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Tourencharakter 3
Mittel: Touren für Leute, die große Freude am Gehen haben und über eine gute Grundkondition verfügen. Ab und an sind schwierigere Wegpassagen dabei. Gehzeiten ca. 5-6 Std. täglich. Tourencharakter 4 Anspruchsvoll: Touren mit sportlichem Anspruch und mehrtägigen körperlichen Herausforderungen. Es ist empfehlenswert die Zeit vor der Abreise zum Konditionstraining zu nutzen. Die Wege können auch teilweise steil und unwegsam sein. Gehzeiten ca. 6-8 Std. täglich |
Termine, Preise & Buchung
3% Frühbucher-Rabatt bei Buchung 6 Monate vor Abreise| von | bis | Preis | Plätze | Buchung |
|---|---|---|---|---|
| 13.10.12 | 04.11.12 | 2.490 € |
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| 03.11.12 | 25.11.12 | 2.490 € |
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| 02.03.13 | 24.03.13 | 2.490 € |
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| 23.03.13 | 14.04.13 | 2.490 € |
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buchen
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Kultur und Natur im Himalaya.
17-tägiger Rundweg durch kontrastreiche Landschaften und vielfältige Flora
Überschreitung des Himalaya über den Thorong-Pass (5.415m)
Unvergessliche Bergblicke auf die 8.000er Annapurna, Manaslu und DhaulagiriDie Umrundung des Annapurna-Massivs ist wohl eine der schönsten und abwechslungsreichsten Trekkingrouten der Welt. Kaum eine andere Wanderung bietet mehr landschaftliche Vielfalt, verschiedene Klimazonen, eine reiche Pflanzen- und Tierwelt, unterschiedliche Kulturen und Lebensweisen. Das Kathmandu-Tal, bunte Basare und eine schier endlos anmutende Anzahl an Tempeln, Pagoden und Schreinen bilden den Auftakt der Reise. Der Pfad Ihrer Trekkingroute führt Sie zunächst durch subtropische Vegetation mit Bambuswäldern, grünen Terrassenfeldern und wunderschönen Dörfern. Die schneebedeckten Berge des Annapurna-Massivs bilden den malerischen Hintergrund dieser Bilderbuchlandschaft.
Sie passieren wild rauschende Wasserfälle und die spektakulären, schaurig-schönen Schluchten des Marsyandi-Flusses. Durch Wälder steigen Sie von Tag zu Tag höher, üppiges Grün verwandelt sich in trockene Kargheit. Im weiten Tal von Manang und Pisang stehen Sie nun vor tibetischen Bauten, die Bergpanoramen mit jedem Tag berauschender. Gut akklimatisiert, mit einem Kribbeln im Bauch, gelangen Sie auf den 5.415m hohen Thorong La. Die Blicke schweifen, einem Greifvogel gleich, über den Himalaya-Hauptkamm: im Norden bis ins Königreich Mustang. Der Abstieg bringt Sie in eine mondähnliche Landschaft und schließlich über den berühmten Pilgerort Muktinath in das gewaltige Kali-Gandakhi-Tal. Eingebettet zwischen Dhaulagiri und Annapurna gilt es als das tiefste Tal der Welt. Leichten Schrittes, entlang eines Flusses, passieren Sie buddhistische Klöster und liebliche Dörfer mit zunehmend grüner Vegetation.
Besuchen Sie unsere Infowebsite www.allesuebernepal.com
Besonderheiten
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Alternativwanderroute im Bereich Kaligandakhi - Tal
Seit 2010 gibt es eine durchgehende Straße im Kaligandakhi – Tal.
Für unsere Trekkingtouren haben wir eine sehr gute, ruhige Alternativstrecke auf der anderen Seite des Tales gefunden. Gerade der Bereich zwischen den Orten „Marpha“ und „Tatopani“ ist landschaftlich etwas ganz Besonderes: Sie wandern hier in nur 2-3 Tagen vom trockenen tibetischen Hochplateau-Klima hinunter zum grünen, dichtbewaldeten Südhimalaya. Auf unserer neuen Wanderroute gehen Sie kaum auf der Straße und können so die herrlichen Ausblicke auf die hohen Berge auf ruhigen Wanderwegen genießen.
Geplantes Programm
Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen1. Tag: Fluganreise.
Abschied von zu Hause. Ihre Reise kann beginnen!
2. Tag: Ankunft in einer neuen Welt. Kathmandu & Bhaktapur.
Sie werden von unseren freundlichen Teammitgliedern mit einem Weltweitwandern-Schild abgeholt und in ein gemütliches Guesthouse im Zentrum von Bhaktapur (16km östlich von Kathmandu) gebracht.
Das Zentrum von Bhaktapur gilt als "Weltkulturerbe" und ist zum Großteil Fußgängerzone. Direkt vor der Tür Ihres Quartiers erwarten Sie dort wahre Wunder an Kunstschätzen, die Sie ganz unproblematisch zu Fuß erkunden können!
Nach dem anstrengenden Flug können Sie den Rest des Tages zum Entspannen nutzen oder gleich zu einem Stadtspaziergang aufbrechen. Am Abend werden Sie von unseren Partnern vor Ort willkommen geheißen und erhalten aktuelle Infos zu Ihrer Tour.
Ein Willkommensdinner rundet den ersten Tag in Nepal ab und macht Lust auf mehr.
Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (-/-/A)
3. Tag: Viel zu sehen. Sightseeing in Bhaktapur.
Ihr deutschsprachiger Guide holt Sie ab und öffnet Ihnen die Tore zur „Stadt der Gläubigen“, Bhaktapur, der dritten und kleinsten der Königsstädte im Kathmandu-Tal. Wegen seiner über 150 Musik- und 100 Kulturgruppen wird Bhaktapur als Hauptstadt der darstellenden Künste Nepals bezeichnet. Prachtvolle und detailgetreue Holzschnitzereien an und in den Tempeln führen BetrachterInnen in eine andere Zeit, eine Kultur aus längst vergangenen Tagen scheint wiederaufzuerstehen. Die Gruppe besichtigt den Durbarsquare (Palasthof), Töpferplatz, Dattatraya mit seinen berühmten Pfauenfenstern aus Holz. Am Nachmittag bereiten Sie sich auf den nächsten Tag vor, der einiges zu bieten hat.
Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur. (F/-/-)
4. Tag: Die Wanderung kann beginnen. Fahrt nach Besisahara und Wanderung nach Bhulbhule (840m).
Früh morgens verlassen Sie Kathmandu und fahren über den Nagdhunga-Pass (1.600m). Von dort aus bieten sich Ihnen bereits erste Ausblicke auf die herrlichen Gipfel der Langtang-Kette und des Ganesh-Himal. Weiter geht es, hinunter bis zum Dorf Naubise, entlang des Trishuli-Flusses bis Muglin. Eine etwas holprige Straße entlang des Marschyangdi-Flusses führt Sie dann bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen Sie schließlich Besisahara, den Ausgangspunkt Ihrer Trekkingtour. Nun können Sie endlich Ihre Wanderschuhe auspacken! Ihr Gepäck, bis auf den Tagesrucksack mit den tagsüber benötigten Dingen, wird Ihnen von einem Lastenträger abgenommen. Es kann los gehen! Sie wandern heute einstiegsgerecht, gemütlich am westlichen Ufer des Marschyangdi-Flusses talaufwärts. Ab dem Dorf Khudi folgt der Weg für einige Zeit einer Straße bis Sie Bhulbhule, Ihr heutiges Tagesziel, erreicht haben.
Übernachtung in einer Lodge in Bhulbhule (840m). Gehzeit ca. 2 Std. (F/-/A)
5. Tag: Wanderung nach Jagat (1.290m).
Kleine, pittoreske Dörfer der Gurung, einer tibetischen Minderheit, liegen auf der heutigen Wegstrecke. Halten Sie Ihre Augen offen und Sie lernen so manches über das Leben dieser freundlichen Menschen. Hinauf und wieder hinunter, der Weg führt durch fruchtbare Reisfelder und schließlich auf einen Bergrücken, wo das zwischen Reisterrassen versteckte Dörfchen Bahundanda (1.310m) liegt. Könnte sich ein besserer Platz für eine wohlverdiente Mittagsrast finden? Bestens gestärkt, passieren Sie am Nachmittag einen lautstark rauschenden Wasserfall und überqueren eine für Nepal typische Hängebrücke. Danach steigt der Pfad an, der Sie bis nach Jagat, das an einem Berghang im Wald liegt, bringt.
