• Wir wandern direkt an den mittelalterlichen
    Wehrtürmen (UNESCO-Weltkulturerbe) im Dorf Uschguli vorbei.
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Georgien – Land der hohen Türme

Vom Kasbek nach Swanetien

Die gigantische Hochgebirgskulisse des Großen Kaukasus, mittelalterliche Steindörfer mit trutzigen Wehrtürmen und die Herzlichkeit der Swanen begeistern. Wir starten in Georgiens Hauptstadt Tiflis (Tbilissi), wandern durch unberührte Gebirgslandschaften und genießen die raffinierte Küche, die Orient und Okzident vereint.

mittel Wanderreise
Ø Gehzeit/Tag5 Stunden
Reisedauer15 Tage
Gruppe6-14 Teilnehmer
Wandertage7 Tage
ab € 2.190
  • * Tiflis und die alte Hauptstadt Mzcheta
  • * 5-tägige Streckenwanderung durch Swanetien
  • * Mittelalterliche Dörfer mit Wehrtürmen vor traumhafter Gebirgskulisse
  • * Wanderungen mit Blick auf den Kazbek (5.047 m)
  • * Antike Höhlenstadt Uplisziche und Klosterakademie Gel
  • 1. Tag: Flug nach Tiflis
  • 2. Tag: Tiflis Stadtbesichtigung
  • 3. Tag: Tiflis - Mzcheta -Kazbegi
  • 4. Tag: Wanderung zur Dreifaltigkeitskirche
  • 5. Tag: Bergwanderung in eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft
  • 6. Tag: Gudauri - Gori -Uplisziche - Kutaissi
  • 7. Tag: Reise nach Swanetien
  • ...
Die weiteren Tage einblenden

Wir müssen höher. Noch ein Stückchen höher. Jetzt, an der Kuppe angekommen, öffnet sich ein traumhafter 360-Grad-Panoramablick. Wir stehen praktisch Aug´ in Aug´ mit den Gletschern des Schchara, mit 5.068 Metern der höchste Berg Georgiens. Am Tag davor waren wir im nahen Hochtal von Uschguli: Hier verdichten sich Bergriesen, alte Wehrtürme und Tradition zu einem Gesamtkunstwerk. Nicht umsonst zählen die vier Dörfer mit ihren Wehrtürmen hier zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Diese Wanderungen sind Teil unserer fünftägigen Trekkingtour auf der Reise. Andere TouristInnen treffen wir fast nicht. Dank unserer Partnerinnen Lia, Lela und Teona sind wir hier mit dieser Route auf einem echten Geheimtipp unterwegs. Wir übernachten in einfachen Unterkünften in kleinen Bergdörfern.

Bevor wir zur Streckenwanderung starten, wärmen wir uns mit Tageswanderungen auf, etwa zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche aus dem 14. Jahrhundert und auf 2.170 Metern. Und wir besuchen die Höhlenstadt Uplisziche aus dem 1. Jahrtausend vor Christus. Hier führte einst ein Zweig der legendären Seidenstraße durch, heute noch sind ein Theater, verschiedenen Paläste und mehrere Straßen gut erkennbar.

Wer mag, kann am Ende der Reise bei einer befreundeten Familie gemeinsam kochen. Wir machen Chatschapuri, das ist Fladenbrot mit Käse, füllen Auberginen mit Walnüssen oder servieren Granatapfelsauce zum Gegrillten. Dazu herrlichen Wein. Wir sehen: In der georgischen Küche befruchten Orient und Okzident einander perfekt.

Eindrücke nach Erkundigungsreise von Christian Hlade (Gründer Weltweitwandern): Die Gebirgslandschaften Georgiens sind sehr eindrucksvoll und erinnern manchmal an eine Mischung aus der Schweiz und Nepal – nur trifft man auf weitaus weniger Reisende. Kulturell ist das Land einerseits sehr europäisch und christlich, durch seine Lage östlich der Türkei blitzt aber auch der Orient immer wieder durch. Aufgrund der Abgeschiedenheit Georgiens, aber auch durch die bis vor kurzem vorhandenen Konflikte mit Russland, war das Land lange in einer Art „Dornröschenschlaf“. Man reist hier zum Teil noch in eine andere, von der Globalisierung unberührte Zeit: kaum Supermärkte und internationale Ketten, wenig Werbeplakate.

