etwa 2.500 Jahren wird die Teekultur in China gepflegt. Für europäische Kaffeetrinker ist der Hochgenuss des meist milden Tees in China oft schwer nachvollziehbar, denn der spielt sich in feinen Nuancen ab, die unsere Geschmacksnerven kaum wahrnehmen können. Wer sich jedoch einmal darauf eingelassen hat und unterschiedliche chinesische Tees probiert hat, wird schnell zum Fan der chinesischen Teekultur.
    Leitungswasser ist in China nicht genießbar, in Hotelzimmern stehen große Thermoskannen mit heißem, abgekochten Wasser zur Verfügung. Dazu werden meist Teebeutel bereitgestellt. Unterwegs kann man überall Mineralwasser in Plastikflaschen kaufen.


    ELEKTRIZITÄT

    Die Stromspannung in China beträgt 220 V, 50 Hz. In den meisten Hotels gibt es inzwischen Steckdosen nach EU-Norm, nur in wenigen Übernachtungsorten wird ein Flachstecker nach US-Norm benötigt. Auf jeden Fall empfiehlt sich die Mitnahme eines Reisemehrfachsteckers.


    POST, TELEFON UND INTERNET

    Wer aus China Postkarten oder Briefe in die Heimat verschicken will, kann dies über die Hotelrezeption erledigen lassen, ebenso das Versenden von Faxen. Pakete müssen über ein Postamt versendet werden.

    In großen Hotels kann man meistens direkt ins Ausland telefonieren. In Großstädten gibt es Kartentelefone, die Auslandsgespräche zulassen. Die internationale Vorwahl für China ist 0086. Das Mobilfunknetz ist flächendeckend und unsere heimischen Handys funktionieren so gut wie überall problemlos. Roamingtarife sind häufig sehr teuer. Informieren Sie sich vorab bei Ihrem Mobilfunkanbieter!

    Computer mit Internetanschluss findet man in China überall, besonders in touristischen Zentren. Für eine geringe Gebühr kann man in Hotels, Internetcafes, Bars und Restaurants einen Computer mieten und die neuesten Nachrichten von daheim lesen oder E-Mails schreiben.


    FOTOGRAFIEREN

    In China darf weitgehend überall fotografiert werden. Eine Ausnahme sind militärische Anlagen und manchmal die Innenräume von Museen und Tempeln. Hier weisen meistens Schilder auf ein Fotografie-Verbot hin.

    Wie überall auf der Welt gilt es auch in China als unhöflich, einem Menschen ohne zu fragen eine Kamera vor die Nase zu halten. Wer Menschen fotografieren möchte, sollte vorher um Erlaubnis bitten. Es kommt vor, dass man auf Ablehnung stößt, oder dass sogar Geld verlangt wird. In diesem Fall sollte man höflich abwinken.

    Vorsicht ist an touristischen Sehenswürdigkeiten geboten, wo sich in Trachten gekleidete Personen scheinbar selbstlos als Fotomotiv zur Verfügung stellen. Sie wollen meistens dafür bezahlt werden.

    Normale 100 und 200 ISO Filme für Bildabzüge kann man überall kaufen, Diafilme sind jedoch schwer zu bekommen und sollten von zu Hause mitgebracht werden. Zubehör für Digitalkameras ist erhältlich, jedoch preislich nicht billiger als bei uns zu Hause.


    ZEITDIFFERENZ

    Trotz der Größe des Landes hat China nur eine Zeitzone. Die Zeit unterscheidet sich von der mitteleuropäischen Zeitzone im Winter um +7 Stunden im Sommer um +6 Stunden.


    STRASSEN, VERKEHR UND ÖFFENTLICHE FAHRZEUGE

    Wer zum ersten Mal in China das Flughafengebäude verlässt, wird sich über den Krach und die Hektik wundern. Überall wird gehupt und gedrängelt, es herrscht Chaos.
    Die Verkehrssituation, besonders in den Städten, ist gewöhnungsbedürftig und erfordert Wachsamkeit, entbehrt jedoch nicht einer gewissen Faszination. Auf einer Brücke stehen zu bleiben und den Verkehr darunter zu beobachten kann ein reizvoller und faszinierender Zeitvertreib sein.

    Öffentliche Verkehrsmittel sind häufig überfüllt und Fahrpläne schwer zu lesen. Dagegen sind Taxis eine erschwingliche Alternative. Taxis kann man überall heranwinken. Falls man den Zielort nicht auf Chinesisch aussprechen kann, empfiehlt es sich, dem Fahrer den Namen des Ortes in chinesischen Schriftzeichen zu zeigen. Beim Schreiben der Zeichen kann das Hotelpersonal behilflich sein. Wenn Sie den Zielort auf einem Stadtplan zeigen möchten, verwenden Sie einen Stadtplan mit chinesischen Schriftzeichen, denn die Fahrer orientieren sich an den Straßennamen.

    Beim Einsteigen in ein Taxi sollte man darauf achten, dass der Fahrer eine Lizenz besitzt. Diese befindet sich auf dem Armaturenbrett vor dem Beifahrer und enthält die Personalien des Fahrers. Es ist üblich, den Taxifahrer nach dem Betrag auf dem Taxameter zu bezahlen. Der Kilometerpreis variiert je nach Fahrzeug und ist einem Schild außen am Taxi zu entnehmen. Trinkgelder für Taxifahrer sind in China immer noch unüblich, auch wenn in der Nähe von touristischen Zentren die Fahrer das Gegenteil behaupten sollten.


    GESUNDHEIT

    Es gibt keine verbindlichen Impfvorgaben für die Einreise nach China. Folgende Impfungen werden jedoch empfohlen: Tetanus, Diphtherie, Typhus, Polio und Hepatitis A/B.
    Bitte klären Sie rechtzeitig mit dem tropenmedizinischen Institut oder Ihrem Arzt ab, welche Impfungen für Sie notwendig und sinnvoll sind!

    Der medizinische Standard ist in den großen Städten hoch. Hier findet man oft auch englisch sprechendes Klinikpersonal.

    Auch wenn fast alle in Europa gängigen Medikamente in China erhältlich sind, sollte auf eine Reiseapotheke nicht verzichtet werden. Durch die Nahrungsumstellung kann es leicht zu Durchfall kommen, weshalb ein Durchfallmittel unbedingt mitgenommen werden sollte. Über die richtige Reiseapotheke für Sie gibt Ihnen Ihr Arzt gerne Auskunft.

Programmhinweise

  • Für die Einreise nach Hongkong und Macau ist kein Visum erforderlich. Der Pass muss bei Ausreise noch mind. 6 Monate gültig sein. (Für den Rest Chinas ist ein Visum erforderlich, das bereits vorab beantragt werden muss.)

Termine, Preise & Buchung

3% Frühbucher-Rabatt bei Buchung 6 Monate vor Abreise
von bis Gruppe
min/max
Plätze Preis EZZ Buchung
27.05.12 11.06.12 6/12 2.895 € 350 € Cart_pfeil2 buchen
13.10.12 28.10.12 6/12 2.895 € 350 € Cart_pfeil2 buchen

Bei dieser Reise sind noch Plätze frei.
Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei.
Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen.

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