Übernachtung in einer Lodge in Jagat (1.290m). Gehzeit ca. 7-8 Std. (F/-/A)
6. Tag: Wanderung nach Dharapani (1.860m).
Früh morgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt flussaufwärts nach Chamje, stetig steigend führt Ihr Weg, vor einer eindrucksvollen Bergkulisse, durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss ans Ostufer, über Felsen auf schmalen Wegen hinauf nach Tal. Die offene Hochebene lädt Sie zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich Ihre Umgebung mit jedem Schritt mehr: Je höher Sie hinaufgehen, desto stärker wird der buddhistische Einfluss auf das Land, die Felder, die Bauten und die Menschen sichtbar. Links und rechts Ihres Pfades Eichen- und Mischwälder und zur stets freudvollen Abwechslung hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen Sie Dharapani, das lieblich umgeben von wogenden Gerstenfeldern, bereits im Wohngebiet der Manangi liegt.
Übernachtung in einer Lodge in Dharapani (1.860m). Gehzeit ca. 6 Std. (F/-/A)
7. Tag: Wanderung nach Chame (2.670m).
Heute legen Sie etliche Höhenmeter zu: Es geht bergauf. Zuerst ins Dorf Bagarchhap auf 2.160m. Dort erwarten Sie typisch tibetische Architektur und wunderschöne Ausblicke auf die Bergriesen Annapurna II, Lamjung Himal und Manaslu. Weiter geht es gen Himmel. Der Pfad führt durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang. Die heiße Suppe, die Ihnen zu Mittag serviert wird, schmeckt nach dem anstrengenden Aufstieg köstlich. Am Nachmittag schlendern Sie durch das Dorf, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Ihr heutiges Etappenziel liegt in Chame, dem Verwaltungszentrum der Region.
Übernachtung in einer Lodge in Chame (2.670m). Gehzeit ca. 5-6 Std. (F/-/A)
8. Tag: Wanderung nach Pisang (3.200m).
Sie wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari, wo Sie die wohlverdiente Mittagsrast einlegen, mit Blick auf den Annapurna II und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda. Am Nachmittag führen wir Sie in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nachdem Sie eine Hängebrücke überquert haben erreichen Sie Lower Pisang, wo Sie sich entweder gleich entspannen oder noch ein wenig durch die Gegend wandern und das Kloster im historischen Upper Pisang besichtigen können.
Tipp: Versäumen Sie am Abend nicht das zauberhafte Lichterspiel rund um das Annapurna-Massiv!
Übernachtung in einer Lodge in Pisang (3.200m). Gehzeit ca. 6-7 Std. (F/-/A)
9. Tag: Wanderung nach Manang (3.540m).
Der heutige Tag öffnet die Tore in ein sehr viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an Tibet, das "Dach der Welt" erinnert: Oasendörfer mit typisch-tibetischen Häusern, charakteristische Gerstenfelder, wilde Grunzlaute der eigenwilligen Yaks und das Blöken der Schafe und Ziegen. Nach einiger Zeit teilt sich der Weg. Sie folgen dem schöneren und aussichtsreicheren, der Sie zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten und Manisteinen, über eine Hängebrücke, und nach einem steilen Aufstieg ins alte, tibetische Dorf Ghyaru bringt. Bei schönem Wetter erwarten Sie wunderbare Ausblicke auf die Annapurna-Kette und unzählige gletscherbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines langgezogenen Panorama-Höhenweges bis zum Dorf Nagwal, dann bergab, vorbei am Dorf Braga und schließlich nach Manang, wo Sie die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen werden.
Manang ist dramatisch gelegen, die Silhouette der nun nur noch acht Kilometer entfernten Berggipfel, Annapurna und Gangapurna, überschattet alles. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten.
Übernachtung in einer Lodge in Manang (3.540m). Gehzeit ca. 7-8 Std. (F/-/A)
10. Tag: Zeit zum Rasten und Entspannen. Akklimatisierung in Manang.
Sie sind bereits sechs Tage gewandert, daher lassen wir Sie heute rasten. Nutzen Sie die Zeit um das Dorf zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zum Wandern? Ja, wenn Sie möchten, können Sie auch heute wandern: Hoch zu einem Gletschersee unter dem Gangapurna oder Sie statten der 500-jährigen Gompa (Kloster) im Dorf Braga einen Besuch ab.
Übernachtung in einer Lodge in Manang (3.540m). (F/-/A)
11. Tag: Wanderung nach Yak Kharka (4.100m).
Und wieder geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, durch kleine, alte Dörfer. Bevor Sie das liebliche Dorf Gungsang erreichen, können Sie einen letzten Blick auf den Manaslu und den Peak 29 werfen. Dann wandern Sie über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden nach Yak Kharka.
Heute legen Sie eine etwas kürzere Strecke zurück. Dies erleichtert Ihrem Körper sich gut auf die ungewohnte Höhe einzustellen.
Übernachtung in einer Lodge in Yak Kharka (4.100m). Gehzeit ca. 5-6 Std. (F/-/A)
12. Tag: Wanderung nach Thorong Phedi (4.450m).
Am heutigen Tag erreichen Sie den höchstgelegensten Schlafplatz der gesamten Tour. Der Weg steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Hier kann man häufig Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten, die sich am Fuße des Thorong La, dem höchsten Pass Ihrer Reise, mehr als wohl fühlen. Zur Akklimatisation werden Sie heute noch bis zum High Camp des Thorong La aufsteigen, um für den morgigen Tag, dem Tag der Passüberquerung, bestens vorbereitet zu sein.
Übernachtung in einer Lodge in Thorong Phedi (4.450m). Gehzeit ca. 5 Std. (F/-/A)
13. Tag: Wanderung über den Thorong-La (5.415m) nach Muktinath (3.800m).
Früh morgens steigen Sie hoch zum Thorong-La (5.415m), dem geografischen Höhepunkt Ihrer Reise. Ein Höhenrausch, unter Gebetsfahnen, deren Mantren die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und diese atemberaubende Aussicht: Annapurna, Gangapurna und Yak Gawa. Tief unter Ihnen, das Kali-Gandakhi-Tal und weiter im Norden, der Felsengipfel des Thorungtse. Sie haben es geschafft! Sie stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs!
Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen Sie den recht langen, teilweise steilen Abstieg. Zufrieden und auch erschöpft werden Sie schließlich in Muktinath, das im ehemaligen Königreich Mustang liegt, ankommen. Auf Grund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus.
Übernachtung in einer Lodge in Muktinath (3.800m). Gehzeit ca. 9-10 Std. (F/-/A)
14. Tag: Wanderung nach Kagbeni (2.800m).
Heute wird nicht allzu viel gegangen. Es bleibt genügend Zeit für eine ausgiebige Besichtigung der Tempelanlagen von Muktinath. Der Legende nach soll der Hindugott Vishnu hier seine Erleuchtung erlangt haben. Folgedessen pilgern jeden Tag Hindus von überall her nach Muktinath, um Vishnu in Form einer Statue Huldigung darzubringen. Im Tempelhof befinden sich 108 bronzene Wasserspeier, unter denen sich Gläubige die Sünden wegwaschen. Doch nicht nur Hindus werden von der speziellen Ausstrahlung dieses Platzes angezogen. Auch buddhistische PilgerInnen kommen hierher, gilt ihnen Vishnu doch als buddhistische Verkörperung des Avalokiteshvara (Boddhisattva des Mitgefühls; in Gestalt des Dalai Lama wiedergeboren). Hier wird deutlich, wie nah sich die beiden Religionen in Nepal sind, sich die Hände reichen und miteinander existieren.
Am Nachmittag wandern Sie voller neu-gewonnener Eindrücke gemütlich das Tal hinab. Durch Felder und kleine Wäldchen bis ins Dorf Jahrkot. Weiter durch wüstenhaftes Gebiet bis hin zum historischen Dorf Kagbeni.
Übernachtung in einer Lodge in Kagbeni (2.800m). Gehzeit ca. 4 Std. (F/-/A)
15. Tag: Wanderung nach Tukuche (2.590m).
Von weit oben haben Sie es schon gesehen, jetzt aber geht es hinein ins Kali-Gandakhi-Tal, der tiefsten Schlucht unserer Erde. Sie folgen dem Tal bis nach Jomson, dem Verwaltungszentrum von Mustang. Begrüßt werden Sie hier von den Thakali, einer ethnischen Minderheit, die hier früher vorwiegend vom Handel mit Tibet lebte. Es erwarten Sie unbeschreiblich schöne Ausblicke, auf die Bergwelt des Muktinath Himal, Tilicho Peak, Nilgiri Nord, Dhaulagiri, Tukuche Peak und insbesondere des Mustang Himal, direkt vor Ihnen!
Es geht weiter talabwärts bis ins Dörfchen Marpha, ein kleiner, hübscher Ort, dessen weiße Häuser von grünen Feldern und prachtvollen Orchideengärten umgeben sind. Nur noch 2 ½ Stunden sind es bis nach Tukuche, dem bekanntesten Dorf der Thalaki.
Tipp: Ab etwa 11:00 Uhr sollten Sie mit einem stärkeren, thermischen Wind von vorne rechnen. Wir empfehlen ein Tuch als Mundschutz.
