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Tourencharakter 3
Mittel: Touren für Leute, die große Freude am Gehen haben und über eine gute Grundkondition verfügen. Ab und an sind schwierigere Wegpassagen dabei. Gehzeiten ca. 5-6 Std. täglich. |
Termine, Preise & Buchung
3% Frühbucher-Rabatt bei Buchung 6 Monate vor Abreise| von | bis | Preis | Plätze | Buchung |
|---|---|---|---|---|
| 24.05.12 | 03.06.12 | 1.260 € |
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| 19.07.12 | 29.07.12 | 1.260 € |
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| 16.08.12 | 26.08.12 | 1.260 € |
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Gletschersenken, Karst und atemberaubende Donau-Passagen
Hochgebirgswanderungen im Nationalpark Retezat
Einsame Schluchten und beeindruckende Landschaften im Nationalpark Cernatal
Die schönsten Stellen an der Donau: das Eiserne Tor und der Kasanpass
K.u.k.-Flair in Herkulesbad, Oravita und Temeswar Als der legendäre britische Reiseschriftsteller Patrick Leigh Fermor 1933/34 zu Fuß von Ostende nach Konstantinopel wanderte, hat ihn kein anderer Abschnitt seiner Reise so beeindruckt wie die Donau-Enge am Eisernen Tor am Südrand der Karpaten. Diese einmalige, aber noch wenig besuchte Landschaft sollte man sich nicht entgehen lassen!
Auf dieser Tour wandern Sie durch alte Gletscher- und Karstlandschaften, kommen an Gebirgsseen vorbei, die von Felszacken umrahmt werden, und dann wieder durch urige Buchenwälder. Über den Nationalpark Cernatal-Domogled mit seinen karstigen Plateaus, entlegenen Bauernhöfen und rauen Schluchten nähern Sie sich allmählich dem vielleicht schönsten Punkt an der Donau: dem Kasanpass, unter dem der mächtige Fluss seinem Ziel entgegendrängt. Sie steigen oben in eine Höhle hinab und kommen unten direkt am Ufer des Stromes heraus, wo bereits ein Boot auf Sie wartet. – Solche Augenblicke sind es, die diese Wanderreise durch eine der unbekanntesten, aber vielleicht schönsten Regionen Rumäniens so besonders machen.
Einsame Landschaften, Mahlzeiten bei rumänischen Bauernfamilien und Besichtigungen von Städten wie Herkulesbad, Oravita und Temeswar, die architektonisch noch das Flair von Altösterreich versprühen, bilden den reizvollen Kontrast dieser einmaligen Tour.
Geplantes Programm
Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen1. Tag: Zuganreise Wien – Deva
Individuelle Anreise nach Wien. Abfahrt von Wien West um 18:50 Uhr. Ankunft in Deva um 06:02 Uhr.
2. Tag: Schloss Hunyadi: Streifzug durch das Mittelalter Siebenbürgens
In Hunedoara besichtigen wir das mittelalterliche Schloss Hunyadi mit seiner typischen, von vielen Spitztürmen geprägten Architektur sowie das Dörfchen Densus, wo wir die älteste Kirche des Landes finden: Zumindest stammen die zum Bau verwendeten Steine aus den Säulen und Denkmälern der benachbarten, ehemaligen römischen Stadt Sarmisegetuza; zum Teil kann man noch lateinische Inschriften auf den Steinen lesen. Nachmittags erreichen wir unsere gemütliche Hütte im Nationalpark Retezat, die uns für die kommenden Tage als Basislager dient.
(F/M/A)
3. Tag: Im Kessel der einstigen Gletscher
Nach einem Bustransfer erreichen wir das Ende des Forstweges bei der Peleaga-Mündung. Unsere erste Wanderung führt uns durch Fichtenwald und bringt uns hoch zum Bucurasee (2.050 m). Er liegt in einem ursprünglichen Gletscherkessel und ist in Rumänien der größte dieser Art. Beeindruckend sind die felsigen Spitzen rundherum.
Je nach Wünschen und Kondition der TeilnehmerInnen haben wir für den Rückweg zwei Möglichkeiten:
1.: Wir setzen unsere Wanderung zum Slaveiul-Sattel (2.250 m) fort, wo sich ein atemberaubender Ausblick auf den Bucura-Kessel bietet. Danach steigen wir langsam ab. Gehzeit ca. 7 Stunden
2.: Wir kehren auf demselben Weg zurück und haben die Möglichkeit, eine Schäferhütte zu besichtigen. Gehzeit 4-5 Std.
