Von der Stadt Comillas brechen wir auf in die Berge: zu den Picos de Europa nur wenige Kilometer vom Atlantik entfernt, wo bedrohte Tierarten wie der europäische Braunbär und der iberische Wolf leben. Wir durchqueren die berühmte Cares-Schlucht – durch enge Tunnel und über Brücken, die über dem Abgrund hängen.

Auf unserer Tour entlang der spanischen Nordküste mit Start in Bilbao folgen wir einem der ältesten Jakobswege, der viel ruhiger ist als der Hauptweg. Einmal schnuppern wir dabei Meeresluft, dann wieder wandern wir durch üppige Wälder und verträumte Dörfer. Und statten gleich mehreren UNESCO-Weltkulturerbestätten Besuche ab: den Höhlenmalereien von Altamira, der Biskaya-Brücke und natürlich der Kathedrale von Santiago de Compostela. WWW-Mitarbeiter Robert Wolf hat die Gegend in den letzten Jahren öfter besucht und ist angetan: „Stilvolle Unterkünfte, gutes Essen, traumhafte Küstenabschnitte und hohe Berge. Unterwegs alte Städte und Dörfer mit viel Geschichte.“

Wir wandern nach Arzua, wo sich der Camino Norte mit dem bekannten Camino Francés vereinigt – Santiago ist nun zum Greifen nah. In sanftem Anstieg führt unsere letzte Etappe zum Monto de Gozo, dem Berg der Freude. (Von hier ab gingen die Pilger früher barhäuptig und barfuß) von hier aus sehen wir auch heute bei guter Sicht zum ersten Mal das Ziel aller Pilger: die Kathedrale von Santiago. Wenn dort das riesige Weihrauchfass mit einer Seilwinde in Bewegung gesetzt wird und durch das Kirchenschiff fliegt, dann sind wir angekommen.