Übernachtung in einer Lodge in Tukuche (2.590m). Gehzeit ca. 7 Std. (F/-/A)
16. Tag: Wanderung nach Ghasa (2.010m).
Heute, eine merkliche Veränderung der Flora und Landschaft: Es wird grüner und fruchtbarer. Sie treten aus der Regenbarriere der Berge heraus. Kleine Wälder mit Koniferen und schöne Dörfer mit üppigen Feldern erwarten Sie. Wenn das Wetter mitspielt, bieten sich auch heute wieder herrliche Ausblicke auf die gewaltigen Steilwände und Gletscher des Dhaulagiri und den Nilgiri im Osten. Nach der Überquerung des Kali Gandakhi Flusses wandern Sie weiter bis Kalopani, eine pittoreske Siedlung der Thakali. Sie befinden sich im tiefsten Tal der Erde, das in Kalopani, zwischen den beiden Achttausendern Annapurna und Dhaulagiri, seinen tiefsten Punkt erreicht.
Lassen Sie das Annapurna Massiv und den Dhaulagiri noch einmal auf sich wirken, bevor Sie die Schlucht hinuntersteigen! Ihr heutiges Ziel, nach mehrfachen Überquerungen des Kali-Gandakhi-Flusses: Ghasa.
Übernachtung in einer Lodge in Ghasa (2.010m). Gehzeit ca. 6-7 Std. (F/-/A)
17. Tag: Wanderung nach Tatopani (1.190m).
Gleich zu Beginn dieser Tagesetappe führt Ihr Weg über eine lange Hängebrücke, weiter bis zum kleinen Dorf Pairothaplo und weiter nach Kopchepani. Sie wandern über mehrere Brücken immer weiter abwärts, bis sich ein erneuter Klimawechsel vollzieht und Sie nun wieder auf subtropische Vegetation treffen. Eine Welt mit Wasserbüffeln, Bananenstauden, Bambus und Riesenfarnen nimmt Sie in Empfang. Durch enge Schluchten und vorbei an gewaltigen Wasserfällen erreichen Sie schließlich Ihr heutiges Etappenziel: Tatopani, was so viel wie „heißes Wasser“ bedeutet. Bei einem wohltuenden Bad in den heißen Thermalquellen entspannen Sie Ihre müden Glieder und tanken neue Kraft. Vielleicht noch eine Massage gefällig? Könnte es einen besseren Platz zum Entspannen geben? Wellness auf Nepali-Art!
Tipp: Nehmen Sie Ihr Badezeug mit!
Übernachtung in einer Lodge in Tatopani (1.190m). Gehzeit ca. 6-7 Std. (F/-/A)
18. Tag: Wanderung nach Ghorepani (2.750m).
Nach dem Frühstück verlassen Sie das verträumt-schöne Dorf Tatopani und queren den Kali-Gandakhi-Fluss ein letztes Mal, bevor es nun steil bergauf geht. Bei Gar Khola lassen Sie die Kali-Gandakhi-Schlucht endgültig hinter sich. Durch kleine Dörfer und eine zauberhafte Flora führt Ihr Weg in Richtung Poonhill. Der Aufstieg auf den Ghar Khola ist recht mühsam. Im Schatten eines lieblichen Rhododendronwaldes wandern Sie dann weiter, mehr und mehr schneebedeckte Gipfel eröffnen sich Ihren Blicken. Schließlich erreichen Sie den Ort Ghorepani, Ihr heutiges Tagesziel.
Übernachtung in einer Lodge in Ghorepani (2.750m). Gehzeit ca. 8 Std. (F/-/A)
19. Tag: Wanderung nach Tikedungha (1.600m).
Bei Schönwetter und wenn Sie dazu Lust haben, können Sie am frühen Morgen in einer etwa einstündigen Wanderung zum Sonnenaufgang auf den bekannten Aussichtsberg „Poon Hill“ (3.100m) gehen. Die ersten einfallenden Sonnenstrahlen veranstalten ein faszinierendes Schauspiel mit Annapurna und Dhaulagiri als Hauptakteure. Dafür lohnt sich das frühe Aufstehen allemal!
Den restlichen Tag wird bergab gewandert - hunderte Steinstufen führen hinunter bis nach Tikedungha.
Übernachtung in einer Lodge in Tikedungha (1.600m). Gehzeit Poonhill und retour ca. 1,5 Std. (freiwillig), Gehzeit von Ghorepani nach Tikedungha ca. 5 Std. (F/-/A)
20. Tag: Ein grandioses Trekkingerlebnis geht zu Ende. Wanderung nach Naya Pul und Fahrt nach Pokhara.
Die letzten Wanderstunden dieser Tour führen Sie durch zauberhafte Rhododendrenwälder, haushohe Bambusstauden und herrliche Terrassenfelder bis nach Birethanti. Sie überqueren noch eine letzte Hängebrücke und erreichen nach etwa einer weiteren halben Stunde Naya Pul - mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil Sie es geschafft haben, weinend, weil die Trekkingrunde um das Annapurnamassiv nun leider ein Ende hat.
Nicht mehr zu Fuß, sondern motorisiert geht es weiter bis nach Pokhara, der drittgrößten Stadt Nepals. Am malerischen Phewa-See gelegen, mit einer überwältigenden Aussicht auf das Himalaya-Massiv und drei Achttausender, versteht sich von selbst warum Pokhara die „schönste Stadt Nepals“ genannt wird. Ihr Quartier liegt am Rande der Stadt, in unmittelbarer Nähe des Sees. Am späten Nachmittag laden wir Sie ein, die Stadt zu erkunden und durch die Märkte zu bummeln. Gemeinsam lassen Sie die unvergesslichen Erlebnisse Ihrer wunderschönen Reise noch einmal Revue passieren.
Pokhara bietet zahlreiche Möglichkeiten für kleinere Unternehmungen: So können Sie zum Beispiel eine kurze Wanderung hinauf zur Friedensstupa machen, eine Bootsfahrt auf dem See unternehmen, die beeindruckenden Devis Falls besichtigen oder das interessante Heimatkundemuseum, das Einblicke in die Geschichte und das Leben der Gurung, Thakali und der Tharu bietet, besuchen.
Übernachtung im Hotel in Pokhara. Gehzeit ca. 4-5 Std. (F/-/-)
21. Tag: Flug nach Kathmandu. Besichtigung Pashupathinath und Bodhnath.
Am Vormittag bringt Sie eine Propellermaschine, in einem ca. 30 minütigen Flug entlang des Himalayahauptkamms, zurück nach Kathmandu. Bei schönem Wetter sehen Sie auf der linken Seite des Flugzeuges dann nochmals ein beeindruckendes Bergpanorama: Manaslu, die Annapurnakette, den Ganesh Himal und die Langtangkette.
Am Nachmittag zeigt Ihnen ein deutschsprechender Führer die Tempelanlage von Pashupathinath, die heiligste Stätte für Hindus und die Bodhnath-Stupa, die heiligste Stätte für Buddhisten in Kathmandu.
In Pashupainath beten gläubige Hindus am Ufer des nahen, kleinen Flüssleins, verbrennen ihre Toten und bringen den Göttern im Tempel Opfer dar. In der Tempelanlage werden Ihnen, neben den vielen, teils recht frechen Äffchen, mit Sicherheit auch Sadhus (Bettelmönche) begegnen.
Bei Sonnenuntergang lassen Sie dann das Flair der Bodhnath-Stupa auf sich wirken. Treiben Sie die Gebetsmühlen, gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt, die Stupa im Uhrzeigersinn umkreisend, an, nehmen Sie die entspannte Atmosphäre in sich auf und mit in Ihre Heimat.
Am Abend verabschieden Sie die sicherlich liebgewonnene Crew beim gemeinsamen Essen und lassen die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren.
Übernachtung im Hotel in Kathmandu. (F/-/A)
22. Tag: Buntes Treiben in Kathmandu. Flug nach Hause.
Je nach Uhrzeit Ihres Abfluges ist am letzten Tag noch folgendes Programm möglich: Am Morgen holen wir Sie gut erholt zu einem Stadtspaziergang ab, bummeln gemeinsam durch das alte Zentrum von Kathmandu, dem Durbar-Square mit seinen Hindu-Tempeln im Pagodenbaustil, und erkunden die feinen Holzschnitzereien der Kumari- und Bhairav-Tempel. Dazwischen, davor und danach können Sie sich Einkaufsfreuden hingeben.
Transfer zum Flughafen und Abflug. (F/-/-)
23. Tag: Home Sweet Home … Europa.
Sie fliegen zurück in Ihre Heimat. Ankunft in einer „neuen Welt“ … Akklimatisierung dringend erforderlich!