Zitat der englischen Schriftstellerin Wendell Steavenson, die zwei Jahre lang in Tiflis gelebt hat: „Es funktioniert zwar vieles nicht wie zu Hause – aber die Lebensqualität und Gastfreundschaft ist in Georgien für mich trotzdem wesentlich höher. Man ist hier weit weg von der globalisierten Vereinheitlichung.“

Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Flug nach Tiflis

Ankunft in Tiflis - wir werden am Flughafen erwartet und in unser erstes Hotel gebracht.
(-/-/-)
2. Tag: 

Tiflis Stadtbesichtigung

Die Hauptstadt Georgiens fasziniert als Mischung aus alt und neu: Zur osmanischen und eklektischen Architektur gesellen sich avantgardistische Baudenkmäler von Toparchitekten des Westens (z.B. Michele de Lucchi oder Jürgen Mayer H.). Hypermoderne Bauwunder, verspielte Holzveranden, prachtvoller Jugendstil, arabische Bäder und morbider Charme – all das vereint, charakterisiert Tiflis. Die 1,2 Millionen Einwohner-Stadt ist eine aufwühlende Mischung aus Zerfall und Hoffnung, aus alten Traditionen und modernem Leben. Nicht zu Unrecht wird Tiflis auch „Paris des Ostens“ genannt. In der Tat erinnert die Stadt an ein altmodisch-angegrautes Paris sowie an Filme Frederico Fellinis.
Nach dem Frühstück brechen wir zur Stadtbesichtigung der Alt- und Neustadt auf. Tiflis ist klein genug, alle interessanten Baudenkmäler der Altstadt liegen nahe beieinander und sind durch Spaziergänge leicht erreichbar.

Zunächst besichtigen wir die Altstadt mit der Metechi Kirche (13. Jahrhundert) und das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier hat man einen schönen Blick auf den Fluss Mtkwari (Kura) mit der eindrucksvollen, hypermodernen Friedensbrücke, die Altstadt und die Umgebung Tiflis.
Wir spazieren vorbei an den arabischen Schwefelbädern, erklimmen die Nariqala Festung (4. Jahrhundert) hoch über der Stadt, besichtigen die Synagoge und die Hauptkirche, die Sioni Kathedrale. Hier wird das Weinrebenkreuz der heiligen Nino zur Erinnerung an die frühe Christianisierung aufbewahrt. Weiter spazieren wir zum Betlemi Viertel und zur Antschischati Kirche (6. Jahrhundert), der ältesten Kirche der Stadt. Nach dem Mittagessen besuchen wir die Schatzkammer des Historischen Museums (mit Goldschmiedekunst aus der Zeit des Goldenen Vlies) und machen einen Spaziergang auf der Rustaweli Straße.
Abendessen in einem traditionellen georgischen Restaurant. Übernachtung in Tiflis.
(F/M/A)
3. Tag: 

Tiflis - Mzcheta -Kazbegi

Nach dem Frühstück fahren wir nach Mzcheta (UNESCO-Weltkulturerbe), die alte Hauptstadt ist heute noch religiöses Zentrums Georgiens. Hier besichtigen wir die Dschwari Kirche und die Swetizchoveli Kathedrale. Weiter geht es mit dem Bus nordwärts entlang der sogenannten Georgischen Heerstraße. Bei einem Zwischenstopp besuchen wir die Wehrkirche Ananuri (17. Jahrhundert). Die Fahrt führt durch landschaftlich sehr reizvolle Gebiete mit zahlreichen Nussbäumen und immer höher hinauf in den Großen Kaukasus. Nach Rast auf dem Kreuz-Pass geht es die gut ausgebaute Bergstraße abwärts zur Ortschaft Kazbegi (Stepanzminda) nahe der russischen Grenze. Abendessen und Übernachtung in Kazbegi in einer Privatunterkunft (mehrere Zimmer teilen sich Dusche/WC). Hier bleiben wir zwei Nächte.
Fahrzeit: ca. 4,5 Std. (180 km)
(F/M/A)
4. Tag: 