(F/M/A)
4. Tag: Übers Klein Retezat nach Cernatal
Ein Aufstieg von 700 Höhenmetern bringt uns auf den Soarbele-Sattel (1.930 m). Wir befinden uns auf Hochkarst im sog. Klein Retezat. Der Abstieg führt uns ins Soarbele-Tal, das um die Jahrhundertwende vom berühmten französischen Geografen E. de Martonne untersucht wurde. Dieses Tal ist eine Mischung aus Karst- und Gletscherlandschaft, mit Dolinen, dunklen Schachthöhlen und Buchenwald. Der plötzliche Landschaftswechsel gegenüber dem Rezetat ist erstaunlich. Vom Jiu-Cerna-Pass holt uns der Bus ab und bringt uns – mit einem kurzen Stop bei der Cerna-Quelle (Rumäniens größte Karstquelle) – nach Herculane/Herkulesbad.
Gehzeit 5-6 Std., +700 m/-550 m
(F/M/A)
5. Tag: Weiler und Schluchten im Cerna-Gebirge
Unser heutiges Ziel ist das Karstgebiet auf der linken Seite der Cerna. Es gehört zum Nationalpark Cernatal-Domogled und ist eine der schönsten Landschaften Rumäniens. Zuerst fahren wir zu einem Bergpass im Mehedinti-Gebirge. Unsere Entdeckungstour bringt uns dann durch kahle Karstplateaus und dorniges Gestrüpp auf den Vârfu-lui-Stan Gipfel (1.450 m), von wo aus wir durch einen Buchenurwald in die einmaligen Crovuri hinabsteigen: Dies sind malerische Senken im Karst, die auf 1.000 m nahe dem Hauptkamm des Mehedinti-Gebirges südlich von Vârfu-lui-Stan aneinandergereiht sind. Abstieg durch die wilde, kaum bekannte Tamna-Klamm. Am späten Nachmittag besichtigen Sie in einer einstündigen Führung die k.u.k.-Altstadt von Herkulesbad, welche umgeben von steilen Kalkbergen im engen Tal liegt. Gehzeit 7-8 Std., +500 m/-1.150 m
(F/M/A)
6. Tag: Cernatal oder Dalmatien
Die rechte Seite des Cernatales gehört ebenfalls zum Nationalpark. Über Holzstiegen kommen wir hoch auf ein bewaldetes Plateau: Hier sind kleine Weiler und urige Bauernhöfe verstreut – die meisten noch immer ohne Strom. Tiefe, wilde Schluchten und Canyons begrenzen dieses Plateau. Bei einem Bauernhaus machen wir Mittagsrast und genießen eine einfache, aber typisch rumänische Bauernjause – hausgemachter Schnaps und rumänischer Käse dürfen da nicht fehlen. Nach dem gemütlichen Abstieg werden wir bereits vom Bus erwartet, welcher uns direkt zur Pension am Donauufer (1 Std. Fahrtzeit) bringt. Unterwegs besichtigen wir noch die Ruinen eines türkischen Aquädukts aus den Zeiten der Kriege mit den Habsburgern.
Gehzeit 5 Std., +400 m/-400 m
(F/M/A)
7. Tag: Der schönste Punkt an der Donau: der Kasanpass
Auf der Fahrt zum Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung machen wir eine kurze Pause am Kleinen Kasanpass (Cazanele Mici), um den riesigen, aus Fels gehauenen Kopf des Dakerkönigs Decebal zu bewundern, der an die Auseinandersetzung zwischen Römern und Dakern – den Vorfahren der Rumänen – in diesem Gebiet erinnert. Das serbische Donauufer ist hier sehr nah. In Dubova besteigen wir das Ciucaru Mare-Plateau (318 m). Wir befinden uns mitten im Naturreservat Cazanele Mari (Großer Kasanpass) auf einem breiten Plateau, dessen südlicher Rand von einer 250 m senkrecht abstürzenden Kalksteinwand gebildet wird. Von hier aus haben wir eine atemberaubende Sicht auf die Donau. Wir steigen nun in den kurzen Ponicova-Canyon, und bald stehen wir vor der Öffnung der Ponicova-Höhle, die ein natürlicher Tunnel ist: Ihr oberer Eingang liegt im Canyon, das untere Ende aber mündet in die Donau. Dort wartet auf uns ein einfaches Boot, mit dem wir aus der Höhle hinausfahren. Draußen wartet auf uns die schönste Landschaft entlang der Donau: der Kasanpass.