Enthaltene Leistungen
Linienflug von Wien, Frankfurt, München nach Kathmandu und retour inkl. Flughafengebühren und Taxen. Flug ab Zürich zzgl. € 250,-
Rail & Fly-Ticket der Deutschen Bahn (Gültig jeweils am Flugtag innerhalb Deutschlands bzw. ab den Grenzbahnhöfen)
Flug von Pokhara nach Kathmandu inkl. Gebühren und Taxen
Unterbringung lt. Detailprogramm: in Kathmandu und Pokhara in komfortablen Hotels, in Bhaktapur in einem gemütlichen Gästehaus und während der Trekkingtour in einfachen Lodges
Verpflegung lt. Detailprogramm – meist Halbpension
Willkommensdinner in Bhaktapur und Abschiedsessen in Kathmandu in einem typisch nepalesischen Lokal
Führung und Betreuung durch einen einheimischen WWW-Führer: ab 8 Teilnehmern Deutsch sprechend, darunter deutsch- /englischsprechend
Begleitmannschaft: Assistantguide, Träger (1 Träger trägt das Gepäck von 2 TeilnehmerInnen)
Alle Besichtigungen in Kathmandu und Bhaktapur laut Detailprogramm inkl Eintrittsgelder und Deutsch sprachigem Führer
Versicherung und Ausrüstung für das gesamte Betreuungsteam
Alle Trekking- und Nationalparkgebühren
Alle Transfers laut Detailprogramm
Für Ihre Sicherheit: Überdrucksack (Gamow-Bag) und/oder Sauerstoff-Flaschen, telefonische Kontaktaufnahme im Notfall möglich
1 Nelles Reiseführer: “Nepal”, 255 Seiten, pro DZ
Bonuskarte -10% bei unserem Ausrüstungspartner “Northland Professional”
Nicht enthaltene Leistungen
Visum für Nepal (EUR 32,- oder USD 40,-)
Nicht im Detailprogramm angeführte Mahlzeiten und Besichtigungen (Rechnen Sie während des Trekkings für Mittagessen und Getränke in den Lodges mit etwa EUR 10,- pro Tag.)
Ausgaben persönlicher Natur: z.B. Getränke, Souveniers, Reinigungsservice oder Telefongebühren im Hotel, etc.
Impfungen und Reiseversicherung
Trinkgelder für das Begleitteam (ca. EUR 60,- bis 70,- pro ReiseteilnehmerIn)
Zusätzlich entstehende Kosten im Falle von Krankheit, Rettungsflug, durch höhere Gewalt verursachte Änderungen im Programmablauf, daraus entstehende zusätzliche Nächtigungs- und Helikopterkosten, Änderungen durch Flugzeitverschiebungen
Zusätzliche Leistungen
Schlafsackmiete
35 €
Die Daunenschlafsäcke sind von guter Qualität, ausreichend warm und werden nach jedem Gebrauch entsprechend gereinigt. Bitte bringen Sie trotzdem einen eigenen Innenschlafsack (Seide oder Vlies) mit. Die Schlafsäcke werden nach Ankunft in Kathmandu ausgehändigt und wiegen ca. 3 kg je Stück.Verlängerung: Besuch im Kinderheim
0 €
Durchführung bereits ab 1 Person
(Infos/Detailprogramm siehe Downloadbereich)Verlängerung: Himalayarundflug
145 €
Durchführung bereits ab 1 Person, Preis p.P.
(Infos/Detailprogramm siehe Downloadbereich)Verlängerung: Kultur Und Wandern Im Kathmandu-Tal
380 €
Dauer: 7 Tage, Durchführung ab 2 Personen, Preis p.P.
(Infos/Detailprogramm siehe Downloadbereich)Verlängerung: Lhasa – für Nepalreisen
1.290 €
Dauer: 9 Tage, Durchführung ab 2 Personen, Preis p.P.
(Infos/Detailprogramm siehe Downloadbereich)Verlängerung: Zu Gast bei Bauernfamilien
290 €
Durchführung bereits ab 2 TN bzw. 1 TN (€ 420,-)
(Infos/Detailprogramm siehe Downloadbereich)Verlängerung: Von Jiri nach Lukla
290 €
Durchführung bereits ab 2 Personen
(Infos/Detailprogramm siehe Downloadbereich)
EZ (beim 17-tägigen Trekking kein EZ möglich)
ab 170 €
Generelle Hinweise
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Detailprogramm
Wir bitten Sie, das vorliegende Detailprogramm nur als generellen Ablaufplan zu verstehen. Obwohl wir unsere Programme mindestens einmal pro Jahr auf den neuesten Stand bringen, können sich vor Ort kurzfristig Änderungen ergeben. Änderungen von Wegen und Routen, Transportprobleme, schlechter Straßenzustand, Änderungen von Permit- und Trekkingbestimmungen, ungünstige Wetterverhältnisse etc. können zu Programmumstellungen führen. IhrE ReiseleiterIn wird jeweils vor Ort die notwendigen Umstellungen durchführen und Sie darüber informieren. Wir und alle unsere PartnerInnen bemühen uns hier flexibel und immer im Sinne einer bestmöglichen Durchführung des Reisecharakters zu agieren. Wir bitten daher auch unsere KundInnen um Flexibilität. Solche unvorhersehbaren Programmänderungen sind weder Reklamations- noch Refundierungsgründe – etwaige Zusatzkosten gehen zu Lasten der Teilnehmer.
Reiseleitung
Im Programm evtl. namentlich angeführteR ReiseleiterIn gilt vorbehaltlich. Im Falle von Krankheit, Verhinderung etc. behalten wir uns vor, auch ohne Vorankündigung, eineN ErsatzreiseleiterIn zu stellen. Dies berechtigt nicht zum Reiserücktritt, bzw. zu Rückzahlungsforderungen.
Ihre Teilnahme
Die Teilnahme an der Reise erfolgt auf eigene Gefahr. Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen mit unseren „Besonderen Weltweitwandern Bedingungen“.
Flugticket und letzte Informationen vor Reisebeginn
Ihr E-Ticket für Ihren Flug mit den endgültigen Flugzeiten, Flugroute bzw. –linie erhalten Sie mit den Abschlussunterlagen für Ihre Reise ca. eine Woche vor Reisebeginn per Email. Die internationalen Flugverbindungen sind tlw. starken Veränderungen unterworfen. Flugzeiten können sich auch kurzfristig ändern.
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R E I S E I N F O R M A T I O N E N F Ü R N E P A L
KLIMA
In den Regionen um Kathmandu und Pokhara ist das Klima fast ganzjährig heiß, im Winter herrschen gemäßigte Temperaturen vor. Sämtliche Trekkingrouten führen jedoch in größere Höhen, was für enorme Temperaturunterschiede sorgt.
Das Klima Nepals wird stark vom Monsun geprägt. Von etwa Mitte Juni bis Ende September gibt es in den Regionen bis an die Randgebirge des Himalayas fast täglich kurze aber starke Regenschauer. Am meisten Niederschlag fällt häufig im August.
Die beste Reisezeit für Nepal ist zu Beginn der Trockenzeit im Oktober und November. Es ist warm, die Sicht ist klar und die Landschaft nach den vorangegangenen Regengüssen in ein sattes Grün getaucht. Die Zeit zwischen Februar und April, am Ende der Trockenzeit, ist die zweitbeste Variante: Es kann zwar teilweise dunstig sein, doch die Temperaturen sind angenehm und viele Wildblumen stehen in voller Blüte. Die schönsten Monate sind Oktober und November, sowie März und April.
Die Monate Dezember und Jänner eignen sich hervorragend um die Kultur im Kathmandutal und um Pokhara zu erkunden, sowie die Menschen des Landes näher kennen zu lernen oder den Chitwan Nationalpark zu besuchen. Bei wolkenlosem Himmel herrschen angenehme Tagestemperaturen von 20 bis 25°C. Nachts kann es, besonders in höheren Regionen, empfindlich kalt werden. Trekkingtouren sind in diesen Monaten nur in den niedrigeren Lagen Nepals möglich. Die höher gelegenen Pässe sind meist verschneit und unpassierbar.
Auf Grund der extremen Höhenunterschiede innerhalb Nepals gibt es eine Vielzahl von klimatischen Zonen. Die Frage, wie das Wetter in Nepal im November sei, kann man daher nicht allgemeingültig beantworten. Wo in Nepal, das ist der springende Punkt!
Ganz gleich für welche Reise Sie sich entscheiden, in den Bergen müssen Sie zu jedem Zeitpunkt mit den unterschiedlichsten Temperaturen und Wettersituationen rechnen. Nicht selten erlebt man alle 4 Jahreszeiten an einem einzigen Tag.
Die Sonne ist in den Bergen besonders intensiv und auch bei kühlen Temperaturen, Wind oder dunstigem Wetter in den niederen Lagen, nicht zu unterschätzen. Ohne Sonnenschutz und Kopfbedeckung fangen Sie sich schnell einen Sonnenbrand oder im schlimmsten Fall gar einen Sonnenstich ein.In der Nacht und den frühen Morgenstunden kann es sehr kalt werden. Je nach Höhenlage liegen die Temperaturen zwischen etwa 0°C und -15°C. Ein warmer Schlafsack, eine Daunenjacke/Anorak, eine warme Haube und Handschuhe werden auf jeder Trekkingreise benötigt!