Wanderung zur Dreifaltigkeitskirche

Vormittags wandern wir von Kazbegi zu der auf 2.170 m gelegenen Gergeti Dreifaltigkeitskirche aus dem 14. Jahrhundert (teilweise unbefestigter Weg). Wenn das Wetter mitspielt, kann man einen Blick auf einen der höchsten Gletscher im Kaukasus, den Kazbeg (5.047 m) erhaschen. Mittagessen in Kazbegi in unserer Unterkunft. Am Nachmittag Fahrt entlang der imposanten Dariali-Schlucht bis zur russischen Grenze und Besuch einer Kirche. Abendessen und Übernachtung in Kazbegi (1.700 m).
Wanderung: +/- 435 m, Gehzeit ca. 3-4 Std. (7 km)
(F/M/A)

5. Tag: 

Bergwanderung in eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft

Früher Aufbruch und ca. 40 Min. Fahrt durch das Sno-Tal bis zum abgelegenen Bergdorf Dschuta, das jeden Winter bis zu sieben Monate von der Außenwelt abgeschnitten ist. Von hier startet unsere heutige Wanderung in ein saftig grünes Hochtal (2.550 m) am Fuße des Bergs Tschauchebi (3.842 m). Wer möchte, kann vom Lagerplatz aus zur Thetu Spitze (3.210 m) weiter marschieren. Die Gebirgsszenerie mit ihren großartigen Felszacken erinnert an die Dolomiten. Wir wandern vorbei an riesigen Rhododendrenfeldern, die im Juli weiß-gelb blühen und die Landschaft wie mit Schnee überzogen erscheinen lassen. Von der Thetu Spitze bietet sich eine großartige Aussicht, dominiert vom Kazbeg (5.047 m) und Tschauchebi. Rückkehr zum Bus und Fahrt nach Gudauri. Abendessen und Übernachtung in Gudauri in einem kleinen, gemütlichen Hotel (jedes Zimmer verfügt über eigene Dusche/Toilette).

Wanderung: Vom Dorf Dschuta bis zum Lagerplatz bei Tschauchebi +/- 400 m, ca. 3 Std. Gehzeit. Optional und zusätzlich für fitte TeilnehmerInnen: Vom Lagerplatz bei Tschauchebi zur Thetu Spitze: +/- 660 m, Gehzeit ca. 4,5 Std. (etwas ausgesetzt im Gipfelbereich). Gesamtgehzeit: ca. 7,5-8 Std. exkl. Pausen
Fahrzeit: 2 Std. (70 km)
(F/Picknick/A)
6. Tag: 

Gudauri - Gori -Uplisziche - Kutaissi

Entlang der alten Seidenstraße Fahrt in die Kartli-Region in die Stadt Gori. Kurze Besichtigung des Stalin-Geburtshauses (heute Museum) von außen. Anschließend besuchen wir die Höhlenstadt Uphlisziche (1. Jahrhundert vor Christus), durch die ein Zweig der legendären Seidenstraße führte. Die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und verschiedenen Palästen ist heute noch gut nachvollziehbar. Nachmittags geht es nach West-Georgien in die Provinz Imereti, dem Land des „Goldenen Vlieses“, weiter. Besuch einer der eindrucksvollsten Karsthöhlen Georgiens in der Nähe von Kutaissi, die mit ihren wunderschönen Formationen gefällt. Am Weg zur Höhle sind darüber hinaus originale Dinosaurierspuren zu bestaunen. Übernachtung in der Stadt Kutaissi in einer Privatunterkunft (einfach, jedes Zimmer verfügt über eigene Dusche/Toilette).
Abendessen mit landestypischen Spezialitäten und Verkostung georgischer Weine. Georgien ist ein bekanntes Weinanbaugebiet mit Jahrtausende alter Tradition und zahlreichen seltenen und endemischen Rebsorten.
Fahrzeit: ca. 6 Std. (330 km)
(F/M/A)
7. Tag: 

