Es geht los! Wir starten unsere Trekkingtour im Ugam-Tschatkal-Nationalpark, von hier geht es schnurstracks bergauf zum Urta-Kumbel-Pass (1.850 m). Unterwegs picknicken wir am Fluss, vom Gebirgskamm steigen wir ab zu unserem Camp im Beldersoy-Tal. Dieser erste Lagerplatz ist besonders schön: Wir schauen direkt auf den Großen Chimgon, mit 3.309 Metern der höchste Berg der Region. Hartgesottene erfrischen sich im klaren, aber kalten Fluss.

Zwischen den Wanderungen widmen wir uns ausführlich den Städten: Die Metropole Taschkent, eine eigenwillige Mischung aus Tradition, Moderne und einem Schuss Pomp, präsentiert sich mit ihren Parks und Springbrunnen grün und einladend. Das 2500 Jahre alte Chiwa wiederum war eines der bedeutendsten Handelszentren der Seidenstraße. Hinter seinen trutzigen Mauern verbirgt sich ein Gesamtkunstwerk aus Moscheen, Mausoleen und Minaretten, allesamt mit tausenden türkisefarbenen Fliesen verziert. Chiwas Altstadt zählt zum UNESCO-Welterbe, genauso wie Teile unserer nächsten Stationen: Buchara und Samarkand. In Sarmakand besichtigen wir das Mausoleum von Tamerlan und die Palastruinen von Afrasiab. Am Abend sind wir bei einer usbekischen Familie zu Gast; wer mag, kann beim Zubereiten des Nationalgerichts Pilaw helfen.

Das zweite Trekking führt uns erst in die „Rote Wüste“ Kysylkum; das Jurtencamp mit unserer Bettstatt liegt mittendrin. Empfehlung: Sonnenuntergang genießen und dann bald schlafen gehen – um beim Sonnenaufgang schon wieder dabei zu sein. Wirklich nicht erwartet hätten wir die Szenerie am Aydarsee tags darauf: Mit seinem leicht salzhaltigen Wasser und dem Sandstrand fühlen wir uns mitten in der Wüste wie am Meer. Wenig später, in den Nurata-Bergen, finden wir uns zwischen Gebirgsbächen und weiten Walnusshainen wieder. Mehr Abwechslung kann eine Reise nicht bieten!

Entdecken Sie dieses faszinierende Land zwischen Tradition und Moderne und erleben Sie die Schönheit einer noch ursprünglichen Natur.