Temperaturen in Kathmandu:
Frühling (März–Mai) 27 Grad - 15 Grad
Sommer (Juni–Aug) 30 Grad - 24 Grad
Herbst (Sept-Nov) 27 Grad - 15 Grad
Winter (Dez–Feb) 18 Grad - 0 GradBEKLEIDUNG UND AUSRÜSTUNG
In den Sommermonaten ist leichte Baumwollkleidung am angenehmsten zu tragen. In den Wintermonaten empfehlen wir tagsüber leichte Kleidung, abends und morgens wärmere bis warme Kleidung. Achtung: Auf der Trekkingtour über 4000m kann es das ganze Jahr über sehr kalt werden!
Beim Besuch von Tempelanlangen und religiösen Stätten sollten Sie auf dezente Kleidung achten, Arme und Knie müssen bedeckt sein. Das gilt auch für die Herren.
In den Hotels gibt es erfreulicherweise keine Kleiderordnung, sportlich-legere oder elegante Kleidung ist jedoch angebracht.Bitte beachten Sie unsere Mitnahmeempfehlung für Nepal! Bei der Reise als Download erhältlich.
REISEVERLAUF
Bei allen Reisen nach Nepal und Tibet werden Sie nach Ihrer Ankunft in einem gemütlichen Gästehaus in Bhaktapur (ca. 16 km von Kathmandu entfernt) untergebracht. Die dritte und kleinste der drei Königsstädte im Kathmandu-Tal ist UNESCO-Weltkulturerbe und zum Großteil Fußgängerzone. Direkt vor der Tür Ihres Quartiers erwarten Sie wahre Wunder an Kunstschätzen. Die verwinkelten Gassen und vielen kleinen Läden machen neugierig und lassen sich ganz einfach zu Fuß erkunden. Bhaktapur ist ideal zur Eingewöhnung an diese doch so andersartige Welt. Beim gemeinsamen Willkommens-Essen am ersten Abend lernen Sie alle Mitreisenden kennen und haben Gelegenheit letzte Fragen zum Trekking abzuklären.
Am Ende jeder Reise werden Sie in einem komfortablen Hotel in Thamel, dem Zentrum von Kathmandu, untergebracht. In den vielen Shops können Sie noch Souvenirs für sich und Ihre Lieben zu Hause kaufen und Ihr Verhandlungsgeschick beim Feilschen unter Beweis stellen.
Ebenso stehen gegen Ende Ihrer Reise ein Besuch in der Tempelanlage von Pashupatinath und die Besichtigung der Bodhnath-Stupa auf dem Programm. Alle Besichtigungen in Kathmandu und Bhaktapur werden von einem deutschsprechenden, einheimischen Reiseleiter geführt.Essen und Trinken allgemein
Das Wasser aus den Leitungen ist nicht zum Trinken geeignet. Um auf Nummer sicher zu gehen sollte man auch zum Zähneputzen darauf verzichten. Trinken Sie nur Wasser aus gekauften Flaschen (mit Originalverschluss!), abgekochtes oder gefiltertes Wasser! Zum Zähneputzen im Hotel können Sie auch das in Thermosflaschen oder Kannen bereitgestellte Wasser verwenden.
Nepal ist bekannt für seine gute Küche, doch unsere europäischen Mägen benötigen oft etwas Zeit, um sich auf die neue, etwas scharfe Kost einzustellen.
Das nepalesische Nationalgericht ist Daal Bhaat: Reis mit einer gewürzten Linsensauce und Currygemüse. Je nach Belieben und Verfügbarkeit kann das Gericht mit Fleisch- oder Fischcurrys erweitert werden. Häufig gibt es dazu sauer eingelegte Pickles und Papadam (ein dünner, frittierter Fladen aus Linsenmehl).In den Bergen wird nicht oft geschlachtet (ev. einmal im Monat), in einigen Gebieten wird sogar überhaupt nicht geschlachtet. Da es meist keinen Gefrierschrank gibt, raten wir von Fleischgerichten ab. (Außer wenn frisch geschlachtet wird, hierauf sollte jedoch ausdrücklich hingewiesen werden!)
Reisen mit Unterbringung in Lodges
Während des Lodge-Trekkings werden Sie von einem Wanderführer, Hilfsguide(s) und Trägern und/oder Lasttieren begleitet. Die Größe der Begleitmannschaft ist abhängig von der Gruppengröße. Je nach Reise treffen Sie die Begleitmannschaft bereits in Kathmandu oder am Ausgangsort Ihres Trekkings.
Die Unterbringung erfolgt in einfachen, sauberen Berghütten. Wir bemühen uns stets gute Standard-Lodges zu reservieren. In der Regel wird in 2-Bett-Zimmern übernachtet. Dies können wir jedoch nicht immer garantieren. Fallweise ist es auch möglich, dass in Mehrbettzimmern geschlafen werden muss. Da in den Lodges nicht alle Zimmer gleich groß sind, werden diese nach dem Zufallsprinzip verteilt. Wir bemühen uns, dass jeder Teilnehmer im Laufe der Tour einmal ein großes bzw. ein kleines Zimmer bekommt. Die Zimmer sind sehr einfach ausgestattet: Einfache Holzbetten (Holzpritschen), darauf eine etwa 5-10 cm dicke Schaumstoffmatte, saubere Bettlaken und meistens ein Kopfkissen. Die Schlafräume sind nicht beheizt und die Temperaturen können nachts in den Bergen empfindlich kalt werden. Je nach Höhe können die Temperaturen nachts von nur wenigen Plusgraden bis hin zu etwa -15°C absinken. Sie benötigen daher auch bei allen Lodge-Trekking-Touren einen warmen Schlafsack! Überwurfdecken, die zusätzlich über den Schlafsack gelegt werden können, liegen in fast jeder Lodge bereit. Wenn Sie keine in Ihrem Zimmer haben, jedoch eine benötigen, fragen Sie bitte Ihren Führer. Er wird Ihnen, wenn möglich, gerne eine Überwurfdecke besorgen.
Die Wände in den Lodges sind meistens sehr hellhörig. Nicht selten bestehen die Trennwände zwischen den einzelnen Zimmern aus Sperrholzplatten oder einfachen Latten. Nehmen Sie daher unbedingt Ohrstöpsel mit, besonders wenn Sie einen leichten Schlaf haben.(Solar)duschen gibt es fast in jeder Unterkunft. Teilweise ist der Andrang auf die Duschen am Ende eines Trekkingtages recht groß und das heiße Wasser rasch aufgebraucht. Wir empfehlen Ihnen daher, wenn Sie heiß duschen möchten, dies gleich nach dem Erreichen Ihrer Unterkunft zu tun. Eine warme Dusche kostet etwa 2-4 Euro. In Lodges, die keine Solarduschen besitzen, kann man warmes Wasser meist in Eimern kaufen. Die Kosten liegen hier ebenfalls bei etwa 2-4 Euro.
Die Duschen und Toiletten befinden sich zumeist außerhalb des Hauptgebäudes mit den Schlafräumen. Toilettenpapier wird von den Unterkünften nicht zur Verfügung gestellt, kann jedoch für 1-2 Euro in den jeweiligen Lodges gekauft werden. Nepalesisches Toilettenpapier ist sehr dünn und reißt leicht. Die Rollen sind dementsprechend schnell verbraucht. Dasselbe gilt für Taschentücher.Der Speise- und Gemeinschaftsraum wird abends in der Regel mit einem kleinen Holzofen beheizt. Angenehm warm wird es dadurch jedoch nur selten. Die Kleidung in die Sie nach dem Trekking wechseln sollte daher dementsprechend warm sein.
Nehmen Sie unbedingt eine Stirnlampe mit auf Ihre Reise! Bei häufigen Stromausfällen oder nächtlichem Toilettengang sehr hilfreich! Manches Mal gibt es in den Schlafräumen der Lodges gar kein Licht.Verpflegung in den Lodges
Zum Frühstück gibt es Schwarz-, Lemon- oder nepalesischen Gewürztee (Masala-Tee) oder Kaffee, Toastbrot oder Chapati mit Marmelade oder Honig und je nach Wunsch werden auch verschiedene Eiergerichte angeboten. Porridge (Haferschleim) ist auch fast überall erhältlich.
Mittagessen: Da an der Mehrheit der Tage der Weg nach der Mittagsrast bergauf geht, empfehlen wir etwas „Leichteres“ zu sich zu nehmen, sodass Ihnen Ihr Essen nicht zu schwer im Magen liegt. Gemüse-Nudel-Suppe mit Ei bietet sich beispielsweise hervorragend als Mittagsessen an. Es können aber auch Daal Bhaat oder verschiedene Nudel- oder Kartoffelgerichte erworben werden.