Reise nach Swanetien

Am Morgen Fahrt zum Dorf Gordi und Besuch des Canyons inmitten herrlicher Landschaft. Hier haben wir die Möglichkeit, im Wald und auf dem hängenden Pfad über dem Canyon zu spazieren. Anschließend beginnt der aufregendste Teil unserer Reise: Es geht hinauf nach Swanetien! Dort erwarten uns mittelalterliche Dörfer mit Wehrtürmen und lebendigen Traditionen - umrahmt von der mächtigen Hochgebirgslandschaft des Großen Kaukasus (die Dörfer sind teilweise UNESCO-Weltkulturerbe). Unterwegs kurzer Stopp am Enguri-Staudamm, einem Monsterprojekt aus der Sowjetzeit und heute noch Hauptenergielieferant des Landes. Nach ungefähr 6-stündigen Fahrt erreichen wir Mestia, den Hauptort von Swanetien. Abendessen und Übernachtung in Mestia in einem Privathaus (mehrere Zimmer teilen sich Dusche/WC). Die Gastfamilie serviert uns hier sehr schmackhafte traditionelle Gerichte – ein Genuss für den Gaumen!
Fahrzeit: ca. 6-7 Std. (280 km)
(F/M/A)


Nicht benötigtes Reisegepäck während der Streckenwanderung können wir hier lassen und mit leichterem Gepäck reisen (event. zusätzliche leichte Reisetasche mitnehmen).
8. Tag: 

Mestia - Lachiri (Streckenwanderung 1. Tag)

Heute beginnt unsere 5-tägige Streckenwanderung durch die schönsten Dörfer und Landschaften von Swanetien bis zum Aussichtsberg „Guri“. Für unbeschwertes Wandern ist gesorgt, denn unser Gepäck wird mit dem Auto jeden Tag in die nächste Unterkunft gebracht.
Am Morgen marschieren wir von Mestia los - über schöne Wiesen und Wälder, vorbei an Feldern und verschiedenen Dörfern mit den typischen Wehrtürmen. Ausblicke haben wir auf die Gipfel Uschba (4.737 m) und Tetnuldi (4.858 m). Am Nachmittag erreichen wir das Dorf Lachiri. Abendessen und Übernachtung in einer Privatunterkunft (einfach, es sind nur Mehr-Bettzimmer verfügbar, keine Einzelzimmer, warmes Wasser)
Wichtige Anmerkungen:
1. Bei Quartier-Engpässen in Lachiri ist eventuell ein Transfer zurück nach Mestia und Übernachtung dort notwendig.
2. Die Übernachtungskapazitäten in den Dörfern sind sehr begrenzt. Stellen Sie sich bitte in den kommenden Tagen auf sehr einfache und (je nach Besucherfrequenz) zum Teil auch beengte Übernachtungsmöglichkeiten ein. Unserer Meinung nach wiegen die landschaftlichen Schönheiten dieser Route diesen Engpass aber bei Weitem auf! Die wunderschöne Strecke gehört für uns zu den schönsten Trekkingrouten der Welt und wird momentan noch kaum von anderen Veranstaltern angeboten. Es handelt sich um einen echten Geheimtipp!
Wanderung: ca. +600 m/-350 m, Gehzeit ca. 4 Std. (12 km)
(F/Picknick/A)
9. Tag: 

Lachiri - Adischi (Streckenwanderung 2. Tag)