Auf beiden Seiten – in Serbien ebenso wie in Rumänien – ragen steile Felswände empor. Kaum zu glauben, dass wir hier nur 55 m über dem Meer sind! In diesem Abschnitt öffnet sich am Donauufer auch die Veterani-Höhle – die weltweit erste Höhle, für welche eine Karte erstellt wurde, denn sie wurde von einem österreichischen General als Vorposten gegen die Türken ausgebaut. Ein weiterer Höhepunkt der Bootsfahrt ist die Tabula Traiana, eine römische Inschrift am serbischen Ufer. Danach Rückkehr in unsere Pension.
Reine Gehzeit 4 Std. (plus etwa 1,5 Std. Bootsfahrt), +200/-250 m
Am Nachmittag: Fakultative Orchideenwanderung auf dem Ciucaru Mic vor dem Kleinen Kasanpass; nebst seltenen Orchideenarten (viele sind eher für den Mittelmeerraum typisch) stoßen wir mit etwas Glück auch auf die griechische Landschildkröte, die Testudo Hermanni.
Gehzeit ca. 2 Std., +150 m/-150 m
Für diejenigen, die an wilden Orchideen kein Interesse haben, bietet unsere direkt am Donauufer gelegene Pension viele Bade- und Erholungsmöglichkeiten.
(F/M/A)
8. Tag: Donau-Engpass und Berg Trescovat
Für unseren letzten Wandertag erwartet uns etwas Besonderes: Der Aufstieg auf den mächtigen Granitberg Trescovat, auch für die Einheimischen ein unentdecktes Juwel. Mit nur 700 m bietet dieser Berg wegen seiner auf 3 Seiten senkrechten Abgründen unvergessliche Ausblicke auf das Banater Bergland bis zu den dicht bewaldeten Bergen Ostserbiens und die sich dazwischen schlängelnde Donau, die an dieser Stelle bis zu 4 km breit ist!
Bei der Rückfahrt halten wir an, um die Feigen am Donauufer zu genießen (saisonbedingt).
Gehzeit ca. 5-6 Std., +650 m/-650 m
(F/M/A)
9. Tag: Das Banater Bergland
Am Vormittag fahren wir entlang der Donau nach Westen, wobei wir bei den besonders interessanten Ruinen und Höhlen halten. Um Mittag verabschieden wir uns von der Donau; es erwartet uns Kultur im Banater Bergland. Die nächste Stadt ist Oravita (dt. Orawitz), wo wir ein Prunkstück besichtigen: das älteste Theater auf dem heutigen Gebiet Rumäniens, eine Miniaturkopie des einstigen Burgtheaters zu Wien. Das Theater ist hier in der Glanzzeit der k.u.k. Monarchie entstanden, um die hohen Ansprüche der österreichischen Schreibtischhelden zu befriedigen, die hier zur Aufsicht des Bergwesens entsendet worden waren. Orawitz wirkt heute verlassen und verschlafen – einem Freiluftmuseum ähnlich. Nebst einem Sissi-Denkmal (sie war hier, freilich ...) besichtigen wir noch die ehemalige Apotheke der Familie Knoblauch, heute ein kleines Museum.
Weiterfahrt durch die immer flacher werdende Landschaft – es ist halt die Banater Tiefebene, bis vor Kurzem Heimat der Banater Schwaben, nach Timisoara (Temeswar). Nachdem wir die Zimmer im zentral gelegenen Hotel Timisoara**** bezogen haben, nehmen wir das Abendessen in einem Restaurant ein.