Abendessen: Als Vorspeise erhalten die Gäste meistens eine frische Suppe. Als Hauptgericht gibt es meist eine Auswahl an Nudel-, Kartoffel- oder Reisgerichten die meist mit Gemüse und manchmal auch Fleisch erweitert werden. An manchen Tagen wird zudem eine Nachspeise wie zB Kuchen angeboten.
In Nepal hat jedes Trekkinggebiet einheitliche, standardisierte Speisekarten. Daher ist nicht immer jedes Gericht, dass auf der Speisekarte steht, auch erhältlich. Das kann an den nicht vorhandenen Zutaten liegen oder auch einfach daran, dass der Koch in der Lodge bspw. einen Kaiserschmarrn gar nicht kennt und folglich auch nicht zubereiten kann. Am besten schmecken immer die einheimischen und vom Lodgebesitzer empfohlenen Gerichte!
Während des Trekkings kommen Sie unterwegs immer wieder an kleinen Teehäusern und Lodges vorbei, in denen Sie zwischendurch Getränke und Snacks kaufen können. Neben den überall erhältlichen Mineralwasserflaschen, ist das Angebot teils sehr unterschiedlich: Es gibt einheimischen Knabbermischungen aus getrockneten Früchten und Nüssen, Pringles in verschiedenen Geschmacksvarianten, verschiedene nepalesische Kekse, Mars, Snickers, Twix, Bounty und kleine Fruchtsaftpäckchen oder -dosen (Mango, Orange, Guave, Lychee). Weiters bekommen Sie fast überall Bier, Rum, Zigaretten, Toilettenpapier und Taschentücher.
Obst ist in den Lodges meist nicht verfügbar, kann jedoch aus Kathmandu oder oft auch vom Trekkingausgangspunkt mitgenommen werden.
Wenn Sie unterwegs Müsliriegel haben möchten, empfehlen wir Ihnen, diese von zu Hause mitzubringen.Wenn Sie unterwegs etwas Warmes trinken möchten, können Sie Ihre Sigg- oder Thermosflasche in den Lodges oder Teehäusern mit heißem Wasser oder Tee auffüllen lassen. Wenn Sie Früchte- oder Kräutertee bevorzugen, nehmen Sie bitte eigene Teebeutel mit, da diese vor Ort nicht erhältlich sind!
Als Orientierung können Sie während dem Lodge-Trekking (für Mittagessen und Getränke) mit etwa EUR 10,- pro Tag und in Städten mit etwa EUR 20,- pro Tag rechnen.
Reisen mit Unterbringung in Zelten
Während des Zelt-Trekkings werden Sie von einem Wanderführer, Hilfsguide(s), einem Koch und von Trägern und/oder Lasttieren begleitet.
Die Größe der Begleitmannschaft ist abhängig von der Gruppengröße. Je nach Reise treffen Sie die Begleitmannschaft bereits in Kathmandu oder am Ausgangsort Ihres Trekkings.Zu zweit belegen Sie ein 3-Personen-Zelt, damit es räumlich nicht so eng ist. Zusätzlich gibt es ein Aufenthaltszelt mit einem Esstisch und Stühlen, ein Küchen- und ein Toilettenzelt.
Das gesamte Campingequipment inkl. Unterlagsmatten (etwa 3-4 cm dicke, einfache, gut isolierende Schaumstoffmatten) und Campinggeschirr wird während des Trekkings zur Verfügung gestellt. Sie brauchen lediglich Ihre persönlichen Gegenstände und einen guten Schlafsack (siehe Mitnahmeempfehlung) mitzubringen. Wenn Sie keinen passenden Schlafsack besitzen, können Sie vor Ort einen ausborgen.
Das gesamte Campingequipment, Ihr Gepäck und alle Vorräte werden für Sie transportiert. Sie brauchen nur Ihren eigenen Tagesrucksack zu tragen.Zeltwände sind sehr hellhörig. Nehmen Sie daher unbedingt Ohrstöpsel mit, besonders wenn Sie einen leichten Schlaf haben.
Beim Zelttrekking ist eine Stirnlampe sehr wichtig! Unbedingt mitnehmen!Jeweils am Morgen bekommen Sie eine Schüssel mit (lau)warmem Wasser für eine „Katzenwäsche“ zur Verfügung gestellt. Manche Camps liegen an Fluss- oder Seeufern. Abgehärtete Trekker nutzen diese Gelegenheiten gerne für ein kurzes Bad. Am Wasser können Sie auch Ihre Kleidung waschen. Bitte bringen Sie dafür biologisch abbaubares Waschmittel mit!
Toilettenpapier bzw. Feuchttücher sind von jedem Gast selbst mitzubringen. Für Notfälle hat die Begleitmannschaft aber auch immer etwas Toilettenpapier dabei.
Meistens wird es so sein, dass die Zelte bereits aufgeschlagen sind, wenn Sie im Camp ankommen. Pass- oder besonders lange Wandertage verlangen jedoch auch unseren Trägern und den Lasttieren einiges an Kraft ab. Wir bitten daher um Verständnis, wenn die Lager an diesen Tagen etwas verspätet aufgestellt werden. Wer möchte, kann natürlich gerne helfen, die Lager aufzuschlagen. Dies stellt jedoch keine Verpflichtung dar!
Verpflegung beim Zelttrekking
Alle Mahlzeiten werden immer frisch zubereitet.
Zum Frühstück gibt es Schwarztee oder Kaffee und meistens Toastbrot mit Butter, Marmelade oder Honig, Porridge (Haferschleim), Müsli, Cornflakes und manchmal Eiergerichte in verschiedenen Formen.Das Lunch zu Mittag fällt immer wieder unterschiedlich aus, bspw. Baked Beans, Fingerchips, Sandwiches mit Thunfisch oder ähnlich.
Die Hauptmahlzeit wird abends eingenommen. Es gibt immer eine Suppe oder einen kleinen Snack als Vorspeise. Das Hauptgericht besteht meistens aus einem Nudel oder Reisgericht mit Gemüse und manchmal sogar Fleisch. Als Nachspeise gibt es häufig Kekse oder Früchte (meistens aus der Dose).
Ihre Sigg- oder Thermosflasche können Sie jeweils am Morgen, bei der Mittagsrast und am Nachmittag/Abend im Camp mit gut abgekochtem Wasser auffüllen lassen. Wasserdesinfektionsmittel sind nicht notwendig. Schwarztee-Beutel werden zur Verfügung gestellt. Wenn Sie Früchte- oder Kräutertee bevorzugen, nehmen Sie bitte eigene Teebeutel mit, da diese vor Ort nicht erhältlich sind! Sie können der Abwechslung halber auch Brausetabletten von zu Hause mitbringen.
Auf einigen Campingplätzen, oder wenn Sie unterwegs durch ein Dorf kommen, können Sie Cola, Bier oder auch stilles Mineralwasser kaufen. Wieviel Geld während des Trekkings benötigt wird, ist oft sehr unterschiedlich. Durchschnittlich können Sie für Getränke dieser Art aber mit etwa 5-10 Euro pro Tag rechnen (sofern Sie welche konsumieren).
In den Städten müssen Sie für Mittagessen und Getränke mit etwa 20 Euro pro Tag rechnen.HÖHENANPASSUNG UND SICHERHEIT
Wir veranstalten bereits seit vielen Jahren Wander- und Trekkingtouren, auch in großen Höhen. Unsere Routen werden, in Hinblick auf eine optimale Höhenanpassung, mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Unsere Führer zeichnet viel Praxiswissen und große Trekkingerfahrung im Himalaya, welche durch fortwährende Schulungen optimiert wird, aus. Dennoch kann es vorkommen, dass ein Teilnehmer Höhenkrank wird. Für diesen Fall werden auf all unseren Nepal Reisen in große Höhen ein Überdrucksack (Gamow-Bag) und Sauerstoff-Flaschen mitgenommen. Auf jeder Reise kann vom Führer auch telefonisch Kontakt hergestellt werden.
Es kommt immer wieder zu Streiks verschiedenster Parteien und Sparten, die bspw. geschlossene Geschäfte oder Fahrverbote in gewissen Stadtteilen zur Folge haben. Sie finden zumeist nur in Kathmandu oder Pokhara statt. In kleineren Orten oder gar während des Trekkings bekommt man davon meist gar nichts mit. Auf unsere Gruppen haben Streiks kaum Auswirkungen. Touristenfahrzeuge sind speziell gekennzeichnet und dürfen meisten fahren. Geschäfte sperren abends wieder auf. Die Streiks verlaufen zum Großteil friedlich.
IMPFUNGEN
Es gibt keine verbindlichen Impfvorgaben für die Einreise nach Nepal. Folgende Impfungen werden jedoch empfohlen: Tetanus, Diphtherie, Typhus, Polio und Hepatitis A/B.
Bei einem Besuch im Chitwan Nationalpark wird empfohlen zusätzlich noch Maßnahmen zur Vorbeugung einer Malaria-Erkrankung zu treffen.