Von Lachiri wandern wir in das Dorf Jabeshi und weiter nach Adischi. Zuerst führt unser Weg durch den Wald und über alpine Wiesen mit vielen Blumen und Rhododendronbüschen bis zu einem Pass auf ca. 2.465 m Höhe. Von hier aus haben wir wunderschöne Ausblicke auf den nahen Chaneri-Gletscher mit seinen mächtigen Eisbrüchen und Spaltenzonen sowie auf die Gipfel Uschba (4.700 m) und Laila (4.010 m). Genussvoll führt der Weg weiter durch eine wunderschöne Hochgebirgslandschaft, ständig eröffnen sich großartige 360-Grad Bergpanoramen und Blicke auf eine Vielzahl mächtiger Berggipfel. Unser heutiges Ziel ist das mittelalterliche Steindorf Adischi (ca. 2.040 m). In diesem winzigen, entlegenen Bergort wohnen heute noch fünf bis sechs Familien. Sie bieten uns Unterkunft und Abendessen (Unterkunft sehr einfach, nur Mehrbettzimmer, die Zimmer teilen sich Bad und Toilette).
Wanderung: ca. ¬+930 m/-380 m, Gehzeit 5-6 Std. (15 km)
(F/Picknick/A)

10. Tag: 

Adischi - Iprali (Streckenwanderung 3. Tag)

Wir folgen dem Weg in Richtung Talschluss mit seinem hohen Gletscherbruch und müssen einen Gebirgsfluss überqueren. Sollte das Wasser zu hoch sein, tragen uns Pferde sicher und trocken durch die Fluten. Aufstieg zum Chkhuntieri Pass (2.700 m): Hier sind die großartigen Chkhuntieri-Gletscherbrüche des Tetnuldi (4.858 m) fast zum Greifen nahe. Der heutige Weg wird von einer üppigen Blumenpracht, Rhododendren-Büschen und dem stets großartigen Kaukasus-Bergpanorama mit seinen Gletschern begleitet. Abstieg über Almen mit saftig grünen Wiesen voll Bergblumen und durch einsame Hochtäler. Am Weg liegen Almhütten und ein verlassenes Dorf. Abendessen und Übernachtung in Iprali (ca. 1.950 m, einfach, begrenzte Anzahl an Zimmern, Toilette im Haus, warmes Wasser verfügbar).
Wanderung: ca. +¬650 m/-850 m, Gehzeit ca. 6 Std. (17,5 km)
(F/M/A)
11. Tag: 

Iprali - Uschguli (Streckenwanderung 4. Tag)

Am Morgen wandern wir zunächst bergab zum Dorf Davra. Von hier steigen wir wieder höher und folgen einem schwer zu findenden Panoramaweg, der auch heute wieder tolle Blicke auf die Kaukasus-Gletscher und Bergspitzen frei gibt. Wir marschieren vorbei an Bergbächen, durch Wiesen und Wälder bis zum Hochtal von Uschguli (ca. 2.100 m). Die vier Dorfteile von Uschguli gelten als höchste, dauerhaft besiedelte Orte Europas und zählen zum UNESCO Weltkulturerbe. Hier verdichten sich hohe Berge, trutzige Wehrtürme, urige Steindörfer und alte Traditionen zu einem Gesamtkunstwerk.
Wer noch genug Kondition hat, kann am Nachmittag vom Quartier aus eine kleine, sehr aussichtsreiche Wanderung hinauf zum Tamara- Schloss machen. Abendessen und Übernachtung in Uschguli in einem Privathaus (einfache Zimmer mit ev. sehr dünnen Trennwänden, Toiletten außerhalb des Hauses, warmes Wasser verfügbar).
Wanderung: ca. +¬450 m/-450 m, Gehzeit ca. 4 Std.
Optionale 2. Wanderung zum Tamara-Schloss (2.296 m): +/- 300 m, 2 Std. Rundweg
12. Tag: 

Uschguli - Berg Guri - Mestia (Streckenwanderung 5. Tag)

