Heute wird also Madeiras Wein studiert, vorher heißt es aber noch was tun. Weiß getünchte Häuschen mit roten Dächern, Weinberge und Fischer, die ihre bunten Boote klar machen zum Ablegen: Das ist das alte Dörfchen Câmara de Lobos, durch das unsere Gruppe – es sind höchstens acht TeilnehmerInnen – gemütlich schlendert. Später führt Gerald uns ins Grüne, durch den ältesten Lorbeerwald der Insel. Eine Verkostung in einer Weinkellerei in Seixal lehrt uns, dass es hier außer dem berühmten Süßwein auch noch andere feine Tropfen gibt. Optimale Magenvorbereitung für die madeirensische Medinha aus dem Holzofen, die man uns am Abend auftischt.

Und so gut geht’s uns alle Tage! Am ersten Ausflugstag erzählt der Künstler Gerald uns beim Spazieren in Gemüsefeldern und beim Besuch einer Zuckerrohrschnapsbrennerei alles über „Madeira und seine Bauern“. Am Tag der Bananen lernen wir, dass es Apfelbananen gibt. Folgerichtig steht abends eine “Espada com Banana” mit Maracujasauce und Süßkartoffeln auf der Speisekarte. Bei einer Bootsfahrt halten wir nach Walen und Delfinen Ausschau. Und beim Spaziergang durch die Hauptstadt Funchal besuchen wir den Fisch- und Bauernmarkt und prüfen in einer Weinkellerei, ob der süße Madeira es zurecht zu Weltruhm gebracht hat.

Wie gut auch, dass Gerald und seine Frau Christa als Quartier die neue Quinta gebaut haben! Man hat ja auch vom Liegestuhl aus gern Panorama-Meerblick. Und wer würde zu knackigem Biogemüse und frischen Eiern von der hauseigenen kleinen Landwirtschaft nein sagen?

“Madeira – Lass es dir gut gehen” das sind gemütliche Tage, an denen wir bei kleinen Spazierwanderungen rund um die Insel Wandergebiete, Aussichtsplätze, aber auch Genussspots kennen lernen. Madeira für Genießer!