Verbreitet werden Malaria-Erreger in erster Linie durch die, hauptsächlich in der Nacht aktiven, Moskitos (Anopheles-Mücken). Neben dem Mitführen von Malaria-Medikamenten können Sie selbst sehr viel tun um die Gefahr einer Erkrankung zu mindern. Hier die wichtigsten Tipps um sich vor Moskitostichen zu schützen: Tragen Sie, vor allem abends, helle, lange Kleidung, die Ihre Haut gut bedeckt. Halten Sie die Fliegengitter geschlossen. lassen Sie Türen nicht unnötig lange geöffnet und benutzen Sie beim Schlafen, sofern vorhanden, Moskitonetze. Auch das einschalten der Klimaanlage kann helfen, da Moskitos sich in kühlen Räumen nicht besonders wohl fühlen. Ein wirkungsvolles Hilfsmittel ist die Behandlung von Kleidung und Haut mit moskitoabweisenden Mitteln (Repellents). Wir empfehlen das Produkt Nobite. Nähere Informationen finden Sie unter www.nobite.com.
Die Regionen um Kathmandu und Pokhara, sowie Gebirgsregionen ab 1.200 m gelten als malariafrei.Bitte klären Sie rechtzeitig mit dem tropenmedizinischen Institut oder Ihrem Arzt ab, welche Impfungen für Sie notwendig und sinnvoll sind!
VISUM
Besucher aller Nationen (mit Ausnahme indischer Staatsbürger) benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum.
Das Nepal-Visum wird direkt bei der Einreise in Kathmandu ausgestellt (muss nicht vorab beantragt werden). Es kostet EUR 32,- oder USD 40,-.Für die Ausstellung des Visums benötigen Sie:
- Ihren Reisepass (Der Reisepass muss BEI AUSREISE NOCH mind. 6 MONATE GÜLTIG sein.)
- einen vollständig ausgefüllten Visumsantrag für Nepal (Das Antragsformular erhalten Sie bei Ihrer Reisebuchung von uns.)
- 2 Passbilder (Meistens ist 1 Bild ausreichend, aber je nach Beamten kann es sein, dass Sie 2 benötigen.)Tipps: Wir empfehlen das Antragsformular vorab zu Hause auszufüllen. Das erspart viel Zeit bei der Einreise. Halten Sie während der Einreise einen eigenen Kugelschreiber griffbereit. Tragen Sie Ihren Reisepass mit dem Visum immer am Körper.
Passbilder
Je nachdem welche Trekkingtour Sie in Nepal unternehmen, benötigen Sie unterschiedlich viele Passbilder:
- Je 4 Passbilder für Reisen ins Annapurna-, Everest-, Manaslu- und Langtanggebiet.
- Je 6 Passbilder für Reisen ins Dolpo- und Mustanggebiet.Bitte führen Sie die Passbilder in Ihrem Handgepäck mit!
1-2 Stück benötigen Sie für die Ausstellung des Nepal-Visums. Die restlichen Bilder werden für diverse Trekkinggenehmigungen benötigt und nach Ihrer Ankunft in Kathmandu von unserem Partner eingesammelt.
Die Passbilder müssen nicht unseren biometrischen Richtlinien entsprechen.INTERNATIONALER FLUG UND ABHOLUNG IN KATHMANDU
Die internationalen Flüge sind nicht begleitet. Sie werden bei Ihrer Ankunft in Kathmandu, nach den Einreiseformalitäten und der Gepäckabholung, von Mitgliedern unseres Partner-Teams mit einem "Weltweitwandern"-Schild abgeholt.
Außerhalb des Flughafengeländes drängen sich oft Träger auf, die Ihnen die Tasche abnehmen wollen und danach Geld verlangen. Bitte tragen Sie Ihr Gepäck selbst bis zu dem von Ihnen gewählten Transportmittel und geben Sie es erst ab, wenn es in sicheren Händen ist. Geben Sie bitte kein Geld an die Menschen am Flughafen.GEPÄCK
LODGETREKKING
Bitte beachten Sie, dass auf dem internationalen Flug aufgegebenes Gepäck mit max. 23 kg + Handgepäck (abhängig von der Fluglinie) begrenzt ist.
Das Gepäcklimit für alle Inlandsflüge liegt bei max. 15 kg Frachtgepäck plus max. 5 kg Handgepäck.
Das Gepäckslimit, das Sie von den Trägern transportieren lassen können beträgt max. 12,5 kg.ZELTTREKKING
Bitte beachten Sie, dass auf dem internationalen Flug aufgegebenes Gepäck mit max. 23 kg + Handgepäck (abhängig von der Fluglinie) begrenzt ist.
Das Gepäcklimit für alle Inlandsflüge liegt bei max. 15 kg Frachtgepäck plus max. 5 kg Handgepäck.
Das Gepäckslimit, das Sie von den Lasttieren transportieren lassen können beträgt max. 15kg.Ihr Gepäck wird während des Lodge- oder Zelttrekkings in eigenen Tragevorrichtungen transportiert. So werden die Trageriemen von zB Ihrem Rucksack nicht beansprucht. Zum Schutz vor Regen, etc. wird alles zusätzlich in Planen gehüllt.
Wir bitten Sie, Ihr Gepäck für das Trekking ausschließlich in Reisetaschen, Rucksäcke oder Seesäcke zu packen (flexibles Material!). Koffer oder andere steife Gepäckstücke sind für die Tragevorrichtungen der Träger und der Lasttiere nicht transportierbar!REISEN MIT TAGESWANDERUNGEN
(Ihr Gepäck wird mit einem Fahrzeug von Unterkunft zu Unterkunft transportiert.)
Bitte beachten Sie, dass auf dem internationalen Flug aufgegebenes Gepäck mit max. 23 kg + Handgepäck (abhängig von der Fluglinie) begrenzt ist.
Das Gepäcklimit für alle Inlandsflüge liegt bei max. 15 kg Frachtgepäck plus max. 5 kg Handgepäck.
Das Gepäck, das für Sie mit Fahrzeugen von Unterkunft zu Unterkunft transportiert wird, ist nicht begrenzt. Bitte packen Sie Ihr Gepäck dennoch wohlüberlegt! Hier können Sie auch problemlos Koffer verwenden.6.000er-BESTEIGUNGEN
Für unsere Touren bei denen Sie einen 6.000er-Gipfel besteigen, gelten auf Grund der erforderlichen Sonderausrüstung andere Gepäckbestimmungen. Details dazu finden Sie bei den jeweiligen Programmen in der Rubrik „Programmhinweise“.Bei jeder Reise wird Ihr Gepäck für Sie von Unterkunft zu Unterkunft oder von Camp zu Camp transportiert. Sie brauchen lediglich Ihren Tagesrucksack zu tragen. Zugriff auf das für Sie transportierte Gepäck haben Sie in Ihrer jeweiligen Unterkunft. Packen Sie daher alle Dinge, die Sie tagsüber benötigen in Ihren Tagesrucksack (Regenschutz/Anorak, Fleece, Fotoausrüstung, Sonnencreme, Trinkflasche, etc.).
Gepäck, wie zB Kleidung für die Stadt und den Heimflug, das Sie während des Trekkings nicht benötigen, können Sie in Kathmandu im Hotel oder bei unserem Partner zwischenlagern.
GEMEINSAMES KOCHEN
Das gemeinsame Kochen des nepalesischen Nationalgerichtes Dal Bhat (Linsen mit Reis) oder der köstlichen Momos (Teigtaschen) ist fixer Programmpunkt auf jeder Reise. Im Team macht das Zubereiten der Speisen besonders viel Spaß und lässt Sie die nepalesische Kultur intensiver erleben.
ZEITDIFFERENZ
Nepal ist unserer Winterzeit 4 ¾ Std. und unserer Sommerzeit 3 ¾ Std. voraus.
ELEKTRIZITÄT
Die Netzspannung in Nepal beträgt 220 Volt.
In der Regel findet man in den Unterkünften Steckdosen für Dreipunktstecker vor. Unsere Zweipoligen Stecker passen zwar auch in die Steckdosen, sitzen aber meist recht locker (egal ob mit oder ohne Adapter). Tipp: Etwas Klebeband zum Fixieren mitnehmen. Bitte verwenden Sie ausschließlich eines, das sich leicht wieder entfernen lässt! Sonst sehen die Bereiche um die Steckdosen herum bald nicht mehr so "schön" aus.In Nepal fällt häufig der Strom aus (teilweise sogar für 8-10 Stunden pro Tag). Es ist daher ratsam abends auch in den Städten immer eine Stirnlampe bei sich zu tragen!
Auf Trekkingtouren bei denen Sie in Lodges untergebracht sind, können Sie die Akkus für Ihre Kamera, etc. meist in den Gemeinschaftsräumen aufladen. 1x Aufladen kostet etwa 2-3 Euro. Bedenken Sie aber, dass es häufig zu Stromausfällen kommt und die Anzahl der verfügbaren Steckdosen begrenzt ist.