Am frühen Morgen (ca. 5.30 Uhr) beginnen wir unsere Sonnenaufgangswanderung in Uschguli (2.100 m) über den breiten Grasrücken des Aussichtsberges Guri (ca. 2.970 m). Wir werden mit herrlichen Ausblicken auf die Dörfer und Wehrtürme von Uschguli sowie dem berauschenden Panorama des Schchara-Massivs (5.068 m, höchster Berg Georgiens) belohnt. Je höher wir steigen, desto imposanter wird die Kulisse. Kurz vor dem Gipfel wird der Aufstieg über die Bergwiesen etwas steiler, wir halten uns rechts und gelangen in einem kleinen Bogen zum Gipfel. Welch großartiges Panorama! Vor uns öffnet sich ein traumhafter Blick auf die umliegenden Berge - Aug in Aug mit den scheinbar zum Greifen nahen Gletschern des Schchara. Panorama-Abstieg auf demselben Weg nach Uschguli; Rückfahrt mit Geländeautos nach Mestia.

Am Abend haben wir in Mestia Gelegenheit, bei einem Mini-Kochkurs unserer Gastgeberfamilie teil zu nehmen (Teilnahme freiwillig!) Gemeinsames Kochen ist stets eine wertvolle Möglichkeit für Begegnungen und ungezwungenen Austausch zwischen BesucherInnen und Einheimischen. Wir lernen, die vielfältigen Köstlichkeiten der Georgischen Küche – die wir im Lauf der Reise schon wiederholt genießen durften – nun auch selber zu zu bereiten. Die georgische Küche ist ausgezeichnet! Die Frauen des Hauses weihen uns in die richtige Zubereitung von Chatschapuri (Fladebrot mit Käse), Fleischtaschen, mit Walnüssen gefüllte Auberginen, und andere typisch georgische Spezialitäten ein.
Abendessen und Übernachtung in einer Privatunterkunft in Mestia (mehrere Zimmer teilen sich Dusche/WC).
Wanderung: ca. +/- 900 m, Gehzeit ca. 5 Std.
Fahrzeit: ca. 3 Std. (55 km)
(F/M/A)
13. Tag: 

Rückfahrt nach Tiflis

Frühmorgens brechen wir zur Rückfahrt nach Tiflis auf und verlassen Swanetien. Die Straße führt zunächst kurvenreich durch schöne Dörfer, darüber leuchten die Kaukasus-Gipfel im Morgenlicht. Zusehends wird es flacher und weniger kurvig, bis wir die fruchtbaren Ebenen Zentral—Georgiens erreichen. Die einzigartigen Eindrücke des einfach-ländlichen Lebens am Fuße des Kaukasus und der unvergleichlichen Gastfreundschaft der Menschen dort werden uns für immer in Erinnerung bleiben!
Am Abend feiern wir in der Altstadt von Tiflis bei einem schönen Abendessen gemeinsam Abschied von unserem Team; Übernachtung in Tiflis.
Fahrzeit: ca. 10 Std. (480 km)
(F/M/A)
14. Tag: 

Tag zur freien Verfügung in Tiflis oder optionaler Tagesausflug

Der heutige Tag kann frei und individuell gestaltet werden. Entweder, Sie erkunden Tiflis auf eigene Faust oder Sie nehmen am fakultativen Ausflug teil (Buchung und Bezahlung des Ausfluges vor Ort).