(F/M/A)
10. Tag: Temeswar: Großstadt zwischen k.u.k. Monarchie und Wildem Osten
Die Banater Hauptstadt Timisoara (dt. Temeswar) ist die mit Abstand größte deutsche Stadt in Südosteuropa, aber es leben hier, neben Rumänen, auch noch Ungarn, Serben, Slowaken, Kroaten und viele andere – die Stadt ist eine echte Multikulti-Metropole. Offiziell hat sie 320.000 EinwohnerInnen, in der Tat dürften es gut 500.000 sein. Keine andere Stadt in Rumänien hat so viel alte Bausubstanz wie Temeswar – darunter viel Barock, aber noch mehr wertvolle Sezession bzw. Jugendstil Wiener Prägung. Zuerst besichtigen wir in einer Stadtführung die „Innerstadt“ mit ihren breiten Plätzen – nebst prächtiger Architektur gibt es zahlreiche Straßencafés und Restaurants. Dann erkunden wir auch die anderen historische Stadtteile: Josephstadt (Iosefin), Elisabethstadt (Elisabetin) und Fabric, wo uns weitere Jugendstilgebäude erwarten. Ein bisschen Freizeit in dieser schönen Großstadt muss auch noch sein, zum Stadtflanieren oder Shopping. Am Abend gehen wir wieder in ein Restaurant für das letzte gemeinsame Abendessen der Tour. Spät am Abend fahren wir nach Arad (nur 55 km entfernt) zum Bahnhof.
(F/-/A)
11. Tag: Heimreise
Liegewagen: Arad - Wien
Enthaltene Leistungen
Anreise im Nachtzug im Liegewagen ab Wien bis Deva, Rückfahrt von Arad nach Wien
Alle Transfers im modernen Kleinbus
Alle Eintritte für Sehenswürdigkeiten und Nationalparks
Übernachtungen in schönen Mittelklassehotels mit Bad bzw. Berghütte
Mittagessen als Lunchpaket
deutschsprachiger Reiseleiter, bzw. Bergführer
Vollpension (außer am letzten Tag in Temeswar, wo es viele Möglichkeiten fürs Mittagessen gibt)
Bootsfahrt im Kasanpass
Bonuskarte -10% bei unserem Ausrüstungspartner “Northland Professional”
Nicht enthaltene Leistungen
Impfungen, Versicherungen, etc.
Ausgaben persönlicher Natur: z.B. Getränke, Souveniers, Reinigungsservice oder Telefongebühren im Hotel, etc.
Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen
Zusätzliche Leistungen
Einzelzimmerzuschlag
160 €
Generelle Hinweise
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Einreise: Reisepass, Gültigkeit mind. 6 Monate über das Reiseende hinaus
- Impfungen: Beachten Sie bitte die aktuellen Impfempfehlungen von Hausarzt, Gesundheitsamt oder Tropeninstitut.
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Wir bitten Sie, das vorliegende Detailprogramm nur als generellen Ablaufplan zu
verstehen. Obwohl wir unsere Programme mindestens einmal pro Jahr auf den
neuesten Stand bringen, können sich vor Ort kurzfristigere Änderungen des
Programms ergeben. Änderungen von Wegen und Routen, Transportprobleme,
schlechter Straßenzustand, Änderungen von Permit- und Trekkingbestimmungen,
ungünstige Wetterverhältnisse etc. können zu Programmumstellungen führen. IhrE
ReiseleiterIn wird jeweils vor Ort die notwendigen Umstellungen durchführen und
Sie darüber informieren. Wir und alle unsere PartnerInnen bemühen uns hier
flexibel und immer im Sinne einer bestmöglichen Durchführung des Reisecharakters
zu agieren. Wir bitten daher auch unsere KundInnen um Flexibilität. Solche
unvorhersehbaren Programmänderungen sind weder Reklamations- noch
Refundierungsgründe - etwaige Zusatzkosten gehen zu Lasten der
Teilnehmer.
Im Programm evtl. namentlich angeführteR ReiseleiterIn gilt vorbehaltlich. Im Falle von Krankheit, Verhinderung etc. behalten wir uns vor, auch ohne Vorankündigung, eineN ErsatzreiseleiterIn zu stellen. Dies berechtigt nicht zum Reiserücktritt, bzw. zu Rückzahlungsforderungen. -
Teilnahme auf eigene Gefahr. Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Es gelten die
allgemeinen Reisebedingungen mit unseren „Besonderen Weltweitwandern
Bedingungen“ (dem Anmeldeformular beiliegend).
Die endgültigen Flugzeiten, Flugroute bzw. –linie erhalten sie mit den Reiseunterlagen ca. 10 Tage vor Abreise. Die internationalen Flugverbindungen sind Veränderungen unterworfen. Flugzeiten können sich daher kurzfristig ändern.Kalkulationsstand der Preise: Juni 2010



























FairReisen


Diese wenig besuchte, kontrastreiche und wunderschöne Ecke Rumäniens ist ein echter Geheimtipp!