Auf Trekkingtouren bei denen Sie in Zelten untergebracht sind, gibt es für die Dauer des Zelttrekkings häufig keine Möglichkeit Akkus aufzuladen. Bringen Sie genügend Akkukapazität und Speicherkarten mit.
WÄHRUNG UND GELDWECHSEL
Die Landeswährung ist die Nepalesische Rupie. Grob können Sie wie folgt umrechnen: 100 Nepalesische Rupien = 1 Euro.
Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist nicht erlaubt. Gewechselt wird daher in Nepal. Wir raten Ihnen davon ab, direkt am Flughafen in Kathmandu Geld zu wechseln. Hier bekommt man oft schlechtere Wechselkurse als bei den Banken oder Wechselstuben in der Stadt. Ihr Führer wird Ihnen zeigen, wo Sie am besten Wechseln können.
In Nepal wird der Euro für den Umtausch in Rupien sehr gerne angenommen. Wahlweise können Sie auch US-Dollar zum Wechseln mitbringen.Mit einer Bankomatkarte können Sie in Kathmandu, Pokhara und in den meisten anderen größeren Städten Geld ziehen. Bei der Verwendung von Kreditkarten müssen Sie mit hohen Gebühren rechnen.
In Nepal kommt es häufig zu Stromausfällen (teilweise sogar 8-10 Stunden pro Tag). Nehmen Sie daher genügend Bargeld mit.KONTAKT MIT DAHEIM
Telefongespräche nach Europa sind in aller Regel einfach von den Hotels aus zu führen und nicht übermäßig teuer. Tipp: Informieren Sie sich vorab über den Minutenpreis!
Mit den meisten heimischen Handys können Sie in Nepal, mit Ausnahme der größeren Städte, eher nur sporadisch telefonieren, das Versenden einer SMS funktioniert hingegen gut. Es kann jedoch einige Stunden dauern, bis die SMS ihren Empfänger erreicht.
Gerade im Bereich der Mobilfunknetze gibt es fortwährend Neuerungen. Erkundigen Sie sich deshalb vorab bei Ihrem heimischen Anbieter (über Roaming-Tarife udgl.)
Die weitaus schnellste und günstigste Art Kontakt mit Europa herzustellen bieten die Internetcafés die Sie in allen größeren Städten finden. Manche davon bieten auch Videotelefonie (via Skype) an.FAIR-REISEN IN NEPAL
Unsere Trekkingreisen in Nepal haben ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zu "billige" Reisen, die folglich auf Kosten unserer einheimischen MitarbeiterInnen gehen, lehnen wir ab. Bei unseren Reisen bieten wir Ihnen eine sehr gute Reisequalität - dazu aber auch gute Arbeits- & Lebensbedingungen für unsere örtlichen MitarbeiterInnen!
In Nepal engagieren wir uns für folgende Projekte/Aktivitäten:
Kinderheim
• Wir sind Hauptunterstützer eines Kinderheimes in Nepal und möchten dadurch diesen Kindern eine gute Zukunft sichern. Aktuell sind neue Unterkünfte, die sog. „Bottle-Houses“ im Enstehen.
Dorfschule
• Wir unterstützen tatkräftig eine Dorfschule im Norden Kathmandus. Mit unserem Geld wurde 2007 ein komplettes Gebäude errichtet und neue Schulmaterialien angeschafft.Träger
• Wir befolgen streng die Regeln der IPPG (International Porter Protection Group) für faire Arbeitsbedingungen unserer örtlichen Träger.
• Wir bezahlen unseren Trägern einen doppelt so hohen Lohn, wie von der Trägergewerkschaft empfohlen wird.
• Alle unsere Träger bekommen von uns eine funktionelle Arbeitsbekleidung, Bergschuhe, Socken, Haube & Handschuhe.
• Wir wollen nicht, dass bei unseren Trekkingtouren – wie wir das vielfach bei anderen Gruppen sehen – unsere Träger in unzureichender Bekleidung frieren!
• Die Traglasten unserer Träger sind auf max. 25 kg begrenzt. Es gibt vor Ort Träger, die bis zu 80 kg tragen (müssen).
• In den Wintermonaten bieten wir unseren daran interessierten Trägern in Nepal kostenfreie Ausbildungen an (Englischkurse, Sicherheitstraining, Bergführerausbildung)
• Ein gutes Beispiel ist Sonam: Er hat einst als Träger bei uns zu arbeiten begonnen und ist nun dank unserer vielfältigen Ausbildungsprojekte bereits geprüfter Bergführer und begleitet als sehr beliebter und gut bezahlter Führer unsere Gruppen.Ausbildungsprojekt Empowerment
• Von 2007 bis zum Sommer 2011 veranstalteten wir jeden Sommer mehrmonatige Weiterbildungen für unsere Führer bei uns in Österreich, mit Intensiv-Deutschkursen, Erste-Hilfe-Ausbildungen, Bergführerkursen uvm. Sudama hat hier unter anderem an einer Gletscher-Sicherheitsausbildung („Eiskurs“) der österreichischen Bergrettung teilgenommen. Dieses Wissen gibt er nun als Trainer in Nepal an unsere anderen Führer weiter.
• Unsere auf diese Weise gut geschulten und motivierten örtlichen Mitarbeiter werden auch entsprechend fair entlohnt. Unsere örtlichen Mitarbeiter (inkl. Fahrer und Träger) sind selbstverständlich unfallversichert und erhalten eine faire Entlohnung.Umwelt
• Auf unseren Zelt-Trekkingtouren wird zum Kochen nur Gas oder Kerosin verwendet, wir achten besonders auf eine umweltgerechte Abfallentsorgung und auf Umweltschutz.
Diese Aktivitäten und die dadurch erzielte hohe Reisequalität durch ein starkes, motiviertes Team kommen in der Folge allen unseren Gästen zugute!Nähere Informationen zu unseren Projekten und Aktivitäten finden Sie auf unserer Info-Homepage www.fairreisen.at
Die Sonnen- und die Schattenseiten
Jede Münze hat zwei Seiten! Nepal kennt man als Traumtrekkingdestination, aber auch als Armenhaus. Sie werden auf Ihrer Reise vielen Menschen begegnen, die unter sehr einfachen Bedingungen leben müssen, vielen, die für ihr tägliches Brot auf die Straße gehen und betteln. Wir Ausländer sind für sie eines mit Sicherheit: reich! Auch wenn es schwer fällt, bitte unterstützen Sie das Betteln nicht, vor allem nicht bei Kindern. Denn wenn Kinder merken, dass sie mit dem Betteln Geld machen, verlieren sie schnell das Interesse an der Schule. Wenn Sie helfen wollen, unterstützen Sie lieber Projekte, die Bettlern Lebensalternativen anbieten.
Wo Menschen arm sind, ist die Liebe zur Natur und zum Umweltschutz schnell hintangestellt. Wie viele andere Drittweltländer hat auch Nepal große Probleme im Umgang mit dem Müll. Nicht nur in Kathmandu auch außerhalb der größeren Städte werden Sie achtlos Weggeworfenes vorfinden. Umso wichtiger ist auch Ihr aktives Mittun und –helfen. Weltweitwandern bemüht sich möglichst wenige Spuren zu hinterlassen und unterstützt darüber hinaus zahlreiche lokale Projekte, kann aber nicht die Probleme des Landes lösen.
Termine, Preise & Buchung
3% Frühbucher-Rabatt bei Buchung 6 Monate vor Abreise| von | bis | Gruppe min/max |
Plätze | Preis | EZZ | Buchung | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 13.10.12 | 04.11.12 | 4/14 |
|
2.490 € | 170 € |
buchen
|
|
| beim 17-tägigen Trekking kein Einzelzimmer möglich | |||||||
| 03.11.12 | 25.11.12 | 4/14 |
|
2.490 € | 170 € |
buchen
|
|
| beim 17-tägigen Trekking kein Einzelzimmer möglich | |||||||
| 02.03.13 | 24.03.13 | 4/14 |
|
2.490 € | 170 € |
buchen
|
|
| beim 17-tägigen Trekking kein Einzelzimmer möglich | |||||||
| 23.03.13 | 14.04.13 | 4/14 |
|
2.490 € | 170 € |
buchen
|
|
| Bei dieser Reise sind noch Plätze frei. | |
| Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei. | |
| Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen. |



Sudama Karki



FairReisen


Die Umrundung des Annapurna-Massivs ist für uns eine der schönsten und abwechslungsreichsten Trekkingrouten der Welt. Kaum eine andere Wanderung bietet mehr landschaftliche Vielfalt, verschiedene Klimazonen, eine reiche Pflanzen- und Tierwelt, unterschiedliche Kulturen und Lebensweisen. Perfekte Akklimatisation bis zum Thorong La (5.415m) durch den langsam ansteigenden Wegverlauf. Es sind nicht wenige TouristInnen unterwegs, untertags "verläuft" sich das aber und man ist oft alleine am Weg.