OPTION 1: Tag zur freien Verfügung in Tiflis
Wer Lust hat, kann die faszinierende, vielfältige und sehr lebendige Hauptstadt Georgiens selbstständig entdecken und kennen lernen. Genießen Sie den Tag und spannende Erlebnisse! Stadtplan, Restauranttipps, Infos und Hilfe (z.B. für die Besorgung von Karten für ev. Konzerte, Kulturprogramme oder die osmanischen Badhäuser) hält der Reiseleiter bereit.
(F/-/-)

OPTION 2: Höhlenkloster Dawid Garedscha:
Frühmorgens Fahrt zum Höhlenkloster in Dawid Garedscha (6. Jahrhundert). Die Route führt durch eine stark zerklüftete Halbwüste an der Grenze zu Aserbaidschan - eine ganz andere Landschaft als bisher auf der Reise. In Dawid Garedscha wandern wir ca. 1,5 Stunden zum Udabno Kloster mit teilweise erstaunlich gut erhaltenen Höhlenmalereien (9.-13. Jahrhundert) und genießen vom Hügelkamm einen traumhaften Ausblick über die weiten Ebenen von Aserbaidschan. Rückfahrt nach Tiflis und Übernachtung im Hotel.
Wanderung: ca. +/- 250 m, Gehzeit 1,5 Std.
Fahrzeit: ca. 4 Std. (240 km)
(F/Picknick/-)
Preis des optionalen Ausflugs vor Ort: bei 3 Personen ca. € 55,- pro Person; bei 4-5 Personen ca. € 45,- pro Person; ab 6 Personen ca. € 35,- pro Person
(F/-/-)
15. Tag: 

Heimflug

Transfer zum Flughafen. Wir wünschen eine gute Heimreise!
(-/-/-)

Reise buchen

Von Bis EZZ Preis
08. Juni 2017 22. Juni 2017 € 200 € 2.190
29. Juni 2017 13. Juli 2017 € 200 € 2.190 Buchen
20. Juli 2017 03. August 2017 € 200 € 2.190 Buchen
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10. August 2017 24. August 2017 € 200 € 2.190 Buchen
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08.06.2017 22.06.2017
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29.06.2017 13.07.2017
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20.07.2017 03.08.2017
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10.08.2017 24.08.2017
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*NUR MEHR 1 PLATZ FREI
EZZ Einzelzimmerzuschlag
  • Diese Reise ist vorangekündigt.
  • Diese Reise ist noch buchbar.
  • Die Durchführung der Reise ist gesichert.
  • Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei.
  • Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen.

Rechtzeitig buchen und Frühbucher Bonus sichern!
Bei Buchung von min. 6 Monaten vor Abreise gewähren wir Ihnen folgende Frühbucher-Rabatte:

  • € 15 bei einem Reisegrundpreis über € 500
  • € 25 bei einem Reisegrundpreis über € 1.000
  • € 50 bei einem Reisegrundpreis über € 2.000
  • € 75 bei einem Reisegrundpreis über € 3.000

Leistungen

  • Linienflug ab Wien, München und Frankfurt inkl. Taxen. Weitere Abflughäfen auf Anfrage gerne möglich (ev. Aufpreis)
  • Sämtliche im Programm angegebenen Transfer
  • Unterbringung lt. Programm
  • Alle Mahlzeiten lt. Programm (F = Frühstück, M = Mittagessen (z.T. Picknick mit Lunchpaketen), A = Abendessen) Info Lunchpakete: es stellt sich nach dem Frühstück jeder selbst zusammen was er mitnehmen möchte, praktisch ist dafür eine Plastikdose für die Jause mitzubringen
  • Alle Eintrittsgebühren laut Tagesprogramm
  • Deutschsprachiger Guide
  • Impfungen, Versicherungen, etc.
  • Ausgaben persönlicher Natur wie Getränke, Souvenirs, Trinkgelder
  • 14. Reisetag – Tagesausflugsoptionen Dawid Garedscha (vor Ort buch- und zahlbar)
  • Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen
Terminbezogene Zusatzleistungen
08.06.2017-22.06.2017:
Einzelzimmer 200 €
29.06.2017-13.07.2017:
Einzelzimmer 200 €
20.07.2017-03.08.2017:
Einzelzimmer 200 €
10.08.2017-24.08.2017:
Einzelzimmer 200 €
Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an kristin.pavanato@weltweitwandern.com

Informationen

Stand 2016 ist für Einreisende aus EU – Staaten und SchweizerInnen kein Visum erforderlich. Zur
Einreise benötigen Sie einen Reisepass, der nach der Abreise noch mind. 6 Monate gültig ist.

Wir schlafen während der Dörferwanderung in sehr einfachen, aber sauberen Unterkünften, oft private Gästehäuser. Komfortverzicht, Rücksicht und Liebe zum einfachen Leben sind bei dieser Reise unabdingbar. Die Unterkünfte sind sauber und die Gastgeber und Gastgeberinnen freundlich und sehr bemüht uns einen angehnehmen Aufenthalt zu bereiten.

Kontinentales Klima, mit Temperaturen und Jahreszeiten wie im südlichen Mitteleuropa. Es kann
also – vor allem in Tbilissi – im Sommer sehr heiß werden. Zu bedenken ist aber das zusätzliche
„horizontale“ Klima in den Gebirgsregionen des Kaukasus. In größerer Höhe und auch im
Einflussbereich von Gletschern kann es auch im Hochsommer empfindlich kalt werden. Frostige
Temperaturen bis um 0 Grad sind an manchen Tagen in den Bergen auch im Sommer – vor allem
in den Morgenstunden - möglich. Halten Sie sich bei ihrer Ausrüstung daher an das
„Zwiebelprinzip“: Viele Schichten zum An- und wieder Ausziehen. Ausreichender Sonnenschutz
darf in Ihrer Ausrüstung nicht fehlen.

Das kleine Land Georgien bietet einen großen Reichtum an schöner Natur und vielfältigen
Landschaften. Die gewaltige Gebirgskette des Kaukasus mit vielen Gipfeln über 5000m flankiert
hunderte Kilometer lang die Nordseite des Landes. Hier befindet sich ein riesiges – noch vielfach
unentdecktes Wander- und Trekkingparadies! Das Besondere dort sind zudem die zahlreichen
entlegenen, aber heute noch bewohnten Dörfer mit mittelalterlichen Wehrtürmen in den
Gebirgsregionen von Swanetien, Tuschetien und Chewsuretien. Im Osten grenzt Georgien an das
Schwarze Meer mit schönen Stränden und Badeorten. Im Zentrum und im Osten des Landes
liegen fruchtbare grüne Ebenen und Hügel mit Wein und Obstanbaugebieten. Der dicht
bewaldete „Kleine Kaukasus“ im Südwesten und die Halbwüsten an der Grenze zu Aserbaidschan
sind weitere Landschaftsformen.

Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise für Georgien:

http://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/land/georgien/

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/GeorgienSicherheit.html

https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/vertretungen-und-reisehinweise/georgien.html

Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an kristin.pavanato@weltweitwandern.com

Unser Team vor Ort

Teona Shamanauri

Trekking-Guide & Reiseleiter

Jahrgang 1982 geboren in Tblisi. Nach dem Abitur studierte Teoana an der Technischen Universität und bereiste während ihres Studiums mit Begeisterung Deutschland und andere europäische Länder. Danach lebte sie 5 Jahre in Österreich. Zurückgekehrt in Georgien erfüllte sie sich den Wunsch als Reiseleiterin und Trekkingguide zu arbeiten. Das macht ihr große Freude und sie bringt den Gästen gerne die Besonderheiten ihrer Heimatlandes näher.
Ihr Lebensmotto: „Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden“

Giorgi Chachua

Trekking-Guide & Reiseleiter

Jahrgang 1980, studierte Wirtschaftswissenschaft und Geschichte.
Im 2010 habe ich entschlossen das Büro zu verlassen und einen Job finden, in dem ich ein gesundes Leben, Hobbies, Sport und Arbeit in einem haben konnte. Deshalb bin ich Guide geworden.
Nicht nur Berge, Flüsse und die wunderbare Blumenvielfalt machen mir Spaß, sondern auch der Kontakt mit Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen bereitet mir unheimlich viel Freude.
Mein Lebensmoto ist: If you fall down, get up and try again.

Fotos zur Reise

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